DE7201630U - Rollballspiel - Google Patents

Rollballspiel

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DE7201630U
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DE7201630U
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Description

1972
«'ranz Moraller 483 Gütersloh 1
Marienfelder Str. 30
Das Rollballspiel
ein neuartiges, bisher nicht verbreitetes Tischfussballspiel
Es handelt sich um ein neuartiges, sinngemäss nach Fussballregeln zu spielendes Tischspiel, das von 2-6 Teilnehmern - komplett von zwei Dreier-iiiannschaf ten - gespielt werden kann. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Tischballspielen wird dabei der BjII nicht mittels mechanischer Figuren, Stangen, Springfedern oder Schleudern bewegt, sondern von gezielt abgelassenen, spezifisch schwereren Kugeln, die beim Auftreffen einen Teil ihrer kinetischen Energie auf den leichteren Ball abgeben. Dadurch entsteht ein in Angriff und Abwehr wechselvolles, temporeiches Spiel, das nicht durch zufällige Einzeltreffer, sondern durch taktisch geschicktes Zusammenspiel einer Mannschaft entschieuen wird. So wird der Ablauf des Spieles dem Spielgeschehen auf aen grossen Fussballfeldern soweit angeglichen, wie es bei einem lischspiel überhaupt denkbar ist. Dementsprechend ,/das Spiel für jeden Teilnehmer, der in jeder Phase des Ablaufs aktiv eingreifen kann, zum unmittelbaren sportlichen Erlebnis, das durch keinerlei mechanische Zwischenschaltung abgeschwächt oder verfälscht wird.
a\-
Das Stadion-Gerät
Pur das Rollballspiel wurde eine spezielle Spielplatte entwickelt, das r-tadion-Geräty. Es stellt in entsprechendem Masstab ein Fuasball=. f el d^ dar a it zwei Toren in der Mitte der Stirnseiten und denJ3eT_ ^renzuRgs·^ und karkierungslinien (Mittellinie, Straf- und Torraumlinie etc.). Die Platte ist zur Auflage auf normale Tische oder Böcke geeignet, kann aber auch mit eigenen abnehmbaren oder umklappbaren Tischbeinen ausgestattet oder - fur den Fall eines Betriebs iiiit Münzautomaten - mit einem geschlossenen Tischkasten verschen werden.
A. Das Spielfeld J^
Das Spielfeld besteht aus einer rechteckigen, grün gefärbten Kunststoffplatte (Pegulan o.a.) mit den aufgedruckten weissen Markierungen. Ss ruht auf einer dünnen Lage voa schalldämpfendem Schaumstoff; beides ist fest mit dem stabilen Unterbau verbunden. In der Mitte der beiden Stirnseiten befinden sich die Tore.
B. Die Rücklauf rinnen
Damit die gespielten Treibkugeln nicht auf dem Feld liegen bleiben und das Spiel stören, sincl entlang den Längsseiten des Spielfelds Rücklaufrinnen angebracht die nach aussen durch die etwas erhöhte Umrandung des ganzen Geräts begrenzt werden. Die lichte Weite der Rinnen entspricht dem Durchmesser der Kugeln. Von ihrem Scheitelpunkt in der Mitte des Spielfelds verlaufen die Rinnen mit leichtem Gefälle nach den Torseiten in den Kugelfang. Zweck der Einrichtung ist, dass seitlich aus deia Spielfeld austretende Kugeln den Spielern sofort wieder zur we.'teren Verwendung zugeleitet werden.
0. Der Kugelfang
An den beiden Stirnseiten des Geräts befindet sich hinter den Torausllnien je ein Kugelfang, d. h. eine gegenüber dem Spielfeld um einige cm tiefer liegende, von der Umrandung begrenzte Ebene, in
welcher sich die von der Gegenseite kommenden und die Torlinie überschreitenden sowie die von den Rücklaufrinnen zugeleiteten Kugeln sammeln, um sofort wieder eingesetzt werden zu können. Dadurch wird ein flüssiger Ablauf des Spiels gewährleistet.
Die Umrandung,, des Kugelfangs ist von der Höhe der Torauslinie an nach innen abgeschrägt oder abgerundet, um einerseits die aus der Rücklaufrinne kommenden Kugeln nach innen abzulenken, andererseits für die seitlich stehenden Spieler einen günstigen Standplatz zu schaffen.
Kugelfang, Rücklaufrinne und innere Umrandung sind mit geräusch^.
(H1
D. Die Peilschanzen (Katapulte^ (<3(/;>,C)
Auf jeder Torseite des Geräts befinden sich drei Peilschanzen, mit denen die Spieler ihre Kugeln gezielt ins Spiel bringen. Es handelt sich dabei um Ablaufbahnen aus Holz oder Plastik, die um eine vertikale Achse seitlich drehbar sind, um den abrollenden Kugeln die berechnete Richtung zu geben. Ihre Stirnseite ist entsprechend dem Kugeldurchmesser gekehlt und in einer Kurve geschwungen, die in etwa dem Verlauf einer Skisprungschanze entspricht: auf der Gefällstrecke erhält die von Hand abgelassene, abrollende Kugel kinetische Energie und Drehmoment; die flach auslaufende Endstrecka (der "Schanz3ntisch") gibt ihr die endgültige Bewegungsrichtuxig. Der Spieler steuert die Schanze mit der einen Hand an seitlich angebrachten Handgriffen; mit der andern führt er die Treibkugeln zu und lässt sie im geeigneten Moment von oben abrollen.
Zwei der drei Peilschanzen einer Torseite befinden sich genau in den äusseren Ecken des Spielfelds; ihre Kugeln können auf jeden beliebigen Punkt des Feldes gezielt werden. Ein Anschlag bewirkt, dass die Schanze nach aussen nur bis zu dem ©unkt gedreht werden kann, von dem aus die abrollenden Kugeln genau parallel zur Seitenlinie laufen und nicht in die Rücklaufrinne abkippen können. Die mittlere Schanze steht ein Stuck hinter dem Tor im Kucjυ Hang auf einem dreieckigen Socker, der sich nach vorne etwas über die Torweite verbreitert und in der gleichen Ebene mit dem Spielfeld liegt. Der Spieler an dieser Stelle "schiesi^t" also aus dem
eigenen Tor heraus; in der Verteidigung spielt er Torwart und "libero", im Angriff seiner Partei wird er zum Mittelfeldspieler und Innenstürmer.
E. Der Ball und die Treibkugeln
Der Ball, aus Holz oder Plastik, hat einen wesentlich grösseren Durchmesser, aber ein viel geringeres Gewicht als die erheblich kleineren, aber schwereren Treibkugeln aus Stahl oder ähnlichem, spezifisch schwerem Material. Dadurch wird bewirkt, dass der Ball beim Auftreffen der Stahlkugeln deren kinetische Energie mit hohem Y/irkungsgrad aufnimmt und in schnelle Bewegung gerät. Andererseits verhindert seine Grosse, dass er die Grenzen des Spielfelds überschreiten kann, während ο ie Kugeln freien Weg in die Rücklaufrinnen und den Kugelfang haben. Die lichte Weite der Rücklaufrinnen ist kleiner als der Halbmesser des Balls; er kann also nicht hineinkippen. Darüber hinaus kann er durch eine überstehende Leiste (Bande) an der Innenseite der Umrandung oder durch ein entlang der .Seitenlinie;., 'in Höhe seires Halbmessers gespanntes Gummi- oder Drahtseil weiter innerhalb des Spielfeldes gehalten werden.
Kugeln und Ball werden ausserhalb der Spielzeit in einem übersichtlichen Behälter aufbewahrt. Zu Beginn des Spiels stehen jedem der 6 Teilnehmer 6-12 Kugeln zur Verfügung.
P. Der Plankenwender [S")
Ähnlich muss verhindert werden, dass der Ball im Gegensatz zu den Kugeln jie Torauslinie ausse^halb des Tores überrollen kann. Zu diesem Zweck wird von der Aussenseite des Torpfostens auf jeder Seite im ,Vinkel von 45 Grad und in Höhe ces Ballhalbmessers ein Gummiseil· oder eine verkleidete Spiralfeder zur Umrandung straff gespannt. Unter diesem Seil passi-ren sowohl die ankommenden wie auch die von der dahinter stehenden Peilschanze abgelasse ien kugeln ungehindert, nicht aber der EaIl.
Damit verbunden ist die zweite, noch wichtigere funktion des Gummiseils als Flankenwender: ein parallel oder in spitzem Winkel zur Seitenlinie anr OTL^ fMiW RaIi «railt auf das federnde Gummiseil
- 1J -
und wird 'von ihm im gleichen Auftreffwinkel zur Mitte, d. h. vor das Tor abgelenkt, ein Spiel zug, der dem Plankenlauf eines Aussenstürmers mit einer abschliessenü geschlagenen Flanke in den Strafraum entspricht. Wenn die Abwehr nicht schnell genug reagiert und die richtig berechneten Kugeln der Angreifer in diesem Augenblick im Strafraum ankommen, ist eine klare Torchance gegeben.
G. Zubehör und Schiedsrichter
Das Gerät kann ausgerüstet werden mit einem geeigneten Punktzähler, an dem der Spielstand registriert werden kann und mit einem Zeitmesser, der, entsprechend eingestellt, die vereinbarte Halbzeit und den Spielschluss durch Summer oder Glockenzeichen anzeigt. Es empfiehlt sich, das Spiel durch einen unparteiischen Schiedsrichter leiten zu lassen.
H. Automat
Durch geeignete Sperr- und Auslösevorrichtung kann das Gerät als Münzautomat mit Zeitsperre ausgebildet v/erden.
ΊΟ
Taktlaohe Tips zum Rollballspiel
Wer sich bei diesem Spiel erst einmal eine gewisse Technik, Berechnung und Trefi'sloherheit angeeignet hat, wird erkennen, wieviele taktischen Möglichkeiten und Variationen in Angriff und Abwehr möglich sind. Darin steht es dem Fussballspiel auf dem grünen Rasen in nichts nach. Wer die taktischen Methoden des Fussballs kennt, wird es bald heraus haben, ihre Grundzüge auf den verkleinerten Massstab des Ütadion-Geräts zu übertragen. Dann treten an die Stelle der anfänglichen Zufallstreffer sehr bald planmässig herausgespielte Torerfolge. Hier wie dort gibt es den Aufbau aus der Tiefe, den Steilpass und den "Plankenlauf11, bei dem der Ball entlang der Seitenlinie vorgetrieben und in den Strafraum geflankt wird, wo die "Stürmer"--Kugelii im rechten Augenblick anrollen müssen, um den Ball einzuschiessen.
Man kommt bald darauf, dass der Ball nicht immer voll getroffen werden muss, sondern dass man ihn in bestimmten Situationen geschickt anschneiden kann, um einen Quer- oder sogar Doppelpass zu spielen. Geschickten Spielern ist es sogar möglich, anrollende Kugeln der Gegner wegzuprellen, bevor si e den Ball erreichen.
Besonders wichtig aber ist folgender Grundsatz: In der Abwehr sparsam nur mit einzelnen Kugeln operieren; die kürzere Entfernung gewährt ja automatisch eine grössere Treffsicherheit. Im Angriff dagegen, d.h. wenn der Ball in eine chancenreiche Situation vor dem gegnerischen Tor kommt, nicht kleckern, sondern klotzen, also mit allsm, was zur Verfügung steht, stürmen. Sehr wirkungsvoll erweist sich dabei der " "Fächer", d.h. mehrere gleichzeitig und bei ganz leichter Drehung, einer oder aller drei Peilachanzen in Richtung Tor abgelassene Kugeln. Dadurch wird die Abwehr vor schwierige Probleme gestellt.
Gelingt es ihr jedoch, den Ball aus der Gefahrenzone zu schaffen, dann kann sie sofort aus der Tiefe heraus ihren eigenen Angriff entwickeln, denn jetzt ist sie ja im Besitz der vielen, vom Gegner verschossenen Kugeln und kann somit den Spiess umkehren.
Auf diese Weise kann das Spiel nie e: seitig werden, da die Angriffsstärke laufend von der einer, zur andern Mannschaft wechselt.
Daraus ergibt sich auch die Chrnee, die eine nicht voll besetzte Mannschaft (1 Spieler gegen 2 oder 2 gegen 3) hat: Da die kopfstärkere Mannschaft normalerweise mehr Kugeln verschiesst als die schwächere, kommt diese sehr bald in den Besitz einer überlegenen Kugelzahl, mit der sie ihrerseits e^nen Schwerpunktangriff starten kann. Für eine nicht komplette Mannschaft empfiehlt es sich, in geeigneten Situationen auch die freigebliebene Peilschanze einzusetzen, vor allem zur Flankenabwehr.
Im übrigen wird <;ine eingespielte Mannschaft rasch ihre erfolgreichste Art der Taktik und des Kombinationsspiels finden.
Rollball ist ein Spiel, bei dem all die psychischen und physischen Momente zur Geltung kommen, die den Pussball auf dem grünen Rasen so faszinierend und populär machten: Reaktionsvermögen, Ballberechnung, Technik und Kombinationsgabe, mannschaftliches Einordnen, Selbstdisziplin und Fairness.
Die Spielregeln
I. Das Rollballspiel wird s\nngemäss nach den bekannten Regeln des Fussballspiels gespielt. Austragungsort ist das Stadion--Gerät mit seinen speziellen Einrichtungen.
II. Wettspiele zweier Mannschaften sollen nur unter Leitung und Aufsicht eines Schiedsrichters ausgetragen werden, dessen Entscheidungen zu respektieren sind.
III. Vor Beginn des Spiels werden Anstoss oder Seitenwahl in der üblichen Weise ausgelost.
IV. Das I.öl]ballspie] wird im Normalfall innerhalb einer bestimmten Spielzeit, aie vorher zu vereinbaren ist, ausgetragen. Nach Ablauf der halben Spielzeit werden die Seiten gewechselt (Halbzeit). Ed kann jedoch auch vereinbart werden, dass das Spiel mit dem Erreichen einer festgelegten (ungeraden!) Gesamttorzahl (z.B. 11, also etwa beim Stand 6:5 oder 7:4) endet. Ebenso kann ausgemacht werden, dass das Sp:el zu Ende ist, sobald eine der beiden Mannschaften zuerst eine bestimmte Zahl von Toren erzielt hat, z.B. 7. -Bei diesem Austragungsmodus kann vom Seitenwechsel abgesehen werden; er erfolgt dann bei einem anschliessend auszutragenden Rückspiel.
V. Gespielt wird mit 36 Stahlkugeln und 1 Ball. Wenn alle Spielstellen besetzt sind, beginnt jeder Spieler mit 6 Kugeln, bei 4 Spielstellen mit 9 Kugeln usw. Vor dem Wiederanstoss nach einem Tor und beim Seitenwechsel zur Halbzeit werden die Kugeln wieder gleichmässig verteilt; erst dann gibt der Schiedsrichter Spiel und Ball frei.
VI. Die Kugeln werden von Hand auf die dreh- und richtbaren Peilschanzen aufgesetzt und einzeln - oder zu mehreren gleichzeitig - abgelassen. Dabei ist es - weil zwecklos - nicht gestattet, die Kugeln mit der Hand zu beschleunigen, zu werfen oder fallen zu lassen. Kugeln, die in der Hitze des Gefechts zu Boden fallen, bitte sofort wieder aufheben. Notfalls vom Schiedsrichter Spielunterbrechung erbitten.
VII. Ein Tor gilt als erzielt, wenn der Ball zwischen den Torpfosten die Torlinie überschritten hat. Auch wenn er dabei auf die Peilschanze aufläuft und zurückrollt oder nachträglich mit einer Drehung der Peilschanze zurückgeschlagen wird, ist auf Tor zu erkennen.
VIII. Alle Kugeln, die sich im Kugelfang hinter der Torlinie sammeln, können sofort wieder aufgenommen und eingesetzt werden.
Kugeln, die in der eigenen Hälfte des Spielfelds liegen bleiben, dürfen von Hand aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass sich in diesem Augenblick der Ball in der andern Spielhälfte befindet.
IX. Jedes Anhalten oder Ablenken des Balls mit der Hand, einem Fremdkörper, durch Werfen einer Kugel oder einen andern Regelverstoss ist verboten.
Erfolgt dies auf der Torlinie oder innerhalb des Torraums, ist unnachsichtlich auf Tor zu erkennen. Erfolgt es innerhalb des Strafraums, wird es mit einem Strafstoss (Elfmeter) geahndet.
Erfolgt der Verstoss ausserhalb des Strafraums, wird er durch direkten Freistobs von der Strafraumlinie aus bestraft .
Auch bei anderweitigem unsportlichem Verhalten kann der Schiedsrichter auf eine der genannten Strafen gegen die schuldige Partei entscheiden.
Beim Strafstoas wird der Ball auf den gekennzeichneten Elfmeterpunkt, bedrn direkten Freistoss auf einen Punkt der Strafraumlinie gesetzt, die von der ausführenden Partei bestimmt werdan kann.
StrafstoBB und direkter Freistoss können mit einer oder mehreren Kugeln von der mittleren Peilschanze aus ausgeführt werden.
Straf- und Freistösse dürfen vom Torwart nioht von der Peilschanze aus abgewehrt werden, sondern nur mit einer einzelnen Kugel, die er innerhalb des Torraums von der Höhe der Torlattei aus in die Schussbahn des Balles senkrecht fallen lässt. (Dies entspricht der Pussballregel, nach der «ich der Torwart vor Ausführung des Elfmeters nicht auf der Torlinie bewegen darf.) Me Aussenspieler der verteidigenden Mannschaft dürfen nicht eingreif en,, bevor die erste Kugel des Ausführenden den Ball getroffen oder passiert hat.
XI. Straf-, Frei- und Anstoss gelten auch dann als ausgtfihrt, wenn der Ball vom ausführenden Spieler verfehlt wird. Sobald die erste Kugel des Ausführenden den Ball getroffen oder passiert hat, ist das Spiel unbeschränkt für beide Mannschaften im Gang.
XII. Springt der Ball ausnahmsweise nach einem "Pressschlag" über die Spielfeldbegrenzung, wird er von dem Aussenepieler, in dessen Spielhälfte und Seite der Ball "ins Aus" ging, aus kürzester Entfernung von seiner Peilschanze und in beliebiger Richtung wieder ins Spiel gebracht.
- V-
XIII. Die Spieler sind für die vollständige Rückgabe der Kugeln und für etwaige Beschädigungen des Stadion-Geräts verantwortlich. Deshalb vor Spielbeginn ihre Vollzähligkeit und den einwandfreien Zustand des Geräts nachprüfen! Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt werden. Für fehlende Kugeln und nicht vorher gemeldete Schäden sind die Mannschaften, die zuletzt gespielt haben, haftbar und ersatzpflichtig. Daher bitte im eigenen Interesse aufpassen. Versuche missbräuchlicher Benutzung oder mutwilliger Beschädigung des Geräts sowie Entwendung von Kugeln und Bällen werden ohne Ansehen der Person strafrechtlich verfolgt.
XIV. Es wird erwartet, dass dieses sportliche Spiel nur von sportlich eingestellten Teilnehmern fair und anständig, ohne Streit und unnötigen Lärm gespielt wird. Der Schiedsrichter ist berechtigt, undisziplinierte Personen zu verwarnen (gelbe Karte) oder bei groben Verstössen "vom Platz zu verweisen" (rote Karte); der Inhaber des Hausrechts kann sie von der Teilnahme am Spiel auf Dauer ausschliessen.

Claims (7)

Franz Moraller, 4B3 Gütersloh 1, J.iarianful.ier Str. 30 Akt.-Zeh. G 72 016 30.9 G h ut zan3 ρ rü c h e
1.) Lu ΰ Roll ballspiel, :;u spielen nac en sinnge.T.liss übertragenen Regeln des Pussballc .eis, dadurch gekerinzeichnet, dass es auf einem rechteckigen Spielfeld init zvvei gegenüberliegenden Toren ( 1 ) r3üchs Sp j elstell en für zwei Dreiermannschaften aufweist, davon je eine hinter den beiden Toren, die vier andern an den :<]cken des Spielfelds.
2.) Jas Rollballspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass an den sechs Spielstellen um eine vertikale Achse drehbare Ablaufbahnen, die Peilschanzer (2) angebracht sind, deren gekehlte Frontseite aEnlich der Kurve einer Ski-Sprungschanze ausgebildet ist.
3.) Das Rollballspiel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Spiel verwendeten Treibkugeln einen kleineren Durchmesser, aber ein höheres spezifisches Gewicht aufweisen als der durch sie bewegte EaIl.
4.) Das Rollballspiel nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzei -hnet, dass an beiden Schmalseiten hir.ter der Tooauslinie, und zwar rechts und links von den Toren je ein Kugelfang (3) angebracht ist, der einige cm unter dem Niveau des Spielfelds liegt.
5.) Das Rollballspiel nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits an den Längsseiten des Spielfelds entlang der Seitenlinien eine Rücklaufrinne (4) angebracht ist, von deren höchstem Punkt in Höhe der Mittellinie ein leichtes Gefälle nach beiden Stirnseiten in den Kugelfang führt.
6.) Das Rollballspiel nach den Ansprüchen 1 -5, dadurch gekennzeichnet, dass von den äusseren Torpfosten beiderseits ein elastischer Strang (5) - Gummiseil o.a. - im Winkel von etwa 45 Grad bis rur Seitenlinie des Spielfelds gespannt ist, der dort durch eine an aer äusseren Umrandung des Spiels befestigte Halterung (6) so umgelenkt wird, dass er parallel zur Seitenlinie bis zu einer
zweiten, gleicher. Halteru:.r verläuft, .ic ihn wieder Ir; 4 Γ Orad-'iVinkel zum ^e^enä L er lie ^o i'Jcri Torpfosten unlenkt. lie Ii j;:, te .eite zwischen α er .-PIeIfCItJrIaJ] v.nd dem darüber ^1 espannt«-.-.n .^tx'ang ist ^o L'jruoLnet, CJUt=S sie grosser ist als der Juroriiaeüjer der l'rLibku^eln, auer kleiner als der .Durchmesser des L^lIs.
7.) -as r-oliballdpiel naoh den .'-.iio] rüchc-n 1 - C, dadurch ^ekennaciclinet, cass die über die iJui.en abi'Je:johi'tü.i;;te α and um Γ a ο ί u η <~ (7) des Jpi elgeriits das Niveau der ipielflL'che um einige cir: überragt.
DE7201630U Rollballspiel Expired DE7201630U (de)

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