DE7106434U - Fensterflugel - Google Patents

Fensterflugel

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DE7106434U
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wooden
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wooden frame
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Alu- Therm Meyer W & Co
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Description

Bremen, den 16. Februar 1971
M 3401
ALU THERM W. Meyer & Co., 2104 Hamburg 92
Fensterflügel,
Die Erfindung bezieht sich auf einer fensterflügel, der aus einem Holzrahmen in Kombination mit einem profilierten Metallrahmen besteht, der fest mit dem Holzrahmen verbunden ist·
Es ist bekannt, Holzrahmen und Metallrahmen zu kombinieren. Dies ist vor allem dann gebräuchlich, wenn es sich bei dem Metallrahmen um einen sogenannten Vorsatzrahmen handelt, der klappbar mit dem Hol. ihmen befestigt ist und eine einfache Glasscheibe enthält,^ie zusammen mit der Glasscheibe des Holzrahmens praktisch ein Verbundfenster darstellt.
Die Metallrahmen haben tine höhere Festigkeit als die Holzrahmen, die bei neuzeitlichen Fenstern meist nur schmal sind, um dadurch das Aussehen einer Fensterfassade durch Anordnung größerer Glasscheiben und schmaler Rahmen wesentlich zu verbessern.
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710643Au.io.71
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verhältnismäßig .q^nai «n HnT ζ τ· ahm pt) f?n mit einem profilierten Metallrahmen zu kombinieren, daß der Metallrahmen das Aufnahmeprofil für einen relativ schweren und dicken Glasscheibenkörper, beispielsweise einen Scheibenkörper aus Isolierglas aufnehmen kann, ohne daß der Gesamtrahmen deswegen unvorteilhaft dick aussieht.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß man alte bereits vorhandene Holzrahmen in älteren Gebäuden nachträglich modernisieren kann« Die vorhandenen alten Holzrahmen (also die Flügelrahmen) werden ausgehängt und mit Hilfe einer Spezialmaschine wird der umlaufende Kittfaiz abgeschnitten. In die Schnittfläche hinein wird dann ein im wesentlichen winkelförmiges Metallprofil eingesetzt, dessen Tiefe zur Aufnahme einer dicken Isolierglasscheibe geeignet ist.
Die Metallrahmen sind sehr winkelsteif und verleihen, weil sie mit dem Holzrahmen fest verbunden w?rd«!'\. diesem bzw. dem Gesamt rahmen eine ausreichende Festigkeit und Winkelsteifheit zum Tragen des durch das Isolierglas gewichtlich wesentlich schwereren Fensterflügels.
Eine besondere Gewichtsvermehrung durch den Metallrahmen findet nicht statt, weil dieser Rahmen im wesentlichen aus Leichtmetall hergestellt ist zwecks Einsparung von Anstrichen usw. und mit veredelter Oberfläche, vorzugsweise einer Sloxalschicht versehen wira.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung in Anwendung auf neue oder insbesondere auf alte Holzfenster ist darin zu sehen, daß man den Metallrahmen so formt
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und bo breit ausführt, daß die der Außenluft zugekehrte Fläche de? HolKrahmens ganz abgedeckt wirde Unter Anwendung von Dichtungsmitteln zwischen Metallrahmen und der Anlagefläche des Holzrahirens wird letzterer vollständig isoliert, so daß er infolge Aufnahme von Feuchtigkeit nicht mehr arbeiten kann, und deshalb ein Interesse daran besteht, die Quellfähigkeit des Holzes ganz zu unterbinden·
Die Erfindung löst diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch, daß der Holzrahmen bei Neuanfertigung von vornherein ohne Kittfalz und mit relativ schmalen Holzrahmenprofilen hergestellt wird, und daß bei alten Fensterflügeln aus Holz der Kittfalz umlaufend abgeschnitten wird, und daß dann in die Innenfläche des Rahmens das Metallprofil hineinreicht, wobei das Metallprofil innerhalb dieser Zone in Verbindung mit einem Anschlagrand und mit einer Glashalteleiste den Falz für die Aufnahme einer dicken Isolierglasscheibe bildet. Der gegen diesen Falz rechtwinklig abgebogene Profilteil des Met allrahmens ist so breit gehalten, daß durch ihn die der Außenluft zugekehrte Seite des hölzernen Hauptrahmens völlig abgedeckt wird.
Zwischen dem Holzrahmen und dem Metallprofil werden Dichtungsmittel verwendet, ze B. eine zähflüssige dauerelastische Paste oder ein dauerelastisches Dichtungsband entsprechender Breite« Das Dichtungsmittel ist gleichzeitig geeignet, etwaige Unebenheiten an der Außenfläche des Holzrahmens zu schlucken und damit in sich auszugleichen, weil die Oberfläche der Metallprofile geradlinig verläuft und flächenglatt ist·
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Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung im Querschnitt- dargestellt»
Der mit Anschlagleiste 1 für den Blendrahmen versehene hölzerne Prcfilrahmen 2 ist an seinen Außenseiten mit einer im wesentlichen rechtwinklig den Holzrahmen halbseitig umfassenden profilierten Metalleiste 3 umgeben. Der Metallrahmen besitzt an seinem unteren Teil eine Tropfleiste 4 für die Ableitung von Regenwasser. Der rechtwinklig in das Rahmenfeld des Ho.1 rahmens 2 eingreifende Profilteil 5 des Me. rahmens 3 ist mittels einer Anschlagleiste 6 für die Isolierglassch^ibe 7 befestigt. Diese Anschlagleiste 6 stützt sich gegen eine iiölzer-ne Leiste θ des Holzrahmens 2 ab. Auf der Fensteraußenseite ist der Metallrahmen 3 mit einer anschraubbaren Glashalteleiste 9 versehen, die unter Verwendung von an sich bekannter Dichtungsmasse die Ränder der Glasscheibe 7 umfaßt und gegen die Holzleiste 8 oder dia Metallprofilleiste andrückt.
Die Abdichtmasse ist dauerelmetisch, so daß diese nicht der Austrocknung unterliegt. Zwischen der nach außen gekehrten Anlagefläche des Holzrahmens und dem außen befindlichen, d.h. der Außenluft zugekehrten Metallrahmenprofil befindet sich ein flaches dauerelastisches Dichtungsband 10, so daß dadurch einerseits ein Ausgleich von Passungenauigkeiten herbeigeführt wird, andererseits aoer die Fuge zwischen dem Holzrahmen und dem Metallrahmen umlaufend gut abgedichtet ist»
-5-S chut ζ ans prü ch e
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Claims (3)

Bremen, den 16. Februar n 971 Sehutzansprüche
1. Fenster Hügel, bestehend aus einem mit dem Blendrahmen zusammenarbeitenden hölzernen Flügelrahmen in Verbindung mit einem in diesen Holzrahmen eingesetzten und darin befestigten Metallrahmen, der das Einfaßprofil für den Glasscheibenkörper bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Holzrahmen (3) ohne Kittfalz ausgeführt ist und daß in das
Rahmenfeld dieses Holzrahmens ein im wesentlichen winkelförmige Querschnittsform aufweisender Rahmen (3) eingesetzt und befestigt ist, und daß ein in den Holzrahmen (2) hineinragender Profilteil dieses Metallrahmens das Einfassprofil (6) für eine relativ dicke Fensterscheibe aus Isolierglas bildet, derart, daß der Isolierglaskörper sich im wesentlichen in der Ebene des Holzrahmens erstreckt«.
2. Fensterflügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Metallprofi^rahmen (3) die der Außenluft, zugekehrten Flächen des Holzrahmens (2) ganz überdeckt.
3. Fensterflügel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Metallrahmen (3) und dem Holzrahmen (2) ein dauerelastisches Band (10) oder eine dauerelastische Dichtungsmasse angeordnet ist, und daß beide Rahmen als bauliche Einheit fest miteinander verbunden sind.
71O6434u.io.71
DE7106434U Fensterflugel Expired DE7106434U (de)

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