DE710309C - Labyrinthdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen - Google Patents

Labyrinthdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen

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DE710309C
DE710309C DEI66524D DEI0066524D DE710309C DE 710309 C DE710309 C DE 710309C DE I66524 D DEI66524 D DE I66524D DE I0066524 D DEI0066524 D DE I0066524D DE 710309 C DE710309 C DE 710309C
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DE
Germany
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steam turbines
labyrinth seal
centrifugal machines
seal
seal carrier
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Expired
Application number
DEI66524D
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English (en)
Inventor
Georg Barth
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

  • Labyrinthdichtung für Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Die Abdichtung eines umlaufenden Teils einer Kreiselmaschine, z. B. einer Dampfturbine, gegenüber dem feststehenden Teil mit Hilfe eines Labyrinths ist um so wirksamer, je größer die Zahl der hintereinandergeschal= teten Dichtungsspalte und je ,geringer die Weite dieser Spalte ist. Eine nach diesen Gesichtspunkten aufgebaute Labyrinthdichtung arbeitet jedoch nur dann einwandfrei, wenn die ihr zugrunde gelegten Voraussetzungen im Betrieb 'aufrechterhalten werden. Die Einhaltung dieser Bedingungen ist jedoch nicht immer einfach. Schwierigkeiten ergeben sich insbesondere dann, wenn infolge des zwischen Dichtungsträger und Welle bzw. Gehäuse auftretenden Dehnungsunterschieds Spalte entstehen, durch die Treibmittelmengen ungehindert abströmen können. Auch wenn diese Spalte verhältnismäßig klein sind, fallen sie doch deshalb ins Gewicht, weil ihnen die Drosselwirkung der vielen hintereinandergeschalteten Labyrinthspalte fehlt. Auch kann die Lockerung des Sitzes des Dichtungsträgers deshalb zu Unzuträglichkeiten führen, weil unter Umständen der Dichtungsträger aus der Mittellage herausrückt, so daß ein Teil der Spiele unzulässig verkleinert und sein anderer Teil entsprechend vergrößert wird.
  • Die Erfindung' hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Ausbildung derartiger Labyri,nthdicbtungen zu schaffen, die das Auftreten solcher unerwünschter Erscheinungen vermeidet. Erreicht wird das erfindungsgemäß dadurch, daß die Sitzfläche des Dichtungsträgers eine Kegelfläche ist, auf der der Dichtungsträger bei Zustandsänderungen gleiten kann. Der Sitz der umlaufenden und der festen Labyrinthringe ist ,also nicht zylindrisch, wie :es bisher üblich war. Wenn z. B. der umlaufende Ring infolge der auf ihn einwirkenden Wärme- und Fliehkrafteinflüsse im Durchmesser wächst, so Unn er keine unächsgleiche Lage einnehmen, d. h. es kann kein Streifen der Dichtungen eintreten; denn der auf die Dichtung wirkende Dampfdruck läßt den Träger, wenn er sich weitet, auf dem Kegelsitz gleiten, bis wieder fester Sitz eingetreten ist. Hierdurch wird gleichzeitig das Entstehen von Spalten, die zu Verlustströmungen führen könnten, vermieden. Bei den feststehenden Dichtungsträgern tritt eine andere Wirkung ein. Wenn diese sich nämlich schneller dehnen als das sie haltende Gehäuse, so werden sie nicht zusammengepreß.t, sondern können sich .folge des Gleitens auf ihrer Sitzfläche genügend ausdehnen. Auch hier bleibt die achsgleiche Lage der Dichtungsträger erhalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Auf der Welle i ist eine Anzahl von Dichtungsträgern 2 aufgesetzt, denen die feststehenden Dichtungsträger 3 im Gehäuse q. zugeordnet sind. Gemäß der Erfindung ist nun der Sitz dieser Dichtungsträger als Kegelfläche 5 und 6bzw. 7 ausgebildet. Wenn sich z. B. die Ringe 2,1 infolge Fliehkraft und Erwärmung dehnen, so werden sie infolge des nach rechts wirkenden Dampfüberdruckes auf der Kegelfläche 6 um einen gewissen Betrag nach rechts verschoben, bis wieder eine satte Anlage auf dem Sitz vorhanden ist. Wenn sich andererseits die Ringe 3 beim Anfahren stärker dehnen als das Gehäuse q., so besteht die Möglichkeit des Gleitens auf der Fläche 7 nach links bis zu dem Betrag, der :dem D,ehnungsunterbcbied zwischen Dichtungsringen und Gehäuse entspricht.
  • Für den Winkel der Kegelfläche besteht die Grenzbedingung, daß, keine Selbsthemmung eintreten darf, d. h. für die Bemessung der Neigung ist der Reibungswinkel der beiden aufeinandergleitenden Metalle zu berücksichtigen.

Claims (1)

  1. YATENTANSPRUCII: Labyrinthdichtung für Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen, deren Dichtungsträger auf die Welle aufgesetzt bzw. in das Gehäuse eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche der Dichtungsträger (2, 3) eine Kegelfläche (5, 6 bzw. 7) .ist, auf der die Dichtungsträger bei Zustands=änderungen gleiten können.
DEI66524D 1940-02-18 1940-02-18 Labyrinthdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Expired DE710309C (de)

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