DE70950C - Medizinmefsflasche - Google Patents

Medizinmefsflasche

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DE70950C
DE70950C DENDAT70950D DE70950DA DE70950C DE 70950 C DE70950 C DE 70950C DE NDAT70950 D DENDAT70950 D DE NDAT70950D DE 70950D A DE70950D A DE 70950DA DE 70950 C DE70950 C DE 70950C
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DE
Germany
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bottle
hollow
stopper
channels
openings
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70950D
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English (en)
Original Assignee
Dr. med. S. SACHS, Arzt, in Berlin N., Brunnenstr. 85
Publication of DE70950C publication Critical patent/DE70950C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/26Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus
    • G01F11/262Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for liquid or semi-liquid
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/22Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for liquid or semiliquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.M*
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Dr. MED. S. SACHS in BERLIN. Medizinmefsflasche.
Die Erfindung betrifft eine Medizinflasche, welche es ermöglicht, die in den ärztlichen Verordnungen üblichen Mengenbestimmungen des Arzneimittels, z. B. »Efslöffel« oder »Theelöffel«, in einer mit der Flasche selbst verbundenen Mefsvorrichtung, die zugleich zum Verschlufs der Flasche dient, genau innezuhalten, während das gebräuchliche Ausschütten der Medizin aus der Flasche nach dem Augenmais oder in einen Löffel von sehr unbestimmter Gröfse nur zu oft ganz erhebliche Abweichungen von der vorschriftsmäfsigen Dosis mit sich bringt, so dafs die Medizin unwirksam bleiben oder nachtheilig wirken kann.
Die Vorrichtung besteht darin, dafs der Verschlufsstöpsel der Flasche als Mafsbehälter mit bestimmtem Rauminhalt (z. B. 15 ecm = ι Efslöffel oder 5 ecm = ■ 1 Theelöffel) gestaltet und folglich als Hohlmafs geformt ist. Der Stöpsel wird in den Flaschenhals mit eingeschliffenen Flächen dicht eingepafst und beim Gebrauch nicht herausgenommen; dies hat den grofsen Vorzug, dafs in die Arzneiflasche von aufsen keine Unreinigkeiten durch die Flaschenmündung eindringen können, auch beim Umwerfen der Flasche die Medizin nicht ausfliefst und ein Sorgfalt erforderndes Ausgiefsen erspart wird.
Die Einrichtung der Flasche und des Hohlstöpsels lehnt sich an die bekannte Einrichtung der sogenannten »Tropfenzähler« in manchen Theilen an.
A ist der Flaschenkörper, welcher mit dem Flaschenhals ^I1 durch zwei einander gegenüberstehende Hohlrinnen A2 verbunden ist; diese Einrichtung ist bekannt. Von der Mündung des Flaschenhalses führen, gegen die Hohlrinnen A2 um 90° versetzt, zwei Ausgufsrinnen A3 etwas tiefer herab, als die Einmündungsöffnung der Kanäle ä1 oben abschliefst, wie aus den Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich.
In den Flaschenhals A1 ist ein Hohlstöpsel B mit eingeschliffenen Flächen dicht passend eingesetzt. Die Kopfplatte dieses Stöpsels, welche mit demselben aus einem Stück geformt oder auf bezw. in dem Stöpsel dicht schliefsend befestigt sein kann, hat zweckmäfsig zwei vorspringende Ansätze B', mittelst deren der Stöpsel gedreht werden kann und welche für gewöhnlich die Ausgufsrinnen A 3 dicht abdecken (Fig. 2 und 3). Der Stöpsel B steht dann in Einlaufstellung; stehen die Ansätze dagegen senkrecht zur Mittellinie der Ausflufs-, rinnen, dann steht der Stöpsel in Ausflufsstellung. Gegen das untere, abgeschlossene Ende hin sind in dem Hohlstöpsel B zwei sich gegenüberstehende Oeffnungen B2 angebracht. Der Hohlstöpsel hat einen bestimmten Rauminhalt, welcher der Mafseinheit (z. B. 15 ecm oder einer Efslöffelgabe) entspricht.
Will man eine solche Gabe aus der Flasche ausgiefsen, so dreht man letztere um, mit dem Kopf nach unten; die Flüssigkeit dringt in den Hohlstöpsel B ein und treibt die Luft heraus. Wenn der Stöpsel gefüllt ist, dreht man denselben, während die Flasche noch umgestülpt gehalten wird, so weit, dafs die Löcher B2 mit den Hohlrinnen Ä1 nicht mehr in Verbindung stehen, sondern von der Glaswand des Flaschenhalses verschlossen werden. Nun kann man die Flasche wieder aufrecht stellen und den Stöpsel weiter drehen, bis die

Claims (1)

  1. Löcher B- mit den Ausflufsrinnen As des Flaschenhalses in Verbindung treten (Fig. 4), worauf dann der Inhalt des Stöpsels B durch eine dieser Ausflufsrinnen entleert wird, indem man die Flasche kippt. Die Luft dringt dann durch die andere Rinne A3 und die in diese mündende Oeffnung B2 in den Hohlstöpsel ein.
    Es ist nicht nothwendig, dafs zwei Rinnen A3 vorhanden sind; um Luft eintreten zu lassen, genügt es, dafs an Stelle der einen Rinne A3 ein kleiner Luftkanal α im Flaschenhalse angebracht ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich.
    Man kann die Ausflufsrinne A3 direct an den Mund setzen und den Inhalt des Hohlstöpsels austrinken.
    Um dieselbe Gabe mehrmals hinter einander zu verabreichen, dreht man den Stöpsel B nach der Leerung desselben in die durch Fig. 1, 2 und 3 bezeichnete Stellung zurück, stülpt die Flasche wieder um, läfst den Stöpsel sich von neuem füllen und giefst dann wieder aus u. s. f.
    Eine Aenderung der vorbeschriebenen Einrichtung ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. Diese Aenderung besteht darin, dafs die Ausgufsrinnen A% am Flaschenhals fehlen, letzterer also oben cylindrisch geformt ist und dagegen der Hohlstöpsel mit zwei Ausgufsrinnen B3 versehen ist. In diesem Falle besteht der Hohlstöpsel aus zwei Theilen B* und B5, deren oberer in den unteren ebenso eingeschliffen ist wie letzterer in den Flaschenhals. Der untere Th eil ist mit einander gegenüberstehenden Oeffnungen B2 versehen, welche, wenn sie mit den Hohlrinnen A2 communiciren, die Flüssigkeit in den Stöpsel eintreten lassen, nachdem die Flasche umgestülpt worden ist. Hierbei ist der obere Stöpseltheil J55 so gedreht, dafs seine Oeffnungen B 6 mit den Ausgufsrinnen B3 des unteren Theiles B* keine Verbindung haben. Nachdem auf diese Weise der Hohlstöpsel gefüllt und behufs Abschlusses der Oeffnungen B2 gedreht worden ist, kann man die Flasche wieder aufrecht stellen und nun den' Obertheil Bb des Stöpsels so drehen, dafs seine Oeffnungen B6 mit den Ausgufsrinnen B3 in Verbindung treten (Fig. 6) und nunmehr durch Kippen der Flasche der genau abgemessene Inhalt des gefüllten, 'aber von dem übrigen Flascheninhalt abgeschlossenen Hohlstöpsels ausgegossen werden kann. Auch bei dieser Ausfuhrungsform kann die zweite Ausgufsrinne B3 durch einen Luftkanal (wie a, Fig.. 5) ersetzt werden.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Medizinflasche mit Hohlstöpsel zur Abgabe bestimmt abgemessener, die Gröfse eines Tropfens übersteigender Flüssigkeitsmengen, dadurch gekennzeichnet, dafs der durch die bekannten Einlauf Öffnungen (B2) mit den bekannten Hohlrinnen (A 2J der Flasche durch Drehung zu verbindende und wiederum abzuschliefsende Hohlstöpsel (B) seine einem bestimmten Mafse entsprechende Füllung dadurch abgeben kann, dafs er entweder:
    a) durch Stellung der Oeffnungen (B2) gegenüber den Auslaufririnen (A3) des Flaschenhalses, oder
    b) durch einen oben offenen und mit Ausgufsrinnen (B3) versehenen Untertheil (B1) bei Drehung eines eingeschliffenen, mit Oeffnungen (B6) versehenen Obertheiles (B5) entleert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70950D Medizinmefsflasche Expired - Lifetime DE70950C (de)

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DE (1) DE70950C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0189149A3 (de) * 1985-01-25 1987-12-02 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Dosiergerät mit zylindrischem Gehäuse und darin drehbar gelagerter Dosierkammer
US5533245A (en) * 1994-10-18 1996-07-09 Stanton; Eddie Releasable valve seat removal tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0189149A3 (de) * 1985-01-25 1987-12-02 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Dosiergerät mit zylindrischem Gehäuse und darin drehbar gelagerter Dosierkammer
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