DE709463C - Rohrruecklaufgeschuetz - Google Patents

Rohrruecklaufgeschuetz

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Publication number
DE709463C
DE709463C DEK136751D DEK0136751D DE709463C DE 709463 C DE709463 C DE 709463C DE K136751 D DEK136751 D DE K136751D DE K0136751 D DEK0136751 D DE K0136751D DE 709463 C DE709463 C DE 709463C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
gun barrel
pipe
adjustable
support bearings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK136751D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK136751D priority Critical patent/DE709463C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE709463C publication Critical patent/DE709463C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/482Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using continuous threads on the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Rohrrücklaufgeschütz Die Erfindung bezieht sich auf Rohrrücklaufgeschütze mit einem in der Feuerstellung über die Wiegengleitbahn auf große Länge hinausragenden Rohr. Es ist bekannt, bei solchen Rohren Stützkonstruktionen anzubringen, die zu große Diurchbiegungen des vorderen Rohrendes verhindern sollen. Zu diesem Zweck hat man z. B. um das Rohr einen Hohlkörper mit Stützlagern gelegt oder das Rohr in verstellbaren, in einem Hängewerk angeordneten Lagern geführt. Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die in einem Hohlkörper angeordneten Stützlager der Höhe nach einstellbar sind und sowohl nach oben als auch nach unten gerichtete Bewegungen des Rohres gegenüber dem Hohlkörper verhindern. Dadurch ist eine Bauart für lange Rohre geschaffen, die nur kleine, leicht ausgIeichbare Durchbiegungenergibt und daher weitgehend schwingungssicher ist, wodurch die Treffgenauigkeit erhöht wird.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der ersten Ausführungsform und in größerem Maßstahe, Abb. z einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb.i von rechts gesehen; Abb..3 zeigt eine der Abb. i entsprechende Seitenansicht der zweiten Ausführungsform, Abb. q. die zu Abb. 3 gehörige Oberansicht und in größerem Maßstabe Abb. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb.3 von rechts gesehen.
  • Im folgenden ist zunächst die erste Ausführungsform beschrieben. Der Langträger von großer Begungssteifigkeit wird hier durch ein Mantelrohr A gebildet, das an seinem hinteren Ende auf dem den Ladungsraum bi enthaltenden Teil des mit B bezeichneten Geschützrohres spielfrei, z. B. durch Aufschrumpfung befestigt ist. Mit dem hinteren Ende des Geschützrohres B ist mittels einer auch über das hintere Ende des Mantelrohres A greifenden Gewindemuffe C das mit D bezeichnete Bodenstück des Geschützrohres starr verbunden. Das Mantelrohr A ist beim Schuß mit seiner zylindrischen äußeren Mantelflächeal in dem mit E bezeichneten Wiegengleitlager um eine verhältnismäßig kurze Strecke -verschiebbar. Das Geschützrohr B verjüngt sich innerhalb des Mantelrohres A nach vorn, so daß zwischen dem Geschützrohr und dem Mantelrohr, dessen Wandstärke nach vorn zu abnimmt, ein erheblicher Spielraum entsteht. Am vorderen Ende des Mantelrohres A ist in diesem ein Stützlager für das Geschützrohr B vorgesehen, das durch einen das Geschützrohr umschließenden und in Gleitbacken a= seitlich geführten Ring F gebildet wird, der gegenüber dem Mantelrohr A in der Höhenrichtung durch Stellschrauben G verstellbar ist.
  • Das Stützla-erF wird zweckmäßig so gestellt, daß die statische Durchbiegung des Geschützrohres an der Mündung gleich der Durchbiegung ist, die das Geschützrohr in der Mitte zwischen dem Stützlager F und dem hinteren Ende des Mantelrohres A erfährt. Die Durchbiegungen des GeschützrohresB lassen sich so auf ein Mindestmaß beschränken, und es genügt daher, den innerhalb des Mantelrohres A liegenden Teil des Geschützrohres nur so starkwandig auszuführen, wie es mit Rücksicht auf den Gasdruck erforderlich ist, wodurch man ein Geschützrohr vz)n verhältnismäßig sehr geringem Gewicht erhält. Wenn dann noch bei dem Mantelrohr A durch passende Wahl des Verlaufs der Quer schnittsabmessungen zur Vermeidung von Resonanzerscheinungen dafür Sorge getragen wird, daß der durch das Mantelrohr gebildete Langträger eine Schwingungsdauer erhält, die möglichst stark von der Schwingungsdauer des Geschützrohres B abweicht, so ist dem Auftreten störender Pendelurigen und Nachschwingungen vorgebeugt.
  • Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß der vor dem Ladungsraum b1 liegende Teil des Geschützrohres B auf seiner ganzen, bis zum Stützlager F reichenden Länge frei liegt, sondern es könnte auf dieser Strecke auch :an einzelnen Stellen je ein weiteres Stützlager vorgesehen sein. Es ist auch nicht wesentlich, daß das M.antelrolir A auf seiner ganzen Länge an der äußeren Mantelfläche zylindrisch ist. Es könnte z. B. auch der Teil des Mantelrohres, der so weit vorn liegt, daß er beim Rücklauf nicht in das WiegengleitlagerE eintreten kann, durch einen mit dem hinteren Rohrteil in starrer Verbindung stehenden Fachwerkträger ersetzt werden, der an seinem freien Ende das Stützlager F trägt.
  • Bei der in Ab b. 3 bis 5 dargestellten Ausführungsform ist der vor dem WiegengleitlagerE angeordnete, das GeschützrohrB in der Höhenrichtung mit erheblichem Spielraum umgebende Langträger von großer Biegungssteifigkeit nicht am Geschützrohr sondern am Wiegengleitlager befestigt; er wird durch einen sich nach vorn stark verjüngenden Fachwerkträger A2 von gleichbleibender Breite gebildet, der an seinem hinteren Ende mit einer ani Wiegengleitlager F sitzenden Ansatzplatte EI in starrer Verbindung steht. Der FachwerkträgerA= läuft vorn in zwei Gabelarme a3 aus, zwischen denen für das GeschützrohrB ebenso wie bei der ersten AusführungsfQrm ein Stützlager F vorgesehen ist. Das etzlager steht aber im vorliegenden Falle mit dem Geschützrohr nicht in starrer Verbindung, sondern gestattet diesem die zum Rück- und Vorlauf erforderliche Längsverschiebung. Gegenüber dem Langträger A2 ist das Stützlager F in entsprechender Weise wie bei der ersten Ausführungsform mittels zweier drehbar, aber uriverschiebbar an den Gabelarmen,al gelagerter Stellschrauben G in der im einzelnen aus Abb. 5 ersichtlichen Weise in der Höhenrichtung verstellbar.
  • Auch bei der zweiten Ausführungsform läßt sich durch passende Einstellung der Höhenlage des Stützlagers F erreichen, daß die Durchbiegungen des Geschützrohres B auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben, und ferner auch die Schwingungsdauer des Langträgers iA2 zur Vermeidung von Resonanzerscheinungen so bemessen, daß sie möglichst stark von der Schwingungsdauer des Geschützrohres B abweicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrrücklaufgeschütz mit einem in der Feuerstellung über die Wiegengleitbahn auf große Länge hinausragenden Rohr und einem das Rohr mit Abstand umgebenden Hohlträger, der ein oder mehrere Stützlager für das Rohr aufweist und gegen Durchbiegungen nach oben und unten große Steifigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlager (F) der Höhe nach einstellbar sind und sowohl nach oben als auch nach unten gerichtete Bewegungen des Rohres (B) gegenüber dem Hohlträger (A oder A') verhindern.
  2. 2. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Stützlager (F) in Führungen (a=, G) beweglich sind, die auch seitlich gerichtete Bewegungen des Rohres (B) gegenüber dem Hohlträger (A oder A2) verhindern.
  3. 3. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlager (F) so angeordnet und einstellbar sind, daß die statische Durchbiegung des Rohres (B) an der Mündung etwa gleich dem Durchhang des Rohres zwischen den Unterstützungsstellen (F_, P) ist.
DEK136751D 1935-02-03 1935-02-03 Rohrruecklaufgeschuetz Expired DE709463C (de)

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DE709463C true DE709463C (de) 1941-08-18

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DEK136751D Expired DE709463C (de) 1935-02-03 1935-02-03 Rohrruecklaufgeschuetz

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DE (1) DE709463C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3535809A (en) * 1967-11-03 1970-10-27 Hoffmann Werke Oswald Firing equipment for simulating gunfire
EP0066747A3 (en) * 1981-06-04 1983-05-04 Rheinmetall Gmbh Gun barrel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3535809A (en) * 1967-11-03 1970-10-27 Hoffmann Werke Oswald Firing equipment for simulating gunfire
EP0066747A3 (en) * 1981-06-04 1983-05-04 Rheinmetall Gmbh Gun barrel

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