DE704518C - Schraubenverbindung mit hintereinandergeschalteten Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrades - Google Patents

Schraubenverbindung mit hintereinandergeschalteten Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrades

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DE704518C
DE704518C DEK154875D DEK0154875D DE704518C DE 704518 C DE704518 C DE 704518C DE K154875 D DEK154875 D DE K154875D DE K0154875 D DEK0154875 D DE K0154875D DE 704518 C DE704518 C DE 704518C
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Paul Kaehler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B31/00Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
    • F16B31/04Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for maintaining a tensile load
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B35/00Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
    • F16B35/04Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Schraub enverbindung mit hintereinandergeschalteten Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrades Inder Patentschrift 685470 wird die Aufgabe, die bei Schraubenverbindungen mit hintereinandergeschaltetenVerspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrads gleicher Schraubenstärken vorhandene geringere Zunahme der Wechsellast im Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads nutzbar zu machen, durch die Anordnung abnehmender Gewindestärke in den in Richtung der Schraubenachse hintereinandergeschalteten Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrads gelöst. Diese Anordnung erschöpft nicht die Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens. Sie ist u. a. für übliche Kopf- und Durchsteckschrauben nicht ohne weiteres anwendbar, desgleichen nicht dort, wo nur auf dem einen Flansch Raum zum Anziehen der Spannmutter vorhanden und Gewinde im Gegenflansch aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise wegen der sich dabei ergebenden Verkürzung der Dehnlänge und der Biegungslänge nicht erwünscht ist u. a. rn.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt einen neuen Weg, den angegebenen Erfindungsgedanken nutzbar zu machen, ihm weitere Anwendungsgebiete zu erschließen. Erfindungsgemäß werden die Verspannbereiche zunehmenden Vorbelastungsgrad,s mit den zugeordneten Gewinden senkrecht zur Schraubenachse hintereinandergeschaltet derart angeordnet, daß das dem Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads zugeordnete Bolzengewinde auf einem die Schraube, vorzugsweise auf Teillänge, umschließenden hülsenartigen Teil v orhanden ist, der selbst mindestens auf Teillänge dem Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads angehört. Dieser hülsenartige Teil wird dabei mindestens in seiner zu dem Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads gehörenden Teillänge drückend vorgespannt. An Hand von zwei in ASS. i und a dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung zweiter erläutert werden.
  • Die Schraube a. der ebb. i ist an den Enden mit Gewinden !)l und b., und den zugehörigen Muttern cl, c., versehen. Über den Schaft ist die Hülse d gestreift, deren oberer Teil ein Gewinde c besitzt. Die Hülse stützt sieh in der Schraubenverbindung gegen den einen f der zu verbindenden Teile ab; sie wird beim Spannen der Schraube durch die Mutter b, (oder b_) drückendbelastet. Schraubt man alsdann die in das Bolzengewinde c der Hülse greifende Spaninnutter lt- gegen den zu verbindenden Teil ä vor, so «erden die Teile f und gegeneinandergepret'it. Gleichzeitig steigt die Belastung der Schraube a, während clie Druckbelastung oder Vorspannung der Hülse abnimmt. Wir haben zwei hintereinandergeschaltete Verspannbereiche zunehmenden Vorbelastungsgrads, wobei Schraube und Hülse auf ihrer ganzen Dehnlänge auch dein Verspannbereich hiiheren Vorbelastun gsgrads zugeordnet sind.
  • Die Belastungsverteilung in diesen Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrads beim Vorspannen und bei Betriebsbelastung ergibt sich aus den bekannten Gesetzmäßigkeiten in verspannten Schraubenverbindungen und läßt sich am einfachsten finit Hilfe der bekannten Kraft=Längungs-Schaubilder darstellen, wobei zweckmäßig die Darstellung der Lastverteilung in beiden Verspannbereichen in einem Schaubild zusannnengefafit wird.
  • Das Schaubild 3 zeigt diese Lastverteilung in beiden Verspannbereichen. Es bezeichnen Cz,, Czsp, die Federkonstanten der bei Anwachsen der Betriebslast P zunehmend belasteten Teile, Ca, Cas p, die Federkonstanten der bei Anwachsen der Betriebslast P abnehmend belasteten Teile, l' ,, I'sp, die Vorspannkräfte in den beide@i Verspannbereichen.
  • Pz" Pzsp, die Belastungsänderung der Cz,-bzu-. Czsil,-Teile bei der Betriebslast Pe, Pa,, Pas p, die Belastungsänderung der Cu-1>zw. C-asp,-Teile bei der Betriebslast Pe.
  • Die Beifügung sp gibt die Zugehörigkeit zum Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads an; angedeutet sind in ABI). 3 noch zuin Vergleich Cz und Pz der einfach verspannten üblichen Schraubenverbindung gleicher Schraubenahinessung.
  • Eine in der verspannten Verbindung auftretende Betriebslast P, die die Teile f und voneinander zu entfernen sucht, vergrößert unter Abnahme der Vorspannung L', die Belastung der Cz,=1'eile, zu denen Schraube und hülse gehören, im Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads tun 1'z,. Da sich dieser Belastungszuwachs in dem nachgeschalteten Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads auf die zur Federkonstanten Casp, gehörende Hülse und die zur Federkonstanten Czsp, ge- hörende Schraube im Verhältnis dieser Federkonstanten verteilt, so bleibt als wechselnde Belastungszunahme der Schraube der Anteil Pzsh,, als wechselnde Belastungsabnahme der Hülse der Anteil Pasp, wirksam. Durch geeignete Wahl der a,-ederkonstanten mit den \"eränderlichen 1#, i und E kann der Anteil I'zsp, bei gegebenem P gewünscht klein gehalten «-erden.
  • Da die @-er.spaniiung höheren Vor-Belastungsgrads einer bestimmten Schraubenlänge gegen einen zusätzlichen Querschnitt (Hülse) die Federkonstante Cz, im Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads und damit Pz, erhöht, so ist eine Verspannlänge höheren V orbelastungsgrads auf möglichst kurzer Teillänge vorteilhafter als die gleiche Verspannung auf der Gesamtlänge der Schraube. Sie erhöht die Federkonstante Cz, des Verspannbereichs niederen Vorbelastungsgrads nur auf einem Teilabschnitt der Schraubenlänge, ermöglicht somit auf diesem Teilabschnitt die Wahl eines günstigsten Behältnisses der Federkonstanten Czsp und Casp des \"erspannbereichs höheren Vorbelastungsgrads bei verminderter 1'cüclkwirkutig auf Cz,.
  • Die Grölte der zulässigen Belastung von gegeneinander verspannten Teilen bei festgelegten Federkonstanten, also auch festgelegten Querschnitten. hängt von dem Teil finit den kleinsten' zulässigen Wechselbeanspruchungen ab. Daher ist es in dem vorliegenden Fall erwünscht, daß die zulässigen Wechselbeanspruchungen der Hülse mindestens gleich, besser höher liegen als die des Gewindeteils der Schraube. Die zulässige Wechselbeanspruchung der Hülse ist in den Ausführungen Abb. i und 2 wesentlich von der Größe der Spannungsspitze im Gewindegrund abhängig. Diese Spannungsspitze «-ird bei gegebener Gewindeform verringert A) durch verringerte Biege- und Schubbeanspruchung der Gewindekämme, B) durch gleichmäßigere Verteilung der Beanspruchung über den tragenden Kernquerschnitt, C) durch geeigneten Werkstoff.
  • Bei der Hülse liegt im Gegensatz zu bekannten Mitteln (Halsmuttern, elastischere Gewinde, ungleicher Gewindesteigung von Mutter und Bolzen, Oberflächendrücken, Nitrieren des Gewindes. Hohlbohren der Schraube u. a.) eine gleichzeitige Benutzung. der unter A bis C angegebenen Möglich-- Leiten vor. Der drückend verspannte Gewindeteil der Hülse ergibt Aa) gleichmäßigere Verteilung der Belastung auf die Gewindegänge der Kupplung Spannmutter-Hülse als in der üblichen Kupplung Tragmutter-Schraubenbolzen infolgeder drückenden Vorbelastung (bzw. fehlenden Zugbelastung) der Hülse, b) einen größeren Außendurchmesser des Hülsengewindes als bei dem Schraubengewinde, demnach erhöhte Tragfähigkeit bei gleicher Biege- und Schubbeanspruchung der Kämme am Gewindegrund, B a) Entlastung der höchstbeanspruchten Fasern infolge der Druckvorspannung im Gewindeteil der Hülse, b) gleichmäßigere Verteilung der Belastung über den Kernquerschnitt durch die Bohrung der Hülse, c) eine Steigerung der Dauerhaltbarkeit durch die gleichzeitig mit der Druckvorspannung vorhandene, radial nach innen drückende Kraftkomponente der Flankenbelastung des Gewindes, C) Möglichkeit der Wahl des geeignetsten Werkstoffs für den Gewindeteil der Hülse unabhängig vom Werkstoff des Schraubenbolzens.
  • Die zulässige Nennbeanspruchung des Gewindequerschnitts der Hülse, zugeordnet dem Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads, kann nach obigem größer als die zulässige Nennbeanspruchung des zügig beanspruchten Gewindequerschnitts des Schraubenbolzens werden. Es ist damit auch nicht stets erforderlich, in Abb. i den Hülsenquerschnitt lediglich aus Gründen der Wechselbeanspruchung im Gewindegrund größer als den Kernquerschnitt des Gewindes der Schraube zu halten, um so mehr als mit abnehmendem Kernquerschnitt der Hülse der Raumbedarf abnimmt. Durch Verkleinerung des Querschnitts des glatten Hülsenschafts gegenüber dem Kernquerschnitt des Hülsengewindes lassen sich die Beanspruchungsverhältnisse noch verbessern.
  • Die höchste Gesamtbelastung (ruhend -;-wechselnd) ist in Hülse und Schraube gleich, wenn die V orspannungen in beiden Verspannbereiehen gleichzeitig Null werden, wie in dem Schaubild 3 der Übersichtlichkeit wegen angenommen. Auch hierbei ist der drückend belastete Hülsenteil dem zügig belasteten Gewindeteil der Schraube in bezug auf Gesamtbelastbarkeit bereits bei gleichen Ouerschnitten überlegen. Aus praktischen Gründen wird man die Vorspannung im Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads so hoch legen, daß die volle Entspannung in diesem V erspannbereich etwas später eintritt als im Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads. Diese Maßnahme hat lediglich eine kleine Steigerung der Gesamtbelastung der Schraube bei ihrer vollen Entspannung zur Folge.
  • Die Abb. z zeigt eine Ausführung, bei der nur ein Teil der Dehnlänge der Schraube im Verspannbereich höheren Vöfbelastungsgrads liegt, um den Anteil der wechselnden Betriebslast, der von dem Gewindeteil der Schraube aufzunehmen ist, stärker als bei der Ausführung Abb. i und stärker als im Schraubenschaft herabsetzen zu können. In Abb. 2 trägt die Hülse d außen das Bolzengewinde für die Spannmutter la, innen das MuttergewindefürdasSchraubengewindeb. ZurHerstellung der Verspannung zwischen Schraube und Hülse wird die Hülse mit Hilfe der Schlitze j bis zum Anschlag ihres Schaftteils k an dem Bund i der Schraube und bis zu der gewünschten Vorspannung vorgeschraubt. Alsdann erfolgt das Aneinanderpressen der Flansche f und g durch die Spannrnutter da. Dabei nimmt die Schraubenbelastung zu unter Abnahme der Vorspannung zwischen den -Flanschen f und g und den Teilend und 1. Die Wirkung ist demnach grundsätzlich die gleiche wie vorstehend bei der Ausführung Abb. i beschrieben.
  • Infolge der Einordnung nur eines Teils der Schraubenlänge in den Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads wird aber der Anteil Pz der Betriebsbelastung, der auf den. Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads als wechselnde Belastung einwirkt, nur wenig größer als bei der normalen Schraubenverbindung,während er sich andererseits etwa im Verhältnis der OOuerschnitte von Schraubenkern und Hülsenkern (bei gleichem E und gleicher Länge!) oder genauer im Verhältnis der Federkonstanten der gegeneinander verspannten Längen von Schrauben und Hülsen auf die genannten Querschnitte verteilt.
  • Man braucht die verspannte Hülsenlänge nicht übertrieben kürz zu halten, da die Abnahme von Pz bei im Verhältnis zur Gesamtdehnlänge kleiner Länge der Schraube, die gegen die Hülse verspannt ist, sich nur noch wenig bemerkbar macht; außerdem führen sehr kurze Hülsenlängen u. U. zu anderen Nachteilen. Bekannt ist der nachteilige Einfluß einer zu- kurzen Gewinderille oberhalb des Bundes 1.
  • Ein Kraft-Längungs-Schaubild für eine Schraubenverbindung nachAbb.2 zeigt Schaubild4.. GegenüberSchaubild3liegtderwesentliche Unterschied darin, daß zwar infolge des nur auf eine Teillänge der Schraube sich erstreckenden Verspannbereichs höheren Vorbelastungsgrads, also kurzer Federlänge, die Federkonstanten Czsp und Casp des Verspannbereichs höheren Vorbelastungsgrads an sich größer-sind.-als die gleichen Federkonstanten im Schaubild 3, aber infolge ihrer kürzeren Einflußlänge auf die Federkonstante im Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads diese Federkonstante wesentlich kleiner als Czl im Schaubild 3 ist, so daß auch Pz. < Pzi wird. Daraus bereits ist die größere Wirksamkeit des Verspannbereichs höheren Vorbelastungsgrads auf Teillänge der Schraube ersichtlich, ihre größere Unabhängigkeit in der Wahl des Hülsenquerschnitts zur Erreichung einer gewünschten Lastverteilung, wobei die Tragfähigkeit des Bolzengewindes bei Wechsellast die zulässige Lasthöhe bestimmen kann. Hierfür sind die Bedingungen in Abb. 2 noch günstiger als für Abb. i bereits dargelegt.
  • Wird in Abb. i die Mutter c, mit dem Gewindeteil e der Hülse zu einer Hülse mit Innen- und Außengewinde vereinigt, so kann zweckmäßig, insbesondere bei längeren Hülsen, der gewindefreie Hülsenteil als getrennter Teil ausgeführt werden. Dieses ergibt die Möglichkeit, eine Hülse von gleichbleibender Höhe lt = cl -;- e bei verschiedenen erforderlichen Gesamthülsenlängen anzufertigen. In Abb. 2 würde entsprechend der Schaftteil k von d abgetrennt werden. Eine bundartige Verstärkung an der Trendfläche ergibt beim Vorschrauben der Hülsenmutter eine größere Auflagefläche. Das Außen- und das Innengewinde kann wie in Abb. 2 axial in gleicher Höhe oder bei vorhandenem axialem Raum gegeneinander nach oben oder unten verschoben angeordnet werden, wobei eine Verschiebung nach oben u. U. stärkere Kernquerschnitte für das Hülsenaußengewinde erfordert.
  • In der Ausführung Abb. i kann die Mutter cl oder c2 durch einen Schraubenkopf oder die Mutter c_ durch Gewinde im Flansch f ersetzt werden.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung entsteht, wenn die Vorspannung im Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads durch irgendeinen Umstand, beispielsweise durch Ausblasen der Dichtung, verlorengeht. Dann hat eine einfach verspannte Schraubenverbindung die volle wechselnde Betriebslast aufzunehmen, während bei der Doppelverspannung die Verspannung höheren Vorbelastungsgrads weiterbesteht, die Betriebslast sich auf Schraube und Hülse bis zur vollen Entspannung verteilt, die Schraube entlastet wird. Diese Sicherung allein ergibt bereits einen hinreichenden Vorteil zur Anwendung der auf der ganzen Länge gemäß Erfindung verspannten Schraube im Sonderfall. Dabei wird die angegebene Wirkung besonders gesichert, wenn eine dauernde Verformung der Gewindekämme bei Überlastung zuerst im Gewinde größeren Durchmessers stattfindet. In diesem Sinne ist eine höhere Beanspruchung der Gewindekämme des größeren Gewindedurchmessers kein Nachteil, sondern eher ein Vorteil.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubenverbindung mit hintereinandergeschalteten Verspannbereichen zunehmenden Vorbelastungsgrads und diesen zugeordneten abnehmenden Gewindestärken nach Patent 685 47o, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannbereiche zunehmenden Vorbelastungsgrads mit den zugeordneten Gewinden senkrecht zur Schraubenachse hintereinandergeschaltet derart angeordnet sind, daß das dem Verspannbereich niederen Vorbelastungsgrads zugeordnete Bolzengewinde auf einem die Schraube, vorzugsweise auf Teillänge, umschließenden hülsenartigen Teil angeordnet ist und dieser hülsenartige Teil mindestens auf Teillänge dem nachgeschalteten Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads drückend vorgespannt angehört.
  2. 2. Schraubenverbindung, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gefährdete Kernquerschnitt des Außengewindes des hülsenartigen Teils dem Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads unter drückenderVorbelastung zugeordnet und kleiner ist als der zügig belastete Kernquerschnitt des ebenfalls zum Verspannbereich höheren Vorbelastungsgrads gehörenden Bolzengewindes der Schraube.
  3. 3. Schraubenverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Teil außen das Bolzengewinde des Verapannbereichs niederen Vorbelastungsgrads, innen das Muttergewinde des Verspannbereichs höheren Vorbelastungsgrads trägt. .1. Schraubenv erbindung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse axial unterteilt und einer dieser Teile gewindefrei ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969838C (de) * 1952-02-02 1958-07-24 Maybach Motorenbau G M B H Mehrteiliger Brennkraftmaschinenkolben
WO2004083655A1 (de) * 2003-03-18 2004-09-30 P & S Vorspannsysteme Ag Verspannungsanordnung mit überspannungsschutz

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