DE7031764U - Teilvorrichtung an werkzeugmaschinen, z.b. raeummaschinen. - Google Patents

Teilvorrichtung an werkzeugmaschinen, z.b. raeummaschinen.

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DE7031764U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D37/00Broaching machines or broaching devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

TeilVorrichtung an Werkzeugmaschinen, ζ. Β. Räummaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tei!vorrichtung an Werkzeugmaschinen, z. B. Räummaschinen, zur genauen Indexierung nacheinander folgender Bearbeitungen am selben Werkstück, wobei letzteres mit Anschlägen versehen ist und die Teilvorrichtung eine Werkstückaufnahme- und Zentriervorrichtung aufweist. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, derartige Teilvorrichtungen mit dem Ziel zu verbessern, daß der Aufwand an Bearbeitungszeit und -genauigkeit in bezug auf die Vorbereitung des Werkstückes geringer wird. Außerdem soll die Vorrichtung kompakt und möglichst einfach sein und bei Zerspanungen unter hohen Belastungen eine große Steifigkeit aufweisen, wodurch die Genauigkeit des Arbeitsprozesses gesteigert werden kann. Schließlich soll die Vorrichtung so beschaffen sein, daß am Werkstück durch die Spannkräfte eine möglichst geringe, elastische Verformung entsteht, weiche die Genauigkeit der bearbeitung herabsetzen würde.
Bei bekannten derartigen Teilvorrichtungen, die nach dem sogenannten Taktvürfahren angewendet werden, muß am Werkstück eine mit hoher Genauigkeit hergestellte Zentrierfläche, z. B. eine Rundbohrung, vorhanden sein. Von der Genauigkeit dieser Zentrierfläche und der Genauigkeit der in ersten Eearbeitungsvorgang bearbeiteten Fläche bzw. Flächen hängt die mögliche Genauigkeit der nachfolgenden Bearbeitungsvorgänge ab. Das Werkstück muß nacheinander von verschiedenen Vorrichtungen, entsprechend der Teilungs« zahl, aufgenommen werden, so daß bei den aufeinanderfolgenden Bearbeitungen jev/eils ein anderes Werkzeug, z. B. eine Räumnadel, zum Einsatz kommt. Durch diese verschiedenen Werkzeuge und Aufnahmevorrichtungen entstehen unerwünschte Toleranzfelder, die im Endergebnis die Genauigkeit des fertig bearbeiteten Werkstückes nachteilig beeinflussen.
Dabei müssen Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen/ die [
mindestens eine der Teilungszahl entsprechende Anzahl von Arbeitseinheiten aufweisen. ~i
Bei einer anderen bekannten Teilvorrichtung, die nach dem ι
■ suyenäfuiuen Teilverfahren rr.it kalibrierter Stiftanfnahir.e angewendet wird, muß das Werkstück eine der Teilung entsprechende Anzahl von Bohrungen aufweisen, die in bezug auf ! die Drehachse der Teilvorrichtung gleiche Abstände mit sehr hoher Genauigkeit haben müssen und auch mit ihrem Durchmesser sehr genau mit dem Durchmesser von Aufnahmestiften der Teilvorrichtung übereinstimmen müssen. Diese Bearbeitung des Werkstückes ist naturgemäß sehr kostspielig und umständlich, wenn eine hohe Genauigkeit des fertigen Teiles gewährleistet sein soll. ]
Bei einer ebenfalls bekannten Teilvorrichtung, welche mit einem sogenannten Teilverfahren mit Indexierung an den bear- jj
ι beiteten Flächen angev/endet wird, müssen die höchsten An- ]
forderungen an die Genauigkeit der Zentrierfläche am Werk- ]
stück gestellt werden. Die Spannkräfte führen zu einer uner- j
wünschten elastischen Verformung des Werkstückes, wodurch j
die Genauigkeit der einzelnen Arbeitsgänge nachteilig !
beeinflußt wird. '
Bei der Teilvorrichtung an Werkzeugmaschinen, z. B. Räummaschinen, zur genauen Indexierung nacheinander/folgender Bearbeitungen am selben Werkstück der eingangs erwähnten Art weist die Aufnahme- und Zentriervorrichtung erfindungsmäßig in ümfangsrichtung für jede Bearbeitung jeweils einen Punkt- bzw. Linienanschlag auf, der den Anschlägen am Werkstück formmäßig angepaßt ist und dessen Genauigkeit in bezug auf Radius und Zentriwinkel zur Drehachse der Teilvorrichtung der geforderten Genauigkeit des fertigen Werkstückes entspricht, wobei eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, die am Werkstück eine Spannkraft auch in Ümfangsrichtung liefert.
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Dadurch kommt das Werkstück mit einem Anschlag in Umfangsrichtung zur Anlage. Bei der nachfolgenden Operation kommt der gleiche Anschlag am Werkstück zur Anlage gegen den nächsten Punkt- oder Linienanschlag der Teilvorrichtung, so daß die Teilgenauigkeit der Bearbeitungen zueinander der Teilgenauigkeit der Punkt- bzw. Linienanschläge in Umfangsrichtung an der Teilvorrichtung entspricht.
Die Teilvorrichtung kann alle Anschläge für die nacheinander folgenden Bearbeitungen aufweisen. Das hat den Vorteil, daß das Werkstück auf einer Vorrichtung fertig bearbeitet werden kann.
Hierbei wird das Werkstück mit der gleichen Anzahl von entsprechenden, jedoch ungenau vorbereiteten Anschlägen versehen. Durch die Spannkraft in Umfangsrichtung kommt das Werkstück zur Anlage. Durch die Ungenauigkeit der Werkstückanschläge kommt zwangsläufig ein Anschlag am Werkstück in umfangsrichtung zur Anlöge auf einen Anschlag der Teilvorrichtung. Bei der nachfolgenden Operation kommt, durch die Spannkraft in Umfangsrichtung, wieder das Wetetück zur Anlage. Hierbei kommt der gleiche Anschlag am Werkstück zwangsläufig zur Anlage gegen den nächsten Punkt- oder Linienanschlag der Teilvorrichtung, so daß die Teilgenauigkeit der Bearbeitungen zueinander der Teilgenauigkeit der Punkt- bzw. Linienanschläge in Umfangsrichtung an der Teilvorrichtung entspricht.
Daraus folgt zwingend, daß die Teilgenauigkeit der Bearbeitungen am fertigen Werkstück unabhängig von der Genauigkeit der vorbereiteten Anschläge am Werkstück ist. Die Ungenauigkeit der vorbereiteten Anschläge am Werkstück, in Umfangsrichtung betrachtet, wird also ausgenutzt, um am fertigen Werkstück eine vorrichtungsgetreue Genauigkeit der verschiedenen Bearbeitungen zueinander zu erzielen.
Die Teilvorrichtung kann aber auch so ausgeführt sein, daß für jeden BearbeitungsVorgang eine Tei!vorrichtung mit einem Anschlag für eine der nacheinander folgenden Bearbeitungen vorgesehen ist. Das hat den Vorteil, daß die gewünschte Teilungsgenauigkeit unabhängig ist von der Genauigkeit, mit der die Vorrichtung hergestellt wurde, weil die erforderliche Teilungsgenauigkeit bei der Einstellung bzw. Fixierung der einzelnen Teilvorrichtungen auf der Werkzeugmaschine erreicht wird.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist die Teilvorrichtung eine Spannvorrichtung auf, bei welcher das Spannorgan auf das Werkstück in einer Richtung einwirkt, welche durch die Auflagefläche geht und mit dem Halbmesser, der von der Drehachse der Teilvorrichtung aus zum Angriffspunkt der Spannkraft am Werkstück führt und mit der Umfangsrichtung am Angriffspunkt einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Spannkraft in 3 Komponenten zerlegbar ist, durch welche das Werkstück einmal auf die Auflagefläche, dann in Umfangsrichtung gegen einen Anschlag und schließlich gegen die Zentriereinrichtung preßbar ist.
Durch diese Maßnahme ist die Teilvorrichtung besonders einfach, weil nur ein Spannelement vorhanden ist, welches bei jeder Bearbeitung an einem Punkt des Werkstückes so einwirkt, daß die Spannkraft in mehrere Komponenten zerlegt wird, die das Werkstück spannen, zentrieren und gegen einen Anschlag der Vorrichtung pressen. Die Einfachheit der Teilvorrichtung wird noch weiter dadurch gefördert, daß das Spannorgan bei jeder der aufeinander folgenden Bearbeitungen immer an der gleichen Stelle der Teilvorrichtung bleibt. Die Genauigkeit der Bearbeitung des Werkstückes wird dadurch gefördert, daß die aus dem einen Spannelement herrührenden verschiedenen Komponenten gleichzeitig wirksam werden, so daß eine gegenseitige Störung der einzelnen Spannfunktionen ausgeschlossen ist.
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Die Wiederholgenauigkeit der Lage des Werkstückes in der Teilvorrichtung ist hierdurch in höchstem Maße gesichert.
Ein Ausrührungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen beschrieben.
Abbildung 1 zeigt einen Teilschnitt einer Teilvorrichtung für eine Räummaschine.
Abbildung 2 zeigt eine Draufsicht in Richtung X auf die Teilvorrichtung nach Abbildung 1.
Abbildung 2a zeigt eine Draufsicht in Richtung X auf eine ähnliche Tei!vorrichtung mit einer anderen Zentrierung des Werkstückes, wobei die Zentrierung anstatt an einem Innendurchmesser durch ein Prisma an einem Außendurchmesser erfolgt.
Abbildung 3 zeigt ein fertig bearbeitetes Werkstück in Draufsicht nach Durchführung von 3 aufeinander folgenden Räumungen.
Abbildung 3a zeigt einen Mittelschnitt durch das Werkstück nach Abbildung 3.
Die Abbildungen 4, 5 und 6 zeigen das in der Teilvorrichtung aufgenommene und festgespannte Werkstück nach jeweils einem der insgesamt drei aufeinander folgenden RSumoperationen, bei denen am Innenumfang des ringförmig ausgebildeten Werkstückes schräg angeordnete, halbkreisförmige Nuten bzw. Bahnen mit gleicher Teilung angebracht wurden.
Die Abbildungen 7 und 7a zeigen schematisch die Teilvorrichtung mit der Spannvorrichtung und die von dem einzigen Spannorgan der Teilvorrichtung auf das Werkstück einwirkende Spannkraft, die in mehrfacher Richtung in Komponenten zer- · legt wirksam ist.
Die Abbildungen 8, 9 und 10 zeiorei dasselbe Werkstück nach den Abbildungen 4, 5 und 6 ait ^.en gleichen Räumvorgängen, jedoch aufgenommen jeweils in einer besonderen Teilvorrichtung für jeden der drei aufeinander folgenden Räumungen.
Die Abbildungen 11, lla und 12, 12a zeigen je ein ringförmiges Werkstück ähnlich dem in den vorhergehenden Abbildungen dargestellten, bei dem die geräumten Bahnen am Innenumfang insofern anders angeordnet sind, daß die Bahnrichtung einmal zu der Werkstückachse in radialer Richtung eine Schrägung aufweist und einmal in beiden Richtungen zur Werkstückachse geneigt ist.
Die Abbildungen 13 mit 22 zeigen Teilvorrichtungen bekannter Ausführung nach drei bisher angewendeten Bearbeitungsverfahren .
Bei der bekannten Teilvorrichtung nach den Abbildungen 13, 14 und 15 erfolgt die Bearbeitung des Werkstückes nach einem sogenannten Taktverfahren, d. h. daß das Werkstück von einer Operation zur anderen getaktet und dabei von einer Aufnahmevorrichtung auf die andere aufgenommen wird. Auch hier handelt es sich um die Bearbeitung eines ringförmigen Werkstückes auf einer Räummaschine. In RäumsteLle 1 gemäß Abbildung 13 wird das erste Bahnpaar geräumt, wobei das Werkstück mit Innenbohrung +seiner zentriert wird. Die zweiten und dritten Bahnpaare werden gemäß Abbildung 14 bis 15 jeweils geräumt, wobei jeweils zwei in der Vorrichtung fest angebrachte gegenüberliegende Stifte zur Aufnahme und Fixierung des Werkstückes in das erste Bahnpaar dienen.
Abbildung 14a zeigt einen Teilschnitt durch Abbildung bzw. 15, wobei die Auflage mit a, ein Stift mit b und das Werkstück mit c bezeichnet sind. Bei diesem Verfahren werden die drei Bahnpaare mit drei verschiedenen Räumnadeln bearbeitet, so daß der Abstand der gegenüberliegenden Bahnen entsprechend der Toleranz an den Räumnadeln unterschiedlich ist. Dies bedeutet, daß die radiale Exzentrizität der
Bahnen bzw. die Differenz der 6 Radien zueinander dadurch entsprechende Toleranzfehler aufweisen. Bei Veränderung des " ^t-.ndsmaßes zwischen den Bahnen des ersten Bahnpas ; arch Abnutzung der Räumnadel oder Einsatz von ausc, :chselten Räumnadeln wird die Lage des Werkstückes in den darauffolgenden Räumpositionen zunehmend ungenau. Bei der Anwendung dieses Verfahrens muß eine Räummaschine mit drei Räumstellen angewendet werden, wobei unterschiedliche Werkstücke nicht gleichzeitig geräumt werden können.
Das sogenannte Teilverfahren mit kalibrierter Stiftaufnahme gemäS den Abbildungen 16 mit 18 erfordert zur Positionierung und Indexierung des Werkstückes drei Paßstifte der Vorrichtung. Dabei müssen, um die notwendige Genauigkeit zu erzielen, drei der verhältnismäßig ungenau angebrachten Befestigungslöcher am Werkstück mit noch höherer Genauigkeit passend zu den drei Paßstiften kalibriert werden, so daß eine kostspielige und umständliche zusätzliche Bearbeitung des Werkstückes erforderlich ist.
Bei dem sogenannten Teilverfahren mit Indexierung an den bearbeiteten Flächen nach den Abbildungen 19 mit 21 kann das Werkstück, ähnlich wie beim oben geschilderten Verfahren, auf einer Räumstelle fertig geräumt werden, wobei das Werkstück jeweils mit seiner Innenbohrung zentriert wird. Abbildung zeigt das Werkstück beim Räumen des 1. Bahnpaares.
Zum Räumen des 2. Bahnpaares wird das Werkstück um ca. 120° verdreht. Zum Indexieren wird ein Indexlerkeil b zwischen Vorrichtungskörper a und Werkstück c, an eine der geräumten Bahnen, gemäß Abbildung 20a eingepreßt.
Die Innenbohrung des ringförmigen Werkstückes, welche hier als Zentrierfläche dient, muß mit einer extrem hohen Genauigkeit vorbereitet werden, weil die Genauigkeit der Teilung in höchstem Grade davon abhängt. Außerdem wird
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durch den Indexierkeil b eine unerwünschte elastische Verformung des Werkstückes hervorgerufen, durch welche die Genauigkeit der Bearbeitung herabgesetzt wird.
Die Abbildung 22 zeigt schematisch die ToleranZabhSngigkeit bei dem Teilverfahren mit Bahnindexierung gemär Abbildungen 19 mit 21.
A. und A~ stellen Anlagepunkte zwischen Werkstück und Zentriereinrichtung der Vorrichtung dar.
B. und B2 sind die Mittelpunkte zweier Bahnen, die in
nacheinander folgenden Räumungen am ringförmigen Werkstück angebracht wurden.
0 ist der Mittelpunkt der Vorrichtung.
Q stellt das Zentrum des Werkstückes dar unt^r Berücksichtigung der Verschiebung dieses Zentrums gegenüber dem Mittelpunkt 0 der Vorrichtung durch einen Fehler an den Zentrierflachen am Radius der Innenbohrung, die als Zentrierfläche dient.
Der Fehler ist hier der Deutlichkeit halber vergrößert dargestellt.
B.OB, ist der Zentriwinkel der Vorrichtung und beträgt mit hoher Genauigkeit 120°.
Der tatsächliche Zentriwinkel am Werkstück B1QB3 ist,
wie die Abbildung zeigt größer als B OB3, hervorgerufen durch die beschriebene Ungenauigkeit der Innenbohrung am Werkstück.
Der Teilungsfehler entspricht der Differenz zwischen dem Istwinkel B1QB und dem SollwinJdL BjOB2 bzw. der Summe der beiden spitzen Winkel OB1Q + OB2Q.
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Bei den weiteren Räumungen entstehen wieder die gleichen Fehler,, wodurch ein Summenteilungsfehler gleich der Anzahl der Indexiervorgänge mal der Teilungsfehler insgesamt entsteht.
Im Gegensatz hierzu ist der Teilungsfehler gemäß dem in Abbildung 23 dargestellten Schema der Teilvorrichtung nach der Erfindung wesentlich kleiner.
Die Abbildung 23 zeigt ein Schema der Toleranzabhängigkeit bei Anwendung der Teilvorrichtung nach der Erfindung.
Bei dem hier behandelten Ausführungsbeispiel der Teilvorrichtung handelt es sich um eine Vorrichtung zur Bearbeitung eines ringförmigen Werkstückes auf einer Räummaschine, wobei an der Innenwand Pillen durch Räumung angebracht werden. Das Werkstück ist in verschiedenen Ausführungen in den Abbildungen 3, 3a, 4 mit 6 und 8 mit 12a dargestellt. Die Teilvorrichtung ist in verschiedenen Ansichten in den Abbildungen 1,2,7 und 7a dargestellt. Die Abbildung 2a zeigt eine insofern abgeänderte Teilvorrichtung, als hier die Zentrierung des Werkstückes anstatt an der Innenbohrung an der Außenwand erfolgt. Nach den Abbildungen 1 und 2 hat die Teilvorrichtung eine zur Waagerechten geneigte Auflageflache a. Bei der Abbildung 7a ist der einfacheren Darstellung halber auf diese Neigung der Auflagefläche a verzichtet worden. Die Neigung der Auflagefläche kann verschieden groß sein und hängt davon ab, in welcher Art die Neigung der geräumten Rillen am Werkstück ausgeführt sein muß.
Abbildung 2 zeigt die Teilvorrichtung mit dem Zentrieransatz ζ und den Punkt- bzw. Linienanschlägen g, deren Abstand zum Mittelpunkt und deren Teilung in Umfangsrichtung mit der erforderlichen Genauigkeit angebracht sind.
Die Abbildung 7a zeigt die Teilvorrichtung mit der Spannvorrichtung schematisch, woBei ein Spannorgan k mit einer Kraft ρ in Pfeilrichtung, entsprechend der Längsachse von k, in einer beliebigen Weise durch die Spannkraft in Richtung
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gegen das Werkstück verschiebbar ist, wobei sich die Kraft ρ in mehrere Komponenten pv, ph gemäß Abbildung 7a zerlegt. Die Komponente ph wiederum zerlegt sich gemäß Abbildung 7 in die Teilkomponenten phu und phr, so daß das Werkstück einmal gegen die Auflagefläche gepreßt, dann an den Zentrieransata ζ angelegt und in üisfsngsrichtung mit einer seiner Bohrungen D gegen einen der Anschläge g. gehalten wird. Dabei ist es wesentlich, daß die verschiedenen Kraftkomponenten der Spannkraft zu gleicher Zeit zur Wirkung kommen, so daß eine gegenseitige Störung der Spannfunktionen ausgeschlossen ist. Somit ist eine exakte Wiederholbarkeit der Aufspannung in der richtigen Lage des Werkstückes auf der Teilvorrichtung gesichert.
Das Werkstück nimmt gemäß den Abbildungen 4 bis 6 bei drei aufeinander folgenden Räumvorgängen, entsprechend der Unifangsteilung, jeweils eine andere Lage 9"t der Vorrichtung ein, wobei eine Bohrung D gemäß Abbildung 7, welche zuerst an einem Anschlag g. zur Anlage kam, bei der folgenden Räumung an dem nächsten Anschlag g_ bzw. g3 zur Anlage kommt. Da die Spannkraft durch das Spannorgan k gemäß Abbildung 7a immer an derselben Stelle der Teilvorrichtung bleibt, wird das Werkstück bei jeder der aufeinander folgenden Räumvorgänge gegen den Zentrieransatz ζ gepreßt. Gemäß den Abbildungen 8 mit 10 kann für jeden Räumvorgang eine besondere Teilvorrichtung angefertigt werden mit einer jeweils anderen Lage des punkt- bzw. linienförmigen Anschlages g zum Zentrieransatz z.
Die Herstellung dieser drei Teilvorrichtungen mit je einem Anschlag in Umfangsrichtung ist einfacher, weil keine so hohe Teilungsgenauigkeit in der Herstellung der Vorrichtungen erforderlich ist. Die notwendige Genauigkeit der Vorrichtungsanschläge zueinander ist durch Einstellung
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auf der Räummaschine zu erzielen.
Die Abbildung 23 zeigt im Vergleich mit der Abbildung 22 die erzielte größere Teilungsgenauigkeit der verschiedenen Räumvorgänge zueinander bei einem angenommenen gleichen w eiGir Zentrierf lü
In Abbildung 23 sind A, und A~ Punkte der Zentrierfläche am Werkstück. L, ist die Lage der Bohrung D am Anschlag g, und L2 ist die Lage der gleichen Bohrung D am Anschlag g2 bei der nachfolgenden Räumoperation. 0 entspricht, wie in Abbildung 22, dem Mittelpunkt der Teilvorrichtung.
Gemäß Abbildung 22 muß die Kraftrichtung OB, zur Indexierung des Werkstückes innerhalb der Anlagepunkte A. - A- liegen. Infolgedessen müssen diese Punkte einen sehr großen Umfangsabstand voneinander haben.
Bei Abbildung 23 kann der Abstand A, - A2 sehi klein sein. Aufgrund dessen ist bei einem gleichen Radiusfehler an der Zentrierfläche der Abstand OQ kleiner als bei Abbildung 22. Das hängt damit zusammen, daß die gleiche Verkürzung eines Halbmessers bei einem größeren Zentriwinkel bzw. Prismenwinkel zu einer größeren Verschiebung des Mittelpunktes in radialer Richtung führt als bei einem kleinen Zentriwinkel bzw. Prismenwinkel. Infolgedessen wird die Verschiebung OQ nach Abbildung 23 mit einem kleineren Abstand zwischen A, und A, immer kleiner sein als nach Abbildung 22.
Der Istteilungswinkel L. Q L2 bei Abbildung 23 ist um den Spitzenwinkel OL2Q kleiner als der Sollwinkel L^OL2. Dieser Fehler OL2Q ist viel kleiner als einer der entstandenen Fehler durch die Bahnindexierung in Abbildung 22 bzw. OB2Q und noch kleiner als der Gesamtfehler OB2Q und OB1Q.
Bei Abbildung 23, bzw. bei der Teilvorrichtung dieser Anmeldung, ist die Teilungsgenauigkeit nicht von den bearbeiteten Flächen abhängig. Dadurch kann kein Summenteilungsfehler resultieren. Daraus folgt, daß für einen bestimmten zulässigenleilungsfehler bzw. Suirjr.cntcilurigsfehler eine viel engere Τοίβτβτΐϋ der Zentrierfläche bei Abbildung 22 notwendig wird, gegenüber Abbildung 23.

Claims (4)

1. Teilvorrichtung an Werkzeugmaschinen, z. B. Räummaschinen zur genauen Indexierung nacheinander folgender Bearbeitungen am selben Werkstück, letzteres mit in der Umfangsrichtung ungenau bearbeiteten Anschlägen versehen, mit einer Werkstück-Aufnahme- und Zentriervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- und Zentriervorrichtung in Umfangsrichtung für jede Bearbeitung jeweils einen Punkt- bzw. Linienanschlag aufweist, der den Anschlägen am Werkstück formmäßig angepaßt ist, und dessen Genauigkeit in bezug auf Radius und Zentriv?inkel zur Drehachse der Teilvorrichtung der geforderten Genauigkeit des fertigen Werkstückes entspricht und daß eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, die am Werkstück eine Spannkraft auch in Umfangsrichtung liefert.
2. Teilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Teilvorrichtung alle Anschläge für die nacheinander folgenden Bearbeitungen aufweist.
3. Teilvorrichtung nach Ansprucht 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bearbeitung eine Teilvorrichtung mit einem Anschlag für eine der nacheinander folgenden Bearbeitungen vorgesehen ist.
4. Teilvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Spannvorrichtung, bei welcher das Spannorgan auf das Werkstück in einer Richtung einwirkt, welche durch die Auflagefläche geht und mit dem Halbmesser, der von der Drehachse zum Angriffspunkt der Spannkraft am Werkstück führt, und der Umfangsrichtung am Angriffspunkt einen spitzen Winkel einschließt, wobei
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die Spannkraft in drei Komponenten zerlegbar ist, durch welche das Werkstück einmal auf die Auflagefläche, dann in Umfangsrichtung gegen einen Anschlag und schließlich gegen die Zentriereinrichtung preßbar
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