DE700951C - chinen - Google Patents

chinen

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Publication number
DE700951C
DE700951C DE1938B0185229 DEB0185229D DE700951C DE 700951 C DE700951 C DE 700951C DE 1938B0185229 DE1938B0185229 DE 1938B0185229 DE B0185229 D DEB0185229 D DE B0185229D DE 700951 C DE700951 C DE 700951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
housing
sleeve
clamping
thread
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938B0185229
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin Spiegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BMW FLUGMOTORENWERKE BRANDENBU
Original Assignee
BMW FLUGMOTORENWERKE BRANDENBU
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE700951C publication Critical patent/DE700951C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/02Cylinders; Cylinder heads  having cooling means
    • F02F1/04Cylinders; Cylinder heads  having cooling means for air cooling
    • F02F1/045Attachment of cylinders to crankcase

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zylinderbefestigung, insbesondere an Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Zylinderbefestigung, insbesondere an Brennkraftmaschinen, mit einem nach Art eines Bajonettverschlusses wirkenden unterteilten Gewinde.
  • Es ist bekannt, die Zylinder einer Brennkraftmaschine mit nach Art eines Bajonettverschlusses wirkendem Gewinde in das Gehäuse einzusetzen. Die Befestigung der Zylinder erfolgt über besondere Spannbänder oder Ringe, die sich zwischen Zylinder und Gehäuse abstützen. Ferner ist es bekannt, die Zylinder in eine mit durchgehendem Gewinde versehene Büchse einzuschrauben, die ihrerseits in dem Gehäuse befestigt wird. Diese Befestigungseinrichtungen haben den Nachteil, daß durch die besonderen Spannbänder oder Ringe keine genügende Vorspannung des Zylinders in dem Gehäuse erreichbar ist, so daß bei den hohen, in Richtung der Zylinderachse insbesondere als Zug auftretenden Beanspruchungen während des Betriebes eine solche Befestigung leicht dazu neigt, sich zu lösen, ferner, daß beim Auf-und Abbau der Zylinder diese jedesmal besonders bezüglich ihrer Steuerteile, Ansaug-und Einlaßkanäle usw. neu ausgerichtet werden müssen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile durch eine mit einem bajonettartigen Verschluß auf den Zylinder aufgesetzten Büchse, die nach Ausrichtung des Zylinders in dem Gehäuse festgelegt wird und den Zylinder auch bei wiederholtem Einbau in seiner ursprünglichen Stellung bezüglich der Ein- und Auslaßkanäle, Steuerteile usw. hält, vermieden.
  • Die Befestigung der Büchse erfolgt dabei auf dem Zylinder in der Weise, daß zwischen Auflagefläche und Gewinde und/oder dem Zylinder auf der ganzen Länge des Schaftteiles eine Ausnehmung vorgesehen ist, so daß entsprechend den längs der Zylinderachse verlaufenden Dehnungen die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder so groß bemessen werden kann, daß die später im Betrieb in Richtung der Zylinderachse insbesondere als Zugbeanspruchung auftretenden Kräfte stets unterhalb der Vorspannung bleiben, um ein ungewolltes Lösen der Zylinderbefestigung zu verhindern. Die Büchse wird zweckmäßig in das Gehäuse eingesetzt und im Innern desselben durch eine sich gegen das Gehäuse abstutzende Ringmatter festgespannt, so daß durch die sich ergebenden Gehäusedehnungen, b2ispiels-,veise durch den Temperaturanstieg, die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder geändert werden kann. -Man hat es auf diese Weise in d.r Hand, je nachdem, ob im erwärmten oder erkaltetem Zustand der Büchse oder des Gehäuses der Zusaininenbau erfolgt, die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder beliebig abzustimmen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung mit den für sie wesentlichen Teilen in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i einen Teilschnitt des unteren Endes eines in ein Gehäuse eingesetzten Zylinders, während Fig. 2 denselben Zylinder mit einer zusätzlichen Befestigung der Büchse zeigt. Fig. 3 zeigt eine zweckmäßige Auf- oder Abspannvorrichtung für einen derartigen Zylinder und Fig. 4. in Aufsicht eine Sicherung des Zylinders.
  • In dem Gehäuse i ist eine Büchse 2, vorzugsweise durch Schrauben 3 an einem Bund 8 befestigt. Das untere Ende der Büchse 2 besitzt ein nach Art eines Bajonettverschlusses ausgebildetes, unterteiltes Gewinde .I, das auch als mehrgängiges Gewinde ausgebildet sein kann. Entsprechend dem in der Büchse n vorgesehenen Gewinde .l besitzt das untere Ende 5 des Zylinders 6 ebenfalls unterteiltes Gewinde d', so daß bei Drehung des Zylinders das auf diesem vorgesehene unterteilte Gewinde sich zwischen zwei Gewindeteilungen d. der Büchse befindet, und zwar in der Lücke 7. Der Zylinder kann jetzt herausgenommen werten. Das Gewinde .I auf der Büchse 2 ist in einem solchen Abstand von dein Flansch 8 der Büchse entfernt angebracht, und die Büchse besitzt eine solche Wandstärke, daß der sich ebenfalls durch einen Flansch g auf der Büchse 2 abstützende Zylinder im eingeschraubten Zustand die nötige Vorspannung aufweist, wobei infolge der Bemessung der Gewindeabstände von den Auflageflächen auf jeden Fall die nötige Dehnlänge vorhanden ist, die so groß gewählt werden kann, daß die im Betrieb auftretenden Beanspruchungen unterhalb der Vorspannung liegen. Auf diese Weise können besondere Arretierungen oder Spannringe fortfallen, so daß bei eingespanntem Zylinder dieser lediglich durch ein Sicherungsblech i i o. dgl. gesichert werden kann. Zweckmäßig wird die Büchse 2 bei ihrem ersten Einbau auf den Zylinder aufgespannt und in dieser aufgesp@:nnten Stellung zusammen mit dein Zylinder in die Gehäusebohrung eingesetzt, angezeichnet und nacht r. äglich verbohrt und mittels der Schrauben 3 im Gehäuse befestigt, so daß bei Abnahme des Zylinders dieser, sobald er wieder neu eingesetzt wird, unbedingt seine alte Stellung wieder einnellineii muß. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil die verschiedenen, an, dein Zylinder angeordneten Steuerorgane, diin der Regel vorn Kurbelgehäuse aus betätigt werden, immer ihre alte Stellung einnehmen müssen. Hat sich aus irgendwelchen Gründen die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder geändert und nimmt nach Wiedereinsetzen der Zylinder daher seine alte Stellung nicht genau wieder ein, so kann eine Korrektur dadurch erreicht werden, daß vor dem Einsetzen des Zylinders in die Büchse auf diese ein Korrekturring 21 aufgelegt wird.
  • Ist es erwünscht, die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder in Abhängigkeit von der Temperatur etwas zu ändern, so kann die mit ihrem einen Ende beispielsweise, über den Flansch 8 sizli in dem Gehäuse i abstützende Büchse eine weitere Befestigung über eine Ringmutter io erhalten, die auf eine Außenverzahnung der Büchse 2 aufgeschraubt ist (Fig. 2). Wird die Büchse 2 mittels der Ringmutter io bei kaltem Gehäuse i befestigt, so wächst bei eingeschraubtem Zylinder die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder bei erwärmtem Gehäuse entsprechend der Dehnung des Gehäuseteiles zwischen dem Bund 8 und der Ringmutter io. Bei einer Befestigung der Büchse gemäß Fig.2 kann die Büchse an ihrem äußeren Umfange oder an Teilen desselben vorzugsweise mittels einer Verzahnung durch ein ebenfalls verzahntes Sicherungsblech il gegen Lagenänderungen o. dgl. gesichert werden. Dieses Sicherungsblech i i kann zweckmäßig die Verkleidung einer Stößelführung sein. Da der Zylinder bei seiner ersten Montage mit der Büchse fest verspannt in das Gehäuse eingesetzt werden soll und die Büchse im Gehäuse nach Wiederabnahme des Zylinders verbleibt, ist es zweckmäßig, die Stellung des Zylinders im Gehäuse zu zeichnen, und zwar kann hierfür eine bestimmte Zahnstellung 13 in dem Sicherungsblech i i bei 12 und 1q. markiert werden, wie dies insbesondere Fig. d. in Aufsicht zeigt.
  • Um das Auf- und Abspannen eines Zylinders zu erleichtern, kann eine sich in Anschlägen o. dgl., vorzugsweise auf den Zylinderbund 16 abstützende Auf- oder Abspannvorrichtung 15 verwendet werden, die an einem Ansatz 17 eine mit Gewinde versehene öffnung aufweist, in die ein Bolzen 18 einschraubbar ist. Der Bolzen 18 stützt sich in einem im Gehäuse i befestigten Anschlag ig ab, so daß bei Verdrehung des Bolzens 18 der Ansatz 17 in Richtung des Gehäuseanschlages 18 verschwenkt werden kann. Der Zylinder 6 würde dann im Uhrzeigersinn gedreht und festgespannt werden, falls Rechtsgewinde gewählt wird. Soll der Zylinder gelöst werden, so wird der Anschlag ig in eine im Gehäuse i vorgesehene weitere Bohrung 2o o. dgl. eingesetzt, so daß der jetzt in entgegengesetzter Richtung wirkende Bolzen den Ansatz 17 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt und den Zylinder löst. An Stelle eines auf Zug wirkenden Bolzens 18 kann dieser z. B. durch einen Bund o. dgl. auch als Druckbolzen ausgebildet sein, so dar3 gleichzeitig der Zylinder auf- und abgespannt werden kann.

Claims (3)

  1. PAT1'sNTANSi'RÜCH1i: i. Zylinderbefestigung mit Bajonettverschluß, insbesondere an Brennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch eine mit einem bajonettartigen Verschluß auf den Zylinder aufgesetzte Büchse (2), die nach Ausrichtung des Zylinders in dem Gehäuse festgelegt wird und den Zylinder auch bei wiederholtem Einbau in seiner' ursprünglichen Stellung bezüglich der Ein- und Auslaßkanäle, Steuerteile usw. hält.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch x, gekennzeichnet durch eine Befestigung der Büchse (2) mittels einer innerhalb des Gehäuses auf diese aufschraubbaren Ringmutter (io) unter Einschaltung einer auf der ganzen Länge des Schaftteiles zwischen Auflagefläche und Gewinde der Büchse und/oder des Zylinders vorgesehenen Ausnehmung, um entsprechend den längs der Zylinderachse verlaufenden Dehnungen (Gehäuse- oder Zylinderdehnungen) die Vorspannung zwischen Büchse und Zylinder so zu beeinflussen, daß diese immer über den während des Betriebs auftretenden Zugbeanspruchungen liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Ausnehmung oder einer Verzahnung versehene Flansch (8) der Büchse (2) in seiner Stellung durch die mit entsprechenden Ausnehmungen oder einer Verzahnung versehene Stößelführung (i i) bzw. Stößelverkleidung gesichert'wird. 4.. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- oder Abspannvorrichtung für den Zylinder aus einer sich auf den Zylinderflansch abstützenden Brücke_(i5) besteht, in die ein sich im Gehäuse (i) abstützender Spannbolzen (18) einschraubbar ist.
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