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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Behandlung von Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas,
wie verschiedene organische Verschmutzungen, übelriechende Komponenten und
Bakterien, um das verunreinigte Gas ungefährlich zu machen und genauer
betrifft sie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung von
Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas mit Ozon, um das verunreinigte
Gas mit einer hohen Wirksamkeit ungefährlich zu machen.
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Eine
oxidative Behandlung mit Ozon ist als Verfahren zur Behandlung von
verunreinigtem Gas, das z.B. verschiedene organische Verschmutzungen, übelriechende
Komponenten und/oder Bakterien enthält, um dieses verunreinigte
Gas unbedenklich zu machen, im Stand der Technik bekannt. Ozon,
das selbst zersetzbar ist und somit wahrscheinlich nicht im behandelten
Gas verbleibt, um schädliche
Wirkungen auf den menschlichen Körper
zu haben, wird als ein in der Zukunft umfangreich verwendetes Behandlungsmittel
angesehen.
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Zur
Durchführung
der Behandlung mit Ozon wird ein ozonhaltiges Gas aus einer ozonbildenden
Vorrichtung (Ozonisator) in ein Schadstoffe enthaltendes verunreinigtes
Gas injiziert. Im Allgemeinen ist die Konzentration an schädlichen
Substanzen im verunreinigten Gas sehr niedrig mit dem Ergebnis,
dass ein großer Teil
des Ozons zersetzt ist, bevor es zu der oxidativen Zersetzung der
Schadstoffe und zur Sterilisation beitragen kann. Daraus folgt,
dass Ozon nicht in der Lage ist, verunreinigtes Gas mit hoher Wirksamkeit
unschädlich zu
machen.
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Die
US-A-5 248 395 offenbart ein System zur Behandlung von Dampf, der
ungewünschte
organische Substanzen enthält,
bei dem der Dampf zu einem Zeolith-Molekularsieb geführt wird, wo er mit einem Oxidationsmittel,
wie Ozon, behandelt wird.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegende Erfindung ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur effizienten Behandlung von Schadstoffe enthaltendem
verunreinigten Gas, wie verschiedene organische Verschmutzungen, übelriechende
Komponenten und/oder Bakterien, unter Verwendung von Ozon, das ein
Oxidationsmittel mit hohem Sicherheitsfaktor darstellt, bereitzustellen.
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Das
obige Ziel und andere Ziele, die aus der folgenden Beschreibung
deutlich werden, werden erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Behandlung
von Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas, wie in Anspruch
1 definiert, erreicht.
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Die
vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine Vorrichtung zur Behandlung
von Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas, wie in Anspruch
3 definiert, bereit. In der vorliegenden Erfindung beinhaltet die
Adsorptionsschicht eine erste Adsorptionsschicht, die sich auf der
anströmenden
Seite befindet und ein mesoporöses
Silikat enthält
und eine zweite Adsorptionsschicht, die sich auf der abströmenden Seite
befindet und ein dealuminiertes Faujasit enthält.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung kann ein ozonzersetzendes Mittel auf der abströmenden Seite der
Adsorptionsschicht bereitgestellt werden. In diesem Fall wird das
durch die Adsorptionsschicht strömende Gas
in Kontakt gebracht mit dem Ozon zersetzendem Mittel, um Ozon zu
zersetzen, das in dem durch die Adsorptionsschicht geströmten Gas
vorhanden ist, so dass das Ozon nicht in den abströmenden Gasfluss
entweicht.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht unbedingt alle notwendigen
Merkmale, so dass die Erfindung auch eine Unterkombination dieser
beschriebenen Merkmale sein kann.
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Die
Erfindung kann besser aus der folgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung
mit den beigefügten
Abbildungen verstanden werden. Die Abbildungen zeigen:
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zur Behandlung von Schadstoffe enthaltendem
verunreinigten Gas darstellt;
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2 ist
eine Graphik, die die Beziehung zwischen dem Molarverhältnis von
Ozon zu Isopropylalkohol (IPA), der IPA-Konzentration am Auslass
und der Ozon- Konzentration
am Auslass im Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung, die später beschrieben
wird, darstellt;
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3 ist
eine Graphik, die die Beziehung zwischen der Flussrate des Gases
am Einlass, der IPA-Konzentration am Auslass und der Ozon-Konzentration
am Auslass im Beispiel 2 der vorliegenden Erfindung, die später beschrieben
wird, zeigt; und
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4 ist
eine Graphik, die die Beziehung zwischen der Behandlungstemperatur,
der IPA-Konzentration am Auslass und der Ozon-Konzentration am Auslass
im Beispiel 3 der vorliegenden Erfindung, die später beschrieben wird, darstellt.
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Während der
Untersuchungen zu Maßnahmen,
um verunreinigtes Gas, das Schadstoffe enthält, durch Verwendung von Ozon
unschädlich
zu machen, haben die Autoren gefunden, dass Ozon und Schadstoffe
in einer Gasphase selektiv an einem Adsorptionsmittel mit hohem
Silika-Anteil adsorbieren, um die Konzentration an Ozon und Schadstoffen
am Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt gegenüber der
Gasphase zu erhöhen,
mit dem Ergebnis, dass das Ozon effizient die Schadstoffe in unschädliche Substanzen
umwandelt. D.h., in der vorliegenden Erfindung wird zuerst das Schadstoffe
enthaltende verunreinigte Gas mit Ozon vermischt, gefolgt von einem
Durchleiten der Mischung durch eine Adsorptionsschicht, die ein
Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt enthält, wie im Anspruch 1 definiert.
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Die
vorliegende Erfindung kann ein verunreinigtes Gas, das verschiedene
Schadstoffe enthält,
einschließlich
organischen Verunreinigungen, wie VOC (flüchtige organische Verbindungen,
Isopropylalkohol (IPA), Ethylacetat, BTX (Benzole, Toluole, Xylene)
und halogenierte Verbindungen), die als Schadstoffe durch die japanische
Umweltbehörde
gekennzeichnet wurden und Dioxin; übelriechende Komponenten, wie
Mercaptane und Wasserstoffsulfid, und/oder Bakterien ungefährlich machen.
Der Ausdruck „verunreinigtes
Gas unschädlich
oder ungefährlich
zu machen" soll
so verstanden werden, dass es die Zersetzung von organischen Stoffen
und übelriechenden
Komponenten durch eine Oxidationsreaktion mit Ozon umfasst, genauso
wie es eine Sterilisation von Bakterien mit Ozon beinhaltet.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird Ozon zuerst zu dem verunreinigtem Gas gegeben.
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Ozon
kann durch verschiedene Ozon herstellende Vorrichtungen (Ozonisatoren),
die allgemein bekannt sind, hergestellt werden. Ein Ozonisator vom
Korona-Entladungssystem,
einem UV-Licht-Lampensystem und einem Wasserelektrolysesystem kann
erfindungsgemäß zur Herstellung
von Ozon verwendet werden. Bei dem Wasserelektrolysesystem wird
eine Ionen-Austauschmembran,
die einer speziellen Behandlung unterworfen wurde, zwischen einer
gasdurchlässigen
Elektrode (Wasserstoffelektrode), die aus Kohlenstoff und Flurharz
besteht und einer Bleidioxidelektrode (Ozonelektrode) eingefügt, wie
es im Stand der Technik bekannt ist. Ein Ionen ausgetauschtes Wasser,
das als Ausgangswasser der Ozonelektrode zugeführt wird, wird elektrolysiert,
um Ozon und Sauerstoff an der Ozonelektrode und Wasserstoff an der
Wasserstoffelektrode herzustellen. Da ein sauberes Ozongas mit einer
hohen Konzentration erhalten werden kann, ist der Ozonisator mit
einem Wasserhydrolysesystem insbesondere zur Verwendung bei der
erfindungsgemäßen Behandlung von
verunreinigtem Gas geeignet. Die Menge an Ozon kann in Abhängigkeit
von der Art, den Konzentrationen usw. der Schadstoffkomponenten,
die in dem verunreinigten Gas enthalten sind, eingestellt werden,
liegt aber im Allgemeinen bei 1 bis 20 Mol, bevorzugt bei ca. 3
bis 10 Mol pro Mol Schadstoff bei einer üblichen Behandlung des verunreinigten
Gases. Die Konzentration an Schadstoffen in dem verunreinigten Gas
kann einfach durch bekannte Verfahren gemessen werden, wie mit Hilfe
der Gaschromatographie.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das mit Ozon vermischte verunreinigte Gas dann durch
eine Adsorptionsschicht, die ein Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt, wie in Anspruch
1 definiert, enthält,
geleitet. Die erfindungsgemäß verwendeten
Adsorptionsmittel sind Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt und
adsorbieren nicht nur Ozon, sondern auch die Schadstoffe. Die erfindungsgemäß verwendeten
Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt sind dealuminierte Faujasite
(z.B. ultrastabile Zeolithe vom Y-Typ (USYs)) und mesoporöse Silikate
(z.B. MCM-41 (kommerziell erhältlich
von Mobil Oil Corp.), FSM-16 (kommerziell erhältlich von Toyota Chuo Kenkyusho,
Japan), niedrig-Temperatur sauer-synthetisierte mesoporöse Silikate, hergestellt
unter Verwendung von Tetraethoxysilan als Silikaquelle, die im folgenden
als „niedrig-Temperatur mesoporöse Silikate
I" bezeichnet werden
oder niedrig-Temperatur sauer-synthetisierte mesoporöse Silikate hergestellt
unter Verwendung einer niedermolekulargewichtigen Kieselsäure als
Silikaquelle, die im folgenden als „niedrig-Temperatur mesoporöses Silikat
II" bezeichnet wird.
Diese Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt sind kommerziell
erhältlich.
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Die
dealuminierten Faujasite sind ultrastabile Zeolithe vom Y-Typ (USY)
mit einem SiO2/Al2O3-Verhältnis
von ca. 10 bis 400, sie können
erhalten werden durch Behandlung eines Zeoliths vom Na-Y-Typ mit
einem SiO2/Al2O3-Verhältnis
von ca. 5 mit Ammoniakwasser, um einen Hauptteil des im Zeolithgerüst vorhandenen Aluminiums
zu entfernen.
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Die
mesoporösen
Silikate sind poröse
Körper
auf Silika-Basis mit Mesolücken
von 10 bis 1000 Angström,
diese können
durch verschiedene Verfahren hergestellt werden. Durch Regulation
der Herstellungsbedingungen kann das SiO2/Al2O3-Verhältnis der
mesoporösen
Silikate über
einen breiten Bereich variiert werden.
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Die
erfindungsgemäß verwendeten
Adsorptionsmittel haben ein SiO
2/Al
2O
3-Verhältnis von
10 bis zu einem, so dass es im Wesentlichen aus SiO
2 alleine
besteht. Zum Beispiel ist MCM-41 ein poröser Körper auf Silikabasis mit einer
spezifischen Oberfläche
von ca. 1.600 m
2/g und einem SiO
2/Al
2O
3-Verhältnis von
ca. 1000. Dieses kann durch ein von der Mobil Oil Corp. entwickeltes
Verfahren erhalten werden (siehe U.S.-Patente 5,378,440; 5,364,797;
und 5,348,687, und C. T. Kresge, M. E. Leonowiez, W. J. Roth, J.
C. Vartuli und J. S. Beck, Nature, 359, 710 (1992)). Insbesondere
kann die Reaktion bei 140°C
mit einem pH-Wert von 13,5 unter Verwendung von Wasserglas oder
Natriumsilikat, das als Silikaquelle verwendet wird, Aluminiumsulfat
als eine Aluminiumquelle und einem kationischen Tensid (mit mindestens
8 Kohlenstoffatomen), das als organisches Templat verwendet wird,
durchgeführt
werden, um MCM-41 zu erhalten. FMS-16 ist ein poröser Körper auf
Silikabasis mit einer chemischen Struktur, die ähnlich der von MCM-41 ist und
mit einem SiO
2/Al
2O
3-Verhältnis von
ca. 1000. Das Material kann durch Interkalation zwischen Kanemit,
das von Kuroda, Inagaki, et al. (siehe
JP 8067578 , und S. Inagaki, Y. Fukushima
und K. Kuroda, J. Chem. Soc., Chem. Commun. 680 (1993)) entwickelt
wurde und einem kationischen Tensid hergestellt werden. Die niedrig-Temperatur mesoporösen Silikate I
können
durch ein von Stucky et al. vorgeschlagenen Verfahren synthetisiert
werden (siehe Q. Huo, D. I. Margolese, U. Ciesla, D. G. Demuth,
P. Peng, T. E. Gier, P. Siger, A. Firouzi, B. F. Chmelka, F. Schuth
und G. D. Stucky, Chem. Mater., 6, 1176 (1994)). Genauer kann das
Material durch Umsetzen von Tetraethoxysilan (TEOS), das als Silikaquelle
verwendet wird, Aluminiumsulfat, das als Aluminiumquelle verwendet
wird und einem kationischen Tensid, das als organisches Templat
verwendet wird, bei Raumtemperatur und einem pH-Wert von 1 oder
weniger, erhalten werden. Weiterhin können die niedrig-Temperatur mesopörosen Silikate II
durch ein von Y. M. Setoguchi, Y. Teraoka, I. Moriguch, S. Kagawa,
N. Tomonaga, A. Yasutake, und J. Izumi, Journal of Porous Materials,
4, 129-13 (1997)) beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Genauer
kann das Material hergestellt werden durch Umsetzen von Kieselsäure, die
keine polykondensierten Silika enthält und als Silikaquelle verwendet
wird, Aluminiumsulfat, das als Aluminiumquelle verwendet wird und
einem kationischen Tensid, das als organisches Templat verwendet
wird, bei Raumtemperatur und einem pH-Wert von 1 oder kleiner. Durch
Einstellen der Reaktionsbedingungen kann das SiO
2/Al
2O
3-Verhältnis des
mesoporösen Silikats über einen
breiten Bereich variiert werden, von solchen mit einem SiO
2/Al
2O
3-Verhältnis von
ca. 10 bis zu solchen, die im Wesentlichen aus SiO
2 alleine
bestehen.
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Die
Autoren haben experimentell gefunden, dass unter den Adsorptionsmitteln
mit hohem Silika-Gehalt dealuminierte Faujasite mit einem SiO2/Al2O3-Verhältnis von
20 oder größer und
mesoporöse
Silikate mit einem SiO2/Al2O3-Verhältnis
von 20 oder größer eine
hohe Ozon-adsorbierende Fähigkeit
aufzeigen, die Zersetzung des adsorbierten Ozons unterdrücken und
so als bevorzugte Adsorptionsmittel verwendet werden können. Es
wurde weiterhin gefunden, dass Pentazil-Zeolithe mit hohem Silika-Gehalt,
die sicherlich eine hohe Ozon adsorbierende Fähigkeit aufzeigen, dazu neigen,
eine hohe Rate der Ozonzersetzung aufzuweisen. Im Hinblick auf sowohl
die Ozonadsorptionsfähigkeit
und die Ozonzersetzungsrate sind mesoporöse Silikate mit einem SiO2/Al2O3-Verhältnis von
20 oder größer, die
am meisten befriedrigenden Adsorptionsmittel. Dann folgen dealuminierte
Faujasite mit einem SiO2/Al2O3-Verhältnis von
20 oder mehr und Pentazil-Zeolithe mit hohem Silika-Gehalt mit einem
SiO2/Al2O3-Verhältnis
von 70 oder mehr den mesoporösen
Silikaten in der genannten Reihenfolge.
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Diese
Adsorptionsmittel können
einzeln oder in Form einer Mischung verwendet werden und können in
beliebige Formen geformt werden, d.h. als Körner, Pellets, Raschig-Ringe,
Waben (honeycombs) usw. in Abhängigkeit
vom Verwendungszweck ausgebildet sein. Die adsorbierende Schicht,
wie sie erfindungsgemäß verwendet
wird, ist eine Doppelschichtstruktur umfassend eine erste Adsorptionsschicht,
die sich auf der anströmenden
Seite befindet und ein mesoporöses
Silikat enthält,
dass wirksam eine hohe Konzentration an Ozon adsorbieren kann, und
eine zweite adsorbierende Schicht, die sich auf der abströmenden Seite
befindet und ein dealuminiertes Faujasit, das wirksam eine geringe
Konzentration Ozon adsorbieren kann. Die adsorbierende Schicht dieser
Doppelschichtstruktur erlaubt eine Verbesserung der Wirksamkeit
des verwendeten Ozons.
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In
der vorliegenden Erfindung ist die Temperatur des verunreinigten
Gases, das durch die Adsorptionsschicht strömt, nicht besonders eingeschränkt, sollte
aber bevorzugt bei 0°C
bis 100°C
und bevorzugter bei 15°C
bis 50°C
liegen.
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Wie
oben beschrieben wird in der vorliegenden Erfindung Ozon mit einem
Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas vermischt und ermöglicht,
dass das mit Ozon vermischte verunreinigte Gas durch eine Adsorptionsschicht,
die ein Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt enthält, fließen kann,
wie in Anspruch 1 definiert. Als Ergebnis findet eine Oxidationsreaktion
zwischen den Schadstoffen und dem Ozon innerhalb der Adsorptionsschicht
statt, um die Schadstoffe zu zersetzen. Die erfindungsgemäße besondere
Technik erlaubt die Umwandlung der Schadstoffe in unschädliche Substanzen
mit einer Wirksamkeit, die deutlich höher ist als die von herkömmlichen
Techniken, bei denen einfach Ozon zu dem Schadstoffe enthaltendem
verunreinigten Gas hinzu gegeben wird.
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Als
Ergebnis von intensiven Untersuchungen zur Adsorption von Ozon in
einer Gasphase haben die Autoren gefunden, dass Adsorptionsmittel
mit hohem Silika-Gehalt
in Form von dealuminiertem Faujasit und mesoporösem Silikat wirksam Ozon und
zur gleichen Zeit Schadstoffe, wie organische Verschmutzungen, Bakterien
und übelriechende
Komponenten, adsorbieren. Es wurde gefunden, dass das adsorbierte
Ozon effizient die adsorbierten organischen Verunreinigungen und übelriechenden Komponenten
oxidiert und gleichzeitig die Bakterien tötet und dass Ozon in Sauerstoff
umgewandelt wird, dies führte
zu der vorliegenden Erfindung.
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Ohne
dass die vorliegende Erfindung an eine Theorie gebunden ist, wird
angenommen, dass die Ozonkonzentration (O3)
und die Konzentration der organischen Verunreinigung (ORG) in der
Adsorptionsschicht mit hohem Silika-Gehalt ca. 10 bis 100fach zu der in
der Gasphase ist. Andererseits ist die Umsetzungsrate von Ozon mit
einem verunreinigten Gas zur Oxidation der Verunreinigungen in unschädliche Verbindungen
proportional zu dem Produkt (O3)·(ORG)
der Ozonkonzentration (O3) und der Konzentration
an organischen Verunreinigungen (ORG). Es folgt, dass die Umsetzungsrate
des Adsorptionsmittels mit hohem Silika-Gehalt sich um ca. das 100
bis ca. 10000 fache gegenüber
einer Gasphase erhöht.
Dadurch können
die Schadstoffe innerhalb eines verunreinigten Gases sehr effizient
durch ein in Kontakt bringen eines Ozon zugesetzten verunreinigten
Gases mit einem Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt erfindungsgemäß unschädlich gemacht
werden.
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Es
wird weiterhin angemerkt, dass das Ozon in der Gasphase auch mit
anderen Substanzen als den Schadstoffen kollidiert. Die Ozonmoleküle, die
mit der anderen Substanz kollidieren, werden zersetzt. Dies führt dazu,
dass diese nicht zu der Reaktion einer Umwandlung von Schadstoffen
in unschädliche
Substanzen beitragen. Es folgt, dass das Ozon in der Gasphase nicht
in der Lage ist, Schadstoffe wirksam in unschädliche Substanzen umzuwandeln.
Erfindungsgemäß adsorbieren
aber Ozon und Schadstoffe selektiv an das Adsorptionsmittel mit
hohem Silika-Gehalt,
so dass die Wahrscheinlichkeit, dass Ozonmoleküle mit anderen Substanzen kollidieren,
deutlich verringert ist. Ozon wird dadurch effektiv für die Umwandlung
von Schadstoffen in harmlose Substanzen verbraucht.
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Bei
der üblichen
Behandlung des verunreinigten Gases gemäß der vorliegenden Erfindung
verbleibt nicht-reagiertes Ozon am Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt und entweicht
somit eigentlich nicht in den abströmenden Fluss. Wenn allerdings
eine große
Menge Ozon zugefügt
wird, wie zum Töten
bestimmter Bakterien oder aus anderen Gründen, kann nicht-reagiertes
Ozon in den abströmenden
Fluss entweichen. In einem solchen Fall ist es möglich, dass entweichendes Ozon
in Kontakt mit einem ozonzersetzenden Mittel, wie einem verbrauchenden
Adsorptionsmittel (z.B. Aktivkohle), dass das Ozon in Kohlendioxid
oxidieren kann, oder einer Verbindung auf Aluminabasis zu bringen,
so dass das austretende Ozon komplett zersetzt wird. Es ist klar,
dass die Schicht mit dem ozonzersetzenden Mittel stromabwärts der
Adsorptionsschicht, wie sie erfindungsgemäß dargestellt wird, angeordnet
ist. Es ist üblich
Aktivkohle zur Behandlung von entweichendem Ozon einzusetzen. Allerdings,
wie oben ausgeführt,
ist die Umsetzungsrate bei der Behandlung von Schadstoffen in harmlose
Substanzen innerhalb einer Gasphase, wie es im Stand der Technik
durchgeführt
wird, gering. Die geringe Umsetzungsrate führt zu hohen Konzentrationen
an austretendem Ozon, mit dem Ergebnis, dass die Aktivkohle durch
das Ozon in großen
Mengen verbraucht wird und somit die Aktivkohle häufig erneuert
werden muss. Eine Verbesserung dieser Situation ist von hoher Wichtigkeit.
Die vorliegende Erfindung weist in diesem Aspekt große Vorteile
auf. Insbesondere, da die Konzentration an entweichendem Ozon erfindungsgemäß weniger
als 1/10 des Wertes des Standes der Technik ist, ist die Häufigkeit
der Erneuerung von Aktivkohle erfindungsgemäß weniger als 1/10 des Niveaus
des Standes der Technik. Mit anderen Worten, die Lebenszeit der
Aktivkohle ist erfindungsgemäß deutlich
verbessert, d.h. mehr als 10 Mal so lange als im Stand der Technik.
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In
der vorliegenden Erfindung kann eine Filterschicht zur Entfernung
von Staub, wenn notwendig, stromaufwärts von dem Ort, an dem Ozon
in das verunreinigte Gas, das Schadstoffe enthält, injiziert wird oder auf
der abströmenden
Seite der Adsorptionsschicht, die ein Adsorptionsmittel mit hohem
Silika-Gehalt enthält, angeordnet
sein. Ob die Verwendung der Filtereinrichtung notwendig ist oder
die Verwendung der Filterschicht kann in Abhängigkeit von der Situation
in der Vorrichtung, den Eigenschaften der Schadstoffe usw. entsprechend
bestimmt werden.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 zur
Bearbeitung von Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas zeigt.
Wie in 1 gezeigt, umfasst die Vorrichtung 10 einen
Adsorber oder eine Adsorptionsvorrichtung 18 mit einer
darin angeordneten Adsorptionsschicht 181. Die Adsorptionsschicht 181 enthält ein erfindungsgemäßes Adsorptionsmittel
mit hohem Silika-Gehalt. In einer bevorzugten Ausführungsform
beinhaltet die Adsorptionsschicht eine erste Adsorptionsschicht 181a,
die auf der anströmenden
Seite angeordnet ist und ein mesoporöses Silikat enthält und eine
zweite Adsorptionsschicht 181b, die auf der abströmenden Seite
angeordnet ist und ein dealuminiertes Faujasit enthält, wie
mit Hilfe der durchbrochenen Linie gezeigt.
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Eine
Zuleitung für
verunreinigtes Gas 12 ist mit dem Adsorber 18 verbunden,
um verunreinigtes Gas, das Schadstoffe enthält und von einer Quelle von
verunreinigtem Gas 11 gebildet wurde, einzublasen. In dieser Ausführungsform
ist die Zuleitung 12 mit dem unteren Bereich des Adsorbers 18 verbunden.
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Ein
Gebläse 13 ist
an der Zuleitung 12 angebracht und wird zum Einblasen des
verunreinigten Gases von der Quelle des verunreinigten Gases 11 in
den Adsorber 18 verwendet. Eine Heizvorrichtung oder eine Kühlvorrichtung 14 kann
an der Zuleitung 12 unterhalb des Gebläses 13 angeordnet
sein und kann, wenn gewünscht,
zur Regulation der Temperatur des verunreinigten Gases, das durch
die Leitung 12 fließt
(oder der Adsorptionstemperatur), verwendet werden. Ein Mischer 15,
wie eine Vormischkammer, ist an der Zuleitung 12 stromabwärts der
Kühlvorrichtung
oder der Heizvorrichtung 14 angeordnet. Weiterhin ist eine
Ozon-Zuführleitung 17 zur
Zufuhr eines ozonhaltigen Gases, das in einem Ozonisator 16 gebildet
wurde, mit dem Mischer 15 verbunden. Das verunreinigte
Gas und das ozonhaltige Gas werden ausreichend in dem Mischer 15 vermischt,
und das Mischgas wird dem Adsorber 18 zugeführt. Die
Flussrate des verunreinigten Gases kann mit Hilfe des Gebläses 13 reguliert
werden.
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Weiterhin
ist eine Austrittsleitung zum Austragen des behandelten Gases, das
durch die Adsorptionsschicht 181 aus dem Adsorber 18 fließt, mit
einem oberen Bereich des Adsorbers 18 verbunden.
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Die
Schadstoffe und das Ozon, die in dem Mixgas enthalten sind und zu
dem unteren Bereich des Adsorbers 18 durch die Zuleitung 12 zugeführt wurden,
co-adsorbieren an
dem Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt, das in der Adsorptionsschicht 181 enthalten
ist. Als Ergebnis wird eine Umsetzung zwischen den adsorbierten
Schadstoffen und dem adsorbierten Ozon, die beide in hoher Konzentration
in dem Adsorptionsmittel vorhanden sind, durchgeführt, um
wirksam die Schadstoffe zu zersetzen. Normalerweise tritt kein nicht-umgesetztes
Ozon in das behandelte Gas, das nach außen durch die Auslassleitung 19 austritt,
aus. Allerdings ist es möglich,
wenn gewünscht,
eine Schicht 182 des ozonzersetzenden Mittels stromabwärts von der
Adsorptionsschicht 181 anzuordnen. In der in 1 gezeigten
Ausführungsform
ist eine perforierte Trennplatte 183, z.B. eine gelochte
Metallplatte zwischen der Adsorptionsschicht 181 und der
Schicht 182 mit dem ozonzersetzenden Mittel, die stromabwärts von
der Adsorptionsschicht 181 angeordnet ist (oder oberhalb
der Adsorptionsschicht 181 in der Zeichnung), angeordnet.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
und die erfindungsgemäße Vorrichtung
erlauben, Schadstoffe wirksam in unschädliche Substanzen umzuwandeln.
Weiterhin entweicht kein nicht-reagiertes Ozon in das behandelte
Gas. Was weiterhin angemerkt wird ist, dass ein leistungsfähiges System
zur Säuberung
von verunreinigtem Gas, bei dem die Schadstoffe zersetzende Funktion
und die stabilisierende Funktion, die inhärent für das Ozon ist, voll genutzt
werden kann, erfindungsgemäß mit einer
einfachen Vorrichtung realisiert werden kann. Daraus folgt, dass
die vorliegende Erfindung in verschiedenen Bereichen eingesetzt
werden kann, einschließlich
z.B. dem Reinigen, dem Desodorisieren und/oder dem Sterilisieren
der Luft in Verwaltungsgebäuden,
Hospitälern,
Hotels, Nahrungsmittelfabriken, Räumen im Untergrund, Sporthallen
und Zügen;
dem Reinigen von Schmutzgasen, die Spuren organischer Substanzen
enthalten oder die aus Druckanlagen, Spritzgussanlagen, Reinräumen und
Lackfabriken austreten; der Behandlung von Schmutzgasen, die im
Staubverbrennungsöfen
gebildet werden; Desodorisieren von Abgasen, die in Fermentationsanlagen
und Mülllagerstätten gebildet
werden und Entfernen von übelriechenden
Gerüchen
aus unbehandelten Abwässern
und Abwasser-Behandlungsverfahren.
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die
Beispiele näher
erläutert.
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Beispiel 1:
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Luft,
die 100 ppm Isopropylalkohol (IPA) als Schadstoff enthält, das
als Pseudoabgas einer Druckanlage verwendet wurde, wurde mit einer
Behandlungsvorrichtung des in 1 gezeigten
Aufbaus mit Ausnahme, dass die Schicht 182 eines ozonzersetzenden
Mittels und eine Trennplatte 183 nicht in der Vorrichtung waren,
unter den in Tabelle 2 gezeigten Bedingungen behandelt. Jedes der
in Tabelle 1 gezeigten Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt
A bis D wurden in die Adsorptionsschicht 181 beladen.
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Tabelle
1: verwendete Adsorptionsmittel
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Tabelle
2: Testbedingungen
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Die
100 ppm IPA enthaltene Luft wurde unter den in Tabelle 2 gezeigten
Bedingungen behandelt und die IPA-Konzentration und die Ozon-Konzentration
von in der Auslassleitung 19 des Adsorbers 18 gesammelten
Gase wurde gemessen. Die Ergebnisse sind in 2 gezeigt.
Der experimentellen Daten stellten sich in den Fällen der Verwendung der Adsorptionsmittel
A, B und C als im Wesentlichen gleich heraus. Daher werden diese
Fälle als
ein einziger Fall in der Abbildung 2 behandelt.
Genauer gehören
die Kurven a und b zu den Adsorptionsmitteln A, B und C, während die
Kurven c und d zu dem Adsorptionsmittel D gehören. Die in Klammern dargestellten
Werte stellen die Konzentrationen (ppm), aufgetragen auf den Ordinaten
(zwei Ordinaten) dar. Tabelle 3 zeigt die IPA-Konzentrationen und
Ozon-Konzentrationen im Auslassbereich bei einem Ozon/IPA-Molverhältnis von
5, 15 und 25.
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Wie
man aus der 2 erkennen kann, war ein Ozon/IPA-Molverhältnis von
ca. 20 notwendig, um mindestens 50% IPA zu entfernen und die Menge
an entweichendem Ozon lag bei ca. 10 ppm im Falle der Verwendung
des Adsorptionsmittels D. In den Fällen, wo die Adsorptionsmittel
A bis C verwendet wurden, wurden mindestens 50% IPA bei einem Ozon/IPA-Molverhältnis von
nur 2 entfernt. Bei einem Ozon/IPA-Molverhältnis von 3 wurden mindestens
80% IPA entfernt. Entweichendes Ozon lag nur im Bereich von 1 ppm
oder geringer bei einem Ozon/IPA-Molverhältnis von 10 oder weniger.
Weiterhin betrug das entweichende Ozon 3 ppm bei einem Ozon/IPA-Molverhältnis von
15.
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Tabelle
3: Auszug der Testergebnisse (Konzentrationen im Auslassgas in ppm)
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Beispiel 2:
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Die
IPA-Konzentration und die Ozon-Konzentration in dem behandelten
Gas wurden wie im Beispiel 1 gemessen. Bei diesem Experiment wurde
die 100 ppm IPA enthaltende Luft mit Hilfe des Adsorptionsmittels
A mit einer Menge von 1 m3 behandelt. Das
Molverhältnis
Ozon/IPA wurde auf 5 eingestellt, und die Adsorptionstemperatur
wurde auf 25°C
eingestellt. Weiterhin wurde die Flussrate der IPA-enthaltenden
Luft in den Adsorber 18 durch Regulation mit Hilfe des
Gebläses 13 verändert. Die 3 zeigt
die Ergebnisse. Wie aus 3 deutlich wird, wurden mindestens
90% IPA bei einer Flussrate von 6000 m3N/h
entfernt und mindestens 80% wurden entfernt, selbst wenn die Flussrate
auf 8000 m3N/h erhöht wurde. Weiterhin betrug
die Menge an entweichendem Ozon 1 ppm oder weniger. Die Tabelle
4 zeigt die IPA-Konzentration und die Konzentration an entweichendem
Ozon in dem behandelten Gas bei Gasflussraten in Adsorber 18 von
2500 m3N/h, 5000 m3N/h, 7500
m3N/h und 10000 m3N/h,
die aus der 13 genommen wurden.
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Tabelle
4: Auszug der Testergebnisse (Konzentration im Auslassgas in ppm)
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Beispiel 3
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Die
IPA-Konzentration und die Ozon-Konzentration in dem behandelten
Gas wurden wie im Beispiel 1 gemessen. Bei diesem Experiment wurde
die 100 ppm IPA enthaltende Luft unter Verwendung des Adsorptionsmittels
A in einer Menge von 2 m3 behandelt. Das
Molverhältnis
Ozon/IPA wurde auf 5 eingestellt und die IPA-haltige Luft wurde in den Adsorber 18 mit
einer Rate von 104 m3N/h
eingeführt.
Die Adsorptionstemperatur (oder die Gastemperatur) wurde auf verschiedene
Niveaus eingestellt. 4 zeigt die Ergebnisse. Wie
aus 4 deutlich wird, betrug die Menge an entweichendem
Gas 0,002 ppm oder weniger unter diesen Bedingungen. Mindestens
80% IPA wurden bei einer Adsorptionstemperatur von 60°C oder geringer
entfernt und mindestens 90% IPA wurden entfernt, selbst wenn die
Adsorptionstemperatur so erniedrigt wurde, dass sie in einem Bereich
von 20°C
bis 50°C
fiel. Die Tabelle 5 zeigt die IPA-Konzentration und die Konzentration
an entweichendem Ozon in dem behandelten Gas bei einer Adsorptionstemperatur
von 0°C,
25°C, 35°C, 50°C und 75°C, diese
wurden aus der 4 entnommen.
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Tabelle
5: Auszug der Testergebnisse (Konzentration im austretendem Gas
in ppm)
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Beispiel 4:
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Die
Luft, die eine vorbestimmte Menge an Ethylacetat, Methylmercaptan
oder Dioxin als Schadstoff enthält,
wurde mit der Behandlungsvorrichtung des in 1 gezeigten
Aufbaus behandelt mit Ausnahme, dass die Schicht 182 des
ozonzersetzenden Mittels und die Trennplatte 183 in der
Vorrichtung nicht enthalten waren. Jedes der in Tabelle 1 gezeigten
Adsorptionsmittel mit hohem Silika-Gehalt wurde in die Adsorptionsschicht 181 in
einer Menge von 1 m3 gegeben. In diesem
Experiment wurde die Flussrate der Schadstoff enthaltenden Luft
auf 5000 m3N/h eingestellt und die Behandlungstemperatur
wurde auf 2,5°C
eingestellt. Tabelle 6 zeigt die Ergebnisse.
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Wie
aus Tabelle 6 deutlich wird, ist das erfindungsgemäße Verfahren
bei der Entfernung verschiedener Arten organischer Substanzen wirksam.
Insbesondere die Adsorptionsmittel A bis C zeigen eine hohe Rate
bei der Entfernung von Schadstoffen und zeigen nur wenig entweichendes
Ozon. Von diesen Adsorptionsmitteln stellte sich Adsorptionsmittel
A als eines heraus, das die erfindungsgemäße Wirkung besonders deutlich
aufzeigt.
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Tabelle
6: Behandlungsergebnisse
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Wie
oben beschrieben, ist die vorliegende Erfindung auf die Behandlung
von Schadstoffe enthaltendem verunreinigten Gas mit Ozon gerichtet.
In der vorliegenden Erfindung wird ein Adsorptionsmittel mit hohem
Silika-Gehalt verwendet, das wirksam Ozon adsorbieren kann und weiterhin
die Schadstoffe adsorbieren kann. Dies ermöglicht, wirksam Ozon zur Zersetzung
der Schadstoffe und zur Tötung
von Bakterien einzusetzen. Mit anderen Worten Ozon erlaubt die wirksame
Umwandlung von Schadstoffen in unschädliche Substanzen. Weiterhin
wird darauf aufmerksam gemacht, dass das erfindungsgemäß verwendete
Adsorptionsmittel eine hohe adsorbierende Leistung aufzeigt, so
dass es das Austreten von Ozon in das behandelte Gas unterdrückt. Weiterhin
kann ein Austreten von Ozon vollständig verhindert werden, in
dem eine Schicht eines ozonzersetzenden Mittels, wie eine Schicht
mit Aktivkohle stromabwärts
der adsorbierenden Schicht angeordnet wird, wenn notwendig.