DE69920912T2 - Telekommunikationssystem zum bereitstellen von in- und nicht-in-diensten - Google Patents

Telekommunikationssystem zum bereitstellen von in- und nicht-in-diensten Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Telekommunikationsnetze und insbesondere die Bereitstellung von IN(Intelligentes Netz)- und Nicht-IN-Diensten.
  • Die ITU-Empfehlungen (Q.1221; Q.1222; Q.1223; Q.1224; Q.1225; Q.1228) definieren eine Reihe von Funktionen und funktionalen Beziehungen für ein intelligentes Netz. Die derzeitige Architektur eines intelligenten Netzes (IN) nutzt den Dienstzugangspunkt (SSP), um IN- und Nicht-IN-Ruf- und -Verbindungssteuerung zusammenzuführen. Zur Signalisierung von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle nutzt die Rufsteuerung den ISDN-Anwenderteil (ISUP) und in Großbritannien auch den nationalen Anwenderteil (NUP), wie in den Normen BTNR 167 und ITU-T Q.761–764 definiert ist. Aus Sicht des SSP definieren die IN-Normen: die Organisation der Interaktion von IN- und Nicht-IN-Diensten in dem SSP, eine Diensterstellungsumgebung für IN-Dienste, ein definiertes Anwenderprotokoll für das intelligente Netz (INAP) zur Signalisierung zwischen der Dienststeuerungsfunktion (SCF) und der Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF), eine abstrakte interne Entitätsdefinition der SSF und der Rufsteuerungsfunktion (CCF) in dem SSP sowie eine Abgangs- und Ziel-Zustandsmaschine, welche die Beziehung zwischen Ruf- und Verbindungssteuerung und IN-Dienstlogiksteuerung definiert, welche über die Verwendung der INAP-Schnittstelle realisiert wird, die zwischen der SCF und dem SSP definiert ist. Die exakte Beziehung zwischen SSF und CCF ist jedoch in den Normen nicht definiert.
  • WO-A-9736430, das an British Telecommunications plc übertragen ist, beschreibt ein herkömmliches intelligentes Netz, bei welchem IN-Dienste in einer Diensterstellungsumgebung erstellt werden, wogegen Nicht-IN-Dienste nicht in der Diensterstellungsumgebung erstellt werden.
  • Bei intelligenten Netzen werden Dienstlogik und Datenschablonen zum Unterstützen neuer Dienste in der Funktionalität der Diensterstellungsumgebung (SCEF) erstellt. Derzeitige Definitionen von IN-Architekturen bieten keinen einzelnen vereinheitlichten Prozess in der SCEF zur Definition von IN- und Nicht-IN-Dienstlogik und Dienstdateninteraktion in kohärenter Weise.
  • Durch Nutzung der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein effizienteres und exakteres Verfahren zur Definition und Anwendung von IN- und Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Telekommunikationssystem zur Verfügung, das ein intelligentes Netz (IN) zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten umfasst, und das eine Funktionalität der Diensterstellungsumgebung (SCEF) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die SCEF dazu vorgesehen ist, Dienstlogik für das IN zum Unterstützen von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Telekommunikationssystem eine Dienststeuerungsfunktion (SCF), eine Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF) sowie eine Rufsteuerungsfunktion (CCF), wobei die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik auf die SCF, SSF und CCF aufgeteilt ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Telekommunikationssystem eine Dienststeuerungs funktion (SCF) und einen Dienstzugangspunkt (SSP), wobei der SSP eine Rufsteuerungsfunktion (CCF) und eine Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF) umfasst, wobei die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik in der SCF vorgesehen ist und wobei der SSP dazu vorgesehen ist, einen Teil der oder alle Protokolleingangsnachrichten, die von dem SSP empfangen werden, an die SCF weiterzuleiten sowie einen Teil der oder alle Signalisierungsnachrichten, die von der SCF abgehen, an die CCF zur Ausgabe weiterzuleiten.
  • Die vorliegende Erfindung stellt außerdem ein Telekommunikationssystem zur Verfügung, das ein intelligentes Netz (IN) zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten umfasst, und das eine Funktionalität der Diensterstellungsumgebung (SCEF) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die SCEF dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen für das IN zum Unterstützen von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielshalber unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben, in welchen:
  • 1 in schematischer Form die Elemente eines ein intelligentes Netz einschließenden Telekommunikationssystems entsprechend dem Stand der Technik zeigt;
  • 2 in Form eines Blockdiagramms ein typisches Netz nach dem Stand der Technik zeigt, in welchem ein intelligentes Netz realisiert ist;
  • 3 in schematischer Form eine Anordnung zeigt, welche sich auf ein Telekommunikationssystem bezieht, das ein intelligentes Netz entsprechend der vorliegenden Erfindung einschließt.
  • Bei einem herkömmlichen Netz, wie es in 1 gezeigt ist, erstellt die SCEF Dienstlogik zum Einsatz durch die Dienstmanagementfunktionen (SMF). 1 stellt die Funktionen und Beziehungen eines intelligenten Netzes dar, wie sie in den derzeitigen Normen definiert sind. Man beachte, dass keine direkte Beziehung gezeigt ist zwischen:
    • – der SCF und der CCF (obgleich eine über die SSF vorhanden ist);
    • – der SMF und der CCF (obgleich eine über die SSF vorhanden ist); oder
    • – der SDF und der SSF oder CCF.
  • Die IN CS-2 (Intelligent Network Capability Set-2) ist die zweite genormte Stufe des intelligenten Netzes (IN) als Architekturkonzept für die Erstellung und Bereitstellung von Diensten, darunter Telekommunikationsdiensten, Dienstmanagementdiensten und Diensterstellungsdiensten. Die Ruf-/Dienstverarbeitung für IN CS-2 baut auf der Rufverarbeitungs-Infrastruktur bestehender digitaler Vermittlungsstellen auf. Dies geschieht unter Verwendung eines generischen Modells bestehender Rufsteuerungsfunktionalität, um grundlegende Rufverbindungen zwischen zwei Parteien abzuwickeln, wobei dann eine Dienstzugangssteuerungsfunktionalität hinzugefügt wird, um IN-Dienstlogik aufzurufen und zu verwalten. Einmal aufgerufen, wird IN-Dienstlogik unter Steuerung der Dienststeuerungsfunktionen (SCF) ausgeführt, in Verbindung mit der Dienstdatenfunktion (SDF). Mit diesem aufgeteilten Ansatz zur Ruf-/Dienstverarbeitung behält die bestehende Rufsteuerungsfunktion die letztendliche Verantwortung für die Integrität von Rufverbindungen als auch für die Steuerung von Rufabwicklungsressourcen.
  • Die derzeitige Definition von IN CS-2 bestimmt eine Reihe von Ruf-/Dienst-Abwicklungszuständen, wie sie in den folgenden Absätzen beschrieben sind:
    • (a) Die Rufsteuerungs- und Dienstzugangssteuerungsfunktionalität sind eng gekoppelt, und die Beziehung zwischen SSF und CCF ist nicht in IN CS-2 genormt: daher besteht zwischen diesen keine offene Schnittstelle.
    • (b) Eine Rufverbindung besteht entweder zwischen zwei oder mehreren Endnutzern, welche sich außerhalb des Netzes befinden (und über eine Verzeichnisnummer oder Kombination aus Verzeichnisnummer und Trägerfähigkeit ansprechbar sind), oder zwischen einem oder mehreren Endnutzern und dem Netz selbst.
    • (c) Eine Rufverbindung kann durch einen Endnutzer oder durch eine SCF in dem Netz im Namen eines Endnutzers ausgelöst werden. Um eine Rufverbindung zu komplettieren, kann eine IN-Dienstlogik entweder durch einen Endnutzer, bedient durch eine IN-Vermittlungsstelle, oder durch das Netz im Namen eines Endnutzers aufgerufen werden.
    • (d) Eine Rufverbindung kann mehrere Vermittlungsstellen überspannen. Dabei steuert jede Vermittlungsstelle nur den Teil der Rufverbindung in dieser Vermittlungsstelle – die Rufabwicklung ist funktionell zwischen den Vermittlungsstellen aufgeteilt. Die IN-Dienstlogik, die an SSPs bei einer solchen Rufverbindung zwischen Vermittlungsstellen aufgerufen wird, wird durch jeden SSP unabhängig verwaltet.
    • (e) Bestehende Vermittlungsstellen können betrachtet werden, als hätten sie zwei funktional getrennte Sätze von Rufabwicklungslogik, welche Rufabwicklungsaktivitäten koordinieren, um eine Basisrufverbindung zwischen zwei Parteien zu erstellen und aufrechtzuerhalten. Diese funktionale Trennung ist gegeben zwischen: (i) dem Abgangsteil der Rufverbindung und (ii) dem Zielteil der Rufverbindung. Diese funktionale Trennung sollte in einer IN-Vermittlungsstelle beibehalten werden, um zu gestatten, dass die IN-Dienstlogik, welche an dem Abgangsteil der Rufverbindung aufgerufen wird (d. h. im Namen der anrufenden Seite) unabhängig von der IN- Dienstlogik verwaltet wird, welche an dem Zielteil der Rufverbindung (d. h. im Namen der angerufenen Seite) aufgerufen wird.
    • (f) Es ist wünschenswert zu gestatten, dass mehrere IN-gestützte Dienstlogikinstanzen für einen gegebenen Endnutzer gleichzeitig aktiv sind. Es ist außerdem anerkannt, dass Nicht-IN-Dienstlogik in dem Netz weiterhin existieren wird. Daher sollten IN CS-2-Mechanismen zur Bereitstellung von Dienstmerkmalslogik:
    • – feststellen, welche Dienstlogik für eine gegebene Dienstanforderung aufzurufen ist. Dieser Mechanismus sollte die geeignete IN-Dienstlogik oder Nicht-IN-Dienstlogik auswählen und den Aufruf irgendeiner anderen Dienstlogik für diese spezielle Dienstanforderung sperren.
    • – gleichzeitig aktive IN- und Nicht-IN-Dienstlogikinstanzen einschränken.
    • – sicherstellen, dass gleichzeitig aktive IN-Dienstlogikinstanzen sich an den einendigen einzelnen Punkt der Steuerungsbeschränkung bei der IN CS-2-Dienstabwicklung halten, d. h. eine SSF darf niemals mit mehr als einer SCF gleichzeitig interagieren.
    • (g) Der aufgeteilte Ansatz und die zusätzliche Komplexität der Ruf-/Dienstabwicklung für IN CS-2 erfordert Mechanismen für die Fehlererkennung und -behebung, welche eine sanfte Beendigung von Rufverbindungen und eine geeignete Behandlung für Endnutzer ermöglichen.
  • Eine typische herkömmliche Netzrealisierung des Konzepts eines intelligenten Netzes (IN) ist in 2 gezeigt, welche die IN-Elemente über Schnittstelle an ein Front-Office-System angebunden zeigt. Die Rufsteuerungsfunktion ist durch eine Reihe zusammenwirkender CCFs gegeben, welche die Steuerung von Basisrufverbindungen und zusätzlichen Diensten bieten. Dies ist gegeben in den lokalen Abgangs- und Ziel-Vermittlungsstellen (digitale lokale Vermittlungsstelle (DLE)) und in Fernvermittlungsstellen (digitale Hauptvermittlungseinheit (DMSU)). Das IN bietet eine beschränkte Steuerung der CCF über die SCF und die SSF unter Nutzung einer standardmäßigen Signalisierungsschnittstelle wie etwa CS-2. Dies ermöglicht eine Einzelpunktsteuerung über die Wegelenkung der Verbindung zwischen dem Abgangsteilnehmer und dem Zielteilnehmer für solche Dienste wie Freephone, bei denen die Übersetzung der Zielnummer an dem SCP erfolgt. Man beachte, dass bei dem in der Figur gezeigten Beispiel alle IN-Dienste an irgendeiner der lokalen oder Fernvermittlungsstellen ausgelöst werden können.
  • Bei einem herkömmlichen Telekommunikationsnetz wird die Rufabwicklung in der CCF bereitgestellt. Wenn ein Nutzer auf das Telekommunikationsnetz zugreift, z. B. durch auslösen eines Telefonanrufs, wird von dem Anrufer über eine oder mehrere CCFs zu dem Zielpunkt eine Rufsteuerungskette aufgebaut. Verschiedene Stufen der Rufsteuerungskette werden entsprechend den Normen für NUP, ISUP oder das Zugriffsprotokoll ITU-T Q.931 aufgebaut. Diese Protokolle definieren die Nachrichten und Protokollinformationselemente. Zugangsprotokolleingangsnachrichten werden aus der ISUP- und Q.931-Rufsteuerungskette abgeleitet. Protokollinformationselemente sind in ISUP oder Q.931 definiert (z. B. die Identität der rufenden Leitung) oder werden geeigneterweise von der SCF gesendet, in Abhängigkeit von dem angeforderten Dienst. Die Rufsteuerungskette von der CCF zu anderen Vermittlungsstellen wird daher durch Nachrichten getrieben, welche durch die geeignete Netznorm (NUP/ISUP) oder das Zugriffsprotokoll (ITU-T Q.931) definiert sind.
  • Entsprechend Q.1221 gestattet die SCEF, einen Dienst eines intelligenten Netzes zu definieren, zu entwickeln, zu testen und in die SMF einzugeben. Dafür gibt die SCEF Dienstlogik und Dienstdatenschablonen aus. Die Dienstmanagementfunktion SMF stellt die Dienstbetriebssteuerung, Dienstbereitstellungssteuerung, Dienstanwendungssteuerung, Dienstüberwachung und -instandhaltung bereit. Die SCF und SSF sind verantwortlich für die Abwicklung von Interaktionen zwischen IN-basierten SSF/CCF-Fähigkeiten und Nicht-IN-Merkmalen, die bereits in dem Basisnetz bereitgestellt werden.
  • 3 zeigt die verschiedenen Schnittstellen zwischen den Elementen eines ein intelligentes Netz einschließenden Telekommunikationssystems entsprechend der vorliegenden Erfindung.
  • Nach dem Stand der Technik bestehen Schnittstellen 1 zwischen CCF-SRF, SRF-SCF, SRF-SMF, SCF-SMF, SCF-SDF, SMF-SSF und SMF-SDF. Zusätzlich weist die SCEF nach dem Stand der Technik eine Einrichtung 2 zum Einsatz von Managementformen für die SMF auf, Einrichtungen 3 zum Einsatz von Dienstlogik und Datenschablonen für die SCF sowie Einrichtungen 4 zum Einsatz von Dienstdatenschablonen für die SDF.
  • Entsprechend der vorliegend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ermöglichen neue Schnittstellen 5 den Einsatz von Dienstlogik und Dienstdaten für die SSF und CCF. Eine weitere neue Schnittstelle 6 bietet eine Einrichtung für die Datenpopulation und -verwaltung von der SMF zu der CCF. Weitere neue Schnittstellen 7 bieten direkten Zugriff von der SSF und CCF zu der SDF, für Dienstdaten. Schließlich werden die bestehenden Schnittstellen 8 zwischen SCF-SSF und SSF-CCF entsprechend einer nachstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verstärkt.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielshalber beschrieben, die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt, welche lediglich Veranschaulichungen von zwei möglichen Anordnungen aus einer Vielzahl möglicher Anordnungen darstellen, welche in den Schutzumfang der Erfindung fallen. Insbesondere ist die Aufteilung von Dienstlogik und Dienstdaten unter den zuvor bezeichneten Elementen nicht auf jene in den Ausführungsformen beschriebenen beschränkt. Elemente aus jeder Ausführungsform können kombiniert werden, um weitere Anordnungen entsprechend der vorliegenden Erfindung auszubilden. In beiden Ausführungsformen erzeugt die SCEF Dienstlogik, um die Rufsteuerungskette zwischen Vermittlungsstellen sowie jede funktionale Reaktion auf das zum Aufruf von Diensten genutzte Protokoll zu steuern.
  • Entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird die SCEF genutzt, um Dienstlogik, sowohl IN- als auch Nicht-IN-, bereitzustellen, die zwischen der SCF und der SSF/CCF aufgeteilt ist. Um das Vorstehende zu erreichen, wird die SCEF verstärkt, damit Dienstlogik und zugehörige Datenstrukturen erstellt und sowohl in die CCF als auch die SCF und SSF geladen werden können, und zwar sowohl für IN- als auch Nicht-IN-Dienststeuerung. Zusätzlich wird die CCF verstärkt, um zu ermöglichen, Dienstlogik und Dienstdaten in diese zu laden, z. B. von der SMF oder Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI), um mit der SCF über die SSF zu interagieren, und zwar unter Verwendung von Nachrichten, Vorgängen und Parametern, die unter Nutzung der SCEF definiert werden, und um eine Beziehung zwischen der CCF und der Dienstdatenfunktion (SDF) zu erstellen. In diesem Fall wird die CCF für Dienstdaten direkt auf die SDF zugreifen.
  • Entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird die SCEF genutzt, um Dienstlogik, sowohl IN- als auch Nicht-IN-, welche in der SCF vorgesehen ist, bereitzustellen, wobei nur eine minimale Menge an Dienstlogik in der SSF und der CCF erforderlich ist. Der SSP ist derart vorgesehen, dass er alle oder einige Protokolleingangsnachrichten an die SCF sendet, und zusätzlich werden einige oder alle Signalisierungsnachrichten, die in der SCF ihren Ursprung haben, durch die SSF/CCF nach außen gesendet. Die Basissteuerung von internen Ressourcen erfolgt weiterhin durch die CCF. Die Signalisierungsnachrichten, welche in der SCF ihren Ursprung haben, schließen NUP-, ISUP- oder Q.931-Nachrichten und -Parameter zur Weiterleitung ein und werden durch die SSF mit einer CS-2-Rahmenstruktur verpackt. Diese Funktionen werden durch die SCEF unterstützt, welche verstärkt ist, um die Definition von Nachrichten, Vorgängen und Parametern zur Übermittlung zwischen der SCF und der CCF (weitergeleitet durch die SSF) zur Steuerung von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten zu ermöglichen. Zusätzlich wird die SSF verstärkt, um die transparente Weiterleitung von Nachrichten zwischen der SCF und der CCF für sowohl rufbezogene als auch nicht rufbezogene Aktivitäten zu ermöglichen, und es wird eine Beziehung zwischen der SSF, der CCF und der SCF hergestellt. In diesem Fall wirkt die SSF als Weiterleiteinrichtung zwischen der SCF und der CCF.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht vorteilhafterweise dem Dienstentwickler, die Art und Weise zu spezifizieren, in welcher IN- und Nicht-IN-Dienste interagieren, sowie geeignete Dienstlogik in die CCF zu laden, um zu gestatten, dass alle Teilnehmerdienstprofile (Teil der Dienstdaten) an der SCF oder SDF gehalten werden oder erforderlichenfalls verteilt werden, um so das Verhalten der Rufsteuerungskette zur Bereitstellung von IN- und Nicht-IN-Diensten zu steuern.
  • Ein Beispiel dieser Steuerung wäre es, eine Funktionalität in entfernten Telekommunikationsvermittlungsstellen über eine Kommunikation unter Verwendung von NUP- oder ISUP-Nachrichten aufzurufen (z. B. Rückruf-Wenn-Frei (RBWF) in einer zweiten Vermittlungsstelle aufzurufen, wenn die gewünschte angerufene Seite bereits das Telefon benutzt). Die Datenelemente (statische und dynamische Daten, welche Telekommunikationsdienste definieren, die für den Teilnehmer hergestellt sind) haben eine Beziehung, die durch den Diensterstellungsprozess in der SCEF definiert wird. Die vorliegende Erfindung ermöglicht der SMF, geeignete Dienstlogik und Dienstdaten zur Bereitstellung der IN- und Nicht-IN-Dienste in kohärenter Weise in die SCF, SSF und CCF zu laden und ermöglicht, dass die SCF das ISUP- oder NUP-Protokollinformationselement über die SSF/CCF an die ferne Vermittlungsstelle sendet und RBWF aufruft, wenn der Teilnehmer über diesen Dienst verfügt.

Claims (13)

  1. Telekommunikationssystem, das ein intelligentes Netz IN zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten umfasst, und das eine Funktionalität der Diensterstellungsumgebung SCEF umfasst, die dazu vorgesehen ist, Dienstlogik für das IN zum Unterstützen von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
  2. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, das eine Dienststeuerungsfunktion SCF, eine Dienstzugangssteuerungsfunktion SSF sowie eine Rufsteuerungsfunktion CCF umfasst, wobei die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik auf die SCF, SSF und CCF aufgeteilt ist.
  3. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, das eine Dienststeuerungsfunktion SCF, eine Dienstzugangssteuerungsfunktion SSF sowie eine Rufsteuerungsfunktion CCF umfasst, wobei die SCEF dazu vorgesehen ist, die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik in der SCF, der SSF und der CCF bereitzustellen.
  4. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, das eine Dienststeuerungsfunktion SCF und einen Dienstzugangspunkt SSP umfasst, wobei der SSP eine Rufsteuerungsfunktion CCF und eine Dienstzugangssteuerungsfunktion SSF umfasst, wobei die SCEF dazu vorgesehen ist, die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik in der SCF bereitzustellen; und wobei der SSP dazu vorgesehen ist, einen Teil der oder alle Protokolleingangsnachrichten, die von dem SSP empfangen werden, an die SCF weiterzuleiten sowie einen Teil der oder alle Signalisierungsnachrichten, die von der SCF abgehen, an die CCF weiterzuleiten.
  5. Telekommunikationssystem nach Anspruch 4, bei welchem die SCF dazu vorgesehen ist, mindestens eine folgender Nachrichten zu erzeugen: nationaler Anwenderteil NUP, ISDN-Anwenderteil ISUP und Q.931-Nachricht.
  6. Telekommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die SCEF außerdem dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen für sowohl IN- als auch Nicht-IN-Telekommunikationsdienste bereitzustellen.
  7. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei welchem die SCEF außerdem dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen in der CCF bereitzustellen.
  8. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, das außerdem eine Rufsteuerungsfunktion CCF umfasst, wobei die SCEF außerdem dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen in der CCF bereitzustellen.
  9. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, das außerdem eine Rufsteuerungsfunktion CCF umfasst, die dazu vorgesehen ist, das Laden von Datenstrukturen in die CCF aus der Dienstmanagementfunktion (SMF) zu gestatten.
  10. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei welchem die Datenstrukturen sowohl Datenstrukturen für IN- als auch für Nicht-IN-Telekommunikationsdienste umfassen.
  11. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 10, das außerdem eine Dienstdatenfunktion SDF umfasst, wobei die CCF dazu vorgesehen ist, für Dienstdaten direkt auf die SDF zuzugreifen.
  12. Telekommunikationssystem nach Anspruch 4, in welchem die SCEF dazu vorgesehen ist, die Definition von Nachrichten, des Betriebs und von Parametern zur Übermittlung zwischen der SCF und der CCF zu unterstützen.
  13. Telekommunikationssystem, das ein intelligentes Netz IN zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten umfasst, und das eine Funktionalität der Diensterstellungsumgebung SCEF umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die SCEF dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen für das IN zum Unterstützen von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
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