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Die
vorliegende Erfindung betrifft Telekommunikationsnetze und insbesondere
die Bereitstellung von IN(Intelligentes Netz)- und Nicht-IN-Diensten.
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Die
ITU-Empfehlungen (Q.1221; Q.1222; Q.1223; Q.1224; Q.1225; Q.1228)
definieren eine Reihe von Funktionen und funktionalen Beziehungen für ein intelligentes
Netz. Die derzeitige Architektur eines intelligenten Netzes (IN)
nutzt den Dienstzugangspunkt (SSP), um IN- und Nicht-IN-Ruf- und -Verbindungssteuerung
zusammenzuführen.
Zur Signalisierung von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle
nutzt die Rufsteuerung den ISDN-Anwenderteil (ISUP) und in Großbritannien
auch den nationalen Anwenderteil (NUP), wie in den Normen BTNR 167 und
ITU-T Q.761–764
definiert ist. Aus Sicht des SSP definieren die IN-Normen: die Organisation
der Interaktion von IN- und Nicht-IN-Diensten in dem SSP, eine Diensterstellungsumgebung
für IN-Dienste,
ein definiertes Anwenderprotokoll für das intelligente Netz (INAP)
zur Signalisierung zwischen der Dienststeuerungsfunktion (SCF) und
der Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF), eine abstrakte interne
Entitätsdefinition
der SSF und der Rufsteuerungsfunktion (CCF) in dem SSP sowie eine
Abgangs- und Ziel-Zustandsmaschine,
welche die Beziehung zwischen Ruf- und Verbindungssteuerung und IN-Dienstlogiksteuerung
definiert, welche über
die Verwendung der INAP-Schnittstelle realisiert wird, die zwischen
der SCF und dem SSP definiert ist. Die exakte Beziehung zwischen
SSF und CCF ist jedoch in den Normen nicht definiert.
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WO-A-9736430,
das an British Telecommunications plc übertragen ist, beschreibt ein
herkömmliches
intelligentes Netz, bei welchem IN-Dienste in einer Diensterstellungsumgebung
erstellt werden, wogegen Nicht-IN-Dienste nicht in der Diensterstellungsumgebung
erstellt werden.
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Bei
intelligenten Netzen werden Dienstlogik und Datenschablonen zum
Unterstützen
neuer Dienste in der Funktionalität der Diensterstellungsumgebung
(SCEF) erstellt. Derzeitige Definitionen von IN-Architekturen bieten
keinen einzelnen vereinheitlichten Prozess in der SCEF zur Definition
von IN- und Nicht-IN-Dienstlogik
und Dienstdateninteraktion in kohärenter Weise.
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Durch
Nutzung der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein effizienteres und
exakteres Verfahren zur Definition und Anwendung von IN- und Nicht-IN-Diensten
bereitzustellen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Telekommunikationssystem zur Verfügung, das
ein intelligentes Netz (IN) zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten
umfasst, und das eine Funktionalität der Diensterstellungsumgebung
(SCEF) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die SCEF dazu vorgesehen
ist, Dienstlogik für
das IN zum Unterstützen von
sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Telekommunikationssystem eine Dienststeuerungsfunktion
(SCF), eine Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF) sowie eine Rufsteuerungsfunktion
(CCF), wobei die IN- und Nicht-IN-Dienstlogik auf die SCF, SSF und CCF
aufgeteilt ist.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Telekommunikationssystem eine Dienststeuerungs funktion
(SCF) und einen Dienstzugangspunkt (SSP), wobei der SSP eine Rufsteuerungsfunktion
(CCF) und eine Dienstzugangssteuerungsfunktion (SSF) umfasst, wobei die
IN- und Nicht-IN-Dienstlogik
in der SCF vorgesehen ist und wobei der SSP dazu vorgesehen ist,
einen Teil der oder alle Protokolleingangsnachrichten, die von dem
SSP empfangen werden, an die SCF weiterzuleiten sowie einen Teil
der oder alle Signalisierungsnachrichten, die von der SCF abgehen,
an die CCF zur Ausgabe weiterzuleiten.
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Die
vorliegende Erfindung stellt außerdem ein
Telekommunikationssystem zur Verfügung, das ein intelligentes
Netz (IN) zum Bereitstellen von IN- und Nicht-IN-Diensten umfasst,
und das eine Funktionalität
der Diensterstellungsumgebung (SCEF) umfasst, dadurch gekennzeichnet,
dass die SCEF dazu vorgesehen ist, Datenstrukturen für das IN
zum Unterstützen
von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten bereitzustellen.
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Ausführungsformen
der Erfindung werden nun beispielshalber unter Bezugnahme auf die
Figuren beschrieben, in welchen:
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1 in schematischer Form
die Elemente eines ein intelligentes Netz einschließenden Telekommunikationssystems
entsprechend dem Stand der Technik zeigt;
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2 in Form eines Blockdiagramms
ein typisches Netz nach dem Stand der Technik zeigt, in welchem
ein intelligentes Netz realisiert ist;
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3 in schematischer Form
eine Anordnung zeigt, welche sich auf ein Telekommunikationssystem
bezieht, das ein intelligentes Netz entsprechend der vorliegenden
Erfindung einschließt.
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Bei
einem herkömmlichen
Netz, wie es in 1 gezeigt
ist, erstellt die SCEF Dienstlogik zum Einsatz durch die Dienstmanagementfunktionen (SMF). 1 stellt die Funktionen
und Beziehungen eines intelligenten Netzes dar, wie sie in den derzeitigen
Normen definiert sind. Man beachte, dass keine direkte Beziehung
gezeigt ist zwischen:
- – der SCF und der CCF (obgleich
eine über
die SSF vorhanden ist);
- – der
SMF und der CCF (obgleich eine über
die SSF vorhanden ist); oder
- – der
SDF und der SSF oder CCF.
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Die
IN CS-2 (Intelligent Network Capability Set-2) ist die zweite genormte
Stufe des intelligenten Netzes (IN) als Architekturkonzept für die Erstellung und
Bereitstellung von Diensten, darunter Telekommunikationsdiensten,
Dienstmanagementdiensten und Diensterstellungsdiensten. Die Ruf-/Dienstverarbeitung
für IN
CS-2 baut auf der Rufverarbeitungs-Infrastruktur bestehender digitaler
Vermittlungsstellen auf. Dies geschieht unter Verwendung eines generischen
Modells bestehender Rufsteuerungsfunktionalität, um grundlegende Rufverbindungen
zwischen zwei Parteien abzuwickeln, wobei dann eine Dienstzugangssteuerungsfunktionalität hinzugefügt wird, um
IN-Dienstlogik aufzurufen und zu verwalten. Einmal aufgerufen, wird
IN-Dienstlogik unter Steuerung der Dienststeuerungsfunktionen (SCF)
ausgeführt,
in Verbindung mit der Dienstdatenfunktion (SDF). Mit diesem aufgeteilten
Ansatz zur Ruf-/Dienstverarbeitung behält die bestehende Rufsteuerungsfunktion die
letztendliche Verantwortung für
die Integrität
von Rufverbindungen als auch für
die Steuerung von Rufabwicklungsressourcen.
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Die
derzeitige Definition von IN CS-2 bestimmt eine Reihe von Ruf-/Dienst-Abwicklungszuständen, wie
sie in den folgenden Absätzen
beschrieben sind:
- (a) Die Rufsteuerungs- und
Dienstzugangssteuerungsfunktionalität sind eng gekoppelt, und die Beziehung zwischen
SSF und CCF ist nicht in IN CS-2 genormt: daher besteht zwischen
diesen keine offene Schnittstelle.
- (b) Eine Rufverbindung besteht entweder zwischen zwei oder mehreren
Endnutzern, welche sich außerhalb
des Netzes befinden (und über eine
Verzeichnisnummer oder Kombination aus Verzeichnisnummer und Trägerfähigkeit
ansprechbar sind), oder zwischen einem oder mehreren Endnutzern
und dem Netz selbst.
- (c) Eine Rufverbindung kann durch einen Endnutzer oder durch
eine SCF in dem Netz im Namen eines Endnutzers ausgelöst werden.
Um eine Rufverbindung zu komplettieren, kann eine IN-Dienstlogik
entweder durch einen Endnutzer, bedient durch eine IN-Vermittlungsstelle,
oder durch das Netz im Namen eines Endnutzers aufgerufen werden.
- (d) Eine Rufverbindung kann mehrere Vermittlungsstellen überspannen.
Dabei steuert jede Vermittlungsstelle nur den Teil der Rufverbindung
in dieser Vermittlungsstelle – die
Rufabwicklung ist funktionell zwischen den Vermittlungsstellen aufgeteilt.
Die IN-Dienstlogik, die an SSPs bei einer solchen Rufverbindung
zwischen Vermittlungsstellen aufgerufen wird, wird durch jeden SSP
unabhängig
verwaltet.
- (e) Bestehende Vermittlungsstellen können betrachtet werden, als
hätten
sie zwei funktional getrennte Sätze
von Rufabwicklungslogik, welche Rufabwicklungsaktivitäten koordinieren,
um eine Basisrufverbindung zwischen zwei Parteien zu erstellen und
aufrechtzuerhalten. Diese funktionale Trennung ist gegeben zwischen:
(i) dem Abgangsteil der Rufverbindung und (ii) dem Zielteil der
Rufverbindung. Diese funktionale Trennung sollte in einer IN-Vermittlungsstelle
beibehalten werden, um zu gestatten, dass die IN-Dienstlogik, welche
an dem Abgangsteil der Rufverbindung aufgerufen wird (d. h. im Namen
der anrufenden Seite) unabhängig
von der IN- Dienstlogik
verwaltet wird, welche an dem Zielteil der Rufverbindung (d. h.
im Namen der angerufenen Seite) aufgerufen wird.
- (f) Es ist wünschenswert
zu gestatten, dass mehrere IN-gestützte Dienstlogikinstanzen für einen gegebenen
Endnutzer gleichzeitig aktiv sind. Es ist außerdem anerkannt, dass Nicht-IN-Dienstlogik
in dem Netz weiterhin existieren wird. Daher sollten IN CS-2-Mechanismen zur Bereitstellung von
Dienstmerkmalslogik:
- – feststellen,
welche Dienstlogik für
eine gegebene Dienstanforderung aufzurufen ist. Dieser Mechanismus
sollte die geeignete IN-Dienstlogik oder Nicht-IN-Dienstlogik auswählen und
den Aufruf irgendeiner anderen Dienstlogik für diese spezielle Dienstanforderung
sperren.
- – gleichzeitig
aktive IN- und Nicht-IN-Dienstlogikinstanzen einschränken.
- – sicherstellen,
dass gleichzeitig aktive IN-Dienstlogikinstanzen sich an den einendigen
einzelnen Punkt der Steuerungsbeschränkung bei der IN CS-2-Dienstabwicklung
halten, d. h. eine SSF darf niemals mit mehr als einer SCF gleichzeitig interagieren.
- (g) Der aufgeteilte Ansatz und die zusätzliche Komplexität der Ruf-/Dienstabwicklung
für IN CS-2
erfordert Mechanismen für
die Fehlererkennung und -behebung, welche eine sanfte Beendigung
von Rufverbindungen und eine geeignete Behandlung für Endnutzer
ermöglichen.
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Eine
typische herkömmliche
Netzrealisierung des Konzepts eines intelligenten Netzes (IN) ist in 2 gezeigt, welche die IN-Elemente über Schnittstelle
an ein Front-Office-System
angebunden zeigt. Die Rufsteuerungsfunktion ist durch eine Reihe zusammenwirkender
CCFs gegeben, welche die Steuerung von Basisrufverbindungen und
zusätzlichen
Diensten bieten. Dies ist gegeben in den lokalen Abgangs- und Ziel-Vermittlungsstellen
(digitale lokale Vermittlungsstelle (DLE)) und in Fernvermittlungsstellen
(digitale Hauptvermittlungseinheit (DMSU)). Das IN bietet eine beschränkte Steuerung
der CCF über
die SCF und die SSF unter Nutzung einer standardmäßigen Signalisierungsschnittstelle
wie etwa CS-2. Dies ermöglicht
eine Einzelpunktsteuerung über
die Wegelenkung der Verbindung zwischen dem Abgangsteilnehmer und
dem Zielteilnehmer für
solche Dienste wie Freephone, bei denen die Übersetzung der Zielnummer an
dem SCP erfolgt. Man beachte, dass bei dem in der Figur gezeigten Beispiel
alle IN-Dienste an irgendeiner der lokalen oder Fernvermittlungsstellen
ausgelöst
werden können.
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Bei
einem herkömmlichen
Telekommunikationsnetz wird die Rufabwicklung in der CCF bereitgestellt.
Wenn ein Nutzer auf das Telekommunikationsnetz zugreift, z. B. durch
auslösen
eines Telefonanrufs, wird von dem Anrufer über eine oder mehrere CCFs
zu dem Zielpunkt eine Rufsteuerungskette aufgebaut. Verschiedene
Stufen der Rufsteuerungskette werden entsprechend den Normen für NUP, ISUP oder
das Zugriffsprotokoll ITU-T Q.931 aufgebaut. Diese Protokolle definieren
die Nachrichten und Protokollinformationselemente. Zugangsprotokolleingangsnachrichten
werden aus der ISUP- und Q.931-Rufsteuerungskette
abgeleitet. Protokollinformationselemente sind in ISUP oder Q.931
definiert (z. B. die Identität
der rufenden Leitung) oder werden geeigneterweise von der SCF gesendet,
in Abhängigkeit
von dem angeforderten Dienst. Die Rufsteuerungskette von der CCF
zu anderen Vermittlungsstellen wird daher durch Nachrichten getrieben,
welche durch die geeignete Netznorm (NUP/ISUP) oder das Zugriffsprotokoll
(ITU-T Q.931) definiert sind.
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Entsprechend
Q.1221 gestattet die SCEF, einen Dienst eines intelligenten Netzes
zu definieren, zu entwickeln, zu testen und in die SMF einzugeben. Dafür gibt die
SCEF Dienstlogik und Dienstdatenschablonen aus. Die Dienstmanagementfunktion SMF
stellt die Dienstbetriebssteuerung, Dienstbereitstellungssteuerung,
Dienstanwendungssteuerung, Dienstüberwachung und -instandhaltung
bereit. Die SCF und SSF sind verantwortlich für die Abwicklung von Interaktionen
zwischen IN-basierten SSF/CCF-Fähigkeiten
und Nicht-IN-Merkmalen, die bereits in dem Basisnetz bereitgestellt
werden.
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3 zeigt die verschiedenen
Schnittstellen zwischen den Elementen eines ein intelligentes Netz einschließenden Telekommunikationssystems
entsprechend der vorliegenden Erfindung.
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Nach
dem Stand der Technik bestehen Schnittstellen 1 zwischen
CCF-SRF, SRF-SCF, SRF-SMF, SCF-SMF, SCF-SDF, SMF-SSF und SMF-SDF. Zusätzlich weist
die SCEF nach dem Stand der Technik eine Einrichtung 2 zum
Einsatz von Managementformen für
die SMF auf, Einrichtungen 3 zum Einsatz von Dienstlogik
und Datenschablonen für
die SCF sowie Einrichtungen 4 zum Einsatz von Dienstdatenschablonen
für die
SDF.
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Entsprechend
der vorliegend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung
ermöglichen
neue Schnittstellen 5 den Einsatz von Dienstlogik und Dienstdaten
für die
SSF und CCF. Eine weitere neue Schnittstelle 6 bietet eine
Einrichtung für
die Datenpopulation und -verwaltung von der SMF zu der CCF. Weitere
neue Schnittstellen 7 bieten direkten Zugriff von der SSF
und CCF zu der SDF, für
Dienstdaten. Schließlich
werden die bestehenden Schnittstellen 8 zwischen SCF-SSF
und SSF-CCF entsprechend einer nachstehend beschriebenen bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung verstärkt.
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Zwei
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun beispielshalber beschrieben, die Erfindung ist
jedoch nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt,
welche lediglich Veranschaulichungen von zwei möglichen Anordnungen aus einer
Vielzahl möglicher
Anordnungen darstellen, welche in den Schutzumfang der Erfindung
fallen. Insbesondere ist die Aufteilung von Dienstlogik und Dienstdaten
unter den zuvor bezeichneten Elementen nicht auf jene in den Ausführungsformen
beschriebenen beschränkt. Elemente
aus jeder Ausführungsform
können
kombiniert werden, um weitere Anordnungen entsprechend der vorliegenden
Erfindung auszubilden. In beiden Ausführungsformen erzeugt die SCEF
Dienstlogik, um die Rufsteuerungskette zwischen Vermittlungsstellen
sowie jede funktionale Reaktion auf das zum Aufruf von Diensten
genutzte Protokoll zu steuern.
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Entsprechend
einer ersten Ausführungsform der
Erfindung wird die SCEF genutzt, um Dienstlogik, sowohl IN- als
auch Nicht-IN-,
bereitzustellen, die zwischen der SCF und der SSF/CCF aufgeteilt
ist. Um das Vorstehende zu erreichen, wird die SCEF verstärkt, damit
Dienstlogik und zugehörige
Datenstrukturen erstellt und sowohl in die CCF als auch die SCF
und SSF geladen werden können,
und zwar sowohl für
IN- als auch Nicht-IN-Dienststeuerung. Zusätzlich wird die CCF verstärkt, um
zu ermöglichen, Dienstlogik
und Dienstdaten in diese zu laden, z. B. von der SMF oder Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI),
um mit der SCF über
die SSF zu interagieren, und zwar unter Verwendung von Nachrichten,
Vorgängen
und Parametern, die unter Nutzung der SCEF definiert werden, und
um eine Beziehung zwischen der CCF und der Dienstdatenfunktion (SDF) zu
erstellen. In diesem Fall wird die CCF für Dienstdaten direkt auf die
SDF zugreifen.
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Entsprechend
einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung wird die SCEF genutzt, um Dienstlogik, sowohl IN-
als auch Nicht-IN-,
welche in der SCF vorgesehen ist, bereitzustellen, wobei nur eine
minimale Menge an Dienstlogik in der SSF und der CCF erforderlich
ist. Der SSP ist derart vorgesehen, dass er alle oder einige Protokolleingangsnachrichten
an die SCF sendet, und zusätzlich
werden einige oder alle Signalisierungsnachrichten, die in der SCF
ihren Ursprung haben, durch die SSF/CCF nach außen gesendet. Die Basissteuerung
von internen Ressourcen erfolgt weiterhin durch die CCF. Die Signalisierungsnachrichten,
welche in der SCF ihren Ursprung haben, schließen NUP-, ISUP- oder Q.931-Nachrichten
und -Parameter zur Weiterleitung ein und werden durch die SSF mit
einer CS-2-Rahmenstruktur verpackt. Diese Funktionen werden durch
die SCEF unterstützt,
welche verstärkt
ist, um die Definition von Nachrichten, Vorgängen und Parametern zur Übermittlung
zwischen der SCF und der CCF (weitergeleitet durch die SSF) zur
Steuerung von sowohl IN- als auch Nicht-IN-Diensten zu ermöglichen.
Zusätzlich
wird die SSF verstärkt,
um die transparente Weiterleitung von Nachrichten zwischen der SCF
und der CCF für
sowohl rufbezogene als auch nicht rufbezogene Aktivitäten zu ermöglichen,
und es wird eine Beziehung zwischen der SSF, der CCF und der SCF
hergestellt. In diesem Fall wirkt die SSF als Weiterleiteinrichtung
zwischen der SCF und der CCF.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
vorteilhafterweise dem Dienstentwickler, die Art und Weise zu spezifizieren,
in welcher IN- und Nicht-IN-Dienste interagieren, sowie geeignete
Dienstlogik in die CCF zu laden, um zu gestatten, dass alle Teilnehmerdienstprofile
(Teil der Dienstdaten) an der SCF oder SDF gehalten werden oder
erforderlichenfalls verteilt werden, um so das Verhalten der Rufsteuerungskette zur
Bereitstellung von IN- und Nicht-IN-Diensten zu steuern.
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Ein
Beispiel dieser Steuerung wäre
es, eine Funktionalität
in entfernten Telekommunikationsvermittlungsstellen über eine
Kommunikation unter Verwendung von NUP- oder ISUP-Nachrichten aufzurufen
(z. B. Rückruf-Wenn-Frei
(RBWF) in einer zweiten Vermittlungsstelle aufzurufen, wenn die
gewünschte
angerufene Seite bereits das Telefon benutzt). Die Datenelemente
(statische und dynamische Daten, welche Telekommunikationsdienste
definieren, die für
den Teilnehmer hergestellt sind) haben eine Beziehung, die durch
den Diensterstellungsprozess in der SCEF definiert wird. Die vorliegende
Erfindung ermöglicht
der SMF, geeignete Dienstlogik und Dienstdaten zur Bereitstellung
der IN- und Nicht-IN-Dienste in kohärenter Weise in die SCF, SSF
und CCF zu laden und ermöglicht,
dass die SCF das ISUP- oder NUP-Protokollinformationselement über die
SSF/CCF an die ferne Vermittlungsstelle sendet und RBWF aufruft,
wenn der Teilnehmer über
diesen Dienst verfügt.