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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schrittmotor, der in
einem OA (Büroautomatisierungs-)
Gerät für die Bearbeitung
von Bildinformationen, wie einem Faxgerät, einem Tintenstrahldrucker,
einem Laserdrucker, einem Kopiergerät oder ähnlichem, benutzt wird.
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2. Hintergrund
des verwandten Standes der Technik
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An
einen Schrittmotor der in einem, wie dem oben genannten OA Gerät verwendet
wird, gibt es die Forderung, dass die Auflösung und Geräuschlosigkeit
verbessert werden sollte, um eine geringe Vibration und ein geringes
Geräusch
während
des Abzielens auf eine Kostenreduktion zu erreichen, wofür dies eine
unbedingte Voraussetzung ist.
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Die
konventionelle Technologie, offenbart in der japanischen Patentanmeldung
mit der Veröffentlichungsnummer
Hei 8-298739, wird mit Bezug auf 13 beschrieben.
Ein Rotor 5, bestehend aus einem Paar von scheibenartigen
Rotorkernen 2 und 3 und ein dazwischen eingeschobener
Magnet 4, ist an einer Drehwelle 1 befestigt.
Die Drehwelle 1 ist durch Lager 8 und 9,
welche durch hervorstehende Bereiche 6a und 7a einer
aluminiumgefertigten Gehäusefront 6 bzw.
Gehäuserückwand 7 fixiert
sind, gehalten. Abgestufte Bereiche 6b und 7b sind
an sich gegenüberliegenden
Bereichen der Gehäusefront
und der Gehäuserückwand 6 und 7 ausgeformt.
Ein aussen umlaufender Bereich eines Statorkerns 10 ist durch
den abgestuften Bereich 6b und 7b gehalten. Eine
Statorspule 11 ist um den Statorkern 10 herumgewunden
und an einen Antriebsstromkreis (nicht gezeigt) angeschlossen.
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Bei
diesem Schrittmotor wird Strom intermittierend vom Antriebsstromkreis
(nicht gezeigt) für
die Statorspule 11 bereitgestellt, um dadurch den Rotor 5 intermittierend
zu rotieren. Die Rotationseigenschaft dieser Anordnung hängt von
der Gleichförmigkeit
eines schmalen Spalts, der zwischen einem inneren Durchmesser des
Statorkerns 10 und einem äusseren Durchmesser der Rotors 5 geformt
ist, ab. Da der äussere
Umfangsbereich des Statorkerns 10 bei der oben beschriebenen
Anordnung durch die Gehäuseteile 6 und 7 gehalten
wird, wird ein exzentrischer Betrag der äusseren Haltebereiche der Gehäuseteile 6 und 7 im
mit den Gehäuseteilen 6 und 7 montierten
Zustand des Statorkerns 10 zu einem exzentrischen Betrag
des inneren Durchmessers des Statorkerns 10 vor der Montagearbeit
hinzugefügt. Als
Resultat wird der schmale Spalt zwischen dem inneren Durchmesser
des Statorkerns 10 und dem äusseren Durchmesser des Rotors 5 zu
einem exzentrischen Spalt, was manchmal zu einer Nicht-Gleichförmigkeit
führt.
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Aus
diesem Grunde leidet die Anordnung an einem Problem, dass die Masshaltigkeit
des äusseren
Durchmessers zum inneren Durchmesser des Statorkerns 10 und
die Massgenauigkeit des äusseren
Umfangshaltebereichs der Gehäuseteile
zu den Abmessungen der Haltebereiche der Lager 8 und 9 bei
der Herstellung hoch sein muss.
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Um
dieses Problem zu lösen,
wird die Anordnung in einem Schrittmotor, wie in 14 gezeigt,
im Aufbau verändert.
Bei diesem Schrittmotor sind die abgestuften Bereiche 6c und 7c an
der äusseren Umfangsseite
der hervorstehenden Bereiche 6a und 7a der Gehäusefront
und der Gehäuserückwand 6 und 7 ausgeformt.
Der innere Umfangsbereich des Statorkerns 10 wird durch
die abgestuften Bereiche 6c und 7c aufgenommen.
Wenn solch eine Anordnung angepasst wird, wird der innere Umfangsbereich
des Statorkerns 10 direkt gehalten. Es ist daher möglich, den
exzentrischen Faktor, der zwischen dem inneren Durchmesser des Statorkerns 10 und dem äusseren
Durchmesser des Rotors 5 erzeugt wird, zu entfernen. Dadurch
ist es möglich,
das oben genannte Problem zu lösen.
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15 zeigt
einen Aufbau zum Zweck der Reduzierung der Herstellungskosten. Die äussere Form
des Aufbaus ist dadurch vereinfacht, dass, nachdem die Gehäusefront 6 aus
Aluminium gegossen wurde, die Gehäusefront 6 maschinell
bearbeitet wird. Die Gehäusefront 6 wird
durch Pressen von Metallplatten ausgeformt. Mit dieser Struktur
ist es per se möglich,
die Kosten der Gehäuseteile 6 und 7 zu reduzieren,
aber der exzentrische Faktor, der erzeugt wird zwischen dem inneren
Durchmesser des Statorkerns 10 und dem äusseren Durchmesser des Rotors 5 ist
der gleiche, wie der in 13 gezeigte.
Im Übrigen
könnte,
obwohl die in 15 gezeigte Struktur exemplarisch
die Struktur, bei welcher die Platte 12 vor der Gehäusefront 6 angeordnet
ist darstellt, die Platte 12 nicht genutzt werden.
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16 zeigt
einen Aufbau zum Zweck, die Präzision
des Drehspalts des in 15 gezeigten Aufbaus zu erhöhen. Lager-Passbereiche
der Metallplatten sind erweitert und die abgestuften Bereiche 6c und 7c sind
in den erweiterten Bereichen ausgeformt. Der innere Umfangsbereich
des Statorkerns 10 wird durch die abgestuften Bereiche 6c und 7c aufgenommen.
Wie auch immer, diese Struktur leidet an einem Mangel, dass, wie
durch die Pfeile in 16 gezeigt, das im Statorkern 10 erzeugte
magnetische Feld zu den Gehäuseteilen 6 und 7 der
Metallplatten austritt und dadurch die Motorleistung erheblich verschlechtert.
Um ein magnetisches Leck in dem Aufbau, in welchem die Gehäuseteile 6 und 7 durch
Pressung der Metallplatte ausgeformt sind, zu verhindern, ist es
entsprechend notwendig, die inneren Durchmesser- Passbereiche des
Statorkerns 10 magnetisch abzuschirmen. Es ist unmöglich, einen Aufbau
zu erstellen, in welchem der Statorkern 10 in den inneren
Durchmesserbereichen gehalten wird.
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Die
EP-A 0 302 116 offenbart einen elektrischen Motor, der eine Struktur
hat, welche das Einführen
eines Rotors erleichtert. Ein Lagerhalter ist angepasst an ein hinteres
Lager, das an einer Rotorwelle befestigt ist. Das Gehäuse des
Motors ist derart geformt, dass der Rotor während des Zentrierens des Rotors
in den Stator eingeführt
werden kann. Der Lageerhalter dient als Führungsglied für den Rotor
bei seinem Einsetzen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Im
Hinblick auf die oben genannten Mängel ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, einen Aufbau bereitzustellen, bei welchem die oben genannten Mängel sogar
in dem Fall, wo die Gehäuseteile
durch Pressen von Metallplatten hergestellt worden sind, nicht auftreten.
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Gemäss einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Schrittmotor, der
einen Aufbau hat, bei welchem ein Statorkern ausserhalb von einem
an einer Drehwelle angebrachten Rotor angeordnet ist und bei dem
ein rückwärtiger Abschnitt
und ein vorderer Abschnitt der Drehwelle durch Lager abgestützt werden,
die an an der Vorderseite bzw. der Rückseite des Statorkerns vorgesehenen
Gehäuseteilen
angebracht sind, dadurch charakterisiert, dass die Gehäuseteile
aus einer metallischen Platte pressgeformt sind, eine Hülse aus
nicht-magnetischem Material an wenigstens einem der Gehäuseteile
befestigt ist und der Statorkern durch die Hülse abgestützt wird.
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Ausserdem
stützt
entsprechend einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung im
Hinblick auf einen ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung die
Hülse wenigstens
eines der Lager ab.
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Ferner
ist die Hülse
entsprechend einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung im
Hinblick auf den ersten oder zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
hergestellt aus nicht-magnetischem metallischem Material und an
wenigstens einem der Gehäuseteile
durch Klebemittel oder im Presssitz befestigt.
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Ausserdem
ist entsprechend einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung
im Hinblick auf den ersten oder zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung eine Mehrzahl von hervorstehenden Teilen, die nach innen
gerichtet sind, um einen äusseren Umfang
wenigstens eines der Lager aufzunehmen, integral mit einem Abschnitt
wenigstens eines der Gehäuseteile,
auf denen wenigstens eines der Lager angebracht ist, ausgeformt
und die Hülse
ist mit Hilfe von synthetischem Harz, welches entlang des Umfangs
zwischen den hervorstehenden Teilen und dem Statorkern eingefüllt ist,
montiert.
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Weiterhin
ist entsprechend zu einem fünften Aspekt
der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf den ersten oder zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung die Hülse, welche aus thermoplastischem Harz
hergestellt ist, an wenigstens einem der Gehäuseteile befestigt.
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Dann
ist entsprechend einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung
bei einem Schrittmotor, bei welchem ein Statorkern ausserhalb von
einem an einer Drehwelle angebrachten Rotor angeordnet, und ein
vorderer Abschnitt der Drehwelle ist durch Lager abgestützt, die
an an der Vorderseite bzw. der Rückseite
des Statorkerns vorgesehenen Gehäuseteilen
angebracht sind, der Schrittmotor dadurch charakterisiert, dass
eine Hülse,
hergestellt aus nicht-magnetischem Material, an einem der Statorkerne
montiert ist, und dass wenigstens eines der Gehäuseteile an der Hülse montiert
ist.
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Ausserdem
stützt,
entsprechend einem siebenten Aspekt der vorliegenden Erfindung im
Hinblick auf den sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung die
Hülse wenigstens
eines der Lager ab.
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Entsprechend
einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf den
sechsten oder siebenten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die
Hülse aus
nicht magnetischem metallischem Material hergestellt und an wenigstens
einem der Statorkerne durch entweder Klebemittel oder Presssitz
befestigt.
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Entsprechend
einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist im Hinblick
auf einen sechsten oder siebenten Aspekt der vorliegenden Erfindung
die Hülse
aus thermoplastischem Harz gefertigt und an wenigstens einem der
Statorkerne mit thermoplastischem Harz befestigt.
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Da
die aus nicht-magnetischem metallischen Material oder synthetischem
Harz hergestellte Hülse festhaftend
mit dem inneren Umfangsbereich des Statorkerns verbunden ist, ist
mit solch einer Anordnung ein exzentrischer Faktor zwischen dem
inneren Umfangsbereich des Statorkerns und dem äusseren Umfangsbereich des
Rotors entfernt, um dadurch das Rotationsverhalten der Rotation
zu verbessern und zusätzlich
das Risiko, dass der im Statorkern erzeugte Magnetismus in die aus
der Metallplatte hergestellten Gehäuseteile übertritt, zu verhindern.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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In
den beiliegenden Zeichnungen:
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1 ist
ein Längsschnitt,
der ein Beispiel einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
ein Längsschnitt,
der ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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3 ist
ein Längsschnitt,
der wiederum ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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4 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, die an einem Gehäuseteil ausgeformte, hervorstehende Teile
zeigt;
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6 ist
eine Querschnittsdarstellung, die ein Teil entlang der Linie A-A
von 4 zeigt;
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7 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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8 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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9 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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10 ist
ein Längsschnitt,
der einen Zustand, in welchem das Gehäuse aus 9 zusammengesetzt
wird;
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11 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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12 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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13 ist
ein Längsschnitt,
der ein Beispiel eines konventionellen Schrittmotors zeigt;
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14 ist
ein Längsschnitt,
der ein anderes Beispiel eines konventionellen Schrittmotors zeigt;
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15 ist
ein Längsschnitt,
der ein anderes Beispiel eines konventionellen Schrittmotors zeigt; und
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16 ist
ein Längsschnitt,
der noch ein anderes Beispiel eines konventionellen Schrittmotors zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf 1,
in welcher die gleichen Referenznummern zum Bezeichnen gleicher
Glieder oder Komponenten, wie in 9–12 verwendet
werden, beschrieben. In dieser Ausführungsform ist die Gehäusefront 6 die gleiche,
wie die in 11 und 12 gezeigte,
aber eine buchsenartige Hülse 13,
hergestellt aus nicht-magnetischem Material, ist in die Gehäuserückseite 7 eingepasst.
Ein abgestufter Bereich 13a ist im äusseren Umfangsbereich an der
inneren Seite der Hülse 13 ausgeformt.
Der innere Umfangsbereich des Statorkerns 10 ist durch
den abgestuften Bereich 13a gehalten. Im übrigen ist
das rückwärtige Lager 9 durch
den inneren Umfang der Hülse 13 abgestützt.
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Die
Hülse 13 ist
aus einer Aluminiumlegierung oder aus einem anderen nicht-magnetischen Metall
gefertigt oder ist aus einem Harz gegossen. Eine ausgesparte Nut 13b ist
in der Nähe
der Endbereiche der Hülse 13 ausgeformt.
Die Hülse 13 ist
in eine Lochkante 7d des Gehäuseteils 7 an der
ausgenommenen Nut 13b eingepasst. In dem Fall, wo die Hülse 13 aus
Metall gefertigt ist, wird die Hülse 13, nachdem
sie gepresst und eingepasst wurde, druckeingepasst und durch die
Anwendung einer Kraft, die nach innen zu dem äusseren Bereich der Hülse 13 gerichtet
ist, befestigt. In dem Fall, wo die Hülse 13 aus Harz gegossen
ist, wird die Hülse 13 mit
Klebemittel oder durch Schweissen, nachdem sie gedrückt und
eingepasst wurde, befestigt. Weiterhin wird in dem Fall, wo die
Hülse 13 aus
thermoplastischem Harz hergestellt ist, die Hülse 13 integral mit
dem Gehäuseteil 7 ausgeformt.
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2 zeigt
eine Ausführungsform,
in welcher die ausgenommene Nut 13b der Hülse 13 in eine
Lochkante 6d der Gehäusefront 6 eingepasst
ist und der innere Umfangsbereich des Statorkerns 10 durch
die Frontkante der Hülse 13 abgestützt wird. Die
Befestigungsstruktur des eingepassten Lagers 13 und andere
Strukturen sind die gleichen, wie die in 1.
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Bei
den vorhergehenden zwei Ausführungsformen
ist die Hülse 13 entweder
an der Gehäusefront 6 oder
der Gehäuserückwand 7 montiert.
Wie auch immer, die vorliegende Erfindung ist nicht darauf oder
dadurch beschränkt.
Die Hülsen 13 können an
beiden, der Gehäusefront
und der Gehäuserückwand 6 und 7 montiert
sein. 3 zeigt eine Ausführungsform, die den oben genannten
Fall darstellt. Da die Hülsen 13 bei
dieser Ausführungsform
an der Gehäusefront
und der Gehäuserückseite
montiert sind, sind die Querschnittsformen der Gehäuseteile 6 und 7 entsprechend
angepasst.
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Bei
den in 1–3 gezeigten
Ausführungsformen
sind die Hülsen 13 separat
von den Gehäuseteilen 6 und 7 hergestellt.
Die Hülsen 13 können aus
synthetischem Harz, das eine Thermoplastizität hat, um an den Gehäuseteilen 6 und 7 befestigt zu
werden, ausgeformt sein. 4 ist eine Längsschnittdarstellung, welche
die oben genannte Ausführungsform
zeigt. 5 ist eine perspektivische Darstellung, die ein
Gehäuseteil 6 der
beiden Gehäuseteile 6 und 7 zeigt.
Da der Aufbau des Gehäuseteils 7 gleich
dem des Gehäuseteils 6 ist,
kann im Übrigen
ein Zeigen und eine Erklärung
dazu ausgelassen werden. Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich ein
inneres Ende des Gehäuseteiles 6 nach
innen, um eine Vielzahl von hervorstehenden Teilen 6e entlang
der Drehwelle 1 (siehe 5) zu formen. Zwischen
die hervorstehenden Teile 6e und den Statorkern 10 ist
umfangsseitig synthetisches Harz gefüllt, um die Hülse 13 auszuformen
und am Gehäuseteil 6 zu
befestigen. Im Übrigen
ist in 5 und 6 die Anzahl der hervorstehenden
Teile 6e vier, aber es ist möglich, die Anzahl der hervorstehenden
Teile zu erhöhen.
In diesem Fall ist es möglich,
die mechanische Festigkeit des ausgeformten Bereichs zu erhöhen.
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7 zeigt
eine Ausführungsform,
bei welcher die Struktur, welche die gleiche, wie die in 4 gezeigte
ist, auf eine Gehäuserückwand 7 angewendet
ist. Weiter zeigt 8 eine Ausführungsform, bei welcher die
oben genannte Struktur auf beide, die Gehäusefront und die Gehäuserückseite 6 und 7 angewendet
ist. Die in 4 und 7 gezeigte
Struktur stützt
ein Ende des inneren umfangsseitigen Bereichs des Statorkerns 10 ab,
wohingegen die in 8 gezeigte Struktur beide Enden
des inneren umfangsseitigen Bereichs des Statorkerns 10 abstützt. In
diesem Fall kann jegliche Verschiebung aufgrund von Vibrationen
oder Ähnlichem
für eine
lange Zeitdauer vermieden werden.
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Bei
den in 4–8 gezeigten
Strukturen kann, da die aus Metall hergestellten Gehäuseteile 6 und 7 beide
Lager 8 und 9 abstützen, die Zuverlässigkeit
des mechanischen Eingriffs zwischen die äusseren umfangsseitigen Bereiche
der Lager 8 und 9 und die Gehäuseteile 6 und 7 verbessert
sein. Da die Hülsen 13 aus
synthetischem Harz hergestellt sind, gibt es den Vorteil, dass keine
ungewollten magnetischen Ströme
erzeugt werden.
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Auch
in den vorhergehenden Ausführungsformen
wird der Rotor 5 durch eine intermittierende Stromspeisung
zur Statorspule 11, wie in 9–11 gezeigt, intermittierend
rotiert. Da der innere Umfangsbereich des Statorkerns 10 durch
die Hülse 13 abgestützt ist,
kann der Spalt zwischen dem äusseren
umfangsseitigen Bereich des Rotors 5 und dem inneren umfangsseitigen
Bereich des Statorkerns 10 korrekt erhalten bleiben, so
dass das Rotationsverhalten auf einem hohen Niveau gehalten werden
kann.
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Bei
den vorhergehenden Ausführungsformen
ist die Hülse 13 aus
nicht-magnetischem Material hergestellt und am Gehäuseteil 6 befestigt.
Wie auch immer, die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Struktur
begrenzt. Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die
Hülse 13 am
Statorkern 10 zu fixieren. 9 zeigt
eine Ausführungsform
des oben genannten Falls. Die aus nicht-magnetischem Material hergestellte
Hülse 13 ist
an einer Seite des Statorkerns 10 an dem abgestuften Bereich 13a befestigt
und daran fixiert, um das Lager 8 zu halten. Nachdem, wie
in 10 gezeigt, die Hülse 13 montiert worden
ist, wird der Endbereich der Hülse 13 in
eine Lochkante 6d des Gehäuseteils 6 zur Komplettierung
der Montagearbeit eingepasst.
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In 10 ist
die Hülse 13 an
der Seite des Lagers 8 des Statorkerns 10 montiert.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Anordnung begrenzt. Es
ist auch möglich,
die Hülse 13 an
der Seite des Lagers 9, wie in 11 gezeigt,
zu montieren. Weiterhin ist es möglich,
die Hülsen 13 an
beiden Seiten des Statorkerns 10, wie in 12 gezeigt,
zu montieren. In der in 11 gezeigten
Ausführungsform
ist das Lager 9 durch die Hülse 13 abgestützt und
in der in 12 gezeigten Ausführungsform
sind die Lager 8 bzw. 9 von den zwei Hülsen 13 abgestützt.
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Hinsichtlich
des Materials der Hülsen 13 ist, wie
oben erwähnt,
nicht-magnetisches metallisches Material erwünscht und als Verfahren zum
Befestigen der Hülse 13 an
den Statorkern 10 kann sie an den Statorkern 10 mit
Klebemitteln oder durch Presssitz befestigt werden. Anders als mit
Klebemitteln oder Presssitz können
die Hülsen 13 aus
thermoplastischem Harz gefertigt sein, um an den Statorkern 10 befestigt
zu werden.
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Das
Gehäuse
kann durch Pressen einer Metallplatte, durch Giessen eines Harzes
oder durch Spritzgiessen einer Aluminiumlegierung geformt sein.
Ausserdem ist das Gehäuseteil 6 hinsichtlich des
Verfahrens der Montage des Gehäuseteils 6 an eine
Baugruppe, in welcher die Hülse 13 an
den Statorkern 10 montiert ist, presssitzend in der Hülse 13 und
durch Schrauben oder Presssitz befestigt. Bei einer anderen Methode
ist es möglich,
das Gehäuseteil 6 auf
der Hülse 13 mit
Klebemitteln oder durch Schweissen zu montieren. Weiterhin ist es
möglich, das
Gehäuseteil 6 an
den Statorkern 10 zu schweissen oder zu kleben.
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Da
der Schrittmotor nach einem von dem ersten, zweiten, sechsten und
siebenten Aspekt der Erfindung konstruiert ist, ist es möglich, mit
Leichtigkeit und mit geringen Kosten durch Pressen das Gehäuse anzufertigen.
Da das Lager und der Statorkern oder das Gehäuse durch die Hülse, eingeschoben
in das Gehäuse
oder den Statorkern, abgestützt
sind, kann der Spalt zwischen dem äusseren Umfang des Rotors und
dem inneren Umfang des Statorkerns konstant gehalten werden. Entsprechend
ist es möglich,
einen Schrittmotor, der eine stabile Leistung hat, zu erhalten.
Da die Hülse
aus nicht-magnetischem Material gefertigt ist, ist es dann keine
Gefahr, dass der Magnetismus, der vom Statorkern erzeugt wird, zum
Gehäuse, das
aus einer Metallplatte gefertigt ist, austritt und dadurch die Motorleistung
herabsetzt.
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Da
die Hülse
aus nicht-magnetischem Metall gefertigt ist, ist es entsprechend
dem dritten und achten Aspekt der vorliegenden Erfindung wesentlich einfacher,
die Hülse
auf das Gehäuse
oder den Statorkern durch Presssitz oder ähnlichem zu montieren. Da die
Hülse aus
synthetischem Harz, das gemäss
dem vierten, fünften
und neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung Thermoplastizität besitzt, hergestellt
ist, ist die Fertigung und die Verbesserung der Produktivität einfach.
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Verschiedene
Details der Erfindung können geändert werden
ohne aus ihrem Bereich herauszuführen.
Weiterhin ist die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsformen
entsprechend der vorliegenden Erfindung einzig zum Zweck der Illustration
und nicht zum Zweck der Begrenzung der Erfindung, wie sie in den
abhängigen
Ansprüchen
definiert ist, bereitgestellt.