DE69920253T2 - Gasmikroturbinenkraftwerk mit batteriestartsystem - Google Patents

Gasmikroturbinenkraftwerk mit batteriestartsystem Download PDF

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Mikroturbinen-Energieerzeugungssysteme. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem, das eine Batteriequelle zur Lieferung von Startenergie aufweist.
  • Das United States Electric Power Research Institute (EPRI), das die einheitliche Forschungseinrichtung für elektrische Haushaltsverbraucher ist, sagt voraus, dass bis zu 40% der gesamten neuen elektrischen Energieerzeugung um das Jahr 2006 herum durch verteilte Generatoren geliefert werden könnte. In vielen Teilen der Welt, denen eine elektrische Infrastruktur (z.B. Übertragungs- und Verteilungsleitungen) fehlt, wird die Kommerzialisierung von verteilten Generatoren stark beschleunigt, weil zentrale Anlagen nicht nur mehr pro Kilowatt kosten, sondern auch eine teure installierte Infrastruktur benötigen, um Energie an Verbraucher von Elektrizität zu liefern. In den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, die bereits die elektrische Infrastruktur haben, gestatten die kleinen, modular verteilten Vielbrennstoff-Mikroturbinen-Erzeugungseinheiten, dass die Verbraucher von Elektrizität die richtige Methode des elektrischen Service wählen. Die kleinen, modular verteilten Vielbrennstoff-Mikroturbinen-Erzeugungseinheiten gestatten auch, dass Verbraucher von Elektrizität den kosteneffektivsten elektrischen Service wählen.
  • Kleine, modular verteilte Vielbrennstoff-Mikroturbinen-Erzeugungseinheiten könnten helfen, gegenwärtige nachmittägliche "Stromstörungen" und "Stromausfälle" zu verringern, die in vielen Teilen der Welt vorherrschen. Ein Konzept mit einem einfachen, einzelnen bewegten Teil würde eine Wartung mit wenig technischer Erfahrung gestatten. Niedrige Gesamtkosten würden einen weit verbreiteten Verkauf in denjenigen Teilen der Welt gestatten, wo Kapital knapp ist.
  • Bezüglich eines Beispieles von einem Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem sei auf das US-Patent 4,754,607 verwiesen, das auf die Rechtsnchfolgerin der vorliegenden Erfindung übertragen ist. Das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem enthält eine Turbine, einen Verdichter und einen elektrischen Generator, wobei jede Einrichtung eine rotierende Komponente enthält (z.B. ein Turbinenrad, ein Verdichterrad und einen Permanentmagnetrotor).
  • Das Starten des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems kann problematisch sein. Es könnte ein getrennter Startermotor verwendet werden, bis das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem in der Lage ist, eine Verbrennung aufrecht zu erhalten. Alternativ könnte der elektrische Generator verwendet werden, um den Verdichter während des Startens zu drehen. Eine Schalter/Starter-Steuerung ist enthalten, um einen Erregerstrom an die Statorwicklungen des elektrischen Generators zu liefern, der den Verdichter dreht, bis die Verbrennung aufrecht erhalten werden kann.
  • Bei Verwendung einer der beiden Lösungen ist eine externe Energiequelle nötig, um den Startermotor zu betätigen oder einen Erregerstrom an die Statorwicklungen des elektrischen Generators zu liefern. Eine Batterie liefert Energie an die Schalter/Starter-Steuerung. Die Batterie ist in der Größe an die Anforderungen des Systems angepasst.
  • Allerdings hat eine derartige Batterie die Tendenz eine hohe Spannung zu haben. Hochspannungs-Batterien sind schwierig und möglicherweise gefährlich zu handhaben. Große Hochspannungs-Batterien sind auch unhandlich und deshalb schwer in großen Mengen zu beschaffen. Dies würde Probleme für die Massenproduktion der Mikroturbinen-Energieerzeugungssysteme erzeugen.
  • WO-A-9825014 beschreibt ein Energieerzeugungssystem mit einem Verdichter, einer Turbine und einem elektrischen Generator mit zugehöriger Batterie.
  • Die Erfindung ist im Anspruch 1 definiert. Falls der elektrische Generator ausfällt, kann die Batterieleistung an den Hauptwechselrichter geliefert werden, der die Batterieleistung steuert, um Reserveenergie mit fester Frequenz zu liefern. Die Reserveenergie kann in ein Leistungsnetz zur Verwendung durch den Verbraucher eingespeist werden oder die Reserveenergie kann direkt ohne das Netz verwendet werden.
  • Gemäß anderen Aspekten der Erfindung ist die Batteriequelle eine Hochspannungs-Batteriequelle oder alternativ eine Niederspannungs-Batteriequelle. Die erforderliche Spannung der Batteriequelle wird durch die Benutzung des Aufwärts-Zerhackers gesenkt. Die Senkung der erforderlichen Spannung der Batteriequelle gestattet, dass üblicherweise zur Verfügung stehende Batterien verwendet werden können. Die üblicherweise zur Verfügung stehenden Niederspannungs-Batterien sind üblicherweise einfacher und sicherer zu handhaben und sie sind einfacher zu produzieren als Hochspannungs-Batterien. Die Steuerung der Aufladerate als eine Funktion der Temperatur kann Temperatur-bezogene Probleme verringern.
  • Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung enthält die Startschaltung einen Abwärts-Zerhacker zum Wiederaufladen der Batteriequelle während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems. Dies erlaubt, dass die Batteriequelle auf zweckmäßige Art und Weise wieder aufgeladen werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm von einem Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem gemäß der Erfindung, wobei das System eine Batteriequelle und eine Startsteuerung enthält;
  • 2 ist eine Darstellung von einer alternativen Startsteuerung für das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem;
  • 3 bis 5 sind Darstellungen von alternativen Batteriequellen und alternativen Startsteuerungen für das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem; und
  • 6 ist ein Fließbild von einem Verfahren zum Starten des Energieerzeugungssystems gemäß der Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • 1 zeigt ein Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem 10 mit einem Verdichter 12, einer Turbine 14 und einem integrierten elektrischen Generator 16. Für das in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsbeispiel ist der elektrische Generator 16 von dem Verdichter 12 auskragend. Der Verdichter 12, die Turbine 14 und der elektrische Generator 16 werden normalerweise durch eine einzige gemeinsame Welle 18 gedreht. Obwohl der Verdichter 12, die Turbine 14 und der elektrische Generator 16 an getrennten Wellen angebracht sein können, vergrößert die Verwendung der einzelnen gemeinsamen Welle 18 die Kompaktheit und Betriebssicherheit des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems 10.
  • Die Welle 18 kann durch selbst-verdichtende Luftlager, wie beispielsweise Folienlager, gestützt sein. Die Folienlager eliminieren das Erfordernis für ein getrenntes Lagerschmiersystem und verringern das Auftreten von Wartungsarbeiten. Die Folienlager verringern auch Schwingungen, was die Wartung des Systems verringert.
  • In einen Einlass des Verdichters 12 eintretende Luft wird verdichtet. Verdichtete Luft, die einen Auslass des Verdichters 12 verlässt, wird über die kalte Seite von Luftkanälen 20 in einem Rekuperator 22 umgewälzt. Innerhalb des Rekuperators 22 absorbiert die verdichtete Luft Wärme aus der Abwärme der Turbine. Die erwärmte, verdichtete Luft, die die kalte Seite des Rekuperators 22 verlässt, wird einem Brenner 24 zugeführt. Die Verwendung des Rekuperators 22, um die verdichtete Luft zu erwärmen, verringert den Brennstoffverbrauch.
  • Brennstoff wird dem Brenner 24 ebenfalls zugeführt. Es kann entweder gasförmiger oder flüssiger Brennstoff verwendet werden. In einem Betrieb mit gasförmigem Brennstoff kann irgendein geeigneter gasförmiger Brennstoff verwendet werden. Gewählte Brennstoffe umfassen Diesel, Leuchtgas, Abgas, Benzin, Naphtha, Propan, JP-8, Methan, Erdgas und andere vom Menschen gemachte Gase.
  • Die Strömung des Brennstoffes zum Brenner 24 wird durch ein Strömungssteuerventil 26 gesteuert. Der Brennstoff wird durch eine Injektionsdüse 28 in den Brenner 24 injiziert.
  • Innerhalb des Brenners 24 werden der Brennstoff und die verdichtete Luft gemischt und durch einen Zünder 27 in einer exothermen Reaktion gezündet. Heiße, expandierende Gase, die aus der Verbrennung in dem Brenner 24 entstehen, werden zu einer Einlassdüse 30 der Turbine 14 geleitet. Die heißen, expandierenden Gase, die aus der Verbrennung entstehen, werden durch die Turbine 14 expandiert und erzeugen dadurch Turbinenleistung. Die Turbinenleistung treibt ihrerseits den Verdichter 12 und den elektrischen Generator 16 an.
  • Turbinenabgas wird durch auf der heißen Seite befindliche Abgaskanäle 32 in dem Rekuperator 22 umgewälzt. Innerhalb des Rekuperators 22 wird Wärme aus dem Turbinenabgas auf die verdichtete Luft in den auf der kalten Seite befindlichen Luftkanälen 22 übertragen. Auf diese Weise wird ein gewisser Teil der Verbrennungswärme zurückgewonnen und dazu verwendet, die Temperatur der verdichteten Luft vor der Verbrennung zu erhöhen. Nachdem es einen Teil seiner Wärme übergeben hat, verlässt das Abgas den Rekuperator 22.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Generator 16 eine ringgewickelte, zweipolige, zahnlose (TPTL von two-pole, toothless) bürstenlose Permanentmagnetmaschine, die einen Permanentmagnetrotor 34 und Statorwicklungen 36 aufweist. Der Rotor 34 ist an der Welle 18 befestigt. Wenn der Rotor 34 durch Turbinenleistung gedreht wird, die durch die rotierende Turbine 14 erzeugt wird, wird in den Statorwicklungen ein Wechselstrom induziert. Die Drehzahl der Turbine 14 kann gemäß äußeren Energieanforderungen verändert werden, die an das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem 10 gestellt werden. Änderungen in der Turbinendrehzahl erzeugen eine Änderung in der Frequenz des Wechselstroms, der von dem elektrischen Generator 16 erzeugt wird.
  • Die Wechselstrom(AC)leistung wird durch einen Gleichrichter 38 in Gleichstrom(DC)leistung gleichgerichtet, und die Gleichstromleistung wird in Wechselstromleistung fester Frequenz durch einen elektronischen Festkörper-Wechselrichter 40 umgewandelt (der nachfolgend der "Haupt"-Wechselrichter 40 genannt wird). Die Verwendung des Gleichrichters 38 und des Haupt-Wechselrichters 40 gestattet eine breite Flexibilität bei der Bestimmung der elektrischen Verbraucherleistung, die von dem erfindungsgemäßen Energieerzeugungssystem geliefert werden soll. Da irgendein Wechselrichter gewählt werden kann, kann die Frequenz der Wechselstromleistung durch den Verbraucher gewählt werden. In Ausführungsbeispielen, die für eine direkte Verwendung von Wechselstromleistung bei wilden Frequenzen vorgesehen sind, können der Gleichrichter 38 und der Haupt-Wechselrichter 40 eliminiert werden.
  • Eine Steuerung 42 steuert die Turbinendrehzahl, indem die Brennstoffmenge gesteuert wird, die zum Brenner 24 strömt. Die Steuerung 42 verwendet Sensorsignale, die durch eine Sensorgruppe 44 erzeugt wird, um die externen Anforderungen an das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem 10 zu ermitteln, und steuert dann das Brennstoffventil 26 dementsprechend. Die Sensorgruppe 44 enthält einen oder mehr Sensoren, wie beispielsweise Turbinendrehzahlsensoren und verschiedene Temperatur- und Drucksensoren zum Messen von Betriebstemperaturen und -drucken in dem Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem 10.
  • Eine Batteriequelle 46 und eine Startsteuerung 48 sind zum Starten des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems 10 enthalten. Die Startsteuerung 48 enthält eine Gleichstromverbindung 50 und einen Festkörper-Wechselrichter 52 (nachfolgend der "zweite" Wechselrichter 52). Die Batteriequelle 46 liefert Gleichstromleistung bei einer hohen Spannung an die Gleichstromverbindung 50. Die Phrase "Batteriequelle", wie sie hier verwendet wird, bedeutet eine oder mehr Zellen oder irgendein anderes geeignetes Mittel zum Liefern von elektrischem Strom. Wenn eine Gruppe von zwei oder mehr Zellen verwendet wird, werden sie elektrisch verbunden. Andere Mittel zum Liefern von elektrischem Strom umfassen beispielsweise Kondensatoren oder Ultra-Kondensatoren und andere Energiespeichereinrichtungen.
  • Während des Startens befiehlt die Steuerung 42 den Transistoren des zweiten Wechselrichters 52, ein- und auszuschalten und dadurch die Gleichstromleistung auf der Gleichstromverbindung 50 in die dreiphasige Wechselstromleistung zu wandeln. Die dreiphasige Wechselstromleistung, die den Statorwicklungen 36 des elektrischen Generators 16 zugeführt wird, bewirkt, dass der elektrische Generator 16 als ein Startermotor arbeitet.
  • Durch Steuern der Steuerfrequenz der Transistoren in dem zweiten Wechselrichter 52 kann die Steuerung 42 die Frequenz der Wechselstromleistung ändern, die den Statorwicklungen 36 zugeführt wird. Die Frequenz der Wechselstromleistung beginnt bei einer niedrigen Frequenz, beispielsweise 2 Hz, und wird dann hochgefahren (d.h. erhöht). Das Hochfahren der Frequenz der Wechselstromleistung bewirkt, dass die Turbinendrehzahl steigt.
  • Während der elektrische Generator 16 als ein Startermotor betrieben wird, überwacht die Steuerung 42 einen oder mehr Parameter, die anzeigen, ob das System 10 eine Verbrennung unterhalten kann. Beispielsweise könnte die Steuerung 42 die Turbinendrehzahl überwachen. Wenn die Steuerung 42 feststellt, dass das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem 10 eine Verbrennung unterhalten kann (z.B. die Turbinendrehzahl erreicht einen Schwellenwert), stoppt die Steuerung 42 den Wechselrichter 40, damit dieser keine Wechselstromleistung an die Statorwicklungen 36 liefert, und schaltet die Brennstoffzufuhr und die Zündeinrichtung 27 ein. Wenn der elektrische Generator 16 in der Lage ist, elektrische Energie zu erzeugen, steuert die Steuerung 42 den Gleichrichter 38 und den Haupt-Wechselrichter 40 an, um die Ausgangsleistung des elektrischen Generators 16 in eine Wechselstromleistung mit Festfrequenz zu wandeln. Der Gleichrichter 38 und der Haupt-Wechselrichter 40 werden angesteuert, in dem in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiel, indem die Eingänge des Gleichrichters 38 mit den Anschlüssen des elektrischen Generators 16 über einen ersten Schalter 47 verbunden werden. Der erste Schalter 47 ist zu Darstellungszwecken gezeigt. In der Praxis können der Gleichrichter 38 und der Haupt-Wechselrichter 40 durch andere Mittel angesteuert werden.
  • Die Batteriequelle 46 hat eine Spannung, die für einen Motorbetrieb des elektrischen Generators 16 geeignet ist. Die tatsächliche Spannung hängt teilweise von der Gegen-EMK ab, die während des Startens durch den elektrischen Generator 16 erzeugt wird. Als ein Ausführungsbeispiel wird eine Hochspannungs-Batterie, wie beispielsweise eine einzelne gekapselte Blei-Säure-Batterie mit zwei 192 Volt Zellen in Reihe zur Erzeugung einer Nominalspannung von etwa 400 Volt verwendet. Eine derartige Batteriequelle 46 ist von Hawker Energy Products erhältlich, die in Warrensburg, Missouri, sitzt.
  • 2 zeigt eine alternative Startsteuerung 148. Die Startsteuerung 148 enthält die DC Verbindung 50, den zweiten Wechselrichter 52 und einen Abwärts-Zerhacker 154. Während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems 10 zieht der Abwärts-Zerhacker 154 einen Teil des Stroms an einem Ausgang des Gleichrichters 38 und verwendet diesen Strom, um die Batteriequelle 46 zu laden. Der Abwärts-Zerhacker 154 enthält einen Schalter 156, der durch die Steuerung 42 gesteuert wird. Da die Spannung am Ausgang des DC Gleichrichter 38 gewöhnlich höher ist als die Batteriespannung, wird der Schalter 156 in dem Abwärts-Zerhacker 154 durch die Steuerung 42 pulsbreitenmoduliert, so dass die mittlere Spannung über der Batteriequelle 46 die Batteriequelle 46 richtig laden kann. Der Abwärts-Zerhacker 154 enthält auch eine Diode 158 und eine Drossel 160. Die Drossel 160 dient als ein Stromfilter, der die Stromanstiegsgeschwindigkeit begrenzt, während der Abwärts-Zerhackerschalter 156 geschlossen ist. Die Diode 158 bildet eine Bahn für den Drosselstrom, während der Abwärts-Zerhackerschalter 156 offen ist. Somit gestattet der Abwärts-Zerhacker 154, dass die Hochspannungs-Batteriequelle 46 auf zweckmäßige Weise geladen werden kann.
  • Der Abwärts-Zerhackerschalter 156 wird bei einem festen Tastverhältnis gesteuert bzw. moduliert. Beispielsweise wird in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Abwärts-Zerhackerschalter 156 bei einem Tastverhältnis von 80% gesteuert, damit eine 400 Volt Batterie durch einen Gleichrichter 38 geladen werden kann, der eine Ausgangsspannung von 500 VDC hat. Jedoch wird in alternativen Ausführungsbeispielen ein komplizierteres Schema verwendet, um die Ladegeschwindigkeit der Batteriequelle 46 zu steuern. Beispielsweise wird die Batteriequelle 46 mit einer Geschwindigkeit geladen, die eine Funktion von Parametern ist, wie beispielsweise Batterietemperatur, Ladestrom und Batteriespannung. Diese Parameter anzeigende Signale können durch die Sensorgruppe 44 generiert werden. Während die Batteriequelle 46 geladen wird, überwacht die Steuerung 42 diese Parameter, um die Aufladegeschwindigkeit zu steuern. Die Steuerung 42 beginnt die Ansteuerung des Schalters 156 bei einem festen Tastverhältnis. In der Zwischenzeit überwacht die Steuerung 42 auch den Ladestrom um sicherzustellen, dass der Ladestrom einen Schwellenwert nicht überschreitet. Wenn der Ladestrom einen Schwellenwert überschreitet, senkt die Steuerung 42 das Tastverhältnis, bis der Strom unter den Schwellenwert fällt. Während die Batteriequelle 46 aufgeladen wird, überwacht die Steuerung 42 die Batterietemperatur und -spannung. Die Steuerung 42 stoppt die Wiederaufladung der Batteriequelle 46, wenn die Batteriequelle 46 bei einer gegebenen Temperatur eine gewisse Batteriespannung erreicht. Die Batterietemperatur kann innerhalb des Batteriegehäuses gemessen werden. Der Ladestrom kann durch einen Stromsensor gemessen werden, der an einem oberen Leiter innerhalb der Batteriequelle 46 befestigt ist.
  • Der Abwärts-Zerhacker 154 gestattet auch, dass die Batteriequelle 46 DC Leistung direkt an den Haupt-Wechselrichter 40 liefert. Wenn beispielsweise der elektrische Generator 16 ausfällt und keine elektrische Energie generieren kann, schließt die Steuerung 42 den Schalter 156 und befielht dem Haupt-Wechselrichter 40, die Batterieleistung zu steuern, um eine Wechselstromleistung mit Festfrequenz zu erzeugen. Somit gestattet der Abwärts-Zerhacker 154 auch, dass die Batteriequelle 46 eine Reserve-Energieversorgung bildet.
  • 3 zeigt eine alternative Batteriequelle 246 und eine weitere (dritte) Startsteuerung 248. Anstatt dass sie eine hohe Spannung liefert, liefert die alternative Batteriequelle 246 eine niedrige Spannung. Die Niederspannungsquelle 246 enthält eine einzelne 48 Volt Batterie oder vier 12 Volt Batterien, die in Reihe geschaltet sind. Die 12 Volt Batterien sind in einem Ausführungsbeispiel Automobil-Batterien, die üblicherweise zur Verfügung stehen im Gegensatz zu den großen Hochspannungs-Batterien.
  • Die Niederspannungsquelle 246 liefert allein keine ausreichende Spannung, um den elektrischen Generator 16 während des Startens im Motorbetrieb zu speisen. Jedoch enthält die dritte Startsteuerung 248 einen Aufwärts-zerhacker 254, der die Spannung aus der Niederspannungsquelle 246 auf einen Wert erhöht, der in der Lage ist, den elektrischen Generator 16 als Motor zu betreiben. Der Aufwärts-Zerhacker 254 erhöht die Spannung um einen Faktor zwischen 5 und 15. Beispielsweise könnte der Aufwärts-Zerhacker 254 die 48 Volt aus der Niederspannungsquelle 246 auf eine Spannung von 400 Volt erhöhen. Die erhöhte Spannung wird in eine dreiphasige Wechselstromleistung für den Motorbetrieb des elektrischen Generators 16 während des Startens umgewandelt.
  • Der Aufwärts-Zerhacker 254 enthält einen Kondensator 256, einen Schalter 258, eine Drossel 260 und eine Diode 262. Am Beginn des Startvorganges sorgt die Steuerung 42 für eine Pulsbreitenmodulation des Aufwärts-Zerhackerschalters 258, wodurch der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 geöffnet und geschlossen wird. Wenn der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 geschlossen ist, wird die Energie aus der Batterie in der Aufwärts-Zerhackerdrossel 260 gespeichert. Wenn der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 geöffnet ist, wird Energie aus der Aufwärts-Zerhackerdrossel 260 zum Aufwärts-Zerhackerkondensator 256 übertragen. Die Aufwärts-Zerhackerdiode 262 verhindert, dass der Kondensator 256 entladen wird, während der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 geschlossen ist.
  • Die Steuerung 42 steuert die Geschwindigkeit, mit der der Aufwärts-Zerhackerkondensator 256 geladen wird. Der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 wird bei einem Tastverhältnis angesteuert, das gestattet, dass der Aufwärts-Zerhackerkondensator 256 schnell geladen wird, wenn die Spannung über dem Aufwärts-Zerhackerkondensator 256 niedrig ist. Der Aufwärts-Zerhackerschalter 258 kann bei einem Tastverhältnis angesteuert werden, das gestattet, dass der Kondensator 256 bei einer Dauergeschwindigkeit geladen wird, wenn die Spannung über dem Aufwärts-Zerhackerkondensator 256 hoch ist. Die Dauerladung des Aufwärts-Zerhackerschalters 256 gestattet, dass die Komponenten (z.B. die Diode 262 und die Drossel 260) ökonomisch bemessen werden können. Die Verkleinerung der Komponentengröße verringert Kosten und Temperatur-bezogene Probleme, wie beispielsweise thermische Kühlungs- und Komponenten-Ineffizienzen.
  • 4 zeigt eine Niederspannungs-Batteriequelle 346 und eine Startersteuerung 348 mit einer DC Verbindung 50, einem Wechselrichter 52 und einem bidirektionalen Zerhacker 354. Der bidirektionale Zerhacker 354 sorgt für die Funktionalität von sowohl dem Aufwärts-Zerhacker 254 als auch dem Abwärts-Zerhacker 154. Somit erhöht der bidirektionale Zerhacker 354 die Spannung aus der Niederspannungs-Batteriequelle 346 und legt die erhöhte Spannung an die DC Verbindung 50 an. Der zweite Wechselrichter 52 wandelt die Energie auf der DC Verbindung 50 in dreiphasige Wechselstromleistung zum Starten. Während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems 10 verwendet der bidirektionale Zerhacker 354 die Ausgangsleistung des Gleichrichters, um die Niederspannungs-Batteriequelle 346 zu laden. Ein Tastverhältnis von beispielsweise 10% würde eine gleichgerichtete Spannung von 500 Volt auf etwa 50 Volt zum Laden einer 48 Volt Batterie senken. Im Falle des Versagens des elektrischen Generators 16 während des normalen Betriebs verbindet der bidirektionale Zerhacker 354 die Batteriequelle 346 mit Eingängen des Haupt-Wechselrichters 14, um Reserveenergie zu liefern.
  • 5 zeigt Anzapfungen 435A, 435B, 435C auf Wicklungen 436A, 436B, 436C der Statorwicklungen, die aus der elektrischen Maschine 416 herausgeführt sind. Die Anzapfungen 435A, 435B, 435C erlauben, dass ein Wechselrichter 452 und eine Niederspannungs-Batteriequelle 446 für einen Motorbetrieb des elektrischen Generators 416 sorgen. Die Niederspannungs-Batteriequelle 446 kann verwendet werden, weil die Gegen-EMK an den Anzapfungen 435A, 435B, 435C kleiner ist als an den Anschlüssen 437A, 437B, 437C des elektrischen Generators 416.
  • 6 zeigt ein verallgemeinertes Verfahren der Verwendung einer Batterie in Verbindung mit einem Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem. Während des Startens des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems wird Gleichstromleistung aus der Batteriequelle empfangen (Block 500). Wenn eine Hochspannungs-Batterie verwendet wird, wird die Energie direkt aus der Batterie empfangen. Wenn eine Niederspannungs-Batterie verwendet wird, wird die Batteriespannung erhöht oder, alternativ, eine Statorwicklung des elektrischen Generators wird angezapft und es wird die angezapfte Spannung geliefert.
  • Die Batterieleistung wird in eine mehrphasige Wechselstromleistung während des Startens des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems gewandelt (Block 502), und die mehrphasige Wechselstromleistung wird an die Statorwicklungen des elektrischen Generators geliefert (Block 504). Die mehrphasige Wechselstromleistung bewirkt, dass der elektrische Generator als ein Startermotor während des Startens des Energieerzeugungssystems arbeitet.
  • Etwa zur gleichen Zeit, zu der das Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem eine Verbrennung aufrecht erhalten kann, wird die Lieferung der mehrphasigen Leistung zu den Statorwicklungen gestoppt (Block 506). Wenn der elektrische Generator in der Lage ist, elektrische Energie zu erzeugen, kann die Ausgangsleistung des elektrischen Generators gleichgerichtet und moduliert bzw. gesteuert werden, um eine Wechselstromleistung mit Festfrequenz zu erzeugen (Block 508). Die Wechselstromleistung mit Festfrequenz wird auf ein Energienetz zum Verbrauch durch Benutzer gegeben oder wird direkt ohne das Netz verwendet.
  • Für das in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsbeispiel wird die gleichgerichtete Ausgangsleistung des elektrischen Generators auch abwärts-zerhackt und verwendet, um die Batteriequelle zu laden (Block 510). Im Falle eines Versagens des elektrischen Generators kann die Batterieleistung dem Haupt-Wechselrichter zugeführt werden, der die Batterieleistung in Reserveenergie mit fester Frequenz moduliert (Block 512). Die Reserveenergie kann in ein Leistungsnetz zur Verwendung durch Verbraucher eingespeist werden oder die Reserveenergie kann direkt ohne das Netz benutzt werden.
  • Somit ist ein Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem offenbart, das eine Batteriequelle zur Lieferung von Gleichstromleistung und eine Startschaltung zum Wandeln der Gleichstromleistung in Wechselstromleistung enthält. Die Batteriequelle ist, alternativ, eine Hochspannungs-Batterie oder eine Niederspannungs-Batterie. Die erforderliche Batteriequellenspannung kann durch die Verwendung von einem Aufwärts-Zerhacker gesenkt werden. Eine Pulsbreitenmodulation des Aufwärts-Zerhackers als eine Funktion der Temperatur kann Temperatur-bezogene Probleme verringern. Die erforderliche Batteriespannung wird alternativ dadurch gesenkt, dass Energie Anzapfungen auf den Statorwicklungen des elektrischen Generators zugeführt wird. Die Senkung der erforderlichen Batteriequellenspannung gestattet, dass üblicherweise zur Verfügung stehende Batterien verwendet werden können. Die üblicherweise verfügbaren Niederspannungs-Batterien sind üblicherweise einfacher und sicherer zu handhaben und sie sind einfacher zu besorgen als Hochspannungs-Batterien.
  • Die Batteriequelle kann während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems wieder aufgeladen werden, indem ein Abwärts-Zerhacker verwendet wird. Der Abwärts-Zerhacker gestattet, dass die Batteriequelle auf zweckmäßige Weise wieder aufgeladen wird. Der Abwärts-Zerhacker kann auch gestatten, dass die Batteriequelle Reserve-Ausgangsleistung liefert, wenn der elektrische Generator ausfallen sollte. Die Batteriequelle kann stattdessen in Kombination mit einem bidirektionalen Zerhacker verwendet werden, der die Funktion von sowohl dem Aufwärts-Zerhacker als auch dem Abwärts-Zerhacker ausübt.

Claims (2)

  1. Mikroturbinen-Energieerzeugungssystem (10) enthaltend: einen Verdichter (12) mit einem Verdichterrad, eine Turbine (14) zum Umwandeln gasförmiger Wärmeenergie in mechanische Energie, wobei die Turbine ein Turbinenrad aufweist, einen elektrischen Generator (16) zum Umwandeln der mechanischen Energie, die von der Turbine erzeugt ist, in elektrische Energie, wobei der elektrische Generator einen Rotor (34) und einen Stator (36) aufweist und der Rotor mechanisch mit dem Turbinenrad und dem Verdichterrad verbunden ist, wobei der AC Generator während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems AC Strom liefert, eine Batteriequelle (46) zum Liefern von DC Strom, eine Startschaltung (46) mit einem Aufwärts-Zerhacker (264) zum Erhöhen der Spannung der Batteriequelle und einem Wechselrichter (52) zum Wandeln des DC Stroms aus dem Aufwärts-Zerhacker in AC Strom, wobei der AC Strom dem Stator während des Startens des Systems zugeführt wird, wodurch der AC Strom bewirkt, dass der elektrische Generator die Turbinen- und Verdichterräder während des Startens dreht, einen Gleichrichter (38) zum Gleichrichten von AC Strom, der durch den elektrischen Generator erzeugt wird, eine Einrichtung (154) zum Verwenden des gleichgerichteten Stroms, um die Batteriequelle während des normalen Betriebs des Mikroturbinen-Energieerzeugungssystems zu laden, wobei der Aufwärts-Zerhacker eine Pulsbreiten-modulierte Energiespeichereinheit (256, 258, 260, 262) aufweist zum Speichern des DC Stroms aus der Batteriequelle (246) und wobei das System ferner eine Steuerung (42) aufweist zum Pulsbreitenmodulieren der Speichereinheit, um die Spannung zu erhöhen, wobei die Batteriequelle eine einzelne Batterie aufweist zum Liefern des DC Stroms an die Startschaltung, und wobei die Ladeeinrichtung einen Zerhacker (154) aufweist, der auf den gleichgerichtete Strom anspricht, zum Liefern von DC Strom bei verminderter Spannung an die Batteriequelle, und wobei die Batteriequelle als eine Funktion von Batteriespannung, Strom und Batterietemperatur aufgeladen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein zweiter Wechselrichter (40) vorgesehen ist zum Wandeln des gleichgerichteten Stroms in AC Strom und zum Zuführen des AC Stroms zu einem Ausgangsnetz, und wobei die Ladeeinrichtung ferner Mittel (156, 158, 160) aufweist zum Verbinden der Batterie mit dem zweiten Wechselrichter, wenn der elektrische Generator einen Ausfall erfährt, wodurch der DC Strom, der von der Batterie geliefert wird, von dem zweiten Wechselrichter in AC Strom gewandelt und an das Leistungsnetz geliefert wird.
  2. System nach Anspruch 1, wobei der Wechselrichter (452) mit Anzapfungen (435A, 435B, 435C) auf Wicklungen (436A, 436B, 436C) des Stators (436) verbunden ist.
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