DE69837007T2 - Verwendung von 9a-azaliden als antimikrobielle mittel für tiere - Google Patents

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Description

  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt die Verwendung von 9a-Azaliden zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Vorbeugung von bakteriellen respiratorischen oder enterischen Infektionen bei Tieren eines Viehbestands bereit.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Morbidität und Mortalität, die mit bakteriellen respiratorischen und enterischen Infektionen im Viehbestand in Zusammenhang stehen, stellen einen bedeutenden ökonomischen Verlust für die Tierhaltungsindustrie dar. Im Vieh, insbesondere bei jüngeren Tieren, kann Stress als Ergebnis von Entwöhnung, Transport, Dehydrierung, Veränderung oder Entzug von Nahrung die Tiere dazu veranlassen, für eine bakterielle respiratorische Infektion hochgradig empfänglich zu werden, insbesondere, wenn die Tiere in überfüllten oder schlecht belüfteten Quartieren untergebracht sind. Die hauptsächlichen ursächlichen bakteriellen Pathogene für respiratorische Infektionen des Rindes sind Pasteurella haemolytica, P. multocida, Haemophilus somnus und Mycoplasma spp. Bei Schweinen werden die respiratorischen Infektionen, die durch Pasteurella multocida oder Actinobacillus pleuropneumoniae und Mycoplasma spp. verursacht werden, mit beträchtlichen Verlusten in einigen Herden in Zusammenhang gebracht. Die am häufigsten enterische Erkrankungen verursachenden Organismen bei Rindern und Schweinen sind Escherichia coli, Treponema hyodysenteriae und Salmonella spp.
  • Die gegenwärtigen therapeutischen antimikrobiellen Produkte gegen respiratorische und enterische Infektionen im Viehbestand schließen eine vielfältige Gruppe älterer Produkte, die gegen ein breites Spektrum von Infektionserregern wirksam sind, wobei von dieser Gruppe die Tetracycline am meisten bemerkenswert sind, und eine Gruppe von kürzlich eingeführten Produkten, die primär zur Behandlung einer respiratorischen Erkrankung beim Schwein angezeigt ist, ein, wie Chinolone (Danofloxacin, Enrofloxacin), Cephalosporine (Cefquinom, Ceftiofur), Macrolid (Tilmicosin) und Florfenicol. Es hat sich Resistenz gegen die älteren antimikrobiellen Mittel auf diesem Gebiet entwickelt. Obwohl Resistenz gegen die neueren Produkte noch kein Problem darstellt, ist bekannt, dass übermäßige Anwendung das Entstehen von Resistenz im Verlauf der Zeit begünstigt, jedoch kann ein Erhöhen der Anzahl der Arzneistoff-Familien und damit der Wirkmechanismen in der Anwendung die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Resistenz gegenüber jeder einzelnen Verbindung verringern. Deshalb besteht ein fortdauernder Bedarf daran, antimikrobielle Verbindungen zu entdecken, die zur Anwendung in der Veterinärmedizin geeignet sind; wobei derartige Verbindungen bevorzugt zu einem von den gegenwärtig in der Tier- oder Humanmedizin in Gebrauch befindlichen antimikrobiellen Mitteln unterschiedlichen Chemotypus gehören werden. Andere erwünschte Eigenschaften eines neuen antimikrobiellen Produkts zur veterinären Anwendung schließen eine hohe Wirkungsmächtigkeit gegen die Zielorganismen, eine hohe Konzentration im Zielgewebe und eine lange Halbwertszeit im Gewebe ein.
  • 9a-Azalide sind Antibiotika, die durch einen 15-gliedrigen Lactonring, der ein Ringstickstoffatom enthält, gekennzeichnet sind. 9a-Azalide sind zum Beispiel in US-Patent 4,328,334, US-Patent 4,517,359, US-Patent 4,474,768, US-Patent 4,464,527, US-Patent 4,526,889, US-Patent 4,465,674, US-Patent 4,492,688, US-Patent 4,512,982, US-Patent 4,518,590, in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 136,831, Europäischen Patentanmeldung Nr. 259,789, Europäischen Patentanmeldung Nr. 316,128, Europäischen Patentanmeldung Nr. 467,331, Europäischen Patentanmeldung Nr. 606,062, und in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 657,464 offenbart.
  • US 4,474,768 , 4,464,527 und 4,526,889 offenbaren Azithromycin, N-Ethyl- und N-Propyl-Homologa von Azithromycin beziehungsweise 4''-Epi-azithromycin, welche gegen Pasteurella multocida in vitro wirksam sein sollen; jedoch legen die Patente auch dar, dass wenn man die darin offenbarten Verbindungen betrachtet, deren Wirksamkeit in vivo in Bezug auf empfindliche Organismen stärker eingeschränkt ist. Nach bestem Wissen des Anmelders wurde nicht berichtet, dass die 9a-Azalide in der Behandlung und Vorbeugung von respiratorischen oder enterischen Infektionen von Rind oder Schwein klinisch nützlich sind.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In einer Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung einer therapeutisch oder prophylaktisch wirksamen Menge eines 9a-Azalids zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Vorbeugung einer bakteriellen respiratorischen Infektion des Rinds oder Schweins, welche durch Actinobacillus spp., Haemophilus somnus oder Mycoplasma spp. verursacht wird, oder einer enterischen Infektion, welche durch Treponema hyodysenteriae verursacht wird, in einem Tier eines Viehbestands, wobei das 9a-Azalid die Formel I aufweist:
    Figure 00030001
    oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon, oder eines pharmazeutisch verträglichen Metallkomplexes davon, wobei das Metall ausgewählt ist aus Kupfer, Zink, Kobalt, Nickel und Cadmium;
    wobei
    der Rest R1:
    Wasserstoff;
    C1-3Alkyl, gegebenenfalls substituiert mit Hydroxy, C1-3Alkoxy, Cyano, C1-3Alkoxycarbonyl, Halogen, Amino, C1-3Alkylamino oder Di(C1-3alkyl)amino; oder Allyl; oder Propargyl ist; und
    ein Rest aus R2 und R3 Wasserstoff und der andere Rest Hydroxy oder NH2 ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das 9a-Azalid ausgewählt aus Azithromycin, 4''-Epi-azithromycin, 4''-Deoxy-4''-aminoazithromycin und 4''-Epi-4''-deoxy-4''-aminoazithromycin.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Verwendung zur Behandlung.
  • In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Verwendung zur Vorbeugung.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die bakterielle Infektion eine respiratorische Infektion des Rinds oder Schweins.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Actinobacillus spp. Actinobacillus pleuropneumoniae.
  • In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die bakterielle Infektion eine enterische Infektion des Rinds oder Schweins.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform betreffen die Infektionen Rinder.
  • In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform betreffen die Infektionen Schweine.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform liegt das Medikament zur parenteralen Verabreichung vor.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegt der Dosierungsbereich bei 0,01 mg/kg bis 500 mg/kg.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform liegt der Dosierungsbereich bei 0,1 mg/kg bis 10 mg/kg.
  • Die 9a-Azalide werden hierin als Derivate von Azithromycin bezeichnet, welches 9-Deoxo-9a-aza-9a-methyl-9a-homoerythromycin A ist.
  • Der Begriff "therapeutisch oder prophylaktisch wirksame Menge" bedeutet die Menge eines 9a-Azalids, welche einen Grad an antibakterieller Wirksamkeit am Zielort der Infektion bereitstellt, der ausreichend ist, um die Bakterien auf eine Weise zu hemmen, die es dem Wirtstier erlaubt, die Infektion zu überwinden oder vor ihr geschützt zu sein.
  • "Behandlung oder Vorbeugung" bedeutet die Verwendung eines 9a-Azalids nach oder vor der Manifestation von Zeichen und Symptomen, die auf eine bakterielle Infektion hinweisen, um es dem Wirtstier zu ermöglichen, die Infektion zu überwinden oder vor ihr geschützt zu sein.
  • "Bakterielle respiratorische oder enterische Infektionen" bedeutet Infektionen des respiratorischen Traktes oder des Verdauungstraktes, wobei der verursachende Organismus oder der wahrscheinlich verursachende Organismus auf 9a-Azalid empfindlich ist. Derartige Organismen schließen Haemophilus somnus, Actinobacillus pleuropneumoniae, Mycoplasma spp., Treponema hyodysenteriae ein, sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Der Begriff "pharmazeutisch verträgliche Salze" bezieht sich auf Salze, die aus pharmazeutisch verträglichen, nicht toxischen Säuren einschließlich anorganischer Säuren und organischer Säuren hergestellt werden. Derartige Säuren schließen Essigsäure, Benzolsulfonsäure, Benzoesäure, Camphersulfonsäure, Citronensäure, Ethansulfonsäure, Fumarsäure, Gluconsäure, Glutaminsäure, Bromwasserstoffsäure, Salzsäure, Isethionsäure, Milchsäure, Maleinsäure, Äpfelsäure, Mandelsäure, Methansulfonsäure, Schleimsäure, Salpetersäure, Pamoasäure, Pantothensäure, Phosphorsäure, Bernsteinsäure, Schwefelsäure, Weinsäure und p-Toluolsulfonsäure ein. Besonders bevorzugt sind Citronensäure, Bromwasserstoffsäure, Salzsäure, Maleinsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure und Weinsäure.
  • 9a-Azalide sind entweder bekannte Verbindungen, wie die in den hierin zitierten Patenten und veröffentlichten Patentanmeldungen offenbarten, oder sie können aus leicht erhältlichem Ausgangsmaterial unter Verwendung üblicher chemischer Syntheseverfahren hergestellt werden.
  • 9a-Azalide können an den Wirt, der einer Behandlung bedarf, oder zur Vorbeugung einer bakteriellen respiratorischen oder enterischen Erkrankung auf eine Weise verabreicht werden, die der für andere antibakterielle Mittel verwendeten ähnlich ist; zum Beispiel können 9a-Azalide parenteral, oral, topisch oder rektal verabreicht werden. Die zu verabreichende Dosierung wird gemäß der jeweiligen Verbindung, die verwendet wird, dem beteiligten infektiösen Organismus, dem jeweiligen Wirt, der Schwere der Erkrankung, dem physischen Zustand des Wirts und dem gewählten Verabreichungsweg variieren; die entsprechende Dosierung kann von einem Fachmann leicht bestimmt werden. Zur Behandlung von bakteriellen Erkrankungen kann die orale Dosierung im Bereich von 1 mg/kg bis 1000 mg/kg liegen; und die parenterale Dosierung kann im Bereich von 0,01 mg/kg bis 500 mg/kg liegen. Zur prophylaktischen Anwendung bei Tieren kann die orale Dosierung im Bereich von 1 mg/kg bis 1000 mg/kg liegen; und die parenterale Dosierung kann im Bereich von 0,01 mg/kg bis 500 mg/kg liegen. Die 9a-Azalide der vorliegenden Erfindung werden bevorzugt parenteral in einem Dosierungsbereich von etwa 0,1 bis etwa 10 mg/kg verabreicht.
  • Die 9a-Azalide werden bevorzugt in einem Arzneimittel verwendet, das den Wirkstoff und einen inerten pharmazeutisch verträglichen Träger umfasst. Die Arzneimittel der vorliegenden Erfindung umfassen ein 9a-Azalid als Wirkstoff und können auch einen pharmazeutisch verträglichen Träger und gegebenenfalls andere therapeutische Bestandteile enthalten. Die Formulierungen schließen Zusammensetzungen, die für orale, rektale, topische und parenterale (einschließlich subkutane, intramuskuläre und intravenöse) Verabreichungen geeignet sind, ein, obwohl der am meisten geeignete Weg in jedem gegebenen Fall von dem jeweiligen Wirt und der Natur und Schwere der Zustände, für welche der Wirkstoff verabreicht wird, abhängen wird. Die Arzneimittel können bequem in Dosierungseinheitsform dargereicht werden und durch jedes der auf dem Fachgebiet der Pharmazie bekannte Verfahren hergestellt werden.
  • In der praktischen Anwendung kann das 9a-Azalid als Wirkstoff in enger Beimischung mit einem pharmazeutischen Träger gemäß den üblichen pharmazeutischen Formulierungsverfahren vereinigt werden. Der Träger kann eine breite Formenvielfalt annehmen, je nach der Form der zur Verabreichung gewünschten Zubereitung, z. B. oral oder parenteral (einschließlich intravenös, intramuskulär und subkutan); im Allgemeinen ist die parenterale Verabreichung bevorzugt.
  • Beim Herstellen der Zusammensetzungen für die orale Darreichungsform kann jedes der üblichen pharmazeutischen Hilfsmittel verwendet werden. Zum Beispiel können im Fall von oralen flüssigen Zubereitungen wie Suspensionen, Elixieren und Lösungen Wasser, Glykole, Öle, Alkohole, Aromastoffe, Konservierungsstoffe und Färbemittel verwendet werden; oder im Fall von oralen festen Zubereitungen wie Pulvern, Kapseln und Tabletten können Träger wie Stärken, Zucker, mikrokristalline Cellulose, Verdünnungsmittel, Granulierhilfsmittel, Gleitmittel, Bindemittel und Sprengmittel eingeschlossen sein. Aufgrund der Leichtigkeit ihrer Verabreichung stellen Tabletten und Kapseln die am meisten vorteilhafte orale Dosierungseinheitsform dar, in welchem Fall feste pharmazeutische Träger offensichtlich verwendet werden. Falls gewünscht können Tabletten durch wässrige oder nichtwässrige Standardtechniken überzogen werden. Zusätzlich zu den üblichen, vorstehend beschriebenen Darreichungsformen können 9a-Azalide auch über Mittel zur kontrollierten Freisetzung und/oder Abgabevorrichtungen verabreicht werden.
  • Die Arzneimittel der vorliegenden Erfindung, die für die orale Verabreichung geeignet sind, können als einzelne Einheiten wie Kapseln, Cachets oder Tabletten, wobei jede eine vorher festgelegte Menge des Wirkstoffs enthält, als ein Pulver oder als Granula oder als eine Lösung oder eine Suspension in einer wässrigen Flüssigkeit, einer nicht wässrigen Flüssigkeit, einer Öl-in-Wasser-Emulsion oder einer Wasser-in-Öl Flüssigemulsion dargereicht werden. Derartige Zusammensetzungen können durch jedes Verfahren der Pharmazie hergestellt werden, jedoch schließen alle Verfahren den Schritt des In-Verbindung-Bringens des Wirkstoffs mit dem Träger ein, der einen oder mehrere notwendige Bestandteile ausmacht. Im Allgemeinen werden die Zusammensetzungen durch einheitliches und enges Beimischen des Wirkstoffs zu den flüssigen Trägern oder den fein zerteilten festen Trägern oder beiden hergestellt und dann, falls erforderlich, Formen des Produkts in die gewünschte Darreichung. Zum Beispiel kann eine Tablette durch Direktverpressen oder Formpressen, gegebenenfalls mit einem oder mehreren Zusatzstoffen, hergestellt werden.
  • Direktverpresste Tabletten können durch Verpressen des Wirkstoffs in einer frei fließenden Form wie ein Pulver oder Granula in einer geeigneten Maschine hergestellt werden, gegebenenfalls vermischt mit einem Bindemittel, Gleitmittel, inerten Verdünnungsmittel, einem oberflächenaktiven Mittel oder einem Dispergiermittel. Formverpresste Tabletten können durch Formpressen eines Gemischs der pulverisierten Verbindung, die mit einen inerten flüssigen Verdünnungsmittel befeuchtet wurde, in einer geeigneten Maschine hergestellt werden. Wünschenswerterweise enthält jede Tablette etwa 1 mg bis etwa 500 mg des Wirkstoffs und jedes Cachet oder jede Kapsel enthält etwa 1 bis etwa 500 mg des Wirkstoffs.
  • Die Arzneimittel der vorliegenden Erfindung, die zur parenteralen Verabreichung geeignet sind, können als Lösungen oder Suspensionen dieser wirksamen Verbindungen in Wasser, geeigneterweise mit einem oberflächenaktiven Mittel wie Hydroxypropylcellulose gemischt, hergestellt werden. Dispersionen können auch in Glycerin, flüssigen Polyethylenglykolen und Gemischen davon in Ölen hergestellt werden. Unter gewöhnlichen Lager- und Anwendungsbedingungen enthalten diese Zubereitungen ein Konservierungsmittel, um dem Wachstum von Mikroorganismen vorzubeugen.
  • Die pharmazeutischen Formen, die zur Anwendung als Injektion geeignet sind, schließen sterile wässrige Lösungen oder Dispersionen und sterile Pulver zur Zubereitung von sterilen Injektionslösungen oder -dispersionen ex tempore ein. In allen Fällen muss die Form steril sein und in einem Ausmaß flüssig sein, dass eine bequeme Verabreichbarkeit durch die Spritze besteht. Sie muss unter den Herstellungs- und Lagerbedingungen stabil sein und vor der kontaminierenden Wirkung von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen bewahrt werden. Der Träger kann ein Lösungsmittel oder ein Dispersionsmedium sein, das zum Beispiel Wasser, Ethanol, Polyol (z. B. Glycerin, Propylenglykol und flüssiges Polyethylenglykol), geeignete Gemische davon und Speiseöle enthält.
  • Geeignete topische Formulierungen schließen transdermale Vorrichtungen, Aerosole, Cremes, Salben, Lotionen und Streupuder ein. Diese Formulierungen, welche den Wirkstoff enthalten, können nach üblichen Verfahren hergestellt werden. Zur Veranschaulichung, eine Creme oder Salbe wird durch Mischen einer ausreichenden Menge von hydrophilem Material und Wasser, das etwa 5–10 Gew.-% der Verbindung enthält, in ausreichenden Mengen hergestellt, um eine Creme oder Salbe mit der gewünschten Konsistenz herzustellen.
  • Arzneimittel, die zur rektalen Verabreichung geeignet sind, wobei der Träger ein Feststoff ist, werden am meisten bevorzugt als Dosiseinheits-Suppositorien dargereicht. Geeignete Träger schließen Kakaobutter und andere, üblicherweise auf dem Fachgebiet verwendete Materialien ein, und die Suppositorien können geeigneterweise durch Beimischung der Kombination mit dem (den) erweichten oder geschmolzenen Träger(n), gefolgt von Abkühlen und Formen der Formkörper, gebildet werden.
  • Es sollte selbstverständlich sein, dass zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Trägerbestandteilen die vorstehend beschriebenen pharmazeutischen Formulierungen einen oder mehrere zusätzliche Trägerbestandteile wie Verdünnungsmittel, Puffer, Geschmacksstoffe, Bindemittel, oberflächenaktive Mittel, Verdickungsmittel, Gleitmittel und Konservierungsstoffe (einschließlich Antioxidantien) und Stoffe einschließen können, welche die Formulierung mit dem Blut des beabsichtigten Rezipienten isotonisch machen.
  • Zusammensetzungen, welche ein 9a-Azalid enthalten, können auch in Pulver- oder Flüssigkonzentratform hergestellt werden. In Übereinstimmung mit der veterinären Formulierungs-Standardpraxis können übliche wasserlösliche Exzipienten wie Lactose oder Saccharose in die Pulver eingeschlossen sein, um ihre physikalischen Eigenschaften zu verbessern. So umfassen besonders geeignete Pulver der Erfindung 50 bis 100 % Gew./Gew., und bevorzugt 60 bis 80 % Gew./Gew. der Kombination und 0 bis 50 % Gew./Gew. und bevorzugt 20 bis 40 % Gew./Gew. der üblichen tierheilkundlichen Exzipienten. Diese Pulver können entweder zu den Tierfuttermitteln zugegeben werden, zum Beispiel über eine Vormischung, oder im Trinkwasser der Tiere verdünnt werden.
  • Flüssige Konzentrate dieser Erfindung enthalten geeigneterweise eine wasserlösliche Verbindungskombination und können gegebenenfalls ein tierheilkundlich verträgliches, in Wasser mischbares Lösungsmittel, zum Beispiel Polyethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin, Glycerinformal oder ein derartiges Lösungsmittel, das mit bis zu 30 % Vol./Vol. Ethanol gemischt ist, einschließen. Die flüssigen Konzentrate können im Trinkwasser der Tiere verabreicht werden.
  • Das Arzneimittel, die 9a-Azalide enthält, kann gegebenenfalls einen zweiten Wirkstoff enthalten, einen biologischen Bestandteil wie ein Antigen oder ein Nahrungsergänzungsmittel wie Mineralien oder Vitamine. Die Wirkstoffe können Immunmodulatoren wie Interferon, Interleukine und andere Chemokine, nicht steroidale entzündungshemmende Mittel wie Propionsäurederivate (z. B. Ibuprofen, Ketoprofen, Naproxen, Benoxprofen, Carprofen), Essigsäurederivate (z. B. Acemetacin, Alclofenac, Clidanac, Diclofenac, Fenclofenac, Fenclozinsäure, Fentiazac, Furofenac, Ibufenac, Isoxepac, Oxpinac, Sulindac, Tiopinac, Tolmetin, Zidometacin und Zomepirac), Fenamimsäurederivate (z. B. Flufenaminsäure, Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Nifluminsäure und Tolfenaminsäure), Biphenylcarbonsäuren (z. B. Diflufenisal, Flufenisal) und Cyclooxygenase-2-Hemmer (COX-2-Inhibitoren) und Antiparasitika wie Avermectin, Ivermectine, Milbemycine, Levamisol, Benzimidazole, Pyrantel/Morantel enthalten. Biologische Bestandteile können Vakzinen sein, die üblicherweise in der Viehwirtschaft gegen infektiöse Rhinotracheitis des Rinds, Virusdiarrhoe des Rinds, respiratorisches Synzytial-Virus, Parainfluenza, übertragbare Gastroenteritis, reproduktives und respiratorisches Syndrom des Schweins, Rotavirus und Coronavirus verwendet werden. Nahrungsergänzungsmittel können Vitamine, Eisen und Selen sein. Die folgenden Beispiele werden bereitgestellt, um die vorliegende Erfindung vollständiger zu veranschaulichen.
  • IN-VITRO-WIRKSAMKEIT VON 9a-AZALIDEN
  • Die antibakterielle Wirksamkeit repräsentativer 9a-Azalide gegen eine Reihe von veterinären Pathogenen wurde durch das auf dem Fachgebiet bekannte Verfahren der Minimalen Hemmkonzentration (MIC) bestimmt. Dies wurde durch Herstellen einer Reihe von Kulturröhrchen, wobei jede ein Medium mit einer unterschiedlichen Konzentration des antimikrobiellen Mittels enthielt, und Inokulieren aller Röhrchen mit dem gleichen Organismus durchgeführt. Die geringste Konzentration des Mittels, die das Auftreten von Trübung vollständig verhinderte, wurde aufgezeichnet, und diese Konzentration wird die MIC genannt.
  • Der Bereich der antibakteriellen Wirksamkeit von Azithromycin und 4''-Deoxy-4''-aminoazithromycin gegen veterinäre Schlüsselorganismen ist nachstehend zusammengefasst:
    Organismus MIC-Bereich (μg/ml)
    P. haemolytica 0,125–0,5
    P. multocida 0,125–2
    H. somnus 0,062–0,25
    A. pleuropneumoniae 0,062–0,5
    E. coli 0,5–16
    Salomonella spp. 1–16

Claims (12)

  1. Verwendung einer therapeutisch oder prophylaktisch wirksamen Menge eines 9a-Azalids zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Vorbeugung einer bakteriellen respiratorischen Infektion des Rindes oder Schweins, verursacht durch Actinobacillus spp., Haemophilus somnus oder Mycoplasma ssp. oder einer enterischen Infektion, verursacht durch Treponema hyodysenteriae bei einem Tier eines Viehbestands, wobei das 9a-Azalid durch die Formel I wiedergegeben ist:
    Figure 00110001
    oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon, oder ein pharmazeutisch verträglicher Metallkomplex davon, wobei das Metall aus Kupfer, Zink, Kobalt, Nickel und Kadmium ausgewählt ist; wobei der Rest R1: Wasserstoff; C1-3Alkyl, gegebenenfalls substituiert mit Hydroxy, C1-3Alkoxy, Cyano, C1-3Alkoxycarbonyl, Halogen, Amino, C1-3Alkylamino oder Di(C1-3alkyl)amino; oder Allyl; oder Propargyl ist; und ein Rest aus R2 und R3 Wasserstoff und der andere Rest Hydroxy oder NH2 ist.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei das 9a-Azalid aus Azithromycin, 4''-Epi-azithromycin, 4''-Deoxy-4''-aminoazithromycin, und 4''-Epi-4''-deoxy-4''-aminoazithromycin ausgewählt ist.
  3. Verwendung gemäß Anspruch 1 oder 2 zur Behandlung.
  4. Verwendung gemäß Anspruch 1 oder 2 zur Vorbeugung.
  5. Verwendung gemäß einem vorstehenden Anspruch, wobei die bakterielle Infektion eine respiratorische Infektion des Rindes oder Schweins ist.
  6. Verwendung gemäß Anspruch 5, wobei das Actinobacillus spp. Actinobacillus pleuropneumoniae ist.
  7. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die bakterielle Infektion eine enterische Infektion des Rindes oder Schweins ist.
  8. Verwendung gemäß einem vorstehenden Anspruch, wobei die Infektionen das Rind betreffen.
  9. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Infektionen das Schwein betreffen.
  10. Verwendung gemäß einem vorstehenden Anspruch, wobei das Medikament zur parenteralen Verabreichung vorliegt.
  11. Verwendung gemäß Anspruch 10, wobei der Dosierungsbereich bei 0,01 mg/kg bis 500 mg/kg liegt.
  12. Verwendung gemäß Anspruch 11, wobei der Dosierungsbereich bei 0,1 mg/kg bis 10 mg/kg liegt.
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