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Die voliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung, beispielsweise
eine Regelungsvorrichtung für
einen Elektromotor, der durch eine numerische Steuereinheit getrieben
wird.
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Eine Überhitzung und ein Verschiebestrom eines
Elektromotors sind als Faktoren bekannt, die einem stabilen Betrieb
des Elektromotors hinderlich sind.
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Wenn ein Elektromotor zum Antreiben
verschiedener Maschinen getrieben wird, wird der Elektromotor durch
Wärme erhitzt,
die durch den Treiberstrom erzeugt wird. Herkömmlicherweise wird, um eine Überhitzung
infolge der Wärmeerzeugung
zu vermeiden, ein Temperatursensor, wie ein Thermostat, auf einem
Statorteil des Elektromotors montiert, oder es wird ein Drehungswinkel-Detektor
zum Erfassen des Winkels der Drehung des Elektromotors vorgesehen,
um die Oberflächentemperatur
des Elektromotors zu messen. Die Überhitzung wird durch Auslösen eines
Alarms verhindert, um den Betrieb des Elektromotors zu unterbrechen,
wenn der gemessene Wert einen Schwellwert überschreitet.
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Ferner wird der Elektromotor, um
zu verhindern, dass er überhitzt
wird, mit Druckluft oder mittels eines Lüfters durch Kühlung (Luftzug)
heruntergekühlt.
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Überdies
werden, um eine Unterbrechung des Betriebs des Elektromotors infolge
der Überhitzung
zu verhindern, verschiedene Parameter geändert, um die Betriebs-Charakteristika
des Elektromotors auf der Grundlage der Temperatur des Elektromotors
herabzusetzen.
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Im Falle eines Wechselstrom-Servomotors wird
z. B. ein Strombefehl für
jede Phase in einer Stromregelungsschleife auf der Grundlage eines
von einer Geschwindigkeitsregelungsschleife ausgegebenen Strombefehls,
einer elektrischen Winkelposition des Rotors und eines Geschwindigkeits-Rückkopplungswerts
des Motors bestimmt. In der Stromregelungsschleife für jede Phase
wird eine Regelung zum Ausgleich des Strombefehls und des Rückkopplungswerts
eines Ist-Stroms
durchgeführt.
In dem Stromerfassungssystem zum Bestimmen des Rückkopplungswerts kann ein Versatz
vorhanden sein. Dieser Versatz in dem Stromerfassungssystem ist eine
Versatzkomponente, die in keiner Beziehung zu dem Betrieb des Elektromotors,
sondern nur zu dem Stromerfassungssystem steht. Dieser Stromversatz erzeugt
eine Pulsierungskomponente des Motordrehmoments, die sich in Abhängigkeit
von dem elektrischen Winkel ändert
und eine Drehmomentwelligkeit in bezug auf eine Drehung des elektrischen
Winkels erzeugt.
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Herkömmlicherweise wird, um den
Versatz in der Stromerfassungsanordnung zu kompensieren, in einem
offenen Zustand bei einem Notstopp, wenn die Stromversorgung eingeschaltet
ist und kein Strom durch den Motor fließt, der Wert, der in dem Stromerfassungssystem
erfasst ist, als der Versatzwert bestimmt, der Versatzwert wird
von dem erfassten Stromwert subtrahiert, und das Ergebnis wird als
der Rückkopplungswert
eingesetzt, wenn die Stromregelung ausgeführt wird.
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Bei der herkömmlichen Regelung des Elektromotors
wird ein Alarm ausgelöst,
Parameter werden geändert,
und der Versatzwert aufgrund von Destabilisierungskomponenten infolge
der Temperatur des Elektromotors und des Verschiebestroms in dem Stromerfassungssystem
wird kompensiert, so dass der Betrieb des Elektromotors stabilisiert
wird.
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Der Erfinder der voliegenden Erfindung
hat herausgefunden, dass der Zustand eines Servo-Verstärkers für die Zuführung eines
Treiberstroms zu dem Elektromotor einer von Faktoren ist, die den
stabilen Betrieb des Elektromotors behindern.
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Der Erfinder hat außerdem herausgefunden, dass
ein instabiler Betrieb des Elektromotors verursacht werden kann,
wenn die Temperatur oder die Eingangsspannung des Servoverstärkers schwankt.
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Beim Stand der Technik ist keine
spezielle Betrachtung des Zustands des Servo-Verstärker angestellt
worden, und selbst wenn die Temperatur des Elektromotors und der
Verschiebestrom des Stromerfassungssystems kompensiert werden, verbleibt ein
Problem dahingehend, dass ein instabiler Betrieb des Elektromotors
bestehen bleibt.
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In der Druckschrift US-A-4,779,031
ist eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des vorliegenden Anspruchs 1 offenbart, aber die geänderten
Regelungsparameter liegen lediglich in einem Bereich von Betriebsbegrenzungsparametern,
bei denen der Motor sicher betrieben werden kann.
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Der voliegenden Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, die Probleme, die sich bei der Elektromotor-Regelung
beim Stand der Technik ergeben haben, wie sie zuvor beschrieben
wurden, zu lösen oder
zumindest zu verringern, und eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
zu schaffen, die in der Lage ist, einen instabilen Betrieb eines
Elektromotors zu verbessern, der durch eine Änderung des Zustands eines
Treiber-Servo-Verstärker
verursacht wird.
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Gemäß der voliegenden Erfindung
ist eine Regelungsvorrichtung zur Regelung eines Elektromotors durch
Ausgeben eines Befehls an einen Servo-Verstärker zum Treiben des Elektromotors
vorgesehen, wobei die Regelungsvorrichtung ein Parameteränderungsmittel
umfasst, das betriebsfähig
ist, einen Regelungsparameter zur Regelung des Elektromotors auf
der Grundlage der Temperatur des Servo-Verstärkers derart zu ändern, dass
die Regelungsvorrichtung einen Eingabebefehl auf der Grundlage des
geänderten
Regelungsparameters an den Servo-verstärker ausgeben wird, dadurch
gekennzeichnet, dass das Parameteränderungsmittel betriebsfähig ist,
den Motor-Regelungsparameter auf der Grundlage irgendeiner oder
mehrerer der Größen Temperatur,
Befehlsspannung und Rückkopplungsspannung
des Servo-Verstärkers
zu ändern, wobei
der Motor-Regelungsparameter, der geändert wird, irgendeine oder
mehrere der Größen Geschwindigkeitsübersteuerungs-Beschränkungsmaß zum Beschränken einer
befohlenen Motor-Geschwindigkeit, Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante,
Strom-regelungsschleifen-Übertragungsfaktor
und Versatzwert eines Motor-Rückkopplungsstroms
umfasst.
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Die Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung
kann eine Regelungsvorrichtung sein, die Mittel zum Ändern eines
Regelungsparameters einer numerischen Steuereinheit auf der Grundlage
eingegebener Zustanddaten des Servo-Verstärkers umfasst. Der Elektromotor
wird in Übereinstimmung
mit einer Änderung
des Zustands des Servo-Verstärkers
unter Benutzung des Regelungsparameters, der durch das Parameteränderungsmittel
geändert
ist, geregelt, um einen instabilen Betrieb des Elektromotors zu
verbessern.
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Gemäß der voliegenden Erfindung
wird oder werden eine oder mehrere der Größen Temperatur des Servo-Verstärkers, eine
Befehlsspannung, die dem Servo-Verstärker einzugeben ist, und eine
regenerative Spannung, die von dem Elektromotor zuzuführen ist,
als die Zustanddaten des Servo-Verstärkers angenommen.
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Als die Parameter der numerischen
Steuereinheit können
z. B. eine Geschwindigkeitübersterung
zur Regelung einer Betriebsgeschwindigkeit, eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante zur
Einstellung der Reaktivität
der Beschleunigung oder Verzögerung
des Elektromotors, ein Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor zu Einstellung des
Ansprechverhaltens in einer Stromregelungsschleife, oder ein Versatzwert
eines Motor-Rückkopplungsstroms,
der sich mit einer Temperaturänderung ändert, angenommen
werden.
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Von den zuvor genannten Parametern
kann die Geschwindigkeitsübersteuerung
von der Temperatur und der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers abhängen. Die
Geschwindigkeitsübersteuerung
kann Regelungs-Charakteristika in einer Richtung entgegengesetzt
zu den Änderungsrichtungen
der Temperatur und der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers haben,
und die Geschwindigkeitsübersteuerung
kann in Reaktion auf eine Erhöhung
(oder Herabsetzung) der Temperatur und der regenerative Spannung
gesteuert werden, um sich herabzusetzen (oder zu erhöhen).
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Die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
kann Regelung-Charakteristika in der gleichen Richtung wie die Änderungsrichtungen
der Temperatur und der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers haben
und kann Regelung-Charakteristika
in einer Richtung entgegengesetzt zu einer Änderungsrichtung der Befehlsspannung
für den Servo-Verstärker haben.
Die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
kann gesteuert werden, um sich in Reaktion auf die Erhöhung (oder
Herabsetzung) der Temperatur und der regenerativen Spannung zu erhöhen (oder
herabzusetzen) und in Reaktion auf die Erhöhung (oder Herabsetzng) der
Befehlsspannung herabzusetzen (oder zu erhöhen).
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Der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
kann Regelungs-Charakteristika in einer Richtung entgegengesetzt
zu einer Änderungsrichtung der
Befehlsspannung des Servo-Verstärkers
haben und kann gesteuert werden, sich in Reaktion auf eine Erhöhung (oder
Herabsetzung) der Befehlsspannung herabzusetzen (oder zu erhöhen).
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Ferner kann der Versatzwert des Motor-Rückkopplungstroms
eine Temperaturabhängigkeit
haben. Bei dem Motor-Rückkopplungsstrom kann
ein Versatz auftreten, der eine Abwanderungsgröße in Übereinstimmung mit der Temperatur
des Elek tromotors hat. Der instabile Betrieb des Elektromotors kann
durch Einstellung der Versatzkompensation des Motor-Rückkopplungsstroms
in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Elektromotors verbessert werden.
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Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
deer Elektromotor-Regelungsvorrichtung der voliegenden Erfindung
ist das Parameteränderungsmittel
in der numerischen Steuereinheit mit einem Speichermittel zum Speichern
der Parameterwerte für
die Zustandsdaten des Servo-Verstärkers versehen, so dass die
Parameter durch Anslesen der Parameterwerte aus dem Speichermittel
in Reaktion auf die eingegebenen Zustandsdaten und unter Benutzung
der ausgelesenen Parameterwerte geändert werden.
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1 zeigt
schematisch eine Darstellung zur Erklärung eines Beispiels für den Aufbau
einer Regelungsvorrichtung eines Elektromotors und ist ein Blockschaltbild
einer Servo-Regelungsvorrichtung, auf welche die Erfindung angewendet
werden kann.
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2 zeigt
schematisch ein Blockschaltbild zur Erklärung eines Ausführungsbeispiels
einer Elektromotor-Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
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3 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
einer Geschwindigkeitsübersteuerung
mit der Temperatur eines Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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4 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
einer Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch
eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
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5 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
einer Übersteuerung mit
einer regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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6 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante mit
der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotot-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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7 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante und
eines Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit einer Befehlsspannung des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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8 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante und
eines Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit einer Befehlsspannung des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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9 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
der Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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10 zeigt
eine Darstellung zur Erklärung eines
Setzwerts zum Ändern
der Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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11 zeigt
schematisch einen Aufbau einer Anordnung zum Kompensieren eines
Stromversatzes in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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12 zeigt
ein Flussdiagramm einer Verarbeitung zum Kompensieren eines Stromversatzes
in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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13 zeigt
ein erklärendes
Diagramm zur Kompensation eines Stromversatzes in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers durch eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
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Im folgenden wird unter Benutzung
der schematischen Aufbaudarstellungen von Beispielen gemäß 1 u. 2 eine Elektromotor-Regelungsvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Zuerst wird ein Servomotor-Regelungssystem,
auf das die Erfindung angewendet werden kann, schematisch unter
Bezugnahme auf 1 beschrieben.
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Der Aufbau diese s Regelungssystems
ist ähnlich
demjenigen des Systems für
eine digitale Servo-Regelung nach dem Stand der Technik und ist lediglich
schematisch gezeigt. Gemäß 1 ist eine numerische Steuereinheit
(CNC) 1 derart aufgebaut, dass sie eine Betriebseinheit 2,
die einen Computer oder dg. hat, einen gemeinsamen RAM 3 und
eine digitale Servo-Schaltung 4 enthält. Beiläufig bemerkt enthält diese
digitale Servo-Schaltung 4 einen Prozessor (CPU), ei nen
ROM und einen RAM. Überdies bezeichnet
das Bezugszeichen 5 einen Servo-Verstärker, der einen Transistor-Wechselrichter
oder dgl. hat, das Bezugszeichen 6 einen Elektromotor (oder Wechselstrom-Servomotor)
und das Bezugszeichen 7 einen Kodierer zum Erzeugen von
Impulsen, wenn der Servomotor dreht, und einen Rotorpoisitionsdetektor
zum Erfassen einer Rotorphase.
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Der Prozessor der digitalen Servo-Schaltung 4 liest
einen Positionsbefehl oder einen Geschwindigkeitsbefehl, wie er
durch die Betriebseinheit 2 erzeugt ist, über den
gemeinsamen RAM 3 aus, um eine Positionsregelungsschleifen-
und eine Geschwindigkeitsregelungsschleifen-Verarbeitung durchzuführen.
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Eine Elektromotor Regelungsvorrichtung
gemäß der Erfindung
regelt einen Elektromotor in einem Servomotor-Regelungssystem und
ist schematisch in einem Blockschaltbild gemäß 2 gezeigt.
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Das Regelungssystem, das in 2 gezeigt ist, enthält den Servo-Verstärker 5,
einen Elektromotor M, der durch den Servo-Verstärker 5 zu treiben
ist, und eine numerische Steuereinheit 10, die zusätzlich zu
der herkömmlichen
numerischen Steuereinheit 1 ein Parameteränderungsmittel 11 und
ein Parameterspeichermittel 12 hat, wie es in 1 gezeigt ist.
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Dem Parameteränderungsmittel 11 werden Zustandsdaten
des Servo-Verstärkers 5 eingegeben, und
dieses ändert
einen Befehlswert, der an den Servo-Verstärker 5 auszugeben
ist, in Übereinstimmung mit
den Zustandsdaten derart, dass ein stabiler Betrieb des Elektromotors
M durchgeführt
wird.
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Ferner ist das Parameterspeichermittel 12 ein
Mittel zum Speichern eines Parameterwerts oder korrigierten Werts,
der mit den Zustandsdaten des Servo-Verstärkers 5 zusammen passt,
und zum Ausgeben des Parameterwerts oder korrigierten Werts in Übereinstimmung
mit dem aus dem Parameteränderungsmittel 11 ausgelesenen
Wert. Das Speicher-format des Parameterwerts oder korrigierten Werts,
der zu speichern ist, kann ein willkürliches Speicherformat, wie
eine Datentabelle oder ein Berechnungsschema, sein.
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Die Zustandsdaten des Servo-Verstärkers enthalten
die Temperatur des Servo-Verstärkers, eine
Spannung, die dem Servo-Verstärker
zuzuführen
ist, und eine regenerative Spannung, die von dem Elektromotor zugeführt wird.
Ferner kann der Parameter des Elektromotors, der entsprechend den
Zustandsdaten zu ändern
ist, eine Geschwindigkeitsübersteuerung,
eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante,
ein Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
und ein Stromversatz sein. Belaufig bemerkt kann die Temperatur
des Servo-Verstärkers
durch einen Temperatursensor gemessen werden, der in dem Servo-Verstärker angeordnet
ist.
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In den Aufbau gemäß 2 wird daher der Elektromotor M is durch
Rückkoppeln
der Zustandsdaten, die von dem Servo-Verstärker 5 gewonnen sind,
auf das Parameteränderungsmittel 11 der
numerischen Steuereinheit 10, durch Ändern der Parameters entsprechend
den Zustandsdaten und durch Zuführen
des Befehls auf der Grundlage des geänderten Parameters zu dem Servo-Verstärker 5 getrieben.
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Der Betrieb des Elektromotors kann
durch Ändern
der Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers 5, durch Ändern der
Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers 5 und durch Ändern der
Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit der Befehlsspannung des Servo-Verstärkers stabilisiert werden.
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Im folgenden werden die Operationen
zum Ändern
der Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers unter Bezugnahme auf
die Flussdiagramme gemäß 3, 4 u. 9 und
das erklärende
Diagramm gemäß 10, die Operationen zum Ändern der
Geschwindigkeitsübersteuerung
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers unter Bezugnahme auf
die Flussdioagramme gemäß 5 u. 6 und die Operationen zum Ändern der
Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit der Befehlsspannung des Servo-Verstärkers unter Bezugnahme auf
die Flussdiagramme gemäß 7 u. 8 beschrieben. Überdies werden der Aufbau und
die Operationen zum Kompensieren der Stromversatzes entsprechend
der Temperatur des Servo-Verstärkers
unter Bezugnahme auf die schematische Darstellung gemäß 11, das Flussdiagramm gemäß 12 und das erklärende Diagramm
gemäß 13 beschrieben.
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Die Operationen zum Ändern der
Geschwindigkeitsübersteuerung
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers werden unter Bezugnahme
auf das Flussdiagramm gemäß 3 beschrieben.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über ein
nichtgezeigtes Eingabemittel einen gesetzten Temperaturwert, der
zum Entscheiden zu benutzen ist, ob die Parameter der Geschwindigkeitsübersteuerung
geändert
sind oder nicht, ein und speichert den gesetzten Temperaturwert
in dem Parameterspeichermittel 12 (Schritt S1). Das Parameteränderungsmittel 11 gibt
die Temperaturdaten des Servo-Verstärkers 5 aus einer
Temperaturmesseinrichtung, wie einem Temperatursensor, der in dem
Servo-Verstärker 5 montiert
ist, ein (Schritt S2), und vergleicht sie mit dem gesetzten Temperaturwert,
der in Schritt S1 gespeichert ist (Schritt S3).
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Wenn dieser Vergleich in Schritt
S3 zeigt, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers höher als der gesetzte Wert ist,
wird entschieden, dass der Servo-Verstärker überhitzt ist, und die Übersteuerung der
Befehlsspannung, die dem Servo-Verstärker 5 zuzuführen ist,
wird is herabgesetzt. Diese Herabsetzung kann durch Auslesen entweder
des Übersteuerungswerts
entsprechend der Temperatur des Servo-Verstärkers oder des korrigierten
Werts des Übersteuerungswerts
aus dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern des Übersteuerungswerts
mit dem ausgelesenen Wert bewirkt werden (Schritt S4).
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Ferner kann der Übersteuerungswert unter Benutzung
nicht des Werts entsprechend der Temperatur des Servo-Verstärkers, sondern
eines vorbestimmtes konstanten Werts oder eines korrigierten Werts
des Übersteuerungswerts
geändert
werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S3
zeigt, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers niedriger als der gesetzte
Wert ist, wird entschieden, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers normal
ist, und die Übersteuerung
des Befehls Geschwindigkeit, der dem Servo-Verstärker 5 zuzuführen ist,
wiud auf 100% zurückgeführt. Diese
Zurückführung kann
in dem Parameteränderungsmittel 11 vorgenommen werden
(Schritt S5).
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Im folenden werden die Operationen
zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers unter Bezugnahme auf
das Flussdiagramm gemäß 4 beschrieben.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das
nichtgezeigte Eingabemittel den gesetzten Temperaturwert, der für die Entscheidung,
ob der Parameter der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten zu ändern ist
oder nicht benutzt wird, ein und speichert die gesetzte Temperatur
in dem Parameterspeichermittel 12 (Schritt S11). Das Parameteränderungs mittel 11 gibt
die Temperaturdaten des Servo-Verstärkers 5 aus der Temperaturmesseinrichtung,
wie dem Temperatursensor, der in dem Servo-Verstärker 5 montiert ist,
ein (Schritt S12) und vergleicht die Temperaturdaten mit dem gesetztem
Temperaturwert, der in Schritt S1 gespeichert ist (Schritt S13).
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Wenn der Vergleich in Schritt S13
zeigt, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers höher als gesetzte Wert, itt,
wird entschieden, dass der Servo-Verstärker überhitzt ist, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
der Befehlsspannung, die der Servo-Verstärker 5 zuzuführen ist,
wird erhöht.
Diese Operation kanndurch Auslesen entweder der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
entsprechend der Temperatur des Servo-Verstärkers oder des korrigierten
Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
aus dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern des
Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten mit
dem ausgelesenen Wert durchgeführt
werden (Schritt S14).
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Ferner kann der Wert der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
auch unter Benutzung nicht des Werts entsprechend der Temperatur
des Servo-Verstärkers,
sondern entweder eines vorbestimmtes konstanten Werts oder des korrigierten
Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
geändert
werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S13
zeigt, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers niedriger als der gesetzte
Wert ist, wird entschieden, dass die Temperatur des Servo-Verstärkers normal
ist, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante der Befehlsgeschwindigkeit,
die dem Servo-Verstärker 5 zuzuführen ist,
wird auf den anfänglichen
Wert zurückgeführt. Diese
Operation kann in dem Parameteränderungsmittel 11 durchgeführt werden (Schritt
S15).
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Im folgenden werden die Operationen
zum Ändern
der Geschwindigkeitsübersteuerung
mit der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers mit Bezugnahme auf das
Flussdiagramm gemäß 5 beschrieben. Belaufig
bemerkt sind diese Operationen im wesentlichen ähnlich denjenigen zum Ändern der
Geschwindigkeitsübersteuerung
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das
nichtgezeigte Eingabemittel einen gesetzten regenerativen Spannungswert,
der für
die Entscheidung zu benutzen ist, ob die Parameter der Geschwindigkeitsübersteuerung
zu ändern
sind oder nicht, ein und speichert ihn in dem Parameterspeichermittel 12 (Schritt
S21). Das Parameteränderungsmittel 11 gibt
die Daten der regenerativen Spannung, die auf der Seite des Elektromotors
erzeugt sind, in den Servo-Verstärker 5 ein
(Schritt S22) und vergleicht sie mit dem gesetzten regenerative
Spannungswert, der in in Schritt S21 gespeichert ist (Schritt S23).
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Wenn dieser Vergleich in Schritt
S23 zeigt, dass die regenerative Spannung für den Servo-Verstärker höher als
der gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass sich der Servo-Verstärker in
einem Überspannungszustand
befindet, und die Übersteuerung der
Befehlsspannung, die dem Servo-Verstärker 5 zuzuführen ist,
wird herabgesetzt. Diese Herabsetzung kann durch Auslesen entwederdes Übersteuerungswerts
entsprechend der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers oder
des korrigierten Werts der Übersteuerungswerts
aus dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern des Übersteuerungswerts
mit dem ausgelesenen Wert bewirkt werden (Schritt S24).
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Ferner kann der Übersteuerungswert unabhängig von
der regenerativen Spannung unter Benutzung eines vorbestimmten konstanten Übersteuerungswerts
oder eines korrigierten Werts geändert werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S23
zeigt, dass die regenerative Spannung des Servo-Verstärkers niedriger
als der gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass die Spannung des
Servo-Verstärkers
normal ist oder dass die Befehlsgeschwindigkeit so wie sie ist angewendet
werden kann, und die Übersteuerung der
Befehlsgeschwindigkeit, die für
den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
ist, wird auf 100% zurückgeführt. Diese
Rückführung kann
in dem Parameteränderungsmittel 11 bewirkt
werden (Schritt S25).
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Im folgenden werden die Operationen
zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers mit Bezugnahme auf das
Flussdiagramm gemäß 6 beschrieben. Belaufig
bemerkt sind diese Operationen im wesentlichen ähnlich denjenigen zum Ändern der
Geschwindigkeitsübersteuerung
mit der regenerativen Spannung des Servo-Verstärkers.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das
nichtgezeigte Eingabemittel einen gesetzten regenerativen Spannungswert,
der zu der Entscheidung zu benutzen ist, ob die Parameter der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
zu ändern
sind oder nicht, ein und speichert ihn in dem Parameterspeichermittel 12 (Schritt
S31). Das Parameteränderungsmittel 11 gibt
die Daten der regenerative Spannung, die auf der Seite des Elektromotors
erzeugt sind, in den Servo-Verstärker 5 ein
(Schritt S32) und vergleicht sie mit dem gesetzten regenerativen
Spannungswert, der in Schritt S31 gespeichert ist (Schritt S33).
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Wenn dieser Vergleich in Schritt
S33 zeigt, dass die regenerative Spannung für den Servo-Verstärker höher als
der gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass sich der Servo-Verstärker in
einem Überspannungszustand
befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante der Befehlsgeschwindigkeit,
die für
den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
ist, wird erhöht.
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Diese Erhöhung kann durch Auslesen entweder
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
entsprechend der regenerativen Spannung oder des korrigierten Werts
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
aus dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern der
Beschleunigungs/ Verzögerungs-Zeitkonstanten
mit dem ausgelesenen Wert bewirkt werden (Schritt S34).
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Ferner kann die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
unabhängig
von der regenerativen Spannung unter Benutzung einer vorbestimmten konstanten
Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
oder eines korrigiert Werts geändert
werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S33
zeigt, dass die regenerative Spannung des Servo-Verstärkers niedriger
als der gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass die Spannung des
Servo-Verstärkers
normal ist oder dass die Befehlsgeschwindigkeit wie sie ist angewendet
werden kann, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante der Befehlsgeschwindigkeit,
die auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
ist, wird auf den anfänglichen
Wert zurückgeführt. Diese
Rückführung kann
in dem Parameteränderungsmittel 11 bewirkt
werden (Schritt S35).
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Im folgenden werden die Operationen
zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit der Befehlsspannung für
den Servo-Verstärker
mit Bezugnahme auf das Flussdiagramm gemäß 7 beschrieben.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das
nichtgezeigte Eingabemittel den gesetzten Befehlsspannungswert,
der für
die Entscheidung zu bentzen ist, ob die Parameter der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
zu ändern sind
oder nicht, ein und speichert ihn in dem Parameterspeichermittel
12 (Schritt
S41). Das Parameteränderungsmittel 11 gibt
die Daten der Befehlsspannung aus dem Servo-Verstärker 5 ein
(Schritt S42), und vergleicht die Befehlsspannungsdaten mit dem
gesetzten Befehlsspannungswert, der in Schritt S41 gespeichert ist
(Schritt S43).
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Wenn der Vergleich in Schritt S43
zeigt, dass die Befehlsspannung für den Servo-Verstärker niedriger
als der gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass sich der Servo-Verstärker in
einem Zustand niedriger Spannung befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
der Befehlsgeschwindigkei, die auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden ist,
werden erhöht.
Diese Operationen können
in dem Parameteränderungsmittel 11 durch
Auslesen entweder des Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
entsprechend der grob eingegebenen Spannung oder des korrigierten
Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und entweder des Werts des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
oder des korrigierten Werts des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors aus
dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern der
Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit den ausgelesenen Werten durchgeführt werden (Schritt S44).
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Ferner können die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
auch unter Benutzung nicht des Werts entsprechend der Befehlsspannung, sondern
entweder eines vorbestimmten konstanten Wert oder eines korrigierent
Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und entweder des Werts des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
oder des korrigierten Werts des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
geändert werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S43
zeigt, dass die Befehls spannung höher als der gesetzte Wert ist, wird
entschieden, dass sich die Spannung des Servo-Verstärkers in
einem Zustand hoher Spannung befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
der Befehlsgeschwindigkeit und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor, die
auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
sind, werden herabgesetzt. Diese Herabsetzung kann in dem Parameteränderungsmittel 11 bewirkt
werden (Schritt S45).
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Beilaufig bemerkt ist die zuvor erwähnte Routine
durch Ändern
sowohl der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
als auch eines Spannungsregelungsschleifen-Übertragungsfaktors zu veranschaulichten.
Auch durch Ändern
nur einer dieser Größen kann
der Betrieb des Elektromotors stabilisiert werden.
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Im folgenden wird ein anderes Beispiel
für die
Operationen zum Ändern
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
mit der Befehlsspannung für
den Servo-Verstärker
mit Bezugnahme auf das Flussdiagramm gemäß 8 beschrieben. In diesem Beispiel sind
zwei gesetzte Werte der Befehlsspannung vorgesehen.
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Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das
nichtgezeigte Eingabemittel erste und zweite gesetzte Werte der
Befehlsspannung, die für
die Entscheidung zu benutzen sind, ob die Parameter der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors zu ändern sind
oder nicht, ein und speichert sie in dem Parameterspeichermittel 12 und
dgl.. Beiläufig bemerkt
sind die ersten und zweiten gesetzten Werte jeweils auf Werte gesetzt,
die niedriger und höher
als die Befehlsspannung im Vergleich mit dem normalen Zustand sind
(Schritt S51). In dem Servo-Verstärker 5 gibt das Parameteränderungsmittel 11 die
Befehlsspannungsdaten für
den Servo-Verstärker 5 ein (Schritt
S52), und diese werden mit dem gesetzten Befehls spannungswert, der
in Schritt S51 gespeichert ist, verglichen (Schritt S53).
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Wenn der Vergleich in Schritt S53
zeigt, dass die Befehlsspannung für den Servo-Verstärker niedriger
als der erste gesetzte Wert ist, wird entschieden, dass sich der
Servo-Verstärker in
einem Zustand niedriger Spannung befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
der Befehlsgeschwindigkeit und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor,
die auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
sind, werden erhöht.
Diese Erhöhung kann
in dem Parameteränderungsmittel 11 durch Auslesen
des Werts oder des korrigierten Werts der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
entsprechend der eingegebenen Spannung und dem Wert oder dem korrigierten
Wert des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
aus dem Parameterspeichermittel 12 und durch Ändern der
Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
und des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors mit
dem augelesenen Wert bewirkt werden (Schritt S54).
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Ferner können die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
auch unter Benutzung nicht des Werts entsprechend der Befehlsspannung, sondern
eines vorbestimmten konstanten Werts oder des korrigierten Werts
der Beschleunigungs/Ver-zögerungs-Zeitkonsanten und
des Werts oder des korrigierten Werts des Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktors
geändert
werden.
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Wenn der Vergleich in Schritt S53
zeigt, dass die Befehlsspannung höher als der zweite gesetzte Wert
ist, wird entschieden, dass sich die Spannung des Servo-Verstärkers in
einem Zustand hoher Spannung befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
der Befehlsgeschwindigkeit und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor, die
auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
sind, werden herabgesetzt. Diese Herabsetzung kann in dem Parameterände rungsmittel 11 bewirkt
werden (Schritt S55).
-
Ferner wird, wenn der Vergleich in
Schritt S53 zeigt, dass die Befehlsspannung zwischen dem ersten
gesetzten Wert und dem zweiten gesetzten Wert liegt, entschieden,
dass sich die Spannung des Servo-Verstärkers in einem normalen Zustand
befindet, und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante der Befehlsgeschwindigkeit
und der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor,
die auf den Servo-Verstärker 5 anzuwenden
sind, werden auf die anfänglichen
stabilen Werte zurückgeführt. Diese
Rückführung kann
in dem Parameteränderungsmittel 11 bewirkt
werden (Schritt S56).
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Beiläufig bemerkt ist die zuvor
erwähnte Routine
durch Ändern
sowohl der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
als auch des Spannungsregelungsschleifen-Übertragungsfaktors zu veranschaulichen.
Auch durch Ändern
nur einer dieser Größen kann
der Betrieb des Elektromotors stabilisiert werden.
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9 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung der
Operationen zum Ändern
zumindest einer der Größen Geschwindigkeitsübersteuerung
und Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
mit der Temperatur des Servo-Verstärkers mehr im einnzelnen, und 10 zeigt eine erklärende Darstellung
für das
Flussdiagramm.
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In dem Flussdiagramm gemäß 9 sind Kennzeichnungsbits
F1 u. F2, die für
diese Routine zu benutzen sind, anfänglich auf "0" gesetzt
(Schritt S61). Die numerische Steuereinheit 10 gibt über das nichtgezeigte
Eingabemittel einen ersten gesetzten Wert T1 und einrn zweiten gesetzten
Wert T2 der Temperatur des Servo-Verstärkers, die für die Entscheidung
benutzt werden, ob die Parameter des Übersteuerungswerts des Geschwindigkeitsbefehls und
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
zu ändern
sind oder nicht, ein und speichert sie in dem Parameterspeichermittel
12.
Beiläufig
bemerkt werden die ersten und zweiten gesetzten Temperaturwerte
T1 u. T2 jeweils auf Werte gesetzt, die höher und niedriger als die Temperatur
im Vergleich zu dem normalen Zustand sind (in Schritt S62). Das Parameteränderungsmittel 11 gibt
eine Temperatur Tp des Servo-Verstärkers 5 aus dem Temperaturmessmittel,
wie einem Temperatursensor, der in dem Servo-Verstärker 5 montiert
ist, ein (Schritt S63).
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Als nächstes wird entschieden, ob
das Kennzeichnungsbit F1 auf "1" gesetzt ist oder
nicht (Schritt S64). Beiläufig
bemerkt sind dieses Kennzeichnungsbit F1 und das Kennzeichnungsbit
F2 anfänglich
auf "0" gesetzt worden,
als die Stromversorgung eingeschaltet wurde (Schritt S61). Wenn
das Kennzeichnungsbit F1 nicht "1" ist, wird die Temperatur
Tp des Servo-Verstärkers
mit dem ersten gesetzten Wert T1 verglichen, der gesetzt ist, als
könnte
er verursachen, dass der Servo-Verstärker überhitzt wird. Wenn die Temperatur
Tp nicht höher
als der erste gesetzte Wert T1 ist, wird entschieden, ob das Kennzeichnungsbit
F2 (das ebenfalls anfänglich
auf "0" gesetzt worden ist,
wie dies zuvor beschrieben wurde) "1" ist
oder nicht (Schritt S6B). Wenn die Antwort NEIN lautet, wird diese
Routine beendet. In der nachfolgenden Routine werden, sofern die
Temperatur Tp, die in Schritt S63 bestimmt ist, nicht höher als
der erste gesetzte Wert T1 ist, die Operationen in Schritt S61 bis
Schritt S65 und Schritt S6B ausgeführt.
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Wenn die Motortemperatur so ansteigt,
dass die Temperatur Tp gemäß Schritt
S63 den ersten gesetzten Wert T1 überschreitet, setzt sich die
Routine von Schritt S65 zu Schritt S66 fort, in dem das Kennzeichnungsbit
F1 auf "1" gesetzt wird und
das Kennzeichnungsbit F2 auf "0" gesetzt wird, um
einen Übersteuerungswert
A und eine Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B einzustellen. Wenn ein Verfahren zum Einstellen der ansteigenden Temperatur
des Servo-Verstärkers
mit dem Übersteuerungswert
A gewählt
ist, wird dieser Übersteuerungswert
A um einen gesetzten Wert ΔA
herabgesetzt. Ferner wird, wenn ein Verfahren zum Einstellen der
ansteigenden Temperatur des Servo-Verstärkers mit der der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B gewählt
ist, die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B um einen gesezten Wert ΔB erhöht (Schritt
S67). Beiläufig
bemerkt werden diese Parameters (d. h. der Übersteuerungswert A und die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B) auf den Werten gehalten, die entweder anfänglich zur Betriebstartzeit
vor der Einstellung oder mit dem Betriebsprogramm gesetzt wurden.
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Der Wert des Geschwindigkeitsbefehls,
der dem Servo-Verstärker
zuzuführen
ist, wird herabgesetzt, wenn der Übersteuerungswert A herabgesetzt wird,
und der Strom, der zu der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeit des Motors durch
diesen fließt,
wird herabgesetzt, wenn die Beschleunigungs/ Verzögerungs-Zeitkonstante
B erhöht
wird.
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Durch Herabsetzen des Übersteuerungswerts
A und durch Erhöhen
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B wird der Strom, der durch den Servo-Verstärker fließt, verringert, und die Temperatur
des Servo-Verstärkers
wird herabgesetzt.
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Auf diese Weise werden in Schritt
S67 die Parameter des Übersteuerungswerts
und der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten eingestellt,
um die Servo-Verstärker-Temperatur
herabzusetzen. In der nächsten
Routine wird das Kennzeichnungsbit F1 auf "1" gesetzt,
so dass sich die Routine von Schritt S64 zu Schritt S68 forftsetzt,
in dem entschieden wird, ob die Servo-Verstärker-Temperatur Tp gemäß Schritt
S63 niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 ist oder nicht. Wie
zuvor beschrieben ist der zweite gesetzte Wert T2 auf eine Temperatur gesetzt,
die niedriger als der erste gesetzte Wert T1 ist (d. h. T1 > T2), und er ist ein
gesetzter Wert, der zu einer Referenz zum Umschalten der Parametes von
einem Zustand, in dem die Servo-Verstärker-Temperatur in Herabsetzungsrichtung
eingestellt wird, zu dem Zustand, in dem dieselbe in Erhöhungsrichtung
eingestellt wird.
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Wenn in Schritt S68 entschieden ist,
dass die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp nicht gleich oder niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 ist,
setzt sich die Routine zu Schritt S67 fort, in dem die Parameter
in der Richtung zum Erniedrigen der Servo-Verstärker-Temperatur eingestellt
werden, Dann wird die Routine beendet.
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In und nach der nachfolgenden Routine
werden, sofern die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp gemäß Schritt
S63 höher
als der zweite gesetzte Wert T2 ist, die Operationen der Schritte
S61 bis S64, des Schritts S68 und des Schritts S67 durchgeführt, und die
Parameter werden in Schritt S67 sequentiell in einer Richtung zum
Erniedrigen der Servo-Verstärker-Temperatur
geändert.
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Wenn die Parameter in der Richtung
zum Erniedrigen der Servo-Verstärker-Temperatur
geändert werden,
so dass die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 wird, springt die Routine
von Schritt S68 zu Schritt S69, in dem das Kennzeichnungsbit F1
auf "0" gesetzt wird, und
das Kennzeichnungsbit F2 wird auf "1" gesetzt, so
dass die Parameter in der Richtung zum Erhöhen der Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt werden (Schritt S6A).
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Diese Routine wird dadurch beendet,
dass zumindest eine der gewählten
Einstellungen zum Erhöhen
des Übersteuerungswerts
A um einen gesetzten Betrag ΔA' und zum Herabsetzen
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstanten
B um einen gesetzten Betrag ΔB' durchgeführt ist.
Beiläufig
bemerkt können
die gesetzten Beträge
der einzelnen Parameter, die einzustellen sind, in Fällen, in
denen die Motortemperatur herabgesetzt und erhöht wird, gleich sein. Das heißt, dass
sie ΔA = ΔA' und ΔB = ΔB' sein können.
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Von der nachfolgenden Routine wird
das Kennzeichnungsbit F1 auf "0" gesetzt, wohingegen das
Kennzeichnungsbit F2 auf "1" gesetzt wird, und die
Routine setzt sich zu den Schritten S61 bis S65 fort, in welchem
letzteren entschieden wird, ob die Servo-Verstärker-Temperatur Tp gleich oder
niedriger als der erste gesetzte Wert T1 ist oder nicht. Wenn die
Antwort JA lautet, setzt sich die Routine zu Schritt S6B fort, in
dem entschieden wird, ob das Kennzeichnungsbit F2 auf "1" gesetzt ist oder nicht. Da das Kennzeichnungsbit
F2 zu dieser Zeit auf "1" gesetzt ist, setzt
sich die Routine zu Schritt S6A fort, in dem die Parameter in der
Richtung zum Erhöhen der
Servo-Verstärker-Temperatur eingestellt
werden.
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Die Operationen der Schritte S61
bis S65, des Schritts S6B und des Schritts S6A werden in jeder Routines
in der Richtung zum graduellen Erhöhen der Servo-Verstärker-Temperatur
ausgeführt.
Als Ergebnis steigt die Servo-Verstärker-Temperatur Tp an. Wenn
diese Temperatur Tp den ersten gesetzten Wert T1 überschreitet,
setzt sich die Routine von Schritt S65 zu Schritt S66 fort, in dem
das Kennzeichnungsbit F1 auf "1" gesetzt wird, wohingegen
das Kennzeichnungsbit F2 auf "0" gesetzt wird, und
die Parameter werden in der Richtung zum Herabsetzen der Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt (Schritt S67).
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Von der nachfolgenden Routine wird
das Kennzeichnungsbit F1 auf "1" gesetzt, und die
Operationen der Schritte S61 bis 564, des Schritts S68 und des Schritts
S67 werden in jeder Routine ausgeführt, um die Parameter graduell
in der Richtung zum Herabsetzen der Servo-Verstärke-Temperatur ausgeführt. Als
Ergebnis wird die Servo-Verstärker-Temperatur
erniedrigt. Wenn diese Temperatur Tp gleich oder niedriger als der
zweite gesetzte Wert T2 wird, wird das Kennzeich nungsbit F1 auf "0" gesetzt, wohingegen das Kennzeichnungsbit
F2 auf "1" gesetzt wird, und
die Parameter werden in der Richtung zum Erhöhen der Motortemperatur eingestellt.
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Von der nachfolgenden Routine wird
das Kennzeichnungsbit F1 auf "0" gesetzt, wohingegen das
Kennzeichnungsbit F2 auf "1" gesetzt wird, und die
Operationen der Schritte S61 bis 565, des Schritts S6B und des Schritts
S6A werden wiederholt ausgeführt,
um Einstellungen in der Richtung zum Erhöhen der Motortemperatur zu
bewirken, um dadurch die einzelnen Parameter in der Richtung zum
graduellen Erhöhen
der Servo-Verstärker-Temperatur
zu ändern.
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Wenn die Operationen auf diese Weise
ausgeführt
werden, so dass die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp den ersten gesetzten Wert T1 überschreitet,
werden die Parameter sequentiell in der Richtung zum Herabsetzen
der Servo-Verstärker-Temperatur (entweder
durch sequentielles Herabsetzen des Übersteuerungswerts A um ΔA oder durch
sequentielles Erhöhen
der Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante
B um ΔB)
eingestellt. Wenn die Servo-Verstärker-Temperatur Tp gleich oder
niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 wird, werden die Parameter
im Gegensatz dazu sequentiell in der Richtung zum Erhöhen der
Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt. Als Ergebnis werden die Parameter-Einstelungen bewirkt,
um die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp zwischen den ersten und zweiten gesetzten Werten T1 u. T2 zu
halten, so dass eine Betriebs-Instabilittät des Elektromotors verhindert werden
kann, die andernfalls durch ein Ansteigen der Servo-Verstärker-Temperatur
verursacht werden könnte.
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Wenn die numerische Steuereinheit
mit einer Vielzahl von Elektromotoren und Servo-Verstärkern ausgestattet
ist, können
die zuvor erwähnten
Operationen entweder für
einen Elektromotor, der einen Servo-Verstärker mit der höchsten Temperaturveränderung
aufweist, oder für
alle der Servo-Verstärker durchgeführt werden.
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Wenn die Operationen für alle der
Servo-Verstärker
durchzuführen
sind, werden die einzelnen Servo-Verstärkers den Operationen der Schritte
S61 bis S63 untezogen. Wenn in Schritt S64 entschieden ist, dass
das Kennzeichnungsbit "0" ist, wird entschieden,
ob die Temperatur Tp aller der Servo-Verstärker gleich oder geringer als
der erste gesetzte Wert T1 ist oder nicht, der für die einzelnen Servo-Verstärkers gesetzt
ist. Wenn alle der Servo-Verstärker
temperaturmäßig gleich
oder niedriger als der erste gesetzte Wert T1 sind, setzt sich die
Routine zu Schritt S6B fort. Wenn irgendeiner der Servo-Verstärker den
ersten gesetzten Wert T1 überschreitet,
setzt sich die Routine zu Schritt S66 fort.
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Ferner setzt sich die Routine, wenn
die Entscheidung in Schritt S68 zeigt, dass die Temperatur Tp aller
der Servo-Verstärker gleich
oder niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 ist, der für jeden
der Servo-Verstärkers
gesetzt ist, zu Schritt S69 fort. Wenn die Temperatur Tp irgendeines
der Servo-Verstärkerss
nicht gleich oder niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 ist,
setzt sich die Routine zu Schritt S67 fort.
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Ferner werden in dem zuvor erwähnten Beispiel
die Parameter (d. h. der Übersteuerungswert
A und die Beschleunigungs/ Verzögerungs-Zeitkonstante
B) auf deren anfänglich
gesetzten Werten belassen, bis die Servo-Verstärker-Temperatur Tp den ersten
gesetzten Wert T1 überschreitet.
Die Parameter können
jedoch auch in dieser Zwischenzeit eingestellt werden.
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In diesem Fall sind die Wirkungen
und Operationen des Kennzeichnungsbits F2 und des Schritts S6B unnötig, und
es werden die Operationen des Schritts S66 und des Schritts S69
ausgeführt,
um das Kennzeichnungsbit F1 auf "1" oder "0" zu setzen. Wenn die Antwort in Schritt
S65 "JA" lautet, setzt sich die
Routine zu Schritt S6B fort.
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Wenn die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp gleich oder niedriger als der erste gesetzte Wert T1 ist, setzt
sich Routine zu Schritt S6A fort, in dem die Parameter in der Richtung
zum Erhöhen
der Motortemperatur eingestellt werden. Wenn die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp den ersten gesetzten Wert T1 überschreitet,
setzt sich die Routine zu Schritt S66 fort, in dem das Kennzeichnungsbit
F1 auf "1" gesetzt wird, und
die Parameter werden in der Richtung zum Herabsetzen der Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt. Die Parameter werden in jeder Routine in der Richtung
zum Herabsetzen der Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt, bis die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp gleich oder niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 wird (Schritte
S61 bis 564, Schritt S68 u. Schritt S67). Wenn die Servo-Verstärker-Temperatur
Tp gleich oder niedriger als der zweite gesetzte Wert T2 wird, wird
das Kennzeichnungsbit F1 auf "0" gesetzt, und die
Parameters werden in der Richtung zum Erhöhen der Servo-Verstärker-Temperatur
eingestellt, bis die Servo-Verstärker-Temperatur Tp
den ersten gesetzten Wert T1 erreicht. Von nun an werden diese Operationen
wiederholt.
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Ferner werden in dem zuvor beschriebenen Beispiel
die Parameter zum Einstellen der Temperatur des Servo-Verstärkers durch
den Übersteuerungswert
und die Beschleunigungs/ Verzögerungs-Zeitkonstante
veranschaulicht. Es können
jedoch gleichfalls die steuerbaren Faktoren, die sich auf den Temperaturanstieg
des Servo-Verstärkers beziehen,
wie die maximale Geschwindigkeit oder die Betriebs-Stoppzeit, angewendet
werden.
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Für
ein Ausführungsbeispiel
der Elektromotor-Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt 11 eine schematische Darstellung
zur Erklärung eines
Aufbaus zum Kompensieren des Stromversatzes in Übereinstimmung mit der Temperatur
des Servo-Verstärkers.
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Gemäß 11 treibt der Servo-Verstärker 5 den
Elektromo tor M auf der Grundlage eines Befehls, der von einer Stromregelungsschleife 14 kommt,
die zu der nichtgezeigten numerischen Steuereinheit gehört.
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Im allgemeinen enthalten die Rückkopplungsdaten
bei der Strom-Rückkopplung,
die während
der Stromregelung zu benutzen sind, nicht nur den Rückkopplungsstrom
des Motors, sondern auch die Versatzdaten einer elektronischen Einrichtung, wie
eines A/D-Wandlers oder eines Isolier-Verstärkers. Diese Versatzdaten verursachen
unregelmäßige Drehungen
des Motors.
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Die Elektromotor-Regelungsvorrichtung
ist in der numerischen Steuereinheit mit einem Versatzkompensationsmittel 13 zum
Kompensieren des Verschiebe- oder Versatzstroms ausgestattet. Dieses Versatzkompensationsmittel 13 enthält ein Temperatur-Versatzdaten-Speichermittel 12' zum Speichern von
Zemperatur-Versatzdaten und ein Versatzberechnungsmittel 11' zum Bestimmen
eines Versatzwerts auf der Grundlage der Versatzdaten, die von dem
Temperatur-Versatzdaten-Speichermittel 12' gewonnen sind.
Das Versatzkompensationsmittel 13 führt die Versatzkompensation
mit den Temperaturdaten durch, die von dem Servo-Verstärker 5 kommen.
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12 zeigt
ein Flussdiagramm zur Erklärung
der Operationen bei der Versatzkompensation.
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Die Stromversatzdaten werden verglichen mit
der Temperatur des Servo-Verstärkers
gewonnen, wie dies in 13 veranschaulicht
ist. Diese Beziehung veranschaulicht die Bestimmung der Stromversatzdaten
von der Temperatur des Servo-Verstärkers. Daher
werden die Charakteristika zwischen der Servo-Verstärker-Temperatur
und den Stromversatzdaten vorab gemessen und in dem Temperatur-Versatzdaten-Speichermittel 12' gespeichert.
Beiläufig bemerkt
können
diese Charakteristika in einem willkürlichen Speicherformat, wie
einer Datentabelle oder einem Berechnungsschema, gespeichert werden
(Schritt S71).
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Die Temperaturdaten werden von dem
Servo-Verstärker 5 bestimmt
und in dem Temperature-Versatzdaten-Speichermittel 12' gespeichert (Schritt
S72), und die Versatzdaten, die den Temperaturdaten entsprechen,
werden ausgelesen (Schritt S73).
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Das Versatzkompensationsmittel 13 kompensiert
den Stromversatz durch Berechnen des Versatzwerts unter Benutzung
der ausgelesenen Versatzdaten und durch Beseitigen des aus dem Rückkopplungsstrom
der Stromregelungsschleife berechneten Werts (Schritt S74).
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Gemäß dieser Stromversatzkompensation können die
Versatzdaten in Echtzeit ohne Verringerung des Motor-Rückkopplungsstroms
auf Null bestimmt werden, so dass die Versatzkompensation des Rückkopplungsstroms
ohne Zeitverzögerung
bewirkt werden kann.
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Beiläufig bemerkt werden in dem
zuvor beschriebenen Aufbau, die Daten des Servo-Verstärkers überwacht,
und über
eine Funktionsstörung
wird entschieden, wenn der überwachte
Wert einen voreingestellten Wert überschreitet, so dass durch
Zuführen
eines Anomalsignals oder dgl. zu der numerischen Steuereinheit eine
Warnung ausgegeben werden kann.
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Wie zuvor beschrieben worden ist,
ist es möglich,
den instabilen Betrieb eines Elektromotors zu verbessern, der andernfalls
durch Veränderung des
Zustands des Servo-Verstärkers
verursacht werden könnte. Überdies
können
die Geschwindigkeitsübersteuerung,
die Beschleunigungs/Verzögerungs-Zeitkonstante,
der Stromregelungsschleifen-Übertragungsfaktor
und der Stromversatz durch Messen der Temperatur, der Befehlsspannung,
der regenerativen Spannung und dgl. des Servo-Verstärkers eingestellt
werden.