DE69712451T2 - Einwegbehälter - Google Patents

Einwegbehälter

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DE69712451T2
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Seda SpA
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D15/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials
    • B65D15/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D2565/00Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
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    • B65D2565/381Details of packaging materials of special type or form
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einwegbehälter für flüssige, halbflüssige, pulverförmige oder ähnliche Erzeugnisse.
  • Es sind verschiedene Typen von Einweg- bzw. Wegwerfbehältern für die langfristige Aufbewahrung eines breiten Spektrums an flüssigen, halbflüssigen, pulverförmigen oder ähnlichen Erzeugnissen, wie beispielsweise Eiskrem, Joghurt, Konfitüre, Spülmitteln oder anderen Erzeugnisse des erwähnten Typs, bekannt. Die Dokumente EP 0571327A sowie DE 29513093A stellen Beispiele für derartige Behälter dar.
  • Aus Gründen der Kostenökonomie und der Einfachheit der Verarbeitung werden derartige Behälter normalerweise aus Kartonmaterialien, die an der Innenseite mit einem Polymerfilm beschichtet sind, um sie beständig zu machen, wenn sie mit dem darin enthaltenen Erzeugnis in Kontakt kommen, oder aus Kunststoffmaterialien hergestellt, wobei sowohl die Behälter, die aus den ersteren Materialien hergestellt werden, als auch die, die aus den letzteren Materialien, die oben aufgeführt sind, hergestellt werden, größtenteils auch eine äußere Beschichtung aufweisen, die im Allgemeinen aufgeklebt wird und aus einer Bahn aus Papiermaterial oder einem Polymerfilm besteht, damit sie vor schädlichen Wirkstoffen geschützt werden und Aufschriften, mit denen das Erzeugnis, das sie enthalten, bezeichnet werden kann, Werbeaufdrucke und verschiedene Darstellungen tragen können, die zu einem verbesserten ästhetischen Erscheinungsbild führen.
  • Ein Nachteil, der bei den herkömmlichen Behältern auftritt, die wie oben beschrieben aufgebaut sind, ergibt sich aus der Tatsache, dass, da es nicht möglich ist, das Material des eigentlichen Behälters von dem der Beschichtung, d. h. der inneren und der äußeren, zu trennen, der Verbundkörper nach Benutzung nicht recycelt werden kann, da sich seine Bestandteile ihrem Wesen nach unterscheiden.
  • Dies ist ein sehr nachteiliger Aspekt der bekannten Behälter, und zwar insbesondere angesichts der in vielen Ländern herrschenden Tendenz, strenge Regeln zu erlassen, die die Herstellung von Gegenständen verbieten, die aus Materialien bestehen, deren einzelne Bestandteile nicht zurückgewonnen und separat recycelt werden können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den oben erwähnten Nachteil zu umgehen, indem ein Behälter des betreffenden Typs geschaffen wird, der aus zwei Hohlkörpern aus unterschiedlichen Materialien besteht, wobei der eine in den anderen so eingeführt und darin befestigt wird, dass sie leicht getrennt werden können, um die Materialien auseinander zu halten und den Vorgang des Zurückgewinnens und Recycelns der einzelnen Rohstoffe außerordentlich zu erleichtern.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden aus der Beschreibung einer bevorzugten Ausführung, die als nicht einschränkendes Beispiel dient, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verständlich, wobei:
  • Fig. 1 eine Mittel-Längsschnittansicht des Behälters der Erfindung ist, wobei die beiden Einzelkörper teilweise ineinander eingeführt sind;
  • Fig. 2 eine Mittel-Längsschnittansicht des Behälters in Fig. 1 in dem Funktionszustand ist; und
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf die Unterseite des Behälters in Fig. 1 ist.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird der Behälter gemäß der Erfindung dargestellt, der aus einem ersten und einem zweiten Hohlkörper besteht, die zueinander komplementär sind, wobei der äußere mit 1 gekennzeichnet ist und der innere mit 2 gekennzeichnet ist und sie in der Figur teilweise ineinander eingeführt sind, wobei die beiden Hohlkörper 1 und 2 aus unterschiedlichen Materialien bestehen, so beispielsweise der äußere aus Karton und der innere aus Kunststoff.
  • Die Hohlkörper 1 und 2, die beide bei dem Beispiel der vorliegenden Ausführung die Form eines umgekehrten Kegelstumpfes haben, sind mit entsprechenden Böden 3 und 4 versehen, wobei der des inneren Hohlkörpers 2 an einer Mittelposition eine kreisförmige Vertiefung 5 aufweist, und sind an der Oberseite offen.
  • Der innere Hohlkörper 2 weist am unteren Endabschnitt 6 einen Konus auf, der in Bezug auf den restlichen Teil des Hohlkörpers selbst umgedreht ist, um zu verhindern, dass die beiden Hohlkörper 1 und 2 aneinander klemmen, wenn sie vollständig ineinander eingeführt werden, um den betreffenden Behälter zu bilden, wobei der innere Hohlkörper 2 des Weiteren mit einem Umfangsflansch 7 versehen ist, der sich von dem Rand an seiner oberen Öffnung nach außen erstreckt.
  • Der Boden des äußeren Hohlkörpers 1 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, im Mittelteil in Form eines konzentrischen Kreises ausgeschnitten, so dass eine Scheibe 8 entsteht, die mit dem restlichen Teil an zwei einander diametral gegenüberliegenden Punkten A, B verbunden ist, sodass sie leicht herausgenommen werden kann, wobei der Durchmesser der Scheibe 8 ungefähr dem Durchmesser der kreisförmigen Vertiefung 5 am Boden des inneren Hohlkörpers 2 entspricht.
  • Um den Behälter gemäß der Erfindung in seinem Funktionszustand zusammenzusetzen, wird, wie in Fig. 2 dargestellt, der innere Hohlkörper 2 in den äußeren Hohlkörper 1 eingeführt, nachdem die Vertiefung 5 am Boden des letzteren mit einem geeigneten Klebstoff gefüllt worden ist, bis der Flansch 7 an dem ersteren auf dem Rand der oberen Öffnung des letzteren aufliegt, und bis die Außenfläche des Bodens 4 des ersteren auf die Innenfläche des Bodens 3 des letzteren passt, wobei sie in dieser Position temporär durch das Ankleben der Vertiefung 5 an der Scheibe 8 fixiert werden.
  • Bei dem so aufgebauten Behälter wird, nachdem das Erzeugnis, das er enthält, verbraucht worden ist, und bevor der Behälter selbst entsorgt wird, ein leichter Druck auf die Außenfläche der Scheibe 8 am Boden des äußeren Hohlkörpers 1 ausgeübt, die, wie oben beschrieben, an der Vertiefung 5 am Boden des inneren Hohlkörpers 2 angeklebt ist, um so die Punkte A und B, die die Scheibe 8 mit dem restlichen Teil des Boden des äußeren Hohlkörpers 1 verbinden, zu brechen, so dass der innere Hohlkörper 2 aus dem äußeren Hohlkörper 1 herausgeschoben werden kann und damit die beiden Hohlkörper getrennt werden und die Materialien, aus denen sie bestehen, und die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, voneinander zu lösen, so dass die einzelnen Rohstoffe leicht wiedergewonnen und recycelt werden können.
  • An diesem Punkt ist anzumerken, dass bei einer alternativen Ausführung die Vertiefung 5 am Boden des inneren Hohlkörpers 2 weggelassen werden kann, indem der Boden mit einer planen Fläche versehen wird, deren Mittelteil mit Klebstoff bestrichen wird, um die Scheibe 8 während des Zusammensetzens an dem Boden des äußeren Hohlkörpers 1 zu fixieren, um so den betreffenden Behälter herzustellen.
  • Es ist weiter anzumerken, dass, obwohl bei der obenstehenden beispielhaften Ausführung der Container gemäß der Erfindung so dargestellt ist, dass er die Form eines Kegelstumpfes hat, es auf der Hand liegt, dass er jede beliebige andere Form haben kann, bei der ein anderer Querschnitt als ein kreisförmiger vorgesehen ist, so beispielsweise ein quadratischer, rechteckiger, dreieckiger, usw., wobei die Umfangswände des äußeren und des inneren Hohlkörpers so geneigt sind, dass letzterer auf die oben beschriebene Weise in den ersteren eingeführt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung ist daher nicht auf die oben beschriebene beispielhafte Ausführung beschränkt, sondern sie umfasst jede Variante derselben, wie dies in den beigefügten Ansprüche aufgeführt ist.

Claims (1)

  1. Einwegbehälter, der umfasst: einen ersten äußeren Hohlkörper (1), der mit einem Boden (3) versehen und an der Oberseite offen ist und aus einem ersten Material, wie beispielsweise Papier, Pappe oder dergleichen, besteht; einen zweiten inneren Hohlkörper (2), der mit einem Boden (4) versehen und an der Oberseite offen sowie zu dem ersten Hohlkörper komplementär ist und aus einem zweiten Material, das sich von dem ersten unterscheidet, so beispielsweise Kunststoff oder dergleichen, besteht und der in den ersten Hohlkörper eingeführt und lösbar damit verbunden werden kann; sowie eine Einrichtung zum Trennen des ersten (1) und zweiten (2) Hohlkörpers, wenn der eine in den anderen eingeführt und der eine mit dem anderen verbunden ist, so dass sie zum Wiedergewinnen und Recyceln der Einkomponenten-Materialien getrennt werden können, wobei der Behälter dadurch gekennzeichnet ist, dass die Einrichtung zum Trennen des ersten (1) und des zweiten (2) Hohlkörpers, von denen der eine in den anderen eingeführt ist und der eine mit dem anderen verbunden ist, durch einen vorzugsweise mittigen Teil (8) des Bodens (3) des ersten Hohlkörpers (1) gebildet wird, wobei der Teil um seinen Umfang herum mit Ausnahme von wenigstens zwei Punkten (A, B) geschnitten ist, die mit dem restlichen Teil des Bodens (3) verbunden sind, in der Lage ist, an dem entsprechenden Teil des Bodens des zweiten Hohlkörpers (2), der zuvor mit Klebstoff bestrichen wurde, zu haften, so dass beim Ausüben von Druck auf den geschnittenen Abschnitt (8) an dem Boden (3) des ersten Hohlkörpers (1) die wenigstens zwei Punkte (A, B) der Verbindung mit dem restlichen Teil des Bodens (3) abreißen, und die Hohlkörper (1, 2) getrennt werden, so dass der zweite Hohlkörper (2) aus dem ersten Hohlkörpers (1) ausgestoßen werden kann, und damit die Materialbestandteile getrennt werden können, so dass die einzelnen Rohstoffe zurückgewonnen und recycelt werden können.
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