DE69710967T2 - Kupplungsgehäuse mit Mehrfach-Befestigungsmöglichkeit - Google Patents

Kupplungsgehäuse mit Mehrfach-Befestigungsmöglichkeit

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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Deckel eines Kupplungsmechanismus, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der zentriert an einer Gegenanpreßplatte zu befestigen ist, wobei die Befestigung des Deckels an der Gegenanpreßplatte durch wenigstens drei Befestigungsbereiche erfolgt, die in einem gleichmäßigen Winkelabstand auf einem Kranz am äußeren Umfang der Kupplung verteilt sind, wobei jeder Befestigungsbereich an der Gegenanpreßplatte ein Paar Gewindelöcher und zwischen diesen Löchern einen Zentrierstift sowie im Deckel Öffnungen umfaßt, die einerseits ohne merkliches radiales und kreisförmiges Spiel an den Zentrierstiften eingreifen und andererseits Schrauben hindurchgehen lassen können, die in die Gewindelöcher der Gegenanpreßplatte eingesetzt werden, um den Deckel fest mit der Gegenanpreßplatte zu verbinden.
  • Ein derartiger Deckel ist beispielsweise aus der FR- A-2 300 933 bekannt.
  • Während die Kupplungsmechanismen, die im wesentlichen einen Deckel, eine Druckplatte, die durch Zungen drehfest an den Deckel angefügt und unter den gegengerichteten Wirkungen einer axial elastischen Membranfeder und eines Ausrücklagers axial beweglich gelagert ist, und eine Kupplungsscheibe umfaßt, die drehfest mit der Eingangswelle einer Kraftübertragung verbunden ist, durch einen Ausrüster mit besonderen Eigenschaften konstruiert und hergestellt werden, die hauptsächlich durch das zu übertragende Drehmoment und durch die zulässige Höchstdrehzahl bestimmt sind, werden die Gegenanpreßplatten, gegen welche die Kupplungsscheiben unter dem durch die Membranfeder erzeugten Druck der Druckplatte eingespannt werden, im allgemeinen in Abhängigkeit vom Motor und von dem Fahrzeug gestaltet, das durch den Hersteller damit ausgerüstet wird.
  • Die Anbringung des Deckels des Kupplungsmechanismus an der Gegenanpreßplatte, die häufig aus einem Schwungrad besteht, muß so erfolgen, daß die Koaxialität der rotierenden Elemente und das Nichtvorhandensein jeder signifikanten Unwucht aufgrund der durch die Drehzahl der modernen Motoren erzeugten Fliehkräfte sichergestellt sind. Dies wird dadurch erzielt, daß wenigstens drei Befestigungsbereiche vorgesehen werden, die in einem gleichmäßigen Winkelabstand verteilt sind, um eine systematische Unwucht zu vermeiden, wobei jeder Befestigungsbereich in der Gegenanpreßplatte Gewindelöcher und einen Zwischenzentrierstift sowie am Deckel Öffnungen umfaßt, die einerseits ohne merkliches radiales und kreisförmiges Spiel an den Zentrierstiften eingreifen und andererseits Schrauben hindurchgehen lassen können, die in die Gewindelöcher der Gegenanpreßplatte eingesetzt werden, um den Deckel fest mit der Gegenanpreßplatte zu verbinden.
  • Die Hersteller sehen spezielle winkelmäßige und radiale Verteilungen der Gewindelöcher und Zentrierstifte in den Befestigungsbereichen der Gegenanpreßplatten, insbesondere der Schwungräder, vor, mit denen sie ihre Fahrzeugmotoren ausrüsten. Die Verteilung der Gewindelöcher und Zentrierstifte wird insbesondere durch die konstruktionsmäßigen Vorgaben der Gegenanpreßplatten bestimmt.
  • Die Deckel der Kupplungsmechanismen, die durch einen Hersteller für ein mit einer besonderen Gegenanpreßplatte ausgerüstetes Fahrzeug zugelassen sind, müssen Öffnungen für den Durchgang von Befestigungsschrauben und das Einsetzen der Zentrierstifte mit einer winkelmäßigen und radialen Verteilung aufweisen, die derjenigen der besonderen Gegenanpreßplatten entspricht, an denen sie angebracht werden sollen.
  • Im übrigen ist festzustellen, daß, wenn die den Gewindelöchern entsprechenden Öffnungen ein leichtes Spiel um die Befestigungsschrauben herum aufweisen, die den Zentrierstiften entsprechenden Gewindelöcher mit einer hohen Präzision positioniert sein müssen, um jedes signifikante Spiel auszuschließen.
  • Wenn Kupplungsmechanismen eine Mehrzahl von Lastenheften erfüllen konnten, so sah sich der Ausrüster bisher gezwungen, eine Mehrzahl von Deckeltypen vorzusehen, wobei jeder Deckeltyp eine winkelmäßig und radiale Verteilung der Öffnungen für den Durchgang der Befestigungsschrauben und das Einsetzen der Zentrierstifte aufweist, die der Verteilung der Gewindelöcher und der Zentrierstifte entspricht, die durch den Hersteller für den speziellen Gegenanpreßplattentyp vorgegeben wird.
  • Diese Praktiken wiesen gewisse Nachteile auf: So erforderte jeder Deckeltyp ein kostenaufwendiges Spezialwerkzeug, zumindest für die Ausführung der Öffnungen. Die Mechanismusserien mit einem besondere Deckel waren kurz. Außerdem gab es Verwechslungsrisiken zwischen verschiedenen Typen bei der Lagerung und bei der Auslieferung, die sich besonders nachteilig bei Herstellern auswirken können, die mit fertigungssynchroner Anlieferung, praktisch ohne Lagerbestände, arbeiten.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, schlägt die Erfindung einen Deckel eines Kupplungsmechanismus, insbesondere für Kraftfahrzeuge, vor, der zentriert an einer Gegenanpreßplatte zu befestigen ist, wobei die Befestigung des Deckels an der Gegenanpreßplatte durch wenigstens drei Befestigungsbereiche erfolgt, die in einem gleichmäßigen Winkelabstand auf einem Kranz am äußeren Umfang der Kupplung verteilt sind, wobei jeder Befestigungsbereich an der Gegenanpreßplatte ein Paar Gewindelöcher und zwischen diesen Löchern einen Zentrierstift sowie im Deckel Öffnungen umfaßt, die einerseits ohne merkliches radiales und kreisförmiges Spiel an den Zentrierstiften eingreifen und andererseits Schrauben hindurchgehen lassen können, die in die Gewindelöcher der Gegenanpreßplatte eingesetzt werden, um den Deckel fest mit der Gegenanpreßplatte zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel für die Anpassung an eine Mehrzahl von Gegenanpreßplattentypen vorgesehen ist, wobei jeder Typ sich durch eine besondere winkelmäßige und radiale Verteilung der Gewindelöcher und Zentrierstifte unterscheidet, wobei die Öffnungen des Deckels in Form von Grundkreisen mit winkelmäßigen und radialen Verteilungen ausgespart sind, die denjenigen der Gewindelöcher und Zentrierstifte der Mehrzahl der Plattentypen entsprechen, und daß außerdem, wenn Überschneidungen von Grundkreisen existieren, der Rand bzw. Umfang der Öffnungen vom Umfang dieser Grundkreise wenigstens an den Überschneidungen abweicht, um ihnen nur auf sogenannten Reservebögen zu folgen, wobei sich die Reservebögen der den Zentrierstiften entsprechenden Öffnungen beiderseits einer radialen Richtung der Kupplung erstrecken.
  • Es ist festzustellen, daß die Anordnung, bei der sich die Reservebögen der den Zentrierstiften entsprechenden Öffnungen beiderseits einer radialen Richtung der Kupplung erstrecken, eine Positionierung des Deckels an der Gegenanpreßplatte ohne merkliches radiales und kreisförmiges Spiel sicherstellt. Denn eine Dezentrierung des Deckels im Verhältnis zur Gegenanpreßplatte würde zu Verschiebungskomponenten der Mitte der Reservebögen im Verhältnis zu den Achsen der entsprechenden Stifte führen, von denen wenigstens eine durch das Anschlagen des Stifts am Reservebogen verhindert wird, während eine zentrierte Drehung des Deckels im Verhältnis zur Gegenanpreßplatte eine tangentialen Verschiebung des Stifts im Verhältnis zum Reservebogen zur Folge hätte, die durch das Anschlagen jedes Stifts an dem entsprechenden Reservebogen verhindert wird.
  • Die Reservebögen der den Zentrierstiften entsprechenden Öffnungen erstrecken sich vorzugsweise beiderseits einer radialen Richtung über wenigstens 90º. Diese Anordnung entspricht einer maximalen Zentnerpräzision, wobei jeder Beginn einer Verschiebung des Deckels im Verhältnis zur Gegenanpreßplatte durch das Anschlagen wenigstens der Hälfte der Zentrierstifte an einem entsprechenden Reservebogen verhindert wird, und zwar entlang einer radialen Richtung des Zentrierstifts.
  • Die meisten Gegenanpreßplatten umfassen drei Befestigungsbereiche, wobei die Zentrierstifte dann an den Winkeln eines gleichseitigen Dreieckes mit einem auf die Achse der Gegenanpreßplatte zentrierten Umkreis angeordnet sind, was für eine optimale Präzision der Zentrierung sorgt.
  • Im Falle eines Schnitts bzw. einer Überschneidung von Grundkreisen erfolgt der Anschluß der Reservebögen vorzugsweise durch Langlöcher mit konstanter Breite, was zu Gestaltungen von Öffnungen mit einfacherer Bearbeitung führt.
  • In einer bevorzugten Anordnung besitzt der Deckel eine Umfangsrandleiste, die wenigstens die Befestigungsbereiche definiert, und diese Randleiste ist in einer Zone eingesenkt, welche die den Zentrierstiften entsprechenden Öffnungen umschließt, so daß in dieser Zone zwischen der Randleiste und der Gegenanpreßplatte ein Zwischenraum geschaffen wird, während jenseits dieser Zone die Randleiste flach an der Gegenanpreßplatte wenigstens auf der Ausdehnung des Befestigungsbereichs außerhalb der eingesenkten Zone aufliegt.
  • Verschiedene zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der nachfolgenden Beschreibung, die als Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angeführt wird. Darin zeigen im einzelnen:
  • - Fig. 1 eine als Draufsicht und von außen dargestellte Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Deckels;
  • - Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von Fig. 1;
  • - Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Befestigungsbereichs des Deckels von Fig. 1;
  • - Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV von Fig. 3.
  • Nach der ausgewählten und in den Figuren dargestellten Ausführungsart der Erfindung ist der Deckel eines Kupplungsmechanismus 1 völlig herkömmlich ausgeführt, mit Ausnahme von drei Befestigungsbereichen 10, 20 und 30, die in einer insgesamt flachen Umfangsrandleiste ausgebildet sind. Diese Befestigungsbereiche 10, 20 und 30 haben die gleiche Form und wiederholen sich in einem Winkel von 120º am Umfang des Deckels, so daß bei einer Drehung um eine Hauptachse der Kupplung keine Unwucht eingeführt wird. Diese Befestigungsbereiche sind in mittlere Zonen 10a, 20a, 30a und seitliche Zonen 10b, 10c; 20b, 20c; 30b, 30c unterteilt.
  • In jeder der mittleren Zonen 10a, 20a, 30a sind zwei Öffnungen 11, 12; 21, 22; 31, 32 eingearbeitet. Die Öffnungen 11, 21, 31 sind in die Befestigungsbereiche 10, 20, 30 halbierenden radialen Richtungen angeordnet, während die Öffnungen 12, 22, 32 zu den seitlichen Zonen 10c, 20c, 30c hin winklig versetzt sind. In jede der seitlichen Zonen 10b, 10c; 20b, 20c; 30b, 30c sind zwei Öffnungen 13, 15; 14, 16; 23, 25; 24, 26; 33, 35; 34, 36 eingearbeitet, die symmetrisch in Paaren 13, 14; 15, 16; 23, 24; 25, 26; 33, 34; 35, 36 bezogen auf die jeweiligen Befestigungsbereiche 10, 20, 30 halbierenden radialen Richtungen angeordnet sind.
  • Wie in Fig. 3 deutlicher zu erkennen ist, besitzt in dem als Beispiel angeführten Befestigungsbereich 10 die Öffnung 11 einen Umfang, der sich aus zwei Teilumfängen 11a zum äußeren Umfang und 11b zum inneren Umfang des Befestigungsbereichs 10 hin zusammensetzt, die auf eine diesen Befestigungsbereich 10 halbierende radiale Richtung zentriert sind und sich durch zur vorangehenden radialen Richtung parallele Geradensegmente 11c, 11d anschließen. Die Öffnung 12 ist ihrerseits kreisförmig und hat den gleichen Radius wie die Teilumfänge 11a, 11b.
  • Was hier für den Befestigungsbereich 10 dargelegt wird, gilt ebenso für die Befestigungsbereiche 20 und 30, wobei die gleichen Bezugsnummern unter Austausch der Zehnerstelle 1 durch 2 bzw. 3 verwendet werden.
  • Es ist unmittelbar darauf hinzuweisen, daß die Öffnungen 11 und 12 zusammen mit den entsprechenden Öffnungen 21, 22; 31, 32 drei Gruppen von Aufnahmen für Dreiergruppen von Zentrierstiften bilden, die in drei Gegenanpreßplattentypen angeordnet sind, wobei in einer Gruppe die Zentrierstifte auf den Teilumfängen 11a, 21a, 31a zum äußeren Umfang der Befestigungsbereiche 10, 20, 30 hin aufliegen, während in einer anderen Gruppe die Zentrierstifte auf den Teilumfängen 11b, 21b, 31b zum inneren Umfang der Befestigungsbereiche hin aufliegen und in einer weiteren Gruppe die Zentrierstifte in die Öffnungen 12, 22, 32 eingesetzt werden.
  • Es ist zu beachten, daß, wenn man zwei kreisförmige Löcher (Grundkreise) an der Stelle der Öffnung 11 mit dem Radius der Teilumfänge und mit Mittelpunkten auf einer den Befestigungsbereich 10 halbierenden radialen Richtung, die um die Länge der Segmente 11c, 11d beabstandet sind, eingearbeitet hätte, man wiederum die Teilumfänge 11a, 11b an ihrer Stelle erhalten hätte; aber die Grundkreise hätten sich geschnitten und wären schwierig zu bearbeiten. Die Teilumfänge 11a, 11b bilden für die Zentrierung nutzbare Bögen, die im folgenden als Reservebögen bezeichnet werden, da sie von den Grundkreisen übrigbleiben, während sich der Umfang der Öffnung 11 um Überschneidungen herum, zwischen den Reservebögen, von den Umfängen der Grundkreise entfernt, um den Segmenten 11c, 11d zu folgen. Die länglichen Öffnungen 11, 21, 31 liegen dabei auf den Zentrierstiften entweder durch die Reservebögen 11a, 21a, 31a oder durch die Reservebögen 11b, 21b, 31b auf, wobei sich diese Bögen auf 180º erstrecken und ebenfalls beiderseits einer die Befestigungsbereiche 10, 20, 30 halbierenden radialen Richtung erstrecken, wodurch sie eine ebenso präzise Zentrierung sicherstellen, wie wenn es sich um Grundkreise handeln würde.
  • Die seitlichen Zonen 10b und 10c sind symmetrisch bezogen auf eine die Befestigungsbereiche 10 halbierende radiale Richtung und enthalten jeweils eine kreisförmige Öffnung 13, 14 und eine Öffnung 15, 16, die von zwei Grundkreisen ausgeht und die sich in einem größeren Winkelabstand von der die Befestigungsbereiche 10 halbierenden Richtung befindet. Der Umfang der Öffnungen 15, 16 besteht aus zwei Reservebögen 15a, 15b und 16a, 16b, die sich durch parallele Geradensegmente 15c, 15d und parallele Geradensegmente 16c, 16d aneinander anschließen, die an Langlöchern mit konstanter Breite entlang verlaufen, die gleich dem Durchmesser der Grundkreise sind, von denen die Reservebögen 15a bzw. 16a ausgehen.
  • Die Öffnungen 13, 14, 15, 16 gehen von Paaren von Grundkreisen aus, deren winkelmäßige und radiale Verteilung denen der Gewindelöcher von drei besonderen Gegenanpreßplattentypen entspricht. Es besteht natürlich ein Zusammenhang zwischen den Durchmessern der Grundkreise und den Durchmessern der entsprechenden Gewindelöcher der besonderen Gegenanpreßplatten, da sie für den Durchgang der Befestigungsschrauben mit dem üblichen mechanischen Spiel bestimmt sind.
  • In Fig. 4 ist eine Gegenanpreßplatte 40 zu erkennen, die in ihrem dem Befestigungsbereich 10 entsprechenden Bereich einen Zentrierstift 41 umfaßt, der in die Öffnung 11 eingesetzt ist und auf dem Reservebogen 11a aufliegt, sowie symmetrisch beiderseits des Stifts 41 zwei Gewindelöcher 43 und 44, die axial auf die Öffnungen 13 bzw. 14 ausgerichtet sind.
  • In dieser Fig. 4 ist außerdem zu erkennen, daß die mittlere Zone 10a des Befestigungsbereichs 10 (in dieser Figur von unten gesehen) im Verhältnis zu den seitlichen Zonen 10b und 10c eingesenkt ist, so daß diese seitlichen Zonen flach an der Gegenanpreßplatte 40 aufliegen, während ein Zwischenraum zwischen der mittleren Zone 10a und der Gegenanpreßplatte 40 besteht. Diese Anordnung verhindert, daß Grate oder Fremdkörper in der Nähe des Ausgangspunkts des Stifts 41 die Zentrierung des Deckels 1 an der Gegenanpreßplatte 40 beeinträchtigen können.
  • In dem in Fig. 4 dargestellten Beispiel sind die der winkelmäßigen und radialen Verteilung der Gegenanpreßplatte 40 entsprechenden Öffnungen das Paar 13, 14 und die Öffnung 11 für einen auf dem Reservebogen 11a aufliegenden Zentrierstift. Für einen anderen Gegenanpreßplattentyp verwendet man das Paar 15, 16 mit den Reservebögen 15b, 16b und die Öffnung 11 mit dem Reservebogen 11b. Für einen dritten Gegenanpreßplattentyp werden das Paar 15, 16 mit den Reservebögen 15a, 16a und die Öffnung 12 für den Zentrierstift verwendet, der in diesem Fall im Verhältnis zur Halbierenden des Gewindelochpaars seitlich versetzt ist.
  • Es dürfte verständlich sein, daß die Verteilungen der Öffnungen in den Befestigungsbereichen des Deckels durch die Verteilungen der Gewindelöcher und Zentrierstifte, die durch die Hersteller befestigt werden, bestimmt sind und daß die vorstehend angeführten Beispiele keinerlei einschränkende Wirkung haben.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern sie umfaßt auch alle ihre Ausführungsvarianten im Rahmen der Ansprüche.

Claims (5)

1. Deckel eines Kupplungsmechanismus (1), insbesondere für Kraftfahrzeuge, der zentriert an einer Gegenanpreßplatte (40) zu befestigen ist, wobei die Befestigung des Deckels (1) an der Gegenanpreßplatte (40) durch wenigstens drei Befestigungsbereiche (10, 20, 30) erfolgt, die in einem gleichmäßigen Winkelabstand auf einem Kranz am äußeren Umfang der Kupplung verteilt sind, wobei jeder Befestigungsbereich (10, 20, 30) an der Gegenanpreßplatte (40) ein Paar Gewindelöcher (43, 44) und zwischen diesen Löchern einen Zentrierstift (41) sowie im Deckel (1) Öffnungen umfaßt, die einerseits (11, 12) ohne merkliches radiales und kreisförmiges Spiel an den Zentrierstiften (41) eingreifen und andererseits (13, 14; 15, 16) Schrauben hindurchgehen lassen können, die in die Gewindelöcher (43, 44) der Gegenanpreßplatte eingesetzt werden, um den Deckel (1) fest mit der Gegenanpreßplatte (40) zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß, der Deckel (1) für die Anpassung an eine Mehrzahl von Gegenanpreßplattentypen (40) vorgesehen ist, wobei sich jeder Typ durch eine besondere winkelmäßige und radiale Verteilung der Gewindelöcher (43, 44) und Zentrierstifte (41) unterscheidet, wobei die Öffnungen des Deckels (11, 12, 13, 14, 15, 16) in Grundkreisen mit winkelmäßigen und radialen Verteilungen ausgeschnitten sind, die denjenigen der Gewindelöcher (43, 44) und Zentrierstifte (41) der Mehrzahl von Plattentypen entsprechen, und daß außerdem, wenn Überschneidungen von Grundkreisen existieren, der Rand der Öffnungen (11, 15, 16) vom Umfang dieser Kreise wenigstens an den Überschneidungen abweicht, um ihnen nur auf sogenannten Reservebögen (11a, 11b, 15a, 15b, 16a, 16b) zu folgen, wobei die Reservebögen (11a, 11b) der den Zentrierstiften (41) entsprechenden Öffnungen (11) sich beiderseits einer radialen Richtung der Kupplung erstrecken.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Reservebögen (l 1a, 11b) der den Zentrierstiften (41) entsprechenden Öffnungen (11) beiderseits einer radialen Richtung über wenigstens 90º erstrecken.
3. Deckel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Befestigungsbereiche (10, 20, 30) drei beträgt.
4. Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Überschneidung von Grundkreisen der Anschluß der Reservebögen (11a, 11b, 15a, 15b, 16a, 16b) durch Langlöcher mit konstanter Breite erfolgt.
5. Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) eine Umfangsrandleiste umfaßt, die wenigstens die Befestigungsbereiche (10, 20, 30) definiert, wobei diese Randleiste in einer Zone (10a) eingesenkt ist, welche die den Zentrierstiften (41) entsprechenden Öffnungen (11, 12) umschließt, so daß in dieser Zone (10a) zwischen der Randleiste und der Gegenanpreßplatte (40) ein Zwischenraum geschaffen wird, wobei jenseits dieser Zone die Randleiste flach an der Gegenanpreßplatte wenigstens auf der Ausdehnung (10b, 10c) des Befestigungsbereichs außerhalb der eingesenkten Zone aufliegt.
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