DE69617136T2 - Korrektur von taktgeförderten registergenauen Materialbahnen - Google Patents

Korrektur von taktgeförderten registergenauen Materialbahnen

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DE69617136T2
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Herstellen von Plastiktaschen und insbesondere auf Systeme zum Steuern des Betriebs solcher Maschinen.
  • Beschreibung verwandter Technik
  • Es existieren zahlreiche Maschinen zur preiswerten und schnellen automatischen Herstellung von Plastiktaschen. Typischerweise arbeiten diese Maschinen auf die Weise, dass sie eine vorbestimmte Länge einer Plastik-Materialbahn von einer Vorratsrolle ziehen und die Materialbahn danach transversal schneiden und thermisch versiegeln, um eine Tasche zu bilden.
  • Häufig ist es gewünscht, dass Etiketten, Anleitungen oder ähnliches grafisches Material auf den fertig gestellten Taschen erscheint. Zu diesem Zweck wird das grafische Material auf die Plastik-Materialbahn an regelmäßig voneinander entfernt liegenden Stellen oder Feldern gedruckt und es ist notwendig sicherzustellen, dass die Materialbahn nur an präzisen Stellen zwischen den Feldern geschnitten und abgedichtet wird, um sicherzustellen, dass die Drucksachen richtig auf der fertig gestellten Tasche angeordnet sind.
  • Eine Technik zum Sicherstellen, dass die Materialbahn an der richtigen Stelle geschnitten und abgedichtet wird, besteht darin, die Materialbahn eine vorbestimmte Distanz vorwärts zu bewegen oder Materiallänge zu ziehen, die dem Abstand der gedruckten Felder entspricht. Kleinere Fehler, die sich aus dem Strecken oder Schrumpfen der Materialbahn ergeben, während sie bedruckt und auf und von der Vorratsrolle gewickelt wird, akkumulieren sich und eine grobe Fehlausrichtung kann über die Zeit, in der die Maschine zur Herstellung von Taschen arbeitet, auftreten. Eine andere Technik zum Sicherstellen, dass die Materialbahn an den gewünschten Stellen geschnitten und abgedichtet wird zwischen aneinandergrenzenden gedruckten Feldern besteht darin, in regelmäßigen Abständen Index-Markierungen oder Markierungen bzw. "eyemarks" auf die Materialbahn zu drucken, bevor die Materialbahn in die Maschine zur Herstellung von Taschen geführt wird. Ein optischer Sensor detektiert den Durchgang jeder Markierung an einer vorbestimmten Stelle und signalisiert der Maschine, wann sie anhalten, die Materiallänge schneiden und abdichten soll. Es ist jedoch oft erwünscht, Drucksachen zwischen aufeinander folgenden Markierungen einzuschließen. Um zu vermeiden, dass andere Marken, die Markierungen zu sein scheinen abgetastet werden, ist es bevorzugt, den optischen Sensor nur über ein kleines Intervall oder "Fenster" in welchem die Markierung gesehen werden soll, freizugeben. Diese Technik ist wirksam bei der Korrektur kleinerer systematischer Ausrichtungsfehler (wie z.B ein intermittierend auftretendes Verlängern oder Verkürzen des eigentlichen Abstandes zwischen den Markierungen). Progressive Fehler können auftreten als Ergebnis von variierenden Spannungen während des Auf und Abwickelns der Materialbahn von der Vorratsrolle und das kann dazu führen, dass die Markierungen aus dem Abtastfenster herausfallen. Diese Arten von Fehlern können zur fehlerhaften Ausrichtung der Drucksache auf den fertig gestellten Taschen führen.
  • US-A-4,459,885 z. B. offenbart eine Schneidemaschine für gedruckte Etiketten, welche ein Paar von Zuführungsrollen einschließt, um einen Bogen gedruckter Etiketten kontinuierlich zwischen einem Paar von Schneiderollen zu bewegen. Die Schneiderollen schneiden dem Bogen entlang während jeder Drehung desselben, wobei die Stelle des Schnitts gesteuert wird durch Steuerung der Geschwindigkeit, mit der die Etiketten durch die Schneiderollen geführt werden. Es wird ein Steuerungssystem geschaffen, womit die Maschine ausgerichtet wird, wenn eine Markierung auf dem Bogen detektiert wurde außerhalb einer gekennzeichneten Fenster-Fläche. Gemäß diesem System wird eine Korrektur durch Geschwindigkeitsanpassung durchgeführt, die vorgenommen wird, um Markierungen in der Fenster-Fläche zu positionieren. Eine Mittelungs-Methode wird verwandt, um ein Basis-Signal zur Geschwindigkeitskorrektur zu erzeugen.
  • Eine andere Methode zur Korrektur des Schneidens und Abdichtens einzelner Taschen ist offenbart in US-Patent Nr. 5,000,725, das vom Patentinhaber der Anmeldung gehalten wird. Insbesondere arbeitet das Steuerungssystem, welches in US-Patent-Nr. 5,000,725 offenbart ist auf die Weise, dass es den eigentlichen Abstand zwischen einer vorbestimmten Zahl aufeinanderfolgender Markierungen abtastet. Für den Fall, dass die Abstände solcher eigentlicher Abstände die Neigung zeigen von einer nominalen Zuglänge abzuweichen, arbeitet das Steuerungssystem so, dass es die nominale Zuglänge dahingehend ändert, dass sie im Wesentlichen gleich dem Durchschnitt der eigentlichen abgetasteten Entfernungen ist. Das Steuerungssystem hilft sicherzustellen, dass die Markierungen weiterhin im Abtastfenster erscheinen, obwohl die eigentlichen Abstände zwischen den Markierungen dazu neigen, von der nominalen Zuglänge abzuweichen.
  • Es wird auf Fig. 1 Bezug genommen, worin ein Flussdiagramm gezeigt ist, das die Wirkungsweise des Steuerungssystems betrifft, welches in US-Patent-Nr. 5,000,725 offenbart ist. Das Steuerungssystem liest und speichert, nachdem es eine Instruktion empfangen hat, mit dem Betrieb zu beginnen, die nominale Zuglänge, die vom Bediener des Systems eingegeben wurde, wie durch die Blöcke 10 und 12 jeweils angegeben. Das Steuerungssystem wartet dann auf die Erzeugung eines "Anlauf"-Signals von der CPU, die sich in einem Computer- Steuerschaltkreis befindet, wie durch Block 14 angegeben. Wenn ein "Anlauf"- Signal empfangen wird, läuft ein Servo-Motor zum Antrieb der Zugrollen an und das System überwacht die Vorwärtsbewegung der Materialbahn durch Zählen der Impulse eines Codierers, der direkt mit dem Servo-Motor verbunden ist bis bestimmt wurde, dass die Materialbahn innerhalb einer angegebenen Entfernung (z. B. einen halben Zoll) der augenblicklich berechneten Zuglänge vorwärts bewegt worden ist, wie in Block 16 gezeigt. Es ist offenkundig, dass die angegebene Entfernung die Weite des Scanning-"Fensters" bestimmt.
  • Nachdem bestimmt worden ist, dass die Materialbahn vorwärts bewegt worden ist innerhalb des angegebenen Abstandes der berechneten Zuglänge, wird ein optischer Scanner freigegeben und sowohl der optische Scanner als auch der Servo- Motor werden überwacht bis entweder die führende Kante der Markierung vom Scanner detektiert wird oder der Servo-Motor zu laufen aufhört, wie jeweils in den Blöcken 18 und 20 gezeigt. Wenn eines der beiden Ereignisse eintritt, wird ein Codier-Zähler auf Null gesetzt und der Status des Servo-Motors wird ermittelt wie jeweils in den Blöcken 22 und 24 gezeigt.
  • Während der Servo-Motor läuft, verweilt das System und der Codier-Zähler erhöht sich mit der Drehung der Motorwelle. Wenn der Servo-Motor zu laufen aufhört und damit anzeigt, dass die Materialbahn um die gegenwärtig berechnete Zuglänge vorwärts bewegt wurde, wird eine konstante R gleich der letzten Codier-Ausgabe gesetzt, wie in Block 26 gezeigt. Entsprechend stellt R1 die Länge dar, um welche die führende Kante der Markierung versetzt ist vom optischen Scanner, wenn die Materialbahn angehalten wurde.
  • Das Programm bestimmt dann, ob der Wert von R1 ungefähr Null ist (d. h. weniger als 0.03 Zoll), wie in Block 28 gezeigt. Wenn die Markierung im Abtastfenster erscheint, wird R1 ungleich Null sein. Das Programm bestimmt dann den Nicht-Null-Wert von R1 wie in Block 30 gezeigt. Falls R1 weniger als 0.2 Zoll oder größer als z. B. 0.3 Zoll ist, wird eine variable Konstante R3 um die Druckwiederhol-Länge PR erhöht, wie in Block 32 gezeigt. Die Druckwiederhol-Länge PR, welche gleich DL ÷ Y - X, stellt die Zuglänge des nächsten Zyklus' zur Bildung einer Tasche dar, wobei X der Abstand ist, den die führende Kante der Markierung nach dem Scanner passiert hat, während des augenblicklichen Zyklus' zur Bildung einer Tasche, Y ist der Abstand, den die führende Kante der nächsten vorausgehenden Markierung nach dem Scanner passiert hat, während des unmittelbar vorangegangenen Zyklus' zur Bildung einer Tasche, DL ist der gesamte Abstand, um den die Materialbahn vorwärts bewegt wurde zur Bildung der gegenwärtigen Tasche und PR ist der Abstand zwischen aufeinander folgenden Markierungen. Weiterhin wird die variable Konstante R2 um eins erhöht, wie ebenso in Block 32 gezeigt und dient dazu, anzugeben, wie oft eine Markierung in das Abtast-"Fenster" gefallen ist, aber nicht innerhalb des gewünschten Bereichs des "Fenster"-Mittelpunkts.
  • R2 wird dann mit einer vorbestimmten Konstante verglichen, welche die Zahl der aufeinander folgenden Wiederholungen darstellt, in denen R1 daran scheitert, in den gewünschten Bereich des Mittelpunkts zu fallen, wie in Block 34 gezeigt. In dem erläuterten Beispiel können zehn solche aufeinander folgenden Fehlschläge eintreten, bevor das System es unternimmt, die nominale Zuglänge zu ändern oder auf den neuesten Stand zu bringen. Solange R2 kleiner als die vorbestimmte Konstante bleibt, wird die nächste oder die berechnete Zuglänge DL gleich der nominalen Rapportlänge minus R1 und plus 0.25 Zoll gesetzt, wie in Block 36 gezeigt. Für diesen Zyklus werden jedoch R2 und R3 nicht gleich Null gesetzt und diese Werte werden beibehalten während das System zurückkehrt, um den Beginn des nächsten Zyklus' zur Bildung einer Tasche abzuwarten.
  • Falls eine Diskrepanz bestehen bleibt, zwischen dem aktuellen Abstand, zwischen Markierungen und der nominalen Zuglänge, wird die variable Konstante R2 schließlich gleich der vorbestimmten Konstante sein (zehn in dem erläuterten Beispiel). Gleichzeitig wird die variable Konstante R3 im Wesentlichen gleich der Gesamtsumme der aktuellen Abstände zwischen Markierungen über die vorausgegangenen zehn aufeinander folgenden Taschen-Herstellungs-Zyklen sein, wenn das eintritt, berechnet das System die durchschnittliche aktuelle Entfernung zwischen aufeinander folgenden Markierungen und ändert die nominale Zuglänge zu dem berechneten Durchschnitt. Danach werden die variablen Konstanten R2 und R3 auf Null gesetzt und das System kehrt zurück, um den Beginn des nächsten Zyklus' zur Herstellung einer Tasche abzuwarten, wie in Block 38 gezeigt.
  • Wenn die Materialbahn und die darauf befindliche Drucksache richtig ausgerichtet sind, relativ zu der transversalen Schneide- und Abdichtungsstange, sollte die führende Kante der Markierung im Wesentlichen in der Mitte zwischen den Grenzen oder Kanten des Abtast-"Fensters" erscheinen. In dem erläuterten Beispiel wird eine solche richtige Ausrichtung dadurch angezeigt, dass R1 einen Wert aufweist, der im Wesentlichen 0.25 Zoll oder die Hälfte der Weite des Abtast- Fensters aufweist. Entsprechend wird eine annehmbare Ausrichtung angezeigt, wenn R1 einen Wert zwischen 0.2 Zoll und 0.3 Zoll aufweist. In diesem Fall wird das Paar der zusätzlichen variablen Konstanten R2 und R3 auf Null gesetzt, wie im Block 40 gezeigt. Weiterhin wird die nächste Zuglänge gleich der nominalen Zuglänge gesetzt und vermindert, um den gegenwärtigen R1-Wert plus ¹/&sub2; der Weite des Abtast-"Fensters", wie in Block 36 gezeigt.
  • Für den Fall, dass die Markierung von dem optischen Scanner nicht detektiert wird (d. h. R1 ist kleiner als 0.03 Zoll), wird der Wert der nächsten Zuglänge auf den Wert der gegenwärtigen Zuglänge plus der Hälfte des Abtastfensters von 0.25 Zoll gesetzt, wie in Block 42 gezeigt. Auf diese Weise wird die gedruckte Markierung vorwärts bewegt, wenn die Markierung aus dem Abtast-Fenster fällt, wobei das Fenster z. B. 0.5 Zoll beträgt und die Markierung bewegt sich weiter auf der Abtastvorrichtung bis die Marke innerhalb des Fensters liegt.
  • Der Film bzw. die Folie kann jedoch um einen großen Betrag aus der Ausrichtung gelangen (d. h. die Markierung kann ein halbes Zoll oder mehr von der Kante des Scanners entfernt sein, wenn eine gegebene Tasche geschnitten wird). Daraus ergibt sich, dass Systeme nach dem Stand der Technik nicht vollständig den Fehler beim Filmschneiden kompensieren können, weil der Scanner nicht richtig in der Lage ist, die Markierungen zu lesen. Diese Bedingung kann aus mehreren Gründen eintreten. Z. B. können die gedruckten Markierungen gewandert sein unter der Abtastvorrichtung, es kann eine zeitweilige Fehlfunktion der Abtastvorrichtung vorliegen, es kann eine Klebestelle im Film geben oder die Markierungen können für einen Teil des Films nicht aufgedruckt sein.
  • Wenn dies eintritt, muss der Bediener der Taschen-Maschine möglicherweise eines von zwei Dingen tun. Der Bediener muss möglicherweise auf die regulären Ausrichtungsmittel warten, um den Film um einen kleinen Betrag für jede Tasche vorwärts zu bewegen bis die Marke wieder im Abtast-Fenster erscheint. Dies kann jedoch 40 oder mehr Taschen dauern bis die Marken wieder synchron mit dem Abtast-Fenster sind. Als ein Ergebnis können diese 40 oder mehr Taschen irreguläre Taschen sein. Die geläufigere Alternative erfordert, dass der Bediener die Maschine anhält, den Film vorwärts bewegt, bis die gedruckte Marke unter dem Scanner liegt, die Schneide-/Abdichtungs-Vorrichtung senkt, um den Film zu schneiden und dann die Maschine neu startet. Diese Alternativen sind zeitaufwändig und können den Betrieb verlangsamen. Es ist deshalb wünschenswert, ein Korrektursystem zu haben, welches große Fehler beim Schneiden von Film- Material korrigieren kann.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Korrektur und die Vorwärtsbewegung bzw. Beförderung von Materiallängen zu verbessern und zu beschleunigen, wenn das Material aus der Ausrichtung mit Markierungen, die auf dem Material aufgebracht sind, gelangt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Korrigieren gemäß Anspruch 1 und ein System zum Korrigieren gemäß Anspruch 10.
  • Weitere vorteilhafte Beispiele und Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen bestimmt.
  • Das Korrigieren gemäß der Erfindung wird ausgeführt durch Vorrücken des Materials, um einen Korrekturabstand zwischen zwei zeitweiligen Stillständen der Vorwärtsbewegung des Materials zum Schneiden und Abdichten einer Tasche. Im Gegensatz zu bekannten Verfahren zum Korrigieren führt dies zum minimalen Ausschuss von nur einer einzigen fehlerhaften Tasche.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist ein Flussdiagramm eines Systems nach dem Stand der Technik zum Korrigieren der Platzierung einer Plastik-Materialbahn.
  • Fig. 2 ist eine Sicht im seitlichen Aufriss eines Systems zur Herstellung von Taschen der vorliegenden Erfindung, welche eine Maschine zur Herstellung von Taschen beinhaltet, die in der Lage ist, Plastiktaschen von einer Plastik- Materialbahn zu bilden.
  • Fig. 3 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Korrektursystems der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, welches nützlich ist zum Verständnis der Betriebsweise des Korrektursystems zum Korrigieren großer Fehler in der Platzierung der Materialbahn beim Schneiden und Abdichten derselben zum Bilden von Taschen.
  • Fig. 5A und 5B ist ein Flussdiagramm, das zum Verständnis der Betriebsweise des Korrektursystems in Verbindung mit einem Programm zum Einführen eines Films, um kontinuierlich Taschen herzustellen, nützlich ist.
  • Fig. 6A bis 6F ist eine diagrammatische Ansicht der Materialbahn aus Film, welche die Betriebsweise des Korrektursystems erläutert.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Ein System 50 zur automatischen Herstellung von Plastiktaschen aus einer fortlaufenden Materialbahn 52 ist in Fig. 2 dargestellt. Wie gezeigt, beinhaltet das System 50 eine Zufuhrrolle 54, welche die Materialbahn 52 enthält und einen optionalen Druckmechanismus 56 zum wiederholten Drucken grafischen Materials an Stellen, die regelmäßig auf der Materialbahn 52 beabstandet sind. Das System 50 beinhaltet weiter eine Taschenmaschine 58 zum transversalen Schneiden und Abdichten der Materialbahn 52 zum Bilden einzelner Plastiktaschen und einen optionalen Stapelmechanismus 60 zum Stapeln der Taschen, die von der Taschenmaschine 58 gebildet wurden. Ein Steuerfeld 62, das von einem Benutzer bedienbar ist, sieht die Steuerung durch den Benutzer über das System 50 vor zur automatischen Herstellung von Taschen. Ebenso gezeigt ist ein Starter 61, der z. B. ein Schalter sein kann auf dem Steuerfeld 62 zum Aktivieren des Korrektursystems der vorliegenden Erfindung.
  • Mit Bezug auf Fig. 3 wird das Korrektursystem 63 gezeigt. Um die richtige Ausrichtung der Abdichtung relativ zur Drucksache 67 auf der Materialbahn 52 sicherzustellen, sind eine Vielzahl von Markierungen 72 in regelmäßigen Intervallen entlang der Kante der Materialbahn 52 gedruckt und ein optischer Scanner oder Fühler 74 tastet den Durchgang jeder Markierung 72 fotoelektrisch ab. Weil andere Drucksachen 67 die vom optischen Scanner 74 detektierbar sind, häufig zwischen aufeinander folgenden Markierungen 72 erscheinen, wird der optische Scanner 74 im Allgemeinen nicht kontinuierlich frei gegeben, sondern er wird vielmehr nur für kurze Perioden frei gegeben, während denen die Markierung 72 erwartungsgemäß erscheinen sollte. D. h. der optische Scanner 74 ist eingeschaltet, während eines spezifischen "Fensters" der Taschenlänge, typischerweise der letzte halbe Zoll jeder Vorwärtsbewegung der Materiallänge 62. Auf diese Weise reagiert der optische Scanner 74 nur auf Markierungen 72, die innerhalb des Abtast- Fensters erscheinen. Wenn jedoch der Starter 61 nieder gedrückt ist, wird der optische Scanner 74 kontinuierlich frei gegeben, bis die Korrektur der Taschenlängen abgeschlossen ist, wie beschrieben werden wird.
  • Der Computer-Steuerschaltkreis 84 kann z. B. die Signale, welche der Scanner 74 erzeugt, nur während des letzten halben Zolls in dem eine Tasche im normalen Betrieb geformt wird, lesen. Wie in dieser Patentschrift gebraucht, bedeutet der Ausdruck frei geben oder aktivieren eines Scanners entweder das Lesen des Signals das vom Scanner 74 erzeugt wurde, oder das Einschalten des Scanners 74, um ein Signal zu erzeugen, so dass es in den Computer-Steuerschaltkreis 84 eingegeben werden kann.
  • Das Korrektursystem 63 beinhaltet ein Steuerungssystem 76, das vorzugsweise ein Steuerfeld 62 mit einem Starter 61 und einem optischen Scanner 74 beinhaltet. Das Korrektursystem 63 beinhaltet weiter einen elektrischen Servomotor 78, der an der Taschenmaschine 58 angebracht ist. Der Servo-Motor 78 ist mit einem Riemen 80 oder einer ähnlichen Anordnung mit den Zugrollen 68 verbunden. Das Steuerungssystem 76 beinhaltet weiter einen Codierer 82, der direkt mit dem Motor 78 verbunden ist und der dazu dient, elektrische Impulse zu schaffen, welche die Drehung der Motorachse anzeigen (z. B. 4000 Impulse pro Motordrehung). Die Signale, welche vom Codierer 82 erzeugt werden, das Steuerfeld 62, welches den Starter 61 enthält und der optische Scanner 74 werden als Eingabe dem Computer-Steuerschaltkreis 84 zugeführt. Der Computer-Steuerschaltkreis 84 antwortet auf diese Eingäben, indem er eine Motorsteuerung 86 anweist, den Motor 78 anzutreiben, um die Materialbahn 52 einen ausreichenden Abstand weit vorwärts zu bewegen, um die gewünschte Orientierung der Markierungen 72 relativ zur transversalen Schneide- und Abdichtstange 70 zu schaffen. Der Computer- Steuerschaltkreis 84, welcher eine Zentraleinheit beinhalten kann, kann ebenso einen rücksetzbaren Schalter 84a beinhalten, der die Impulse zählt, welche vom Codierer 82 ausgehen.
  • Das Steuersystem 76 der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise implementiert unter Benutzung Mikroprozessor-basierter Schaltkreise in Verbindung mit einer geeigneten Programmierung. Ein mögliches Programm 90 zur Implementierung des Korrektursystems 13 der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 4 gezeigt. Das Programm 90 kann große Fehler in der Platzierung der Materialbahn korrigieren, wenn dieselbe geschnitten und abgedichtet wird, um Taschen zu bilden.
  • Falls ein Bediener einer Maschine 58 zur Herstellung von Taschen feststellt, dass die Markierung 72 sich nicht mehr im Abtast-Fenster befindet (d. h. die Markierung hat einen halben Zoll oder mehr hinter dem Scanner angehalten), kann der Bediener z. B. einen Knopf 61 niederdrücken, der sich auf dem Steuerfeld 62 befindet, wie im Block 92 angezeigt. Das Programm 90 gibt dann den Scanner frei, indem es das Abtast-Fenster für die gesamte Länge der Tasche, die gebildet werden soll, öffnet (im Gegensatz zum Öffnen des Abtast-Fensters für den letzten halben Zoll der Tasche), wie in Block 94 angezeigt. Wenn einmal die Materialbahn 52 zeitweilig angehalten hat, wartet das Programm 90 auf den Film 52, sich in Bewegung zu setzten, wie in Block 96 angezeigt ist. Diese zeitweilige Anhaltezeit ist die Zeitspanne zwischen einer aufeinander folgenden fortlaufenden Bildung einzelner Taschen. Daraus folgt, dass der Bediener die Maschine nicht ausschalten muss, um eine Korrektur der Materiallänge 12 herbeizuführen.
  • Nachdem sich der Film 52 zu bewegen beginnt, wartet das Programm 90 darauf, dass entweder der Scanner 74 eine Markierung 72 detektiert oder dass der Film 52 aufhört, sich zu bewegen, wie jeweils in den Blöcken 98 und 100 angezeigt. Falls der Film 52 angehalten hat, bevor der Scanner 74 die Markierung 72 sieht, kehrt das Programm 90 einfach zu der gewöhnlichen Ausrichtungs-Routine zurück, nachdem der Scanner 34 blockiert wurde, wie jeweils in den Blöcken 104 und 102 gezeigt. Der Film 52 kann anhalten, bevor der Scanner die Markierung 72 sieht, wenn z. B. keine Markierungen 72 darauf gedruckt sind.
  • Falls jedoch eine Markierung 72 detektiert wird, dann wird der Scanner 74 abgeschaltet, wie in Block 106 angezeigt. Weiterhin wird die genaue Entfernung, unter der die Markierung 72 gesehen wurde, als R1 aufgezeichnet. Dieser Wert R1 ist die Korrektur-Entfernung, welche dann als die nächste Filmlänge benutzt wird, die im Voraus zugeführt wird und dabei eine kürzere nachfolgende Tasche bildet, wie in Block 108 angezeigt wird. Das Messen des Korrekturabstandes R1 kann den Codierer 82 umfassen, der mit dem Servo-Motor 78 verbunden sein kann an der Maschine 58 zur Herstellung von Taschen und dazu betrieben werden kann, ein Signal zu erzeugen, welches die Motordrehung anzeigt. Die kürzere nachfolgende Tasche sollte ihre Markierung 72 im Abtast-Fenster haben. Nachdem die kürzere nachfolgende Tasche gebildet wurde (d. h. wenn der Film angehalten hat, wie in Block 110 gezeigt), kehrt das Programm zur normalen Ausrichtungs- Routine zurück, wie in Block 104 gezeigt. Danach kann ein Hauptprogramm aufeinander folgende Taschen erzeugen, welche eine gewünschte oder die nominale Zuglänge aufweisen. Auf diese Weise muss die Maschine 58 zur Herstellung von Taschen nicht abgeschaltet werden, wenn ein großer Fehler korrigiert wird in der Platzierung der Materialbahn relativ zur Schneide- und Abdichtstange 70.
  • Ein mögliches Programm 120 zur normalen laufenden Ausrichtung weist ein Korrektur-Unterprogramm 90 auf, wie beispielhaft in dem Flussdiagramm der Fig. 5A und 5B dargestellt. Ähnliche Elemente wurden gleichartig dargestellt zum Zwecke der Klarheit. Weiterhin wird zum Zwecke der Klarheit das Unterprogramm 90, das als Blockdiagramm in Fig. 5B erläutert wird, zusammen mit dem Hauptprogramm 120 gezeigt, wobei das Hauptprogramm alle Elemente, außer dem Unterprogramm 90, beinhaltet.
  • Wie mit dem System nach dem Stand der Technik liest und speichert das Programm 120 am Anfang die Zuglänge und sobald ein Startsignal erzeugt wurde, überwacht das System die Vorwärtsbewegung der Materialbahn bis das Abtast- Fenster erreicht wurde (d. h. der letzte halbe Zoll der gegenwärtig berechneten Zuglänge in dem erläuterten Beispiel), wie in den Blöcken 10 bis 16 gezeigt. Entsprechend fährt das Programm dann fort mit der Messung des Wertes R1 über die Blöcke 18 bis 26.
  • Das Programm springt dann vor zu Block 28. Falls die Markierung 72 von dem optischen Scanner 74 nicht detektiert wurde während des Abtast-"Fensters", dann wird der Wert R1 im Wesentlichen Null sein. Falls R1 im Wesentlichen Null ist (d. h. weniger als 0.03 Zoll in dem erläuterten Beispiel), dann kann das heißen, dass die Materialbahn angehalten hat zum Abdichten und Schneiden ungefähr an der Stelle, an der der Scanner 34 die Markierung 32 abgetastet hat. Alternativ kann es heißen, dass die Markierung 32 nicht im Abtast-Fenster abgetastet wurde.
  • In jedem Fall springt das Programm zum Block 42 vor, falls der Starter 61 nicht z. B. niedergedrückt ist, dann vergrößert das Korrektursystem 73 die nächste Rapportlänge, um ein vorbestimmtes Inkrement, wie z. B. die Hälfte des Abtast- Fensters oder 0.25 Zoll, in dem erläuterten Beispiel und das System tritt in einen Wartezustand, um auf die Erzeugung des "Anlauf"-Signals zu warten. Damit ist klar, dass die Länge jeder nachfolgenden Vorwärtsbewegung der Materialbahn 52 die nominale Rapportlänge plus 0.25 Zoll beträgt und eine Markierung 72 schließlich im Abtast-Fenster erscheinen wird. D. h., falls die Materialbahn 52 nahe an einer Markierung 72 etwas vor dem Abtast-Fenster anhält, dann wird das Steuerungssystem 76 die nächste Zuglänge um zusätzliche 0.25 Zoll vorwärts bewegen. Als Ergebnis sollte die Markierung 32, die mit der Bildung einer gegebenen Tasche assoziiert ist, gleich darauf im Abtast-Fenster erscheinen.
  • Wenn jedoch die Markierung 72 sich nicht ein wenig vor dem Abtast-Fenster befindet, dann kann mehr als die Bildung weniger Taschen erforderlich sein, bevor die Markierung zur Bildung einer gegebenen Tasche sich innerhalb des Abtast- Fensters befindet. Wenn dies eintritt, kann der Bediener z. B. einen Knopf 61 drücken, der sich auf dem Steuerfeld 62 (Fig. 3) befindet. Als Ergebnis kann das Unterprogramm 90 aufgerufen werden.
  • Wie in Verbindung mit Fig. 4 besprochen, wird, falls der Starter 61 niedergedrückt wird, der Scanner frei gegeben für die gesamte Länge der zu bildenden Taschen und das Unterprogramm 90 wartet bis sich der Film zu bewegen beginnt, wie in den Blöcken 92 bis 96 angegeben. Falls eine Markierung 72 detektiert wird, wird der Scanner 74 blockiert, wie in Block 106 angezeigt. Der genaue Abstand, unter dem die Markierung gesehen wurde, wird als R1 aufgezeichnet und dieser Wert wird dann benutzt als die nächste Filmlänge, die im Voraus zugeführt wird, um eine kürzere nachfolgende Tasche zu bilden, wie in Block 108 angegeben. Die kürzere nachfolgende Tasche sollte ihre Markierung 72 im Abtast- Fenster haben, sobald der Film angehalten hat, wie im Block 110 angezeigt.
  • Nachdem die kürzere nachfolgende Tasche gebildet wurde, kehrt das Programm zum Hauptprogramm 120 zurück. Vorzugsweise springt das Unterprogramm 90 zum Hauptprogramm 120 vor, so dass es mit dem nächsten Zyklus zur Herstellung einer Tasche fortfahren kann, so wie zu dem Punkt, wo es auf das "Anlauf"- Signal wartet, wie in Block 14 angezeigt. Als Ergebnis würde das Steuerungssystem 76 bereit sein, die nächste Bewegung der Materialbahn zur Bildung der nächsten Tasche zu zählen.
  • Wie in den Blöcken 100, 102 und 104 gezeigt, kehrt das Unterprogramm 90, wenn der Film 62 angehalten hat, bevor der Scanner 74 eine Markierung 72 sieht, einfach zur normalen Ausrichtungs-Routine oder zum Hauptprogramm 120 zurück, nachdem der Scanner 34 blockiert wurde. D. h., das Unterprogramm 90 würde zum Hauptprogramm 120 fortschreiten, so dass es mit dem nächsten Herstellungszyklus fortfahren kann.
  • Wenn eine Markierung 72 detektiert wird, bestimmt das Steuerungssystem 76 in welchen Bereich der Wert R1 fällt, wie in Block 30 angezeigt. Falls der Wert von R1 z. B. weniger als 0.2 Zoll (aber größer als ein Nominalbetrag wie z. B. 0.03 Zoll) oder größer als 0.3 Zoll ist, zählt das Steuerungssystem die Anzahl von Malen, in denen dies eintreten würde, wie in Block 32 angegeben. Falls diese Anzahl weniger als eine gegebene Zahl z. B. 10 ist, setzt das Steuerungssystem die nächste Zuglänge gleich der Zuglänge plus dem halben Abtast-Fenster minus dem Wert von R1, wie in den Blöcken 34 und 36 angezeigt. Wenn diese gegebene Sequenz mehr als zehnmal auftritt, setzt das Steuerungssystem die nächste Zuglänge auf den laufenden Durchschnitt der letzten zehn Zuglängen, wobei R1 weniger als 0.2 Zoll (aber größer als 0.03 Zoll) oder größer als 0.3 Zoll ist, wie in Block 38 angezeigt. Vorzugsweise ändert sich jedoch der laufende Durchschnitt nicht, falls der Wert von R1 zwischen 0.2 Zoll und 0.3 Zoll liegt, bevor die erforderlichen zehn Male erreicht werden, wie in Block 40 angezeigt. Wenn der Wert von R1 z. B. zwischen 0.2 Zoll und 0.3 Zoll liegt, dann kann die Zuglänge auf den Wert von PR plus der halben Abtastweite minus dem Wert von R1 gesetzt werden, wie in Block 36 gezeigt. Dann kehrt das Programm zu dem Punkt zurück, wo es auf die Ankunft eines weiteren "Anlauf"-Signals wartet, wie in Block 14 angezeigt.
  • Vorzugsweise ist das große Korrekturprogramm 90 ein Unterprogramm, das in der CPU eines Computer-Steuerschaltkreises 84 eingerichtet ist. Dieses Unterprogramm kann z. B. aufgerufen werden, wenn das normale Betriebsprogramm zur Zuführung der Materialbahn 52 in einem gegebenen Abtast-Fenster keine weiteren Markierungen 72 mehr abtastet. Vorzugsweise wird das Unterprogramm 90 dadurch aktiviert, dass ein Bediener einen Knopf 61 auf dem Steuerfeld 62 niederdrückt. Alternativ kann das Unterprogramm 90 automatisch aufgerufen werden, falls eine Markierung in Block 28 eine gegebene Zahl von Malen wie z. B. 5 oder irgendeine besondere Zahl von Malen, die ein Bediener eingeben kann, nicht abgetastet wird. Als Ergebnis würde das Hauptprogramm anstatt zu Block 42 vorzuschreiten, das Unterprogramm 90 aufrufen, um eine Korrektur der Platzierung der Materialbahn 52 relativ zu den Markierungen 72 zu schaffen. In diesem Fall würde der Starter 61 ein Mittel beinhalten, um den Ausfall einer Marke eine gegebene Zahl von Malen abzutasten, um das Korrekturprogramm 90 aufzurufen, welches im Computer-Steuerschaltkreis 84 eingerichtet ist.
  • Es wird nun auf Fig. 6A bis 6F Bezug genommen. Dort ist eine diagrammatische Ansicht eines Materialbahn-Films 52 gezeigt, welche die Betriebsweise des Korrektursystems 63 zeigt. In Fig. 6A hat die Markierung 72 zur Bildung einer Tasche 1 mehr als 0.5 Zoll vor dem Scanner 74 angehalten. Fig. 6B zeigt wie das Hauptprogramm 120 die Materialbahn 52 um eine nominale Taschenlänge plus 0.25 Zoll vorwärts bewegt, so dass die Markierung 72 sich jetzt z. B. 0.75 Zoll vor dem Scanner befindet, wenn eine zweite Tasche 2 gebildet wird. Fig. 6C zeigt wie die Maschine 58 zur Herstellung von Taschen fortfährt, eine dritte Tasche 3 herzustellen, welche eine nominale Taschenlänge plus 0.25 Zoll aufweist. Als Ergebnis kann nun die Markierung 72 sich einen Zoll vor dem Scanner 74 befinden. Fig. 6D zeigt, wie das Unterprogramm 90 aufgerufen wurde nach der Bildung einer Tasche 6 vorzugsweise durch Niederdrücken eines Startknopfes 61 während z. B. Tasche 6 gebildet wird. Die Materialbahn 52 beginnt sich zu bewegen, so dass der Codierer 82 die Entfernung R1 zählen kann, welche die Entfernung ist von dem Punkt, an dem die Materialbahn angehalten hat, bis zu dem Punkt, wo eine Markierung 72 detektiert wurde. Andernfalls wird das Programm warten, bis eine gegebene Tasche gebildet wurde, bevor es das Unterprogramm aktiviert, so dass der Wert von R1 gemessen werden kann.
  • Weil das Unterprogramm 90 aktiviert wurde, ist der Scanner 74 frei gegeben für die gesamte Länge der Tasche (d. h. ein offenes Fenster). Der Wert R1 wird gemessen wie in Fig. 6E gezeigt, wobei R1 die Korrekturentfernung ist. Dann wird eine kurze nachfolgende Tasche 7' gebildet, wobei die kurze Tasche eine Länge ausweist, die gleich der Korrekturentfernung R1 ist, wie in Fig. 6F gezeigt. Als Ergebnis wird die passende Markierung 72 dann wieder im Abtast-Fenster erscheinen. Danach kann das System die normale Ausrichtungssteuerung wieder aufnehmen, welche vom Programm 120 ausgeführt werden kann, so dass die nächste Tasche 8 mit einer nominalen oder gewünschten Zuglänge gebildet werden kann. Die nominale Zuglänge kann z. B. im Wesentlichen gleich einem Durchschnitt von tatsächlich gemessenen Abständen zwischen aufeinander folgenden Markierungen plus oder minus einer gemessenen Fehlerrate sein, welche während der vorangegangenen Zuglänge plus einem Teil einer Abtastzone zwischen den Markierungen ist, wie in US-Patent Nr. 5,000,725 offenbart, welches hierin durch Verweis inkorporiert ist.
  • Kurz gesagt, ist hier eine Methode und ein Korrektursystem offenbart zur Korrektur der Beförderung von Materiallängen, auf denen sich Markierungen 72 in regelmäßigen Abständen befinden. Obwohl die Erfindung im Hinblick auf eine Maschine 58 zur Herstellung von Taschen beschrieben wurde, kann die Erfindung ebenso zu jedem System oder jeder Methode zur Korrektur der Beförderung von Materiallängen verwendet werden, einschließlich aber nicht begrenzt, auf Maschinen, die darauf gerichtet sind, Zuschnitte auszuführen. Außerdem kann die Erfindung angewandt werden auf alle Materialien, auf denen sich Markierungen 72 in regelmäßigen Abständen befinden.
  • Wie offenbart beinhaltet das Korrektursystem 63 ein Mittel zur Bestimmung eines Ausfalls eine Markierung 72 abzutasten, die auf einem Material 52 aufgebracht ist, wie z. B. einem optischen Scanner oder Sensor 74 und ein Computer- Steuerschaltkreis 84 und Mittel zur Aktivierung des Sensors 74 zum Abtasten des Durchgangs einer ersten nachfolgenden Markierung 72, welche auf dem Material 52 aufgebracht ist, wobei der Sensor 74 für ein offenes Abtast-Fenster frei gegeben ist. D. h. der Sensor ist frei gegeben bis z. B. eine zweite nachfolgende Markierung 72 detektiert ist im Gegensatz dazu einen Sensor nur frei zu geben für einen gesetzten Längenabschnitt zwischen Markierungen mit regelmäßigen Abständen wie z. B. dem letzten halben Zoll einer zu bildenden Tasche. Das Korrektursystem 63 beinhaltet weiter Mittel, den Sensor 74 für einen Teil einer Länge zu aktivieren zwischen Markierungen mit regelmäßigen Abständen, nachdem die erste nachfolgende Markierung abgetastet wurde (d. h. das Korrektursystem gibt den Sensor 74 für einen Teil einer Länge zwischen Markierungen in regelmäßigen Abständen frei). Das Korrektursystem 63 beinhaltet ebenso Mittel zur Bestimmung eines Korrekturabstandes R1 zwischen der ersten nachfolgenden Markierung 72 und einer Stelle, an der das Material angehalten wurde. Die Mittel zur Bestimmung einer Korrekturentfernung können einen Codierer 82, der mit einem Motor 78 verbunden ist, beinhalten. Das Korrektursystem beinhaltet auch ein Mittel zur Beförderung des Materials 52, um den Korrekturabstand R1, das z. B. eine Motorsteuerung 86 sein kann, welche mit dem Computer-Steuerschaltkreis 84 verbunden ist. Das Material 52 kann so befördert werden, dass eine zweite nachfolgende Markierung um den Sensor 74 zu liegen kommt, wenn der Sensor aktiviert wird für den Teil einer Länge zwischen Markierungen 72 mit regelmäßigen Abständen.
  • Vorzugsweise wird das Korrektursystem in Verbindung mit Film oder anderen Materialien verwendet, welche kein gedrucktes Material 67 in dem Bereich aufweist, wo der Scanner 74 solches gedrucktes Material abtasten kann. D. h. es gibt vorzugsweise kein gedrucktes Material mit Ausnahme der Markierungen in dem Bereich, in dem der Scanner abtastet. Andernfalls kann das System 50, wenn der Starter 61 aktiviert ist, die Indexierung vorwärts bewegen zu dem abgetasteten gedruckten Material, weil Block 94 in Fig. 4 und 5B den Scanner 74 frei gibt bis eine Markierung 72 abgetastet wird oder die Materiallänge 52 aufgehört hat, sich zu bewegen. Natürlich kann sich gedrucktes Material auf dem Material 52 befinden in einem Bereich, in dem der Scanner 74 nicht abtastet.
  • Es sei bemerkt, dass während die Erfindung in Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, der Fachmann eine große Vielfalt struktureller Einzelheiten entwickeln kann, ohne vom Prinzip der Erfindung abzuweichen. Deshalb soll die Erfindung so gedeutet werden, dass sie alle Äquivalente abgedeckt sind, die in den Bereich der unabhängigen Ansprüche fallen.

Claims (16)

  1. Verfahren zum Korrigieren der Beförderung von Materiallängen (52), welche regelmäßig beabstandete Markierungen (72) darauf aufweisen, welches die Schritte aufweist:
    Aktivieren eines Sensors (74) nur während eines vorbestimmten Abtastfensters, wobei das vorbestimmte Abtastfenster ein Teil einer Länge einer Tasche ist, welche gebildet wird;
    Feststellen eines Versagens eine Markierung (72) wahrzunehmen, welche auf dem Material (52) angeordnet ist durch den Sensor (74) während des vorbestimmten Abtastfensters,
    gekennzeichnet durch
    in Antwort auf Feststellen des Versagens die Markierung (72) wahrzunehmen, Aktivieren des Sensors (74) mittels eines Aktivierens eines Startermittels (61) zum Wahrnehmen des Vorbeigehens einer ersten nachfolgenden Markierung (72), die auf dem Material (52) angeordnet ist, wobei der Sensor (74) für ein längeres Abtastfenster als das vorbestimmte Abtastfenster aktiviert ist, um eine Länge des Materials (52) wahrzunehmen, die größer ist als das vorbestimmte Abtastfenster, bis die erste nachfolgende Markierung (72) wahrgenommen worden ist;
    Bestimmen einer Korrekturdistanz zwischen der ersten nachfolgenden Markierung (72) und einem Ort, wenn das Material (52) angehalten ist; und
    Vorrücken des Materials (52) um die Korrekturdistanz.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, welches des weiteren den Schritt eines Aktivierens des Sensors (74) nur während des vorbestimmten Abtastfensters aufweist, nachdem die erste nachfolgende Markierung (72) wahrgenommen worden ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Material (52) für einen temporären Zeitraum angehalten wird, wobei der temporäre Anhaltezeitraum eine Periode zwischen einem nachfolgenden kontinuierlichen Bilden individueller Taschen ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, welches des weiteren den Schritt eines Vorrückens des Materials (52) zum Bilden einer nachfolgenden Folgetasche um eine nominale Länge aufweist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Material (52) um die Korrekturdistanz vorgerückt wird, um eine kürzere erste Folgetasche zu bilden, und die nachfolgende Folgetasche nach der kürzeren ersten Folgetasche gebildet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Bestimmens einer Korrekturdistanz des weiteren definiert ist durch die Schritte:
    Messen einer Korrekturdistanz, von welcher die erste nachfolgende Markierung (72) von einem Scanner (74) versetzt ist, wenn die Materialbahn (52) temporär angehalten wurde für einen Zeitraum, wenn eine Führungstasche gebildet wird, wobei der temporäre Anhaltezeitraum eine Periode zwischen einem nachfolgenden kontinuierlichen Bilden individueller Taschen ist; und wobei der Schritt eines Vorrückens des Materials (52) des weiteren definiert ist durch die Schritte:
    Vorrücken der Materialbahn (52) um die Korrekturdistanz, um eine erste kürzere Folgetasche zu bilden; und
    Vorrücken der Materialbahn (52), um eine zweite Folgetasche zu bilden durch eine nominale Zuglänge, wobei die zweite Folgetasche nach der kürzeren ersten Folgetasche gebildet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Schritt eines Messens der Korrekturdistanz einen Kodierer (82) aufweist, der mit einem Motor (78) gekoppelt ist, der an einer Taschenherstellungsmaschine (58) angeordnet ist und betreibbar ist, um ein Signal zu erzeugen, das für eine Motordrehung kennzeichnend ist.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die nominale Zuglänge im wesentlichen gleich einem Mittelwert eines tatsächlichen gemessenen Abstandes zwischen nachfolgenden der Markierungen (72) ist plus oder minus einer gemessenen Fehlergröße, die während des vorhergehenden Ziehens plus einem Teil einer Abtastzone zwischen den Markierungen (72) bestimmt ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Startermittel (61) eine bedienerbetätigte Steuerung aufweist.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Startermittel (61) ein automatisches Mittel aufweist zum Wahrnehmen eines Versägens einer Markierung für eine gegebene Zahl von Malen.
  11. 11. Korrektursystem zum Korrigieren des Vorrückens von Materiallängen (52), welche regelmäßig beabstandete Markierungen (72) darauf aufweisen, aufweisend:
    einen Sensor (74) zum Wahrnehmen des Durchgangs von Markierungen (72);
    Mittel zum Aktivieren des Sensors (74) nur während eines vorbestimmten Abtastfensters, wobei das vorbestimmte Abtastfenster ein Teil einer Länge einer Tasche ist, welche gebildet wird;
    Mittel, die geeignet sind, um ein Versagen festzustellen, eine Markierung (72) wahrzunehmen, die auf dem Material (52) angeordnet ist, während des vorbestimmten Abtastfensters;
    Mittel zum Vorrücken des Materials (52), gekennzeichnet durch:
    Startermittel (61) zum Aktivieren des Sensors (74) zum Wahrnehmen des Durchgangs einer ersten nachfolgenden Markierung (72), die auf dem Material (52) angeordnet ist, wobei das Startermittel (61) geeignet ist zum Aktivieren des Sensors (74) in Antwort auf ein Versagen, eine Markierung (72) wahrzunehmen durch das Mittel, das geeignet ist, um ein Versagen festzustellen, eine Markierung (72) wahrzunehmen, wobei der Sensor (74) geeignet ist, für ein längeres Abtastfenster als das vorbestimmte Abtastfenster aktiviert zu sein, um eine Länge des Materials (52) wahrzunehmen, die größer ist als das vorbestimmte Abtastfenster, bis die erste nachfolgende Markierung (72) wahrgenommen worden ist;
    Mittel (63) zum Bestimmen einer Korrekturdistanz zwischen der ersten nachfolgenden Markierung (72) und einem Ort, wenn das Material (52) angehalten ist;
    wobei das Mittel zum Vorrücken des Materials (52) das Material um die Korrekturdistanz vorrückt.
  12. 12. System nach Anspruch 11, welches des weiteren Mittel zum Aktivieren des Sensors (74) während des vorbestimmten Abtastfensters aufweist, nachdem die erste nachfolgende Markierung (72) wahrgenommen worden ist.
  13. 13. System nach Anspruch 11, wobei das Mittel (63) zum Feststellen einer Distanz einen Kodierer (86) aufweist, der mit einem Motor (78) gekoppelt ist, wobei der Motor (78) an einer Taschenherstellungsmaschine (58) angeordnet ist, wobei der Kodierer (86) mit einer Computer- Steuerungsschaltung (84) gekoppelt ist.
  14. 14. System nach Anspruch 11, wobei das Mittel zum Vorrücken einen Motor- Controller aufweist, der mit der Computer-Steuerschaltung (84) gekoppelt ist, wobei der Motor (78) des weiteren mit dem Motor-Controller gekoppelt ist, und Zugrollen (68), die an der Taschenherstellungsmaschine (58) angeordnet sind, wobei die Zugrollen (68) operativ mit dem Motor (78) verbunden sind.
  15. 15. System nach Anspruch 11, wobei das Startermittel (61) einen bedienerbetätigbaren Knopf aufweist.
  16. 16. System nach Anspruch 11, wobei das Startermittel (61) ein Mittel aufweist zum Wahrnehmen eines Versagens einer Markierung eine gegebene Anzahl von Malen und zum Aufrufen eines Korrekturprogramms (90), das in einer Computer-Steuerschaltung (84) angeordnet ist in Antwort auf das Versagen.
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