DE69609263T2 - Verfahren zur Erzeugung von einer Originalbilddateneinstelltabelle für ein Probedrucksystem - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von einer Originalbilddateneinstelltabelle für ein Probedrucksystem

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft ein Einstellverfahren zum Einstellen von Vorlagebilddaten, die an ein Probedrucksystem gegeben werden, um experimentelle Probedrucke herzustellen, bevor Drucke von einem Hauptdrucksystem ausgeführt werden, und insbesondere ein Verfahren zum Erzeugen einer Einstelltabelle zum Einstellen von Vorlagebilddaten, um eine Differenz in Farbcharakteristiken zwischen Probedrucken, die von einem Probedrucksystem hergestellt worden sind, und Drucken, die von einem Hauptdrucksystem hergestellt werden, zu korrigieren.
  • Vor dem Hauptdrucken, das durchgeführt wird, indem Vorlagebilddaten an ein Hauptdrucksystem gegeben werden, werden dieselben Vorlagebilddaten an ein Probedrucksystem gegeben, um einen experimentellen Druck zu erstellen. Wie die experimentellen Drucke aussehen, wird vorab bestätigt, um zu verhindern, daß eine große Produktionsmenge an unnötigen und unbrauchbaren Drucken hergestellt wird.
  • In diesem Fall kann eine solche Bestätigung nicht gemacht werden, wenn nicht die Färbung der Drucke, die von dem Probedrucksystem erstellt worden sind, der den Drucken entspricht, die von dem Hauptdrucksystem erstellt werden. Jedoch hat das Probedrucksystem einen Mechanismus, der nicht notwendig derselbe ist, wie der des Hauptdrucksystems, und zeigt eine bestimmte Farbcharakteristik an, abhängig von den Eigenschaften der Farbe. Demgemäß gibt es eine Wahrscheinlichkeit, daß die Drucke aus dem Probedrucksystem eine Färbung haben, die unterschiedlich von der aus dem Hauptdrucksystem ist, selbst wenn dieselben Vorlagebilddaten zugeführt werden.
  • Um die Wahrscheinlichkeit auszuschalten, wird eine Einstellung der Vorlagebilddaten durchgeführt, bevor die Vorlagebilddaten an ein Probedrucksystem gegeben werden, so daß die Ausgabe des Probedrucksystems dieselbe Färbung hat wie die Ausgabe des Hauptdrucksystems. Die folgenden Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten-Einstelltabelle sind bisher bekannt.
  • Fig. 1A bis 1C sind Schaubilder, die ein erstes herkömmliches Erstellverfahren für eine Einstelltabelle zeigen. Insbesondere zeigt die Fig. 1A eine Prozedur in Verbindung mit einem Hauptdrucksystem, Fig. 1B zeigt eine Prozedur in Verbindung mit einem Probedrucksystem und Fig. 1C ist ein Konzeptionsdiagramm, welches eine Einstelltabelle zeigt, die vor dem Probedrucksystem angeordnet ist.
  • Zunächst werden Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), die subtraktive Primärfarbkomponenten aufweisen, an ein Hauptdrucksystem 10 gegeben. Entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), druckt das Hauptdrucksystem 10 ein Farbchart A aus, das alle Farbflecken aufweist, welche durch das Hauptdrucksystem 10 gebildet werden können. Die jeweiligen Flecken des Farbcharts A werden von einem Farbscanner 11 abgetastet, um primäre Farbbilddaten (RGB&sub0;) für die jeweiligen Flecken zu erhalten. Die primären Farbbilddaten (RGB&sub0;) werden über eine Konversionstabelle 12 in Meßwerte (XYZ&sub0;) der jeweiligen Flecken umgewandelt. Allgemein gesprochen erzeugen Farbscanner bestimmte Primärfarben-Bilddaten (RGB) abhängig von ihren jeweiligen Typen.
  • Demgemäß ist es notwendig, für jeden Typ eines Farbscanners eine Konversionstabelle vorzubereiten.
  • Anschließend, indem nach und nach die Meßwerte (XYZ&sub0;) der jeweiligen Flecken mit den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) verglichen werden, wird eine Konversionstabelle 14 erzeugt, die eine Eins-zu-Eins-Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) und den Meßwerten (XYZ&sub0;) festlegt. Es wird angenommen, daß diese Korrespondenz eine Funktion f ist, d. h.
  • XYZ&sub0; = f(CMYK&sub0;).
  • Als nächstes, in der Prozedur, wie sie in Fig. 1B gezeigt ist, werden dieselben Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), wie sie an das Hauptdrucksystem 10 gegeben worden sind, an das Probedrucksystem 15 gegeben. Das Probedrucksystem 15 druckt ein Farbchart B entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) aus. Die jeweiligen Flecken des Farbcharts B werden von dem Farbscanner 11 abgetastet, um Primärfarben-Bilddaten (RGBg) für jeweilige Flecken zu er halten. Die Primärfarben-Bilddaten (RGBg) werden über die Konversionstabelle 12 umgewandelt, um Meßwerte (XYZg) der jeweiligen Flecken zu erhalten.
  • Anschließend, indem nach und nach die Meßwerte (XYZg) mit den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) verglichen werden, wird eine Konversionstabelle 16 erstellt, die eine Eins-zu-Eins- Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) und den Meßwerten (XYZg) festlegt. Es wird angenommen, daß diese Korrespondenz eine Funktion g ist, d. h.
  • XYZg = g(CMYK&sub0;).
  • Anschließend werden die Meßwerte (XYZ&sub0;) und die Meßwerte (XYZg) miteinander verglichen. In dem Fall, daß diese Meßwerte (XYZ&sub0;) und (XYZg) nicht miteinander übereinstimmen, ist es notwendig, die Vorlagebilddaten, die an das Probedrucksystem 15 gegeben werden sollen, einzustellen. Bei diesem Erstellverfahren für eine Einstelltabelle wird eine Einstelltabelle 17 vor dem Probedrucksystem vorgesehen.
  • Die Einstelltabelle 17 wird wie folgt erzeugt. Zuerst wird eine Konversionstabelle 16', d. h. eine inverse Funktion g&supmin;¹ der Funktion g, zum Umwandeln der Meßwerte (XYZg) in die Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) erzeugt. Beim Erhalt der Meßwerte (XYZ&sub0;) gibt die Konversionstabelle 16' (d. h. g&supmin;¹) Bilddaten (CMYKg) aus, die es dem Probedrucksystem 15 mit einer Kennlinie der Funktion g ermöglicht, einen Ausdruck zu fertigen, der die Meßwerte (XYZ&sub0;) hat. Anschließend wird die Einstelltabelle 17 erzeugt, indem die Konversionstabelle 14 (d. h. die Funktion f) und die Konversionstabelle 16' (d. h. die Funktion g&supmin;¹) kombiniert werden.
  • Wie die Einstelltabelle 17 arbeitet, wird mit Bezug auf Fig. 1C beschrieben. Die Einstelltabelle 17 ist eine Kombination aus den Konversionstabellen 14 und 16'. Demgemäß werden die Vorlagebilddaten (CMYK&sub3;) in die Meßwerte (XYZ&sub0;) durch die Konverstionstabelle 14 umgewandelt. Die erhaltenen Meßwerte (XYZ&sub0;) werden an die Konversionstabelle 16' gegeben und in Bilddaten (CMYKg) umgewandelt. Auf diese Weise erstellt das Probedrucksystem 15 einen Druck mit den Meßwerten (XYZ&sub0;) entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;). Die Meßwerte der Drucke des Probedrucksystems 15 entsprechen denen der Drucke des Hauptdrucksystems 10.
  • Fig. 2A bis 2D zeigen ein zweites herkömmliches Erstellverfahren für eine Einstelltabelle. Insbesondere zeigt Fig. 2A eine Prozedur in Verbindung mit einem Hauptdrucksystem 10, Fig. 2B zeigt eine Prozedur in Verbindung mit einem Probedrucksystem 15, Fig. 2C und 2D zeigen jeweils Einstellprozeduren.
  • Beim zweiten herkömmlichen Erstellverfahren für eine Einstelltabelle wird eine Einstelltabelle erstellt, ohne daß Meßwerte (XYZ) erhalten werden. Insbesondere werden, in Fig. 2A, in einer ähnlichen Weise wie bei dem ersten Erstellverfahren für eine Einstelltabelle, Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), die subtraktive Primärfarbkomponenten aufweist, an ein Hauptdrucksystem 10 gegeben. Entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) druckt das Hauptdrucksystem 10 ein Farbchart A auf, das alle Farbflecken enthält, die von dem Hauptdrucksystem 10 erstellt werden können. Die jeweiligen Flecken des Farbcharts A werden von einem Farbscanner 11 abgetastet, um Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) für die jeweiligen Flecken zu erhalten. Anschließend werden sekundäre subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub1;) aus den Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) erhalten, wobei eine zuvor vorbereitete Konversionstabelle 12' benutzt wird.
  • Als nächstes, in der Prozedur, die in Fig. 2B gezeigt ist, werden dieselben Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) an ein Probedrucksystem 15 gegeben. Das Probedrucksystem 15 druckt ein Farbchart B entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) aus. Die jeweiligen Flecken des Farbcharts B werden von dem Farbscanner 11 abgetastet, um Primärfarben-Bilddaten (RGBg) für die jeweiligen Flecken zu erhalten. Anschließend werden sekundäre subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub2;) aus den Primärfarben-Bilddaten (RGBg) erhalten, wobei die Konversionstabelle 12' benutzt wird.
  • Danach wird eine Einstelltabelle h zum Einstellen der Bilddaten CMYK&sub2; auf die Bilddaten (CMYK&sub1;) erzeugt.
  • Im Fall von Vorlagebilddaten, die subtraktive Primärfarbenkomponenten aufweisen, wie in Fig. 2C gezeigt, wird die Einstelltabelle h vor dem Probedrucksystem 15 vorgesehen. Die Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) werden durch die Einstelltabelle h auf die subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub1;) eingestellt. Die eingestellten Bilddaten (CMYK&sub1;) werden an das Probedrucksystem 15 gegeben.
  • Im Falle von Vorlagebilddaten mit drei Primärfarbkomponenten, wie in Fig. 2D gezeigt, wird die Einstelltabelle h vor dem Probedrucksystem 15 vorgesehen. Weiter ist die Konversionstabelle 12' vor der Einstelltabelle h vorgesehen. Die ursprünglichen drei Primärfarben- Bilddaten (RGB&sub0;) werden in subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub0;) über die Konversionstabelle 12' umgewandelt, und die Bilddaten (CMYK&sub0;) werden durch die Einstelltabelle h auf die subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub1;) eingestellt. Danach werden die eingestellten subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub1;) an das Probedrucksystem 15 gegeben.
  • Bei dem ersten herkömmlichen Erstellverfahren für eine Einstelltabelle, wie oben erwähnt, wird die Einstelltabelle 17 vor einem Probedrucksystem 15 vorgesehen. Die Einstelltabelle 17 wird erzeugt, indem die Konversionstabelle 14 zum Festlegen der Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), die an das Hauptdrucksystem 10 gegeben werden, und den Meßwerten (XYZ&sub0;) des Druckes des Hauptdrucksystems 10, die Konversionstabelle 16 zum Festlegen der Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;), die an das Probedrucksystem 15 gegeben werden, und den Meßwerten (XYZg) des Druckes des Probedrucksystems 15, erstellt werden und die Konversionstabelle 14 mit dem Inversen der Konversionstabelle 16 kombiniert wird. Demgemäß gab es die Notwendigkeit, zusätzlich zu den Konversionstabellen 12 die Konversionstabelle 14 und die Konversionstabelle 16 zu erstellen.
  • Bei dem zweiten herkömmlichen Erstellverfahren für eine Einstelltabelle wird die Konversionstabelle h vor dem Probedrucksystem 15 vorgesehen. Die Konversionstabelle h wird erzeugt, indem die sekundären subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub1;) und (CMYK&sub2;) verglichen werden. Die sekundären Bilddaten (CMYK&sub1;) und (CMYK&sub2;) werden erzeugt, indem die Konversionstabelle 12' verwendet wird, um Primärfarben-Bilddaten (RGB) in subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK) umzuwandeln.
  • Beim zweiten herkömmlichen Erstellverfahren für eine Einstelltabelle ist es nicht erforderlich, Meßwerte zu erhalten. Jedoch ist die Konversionstabelle 12' mit Skalenabbildung und Einrichtebedingungen versehen. Dementsprechend ist die Korrespondenz zwischen den Primärfarben-Bilddaten (RGB) und den subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK) keine eindeutige Beziehung.
  • Genauer, im Fall eines transparenten Dokuments, werden Primärfarben-Bilddaten (RGB) in subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK) in einer solchen Weise umgewandelt, daß Meßwerte des Dokuments mit denen des Drucks nicht übereinstimmen. Dies geschieht, weil, von einem kolorimetrischen Standpunkt her, Färbebereiche (Skalen) zwischen dem transparenten Dokument und dem gedruckten Material unterschiedlich sind. Diese Art wird eine Skalenabbildung genannt. In vielen Fällen kann die Skalenabbildung zum Versetzen einer Differenz in den Farbbereichen von einem Benutzer frei geändert werden. Angesichts dessen ist es unmöglich, eine Konversionstabelle zu erzeugen, um Primärfarben-Bilddaten (RGB) in Bilddaten (CMYK) in einer Eins-zu-Eins-Korrespondenz umzuwandeln.
  • Demgemäß kann das zweite herkömmliche Erstellverfahren für eine Einstelltabelle keine Einstelltabelle erzeugen, die so arbeitet, daß sie Vorlagebilddaten genau einstellt.
  • Die WO-A-93/20648 offenbart eine Technik fr die Farbkorrektur mit einer vierdimensionalen Nachschlagetabelle.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Erstellverfahren für eine Einstelltabelle für Vorlagebilddaten zur Verfügung zu stellen, mit dem die obengenannten Probleme, die dem Stand der Technik innewohnen, überwunden werden.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Erzeugen einer Einstelltabelle für Vorlagebilddaten zur Verfügung zu stellen, die sicher die Färbungen von Drucken, die von einem Probedrucksystem erstellt worden sind, denen des Drucks entsprechen lassen kann, die von einem Hauptdrucksystem erstellt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zum Erzeugen einer Vorlagebilddaten- Einstelltabelle für ein Probedrucksystem gerichtet, mit den Schritten: Abtasten eines Farbbildes, das von einem Hauptdrucksystem erzeugt worden ist, entsprechend Vorlagebilddaten, welche subtraktive Primärfarbenkomponenten aufweisen, um erste Primärfarben-Bilddaten zu erzeugen; Erzeugen einer Referenz-Konversionstabelle, um die ersten Primärfarben-Bilddaten in sekundäre subtraktive Haupt-Primärfarben-Bilddaten umzuwandeln, die identisch den Vorlagebilddaten sind; Abtasten eines Farbbildes, das von einem Probedrucksystem erstellt worden ist, entsprechend denselben Vorlagebilddaten, um zweite Primärfarben-Bilddaten zu erzeugen; Umwandeln der sekundären Primärfarben-Bilddaten in sekundäre subtraktive Pro be-Primärfarben-Bilddaten durch die Referenz-Konversionstabelle; und Erzeugen einer Einstelltabelle, um die sekundären subtraktiven Probe-Primärfarben-Bilddaten in die sekundären subtraktiven Haupt-Primärfarben-Bilddaten umzuwandeln.
  • Es kann bevorzugt sein, ein Farbchart zu erstellen, daß alle Farbflecken aufweist, die das Hauptdrucksystem erstellen kann.
  • Die Einstelltabelle kann erzeugt werden durch: Vorbereiten einer bestimmten Anzahl sekundärer subtraktiver Probe-Primärfarben-Bilddaten; Auffinden entsprechender Korrespondenzen zwischen der vorbereiteten festgelegten Anzahl von sekundären subtraktiven Probe- Primärfarben-Bilddaten und den sekundären subtraktiven Haupt-Primärfarben-Bilddaten; und Festlegen eines Einstellwertes für alle sekundären subtraktiven Probe-Primärfarben- Bilddaten, basierend auf den gefundenen Korrespondenzen.
  • Die Einstelltabelle kann erzeugt werden, indem weiter eine angenäherte Einstellkurve berechnet wird, basierend auf den festgelegten Einstellwerten. Die angenäherte Einstellkurve kann bevorzugt durch ein Verfahren der kleinsten Quadrate berechnet werden. Auch können Einstellwerte, die von den festgelegten Einstellwerten abweichen, basierend auf den festgelegten Einstellwerten durch ein Proportionalverteilungsverfahren berechnet werden.
  • Bei diesem erfinderischen Erstellverfahren wird eine Referenz-Konversionstabelle erzeugt. Die Referenz-Konversionstabelle stellt die Umwandlung von ersten Primärfarben-Bilddaten in sekundäre subtraktive Haupt-Primärfarben-Bilddaten sicher, die mit den Vorlagebilddaten identisch sind. Sekundäre Primärfarben-Bilddaten werden in sekundäre subtraktive Probe- Primärfarben-Bilddaten durch die Referenz-Konversionstabelle umgewandelt. Basierend auf den sekundären subtraktiven Haupt- und Probe-Primärfarben-Bilddaten wird eine Einstelltabelle erzeugt.
  • Die Referenz-Konversionstabelle schaltet den Einfluß ihrer Inhalte aus, z. B. Skalenabbildung, Einrichtebedingungen, da die Kennlinie der Tabelle eine Eins-zu-Eins-Korrespondenz ist. Dies stellt den direkten Vergleichen zwischen den sekundären subtraktiven Probe-Primärfarben- Bilddaten und den Vorlagebilddaten sicher. Demgemäß kann eine genaue Einstelltabelle erstellt werden.
  • Auch benötigt dieses erfinderische Verfahren keine Meßwerte. Somit kann eine genaue Einstelltabelle leicht und in einer kürzeren Zeitdauer erstellt werden.
  • Weiter, in dem Fall, daß ein Farbchart verwendet wird, das alle Farbflecken aufweist, welche das Hauptdrucksystem erstellen kann, kann eine zuverlässigere Einstelltabelle erzeugt werden. Das Festlegen der Einstellwerte kann die Erzeugung der Einstelltabelle vereinfachen. Die angenäherte Einstellkurve wird die Feineinstellung der Vorlagebilddaten ermöglichen.
  • Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden genauen Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen deutlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1A bis 1C sind Schaubilder, die das erste herkömmliche Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten-Einstelltabelle wie oben beschrieben zeigen, wobei Fig. 1A die Prozedur in Verbindung mit dem Hauptdrucksystem zeigt, Fig. 1B die Prozedur in Verbindung mit dem Probedrucksystem zeigt und Fig. 1C die Anordnung der Einstelltabelle zeigt;
  • Fig. 2A bis 2D sind Schaubilder, die das zweite herkömmliche Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten-Einstelltabelle zeigen, das ebenfalls oben beschrieben ist, wobei Fig. 2A die Prozedur in Verbindung mit dem Hauptdrucksystem zeigt, Fig. 2B die Prozedur in Verbindung mit dem Probedrucksystem zeigt, Fig. 2C und 2D die Anordnung der Einstelltabelle zeigen;
  • Fig. 3A bis 3C sind Schaubilder, die ein Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten- Einstelltabelle gemäß der Erfindung zeigen, wobei Fig. 3A eine Prozedur in Verbindung mit einem Hauptdrucksystem zeigt, Fig. 3B eine Prozedur in Verbindung mit einem Probedrucksystem zeigt und Fig. 3C eine Anordnung einer Einstelltabelle zeigt; und
  • Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, die eine Interpolation zeigt, welche bei dem erfinderischen Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten-Einstelltabelle benutzt wird.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • Mit Bezug auf die Fig. 3A bis 3C, die ein Erstellverfahren für eine Vorlagebilddaten- Einstelltabelle gemäß der Erfindung zeigen, ist bei 1 ein Hauptdrucksystem zum Durchführen des Hauptdruckens angegeben. Vorlagebilddaten, die subtraktive Primärfarbenkomponenten C(Cyan), M(Magenta), Y(Gelb) und K(Schwarz) haben, werden an das Hauptdrucksystem 1 gegeben. Die Vorlagebilddaten sind Pixelinformation eines gegebenen Farbbbildes. Das Hauptdrucksystem 1 druckt ein Farbbild auf ein Druckblatt entsprechend den Vorlagebilddaten.
  • Es sollte angemerkt werden, daß ein Farbbild erzeugt wird, indem jeweilige Bilder von Farbkomponenten C, M, Y und K in dieser Reihenfolge überlagert werden, und die Bildabstufung ausgedrückt wird, indem die Maschengröße (im Fall des Siebdrucks) oder die Liniendichte (im Fall des Liniendrucks) geändert wird.
  • Auch bei 3 angegeben ist ein Probedrucksystem zum Durchführen des Probedrucks. Ein üblicher Farbdrucker wird als das Probedrucksystem 3 benutzt. Dieselben Vorlagebilddaten, die subtraktive Primärfarbenkomponenten C, M, Y und K aufweisen, wie sie an das Hauptdrucksystem 1 gegeben werden, werden an das Probedrucksystem 3 gegeben. In einer ähnlichen Weise wie bei dem Hauptdrucksystem druckt das Probedrucksystem 3 ein Farbbild auf ein Druckblatt entsprechend den Vorlagebilddaten.
  • Bezeichnet mit 2 ist ein Farbscanner zum Lesen eines Farbbildes, das auf ein Druckblatt gedruckt worden ist, um jeweilige Primärfarben-Bilddaten R (Rot), G (Grün) und B (Blau) zu erzeugen. Der Farbscanner 2 umfaßt eine Lichtquelle zum Ausleuchten eines Farbbildes auf dem Druckblatt, eine Photosensoranordnung zum Umwandeln von Licht, das vom Druckblatt reflektiert worden ist oder durch dieses hindurchgelassen ist, in elektrische Signale entsprechend einer Lichtmenge, und Spektralfilter für Rot, Grün und Blau, die auf einer Vorderfläche der Photosensoranordnung für die Farbtrennung vorgesehen sind. Das Abtasten wird unter der Bedingung durchgeführt, daß externes Licht blockiert wird.
  • Als nächstes wird das Erstellen einer Einstelltabelle beschrieben. In Fig. 3A werden Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) an das Hauptdruckssystem 1 gegeben, um ein Farbchart A zu erzeugen.
  • Das Farbchart A weist alle Farbflecken auf, die von dem Hauptdrucksystem 1 erzeugt werden könne, oder eine festgelegte Anzahl von Farbflecken. Die Farbflecken sind in der Form einer Palette angeordnet.
  • Das Farbchart A wird von dem Farbscanner 2 abgetastet, um Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) zu erzeugen. Anschließend wird eine Referenz-Konversionstabelle 4 zum Umwandeln der Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) in sekundäre subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub0;') erzeugt. Die sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') sind mit den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) identisch.
  • Als erstes werden die Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) experimentell in vorläufige sekundäre Bilddaten (CMYK&sub0;) durch eine beliebige Konversionstabelle 4 umgewandelt. Basierend auf den vorläufigen Bilddaten (CMYK&sub0;') werden die Inhalte der gegebenen Konversionstabelle 4 neu geschrieben oder geändert, so daß die umgewandelten sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') identisch zu den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) werden. Die Inhalte der gegebenen Konversionstabelle 4, die die sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') ausmachen, stimmen mit den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) überein, die als die Inhalte der Referenz-Konversionstabelle festgelegt werden.
  • Ein überschreibbarer Speicher oder RAM-Speicher wird bevorzugt verwendet, um die Referenz-Konversionstabelle 4 zu speichern. Als Alternative kann daran gedacht werden, die Referenz-Konversionstabelle 4 in einem ROM oder dergleichen zu speichern.
  • Weiter sollte angemerkt werden, daß die rohen und sekundären subtraktiven Primärfarben- Bilddaten durch die unterschiedlichen Buchstaben (CMYK&sub0;) und (CMYK&sub0;') identifiziert werden, um die Beschreibung zu vereinfachen, obwohl sie identische Daten darstellen.
  • Anschließend, in Fig. 3B, werden dieselben subtraktiven Vorlage-Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub0;) an das Probedrucksystem 3 gegeben, das wiederum ein Farbchart B entsprechend den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) ausdruckt. Die jeweiligen Flecken des Farbcharts B werden von dem Farbscanner 2 abgetastet, um Primärfarben-Bilddaten (RGBg) für die jeweiligen Flecken zu erhalten. Indem die oben erzeugte Referenz-Konversionstabelle 4 benutzt wird, werden die Primärfarben-Bilddaten (RGBg) in sekundäre Bilddaten (CMYKh) umgewandelt.
  • Danach wird eine Einstelltabelle T erzeugt, die die sekundären Bilddaten (CMYKh) in die sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') umwandelt.
  • Die Einstelltabelle T hat eine Charakteristik ähnlich der zusammengesetzten Funktion der Funktionen f und g&supmin;¹ bei dem ersten herkömmlichen Verfahren. Wie oben angesprochen, sind die Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) und die sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') zueinander identisch. Demgemäß ist das Auffinden einer Korrespondenz zwischen den sekundären Bilddaten (CMYKh) und den sekundären Bilddaten (CMYK&sub0;') äquivalent zum Auffinden einer Korrespondenz zwischen den sekundären Bilddaten (CMYKh) und den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;).
  • Die Korrespondenz zwischen den sekundären subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYKh) und den Primärfarben-Bilddaten (RGBg) hat eine Funktion ähnlich der Funktion f im Hinblick auf die Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) und den Meßwerten (XYZ&sub0;) in der Konversionstabelle 14 bei dem ersten herkömmlichen Verfahren. Auch hat die Korrespondenz zwischen den Primärfarben-Bilddaten (RGBg) und den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) eine Funktion ähnlich dem Inversen der Funktion g in bezug auf die Korrespondenz zwischen den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) zu den Meßwerten (XYZg) in der Konversionstabelle 16 bei dem ersten herkömmlichen Verfahren. Somit hat die Einstelltabelle T, um die sekundären Bilddaten (CMYKh) an die Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) anzupassen, eine Charakteristik, die durch eine zusammengesetzte Funktion der Funktionen ähnlichen den Funktionen f und g&supmin;¹ definiert ist.
  • Die Einstelltabelle T wird erzeugt, indem jeweilige Korrespondenzen zwischen den sekundären Bilddaten (CMYKh) und den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) aufgefunden werden. Wenn jedoch die Anzahl der sekundären Bilddaten (CMYKh) klein ist, ist es schwierig, das Probedrucksystem 3 dazu zu bringen, Drucke anzufertigen, die mit den Drucken, die von dem Hauptdrucksystem 1 erstellt werden, stark übereinstimmen. In diesem Fall, wie in Fig. 4 gezeigt, wird die folgende Interpolation angewandt.
  • In Fig. 4 stellt die horizontale Achse sekundäre Bilddaten (CMYKh) dar, während die vertikale Achse Einstellwerte für die Einstelltabelle T darstellt, die basierend auf sekundären Bilddaten (CMYKh) eingestellt sind. Basierend auf diesen Punkten wird mittels eines Verfahrens der kleinsten Quadrate eine angenäherte Einstellkurve F berechnet. Die Kurve F in der graphischen Darstellung stellt die Einstellkurve dar. Die Einstelltabelle T hat Werte, die für je weilige subtraktive Primärkomponenten C(Cyan), M(Magenta), Y(Gelb) und K(Schwarz) für Bilddaten wie folgt eingestellt sind:
  • C&sub0; = FC(CMYKh)
  • M&sub0; = FM(CMYKh)
  • Y&sub0; = FY(CMYKh)
  • K&sub0; = FK(CMYKh)
  • Auf diese Weise kann die Einstelltabelle T kontinuierliche Korrespondenzen zwischen Einstellwerten und sekundären Bilddaten (CMYKh) zur Verfügung stellen.
  • Es ist bevorzugt, die Einstellkurve F in einen Speicher zu speichern und einen Einstellwert für ein unterschiedliches Probedrucksystem entsprechend der Einstellkurve F zu berechnen.
  • In dem Fall, daß es viele sekundäre Bilddaten (CMYKh) gibt, können Einstellwerte basierend auf den sekundären Bilddaten (CMYKh) eingerichtet werden und in einem Speicher gespeichert werden, anstatt daß die Einstellkurve F berechnet wird. In diesem Fall können Einstellwerte neben den Einstellwerten, die basierend auf den tatsächlich erhaltenen sekundären Bilddaten (CMYKh) eingestellt sind, einfach basierend auf einer Distanz zwischen benachbarten eingestellten Werten erhalten werden, indem ein Proportionalverteilungsverfahren benutzt wird.
  • Das Proportionalverteilungsverfahren kann das einfache Einstellen von Einstellwerten für einen weiten Bereich von Bilddaten liefern. Auch kann dieses Proportionalverteilungsverfahren für jeden Farbbereich angewendet werden. In diesem Fall kann eine bestimmte Grenzenbearbeitung durchgeführt werden, um Diskontinuitäten an Grenzlinien zwischen den benachbarten Bereichen zu behandeln.
  • Die erzeugte Einstelltabelle T wird vor dem Probedrucksystem 3 angeordnet. Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) werden an die Einstelltabelle T gegeben, in der die Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) eingestellt werden. Die eingestellten Vorlagebilddaten (CMYK) werden dann an das Probedrucksystem 3 gegeben.
  • In dem Fall, daß die Vorlagebilddaten P1 Primärfarben-Bilddaten (RGB) aufweisen, wie in Fig. 3C gezeigt, werden die Vorlagebilddaten RGB in subtraktive Primärfarben-Bilddaten (CMYK) mit der Referenz-Konversionstabelle 4 umgewandelt. Danach werden die umgewandelten Bilddaten (CMYK) über die Einstelltabelle T eingestellt und dann an das Probedrucksystem 3 gegeben. Ein Druck P2, der von dem Probedrucksystem 3 erstellt wird, wird mit Drucken übereinstimmen, die von dem Hauptdrucksystem 1 erstellt werden.
  • Bei dieser Ausführungsform wird zunächst eine Referenz-Konversionstabelle 4, die die Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) in die sekundären subtraktiven Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub0;) umwandelt, erzeugt. Danach wird die Referenz-Konversionstabelle 4 benutzt, um die Primärfarben-Bilddaten (RGBg) für das Probedrucksystem umzuwandeln. Der Vergleich von Drucken, die mit dem Probedrucksystem 3 erstellt worden sind, mit denen, die von dem Hauptdrucksystem 1 erstellt worden sind, kann leicht durchgeführt werden. Auch kann eine Färbungsänderung bei Drucken des Probedrucksystems 3 selbst einfach erkannt werden.
  • Weiter können solche Färbungsveränderungen in einem Farbraum mit subtraktiven Primärfarbenkomponenten CMYK erkannt werden. Dies wird es möglich machen, eine Einstelltabelle zum Einrichten eines Probedrucksystems und eine Einstelltabelle zum Berücksichtigen einer Skalenabbildung zu erzeugen.
  • Darüberhinaus ist es nicht notwendig, Primärfarben-Bilddaten (RGB) in Meßdaten (XYZ) umzuwandeln. Somit können die Arbeitsweise und Vorrichtung für die Einstelltabellen- Erzeugung vereinfacht werden.
  • Bei der vorangehenden Ausführungsform wird für das Abtasten ein Farbchart mit allen Farbflecken vorbereitet. Jedoch ist die vorliegenden Erfindung nicht darauf beschränkt. Es kann möglich sein, irgendetwas zu benutzen, das wenigstens Farbbereiche hat, welche ausreichen, die Referenz-Konversiontabelle 4 zu erzeugen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen voll beschrieben worden ist, soll verstanden werden, daß verschiedene Änderungen und Modifikationen den Fachleuten deutlich werden. Daher sollen, falls solche Änderungen und Modifikationen sich nicht vom Rahmen der vorliegenden Erfindung entfernen, sie so gedacht sein, als daß sie hierin eingeschlossen sind.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.

Claims (6)

1. Verfahren zum Erzeugen einer Vorlagebilddaten-Einstelltabelle für ein Probedrucksystem, mit den Schritten:
Abtasten (Fig. 3, 2) eines Farbbildes, das von einem Hauptdrucksystem (1) entsprechend Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) erzeugt worden ist, welches subtraktive Primärfarbenkomponenten aufweisen, um erste Primärfarben-Bilddaten (RGB&sub0;) zu erzeugen;
Erzeugen einer Referenz-Konversionstabelle (4), um die erstes Primärfarben- Bilddaten in sekundäre subtraktive Haupt-Primärfarben-Bilddaten (CMYK&sub0;') umzuwandeln, die den Vorlagebilddaten (CMYK&sub0;) identisch sind;
Abtasten eines Farbbildes, das von einem Probedrucksystem (3) erstellt worden ist, entsprechend denselben Vorlagedaten, um zweite Primärfarben-Bilddaten (RGBg) zu erzeugen;
Umwandeln der zweiten Primärfarben-Bilddaten in sekundäre subtraktive Probe- Primärfarben-Bilddaten (CMYKh) mittels der Referenz-Konversionstabelle (4) und
Erzeugen einer Einstelltabelle (T), um die sekundären subtraktiven Probe- Primärfarben-Bilddaten (CMYKh) in die sekundären subtraktiven Haupt-Primärfarben- Bilddaten (CMYK&sub0;') umzuwandeln.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Farbbild ein Farbchart ist, welches alle Farbflecken aufweist, die das Hauptdrucksystem erstellen kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Einstelltabelle erzeugt wird durch:
Vorbereiten einer festgelegten Anzahl von sekundären subtraktiven Probe- Primärfarben-Bilddaten;
Auffinden entsprechender Korrespondenzen zwischen der vorbereiteten festgelegten Anzahl von sekundären subtraktiven Probe-Primärfarben-Bilddaten und den sekundären subtraktiven Haupt-Primärfarben-Bilddaten; und
Festlegen eines Einstellwertes für alle sekundären subtraktiven Probe-Primärfarben- Bilddaten basierend auf den aufgefundenen Korrespondenzen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Einstelltabelle erzeugt wird, indem weiter eine angenäherte Einstellkurve basierend auf den festgelegten Einstellwerten berechnet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die angenäherte Einstellkurve durch ein Verfahren der kleinsten Quadraten berechnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem andere Einstellwerte als die festgelegten Einstellwerte basierend auf den festgelegten Einstellwerten durch ein Proportionalverteilungsverfahren berechnet werden.
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