DE69607366T2 - Vorrichtung zum getrennten aufbewahren von mehreren mischungskomponenten vor dem gebrauch - Google Patents

Vorrichtung zum getrennten aufbewahren von mehreren mischungskomponenten vor dem gebrauch

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren von verschiedenen Substanzen bis zum Moment des Gebrauchs.
  • Der Markt bietet seit einiger Zeit medizinische Produkte, die aus zwei unterschiedlichen Komponenten bestehen, von denen eine ein Pulver ist und die andere eine Flüssigkeit. Diese Komponenten müssen bis zum Augenblick des Gebrauchs getrennt aufbewahrt werden.
  • Zum Zwecke der oben erwähnten getrennten Konfektion lehrt der Stand der Technik Vorrichtungen, welche einen Behälter für das Pulver und einen anderen für die Flüssigkeit enthalten. Diese beiden Elemente werden im Augenblick des Gebrauchs miteinander in Verbindung gebracht, so dass die Flüssigkeit und das Pulver vermischt werden können. Eine der Vorrichtungen besteht aus einer Kapsel, die auf dem Behälter angeordnet und mit einem Schneidelement versehen ist, welches durch Druck in den Flüssigkeitsbehälter eindringt, der durch eine dünne Membrane verschlossen ist, und diese Membrane durchschneidet, was es dem Pulver erlaubt, in den Behälter hinein zu fallen. In den Fällen von einigen Medikamenten weist diese Konfektion jedoch einen Nachteil auf, der in der Durchlässigkeit der dünnen, die Kapsel verschliessenden Membrane besteht. Tatsächlich kann bei einigen Substanzen ein Verderben der Pulver festgestellt werden, was ohne Zweifel durch die Durchlässigkeit des Behälters hervorgerufen wird. Es ist in weiterer Typ der Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, welcher einen Behälter für Flüssigkeiten enthält, auf dessen Tülle eine das Pulver enthaltende Kapsel aus verformbarem Material befestigt ist, welche auf der dem Behälter zugewandten Seite durch eine Kappe verschlossen ist. Diese Kappe, von erheblicher Stärke und somit absolut flüssigkeitsdichtend, wird zu einem doppelten Zweck durch Druck in die Kapsel eingesetzt. Zunächst und vor allem gewährleistet sie die Unversehrtheit der Kapsel; zweitens bewirkt sie eine leichte Verformung des Endes der Kapsel, die in den Behälter eingesetzt ist, welche Verformung sich in spezielle Unterschnitte einfügt, die im Inneren der Behältertülle vorgesehen sind, so dass ein Herausziehen der Kapsel aus dem Behälter verhindert wird, bevor die Kappe aus ihrer Position entfernt worden ist.
  • Um die Kappe zu entfernen und es dem Pulver somit zu ermöglichen, aus der Kapsel in Richtung des Behälters auszutreten und auch das Herausziehen der Kapsel aus dem Behälter zu erlauben, um dessen Inhalt zu benutzen, ist es notwendig, einen Druck auf den oberen Teil der Kapsel auszuüben. Auf diese Weise wirkt der obere Teil der Kapsel mit der Kappe zusammen, drückt diese nach unten und aus ihrem Sitz heraus. Eine Vorrichtung dieser Art ist in dem Europäischen Patent Nr. 634340 beschrieben.
  • Diese Art von Vorrichtung weist verschiedene Probleme auf. Zunächst bedeutet dies, dass die Vorrichtung mit einer speziellen, Unterschnitte enthaltenden Tülle hergestellt werden muss, was erheblich schwierig und nicht immer leicht durchführbar ist.
  • Zweitens ist es besonders schwierig, eine korrekte Verbindung zwischen der Kapsel und dem Behälter zu erhalten, und zwar insofern, dass, wenn die Verbindung zu locker ist, die Kapsel ohne das Entfernen der Kappe aus dem Behälter herausgezogen werden kann, was zu einem natürlich nicht zulässigen Verfälschen des Behälterinhaltes führen kann; wenn andererseits die Verbindung zu fest ist, wird es besonders schwierig, die Kappe aus ihrem Sitz zu entfernen, da hierbei ein übermässiger Druck auf die Kapsel erforderlich ist.
  • In letzterem Falle führt der Benutzer diesen Vorgang manchmal auf falsche Art durch (die korrekte Weise ist das Drücken mit einem Finger auf die Kapsel). Der Benutzer dreht den Behälter um und drückt die Kapsel gegen eine feste Fläche. Auf diese Weise erfolgt das Mischen der beiden Komponenten des Medikamentes auf die falsche Weise, da es nicht das Pulver ist, das in den Behälter fällt, sondern die Flüssigkeit dringt in die Kapsel ein, was zur Bildung von Klumpen und ähnlichem führt und folglich das Leeren der Vorrichtung mit Klumpen und allem erheblich schwer macht. Praktisch werden die beiden, das Medikament bildenden Elemente nicht korrekt gemischt.
  • Man sollte daran denken, dass diese Typen von Vorrichtungen in grosser Anzahl und unter Verwendung von Kunststoff hergestellt werden, weshalb es eher schwierig ist, mit solchen Abmessungstoleranzen zu arbeiten, welche eine korrekte und gewünschte Verbindung zwischen der Kapsel und dem Behälter gewährleisten können. Tatsächlich ist das Endergebnis fast immer eine zu lockere oder eine zu feste Verbindung.
  • Ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, die oben erwähnten Nachteile zu vermeiden, indem eine Vorrichtung vorgesehen wird, welche die Flüssigkeitsdichtung gewährleistet, welche es nicht erlaubt, die Kapsel von dem Behälter zu entfernen, wenn nicht nach dem Mischen der beiden Substanzen, und welche keinen erheblichen Kraftaufwand erfordert, um den Vorgang des Öffnens der Kapsel auszuführen.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist der, dass sie eine Vorrichtung vorsieht, welche konstruktionsmässig einfach und leicht herzustellen ist, und welche keine speziellen Behältertypen erfordert.
  • Diese Zwecke und Vorteile und noch weitere werden alle erreicht durch die Vorrichtung nach der Erfindung, wie sie in den nachstehenden Ansprüchen gekennzeichnet ist.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung einer Ausführung der Erfindung hervor, in Form eines nicht begrenzenden Beispiel in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, von denen die
  • - Abb. 1 einen Schnitt in vertikaler Erhebung von der Tülle des Behälters zeigt, auf welche die Kapsel mit der Kappe in einer geschlossenen Position aufgesetzt ist, sowie der unversehrte und teilweise an dem Behälter verschraubte Deckel (erste Darstellung);
  • - Abb. 2 zeigt einen Schnitt in vertikaler Erhebung von der Tülle des Behälters, auf welche die Kapsel mit der Kappe in einer offenen Position aufgesetzt ist, sowie der nun von seinem Sicherheitsstreifen befreite und vollkommen an dem Behälter verschraubte Deckel (zweite Darstellung);
  • - Abb. 3 zeigt einen Schnitt in vertikaler Erhebung von der Tülle des offenen Behälters mit einer von dem Behälter gelösten Kapsel-Deckel-Vorrichtung. Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält einen Behälter 1 mit einer Tülle 1a, auf welche eine Kapsel 2 aufgesetzt ist. Der Behälter 1 ist aus Kunststoff für medizinische Zwecke hergestellt. Die Kapsel besteht aus einem verformbaren Material, allgemein ein elastisch verformbarer Kunststoff, ebenfalls für medizinische Zwecke. Alle diese Materialien sind von bekanntem Typ und werden normalerweise verwendet. Die Kapsel 2 ist innen hohl und ist mit einer Öffnung 2a versehen, welche dem Inneren des Behälters 1 zugewandt ist, wenn die Kapsel 2 in diesen eingesetzt ist.
  • Die Kapsel 2 ist weiterhin mit einem Abschnitt 2c mit einer äusseren, seitlichen und zylindrischen Oberfläche versehen, welche sich, wenn die Kapsel 2 in den Behälter 1 eingesetzt ist, leicht eingreifend mit einem Abschnitt 1c einer internen Oberfläche des Behälters 1 verbindet, welche ebenfalls zylindrisch ist. Die Einsetztiefe der Kapsel 2 wird reguliert, indem die Kapsel 2 mit einem äusseren ringförmigen Wulst 12 versehen ist, der auf den oberen Rand des Behälters 1 auftrifft.
  • Die Vorrichtung enthält ausserdem eine Kappe 3, ebenfalls aus Kunststoff hergestellt, welche mit einem stangenförmigen Ansatz 3a versehen ist. Die Kappe 3 ist in die Kapsel 2 auf solche Weise eingesetzt, dass sie diese verschliesst. Wenn die Kappe 3 in die Kapsel 2 eingesetzt ist, befindet sich das Ende des vorgenannten Ansatzes 3a in der Nähe des oberen Endes der Kapsel 2.
  • Die Vorrichtung enthält weiter einen Deckel 4, hergestellt aus ausreichend steifem Kunststoff, welcher an der Öffnung des Behälters 1 mit Hilfe einer Schraubverbindung befestigt ist, und der auf solche Weise auf den Behälter 1 aufgesetzt ist, dass er die Kapsel 2 einschliesst.
  • Es ist ein Sicherheitsstreifen 5 vorgesehen, der in einem Stück mit dem Deckel 4 hergestellt und an den unteren Teil desselben durch einen leicht brechbaren, umlaufenden Abschnitt 10 angeschlossen ist. Der Streifen 5 ist innen mit einem ersten, ringförmigen Vorsprung 6 versehen, welcher in einen ersten ringförmigen Unterschnitt 7 greift, der in den äusseren Umlauf des Behälters 1 eingearbeitet ist.
  • Ein zweiter ringförmiger Vorsprung 8 befindet sich im Inneren des Deckels 4; vorzugsweise ist der ringförmige Vorsprung 8 am Ende des Gewindebereiches des Deckels 4 vorgesehen.
  • Der ringförmige Vorsprung 8 verbindet sich mit einem zweiten ringförmigen Unterschnitt 9, der in den äusseren Umlauf der Kapsel 2 eingearbeitet ist; vorzugsweise ist der ringförmige Unterschnitt 9 in den äusseren, ringförmigen Wulst 12 eingearbeitet, mit welchem die Kapsel 2 versehen ist.
  • An der Innenseite der oberen Fläche des Deckels 4 ist ein Vorsprung 11 koaxial zu dem Deckel 4 selbst angearbeitet. Nachstehend wird eine Beschreibung der Art und Weise gegeben, in welcher die oben beschriebene Kapsel benutzt wird. Während des Herstellungsverfahrens der Konfektion wird die Flüssigkeit in den Behälter 1 gegeben; das Pulver kommt in die Kapsel 2, die dann durch eine Kappe 3 verschlossen wird. Aufgrund der Art der Kappe ist dieser Verschluss flüssigkeitsdichtend und undurchlässig.
  • Die geschlossene Kapsel 2 wird dann in den Hals des Behälters 1 eingesetzt. Dieser Vorgang ist ausgesprochen einfach durch die "glatten zylindrischen Oberflächen" der beiden Seitenflächen, das heisst jeweils der 1c des Behälters und der 2c der Kapsel, welche in gegenseitigen Kontakt miteinander kommen. Diese Ausbildung der beiden Oberflächen macht die Konstruktion sehr einfach und gewährleistet ein perfektes Abdichten gegen jeden möglichen Austritt von Flüssigkeit aus dem Behälter. Anschliessend wird der Deckel auf die so erhaltene Kapsel-Behälter- Vorrichtung aufgesetzt. Dieser Vorgang wird auf solche Weise ausgeführt, dass der erste, sich an dem Sicherheitsstreifen befindliche ringförmige Vorsprung 6 in den ersten ringförmigen Unterschnitt 7 an dem Behälter 1 hineingedrückt wird.
  • In dieser ersten Darstellung der Vorrichtung, die in Abb. 1 dargestellt und die Ausführung ist, in welcher die Vorrichtung verkauft wird, ist der Deckel 4 fest an dem Behälter 1 verankert und zum Teil auf den Behälter 1 selbst aufgeschraubt. In dieser Darstellung ist es eine erste Aufgabe des Deckels 4, einen unzulässigen Zugriff zu der Kapsel 2 zu verhindern und somit an die Kapsel 2 oder den Behälter 1 zu gelangen. Im Augenblick der Benutzung wird der Sicherheitsstreifen 5 entfernt, so dass der Deckel 4 nur durch die Schraubverbindung an dem Behälter 1 gehalten wird. Das Drehen des Deckels 4 bewirkt eine axiale Verschiebung nach unten des Deckels 4 selbst, welche Verschiebung einen Druck auf den Vorsprung 11 im oberen Teil der Kapsel 2 hervorruft, welche wiederum auf den stangenförmigen Ansatz 3a der Kappe 3 drückt, wobei letztere sich nach unten verschiebt und somit die Kapsel 2 öffnet, und zwar mit dem daraus sich ergebenden Austritt des Pulvers, welches nun in den Behälter 1 fällt und sich mit der Flüssigkeit vermischt. Wie bei anderen Kapseln ist ein Anschlag vorgesehen, um die Kappe daran zu hindern, in den Behälter 1 zu rutschen.
  • Der Deckel 4 kann soweit geschraubt werden, bis sich der zweite ringförmige Vorsprung 8 in den zweiten ringförmigen Unterschnitt 9 einschiebt, die sich an der Kapsel 2 befindet.
  • Die zweite Aufgabe des Deckels 4 ist die dafür zu sorgen, dass dieser Vorgang nur ein Minimum an Kraftaufwand seitens des Benutzers erfordert, der, wie deutlich gesehen werden kann, keine Schwierigkeiten haben wird, den Mischvorgang der beiden das Medikament bildenden Substanzen auszuführen, da dieser nur das Schrauben des Deckels 4 erfordert.
  • In der zweiten Darstellung der Vorrichtung, wie sie in Abb. 2 gezeigt ist, ist der Deckel 4 fest an der Kapsel 2 verankert, und zwar dank des ringförmigen Vorsprunges 8 und des Unterschnittes 9, und ist nicht an dem Behälter gehalten, ausser durch die Schraubverbindung.
  • Es ist nun möglich und ausgesprochen leicht, den Behälter zu öffnen; es genügt, den Deckel 4 abzuschrauben, welcher beim Verschieben in axialer Richtung nach oben die Kapsel 2 und die daran befestigte Kappe mitzieht. Auch in diesem Falle machen die glatten Verbindungsflächen zwischen der Kapsel 2 und dem Behälter 1 den Vorgang sehr einfach ausführbar.
  • Dieser Zustand, in welchem der Behälter zugänglich ist und das Medikament mit den bereits vermischten beiden Substanzen enthält, ist in Abb. 3 gezeigt.
  • Für diese Vorrichtung ist eine pharmazeutische Anwendung empfohlen, sie könnte jedoch auch für andere Anwendungs zwecke geeignet sein: beispielsweise in den Bereichen Kosmetik, Chemie und Lebensmittel, wo immer es notwendig wird, Substanzen in den Handel zu bringen, die nicht unbedingt in Pulver- und Flüssigkeitsform wie hier beschrieben sein müssen, sondern alle Substanzen, die bis zum Augenblick ihrer Verwendung getrennt aufbewahrt bleiben sollen.
  • Es können an der Erfindung Änderungen praktisch anwendbarer Art angebracht werden, ohne dabei aus dem Schutzbereich herauszugehen. Zum Beispiel könnte die Schraubverbindung zwischen dem Deckel 4 und dem Behälter 1 durch eine andere Verbindungsart ersetzt werden, welche die gleichen Eigenschaften wie eine Schraubverbindung aufweist, nämlich dass sie die aale Verschiebung des Deckels 4 im Verhältnis zu der Behälter-Kapsel-Vorrichtung erlaubt und nur ein Minimum an Kraftaufwand erfordert, um diese Verschiebung auszuführen. Der Sicherheitsstreifen könnte von einem Typ sein, der abzureissen oder leicht brechbar ist oder von jedem anderen geeigneten Typ. Die Abmessungsverhältnisse und die Formen der die Vorrichtung bildenden Elemente könnten andere als die hier gezeigten sein.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren von mehreren Mischkomponenten bis zum Gebrauch; enthaltend:
- einen Behälter (1) mit einer Tülle (1a), auf welche Tülle (1a) eine Kapsel (2) aufgesetzt ist, und welche Kapsel (2) aus einem verformbaren Material hergestellt und innen hohl ist;
wobei die genannte Kapsel (2) eine zum Innenraum des Behälters (1) hin gerichtete Öffnung (2a) aufweist, wenn die Kapsel (2) in den Behälter (1) eingesetzt ist;
- eine Kappe (3), die mit einem Ansatz (3a) versehen und auf solche Weise in die Kapsel (2) eingesetzt ist, dass sie die genannte Kapsel (2) in einer ersten Darstellung der Vorrichtung verschliesst; wobei ein Druck auf die genannte Kapsel (2) ein Verformen derselben zur Folge hat und dabei mit dem Ansatz (3a) zusammenwirkt, woraufhin die genannte Vorrichtung eine zweite Darstellung einnimmt, in welcher die Kappe (3) die Öffnung (2a) offen lässt;
dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Deckel (4) enthält, der auf dem Behälter auf solche Weise angeordnet ist, dass er die Kapsel (2) umschliesst und an der Tülle (1a) des Behälters (1) mit Hilfe einer Gewindeverbindung oder einer anderen Art von Verbindung gehalten wird, die eine axiale Verschiebung des Deckels (4) im Verhältnis zu der Anordnung Behälter/Kapsel erlaubt; wobei der genannte Deckel (4) in der Lage ist, einer Bewegung in axialer Richtung folgend, mit der genannten Kapsel (2) zusammenzuarbeiten und dabei das Verformen der genannten Kapsel (2) zu bewirken; und wobei
Verbindungsmittel zum Befestigen des Deckels (4) vorgesehen sind, und zwar entweder in der ersten Darstellung der Vorrichtung, in welcher der genannte Deckel (4) an dem Behälter (1) gehalten wird und nicht mit der Kapsel (2) zusammenwirkt, oder in der zweiten Darstellung der Vorrichtung, in welcher der genannte Deckel (4) an der Kapsel (2) gehalten wird und mit dieser zusammenwirkt.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Verbindungsmittel wie folgt enthalten:
einen ringförmigen Sicherheitsstreifen (5), angeschlossen an den unteren Teil des Deckels mit Hilfe eines leicht brechbaren umlaufenden Abschnittes, welcher Streifen an der Innenseite mit einem ersten ringförmigen Vorsprung (6) versehen ist, welcher sich mit einem ringförmigen Unterschnitt (7) verbindet, der am äusseren Umlauf des Behälters (1) hergestellt ist, und zwar auf solche Weise, dass der Deckel in der ersten Darstellung der Vorrichtung befestigt ist; einen zweiten ringförmigen Vorsprung (8), angearbeitet an die Innenseite des Deckels, welcher sich mit einem zweiten ringförmigen Unterschnitt (9) verbindet, der an den äusseren Umlauf der Kapsel (2) angearbeitet ist, und zwar auf solche Weise, dass der Deckel (4) in der genannten zweiten Darstellung der Vorrichtung befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel (2) mit einem Abschnitt (2c) mit einer äusseren, seitlichen, zylindrischen Oberfläche versehen ist, welche sich beim Einsetzen der Kapsel (2) in den Behälter (1) durch ein leichtes Zusammenwirken mit einem Abschnitt (1c) einer seitlichen inneren Oberfläche des Behälters (1) verbindet, welcher ebenfalls zylindrisch ist.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Vorsprung (11) im Inneren des Deckels (4) und koaxial zu diesem enthält, welcher auf solche Weise geformt und angeordnet ist, dass er während des Zusammenwirkens zwischen dem Deckel (4) und der Kapsel (2) auf den oberen Teil der Kapsel (2) drückt.
DE69607366T 1995-09-22 1996-07-12 Vorrichtung zum getrennten aufbewahren von mehreren mischungskomponenten vor dem gebrauch Expired - Lifetime DE69607366T2 (de)

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