-
Diese
Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Mikrobiologie und insbesondere
auf einen Corynebacterium-paurometabolum-Stamm, der aufgrund seiner
nematiziden Wirkung nützliche
Eigenschaften im landwirtschaftlichen Sektor hat, was seine Verwendung
zur biologischen Bekämpfung
von Nematoden in Kulturpflanzen oder landwirtschaftlichen Pflanzen
von ökonomischem
Interesse und in Tieren ermöglicht.
-
Nematoden
gehören
zu den bedeutendsten Schädlingen
in der Landwirtschaft in tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen
(Nickle W.R., 1991, Manual of Agricultural Nematology, N.Y.). Die
wichtigste Gruppe unter den phytopathogenen Spezies ist Meloidogyne
spp., die in den meisten tropischen Regionen Verluste verursacht,
die zwischen 11% und 25% der Ernte geschätzt werden (Sasser J.N., 1979,
Root knot nematodes, Hrsg. F. Lamberti & C.E. Taylor, Academic Press, London).
Es gibt nur wenige Möglichkeiten,
sie zu bekämpfen,
wobei chemische Nematizide das Mittel sind, das am häufigsten
verwendet wird, um Nematodenpopulationen zu bekämpfen. Verwendet wird auch
eine Kombination der Einführung
von weniger anfälligen Kulturpflanzensorten
sowie Fruchtwechselstrategien und die integrierte Durchführung der
Ernte. Dennoch bleibt die Bekämpfung
von phytopathogenen Nematoden unbefriedigend (Atkinson, H.J., 1993,
BCPC-Monographie Nr. 65; Opportunities for Plant Molecular Biology
in Crop Production, Seite 257-266). Die Verwendung von chemischen
Nematiziden ist eingeschränkt,
da es sich um systemische Substanzen mit einem breiten Wirkungsspektrum
handelt, wie phosphororganische Verbindungen und Carbamate, die
ein hohes Maß an
Toxizität
aufweisen. Eine weitere Form des Angriffs, der gegen diese Parasiten
verwendet wird, besteht darin, das Feld vor dem Aussäen mit Produkten
zu desinfizieren, die nicht weniger toxisch sind, wie Methylbromid
und Dichlorpropen. All dies gab Anlass zu intensiven Studien über die
verschiedenen natürlichen
Feinde von Nematoden im Hinblick auf ihre Verwendung als Biopräparate,
die eine Bekämpfung
des Schädlings
erlauben und gleichzeitig die Gefahren reduzieren, die mit der übermäßigen Verwendung
von Landwirtschaftschemikalien mit hohen Toxizitätsniveaus verbunden sind.
-
Die
nematophagen Pilze, die denselben Lebensraum wie die Phytonematoden
bewohnen, können
ein vorbestimmtes biologisches Gleichgewicht aufrechterhalten und
die Vermehrung der Nematoden bis zu einem gewissen Grad einschränken. Unter
anderen natürlichen
Feinden finden wir Anthrobotrys irregularis; andere sind Ovizide,
wie Paecilomyces lilacinus und Verticillium chlamydosporum. Es wurden
auch Studien über
die Wirkung des Bakteriums Pasteuria penetrans durchgeführt, das
Endosporen bildet, die sich an die Seite des Nematoden heften und
beim Auskeimen in diesen eindringen und eine Atrophie aller Organe
des weißen
Nematoden bewirken.
-
EP-A-0
401 560 offenbart die Verwendung von chitinolytischen Stämmen einer
Corynebacterium-Spezies und einer Achromobacter-Spezies als Nematizid
sowie entsprechende Zusammensetzungen, die zum Beispiel Dünger als
Träger
enthalten können.
Die Spezies sind nicht offenbart.
-
EP-A-0
303 246 und WO-A-93/19604 offenbaren verschiedene Stämme von
Bacillus thuringiensis zur Verwendung als Nematizide gegen phyto-
und zooparasitische Nematoden.
-
Zuckerman
et al., J. Chem. Ecol. 15, 1947-1955 (1989), offenbaren die Isolierung
von 446 Mikroorganismen, von denen neun eine nematizide Wirkung
zu haben schienen.
-
Trotzdem
ist die Bekämpfung
von Nematodenpopulationen mit diesen Mitteln immer noch ineffektiv. Zu
den Gründen,
die die geringe Effektivität
der existierenden Verfahren zur biologischen Bekämpfung bestimmen, gehören die
folgenden:
- – geringer Grad des Antagonismus
zwischen dem Nematoden und seinem Antagonisten;
- – erhöhte Spezifität des Antagonisten
für eine
besondere Art von Nematoden;
- – Schwierigkeiten,
große
Volumina des Antagonisten zu erhalten;
- – Schwierigkeiten
in der Anwendung aufgrund der Lebensweise des Nematoden;
- – Vielfalt
in der Verteilung der Nematoden in der Umgebung;
- – erhöhte Vermehrung
der Nematoden.
-
Ein
Ziel dieser Erfindung besteht in der Verwendung eines Bakterienstamms
als Bionematizid für
ein breites Spektrum zur Bekämpfung
von Nematodenpopulationen in wichtigen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen.
Ein weiteres Ziel dieser Erfindung besteht in der Bereitstellung
eines Stamms, der effektiv bei der Bekämpfung von Zoonematoden wie
Haemonchus spp. und Trichostrongylus spp. ist, welche Indikatoren
für eine mögliche Verwendung
im Veterinärsektor
sind.
-
Mit
dieser Zielsetzung wurde ein neuer Stamm mit nematiziden Eigenschaften
erhalten. Dieser neue Stamm wurde unter Verwendung des Referenzsystems
API-50 CH (BIOMERIEUX SA, 69280 Marcy-I'Etoile, Frankreich) als Corynebacterium-paurometabolum-Stamm
C-924 klassifiziert.
-
Der
obige Stamm wurde am 8. August 1995 gemäß dem Budapester Abkommen beim
Centraalbureau voor Schimmelcultures, Baarn, Niederlande, hinterlegt
und erhielt die Hinterlegungsnummer CBS 613.95 (Corynebacterium-paurometabolum-Stamm
C-924).
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur biologischen Bekämpfung von
Nematoden bereit, das das In-Kontakt-Bringen von Boden, einer Pflanze
oder eines Samens mit einer wirksamen Menge eines nematiziden Mittels
umfasst, wobei es sich bei dem Mittel um eine Kultur, die vom Corynebacteriumpaurometabolum-Stamm
C-924 erhalten wurde, oder um einen von diesem Stamm stammenden
Metaboliten, der auf natürlichem,
rekombinantem oder synthetischem Weg erhalten wurde, in einem geeigneten
Träger
handelt.
-
Insbesondere
wird das nematizide Mittel für
die effektive Bekämpfung
von Radopholus similis und Meloidogyne incognita bei Pflanzen verwendet.
-
In
einer besonderen Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung
umfasst das nematizide Mittel eine Kultur des Corynebacterium-paurometabolum-Stamms
C-924, die in einer Konzentration zwischen 106 und
107 koloniebildenden Einheiten (CFU) pro
ml Medium hinzugefügt
wird, wobei das Mittel alle drei Monate in einer Menge von ungefähr 14 Litern
pro ha auf das betroffene Gelände
aufgebracht wird.
-
Weiterhin
gibt die vorliegende Erfindung die Verwendung eines nematiziden
Mittels zur Herstellung einer veterinärmedizinischen Zusammensetzung
zur Bekämpfung
von Zoonematoden an, wobei es sich bei dem nematiziden Mittel um
eine Kultur, die vom Corynebacterium-paurometabolum-Stamm C-924
erhalten wurde, oder um einen von diesem Stamm stammenden Metaboliten,
der auf natürlichem,
rekombinantem oder synthetischem Weg erhalten wurde, in einem geeigneten
Träger
handelt.
-
Insbesondere
wird das nematizide Mittel zur Herstellung einer veterinärmedizinischen
Zusammensetzung zur wirksamen Bekämpfung der Zoonematoden Haemonchus
spp. und Trichostrongylus spp. bei Tieren verwendet.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt auch eine Kultur von Corynebacterium
paurometabolum bereit, wobei die Kultur die Kultur des Stammes C-924
von Corynebacterium paurometabolum oder einer davon stammenden Mutation,
die gegen Nematoden aktiv ist, handelt.
-
In
einer besonderen Ausführungsform
enthält
die Kultur zwischen 106 und 107 koloniebildenden
Einheiten (CFU) pro ml Kulturmedium.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein nematizides Mittel für die wirksame
biologische Bekämpfung von
Nematoden bei Pflanzen bereit, das eine Kultur, die den Corynebacterium-paurometabolum-Stamm
C-924 oder eine von dem Stamm stammende Mutation sowie einen beliebigen
Wirkstoff oder Metaboliten, der auf der Basis dieses Stammes auf
natürlichem,
rekombinantem oder synthetischem Weg erhalten wurde, sowie einen geeigneten
Träger
umfasst.
-
In
einer besonderen Ausführungsform
eines solchen nematiziden Mittels zur Bekämpfung von Phytonematoden handelt
es sich bei dem geeigneten Träger
um ein Düngemittel,
vorgepackte Erde, eine Saatabdeckungsvorrichtung, ein Pulver, Granulat,
Vernebler, eine Suspension oder eine Flüssigkeit oder eine der angegebenen
Varianten in einer eingekapselten Form.
-
Weiterhin
stellt die vorliegende Erfindung ein nematizides Mittel für die wirksame
biologische Bekämpfung
von Nematoden bei Tieren bereit, das eine Kultur, die den Corynebacterium-paurometabolum-Stamm C-924
oder eine von dem Stamm stammende Mutation sowie einen beliebigen
Wirkstoff oder Metaboliten, der auf der Basis dieses Stammes auf
natürlichem,
rekombinantem oder synthetischem Weg erhalten wurde, sowie einen
geeigneten Träger
umfasst.
-
Wenn
ein nematizid wirksamer Metabolit und keine Kultur des Stammes verwendet
wird, kann ein solcher nematizid wirksamer Metabolit durch jedes
geeignete Verfahren erhalten werden, zum Beispiel kann er durch
Isolierung aus seiner natürlichen
Umgebung erhalten oder durch DNA-Rekombinationstechnik produziert
oder durch chemische Synthese synthetisiert werden.
-
Ein
anderer Stamm, auf den hier in den Beispielen Bezug genommen wird,
ist ein Sphingobacterium-spiritivorum-Stamm C-926, der an demselben
Datum und bei derselben Institution wie der Stamm C-924 unter der
Nummer CBS 612.95 hinterlegt wurde. Der Stamm C-926 ist nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung.
-
Beispiele
-
Beispiel 1: Isolierung
von Bodenbakterienstämmen
mit möglichen
Wirkungen auf phytopathogene Nematoden.
-
In
einem Gebiet mit starkem Vorkommen von Nematoden (Radopholus similis)
wurden Bananenpflanzen, die einen starken Befall im Wurzelsystem
aufwiesen, und andere, die einen viel geringeren Befall des Wurzelsystems
aufwiesen, obwohl sie sich in demselben Gebiet befanden, ausgewählt. Der
Unterschied in der Lebenskraft zwischen den beiden Gruppen war signifikant.
Segmente der Wurzeln der ausgewählten
Pflanzen mit 1 cm Breite sowie Proben des dazugehörigen Bodens
wurden gesammelt. Die Bodenproben wurden getrennt unter Verwendung
eines Nr.-40-Siebs gesiebt, und ein Gramm des gesiebten Materials
wurde in 10 ml sterilem Wasser verdünnt und dann durch Rühren homogenisiert.
Nachdem man fünf
Minuten ruhen gelassen hatte, wurden 200 μl des Überstands auf Petri-Schalen
mit LB-Medium (Luria-Bertani-Medium) gegeben. Dann wurden die Proben
48 Stunden lang bei 28 °C
inkubiert, und dann wurden die isolierten Kolonien neu ausgesät, aber
getrennt, und 24 Stunden lang bei 28 °C kultiviert. Ein Vergleich
der Morphologie der Stämme,
die von jeder der Gruppen von analysierten Proben abgeleitet waren,
führte
zu der Beobachtung, dass einige der Stämme nur in der Gruppe vorhanden
waren, die aus dem Boden stammte, der in den Wurzelkomplexen der kräftigeren
Bananenpflanzen mit einem gesünderen
Wurzelsystem enthalten war. Insgesamt wurden vier Stämme isoliert
und sofort einer Aktivitätsanalyse
in Bezug auf die Eier von Meloidogyne incognita unterzogen.
-
Beispiel 2: Klassifizierung
des Bakterienstamms C-924 mit nematizider Aktivität
-
Der
Bakterienstamm hat die Form eines kurzen Gram-positiven Bacillus.
Er wurde nach dem API-50-CH-System (BIOMERIEUX SA, 69280 Marcy-I'Etoile, Frankreich)
klassifiziert. Im Einklang damit wurde er als Corynebacterium paurometabolum
C-924 bezeichnet. Die auf der Grundlage der durchgeführten chemischen
Tests erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
-
-
Die
Reaktionen wurden mit dem API-Coryne-System (BIOMERIEUX SA, Marcy-I'Etoile/Frankreich) durchgeführt und
gemäß diesem
System als Corynebacterium paurometabolum C-924 klassifiziert:
-
Identitätsnummer
gemäß dem Api-Coryne-System:
024000000000000000004. Die Identität entspricht Corynebacterium
paurometabolum, wobei der Stamm als Corynebacterium paurometabolum
C-924 bezeichnet wird.
-
Beispiel 3: Wirkung der
Bakterienstämme
auf die Eier und jungen Larven von Meloidogyne incognita unter "in-vitro"-Bedingungen.
-
Mehrere
verschiedene Bakterienstämme
wurden unter "in-vitro"-Bedingungen bezüglich ihrer
Wirkung auf die Eier und Larven von Meloidogyne incognita bewertet.
Die zu bewertenden Stämme
wurden 24 Stunden lang bei 28 °C
unter ständigem
Rühren
mit 100 U/min in einem LB-Medium (Luria-Bertani-Medium) gezüchtet. Die
Zellen wurden zentrifugiert, mit sterilem destilliertem Wasser gewaschen,
und die Zahl der lebensfähigen Proben
wurde in jedem Fall bestimmt. Verdünnungen von 106 Zellen/ml
in dem LB-Medium (Luria-Bertani-Medium) wurden hergestellt. Mit
aufgenommen wurde eine negative Kontrolle, die ausschließlich aus
dem LB-Medium (Luria-Bertani-Medium) bestand. Vier Varianten und
vier Replikate wurden verendet. Jedes Replikat wurde in einem "Syracuse"-Kolben mit 25 ml Kapazität gehalten.
Ungefähr
1000 Eier des Nematoden wurden in jeden Behälter gegeben (insgesamt 24
Behälter),
und 20 ml der Verdünnungen
jedes Stammes, neben den negativen Kontrollen. Regelmäßige Beobachtungen
wurden nach 24 und 48 Stunden gemacht, wobei die Zahl der geschlüpften Eier
und die Mortalitätsrate
unter den Larven bestimmt wurden.
-
Die
Ergebnisse der Wirkungen der Bakterienstämme C-926 und C-924, die als
Prozentsatz ausgedrückt
sind, sind in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle
2
- Anmerkung: V ist der Variationskoeffizient.
Die Schlüpfraten
gelten als gut für
diese Art von "in-vitro"-Experiment. V =
lebend, M = tot.
-
Beispiel 4: Wirkung von
verschiedenen Bakterienstämmen
auf Populationen von Meloidogyne incognita in Kürbispflanzen.
-
Ein
Experiment wurde durchgeführt,
bei dem man Kürbispflanzen
verwendete, die in Töpfe
von 7 cm Durchmesser mit 10 cm hoch Erde, die zuvor mit den Eiern
von Meloidogyne incognita infiziert worden war, gepflanzt wurden.
Eine schwarze karbonisierte Erde wurde verwendet, die gesiebt und
eine Stunde lang in einem Autoklaven bei 1,5 Atmosphären sterilisiert
worden war, und man ließ einen
Monat verstreichen, damit sich die Mikroflora der Erde erholen konnte.
Die Impfung wurde in jedem der Replikate (Töpfe) durchgeführt, wobei
man 500 lebensfähige
Eier des Nematoden in 2 ml destilliertes steriles Wasser gab. Die
Eier wurden gleichmäßig in einer
Tiefe von 4 cm abgelegt. Die Auftragung der Bakterienkulturen erfolgte
6 Stunden nach der Impfung, wobei in jedem Fall 50 ml mit 10
7 Zellen pro ml aufgetragen wurden. 72 Stunden
nach dem Auftragen wurde in jeden Topf ein vorgekeimter Kürbissamen
eingepflanzt. Die Feuchtigkeit der Erde wurde in den Töpfen 60
Tage lang durch Gießen
gleichmäßig gehalten.
Sobald diese Zeit abgelaufen war, wurden die Pflanzen herausgezogen,
und eine Bewertung der Beschädigung
des Wurzelsystems, der durch den Angriff des Nematoden verursacht
wurde, wurde gemäß der Zeck-Skala
durchgeführt.
Eine Kultur von E. coli MC1061 wurde als negative Kontrolle in dem
LB-Medium ohne Bakterien verwendet. Zehn Replikate wurden verwendet.
Der als C-926 bezeichnete Stamm zeigte einen höheren Grad der Wirkung bezüglich des
Schutzes des Wurzelsystems der Indikatorpflanzen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 3 gezeigt. Tabelle
3
- Anmerkung: V = Variationskoeffizient. Die
Schlüpfraten
unter den Bedingungen dieser Art von Experiment sind stets größer als
diejenigen, die man bei "in-vitro"-Schlüpfexperimenten
findet.
-
Beispiel 5: Wirkung der
Bakterienstämme
auf die Population von Radopholus similis in Bananenpflanzen.
-
Dieses
Experiment wurde unter ähnlichen
Bedingungen wie die oben beschriebenen in Töpfen von 10 cm Durchmesser
und einer Tiefe von 20 cm durchgeführt. In einer Tiefe von 4 cm
wurden 500 einzelne Radopholus similis in 3 ml destilliertem sterilem
Wasser abgesetzt. Nach 5 Tagen wurden 50 ml mit 10
7 Zellen/ml von
jeder Variante aufgebracht. Nach 24 Stunden wurde in jeden Topf
eine Bananenpflanze eingepflanzt. Die verwendeten Pflanzen stammten
aus einer "in-vitro"-Ernte, die frei
von Pathogenen war. Zwei Monate nach dem Einpflanzen wurden die
Pflanzen in die Lageranlage übergeführt, und
die Feuchtigkeit der Erde wurde mit zwei gleichmäßigen Gießvorgängen pro Tag aufrechterhalten.
Die endgültige
Bewertung des Experiments erfolgte nach Ablauf von fünf Monaten.
Das Experiment wurde mit sieben Varianten und zehn Replikaten durchgeführt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Tabelle
4 (Mittelwerte
pro Behandlung)
-
Die
Populationen der lebenden Nematoden wurden einer statistischen Analyse
(ANOVA, d.h. Analyse der Varianzen) unterzogen, die signifikante
Unterschiede auf dem Fehlerniveau von 1 bis 5% zeigte: Tabelle
4a
- + signifikanter Unterschied, 5% Fehlerniveau
- ++ hochsignifikanter Unterschied, 1% Fehlerniveau
-
Beispiel 6: Bekämpfung von
Radopholus similis unter Feldbedingungen unter Verwendung von Biopräparaten von
nematiziden Stämmen.
-
Ein
Experiment wurde durchgeführt,
um die Bekämpfung
von Radopholus similis durch Biopräparate von Sphingobacterium-spiritivorum-Stamm
C-926 und Corynebacterium-paurometabolum-Stamm C-924 in einer Plantage
von grünen
Bananen der "Macho-3/4"-Varietät unter
Feldbedingungen zu überprüfen. Zu
diesem Zweck wurde ein Plan von Blöcken angefertigt, die zufällig (7
Behandlungen mit drei Replikaten) in drei Reihen von Pflanzen, die
in Parzellen von jeweils sechs Pflanzen unterteilt wurden, lokalisiert
waren. Die angewendeten Behandlungen waren: Bacillus subtilis (negative
Kontrolle, die wegen ihres möglichen
Auftretens im Ökosystem
verwendet wird, in einer Konzentration von 107 Zellen
pro ml Kultur), NemacurTM (ein chemisches
Nematizid, das von Bayer AG hergestellt und vermarktet wird und
in einer Konzentration von 12 Liter 40%ige Lösung pro Hektar verwendet wurde),
Sphingobacterium-spiritivorum-Stamm
C-926, Corynebacterium-paurometabolum-Stamm C-924, LB(Luria Bertani)-Kulturmedium
und der Pilz Paecilomyces lilacinus (ein Stamm, der zur Zeit in
Kuba zur Bekämpfung
von Nematoden verwendet wurde und der in einer Konzentration von
107 Sporen pro ml Suspension, die durch
Kultivierung in fester Phase erhalten wurde, verwendet wurde, der
Dosis, die vom National Institute of Plant Health empfohlen wird).
Die Anwendung der Stämme
C-924 und C-926 bestand aus fünf
Liter einer Verdünnung
von 107 Zellen (koloniebildende Einheiten,
CFU) pro Milliliter, die aus Kulturen stammten, die zuvor 18 Stunden
lang bei 28 °C
in LB-Medium (Luria-Bertani-Medium) fermentiert wurden. Die phytonematologischen
Proben lieferten nach zwei bzw. drei Monaten der Behandlungen Ergebnisse,
die Variationen in der Nematodenpopulation zeigten, wobei die ursprüngliche
Population als Basis dient (100%). Anschließend wurde eine zweite Behandlung
durchgeführt
und zwei Monate später
bewertet, wobei man die Ergebnisse der Probe mit denjenigen verglich,
die vor der ersten Behandlung erhalten wurden. Die Ergebnisse ermöglichen
die Beobachtung der Effektivität
des untersuchten Stamms bei der biologischen Bekämpfung von Radopholus similis
in Bananenpflanzen unter Feldbedingungen (Tabelle 5).
-
-
Beispiel 7: Bekämpfung von
Haemonchus sp. unter Verwendung von Biopräparaten von Bakterienstämmen
-
Sammlung und Desinfektion
der Eier:
-
Proben
des Nematoden Haemonchus sp. wurden aus dem Unterleib eines Schafs
(Widders) gesammelt, das zu diesem Zweck geschlachtet wurde. Die
Weibchen dieses adulten Nematoden wurden eine Minute lang mit 0,5%igem "Hibitane" (ein kommerzieller
Name für
das Desinfektionsmittel Chlorhexidinacetat) behandelt und 24 Stunden
lang bei 37 °C
in NB-Medium (Nährbrühe) aufbewahrt.
Von diesem Zeitpunkt an wurden alle Manipulationen unter aseptischen
Bedingungen innerhalb einer laminaren Strömung durchgeführt.
-
Das
Gesamtvolumen des NB-Mediums, das die Eier und die übrigen Nematoden
enthielt (20 ml), wurde durch ein 60-μm-Sieb und dann ein 30-μm-Sieb gegeben.
Die Eier der Nematoden wurden auf dem 30-μm-Sieb zurückgehalten, und das Sieb mit
den Eiern wurde 3 Minuten lang in eine 0,1%ige Lösung von Natriumhypochlorit
eingetaucht, und dann wurde sofort zweimal mit sterilem destilliertem
Wasser gewaschen.
-
Handhabung und Verteilung
der Eier:
-
Die
desinfizierten Eier wurden aus dem Sieb gelöst und vorsichtig wieder in
einer Lösung
von Mss-Medium suspendiert (minimales Volumen, in dem das Gewicht
der Salze durch verschiedene Zucker ersetzt wurde), das aus einem
Volumenteil des Mediums auf zwei Volumenteile destilliertes steriles
Wasser bestand. Das Volumen wurde auf 500 Eier pro ml eingestellt,
und auf diese Weise garantierte jede Probe von 100 μl einen Mittelwert
von 50 Eiern. Zwei Kulturschalen mit 96 Näpfen wurden verwendet, und
darin wurden die erhaltenen Proben von 100 μl abgelegt, so dass man eine
gleichmäßige Verteilung
der Nematodeneier erhielt.
-
Verwendete Nematizidbehandlungen:
-
12
Behandlungen wurden angewendet, wobei man die 100-μl-Proben
einstellte, die mit den 100-μl-Proben,
die die Eier enthielten, gemischt wurden, so dass man 200 μl für jeden
Napf erhielt. Jede Behandlung beinhaltete 12 Replikate.
-
Negative Kontrollen:
-
- – Mss-Medium,
zweifach verdünnt
(Behandlung Nr. 9)
- – steriles
destilliertes Wasser (Behandlung Nr. 5)
- – Bacillus
subtilis Stamm 6633 (Behandlung Nr. 2)
- – Escherichia
coli Stamm C-600 (Behandlung Nr. 6)
-
Positive Kontrollen:
-
- – **
B. thuringiensis var. kurstaki H-10 (Behandlung Nr. 4)
- – **
B. thuringiensis var. israelensis BactimorTM (Behandlung
Nr. 1)
- – **
B. thuringiensis var. israelensis TecnarTM (Behandlung
Nr. 10)
-
Nematizide, die dem Test
unterzogen wurden:
-
- – *
C-924 (Behandlung Nr. 3)
- – *
C-926 (Behandlung Nr. 8)
- – *
C-924 + C-926 (Behandlung Nr. 11)
- – **
B. thuringiensis 9452 (Behandlung Nr. 7)
- – **
B. t. 9499 (Behandlung Nr. 12)
-
- *: Kulturen (50 ml) von Mss-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C, 100 U/min
während
54 Stunden, und auf 108 cfu/ml (koloniebildende
Einheiten pro ml) verdünnt.
- **: Kulturen (50 ml) von Mss-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C, 100 U/min
während
5 Tagen (Bildung von Sporen), und zweifach verdünnt.
-
Die
Kulturschalen wurden mit Parafilm abgedichtet, und die Eier in jedem
Replikat wurden gezählt,
bevor sie bei 28 °C
in der Dunkelheit und in Ruhe in Erwartung der schlüpfenden
Larven inkubiert wurden. Die geschlüpften Larven wurden 36 und
84 Stunden nach dem Beginn des Experiments gezählt, wobei man ein inverses
Mikroskop verwendete.
-
-
Statistische Analyse der
Ergebnisse:
-
Unter
Berücksichtigung
der Tatsache, dass die Larven nach 24 bis 48 Stunden schlüpften, wurde
die statistische Analyse (ANOVA, Analyse der Varianzen) mit den
Daten nach 36 Stunden durchgeführt. Tabelle
6a
- – ohne
signifikante Unterschiede
- * signifikante Unterschiede, 5% Fehlerniveau
- ** hochsignifikante Unterschiede, 1% Fehlerniveau
-
Anmerkungen:
-
Das
C-926 (Behandlung Nr. 8) zeigte eine ausgeprägte Wirkung auf die Eier, doch
war dies bei C-924 (Behandlung Nr. 3) nicht der Fall. Letzteres
kann auf die längere
Wachstumszeit zurückzuführen sein,
denen die Kulturen unterzogen wurden (54 Stunden).
-
Aus
diesem Experiment wurden die besten Kontrollen (sowohl positiv als
auch negativ) ausgewählt, und
die anderen wurden unberücksichtigt
gelassen, um in späteren
Experimenten verwendet zu werden. Eine der negativen Kontrollen,
die Schwierigkeiten aufwies, war E. coli aufgrund ihres kontinuierlichen
Wachstums, das ein Hindernis bei der Beobachtung der Eier und Larven
darstellt. Das destillierte Wasser war auch keine sehr gute Kontrolle,
da viele der Eier die Entwicklung verlangsamten, wenn sie nach ihrer
Behandlung mit Hypochlorit in dem Wasser aufbewahrt wurden. Natriumhypochlorit
scheint für
diese Art von Desinfektion nicht das ideale Desinfektionsmittel
zu sein (obwohl dies berichtet wurde), da die Schlüpfraten
(bei den negativen Kontrollen) über
50% betragen sollten.
-
Beispiel 8: Bekämpfung von
Trichostrongylus sp. unter Verwendung von Biopräparaten der Bakterienstämme
-
Sammlung und Desinfektion
der Eier:
-
Der
Nematode Trichostrongylus sp. wurde aus dem Unterleib eines Schafs
(Widders) gesammelt, das zu diesem Zweck geschlachtet wurde. Die
Weibchen dieses adulten Nematoden wurden eine Minute lang mit 0,5%igem "Hibitane" (ein kommerzieller
Name für
das Desinfektionsmittel Chlorhexidinacetat) behandelt und 24 Stunden
lang bei 37 °C
in NB-Medium (Nährbrühe) aufbewahrt.
Von diesem Zeitpunkt an wurden alle Manipulationen unter aseptischen
Bedingungen innerhalb einer laminaren Strömung durchgeführt.
-
Das
Gesamtvolumen des NB-Mediums, das die Eier und die übrigen Nematoden
enthielt (20 ml), wurde durch ein 60-μm-Sieb und dann ein 30-μm-Sieb gegeben.
Die Eier der Nematoden wurden auf dem 30-μm-Sieb zurückgehalten, und das Sieb mit
den Eiern wurde 3 Minuten lang in eine 0,1%ige Lösung von Natriumhypochlorit
eingetaucht, und dann wurde sofort zweimal mit LB-Medium gewaschen,
das mit sterilem destilliertem Wasser zehnfach verdünnt war.
-
Handhabung und Verteilung
der Eier:
-
Die
desinfizierten Eier wurden aus dem Sieb gelöst und vorsichtig wieder in
der 10fachen Verdünnung des
LB-Mediums suspendiert. Das Volumen wurde auf 100 Eier pro ml eingestellt,
und auf diese Weise garantierte jede Probe von 100 μl einen Mittelwert
von 10 Eiern. Eine Kulturschale mit 96 Näpfen wurden verwendet, und
darin wurden die erhaltenen Proben von 100 μl abgelegt, so dass man eine
gleichmäßige Verteilung
der Nematodeneier erhielt.
-
Verwendete Nematizidbehandlungen:
-
12
Behandlungen wurden angewendet, wobei man die 100-μl-Proben
einstellte, die mit den 100-μl-Proben,
die die Eier enthielten, gemischt wurden, so dass man 200 μl für jeden
Napf erhielt. Jede Behandlung beinhaltete 8 Replikate.
-
Negative Kontrollen:
-
- – LB-Medium,
zehnfach verdünnt
(Behandlung Nr. 5)
- – Bacillus
subtilis Stamm 6633 [109 cfu/ml] (Behandlung
Nr. 3)
- – Bacillus
subtilis Stamm 6633 [106 cfu/ml] (Behandlung
Nr. 8)
-
Positive Kontrollen:
-
- – **
B. thuringiensis kurstaki H-10, zweifach verdünnt (Behandlung Nr. 4)
- – **
B. thuringiensis kurstaki H-10, zehnfach verdünnt (Behandlung Nr. 9)
- – **
B. thuringiensis kurstaki H-10, hundertfach verdünnt (Behandlung Nr. 12)
-
Nematizide, die dem Test
unterzogen wurden:
-
- – ***
C-924 [109 cfu/ml] (Behandlung Nr. 1)
- – ***
C-924 [108 cfu/ml] (Behandlung Nr. 6)
- – ***
C-924 [107 cfu/ml] (Behandlung Nr. 10)
- – *
C-926 [109 cfu/ml] (Behandlung Nr. 2)
- – *
C-926 [108 cfu/ml] (Behandlung Nr. 7)
- – *
C-926 [107 cfu/ml] (Behandlung Nr. 11)
-
- *: Kulturen (50 ml) von LB-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C, 100 U/min
während
46 Stunden.
- **: Kulturen (50 ml) von LB-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C, 100 U/min
bis zur Sporenbildung.
- ***: Kulturen (50 ml) von LB-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C, 100 U/min
während
22 Stunden.
-
Die
Kulturschalen wurden mit Parafilm abgedichtet, und die Eier in jedem
Replikat wurden gezählt,
bevor sie bei 28 °C
in der Dunkelheit und in Ruhe in Erwartung der schlüpfenden
Larven inkubiert wurden.
-
Beobachtete Ergebnisse:
-
Die
geschlüpften
Larven wurden 48, 120 und 192 Stunden (8 Tagen) nach dem Beginn
des Experiments gezählt,
wobei man ein inverses Mikroskop verwendete. Die Beobachtung der
Larven wurde anschließend
(im ersten Sieb) in Bezug auf ihre Aktivität fortgesetzt.
-
-
Anmerkungen:
-
Die
Stämme
C-924 (Behandlungen Nr. 1, 6 und 10) und C-926 (Behandlungen Nr.
2, 7 und 11) zeigten in höheren
Konzentrationen eine ausgeprägte
Wirkung auf die Eier, doch war dies bei der niedrigeren Konzentration,
wo die inaktive Reaktion der Larven beobachtet werden konnte, nicht
der Fall. Die kombinierte Wirkung der Eier und Larven des ersten
Stadiums sollten berücksichtigt
werden. Natriumhypochlorit scheint zwar für diese Art von Arbeit nicht
das ideale Desinfektionsmittel zu sein, doch waren die prozentualen
Schlüpfraten der
negativen Kontrollen annehmbar. Die Wachstumszeit dieser Stämme ist
ein sehr wichtiger Faktor, der zu berücksichtigen ist, wie man erkennen
kann, wenn man die Ergebnisse von Experiment Nr. 1 mit denjenigen von
Experiment Nr. 2 vergleicht.
-
Beispiel 9: Bekämpfung von
Trichostrongylus sp. unter Verwendung von Biopräparaten der Bakterienstämme, die
zu verschiedenen Wachstumszeiten entnommen wurden
-
Sammlung und Desinfektion
der Eier:
-
Der
Nematode Trichostrongylus sp. wurde aus dem Unterleib eines Schafs
(Widders) gesammelt, das zu diesem Zweck geschlachtet wurde. Die
Weibchen dieses adulten Nematoden wurden eine Minute lang mit 0,5%igem "Hibitane" (ein kommerzieller
Name für
das Desinfektionsmittel Chlorhexidinacetat) behandelt und 24 Stunden
lang bei 37 °C
in LB-Medium (Luria-Bertani-Medium), das zehnfach verdünnt war,
aufbewahrt. Von diesem Zeitpunkt an wurden alle Manipulationen unter
aseptischen Bedingungen innerhalb einer laminaren Strömung durchgeführt. Das
Gesamtvolumen des NB-Mediums, das die Eier und die übrigen Nematoden
enthielt (20 ml), wurde durch ein 60-μm-Sieb und dann ein 30-μm-Sieb gegeben.
Die Eier der Nematoden wurden auf dem 30-μm-Sieb zurückgehalten, und das Sieb mit
den Eiern wurde 3 Minuten lang in eine 0,5%ige Lösung von "Hibitane" eingetaucht, und dann wurde sofort
dreimal mit LB-Medium gewaschen, das zehnfach verdünnt war.
-
Handhabung und Verteilung
der Eier:
-
Die
desinfizierten Eier wurden aus dem Sieb gelöst und vorsichtig wieder in
der 10fachen Verdünnung des
LB-Mediums (Luria-Bertani-Mediums) suspendiert.
-
Das
Volumen wurde auf 300 Eier pro ml eingestellt, und auf diese Weise
garantierte jede Probe von 100 μl
einen Mittelwert von 30 Eiern.
-
Eine
Kulturschale mit 96 Näpfen
wurden verwendet, und darin wurden die erhaltenen Proben von 100 μl abgelegt,
so dass man eine gleichmäßige Verteilung
der Nematodeneier erhielt.
-
Verwendete Nematizidbehandlungen:
-
16
Behandlungen mit 6 Replikaten wurden angewendet, wobei man die 100-μl-Proben einstellte,
die mit den 100-μl-Proben,
die die Eier enthielten, gemischt wurden, so dass man 200 μl für jeden
Napf erhielt.
-
Verwendete negative Kontrollen:
-
- – LB-Medium
(Luria-Bertani-Medium), zehnfach verdünnt
- – *
B. subtilis Stamm 6633 [107 cfu/ml], 8 Stunden
Wachstum
- – *
B. subtilis Stamm 6633 [108 cfu/ml], 16
Stunden Wachstum
- – *
B. subtilis Stamm 6633 [108 cfu/ml], 20
Stunden Wachstum
- – *
B. subtilis Stamm 6633 [108 cfu/ml], 24
Stunden Wachstum
- – *
B. subtilis Stamm 6633 [108 cfu/ml], 36
Stunden Wachstum
-
Nematizidbehandlungen,
die auf das Experiment angewendet wurden:
-
- – *
C-924 [107 cfu/ml], 8 Stunden Wachstum
- – *
C-924 [108 cfu/ml], 16 Stunden Wachstum
- – *
C-924 [108 cfu/ml], 20 Stunden Wachstum
- – *
C-924 [108 cfu/ml], 24 Stunden Wachstum
- – *
C-924 [108 cfu/ml], 36 Stunden Wachstum
- – *
C-926 [107 cfu/ml], 8 Stunden Wachstum
- – *
C-926 [108 cfu/ml], 16 Stunden Wachstum
- – *
C-926 [108 cfu/ml], 20 Stunden Wachstum
- – *
C-926 [108 cfu/ml], 24 Stunden Wachstum
- – *
C-926 [108 cfu/ml], 36 Stunden Wachstum
-
- *: Kulturen (50 ml) von LB-Medium mit einer anfänglichen
optischen Dichte von 0,05, kultiviert in einer Siebeinheit bei 28 °C mit 100
U/min.
-
Die
Kulturschalen wurden mit Parafilm abgedichtet, und die Eier in jedem
Replikat wurden gezählt,
bevor sie bei 28 °C
in der Dunkelheit und in Ruhe in Erwartung der schlüpfenden
Larven inkubiert wurden.
-
Beobachtete Ergebnisse:
-
Die
geschlüpften
Larven wurden alle 24 Stunden bis zu 168 Stunden (während einer
Woche) gezählt, und
es wurden Beobachtung angestellt, um bei jeder Behandlung den Zeitpunkt
zu bestimmen, zu dem das Schlüpfen
erfolgte. Tabelle
8
- Kontrolle: LB (Luria Bertani), zehnfach
verdünnt
= Eier: 192. Geschlüpfte
Larven: 142, ergibt 79,9% geschlüpft.
- * letzte Zählung
nach 168 Stunden
- ** Schlüpfen
erfolgte ab 110 Stunden Inkubation
- *** Schlüpfen
erfolgte früher
als 48 Stunden.
-
Anmerkungen:
-
Die
Stämme
C-924 und C-926 zeigten zu verschiedenen Zeiten des Wachstums eine
ausgeprägte Wirkung
auf die Eier, doch ist ganz klar, dass C-924 ab 16 Stunden Wachstum
das Schlüpfen
vollständig
einschränkt,
während
die Wirkung von C-926 darin besteht, das Schlüpfen auf bis zu über 110
Stunden zu verzögern,
grundsätzlich
bei den Behandlungen von 24 und 36 Stunden Wachstum. Diese Verzögerung kann
wirkungsvoll sein, um Nematoden "in
vivo" zu bekämpfen, indem
man den normalen Schlüpfzyklus
durchbricht, der zwischen 24 und 48 Stunden liegt (bei den negativen
Kontrollen dieses Experiments bestätigt).
-
Durch
dieses Experiment wurde gezeigt, dass die Wachstumszeit der Stämme ein
sehr wichtiger Faktor ist, der zu berücksichtigen ist, worauf wir
bereits hingewiesen haben, als wir die Ergebnisse von Experiment Nr.
1 mit denen von Nr. 2 verglichen.
-
"Hibitane" erweist sich insofern
als ausreichendes Desinfektionsmittel für diese Art von Arbeit, als
die prozentualen Schlüpfraten
bei den negativen Kontrollen zwischen 58,7 und 79,9 lagen.