DE69500063T2 - Verwendung eines Metallsalzes in einem zweistufigen Färbeverfahren mit einer Indolverbindung - Google Patents
Verwendung eines Metallsalzes in einem zweistufigen Färbeverfahren mit einer IndolverbindungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung eines Metallsalzes in einem zweistufigen Verfahren zum Färben von Keratinfasern unter Verwendung einer Indolverbindung.
- Die Färbung der Haare, der Haut und des Körperhaars, insbesondere beim Menschen, rührt allgemein von Melaninpigmenten, die von Melanocyten abgesondert werden. Diese natürlich vorkommenden Pigmente umfassen insbesondere Eumelanine. Ihre natürliche Biosynthese erfolgt in mehreren Schritten durch die Polymerisation von Oxidationsprodukten einer Aminosäure: Tyrosin. Eines der Oxidationsprodukte von Tyrosin ist das 5,6-Dihydroxymdol, das seinerseits zu Eumelaninen polymerisiert.
- In der Vergangenheit wurde bereits vorgeschlagen, menschliche Haare, die zum Weiß- oder Grauwerden neigen, mit 5,6-Dihydroxyindol zu repigmentieren. 5,6-Dihydroxymdol wird im allgemeinen in wäßrigen Zusammensetzungen verwendet, mit denen es möglich ist, Keratinfasern und insbesondere das Haar zu färben, wobei das Färben mehrmals oder schrittweise ohne weiteres Oxidationsmittel außer Luftsauerstoff durchgeführt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Haare von relativ hellen Farbtönen durch eine einmalige Anwendung des Produkts bis zu immer kräftigeren Farbnuancen durch mehrmalige Anwendungen zu repigmentieren.
- Bei der Färbung von Keratinfasern, insbesondere dem Haar, mit 5,6-Dihydroxymdol oder seinen Derivaten, sollen mehr oder weniger dunkle und neutrale Nuancen erhalten werden, die sich im Laufe der Zeit nicht verändern, insbesondere wenn sie Licht, Schweiß oder wiederholten Haarwäschen ausgesetzt werden.
- Es soll insbesondere darauf hingewiesen werden, daß wenig intensive graue Nuancen dazu neigen, sich im Laufe der Zeit schneller und ausgeprägter zu verändern als dunkle Nuancen.
- In der Patentanmeldung FR-A-2 700 266 wurde die Verwendung eines Magnesiumsalzes in einem Verfahren zum Färben von Haaren, in dem 5,6-Dihydroxymdol oder eines seiner Derivate eingesetzt wird, vorgeschlagen, um die Beständigkeit der Färbungen gegenüber Licht zu verbessern. Die Verwendung dieser Magnesiumsalze ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend, besonders in bezug auf die hellen grauen Nuancen, die leider die Tendenz aufweisen, sich im Laufe der Zeit zu verändern.
- Um dieses Problem zu lösen, schlägt die Anmelderin den Gegenstand der Erfindung vor.
- Die Erfindung betrifft daher die Verwendung eines Metallsalzes in einem zweistufigen Verfahren zum Färben von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, wobei zu einem ersten Zeitpunkt eine Zusammensetzung (A) die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens eine Indolverbindung der folgenden Formel I enthält:
- worin bedeuten: R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, und R&sub4;, die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl, wobei R&sub1;, R&sub2; und R&sub3; Wasserstoff bedeuten, wenn R&sub4; eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe ist,
- und zu einem zweiten Zeitpunkt eine Zusammensetzung (B) verwendet wird, die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens ein Metallsalz enthält, das unter Verbindungen ausgewählt ist, die eine katalytische Aktivität für die Oxidation mit Luftsauerstoff aufweisen und deren Redoxpotential gegenüber der Normalwasserstoffelektrode E&sub0; unter -0,25 V beträgt,
- um Färbungen in Grautönen zu erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht verändern.
- Die Anmelderin hat insbesondere festgestellt, daß die erhaltenen Färbungen besonders beständig gegen Licht und gegenüber dem Stand der Technik verbessert sind, d.h. Licht ruft bei den erhaltenen Färbungen keine wesentliche Verschlechterung im Laufe der Zeit hervor. Diese Färbungen weisen ferner eine gute Beständigkeit gegenüber wiederholten Haarwäschen und gegenüber Schweiß auf.
- In der obengenannten Formel I bedeutet Alkyl vorzugsweise Methyl oder Ethyl, und R&sub1;, R und R bedeuten nicht gleichzeitig eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe.
- Die Indolverbindungen der Formel I sind vorzugsweise unter 5,6-Dihydroxymdol, 2-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 3-Methyl-5,6-didhydroxyindol, 1-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 2,3-Dimethyl-5,6-dihydroxymdol und 5-Methoxy-6-hydroxyindol ausgewählt. Eine besonders bevorzugte Indolverbindung der Formel I ist das 5,6-Dihydroxymdol.
- Das spezielle erfindungsgemäß eingesetzte Metallsalz oder die Metallsalze können in gelöster oder dispergierter Form verwendet werden, und sie sind insbesondere unter Mangansalzen, Zinksalzen, Eisensalzen und/oder Cobaltsalzen ausgewählt. Diese Salze können alleine oder im Gemisch verwendet werden.
- Unter diesen Verbindungen können die Acetate, Halogenide, Sulfate und Carbonate von Mangan, Zink, Eisen und/oder Cobalt sowie die Hydrate dieser Verbindungen genannt werden.
- Solche Verbindungen sind beispielsweise Mangandiacetattetrahydrat, Mangandichlorid und seine Hydrate, Mangangdihydrogencarbonat, Manganacetylacetonat, Mangantriacetat und seine Hydrate, Mangantrichlorid, Zinkdichlorid, Zinkdiacetatdihydrat, Zinkcarbonat, Zinkdinitrat, Zinksulfat, Eisendichlorid, Eisensulfat, Eisendiacetat, Cobaltdiacetattetrahydrat, Cobaltcarbonat, Cobaltdichlorid, Cobaltdinitrat und Cobaltsulfatheptahydrat.
- Mangandiacetattetrahydrat und Zinkdichlorid sind besonders vorzuziehen.
- Das Metallsalz oder die Metallsalze, die erfindungsgemäß verwendet werden, werden im allgemeinen in Anteilen von 0,001 bis 4 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung (B), und vorzugsweise von 0,005 bis 2 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung (B), verwendet.
- Zwischen den Anwendungen der Zusammensetzungen (A) und (B) liegt vorzugsweise ein Spülschritt.
- Die Zusammensetzung (A), die mindestens eine Indolverbindung der Formel 1 enthält, wird auf die Keratinfasern und insbesondere die menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, mit einer Einwirkungszeit im allgemeinen im Bereich von 15 s bis 30 min aufgebracht. Die Zusammensetzung (B), die das erfindungsgemäße Metallsalz oder die Metallsalze enthält, wird auf die Keratinfasern und insbesondere die menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, mit einer Einwirkungszeit im allgemeinen im Bereich von 15 s bis 30 min aufgebracht.
- Das Verfahren zum Färben unter Verwendung mindestens eines erfindungsgemäßen Metallsalzes wird nur unter Verwendung von Luftsauerstoff ohne weiteres Oxidationsmittel durchgeführt.
- Die Indolverbindungen(en) der Formel 1, die erfindungsgemäß verwendet werden, werden im allgemeinen in solchen Mengen verwendet, daß die Keratinfasern und insbesondere das Haar repigmentiert werden. Ihre Anteile liegen vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter im Bereich von 0,2 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung (A).
- Die Zusammensetzungen (A) und (B) sind vorzugsweise wäßrige Lösungen oder sie bestehen aus einem Gemisch aus Wasser und einem kosmetisch akzeptablen Lösungsmittel.
- Wenn die Zusammensetzungen ein kosmetisch akzeptables Lösungsmittel enthalten, so kann es vorzugsweise unter niederen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoholen, wie Ethanol, Propylalkohol, Isopropylalkohol und tert.-Butylalkohol, Glykolen wie Ethylenglykol und Propylenglykol, Glykolethern, wie Ethylenglykolmonomethylether, -monoethylether, -monobutylether, Propylenglykolmonomethylether und Dipropylenglykolmonomethylether, niederen Estern wie Methyllactat und dem Acetat von Ethylenglykolmonoethylether, ausgewählt werden.
- Besonders bevorzugte Lösungsmittel werden unter Ethanol und Propylenglykol ausgewählt.
- Falls Lösungsmittel vorliegen, machen sie vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-% und vorzugsweise 2 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung (A) oder (B), aus.
- Die erfindungsgemäß verwendete Zusammensetzung (A) weist im allgemeinen einen pH-Wert von 5 bis 10 und vorzugsweise von 7 bis 9,5 auf. Der pH-Wert wird mit Mitteln zum Alkalischmachen oder Ansäuern eingestellt, die üblicherweise auf dem Gebiet des Färbens von Haaren verwendet werden.
- Von den Mitteln zum Alkalischmachen können beispielsweise Ammoniak, Alkanolamine wie beispielsweise Mono-, Di- und Triethanolamin und ihre Derivate, Alkalihydroxide, wie beispielsweise Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid, Alkylamine, Alkalicarbonate oder Ammoniumcarbonat genannt werden.
- Unter den Mitteln zum Ansäuern können beispielsweise Orthophosphorsäure, Milchsäure, Essigsäure, Weinsäure, Salzsäure und Citronensäure genannt werden.
- Die erfindungsgemäß verwendete Zusammensetzung (B) weist im allgemeinen einen pH-Wert von 5 bis 11 und vorzugsweise von 7 bis 10 auf. Dieser pH-Wert wird mit üblicherweise beim Färben von Haaren verwendeten Mitteln zum Alkalischmachen oder zum Ansäuern, wie den obengenannten, eingestellt.
- Die erfindungsgemäß verwendeten Zusammensetzungen (A) und/oder (B) können in Form von mehr oder weniger dickflüssigen Lotionen, Gelen, Haarwaschmitteln und Emulsionen, wie Milchen und Cremes, verwendet werden, oder sie können mit Treibmitteln in Form von Aerosolschäumen abgegeben werden.
- Nach einer besonders vorteilhaften und bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die Zusammensetzung (A) in Form eines Gels und die Zusammensetzung (B) in Form eines Haarwaschmittels vor.
- In dieser besonderen Ausführungsform wird die Zusammensetzung (A), die in Form eines Gels vorliegt und eine oder mehrere Indolverbindungen der Formel I enthält, auf die Keratinfasern mit einer Einwirkungszeit im Bereich von 15 s bis 30 min aufgebracht, und die Zusammensetzung (B), die in Form eines Haarwaschmittels vorliegt und das oder die erfindungsgemäß verwendeten Metallsalze enthält, wird nach Spülen mit Wasser auf den Fasern einige Sekunden bis einige Minuten verteilt. Die Fasern werden anschließend gespült und getrocknet.
- Die Zusammensetzungen (A) und/oder (B) können ferner mindestens einen Hilfsstoff enthalten, der unter herkömmlich in Zusammensetzungen zum Färben von Haaren verwendeten Zusatzstoffen ausgewählt ist, wie anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren oder zwitterionischen grenzflächenaktiven Mitteln oder ihren Gemischen, anorganischen oder organischen Verdickungsmitteln, Antioxidantien, Penetrationsmitteln, Maskierungsmitteln, Parfums, Puffern, Dispergiermitteln, Konditionierungsmitteln, Filmbildnern, Konservierungsmitteln, Trübungsmitteln, Sonnenschutzfiltern und dgl.
- Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie einzuschränken.
- Es wurde folgende Zusammensetzung A hergestellt:
- 5,6-Dihydroxymdol 0,5 g
- Xanthangummi 1,8 g
- Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS) von SEPPIC 4 g
- Weinsäure 0,35 g
- Ethanol 12 g
- Triethanolamin q.s. pH 8,5
- entmineralisiertes Wasser g.s.p. 100 g.
- Es wurde folgende Zusammensetzung (B&sub1;) hergestellt, die ein Haarwaschmittel darstellt und kein Teil der Erfindung ist:
- Monoisopropanolamid von Coprahsäure, von ALLBRIGHT ET WILSON SAINT MIHIEL im Handel 2,5 g
- Laurylethersulfat von Monoethanolamin in wäßriger Lösung mit 28 % WS 40 g
- Cocoylbetain in wäßriger Lösung mit 32 % WS, von HENKEL im Handel 10 g
- Monosulfosuccinat von Ricinolsäuremonoethanolamid-Dinatriumsalz, von WITCO im Handel 2 g
- Natriumhydroxid q.s.p. pH 9,5
- Parfum q.s.
- entmineralisiertes Wasser q.s.p. 100 g.
- Es wurde die folgende Zusammensetzung (B&sub2;) hergestellt, die ein Haarwaschmittel darstellt und Teil der Erfindung ist:
- Monoisopropanolamid von Coprahsäure, von ALLBRIGHT ET WILSON SAINT MIHIEL im Handel 2,5 g
- Laurylethersulfat von Monoethanolamin in wäßriger Lösung mit 28 % WS 40 g
- Mangandiacetattetrahydrat 1 g
- Cocoylbetain in wäßriger Lösung mit 32 % WS, von HENKEL im Handel 10 g
- Monosulfosuccinat von Ricinolsäuremonoethanolamid-Dinatriumsalz, von WITCO im Handel 2 g
- Natriumhydroxid q.s.p. pH 9,5
- Parfum q.s
- entmineralisiertes Wasser q.s.p. 100 g.
- Die Zusammensetzung (A) wird 10 min auf zwei graue natürliche Haarsträhnen mit 90 % weißen Haaren aufgetragen, anschließend werden die Strähnen mit Wasser gespült.
- Auf die erste Strähne wird dann die Zusammensetzung (B&sub1;) aufgetragen, die etwa 30 s emulgiert wird, anschließend spült man mit Wasser.
- Auf die zweite Strähne wird dann die Zusammensetzung (B&sub2;) aufgetragen, die für etwa 30 s emulgiert wird, anschließend spült man mit Wasser.
- Die beiden Strähnen werden dann getrocknet.
- Beide Strähnen weisen eine identische metallisch-graue Färbung auf.
- Beide Strähnen werden dann für eine Zeitspanne von 3 Wochen unter Einwirkung von Luft und natürlichem Licht belassen.
- Es kann festgestellt werden, daß die Strähne, die mit dem Haarwaschmittel mit der Zusammensetzung (B&sub1;), das kein Teil der Erfindung ist, gewaschen wurde, eine Färbung aufweist, die gelblich-grau wurde, wohingegen die Strähne, die mit Haarwaschmittel mit der Zusammensetzung (B&sub2;), die Teil der Erfindung ist, gewaschen wurde, immer noch eine metallischgraue Färbung aufweist.
- Es wurde folgende Zusammensetzung (B&sub3;) hergestellt, die ein Haarwaschmittel darstellt und Teil der Erfindung ist:
- Monoisopropanolamid von Coprahsäure, von ALLBRIGHT ET WILSON SAINT MIHIEL im Handel, 2,5 g
- Laurylethersulfat von Monoethanolamin in wäßriger Lösung mit 28 % WS 40 g
- Zinkdichlorid 1 g
- Cocoylbetain in wäßriger Lösung mit 32 % WS, von HENKEL im Handel 10 g
- Monosulfosuccinat von Ricinolsäure monoethanolamid, von WITCO im Handel 2 g
- Natriumhydroxid q.s.p. pH 9,5
- Parfum q.s.
- entmineralisiertes Wasser q.s.p. 100 g.
- Zusammensetzung (A) wird wie in Beispiel 1 beschrieben auf zwei Strähnen von natürlichen grauen Haaren mit 90 % weißen Haaren 10 min aufgebracht, anschließend werden die Strähnen mit Wasser gespült.
- Auf die erste Strähne wird dann die in Beispiel 1 beschriebene Zusammensetzung (B&sub1;) aufgetragen, die etwa 30 s emulgiert und anschließend mit Wasser gespült wird.
- Auf die zweite Strähne wird anschließend die Zusammensetzung (B&sub3;) aufgetragen, die etwa 30 s emulgiert und anschließend mit Wasser gespült wird.
- Beide Strähnen werden dann getrocknet.
- Beide Strähnen werden dann nochmals der vorstehend beschriebenen Behandlung unterzogen, anschließend beläßt man sie für 3 Wochen unter Einwirkung von Luft und natürlichem Licht.
- Die Bestimmung der erhaltenen Färbungen gleich nach der zweiten Anwendung (t = 0) und am Ende von 3 Wochen (t 3 Wochen) wurde nach dem Lab-System durchgeführt und ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
- Nach dem Lab-System bezeichnet L die Intensität. Umso höher der Wert von L ist, umso heller ist die Färbung. Je niedriger der Wert von L ist, umso dunkler und daher kräftiger ist umgekehrt die Färbung.
- Der Farbton und die Reinheit werden durch a und b ausgedrückt.
- a und b bezeichnen zwei Farblinien, a die Linie rot-grün und b die Linie gelb-blau.
- Ein positiver Wert von a entspricht einer roten Farbe, die umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von a ist.
- Ein negativer Wert von a entspricht einer grünen Farbe, die umso gesättigter ist, umso hoher der Absolutwert von a ist.
- Ein positiver Wert von b entspricht einer gelben Farbe, die umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von b ist.
- Ein negativer Wert von b entspricht einer blauen Farbe, die umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von b ist.
- Werte für a oder b in der Nähe von Null entsprechen grauen Farbtönungen.
- Nach 3 Wochen weisen die Strähnen, die mit der Zusammensetzung B&sub3;, die Teil der Erfindung ist, gefärbt wurden, eine im Vergleich zu der Färbung der Strähnen, die mit der Zusammensetzung B&sub1;, die kein Teil der Erfindung ist, gefärbt wurden, eine weniger veränderte Färbung auf.
Claims (25)
1. Verwendung eines Metallsalzes in einem zweistufigen
Verfahren zum Färben von Keratinfasern und insbesondere
menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, wobei zu einem ersten
Zeitpunkt eine Zusammensetzung (A) die in einem zum Färben
geeigneten Medium mindestens eine Indolverbindung der
folgenden Formel I enthält:
worin bedeuten:
R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, und R&sub4;, die gleich oder voneinander verschieden
sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl, wobei R&sub1;, R&sub2; und R&sub3;
Wasserstoff bedeuten, wenn R&sub4; eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe ist,
und zu einem zweiten Zeitpunkt eine Zusammensetzung (B)
verwendet wird, die in einem zum Färben geeigneten Medium
mindestens ein Metallsalz enthält, das unter Verbindungen
ausgewählt ist, die eine katalytische Aktivität für die Oxidation
mit Luftsauerstoff aufweisen und deren Redoxpotential
gegenüber der Normalwasserstoffelektrode E einen Wert von unter
-0,25 V aufweist,
um Färbungen in Grautönen zu erhalten, die sich im Laufe der
Zeit nicht verändern.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
Formel 1 die Alkylgruppe Methyl oder Ethyl ist und R&sub1;, R und
R&sub3; nicht gleichzeitig eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe bedeuten.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Indolverbindung(en) der Formel I unter
5,6-Dihydroxymdol, 2-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 3-Methyl-
5,6-dihydroxymdol, 1-Methyl-5,6-dihydroxymdol,
2,3-Dimethyl-5,6-dihydroxyindol und 5-Methoxy-6-hydroxyindol
ausgewählt sind.
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Indolverbindung der Formel I 5,6-Dihydroxymdol ist.
5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallsalz oder die Metallsalze
in gelöster oder dispergierter Form verwendet werden und
unter Mangansalzen, Zinksalzen, Eisensalzen und/oder
Cobaltsalzen sowie ihren Gemischen ausgewählt sind.
6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallsalz oder die Metallsalze unter Acetaten,
Halogeniden, Sulfaten und Carbonaten von Magnesium, Zink, Eisen und/
oder Cobalt sowie den Hydraten dieser Verbindungen ausgewählt
sind.
7. Verwendung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallsalz oder die Metallsalze unter
Mangandiacetattetrahydrat, Mangandichlorid und seinen Hydraten,
Mangandihydrogencarbonat, Manganacetylacetonat, Mangantriacetat und
seinen Hydraten, Mangantrichlorid, Zinkdichlorid,
Zinkacetatdihydrat, Zinkcarbonat, Zinkdinitrat, Zinksulfat,
Eisendichlorid, Eisensulfat, Eisendiacetat,
Cobaltdiacetattetrahydrat, Cobaltcarbonat, Cobaltdichlorid, Cobaltdinitrat und
Cobaltsulfatheptahydrat ausgewählt sind.
8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallsalz oder die Metallsalze unter
Mangandiacetattetrahydrat und Zinkdichlorid ausgewählt sind.
9. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallsalz oder die Metallsalze
in Anteilen von 0,001 bis 4 Gew.-%, ausgedrückt als Metall,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung (B),
verwendet werden.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallsalz oder die Metallsalze in Anteilen von 0,005 bis
2 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Zusammensetzung (B), verwendet werden.
11. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (A) auf die
Keratinfasern und insbesondere die menschlichen
Keratinfasern, wie dem Haar, mit einer Einwirkungszeit von 15 s bis
30 min aufgebracht wird.
12. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (B) auf die
Keratinfasern und insbesondere die menschlichen
Keratinfasern, wie dem Haar, mit einer Einwirkungszeit von 15 5 bis
30 min aufgebracht wird.
13. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anwendung der
Zusammensetzung (A) und der Zusammensetzung (B) ein Spülschritt
liegt.
14. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindung(en) der Formel
I in solchen Mengen werden, daß die Keratinfasern
repigmentiert werden.
15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Indolverbindung(en) der Formel 1 in Anteilen von 0,1 bis
5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung
(A), verwendet werden.
16. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Indolverbindung(en) der Formel 1 in Anteilen von 0,2 bis
3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung
(A), verwendet werden.
17. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzungen (A) und (B)
wäßrige Lösungen sind oder aus einem Gemisch aus Wasser und
einem kosmetisch akzeptablen Lösungsmittel bestehen.
18. Verwendung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das kosmetisch akzeptable Lösungsmittel unter niederen
C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoholen, Glykolen, Glykolethern und niederen Estern
ausgewählt ist.
19. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (A) einen
pH-Wert im Bereich von 5 bis 10 aufweist.
20. Verwendung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zusammensetzung (A) einen pH-Wert im Bereich von 7 bis
9,5 aufweist.
21. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (B) einen
pH-Wert im Bereich von 5 bis 11 aufweist.
22. Verwendung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zusammensetzung (B) einen pH-Wert im Bereich von 7 bis 10
aufweist.
23. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzungen (A) und/oder
(B) in Form von mehr oder weniger dickflüssiger Lotionen, als
Gel, Haarwaschmittel, Emulsion, wie Milch, Creme oder Schaum
vorliegen.
24. Verwendung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zusammensetzung (A) in Form eines Gels und die
Zusammensetzung (B) als Haarwaschmittel vorliegt.
25. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzungen (A) und/oder
(B) ferner mindestens einen Hilfsstoff enthalten, der unter
anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren,
zwitterionischen grenzflächenaktiven Mitteln oder ihren
Gemischen, anorganischen oder organischen Verdickungsmitteln,
Antioxidantien, Penetrationsmitteln, Maskierungsmitteln,
Parfums, Puffern, Dispergiermitteln, Konditionierungsmitteln,
Konservierungsmitteln, Trübungsmitteln und
Sonnenschutzfiltern ausgewählt ist.
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69500063D1 DE69500063D1 (de) | 1996-11-14 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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