DE69500028T2 - Abgabevorrichtung für ein Produkt und Drucktaste für diese Vorrichtung - Google Patents

Abgabevorrichtung für ein Produkt und Drucktaste für diese Vorrichtung

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen eines Ausgabeventils, das einen Behälter ausstattet, der ein flüssiges, zu verteilendes Produkt enthält, insbesondere ein kosmetisches (Haarspray) oder pharmazeutisches, wobei das Ventil eine rohrförmige Steuerstange aufweist. Die Vorrichtung gehört der Art jener an, die einen Druckknopf aufweisen, der kappenförmig ist und ein Steuerstück umfaßt, das dazu eingerichtet ist, auf die Stange einzuwirken, wobei eine Leitung das Steuerstück durchquert und den Austritt der rohrförmigen Stange mit einer Düse verbindet, die im Druckknopf vorgesehen ist, und einen Haltering, der dazu eingerichtet ist, sich auf dem Behälter festzulegen, und der außerdem zur Halterung des Druckknopfes vorgesehen ist, wobei der Druckknopf einen Bereich zum Aufdrücken einer Kraft auf den Druckknopfzum Betätigen des Ventils mit einer winkligen Erstreckung von mindestens 180º aufweist.
  • Eine Ausgabevorrichtung für ein Produkt, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben ist und mit einer Vorrichtung zum Betätigen eines Ausgabeventils ausgestattet ist, ist beispielsweise nach der FR-A-2 661 661 bekannt. In einer derartigen Vorrichtung weist der Druckknopf Aufdrückmittel auf, die dazu eingerichtet sind, zum Betätigen des Ventils mit Auflagemitteln eines Halterings zusammenzuwirken, der auf dem Behälter befestigt ist. Genauer gesagt, der Druckknopf weist eine zylindrische Büchse auf, die sich im konkaven Abschnitt der Innenfläche des Druckknopfs erstreckt, und einen radialen Absatz in Form eines kreisförmigen Reifens aufweist, der dazu eingerichtet ist, mit den Auflagemitteln des Rings zusammenzuwirken.
  • Im übrigen bewahrheitet es sich nach dem Auffalzen des Ventils auf dem Behälterhals, daß das Ende der Ventilstange keine konstante Höhe in bezug auf den Hals des Behälters aufweist. So kann das Anbringen der Anordnung aus Befestigungsring-Druckknopf der Ausgabeeinrichtung unglücklicherweise das Ventil auslösen und demnach eine Menge an Produkt freisetzen. Diese unbeabsichtigte Betätigung des Ventils während der Montage liegt am Fehlen der Nachgiebigkeit der Vorrichtung.
  • Es ist nach der FR-A-1 391 294 und der US-A-4 277 004 eine Vorrichtung bekannt, in welcher der Druckknopf mit dem Haltering durch Zungen verbunden ist, mit dem Zweck, für den beweglichen Teil des Druckknopfes, der über der Ventilstange sitzt, eine im wesentlichen geradlinige Bewegung sicherzustellen, die identisch ist mit der geradlinigen Bewegung der Ventilstange. Während der Benutzung einer solchen Vorrichtung kann der Benutzer den beweglichen Teil des Druckknopfes durch stauchung der Haltezungen nur vertikal eindrücken. Nun bewahrheitet es sich, daß eine solche Bewegung schwierig zu steuern ist, und zwar derart, daß das Eindrükken des beweglichen Teils die Neigung hat, eine rasche Betätigung des Ventils hervorzurufen. Es folgt hieraus demnach eine schlechte Beherrschung der Abgabe des Aerosols.
  • Im übrigen ist nach der FR-A-2 627 157 eine Sicherheitssteuervorrichtung bekannt, in der es notwendig ist, einen Teil des Halterings des Druckknopfes zu verformen, damit dieser betätigt werden kann. Eine Auflageklaue, die in Berührung mit dem Ventilteller steht, gestattet es, die Verformung des Ringes zu begrenzen.
  • Die vorliegende Erfindung hat gerade eine Vorrichtung zum Betätigen eines Ausgabeventils zum Ziel, das einen Behälter ausstattet, der ein zu verteilendes Produkt enthält, die es gestattet, insbesondere diesen Nachteilen abzuhelfen. Diese Vorrichtung weist insbesondere eine gute Nachgiebigkeit auf, die die Betätigung des Ventils während seiner Anbringung auf dem Behälter verhindert und in gleicher Weise es gestattet, die Abgabe des Aerosols während der Benutzung zu beherrschen.
  • Die Erfindung befaßt sich somit mit einer feinfühligen Ausgabevorrichtung für ein Produkt, wie sie im Anspruch 1 umrissen ist.
  • Die Anmelderin hat in überraschender Weise festgestellt, daß, wenn man unmittelbar den Druckknopf mit dem Haltering durch eine dünne, flexible Wand verbindet, die in regelmäßiger Weise auf dem Umfang des Druckknopfes verteilt ist, man eine Vorrichtung erhält, die eine gute Nachgiebigkeit bei Betätigung über den gesamten Aufdrückbereich der Betätigungskraft des Ventiles aufweist. Diese Nachgiebigkeit beruht auf der Zusammenwirkung einer Zusammendrückungsbewegung der dünnen, flexiblen Wand an der Stelle des Aufdrükkens auf den Druckknopf und einer Dehnungsbewegung der dünnen, flexiblen Wand an der Stelle, die der Stelle des Aufdrückens auf den Druckknopf diametral gegenüberliegt Dank dieser Kippbewegung erhält man einen feinfühligen Druckknopf.
  • Zu den oben erwähnten Vorzügen gestattet es die Erfindung auch noch, die Herstellung und Montage einer derartigen Vorrichtung zu vereinfachen.
  • Bevorzugt weist das Segel einen U-förmigen Querschnitt auf, dessen Höhlung der Seite zugewandt ist, die dem Behälter entgegengerichtet ist. Als Variante weist das Segel im Querschnitt die Form eines Streckenabschnitts auf.
  • Das Segel kann verlängert sein und sich längs des gesamten Umfangs des Druckknopfes erstrecken. Als Variante kann das Segel auch unterbrochen sein und von mehreren Segmenten gebildet sein, die regelmäßig über den Umfang des Druckknopfes verteilt sind.
  • Vorteilhafterweise ist eine Auflageklaue unter dem Druckknopf im wesentlichen längs derselben radialen Richtung wie die Düse vorgesehen, um mit einem Auflagebereich zusammenzuwirken, der mit dem Behälter verbunden ist.
  • Der Auflagebereich, der mit dem Behälter verbunden ist, kann durch einen Bereich des eingefalzten Randes eines napfförmigen Gebildes gebildet sein, das zur Befestigung des Ventiles dient.
  • Bevorzugt weist die Vorrichtung ein Kippventil auf, dessen Öffnen durch die Kippbewegung der Stange relativ zur Ventilachse gesteuert wird. Ein derartiges Ventil reagiert auf eine geringe seitliche Belastung, was der Steuerung ein großes Gefühl der Nachgiebigkeit verleiht.
  • Es ist jedoch auch möglich, ein Ventil zu verwenden, dessen Öffnung durch eine im wesentlichen axiale Belastung der Steuerstange gesteuert wird.
  • Der Druckknopf kann dazu eingerichtet sein, eine seitliche Anbringung der Düse zu gewährleisten, mit einer Austrittsöffnung für das Produkt, die eine Achse aufweist, die in bezug auf die Steuerstange des Ventils quergerichtet ist.
  • Gemäß einer anderen Möglichkeit kann der Druckknopf für eine Anbringung der Düse in der Achse der Steuerstange eingerichtet sein, mit einem Austritt des Produktes, der längs der genannten Achse gerichtet ist.
  • Die Erfindung betrifft in gleicher Weise einen feinfühligen Druckknopf, wie er im Anspruch 12 umrissen ist. Eine Auflageklaue kann unter dem Druckknopf im wesentlichen längs derselben radialen Richtung wie eine Düse vorgesehen sein.
  • Die Erfindung besteht, abgesehen von den oben erläuterten Anordnungen, aus einer bestimmten Anzahl anderer Anordnungen, von denen eingehender nachfolgend in bezug auf Ausführungsbeispiele die Rede sein wird, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichungen beschrieben sind, aber in keiner Weise einschränkend sind.
  • Die Fig. 1 dieser Zeichnung ist ein axialer Vertikalschnitt in einer geschlossenen Lage einer Vorrichtung gemäß einer ersten Variante zum Betätigen eines Ausgabeventils gemäß der Erfindung, das auf dem oberen Ende einer Aerosoldose angebracht dargestellt ist.
  • Fig. 2 zeigt ähnlich Fig. 1 die Vorrichtung in der Betätigungslage des Ventils.
  • Fig. 3 zeigt ähnlich Fig. 1 eine Ausführungsvariante mit axialem Austritt des Produkts.
  • Fig. 4 zeigt ähnlich Fig. 1 eine andere Ausführungsvariante mit axialem Austritt des Produkts.
  • Fig. 5 zeigt schließlich ähnlich Fig. 1 eine andere Ausführungsvariante mit axialem Austritt des Produkts.
  • Es wird Bezug auf die Fig. 1 und 2 der Zeichnungen genommen; es ist eine Vorrichtung 1 zum Betätigen eines Ausgabeventils 2 zu sehen, mit dem eine unter Druck stehende Dose 3 ausgestattet ist, die ein zu verteilendes Erzeugnis in der Form eines Aerosols aufweist.
  • Die Vorrichtung 1 weist einen haubenförmigen Druckknopf 4 auf, der längs der Achse seiner Höhlung ein zylindrisches Steuerstück 5 aufweist, das fest mit der oberen Wand des Druckknopfes 4 verbunden ist. Das Steuerstück 5 ist von einer axialen Leitung 6 durchsetzt, die im oberen Abschnitt an einen Querkanal 7 anschließt, der zu einer Düse 8 führt, die in herkömmlicher Weise auf einem Zentrierungsstück 9 angebracht ist (das im allgemeinen unter dem Namen "Center Post" bekannt ist), das im Druckknopf 1 unter rechtem Winkel zur Achse der Leitung 6 vorgesehen ist.
  • Der untere Abschnitt der Leitung 6 hat einen auf eine solche Weise größeren Durchmesser, daß er einen Sitz 10 bildet, der dazu geeignet ist, mit leichter Klemmung das obere Ende einer Steuerstange 11 des Ventils 2 aufzunehmen.
  • Das Ventil 2 ist ein Kippventil, dessen Öffnen durch ein Kippen der Stange 11 relativ zur Achse A des Ventils gesteuert wird. Wie in den Zeichnungen zu sehen, weist das Ventil 2 ein Gehäuse 12 auf, das an seinen beiden Längsenden offen ist und an seinem oberen Abschnitt von einem gefalzten Rand eingefaßt ist, der in einen napfartigen Körper 13 eingefalzt ist, der in gleicher Weise durch Falzung auf dem eingerollten Rand 14 einer kreisförmigen Öffnung befestigt ist, die am oberen Ende der Dose 3 vorgesehen ist.
  • Das Ventilgehäuse 12 ist im oberen Teil mit einer Dichtungsscheibe 15 versehen, die von der Stange 11 durchsetzt wird. Die Scheibe 15 stellt eine Abdichtung zwischen der Wand des Napfes 13 und dem Ventilgehäuse 12 her. Die Stange 11 weist an ihrem unteren Ende eine Art Hohlplatte 16 auf, deren Umfang mit einer Rippe 17 versehen ist, die dazu eingerichtet ist, sich dicht gegen die Scheibe 15 unter Wirkung einer Feder R anzulegen, die im Gehäuse 12 angeordnet ist. Das Innenvolumen der Hohlplatte 16 steht mit dem Inneren der Stange 11 durch eine Öffnung 18 in Verbindung. Außerdem ist mindestens eine Öffnung 19 in der oberen Wand der Platte 16 radial außerhalb der Stange 11, aber innerhalb der Rippe 17, vorgesehen. Wenn die Stange 11 in bezug auf die Achse A gekippt wird, wie in Fig. 2 dargestellt, dann hebt die Rippe 17 von der Scheibe 15 in einer gewissen Winkelerstreckung ab, was es gestattet, eine Verbindung zwischen dem Inneren des Ventilgehäuses und dem Inneren der Stange 11 über die Öffnungen 19 und 18 herzustellen. Das Ventil ist nun offen, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Der Druckknopf 4 weist unter seiner Wand eine Auflageklaue 20 auf, die im wesentlichen in derselben radialen Richtung wie die Düse 8 gelegen ist und dazu eingerichtet ist, zur Anlage gegen ein komplementäres Auflagernittel zu gelangen, das mit dem Behälter 3 verbunden ist und durch einen Bereich 21 des Befestigungsrandes des napfartigen Körpers 13 gebildet ist. Die obere Wand des Druckknopfes 4 weist einen Aufdrückbereich 22 auf, der im wesentlichen der radialen Richtung der Auflage 20 gegenüberliegt Wenn der Benutzer das Öffnen des Ventils 2 anzusteuern wünscht, dann genügt es für ihn, auf diesen Bereich 22 zu drücken, um auf die Stange 11 einzuwirken, indem er seinen Nutzen aus einer Hebelwirkung durch Auflage der Klaue 20 gegen den Bereich 21 zieht.
  • Der Druckknopf 4 bildet mit dem Haltering 23 in Form eines zylindrischen Kragens ein einziges Teil, dessen unterer Abschnitt nach innen einen Wulst 24 aufweist, der dazu eingerichtet ist, in eine Umfangs-Auskehlung der Dose 3 einzurasten.
  • Der Druckknopf 4 ist mit dem Ring 23 über eine dünne, flexible Wand 25, die Segel genannt ist, verbunden, die Einfederungen des Druckknopfes 4 in bezug auf den Ring 23 zuläßt, die ausreichend sind, um das Öffnen des Ventils 2 anzusteuern.
  • Das Segel 25 weist, wie sie in den Fig. 1 und 2 sichtbar ist, einen U-förmigen Querschnitt auf, dessen Hohlraum zu der dem Behälter 3 entgegengesetzten Seite gewandt ist. Das Segel 25 kann durchgehend sein und sich längs des gesamten Umfangs des Druckknopfes 4 erstrecken. In einer Variante ist das Segel 25 nicht-durchgehend und durch mehrere Segmente gebildet, die regelmäßig auf dem Umfang des Druckknopfes 4 verteilt sind. Das Segel 23 weist an ihrem oberen Ende einen Verrastungssteg 26 mit einem Durchmesser auf, der ein wenig kleiner ist als der der Schürze. Eine Haube 27 kann auf den Steg 26 aufgerastet werden. Die zylindrische Wand der Haube 27 liegt vorteilhafterweise in der Verlängerung der zylindrischen Wand der Schürze 23.
  • Unter diesen Voraussetzungen sind die Montage der Betätigungsvorrichtung und ihre Wirkungsweise die folgenden
  • Die Düse 8 wird zunächst am Druckknopf 4 angebracht. Die Haube 27 wird dann auf den Wulst 26 aufgerastet. Diese Untergruppe wird dann auf die Dose 3 durch Eingriff des Wulstes 24 der Schürze 23 in die Auskehlung der Dose aufgedrückt.
  • Um etwas vom Produkt auszugeben, zieht der Benutzer die Haube 27 ab und drückt auf den Druckknopf 4 im Bereich 22. Der Knopf 4 sinkt auf der Seite dieses Bereichs 22 ein. Das Segel 25 drückt sich an der Aufdrückstelle dann zusammen, wenn die Klaue 20 in Anlage gegen den Bereich 21 liegt.
  • Wenn der Benutzer auf den Druckknopf 4 nicht im Bereich 22 drückt, der im wesentlichen der Klaue 20 entgegengesetzt ist, sondern in einem seitlichen Bereich der oberen Fläche des Knopfes 4, der beispielsweise um 90º winklig von der Klaue 20 beabstandet ist, dann dient diese Klaue nicht länger als Hebelarm. An der Aufdrückstelle auf den Druckknopf drückt sich das weiche Segel 25 zusammen, während an der Stelle, die der Aufdrückstelle auf den Druckknopf diametral in bezug auf die Ventilstange gegenuberliegt, streckt sich das weiche Segel 25. In diesem Fall ist es das Segel 25, das, indem es sich verformt, als Schwenkachse für die Kippbewegung des Druckknopfes dient.
  • Wie in Fig. 2 zu sehen, schwenkt das Steuerstück 5 leicht bezüglich der Achse A des Ventiles 2 und treibt in dieser Kippbewegung die Stange 11 an. Dies ruft das Öffnen des Ventils und den Austritt des Produktes beispielsweise in der Form eines Aerosols über die Düse 8 hinweg hervor.
  • Die Anwesenheit der Klaue 20 widersetzt sich einer falschen Benutzung, da es ja nicht möglich ist, den Druckknopf 4 niederzudrücken, indem man einen Druck auf diesen Druckknopf oberhalb der Düse 8 ausübt.
  • Der Hebelarm, der dem radialen Abstand zwischen dem Aufdrückbereich 21 der Klaue 20 und dem Aufdrückbereich 22 für den Benutzer entspricht, ist erheblich und gestattet eine besonders weiche Steuerung. Das Ventil 2 reagiert auf eine seitliche Belastung und eine solche mit geringem Hub, um das Öffnen sicherzustellen. Eine Verstellung von 0,2 mm der äußersten Unterseite des Steuerstücks 5 ist ausreichend.
  • Jedoch könnte die Betätigungsvorrichtung auch mit einem durch Niederdrücken der Stange 11 in der Richtung der Achse A des Ventilgehäuses betätigten Ventil benutzt werden. In diesem Fall muß man eine ein wenig größere Versetzung des Steuerstücks 5 längs der Achse A hervorrufen, beispielsweise mindestens 0,6 mm. Mit einem solchen Ventil zum Öffnen durch axiales Niederdrücken dient das Segel 25, indem es sich verformt, als Schwenkachse.
  • Es wird auf Fig. 3 Bezug genommen; man kann eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung mit einem Austritt längs der Achse A aus dem Ventilgehäuse sehen. Die Elemente, die identisch sind oder analoge Rollen spielen zu Elementen, die anhand der vorangehenden Figuren schon beschrieben sind, sind durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet, denen gegebenenfalls die Hunderterstelle 1 vorangestellt ist. Ihre Beschreibung wird nicht wiederholt oder nur knapp durchgeführt.
  • Der Druckknopf 104 ist mit dem Segel 25 am Haltering 23 verbunden. Die Düse 8 ist in der Mitte der oberen Wand des Knopfes 104 entsprechend der Achse A angeordnet.
  • In der Ausführungsvariante der Fig. 3 ist es verzichtbar, eine Auflageklaue vorzusehen, die der Klaue 20 der Fig. 1 und 2 ähnelt.
  • Es wird auf die Fig. 4 und 5 Bezug genommen; es ist eine Ausführungsvariante des Segels zu sehen. Wie in den Fig. 4 und 5 zu sehen, bietet das Segel 125 einen Querschnitt in Form eines Streckenabschnitts. Es ist von einem durchgehenden oder nicht-durchgehenden Kranz (oder Reifen) aus weichem Kunststoff, beispielsweise nach Art eines Elastomers, gebildet, der sich verformt, wenn man auf den Bereich 22 des Druckknopfes drückt. Es verbindet die Schürze 23 des Ringes mit dem Druckknopf 104. Der Kranz aus weichem Kunststoff ist durch Doppelspritzguß hergestellt.
  • Wie in Fig. 4 zu sehen, bietet der Kunststoffkranz 125 eine Dicke, die, längs der Achse A des Ventils gemessen, kleiner ist als die Breite des genannten Kranzes, gemessen in der Ebene der Figur.
  • Gemäß der Variante der Fig. 5 weist der Kunststoffkranz 125 eine Dicke auf, die, längs der Achse A des Ventils gemessen, größer ist als die Breite des genannten Kranzes, gemessen in der Figurenebene.
  • Die Lösung der Erfindung, die aus einem einzigen, einstükkigen Teil besteht, der vom Druckknopf und der Montageschürze gebildet ist, gestattet es, eine wirtschaftliche Lösung nicht nur hinsichtlich der Montage, sondern auch im Bereich der Herstellung zu bieten, da ja nur eine einzige Form ausreicht. Diese Betätigungsvorrichtung ist insbesondere für Zerstäubervorrichtungen von Flüssigkeit oder Schaum zweckmäßig.

Claims (13)

1. Feinfühlige Ausgabevorrichtung für ein Produkt, mit einem Behälter (3), der das auszugebende Produkt enthält, einem Ventil (2), das eine Steuerstange (11, 111) aufweist, einem Druckknopf (4, 104) in Form einer Haube, der ein Steuerstück (5, 105) aufweist, das dazu eingerichtet ist, auf die Stange einzuwirken, sowie eine Leitung (6, 106), die das Steuerstück durchsetzt und den Auslaß der Stange mit einer Düse (8) verbindet, die im Druckknopf vorgesehen ist, und einem Haltering (23), der dazu eingerichtet ist, sich auf dem Behälter zur Befestigung des Druckknopfes festzulegen, wobei der Druckknopf (4, 104) einen Aufdrückbereich (22) für eine Kraft auf den Druckknopf aufweist, um das Ventil zu betätigen, mit einer winkligen Erstreckung von mindestens 180º, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (4, 104) und der Haltering (23) ein einziges Teil bilden, wobei der Druckknopf unmittelbar mit dem Ring durch eine dünne, flexible Wand oder ein Segel (25) verbunden ist, die bzw. das regelmäßig auf dem Umfang des Druckknopfes verteilt ist und Durchfederungen des Druckknopfes zuläßt, die ausreichen, umdas Ventil zu betätigen, wobei die flexible Wand im wesentlichen zur genannten Feinfühligkeit der Vorrichtung derart beiträgt, daß ein Druck, der auf den Betätigungsbereich ausgeübt wird, eine Zusammendrückungsbewegung der flexiblen Wand der Stelle des Drucks auf den genannten Bereich nach sich zieht, die mit einer Dehnungsbewegung der flexiblen Wand an der Stelle zusammenwirkt, die der Stelle des Drucks auf diesen Bereich diametral gegenüberliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel (25) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dessen Höhlung zu der Seite gewandt ist, die dem Behälter entgegengesetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel (125) einen Querschnitt in Form eines Strekkensegments aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel (25) durchgehend ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel (25) nicht-durchgehend ist und von mehreren Segmenten gebildet ist, die über den Umfang des Druckknopfs (4, 104) verteilt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auflageklaue (20) unter dem Druckknopf (4) im wesentlichen in derselben radialen Richtung wie die Düse (8) vorgesehen ist, um mit einem Auflagebereich (21) zusammenzuwirken, der mit dem Behälter verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagebereich (21), der mit dem Behälter verbunden ist, durch einen Bereich des umgefalzten Randes eines napfähnlichen Körpers (13) gebildet ist, der zur Befestigung des Ventiles (2) dient.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Kippventil (2) aufweist, dessen Öffnung durch eine Kippbewegung der Steuerstange (11) relativ zur Achse des Ventils (2) gesteuert ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf mit einem Ventil kombiniert ist, dessen Öffnen durch ein im wesentlichen axiales Niederdrücken der Steuerstange gesteuert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (4) so eingerichtet ist, daß er eine seitliche Anbringung des Ventils (8) mit einer Austrittsöffnung des Produktes gewährleistet, die eine Achse aufweist, die bezüglich der Achse der Steuerstange des Ventils in Querrichtung ausgerichtet ist.
11. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (104) für eine Anbringung der Düse (8) in der Achse der Steuerstange (111) eingerichtet ist, mit einem Austritt des Produktes, der längs der genannten Achse ausgerichtet ist.
12. Feinfühliger Druckknopf mit einem Aufdrückbereich (22) für eine Kraft auf den Druckknopf mit einer Winkelerstrekkung von mindestens 180º und bestimmt für eine Ausgabevorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (4, 104) zusammen mit dem Haltering (23) nur ein einziges Stück bildet, wobei der Druckknopf (4, 104) unmittelbar mit dem genannten Ring (23) durch eine dünne, flexible Wand oder ein Segel (25) verbunden ist, die bzw. das regelmäßig über den Umfang des Druckknopfes verteilt ist und Durchfederungen des Druckknopfes zuläßt, die ausreichen, um das Öffnen eines Ventils (2) zu gestatten, wobei die flexible Wand im wesentlichen zur genannten Feinfühligkeit des Druckknopfes derart beiträgt, daß ein Druck, der auf den Aufdrückbereich ausgeübt wird, eine Zusammendrückungsbewegung der flexiblen Wand an der Stelle des Drucks auf den genannten Bereich herbeiführt, die mit einer Dehnungsbewegung der flexiblen Wand an der Stelle zusammenwirkt, die der Einwirkungsstelle auf diesem Bereich diametral entgegengesetzt ist.
13. Druckknopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auflageklaue (20) unter diesem Druckknopf (4) im wesentlichen in derselben radialen Richtung wie die Düse (8) vorgesehen ist.
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