DE694262C - Elektrische Synchronmaschine der Klauentype - Google Patents
Elektrische Synchronmaschine der KlauentypeInfo
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- DE694262C DE694262C DE1937S0126333 DES0126333D DE694262C DE 694262 C DE694262 C DE 694262C DE 1937S0126333 DE1937S0126333 DE 1937S0126333 DE S0126333 D DES0126333 D DE S0126333D DE 694262 C DE694262 C DE 694262C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Synchronmaschine der Klauentype,
also auf eine Maschine, bei der klauenförmige Pole abwechselnd von verschiedenen
Seiten her eine ringförmige, konzentrisch zur Maschinenachse liegende Erregerwicklung
übergreifen. An Stelle einer- Erregerwicklung und zweier Klauenreihen können auch zwei
und mehr Erregerwicklungen mit mehreren Klauenreihen treten. Derartige Maschinen
leiden an dem Mangel, daß starke Läufer-■ streuflüsse, insbesondere Wellen- und Lagerschildflüsse,
auftreten. Um diese erträglich zu halten, müssen solche Maschinen sehwach
magnetisiert werden, wodurch die Maschinen viel aktives Material benötigen und die Span-'
nung stark lastabhängig wird.
Bei Maschinen der Gleichpoltype, bei denen
ebenfalls große Streuungen auftreten können, ίο ist es bekannt, auf der einen Maschinenseite
eine die Maschinenwelle ·umgebende und der Erregerwicklung entgegenwirkende Hilfswicklung
anzubringen. Auch die Erfindung macht von einer Hilfswicklung Gebrauch, beseitigt
aber bei Maschinen der Klauentype die oben genannten" Mängel dadurch, daß die Hilfswicklung
etwa gleichmäßig auf die beiden Maschinenstirnseiten verteilt wird.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. 1 ist die
Welle. 2, 3 sind idie Klauienpole, die abwechselnd von verschiedenen Seiten her die
ringförmig die Welle 1 umgebende Erregerwicklung 4 übergreifen. 5 ist der Ständer.
Die Hilfswicklung ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 symmetrisch in zwei
Gegienwicklungen 6 aufgeteilt, die an den äußeren Stirnseiten der Klauenpolrejhen angeordnet
sind. Sie sitzen fest auf der Welle 1, können aber auch, wie bei 67 (Fig, 3), von
der Welle getrennt angeordnet sein und zwecks Kupferersparnis die Welle mit geringem Luftspalt
umschließen. Um die Streuung herabzusetzen, können sie, wie bei 66 (Fig. 4), als
Abschluß des Luftspaltes oder, wie bei 60 (Fjg. 1), neben den Polflächen 7 der Klauenpole
angebracht sejn. Statt dessen können sie auch, wie bei 61 (Fig. 1), unmittelbar axial
neben der Erregerwicklung 4 sitzen. Unterteilt
man noch, wie bei Fig. 1, die Erregerwicklung 4 in zwei Scheiben, so ergibt sich
hierbei der Vorteil, daß für die Erreger- und für die Gegenwicklungen vollkommen gleiche
- Spulen benutzt werden können.
Während bei den bekannten Klauenpoltypen in der Welle, im Lagerschild und im Gehäuse
ein starker Streufluß auftrat, der auf die konzentrische Anordnung der Erregerwicklung 4
und die besondere Anordnung der als Pole dienenden Klauen zurückzuführen war, wird
bei Verwendung der Gegenwicklungen dieser Streufluß unterbunden. Für den Integrationsweg:
Welle, Lagerschild^4, Ständerjochgehäuse,
Lagerschild B1 Welle ist die resultierende Durchflutung Null, da die Erregerwicklung
4 und die Gegenwicklungen 6 einander entgegenwirken. Es kann also kein
üo Streufluß auftreten, der sich durch die Lagerschilde,
das Gehäuse, die Welle und die Lager schließt. Ebenso sind keine Streuflüsse möglich,
die sich über den einen Lagerschild, die halbe Wellenlänge, die eine Klaue und
das Gehäuse schließen, weil sich bei der Integration der Feldstärken auf diesem Wege
ergibt, daß die Durchfiutungen der Wicklungen
4 und 6 jn allen Axialschnitten gleich der magnetischen Luftspaltspannung sind. Die
Gegenwicklung kann z. B. auch, wie bei 68 angedeutet, am Ständer und, wie bei 65 angedeutet,
am Lagerschild feststehend angebracht sein. Auch kann man, wenn die Gegenwicklungen,
wie beispielsweise bei 6, 60, 61, 67, in der Nähe der - Welle oder der Stirnseiten
der Klauenpole angeordnet sind, die Wicklungen, feststehend anordnen, indem man
sie in geeigneter Weise gegen den Ständer oder die Lagerschilde abstützt. Im Ausführungsbeispiel
laufen die Klauenpole um, der Ständer steht fest; statt dessen kann auch der Ständer umlaufen und die Klauenpole feststehen.
Auch können im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel die Klauenpole den Ständer bilden, während der induzierte Teil umläuft.
Unter Umständen empfiehlt es sich, die Gegenwicklungen auf jeder Maschinenseite in
zwei oder mehrere Einzelwicklungen aufzuteilen, die an verschiedenen Stellen, gegebenenfalls
teils feststehend, teils umlaufend, angeordnet sind.
In Fig. 2 ist eine Maschine dargestellt mit
drei Klauenreihen 8, 9, 10, bei der zwischen je zwei Reihen eine Erregerwicklung 41 bzw.
42 liegt, die entgegengesetzten Durchflutungssinn haben. Die Klauen der mittleren Reihe 9
haben, wie gestrichelt angedeutet ist, Hammerform. 62 sind die beiden Gegenwicklungen;
jede Gegen wicklung hat einen Durchfiutungssinn,
der derjenigen der benachbarten Erregerwicklung entgegengesetzt ist, und nur eine halb so große Durchflutung wie diese
Wicklung. Zwecks Herabsetzung der Streuung empfiehlt es sich, die Gegenwicklungen
statt bei 62, wie gestrichelt, bei 63 oder an einer der oben näher beschriebenen· Stellen
anzubringen. Auch, bei dieser Ausführungsform läßt sich leicht beweisen, daß keine
nennenswerten Magnetisierungen in den inaktiven Maschinenteilen auftreten.
Die Erfindung bietet den besonderen Vorteil, daß wegen der Unterdrückung der Streuflüsse
die aktiven Eisenteile knapper bemessen werden -können als bei der bekannten Klauentype,
die Maschine höher magnetisiert werden kann und damit die Klemmenspannung weniger
abhängig von der Belastung wird.
Claims (5)
1. Elektrische Synchronmaschine der
Klauentype mit an der Maschinenstirnseite angeordneter, der Erregerwicklung ent- .
gegenwirkender Hilfswicklung zur Unterdrückung der außerhalb des aktiven Eisens verlaufenden Streuflüsse des Erreger-
■ gleichfeldes, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung etwa gleichmäßig auf
die beiden Maschinenstirnseiten verteilt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den äußeren Stirn-
. seilen des Klauenpolläufers vorzugsweise scheibenförmige Gegen wicklungen angeordnet
sind.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwicklungen
im Anschluß an den Luftspalt so angeordnet sind, daß ihre Durchflutungen den
magnetischen Abschluß des Luftspaltes bilden. '
4. Maschine nach Anspruch :, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwicklungen
unmittelbar neben den Polflächen der Klauen angeordnet sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegen wicklungen
die Welle eng umschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937S0126333 DE694262C (de) | 1937-03-09 | 1937-03-09 | Elektrische Synchronmaschine der Klauentype |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937S0126333 DE694262C (de) | 1937-03-09 | 1937-03-09 | Elektrische Synchronmaschine der Klauentype |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694262C true DE694262C (de) | 1940-07-27 |
Family
ID=7537138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937S0126333 Expired DE694262C (de) | 1937-03-09 | 1937-03-09 | Elektrische Synchronmaschine der Klauentype |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267328B (de) * | 1960-11-29 | 1968-05-02 | Licentia Gmbh | Mittelfrequenzmaschine der Wechselpolbauart |
-
1937
- 1937-03-09 DE DE1937S0126333 patent/DE694262C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267328B (de) * | 1960-11-29 | 1968-05-02 | Licentia Gmbh | Mittelfrequenzmaschine der Wechselpolbauart |
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