DE69313348T2 - Verbesserter Zwischenträger für Relais zur Anwendung, insbesondere in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Verbesserter Zwischenträger für Relais zur Anwendung, insbesondere in Kraftfahrzeugen

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Relais für die Verwendung insbesondere in Kraftfahrzeugen, umfassend einen stabilen ferromagnetischen kern, eine um diesen Kern gewundene Erregerspule, eine bewegliche Einrichtung bestehend aus mindestens einem beweglichen ferromagnetischen Anker, einer flexiblen Folie, die in einem vorbestimmten Punkt des beweglichen Ankers befestigt ist, und einem Wechselkontakt, wobei das Relais weiters eine Rückstellfeder umfaßt, um den Anker in bezug auf den Kern in einer Position mit größtem Luftspalt zu halten, wenn die Vorrichtung sich in abgefallenem Zustand befindet, und mindestens einen Schließ- und/oder Öffnungskontakt, der vom beweglichen Anker durch seinen Wechselkontakt aktiviert wird, wenn dieser vom Kern angezogen oder losgelassen wird.
  • Relais der beschriebenen Art sind bekannt.
  • Solche Relais haben den Nachteil, insbesondere bei bestimmten Verwendungen, wie z.B. als kapazitive Ladungen, daß die Abnützung der Kontakte relativ hoch ist, wodurch die Lebensdauer des Relais relativ kurz wird; das Problem wird durch die mechanischen Bearbeitungstoleranzen verschärft, die eine Streuung der Druckeigenschaften bewirken, durch welche die Kontakte geschlossen werden. Ein weiterer Nachteil betrifft die Art, in der die flexible Folie mit dem beweglichen Anker verbunden wird. Wie in der Fig. 1 gezeigt, erfolgt die Verbindung üblicherweise durch Nieten, wobei nur ein Verbindungspunkt entsteht. Dadurch entsteht eine mangelhafte Verbindung, die Unregelmäßigkeiten des tatsächlichen Wertes der maßgeblichen Geometrie bewirkt.
  • In der europäischen Patentanmeldung Nr.0 326 116 wird ein Relais beschrieben, bei dem die flexible Folie einen Vorspannungsknick hat, der in geschlossenem Zustand das Prellen der Kontakte vermindert; diese Einrichtung erfordert jedoch beim Öffnen eine größere Energie; in anderen Worten, das Schließen wird erleichtert, das Öffnen jedoch erschwert.
  • In der europäischen Patentanmeldung Nr.0 484 592, welche als nähester Stand der Technik betrachtet wird, wird ein Relais beschrieben, bei dem die flexible Folie in der Form eines T endet und zwei Kontakte hat; weiters hat jeder Schenkel des T einen Stützlappen, der auf dem beweglichen Anker aufliegt, mit dem Ziel, das Öffnen der Kontakte zu erleichtern, wobei die Aufschlagenergie des Ankers ausgenützt wird. Mit diesem Ziel und um die Flexibilitätseigenschaften der Folie möglichst konstant zu halten; ist gemäß der Anmeldung das Auflageelement zwischen der Folie und dem Anker in unmittelbarer Nähe der Kontakte angeordnet (Spalte 2, Zeilen 21 bis 27).
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und insbesondere ein verbessertes Relais zu schaffen, bei dem die Abnützung der Kontakte geringer ist als bei den herkömmlichen Relais und die Lebensdauer somit verlängert wird.
  • Um diese Ziele zu erreichen, ist Gegenstand der Erfindung ein Relais für die Verwendung insbesondere in Kraftfahrzeugen, umfassend einen stabilen ferromagnetischen Kern, eine um diesen Kern gewundene Erregerspule, eine bewegliche Einrichtung bestehend aus mindestens einem beweglichen ferromagnetischen Anker, einer flexiblen Folie, die in einem vorbestimmten Punkt des beweglichen Ankers befestigt ist, und einem Wechselkontakt, wobei das Relais weiters eine Rückstellfeder umfaßt, um den Anker in bezug auf den Kern in einer Position mit größtem Luftspalt zu halten, wenn die Vorrichtung sich in abgefallenem Zustand befindet, und mindestens einen Schließund/oder Öffnungskontakt, der vom beweglichen Anker durch seinen Wechselkontakt aktiviert wird, wenn dieser vom Kern angezogen oder losgelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Zwischenauflageelement für die flexible Folie umfaßt, das auf einem der Elemente der beweglichen Einrichtung ausgebildet ist, und daß das Auflageelement (9) eine solche Höhe hat und in einem solchen Abstand vom Befestigungspunkt (5) angeordnet ist, daß eine sensitive Vorbelastung der Folie (4) sogar vor dem Schließen erzeugt wird.
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen besser ersichtlich, welche nur ein nichteinschränkendes Beispiel darstellen, wobei
  • - die Fig. 1 schematisch ein Relais bekannter Art darstellt;
  • - die Fig. 2 eine Schar von Kraftkurven des Anziehungs-/Luftspaltes bei konstanter magnetomotorischer Kraft darstellt, in bezug auf Relais mit geometrischen Eigenschaften jener Art, die Gegenstand der Erfindung sind;
  • - die Fig. 3 zeigt eine der Kurven der Fig. 2 und eine strichlierte Linie, die schematisch die Reaktionsbewegung des mechanischen Systems (proportional zu den Kräften auf die Kontakte) darstellt, abhängig von der unter der Wirkung der elektromagnetischen Kraft des Relais in Fig. 1 erfolgten Bewegung, ermittelt auf der Achse der Spule;
  • - die Fig. 4, 4A, 4B, 4C und 4E zeigen die Stellungen der beweglichen Einrichtung in bezug auf die strichlierte Linie der Fig. 3;
  • - die Fig. 5 schematisch ein erfindungsgemäßes Relais darstellt;
  • - die Fig. 6, 6C, 6D und 6E, für das Relais der Fig. 5, die strichlierte Linie äquivalent zu jener der Fig. 4 und die Stellungen C, D und E der beweglichen Einrichtung in bezug auf die strichlierte Linie der Fig. 3 darstellen;
  • - die Fig. 7A schematisch den Stromfluß für jenen Fall darstellt, in dem die Last für das Relais durch eine Halogenlampe gebildet ist, während die Fig. 7B in vergrößertem Maßstab den Peak des anfänglichen Stromes der Fig. 7A darstellt;
  • - die Fig. 8 schematisch die Bewegung der Reaktionskraft des magnetischen Systems und der magnetomotorischen Kraft darstellt, sowohl für das Relais der Fig. 1 als auch für das Relais der Fig. 5, wobei die relativen Herstellungstoleranzen für den Fall eines gleichen Wertes einer zusätzlichen Bewegung in Betracht gezogen werden;
  • - die Fig. 9 die überlappenden Situationen zeigt, die in den Relais der Fig. 1 und der Fig. 5 durch Abnützung festgestellt wurden;
  • - die Fig. 10 schematisch den Unterschied zwischen den Kräften zeigt, die sich. in den Relais der Fig. 1 und der Fig. 5 im Abschnitt der zusätzlichen Bewegung zeigen;
  • - die Fig. 11 schematisch den Unterschied der freien Biegungslänge der Folie, die bei der Rückkehr in die stabile Stellung einen Kontakt hat, zwischen einem Relais der in der Fig. 1 Art und einem der in der Fig. 5 gezeigten Art darstellt.
  • Normalerweise werden Relais, wie in der folgenden Beschreibung erläutert, in Kraftfahrzeugen verwendet.
  • Alle diese Relais haben im wesentlichen eine Konstruktion umfassend einen ferromagnetischen Kern, eine Erregerspule und mindestens einen beweglichen Anker.
  • Die Fig. 1 zeigt schematisch ein herkömmliches Relais jener Art, die in Kraftfahrzeugen verwendet wird.
  • Das Bezugszeichen 1 zeigt einen stabilen ferromagnetischen Kern; das Bezugszeichen 2 eine um diesen Kern gewundene Erregerspule; das Bezugszeichen 3 einen beweglichen ferromagnetischen Anker; das Bezugszeichen 4 eine flexible Folie, z.B. mit annähernd dreieckiger Form, die in einem vorbestimmten Punkt des beweglichen Ankers befestigt ist, wobei der Punkt mit 5 bezeichnet wird; das Bezugszeichen 6 bezeichnet einen elektrischen Wechselkontakt; das Bezugszeichen 7 zeigt eine Rückstellfeder, die diesen Anker in einer Position mit größtem Luftspalt bezüglich des Kerns hält, wenn sich die Vorrichtung in einem Ruhezustand befindet; schließlich bezeichnet das Bezugszeichen 8a einen elektrischen Öffnungskontakt und das Bezugszeichen 8c eine elektrischen Schließkontakt, die vom beweglichen Anker 3 durch seinen Wechselkontakt 6 aktiviert werden, wenn dieser vom Kern 1 angezogen oder losgelassen wird.
  • In solchen Vorrichtungen wird die Wechselwirkung zwischen einer Kraft, die durch die Erregung eines magnetischen Kreises mit variablem Widerstand und der entsprechenden Reaktion des mechanischen Systems verifiziert; es ist die Aufgabe einer solchen Kraft, den beweglichen Anker zum Kern der Vorrichtung hin anzuziehen.
  • Um diese Ziele zu erreichen, wird eine elektromagnetische Anziehungskraft erzeugt, welche durch den folgenden Ausdruck dargestellt wird:
  • F=k&sub1; I²/(k&sub2;+x)²
  • worin I der Erregerstrom des mechanischen Widerstandes ist, welcher als konstant angenommen wird, k1 und k2 Konstanten sind, die die geometrischen und magnetischen Parameter der Vorrichtung ausdrücken, X die Variable des Luftspaltes gemessen in bezug auf die Achse der Erregerspule ist. Die oben angeführte Formel bildet auf einer Kartesischen Ebene eine Hyperbelschar, wobei jeder Hyperbel einem Stromwert entspricht, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Der signifikante Teil solcher Kurven ist offensichtlich jener, welcher von einem Luftspalt gleich Null (x=0) bis zu einem Luftspalt gleich dem Maximalwert t (x=t) reicht.
  • Die entsprechende Reaktion des mechanischen Systems kann für herkömmliche Relais in derselben vorher erwähnten Kartesischen Ebene mit einer strichlierten Linie aus drei Segmenten dargestellt werden, wie in der Fig. 3 gezeigt. Die entsprechende Reaktion des mechanischen Systems ist das Ergebnis der Kombination der Rückkehrkraft der Feder 7 und der Verformungskraft der Folie 4, welche abhängig von der Position der beweglichen Einrichtung variiert, was im weiteren klar ersichtlich wird.
  • Die in der Fig. 3 dargestellte strich lierte Linie ist das einfache Ergebnis der Analyse eines extrem einfachen mechanischen Modells, welches von einer an einem Ende gelenkig angebrachten beweglichen Einrichtung gebildet ist, welche im mittleren Teil der Wirkung einer Kraft ausgesetzt wird und deren Bewegung durch geeignet positionierte Auflagepunkte gestoppt wird.
  • In einer solchen Ausführung entspricht das Fehlen der Anziehungskraft (Ruhezustand) der maximalen Schließkraft auf den Kontakt 8a, infolge der Wirkung der Rückstellfeder 7 in Gleichge-4 wicht mit der Reaktion infolge der elastischen Verformung eines kleinen Abschnittes der Folie 4.
  • Wird der bewegliche Anker der Anziehungskraft unterworfen, was mit FB angedeutet ist (nötige Kraft zum Erreichen des Punktes B der graphischen Darstellung der Fig. 4), so wird die elastische Verformung der Folie aufgehoben und mit einer minimalen Luftspaltreduktion wird die Reaktion der Rückstellfeder ausgeglichen. Punkt B des Abschnittes A-B (siehe Fig. 4B).
  • Durch Erhöhung der Anziehungskraft auf einen Wert FC (nötige Kraft zum Erreichen des Punktes C der graphischen Darstellung der Fig. 4), wird der Luftspalt reduziert, und zwar durch die Wirkung der Rotation des beweglichen Ankers auf das Gelenk mit minimalen Kraftzuwächsen infolge der Eigenschaften der Rückstellfeder, während der Wechselkontakt 6 sich von der Kontaktposition mit dem stabilen Kontakt 8a in die Kontaktposition mit dem stabilen Kontakt 8c bewegt. Der Punkt C des Abschnittes B-C (siehe Fig. 4C). Zu diesem Zeitpunkt liegt der Wechselkontakt 6 der flexiblen Folie auf dem Kontakt 8c mit einer anfänglich verschwindenden Kraft (Punkt C). In einer solchen Situation ist der bewegliche Anker vom Kern durch eine Luftspaltgröße getrennt, die herkömmlich als zusätzliche Bewegung definiert wird.
  • Durch weiteres Erhöhen der wirkenden Kraft bis zu einem Wert FE (nötige Kraft zum Erreichen des Punktes E der graphischen Darstellung der Fig. 4) wird das Segment C-E umfaßt, dem große Kraftsteigerungen entsprechen, und zwar durch die Reaktion der elastischen Verformung der Folie 4, die in Punkt E ihren maximalen Wert haben, wenn der bewegliche Anker 3 auf dem Kern 1 zu liegen kommt, wie in der Fig. 4E gezeigt.
  • Die elastische Verformung der Folie während der zusätzlichen Bewegung bestimmt die Schließkraft der Kontakte und in der Folge ihre Kapazität bei der Lieferung von Strom; im Punkt E hat der Anker seine vollständige Bewegung durchgeführt und die Folie ist bezüglich der letzteren zurückgesetzt, nachdem sie am Kontakt 8c gelegen ist.
  • Es ist klar, daß bis zum vollständigen Schließen der Kontakte der Vorrichtung der für ein bestimmtes Relais zulässige Minimalstrom jener ist, bei dem die Kurve der Anziehungskraft über der strichlierten Kurvenlinie der mechanischen Reaktion des eigentlichen Relais bleibt, wie in Fig. 3 angedeutet, was den Hyperbellimit darstellt.
  • Erfindungsgemäß ist der bewegliche Anker 3 an seinem Ende mit einem Relief 9 (Fig. 5) versehen, welches durch Anbringen eines Einschnittes auf einem solchen Anker entsteht; durch die Wirkung eines solchen Einschnittes 9 ist die Folie 4 mit einem geeignet positionierten Zwischenauflagepunkt versehen, der zum Beispiel ungefähr in der Mitte in bezug auf ihre Länge liegt. Ein solches Relief 9 ist im Vergleich zur Nutzlänge der Folie 4 oder in bezug auf die Höhe so angeordnet, daß dem Verlauf der auf den Kontakt ausgeübten Kraft, sofort nach seinem Schließen, der geeignete Wert für die Art der Relaisverwendung verliehen wird. Weiters ist die Folie 4 durch eine kleine Befestigungsplatte 5 fixiert, die sich quer zur Folie 4 über ihre gesamte Breite erstreckt, wodurch ein perfekter Verbindungszustand geschaffen wird.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist in der flexiblen Folie 4 ein Loch 10 angeordnet, das einem Element zum Messen der funktionellen Merkmale den Zugang zum beweglichen Anker ermöglicht.
  • 4 Bis zum Punkt C der graphischen Darstellung in Fig. 6 sind das Verhalten des Relais bekannter Art der Fig. 1 und des neuen Relais der Fig. 5 ähnlich.
  • Während einer ersten Phase der zusätzlichen Bewegung, bei der die Folie 4 vom Auflagepunkt 9 noch nicht gelöst ist, ist die elastische Verformung der Folie nur auf dem Abschnitt L2 (siehe Fig. 6 Punkt D) beschränkt; in der zweiten Phase der zusätzlichen Bewegung, nach dem Lösen der Folie vom Auflagepunkt 9, erfolgt die elastische Verformung entlang der gesamten Länge der Folie L1 + L2 (Fig. 6 E); und zwar in einer solchen Weise, daß ein viersegmentiges Belastungsdiagramm entsteht (siehe Fig. 6).
  • Das dritte Segment (C-D) hat eine relativ große Steigung (durch die reduzierte Biegungslänge L-2), während das vierte Segment (D-E) nur eine geringe Steigung aufweist (durch die Biegungslänge L1 + L2).
  • Das erfindungsgemäße Relais hat im Vergleich zu herkömmlichen Relais die folgenden Vorteile:
  • Es existieren in jedem Herstellungsverfahren die Herstellungstoleranzen, welche die zulässigen Maximal- und Minimalwerte bestimmen; die einflußreichste Variable ist die mechanische Toleranz auf der zusätzlichen Bewegung, die zwei strichlierte Linien von Grenzkräften bestimmt, innerhalb welchen sich alle strichlierten Kraftlinien von hergestellten Vorrichtungen befinden; insbesondere was die strichlierten Linien der niedrigen Kraft betreffen, ist die festgestellte Situation bei einer Folie mit Zwischenlauflage deutlich günstiger als bei einer herkömmlichen Folie. Siehe die Gegenüberstellung in Fig. 8, die im linken Teil der Figur die Situation der Toleranzen für ein Relais bekannter Art zeigt, während im rechten Teil der Figur das Verhalten der Toleranzen bei einem erfindungsgemäßen Relais dargestellt ist; beide Darstellungen zeigen strichpunktierte Linien für die Minimalwerte der Toleranzen, während strichlierte Linien die Maximalwerte der Toleranzen zeigen. Die beiden Teile, links und rechts, der Fig. 8 sind unter gleichen Bedingungen dargestellt.
  • Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Relais besteht darin, daß der Punkt E, der die Schließkraft der Kontakte zeigt, im Fall B deutlich größer ist als im Fall A.
  • - Die Herstellung eines perfekten Verbindungszustandes der flexiblen Folie mit dem beweglichen Anker gewährleistet reproduzierbare Befestigungsbedingungen mit einer konstanten Funktionsgarantie.
  • - Die Abnützung der Schließkontakte des Relais bewirkt eine Reduktion der zusätzlichen Bewegung und führt im Kräftediagramm zu einer Verschiebung des Ursprungs der Achse nach rechts; es zeigt sich, wie das Relais mit einem Zwischenauflageelement im gesamten Toleranzenbereich eine größere Schließkraft bewirkt; der Hauptvorteil entsteht in jenem Bereich, in dem die Toleranzen einen großen Einfluß haben, wie im Vergleich in der Fig. 9 gezeigt ist, wo die strichlierte Linie von vier Segmenten sich auf das erfindungsgemäße Relais bezieht, während sich die strichlierte Linie von drei Segmenten auf ein Relais bekannter Art bezieht. In der Fig. 9 zeigt die vertikale gestrichelte Linie U die Position, die die Achse der Ordinaten in einem Abnützungszustand der Kontakte einnimmt.
  • - Wie bereits erwähnt, ist der Strom, den zwei Kontakte ohne Nachteile schalten können, direkt proportional zur Kraft, mit welcher sie geschlossen gehalten werden; im Falle von sogenannten kapazitiven Strömen, die einen Übergang haben, der ähnlich dem Ladestrom eines Kondensators ist 4 (siehe zum Beispiel Fig. 7), ist eine Schließkraft erforderlich, welche sofort hohe Werte annimmt; es ist aus der Fig. 10 ersichtlich, daß die Linie T von vier Segmenten des erfindungsgemäßen Relais im ersten Abschnitt der zusätzlichen Bewegung Kräftesteigerungen annimmt, die viel größer sind als im Vergleich zur S-Form der drei Segmente eines herkömmlichen Relais. Dies bewirkt eine Schließung der Kontakte mit einer Kraft, die ausreicht, um Ströme mit einem kräftigen Anfangsstart zu schalten, was durch das Schließen mit sehr niedrigen anfänglichen Widerstandslasten erzielt wird.
  • - Eine der grundlegenden Varianten, welche die Lebensdauer eines Relais bestimmen, ist die Geschwindigkeit, mit der die Übergänge durchgeführt werden, nämlich die Zeit zwischen dem Anfang und dem Ende eines Vorganges: Versuche haben gezeigt, daß unter gleichen Bedingungen bei Relais mit Zwischenauflage eine geringere Zeit erzielt wurde; oder Übergänge gleicher Dauer mit geringeren Erregungsspannungen. Aus den gleichen Gründen wurden die gleichen Vorteile in Versuchen festgestellt, und zwar im Hinblick auf eine geringere Zahl des Prellens beim Übergang von einem Kontakt zum anderen während des Umschaltvorganges, hauptsächlich bei der Rückkehr in die stabile Gleichgewichtsposition wegen der größeren Biegungslänge (1-2), mit der die Folie des Relais der Fig. 5 die Aufprallenergie absorbiert, wie in der Fig. 11 gezeigt. Bei herkömmlichen Relais ist die Biegungslänge in der Öffnungsstellung L3 kleiner, wodurch in der Folge eine geringere Kapazität zur Dämpfung des Prellens entsteht.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung werden die Vorteile der vorliegenden Erfindung klar. Es sind natürlich zahlreiche Varianten bei dem erfindungsgemäßen Relais möglich.
  • Zum Beispiel kann das Relief 9, welches die Zwischenauflage bildet, selbstverständlich auf der Folie 4 anstatt auf dem Anker 3 ausgebildet sein.
  • Andere Varianten sind realisierbar, indem die in den Figuren gezeigten Bauteile durch einfache technische Äquivalente ausgetauscht werden.

Claims (13)

1. Relais für die Verwendung insbesondere in Kraftfahrzeugen, umfassend einen stabilen ferromagnetischen Kern (1), eine um diesen Kern gewundene Erregerspule (2), eine bewegliche Einrichtung bestehend aus mindestens einem beweglichen ferromagnetischen Anker (3), einer flexiblen Folie (4), die in einem vorbestimmten Punkt (5) des beweglichen Ankers (3) befestigt ist, und einem Wechselkontakt (6), wobei das Relais weiters eine Rückstellfeder (7) umfaßt, um den Anker in bezug auf den Kern in einer Position mit größtem Luftspalt zu halten, wenn die Vorrichtung sich in abgefallenem Zustand befindet, und mindestens einen (8a, 8c) Schließ- und/oder Öffnungskontakt, der vorn beweglichen Anker (3) durch seinen Wechselkontakt (6) aktiviert wird, wenn dieser vom Kern (1) angezogen oder losgelassen wird, wobei das Relais außerdem ein Zwischenauflageelement (9) für die flexible Folie (4) umfaßt, das auf einem der Elemente der beweglichen Einrichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflageelement (9) eine solche Höhe hat und in einem solchen Abstand vom Befestigungspunkt (5) angeordnet ist, daß eine sensitive Vorbelastung der Folie (4) sogar vor dem Schließen erzeugt wird, und daß der Befestigungspunkt (5) für den Anker, das Zwischenauflageelement (9), die Folie (4) und die Kontakte (8c) so ausgebildet sind, daß während einer zusätzlichen Bewegungsphase zuerst eine Biegung nur eines Teiles (1-2) der Folie (4) und dann eine Biegung der gesamten (L1+L2) Folie (4) erfolgt.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenauflageelement (9) für die Folie (4) des Wechselkontaktes (6) auf dem beweglichen Anker (3) ausgebildet ist.
3. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenauflageelement (9) für die Folie (4) des Wechselkontaktes (6) auf der Folie (4) ausgebildet ist.
4. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenauflageelement (9) in bezug auf die Nutzlänge der Folie (4) so angeordnet ist, daß dem Verlauf der auf den Kontakt ausgeübten Kraft, sofort nach seinem Schließen, der geeignete Wert für die Art der Relaisverwendung verliehen wird.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenauflageelement (9) ungefähr in der Mitte der Länge der Folie (4) angeordnet ist.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß das Zwischenauflage element (9) eine solche Dicke hat, daß dem Verlauf der auf den Kontakt ausgeübten Kraft, sofort nach seinem Schließen der geeignete Wert für die Art der Relaisverwendung verliehen wird.
7. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenauflageelement (9) durch Ausbilden eines Reliefs auf der Folie (4) entsteht.
8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (4) nur in geschlossenem Zustand vorbelastet ist, während beim Öffnen die Vorbelastungsmittel schließlich so wirken, daß das Öffnen begünstigt wird.
9. Relais nach einem er Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Befestigungselement, welches einen perfekten Verbindungszustand der Folie über die gesamte Breite schafft, zwischen der flexiblen Folie (4) und dem beweglichen Anker vorgesehen ist.
10. Relais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die perfekte Verbindung durch eine Befestigungsplatte (5) entsteht, die sich im wesentlichen über die gesamte Breite der flexiblen Folie (4) erstreckt.
11. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (4) ein Loch (10) hat, das einem Element zum Messen der funktionellen Merkmale den Zugang zum beweglichen Anker ermöglicht.
12. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (3), der Befestigungspunkt (5), die Folie (4) und der stabile Kontakt (8a) so ausgebildet sind, daß die flexible Länge (1-2) der Folie (4) so ist, daß eine beträchtliche Dämpfung des Prellens gewährleistet ist.
13. Relais nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (9) vorgesehen sind, die beim Zurückkehren in die Ruheposition eine Zunahme des Weges aufgrund der Flexibilität der Folie (4) bewirken, ohne daß ihr Vorstehen über die maximale Länge der Ebene des beweglichen Ankers (3) vergrößert wird.
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