HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft allgemein eine
Festkörper-Farbbildaufnahmevorrichtung, lineare Farbsensoren und, spezieller, einen linearen Farbsensor mit
einem punktsequentiellen Sensorarray, in dem Photosensoren dreier Farben
wie R (rot), G (grün), B (blau) oder dergleichen sequentiell mit
Bildpunkteinheit auf eindimensionale Weise angeordnet sind.
Beschreibung des Stands der Technik
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Lineare Bildsensoren (nachfolgend einfach als "lineare Sensoren"
bezeichnet) zeigen Vorteile wie kleine Größe und niedrigen Verbrauch elektrischer
Energie. Demgemäß werden lineare Bildsensoren auf einer großen Vielzahl von
Gebieten verwendet, wie beim Kopieren, bei der Faksimilebildübertragung,
bei optischer Zeichenerkennung (OCR), bei der Mustererkennung, bei
Messvorgängen usw. Mit dem Üblichwerden von Farbkopien in jüngerer Zeit werden
häufig lineare Farbsensoren verwendet.
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Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen zeigt den Aufbau eines herkömmlichen
linearen Farbsensors vom zeilensequentiellen Ausgangstyp für R, G, B mit
drei Sensorarrays.
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Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, umfasst dieser Typ eines linearen
Farbsensors drei Sensorarrays 31R, 31G, 31B für drei Farben sowie
Übertragungsregister 32R, 32G, 32B, die in Bezug auf die obigen Sensorarrays 31R, 31G,
31B angeordnet sind, um dadurch Ausgangssignalladungen einer Zeile für jede
Farbe auf zeilensequentielle Weise auszugeben.
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Die Fig. 2 der beigefügten Zeichnungen zeigt den Aufbau eines anderen
Beispiels eines herkömmlichen linearen Farbsensors.
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Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, stellt dieser herkömmliche lineare
Farb
sensor etwas dar, was als punktsequentieller Ausgabetyp für R, G, B
bezeichnet werden kann, und er beinhaltet ein einzelnes Sensorarray 41 aus
Sensoren für R, G, B, die sequentiell mit Bildpunkteinheit auf
eindimensionale Weise angeordnet sind, sowie ein einzelnes Übertragungsregister 42,
das dem Sensorarray 41 gegenübersteht, um dadurch Signalladungen jeweiliger
Bildpunkte einer Zeile gleichzeitig auf punktsequentielle Weise auszugeben.
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Der obige lineare Farbsensor vom Typ mit zeilensequentieller Ausgabe
beinhaltet die drei Sensorarrays 31R, 31G, 31B, so dass dann, wenn diese
Sensorarrays 31R, 31G, 31B beim Kopieren oder dergleichen ein Objekt
abtasten, sie positionsmäßig gegeneinander versetzt sind, was viele Speicher zum
Korrigieren eines solchen Versatzes erfordert. Ferner benötigt der obige
lineare Farbsensor vom zeilensequentiellen Typ drei Ausgangsstifte
(Anschlüsse) entsprechend drei Farben, R, G, B, was zusätzliche Schaltungen
erforderlich macht, wie einen Analog-Digital(A/D)-Wandler oder dergleichen,
um eine Signalverarbeitung außerhalb auszuführen. Dann besteht der
Nachteil, dass eine derartige externe Schaltung komplizierte Konfiguration
erhält.
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Andererseits benötigt der lineare Farbsensor vom Typ mit punktsequentieller
Ausgabe mit einem einzelnen Sensorarray nur einen einzelnen Ausgangsstift,
was ein einzelnes Signalverarbeitungssystem erforderlich macht. Da jedoch
der bekannte lineare Farbsensor vom punktsequentiellen Ausgangstyp ist,
sind Sensoren verschiedener Farben wiederholt angeordnet, d. h., dass eine
Signalkomponente für grün ausgegeben wird, nachdem eine Signalkomponente
für rot ausgegeben wurde, eine Signalkomponente für blau ausgegeben wird,
nachdem die Signalkomponente für grün ausgegeben wurde, und die nächste
Signalkomponente für rot ausgegeben wird, nachdem die Signalkomponente für
blau ausgegeben wurde, usw. Im Ergebnis wird die Signalkomponente des
benachbarten Sensorabschnitts in die Signalkomponente des benachbarten
Sensorabschnitts eingemischt. Dieser Effekt wird nachfolgend als
"Farbmischung" bezeichnet. D. h., dass diese Mischsignalkomponente als Farbmischung
auf einem Bild erscheint, nachdem Signalladungen durch das
Übertragungsregister 42 übertragen und beeinträchtigt wurden. So ist es wünschenswert,
dass die Farbmischung im Sensorabschnitt soweit wie möglich beseitigt wird.
Daher muss beim Herstellprozess linearer Farbsensoren das Ausmaß, mit dem
Farbmischung im Sensorabschnitt auftritt, gemessen werden, und jeweilige
Abschnitte des linearen Farbsensors müssen entsprechend dem gemessenen
Ausmaß der Farbmischung eingestellt werden.
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Beispiele von Farbbildaufnahmevorrichtungen mit linearem Sensorarray sind
in IEEE 1991 International Conference on Consumer Electronics, 5. Juni
1991, Rosemont Illinois, Seiten 150-151 offenbart.
AUFGABEN UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten linearen
Farbsensor zu schaffen, bei dem die oben genannten Mängel und Nachteile,
wie sie im Stand der Technik angetroffen werden, beseitigt werden können.
Genauer gesagt, ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen linearen
Farbsensor mit einfachem Aufbau zu schaffen, der das Ausmaß einer Farbmischung
genau messen kann.
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Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen linearen Farbsensor zu
schaffen, bei dem verhindert werden kann, dass die Positionen von
Sensorabschnitten versetzt sind.
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Noch eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen linearen Farbsensor zu
schaffen, bei dem die Konfiguration einer externen Schaltung vereinfacht
werden kann.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen linearen Farbsensor zu
schaffen, bei dem eine Farbmischung aufgrund einer Beeinträchtigung von
Signalladungen nach dem Übertragen derselben durch ein Übertragungsregister
verhindert werden kann.
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Um diese Aufgabe zu lösen, ist durch die Erfindung eine
Festkörper-Farbbildaufnahmevorrichtung geschaffen, wie sie im Anspruch 1 spezifiziert ist.
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Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind im abhängigen Anspruch
definiert.
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Gemäß einer Erscheinungsform der Erfindung ist eine
Festkörper-Farbbildaufnahmevorrichtung mit Folgendem versehen: einem Sensorarray aus einem
linearen Array erster Farbsensoren, zweiter Farbsensoren und dritter
Farbsensoren, wobei diese ersten, zweiten und dritten Farbsensoren so ausgebildet
sind, dass sie empfangenes Licht mittels verschiedene Farben durchlassenden
Filtern in Signalladungen umsetzen; einem optisch schwarzen Bereich mit
einer Vielzahl von lichtabgeschirmten Sensoren; einem in diesem optisch
schwarzen Bereich ausgebildeten Standardsensor, der so ausgebildet ist,
dass er Licht, das mittels eines farbdurchlässigen Filters mit einer
speziellen, unter den genannten verschiedenen Farben ausgewählten spezifischen
Farbe empfangenes Licht in Standardsignalladungen ohne Zumischung einer
anderen Farbe umsetzt; und einer Horizontalschieberegister-Einrichtung zum
Übertragen der in den ersten, zweiten und dritten Farbsensoren (1R, 1G, 1B)
erzeugten Signalladungen und der im Standardsensor erzeugten
Standardsignalladungen.
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Die obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung eines veranschaulichenden
Ausführungsbeispiels derselben, das in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen zu lesen ist, ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist ein Diagramm des Aufbaus eines Beispiels eines linearen
Farbsensors vom Typ mit zeilensequentieller Ausgabe, der drei punktsequentielle
Sensorarrays gemäß dem Stand der Technik beinhaltet;
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Fig. 2 ist ein Diagramm des Aufbaus eines anderen Beispiels eines linearen
Farbsensors vom Typ mit punktsequentieller Ausgabe, der ein einzelnes
punktsequentielles Sensorarray gemäß dem Stand der Technik beinhaltet;
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Fig. 3 ist ein Diagramm des Aufbaus eines linearen Farbsensors gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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Fig. 4 ist ein Diagramm des Signalverlaufs eines Bildsignals einer
Komponente für rot (R);
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Fig. 5 ist eine geschnittene Teilansicht, die dazu verwendet wird, den
Grund für das Auftreten von Farbmischung zu erläutern;
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Fig. 6 ist eine geschnittene Teilansicht, die dazu verwendet wird, einen
anderen Grund für das Auftreten von Farbmischung zu erläutern;
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Fig. 7 ist ein Diagramm des Aufbaus eines linearen Farbsensors und
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Fig. 8 ist ein zeitbezogenes Diagramm, das dazu verwendet wird, den Betrieb
des linearen Farbsensors von Fig. 7 zu erläutern.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Nun wird die Erfindung im Einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
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Die Fig. 3 der beigefügten Zeichnungen zeigt den Aufbau eines linearen
Farbsensors gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Gemäß Fig. 3 umfasst ein punktsequentielles Sensorarray 1 Photosensoren 1R,
1G, 1B dreier Farben R, G, B, mit jeweils einem entsprechenden Farbfilter
(nicht dargestellt), die sequentiell und wiederholt mit Bildpunkteinheit
auf eindimensionale Weise angeordnet sind. Das punktsequentielle
Sensorarray 1 ist unterteilt, um einen wirksamen Bildpunktbereich 2, der von außen
einfallendes Licht durch die jeweiligen Photosensoren 1R, 1G, 1B
photoelektrisch wandelt, um Bildinformation zu erhalten, und einen
Bezugsbildpunktbereich 3 unterteilt, der als optisch schwarzer (OPB) Bereich zum Erfassen
eines Bezugspegels, z. B. eines Schwarzpegels (Pegel 0) von Bildinformation
bekannt ist. Dann kann der Bezugsbildpunktbereich 3 Licht nur von einem
Bildpunkt, z. B. einem roten Bildpunkt (R) empfangen.
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In den jeweiligen Photosensoren des punktsequentiellen Sensorarrays 1
gespeicherte Signalladungen werden als Information einer Zeile durch ein
Auslesetor (ROG) 4 aus einer an jedem Sensor angeordneten Torgruppe
gleichzeitig an ein CCD(charge coupled device = ladungsgekoppeltes
Bauteil)-Register 5 ausgelesen. Das CCD-Register 5 arbeitet zum sequentiellen
Übertragen von Signalladungen, die durch das Auslesetor 4 aus dem
punktsequentiellen Sensorarray 1 ausgelesen wurden, auf zweiphasige Impulse Φ1, Φ2 an
einen Ausgangsanschluss (linke Seite in Fig. 3). Am Ausgangsanschluss des
CCD-Registers 5 ist ein Ladungserfassungsabschnitt 6 angeschlossen, der die
übertragene Signalladung erfasst und in ein elektrisches Signal umsetzt.
Dieses elektrische Signal wird am Ausgangssignal 7 als Bildsignal
abgeleitet.
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Das am Ausgangsanschluss 7 abgeleitete Bildsignal wird an Abtast- und
Halteschaltungen 8 und 9 geliefert. Diese Abtast- und Halteschaltungen 8 und 9
arbeiten so, dass sie den Signalpegel des Bildsignals synchron mit
Abtastimpulsen SP1, SP2, die von einem Zeitsignalgenerator 10 mit verschiedenen
zeitlichen Lagen erzeugt werden, halten. Die aufrechterhaltenen
Ausgangssi
gnale der Abtast- und Halteschaltungen 8, 9 werden an einen
Differenzverstärker 11 geliefert, in dem sie verarbeitet werden, um die wechselseitige
Pegeldifferenz zu erzeugen. Zwischen den Ausgangsanschluss 12 des
Differenzverstärkers 11 und Masse ist z. B. ein Voltmeter 13 geschaltet.
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Der Zeitsignalgenerator 10 arbeitet so, dass er den Abtastimpuls SP1 zu
einem Zeitpunkt erzeugt, zu dem die Signalladung eines bestimmten R-Sensors
((1)) im effektiven Bildpunktbereich 2 des Sensorarrays 1 ausgegeben wird,
und den Abtastimpuls SP2 zu einem Zeitpunkt zu erzeugen, zu dem die
Signalladung eines bestimmten arbeitenden R-Sensors ((2)) im
Bezugsbildpunktbereich 3 ausgegeben wird. Ferner erzeugt der Zeitsignalgenerator 10 eine
Anzahl von zeitbezogenen Steuersignalen, wie einen Gateimpuls ΦGP, der zum
Öffnen und/oder Schließen des Auslesetors 4 verwendet wird, der
zweiphasigen Übertragungstaktsignale Φ&sub1;, Φ&sub2;, oder dergleichen.
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Nachfolgend wird der Betrieb des linearen Farbsensors gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
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Signalladungen der jeweiligen Sensoren im Sensorarray 1 werden durch das
Auslesetor 4 an das CCD-Register 5 ausgelesen und durch dieses CCD-Register
5 sequentiell auf die Seite des Ausgangsanschlusses übertragen, wodurch das
Bildsignal einer Zeile am Ausgangsanschluss 7 abgeleitet wird. Eine
Untersuchung nur der Signalkomponente R (rot) der Signalkomponenten R, G, B
zeigt, dass der Ausgangssignalverlauf der Signalkomponente R so
repräsentiert ist, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Im Signalverlaufsdiagramm der
Fig. 4 entsprechen die Signalverläufe ((1)) und ((2)) dem Rot(R)-Sensor
((1)) im effektiven Bildpunktbereich 2 und dem arbeitenden Rotsensor ((2))
im Bezugsbildpunktbereich 3.
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Zu Zeitpunkten ((1)) und ((2)) erzeugt dar Zeitsignalgenerator 10 die
Abtastimpulse SP1 und SP2, wodurch die Spannungspegel der Signalverläufe
((1)) und ((2)) durch die Abtast- und Halteschaltungen 8 und 9 abgetastet
und gehalten werden. Dann berechnet der Differenzverstärker 11 die
Pegeldifferenz ΔV zwischen den Signalverläufen ((1)) und ((2)), und diese
Pegeldifferenz ΔV wird durch das Voltmeter 13 angezeigt.
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Der arbeitende R(Rot)-Sensor ((2)) im Bezugsbildpunktbereich 3 kann vor
einer Beeinflussung durch Farbmischung geschützt werden, da die
benachbarten Sensoren für B (blau) und G (grün) lichtabgeschirmte Sensoren sind.
Demgemäß zeigt die Differenz 4 V des Spannungspegels des Signalverlaufs
((1))
bezogen auf den Spannungspegel des Signalverlaufs ((2)) das Ausmaß
der Farbmischung für den R-Sensor im effektiven Bildpunktbereich ((2))
sowie das Ausmaß der Farbmischung der jeweiligen Sensoren.
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Farbmischung kann aufgrund der folgenden zwei Fälle (1) und (2) auftreten:
in jedem Fall tritt im arbeitenden R-Sensor im Bezugsbildpunktbereich 3
keine Farbmischung auf, während Farbmischung nur im R-Sensor ((1)) im
effektiven Bildpunktbereich 2 auftritt.
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Fall (1): Wie es in Fig. 5 dargestellt ist, werden durch die Farbfilter
(Filter B und Filter G) in den benachbarten Sensoren B und G laufende
Lichtstrahlen in den Sensor R eingeleitet, der gegen das einfallende Licht
geschützt sein sollte, was die Farbmischung verursacht.
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Fall (2): Wie es in Fig. 6 dargestellt ist, tritt ein durch
photoelektrische Umsetzung nahe einer Si-Grenzfläche von Sensoren durch einen
einfallenden Lichtstrahl von benachbarten Sensoren B und G erzeugtes Elektron in
den R-Sensor ((1)), was die Farbmischung verursacht.
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Das Ausmaß der aufgrund der obigen Gründe verursachten Farbmischung kann
vom linearen Farbsensor dieses Ausführungsbeispiels als Pegeldifferenz ΔV
gemessen werden. Demgemäß ist es, wenn die Position der Farbfilter
eingestellt wird und das Muster des Sensorabschnitts so optimiert wird, dass die
Pegeldifferenz ΔV, d. h. die Farbmischung, beim Herstellprozess des linearen
Farbsensors minimiert wird, möglich, einen linearen Farbsensor mit kleiner
Farbmischung zu schaffen.
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Während, wie oben beschrieben, nur der R-Sensor im Bezugsbildpunktbereich 3
so konzipiert ist, dass er einfallendes Licht empfängt, besteht für den
arbeitenden Sensor keine Begrenzung auf den R-Sensor, sondern es können
Sensoren anderer Farben, z. B. die Sensoren G und B sein. Kurz gesagt,
reicht es aus, wenn die Pegeldifferenz zwischen dem Ausgangssignal des im
Bezugsbildpunktbereich 3 arbeitenden Sensors und dem Ausgangssignal des
Sensors derselben Farbe wie der des R-Sensors im effektiven
Bildpunktbereich 2 gemessen werden kann.
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Während die Pegeldifferenz ΔV des Spannungspegels des Signalverlaufs ((1))
bezogen auf den Spannungspegel des Signalverlaufs ((2)) durch die
Schaltungskonfiguration erfasst wird, die aus den Abtast- und Halteschaltungen
8, 9 und dem Differenzverstärker 11 besteht, besteht für die
Schaltungskon
figuration keine Beschränkung hierauf, sondern es ist jede
Schaltungskonfiguration möglich, insoweit sie die Pegeldifferenz ΔV erfassen kann.
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Wie oben beschrieben, kann das Auftreten von Farbmischung im arbeitenden
Pixel im Bezugsbildpunktbereich gemäß der Erfindung verhindert werden, da
der lineare Farbsensor mit punktsequentiellem Sensorarray so ausgebildet
ist, dass nur ein Bildpunkt einer vorbestimmten Farbe im
Bezugsbildpunktbereich einfallendes Licht empfangen kann und da die Pegeldifferenz zwischen
dem von diesem Pixel ausgegebenen Signal und dem vom Pixel derselben Farbe
wie der dieses Pixels im effektiven Bildpunktbereich ausgegebenen Signals
berechnet wird. Daher kann das Ausmaß, mit dem im Sensorabschnitt im
effektiven Bildpunktbereich Farbmischung auftritt, durch eine einfache Anordnung
genau gemessen werden.
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Die Fig. 7 der beigefügten Zeichnungen zeigt den Aufbau eines weiteren
linearen Farbsensors.
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Wie es in Fig. 7 dargestellt ist, sind z. B. drei Photosensoren 1R, 1G, 1B
mit Farbfiltern, die R (rot), G (grün) und B (blau) entsprechen,
sequentiell mit Bildpunkteinheit auf eindimensionale Weise angeordnet, um das
Sensorarray 1 zu bilden. In den das Sensorarray 1 bildenden jeweiligen
Photosensoren gespeicherte Signalladungen werden durch ein erstes
Auslesetor 22 aus Torgruppen (ROG1, ROG2 und ROG3), die an jedem Sensor angeordnet
sind, mit Bildpunkteinheit ausgelesen.
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Als Übertragungsregister zum Übertragen von aus dem Sensorarray 1
ausgelesenen Signalladungen ist ein einzelnes CCD-Register 23 angeordnet. Dieses
CCD-Register 23 verfügt über eine Bitanzahl, die 1/3 der Bildpunktzahl des
Sensorarrays 1 ist. Zwischen dem ersten Auslesetor 22 und dem CCD-Register
23 ist ein zweites Auslesetor (ROG4) 24 für jeweils benachbarte
Photosensoren 1R, 1G, 1B dreier Farben im Sensorarray 1 angeordnet. Das zweite
Auslesetor 24 arbeitet so, dass es Signalladungen dreier Bildpunktmengen, wie
sequentiell durch das erste Auslesetor 22 ausgelesen, an ein Bit des CCD-
Registers 23 liefert.
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Dann überträgt das CCD-Register 23 Signalladungen auf sequentielle Weise,
wie sie sequentiell mit Bildpunkteinheit durch das erste und zweite
Auslesetor 22, 24 aus dem Sensorarray ausgelesen werden, auf zweiphasige Impulse
Φ&sub1;, Φ&sub2; hin an einen Ausgangsanschluss (linke Seite in Fig. 7). Mit dem
Ausgangsanschluss des CCD-Registers 23 ist ein Ladungserfassungsabschnitt
25 zum Erfassen
der übertragenen Signalladung und zum Umsetzen derselben in
ein elektrisches Signal verbunden. Dann wird dieses elektrische Signal an
einem einzelnen Ausgangsanschluss (Stift) 26 abgeleitet und dann an eine
externe Schaltung (nicht dargestellt) geliefert.
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Ein Zeitsignalgenerator 27 ist so ausgebildet, dass er zu zweckdienlichen
Zeitpunkten die Übertragungstaktsignale Φ&sub1;, Φ&sub2; erzeugt, die dazu verwendet
werden, das CCD-Register 23 auf zweiphasige Weise anzusteuern, sowie
Gatetaktsignale ΦROG1 bis ΦROG4 zu erzeugen, die dazu verwendet werden, das
erste und zweite Auslesetor 22, 24 zu öffnen und/oder zu schließen. Die
zweiphasigen Übertragungstaktsignale Φ&sub1;, Φ&sub2; werden über einen CCD-Treiber
28 an das CCD-Register 23 gegeben, und die Tortaktsignale ΦROG1 bis ΦROG4
werden über einen Tortreiber 29 an das erste und zweite Auslesetor 22, 24
geliefert.
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Nun wird der Betrieb des linearen Farbsensors mit dem oben beschriebenen
Aufbau unter Bezugnahme auf ein zeitbezogenes Diagramm beschrieben, das die
Fig. 8 bildet.
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Anfangs, zu einem Zeitpunkt t = t&sub0;, laufen die Tortaktsignale ΦROG1 und
ΦROG4 auf den hohen Pegel "H", um dadurch das ROG1 des ersten Auslesetors
22 und das zweite Auslesetor (ROG4) 24 einzuschalten. Auch laufen die
Tortaktsignale ΦROG2, ΦROG3 auf den niedrigen Pegel "L", um dadurch ROG2, ROG3
im ersten Auslesetor 22 auszuschalten. So werden nur die im Photosensor 1R
für R (rot) gespeicherten Signalladungen an das CCD-Register 23 ausgelesen
und durch dieses übertragen. Zu diesem Zeitpunkt werden Signalladungen
einer Zeile für R (rot) ausgelesen.
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Zum nächsten Zeitpunkt t = t&sub1; laufen die Tortaktsignale ΦROG2, ΦROG4 auf
den hohen Pegel "H", um dadurch ROG2, ROG4 des ersten Auslesetors 22
einzuschalten. Auch laufen die Torsignale ΦROG1, ΦROG3 auf den niedrigen Pegel
"L", um dadurch ROG1, ROG3 des ersten Auslesetors 22 auszuschalten. So
werden nur die im Photosensor 1G für G (grün) gespeicherten Signalladungen
an das CCD-Register 23 ausgelesen und durch dieses übertragen. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Signalladungen einer Zeile für G (grün) nach einer
Zeile für R (rot) ausgelesen.
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Zum nächsten Zeitpunkt t = t&sub2; laufen die Torsignale ΦROG3, ΦROG4 auf den
hohen Pegel "H", um dadurch ROG3, ROG4 des ersten Auslesetors 22
einzuschalten. Auch laufen die Tortaktsignale ΦROG1, ΦROG2 auf den niedrigen
Pegel "L", um dadurch ROG1, ROG2 des ersten Auslesetors 22 auszuschalten.
Demgemäß werden nur die im Photosensor 1B für B (blau) gespeicherten
Signalladungen an das CCD-Register 23 ausgelesen und durch dieses übertragen.
Zu diesem Zeitpunkt sind Signalladungen jeder Zeile für R, G, B ausgelesen.
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Wie oben beschrieben, können, da der erfindungsgemäße lineare Farbsensor
über ein punktsequentielles Sensorarray verfügt, die Sensoren vor einem
positionsmäßigen Versatz geschützt werden, abweichend vom linearen
Farbsensor vom Typ mit zeilensequentieller Ausgabe mit drei Sensorarrays. Außerdem
benötigt der lineare Farbsensor gemäß der Erfindung nur einen Ausgangsstift
(Anschluss), was die Konfiguration der externen Schaltung vereinfachen
kann. Ferner kann, da Signalladungen auf sequentielle Weise ausgegeben
werden, verhindert werden, dass durch den Übertragungsvorgang durch das
CCD-Register 23 beeinträchtigte Signalladungen als Farbmischung im Bild
erscheinen.
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Ferner kann, da das Auslesetor zum Auslesen von Signalladungen aus dem
Sensorarray 1 als zweistufige Konfiguration aus dem ersten und zweiten
Auslesetor 22, 24 ausgebildet ist, die Bitanzahl des CCD-Registers 23 auf
1/3 der Pixelzahl des Sensorarrays 1 verringert werden, und die
Übertragungsfrequenz für das CCD-Register 23 kann auf 1/3 herabgesetzt werden, was
den Verbrauch elektrischer Energie verringern kann.
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Während das Auslesetor als zweistufige Konfiguration ausgebildet ist, um
Signalladungen auf zeilensequentielle Weise auszugeben, wie oben
beschrieben, können Signalladungen selbst dann, wenn das zweite Auslesetor 24
weggelassen ist, auf zeilensequentielle Weise dadurch durch das
punktsequentielle Sensorarray ausgegeben werden, dass der Ansteuerungszeitpunkt für
das erste Auslesetor 22 zweckdienlich gesteuert wird. In diesem Fall
gelangt jedoch die Bitanzahl des CCD-Registers 23 mit der Anzahl der das
Sensorarray 1 bildenden Bildpunkte in Übereinstimmung, so dass als
Übertragungsfrequenz des CCD-Registers 23 eine Frequenz erforderlich ist, die das
Dreifache der oben beschriebenen ist.
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Wie oben beschrieben, ist, gemäß der Erfindung, der lineare Farbsensor mit
punktsequentiellem Sensorarray so ausgebildet, dass er auf
zeilensequentielle Weise Signalladungen für eine Zeile für jede Farbe ausgibt. Da der
erfindungsgemäße lineare Farbsensor ein punktsequentielles Sensorarray
beinhaltet, kann eine Positionsverschiebung der Sensoren verhindert werden,
abweichend von einem linearen Farbsensor vom Typ mit zeilensequentieller
Ausgabe. Ferner benötigt
der lineare Farbsensor gemäß der Erfindung nur
einen Ausgangsstift (Anschluss), was die Konfiguration der externen
Schaltung vereinfachen kann. Auch kann Farbmischung, wie sie durch eine
Beeinträchtigung der durch das Übertragungsregister übertragenen Signalladungen
verursacht wird, vermieden werden, da der erfindungsgemäße lineare
Farbsensor Signalladungen auf sequentielle Weise ausgibt.
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Ferner kann, da das Auslesetor aus zweistufigen Auslesetoren besteht, die
Bitanzahl des Übertragungsregisters auf 1/3 der Bildpunktzahl des
Sensorarrays verringert werden. Demgemäß kann die Übertragungsfrequenz des
Übertragungsregisters auf 1/3 herabgesetzt werden, was den Verbrauch elektrischer
Energie verringern kann.
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Nachdem unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde, ist zu beachten, dass
die Erfindung nicht auf diese speziellen Ausführungsbeispiele beschränkt
ist, sondern dass vom Fachmann verschiedene Änderungen und Modifizierungen
daran vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der in den
beigefügten Ansprüchen definierten Erfindung abzuweichen.