DE6922016U - Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe - Google Patents
Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffeInfo
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Description
Deutsche Extrakt Kaffee GmbH.
2102 Hamburg 93
Hethedamm 8
2102 Hamburg 93
Hethedamm 8
Dose mit Portionsgeber für pulverü'örmige oder
granulierte Stoffe.
Die Neuerung betrifft eine Dose mit Portionsgeber für pulverförjDige oder granulierte Stoffe, vorzugsv;
ei se Extraktionen aus .Kaffee, die aus einem Vorratsbehälter,
einem in diesem sieb: befindenden rohrairbigen
Schacht, einem Deckel räa. einer is SeSeI
liegenden Dichtungsscheibe besteht.
Dosen, die einen Vorratsbehälter bilden und die mit einem PoTtioasgebfio? ausgestattet slinfl - sind in ver—
schiedenartägen Ausführungsformen bekannt. So
Ton Zucker bekannt, die aus einem Vorratsbehälter
und einem aufschraub- oder aufsteckbaren Deckel besteht, in 'dem zentral ein Bohr angeordnet ist, das
oben über den Deckel hinausragt inüä ιτη±fnrhallh cLes
Deckels in den Vorratsbehälter hineinragt, -wobei es in einem gewissen Abstand über dem Boden des Vorratsbehälters
endet.
Ss ist femer bei anderen Packungen aus irerschiedenartigen
Merkstoffen bekannt, das gleiche Prinzip der Portionsabgabe anzuwenden. Bei mei&reren solcher
• · t * · ♦ t ·
bekannten Packungen liegt das die portionsweise Abgabe bewirkende Rohr nicht zentral, sondern am
_ . Rande oder in einer Ecke der Packung. Es ist hierbei
Ä des weiteren bekannt, statt eines geschlossenen Rohres
ein rinnenartiges Bauteil, beispielsweise von U-förmigem
Profil, zu verwenden, wobei die Enden der Schenkel des ü an einer inneren Fläche des Vorratsbehälters
anliegen und hierdurch die offene Rinne abschließen,
so daß ein rohrförmiger Schacht entsteht, der die gleiche Aufgabe wie ein geschlossenes Rohr erfüllt.
Ist eine Dose oder Packung viereckig und soll sich der Schacht in einer Ecke derselben befinden, so kann,
wie dies gleichfalls bekannt ist, das rinnenförmige Teil einen rechten Winkel bilden, wobei die Enden der
Schenkel des Winkels an je einer inneren Fläche des Vorratsbehälters anliegen. Auch in diesem Falle entsteht
ein rohrartiger Schacht, dessen unteres Ende, wie dies bei allen derartigen Schächten der Fall ist,
abgeschrägt s>Lt.
Die bekannten Portionsgeber sind zumeist so ausgebildet, äaB nach öffnen der Packung das obere Ende des Schachtes,
aus dem nach Neigung der Packung die jeweilige Portion austritt, offenbleibt beziehungsweise nur
provisorisch und nicht hermetisch abschließend wieder ■verschlossen werden kann. Dies spielt für viele sich
in derartigen Packungen befindende Stoffe keine wesentliche Rolle, jedoch sind die bekannten Packungen, v/enn
es sich Tarn empfindliche, hygroskopische oder such
aromaeinpfindliche Stoffe, wie beispielsweise pulverförmige
oder granulierte Extraktionen aus Kaffee, handelt, nicht brauchbar. Sogenannter Pulver-Kaffee
ist außerordentlich empfindlich und es genügt schon zu seiner Beeinträchtigung, wenn eine geöffnete Dose
eine ¥eile offen stehen bleibt;. Die bekannten üblichen
Dosen sind zwar äniic einem gut abschlagenden Deckel
ι λ 9 * m »·· ■ ι
versehen, sind aber, wenn dieser entfernt wird, oben
ganz offen, so daß die gesamte Oberfläche des Füllgutes einem atmosphärischen Angriff preisgegeben ist.
Die Neuerung hat zur Aufgabe eine Dose mit Portionsgeber zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß das
sich in der Dose befindende Füllgut auch bei abgenommenem Deckel weitgehenst vor atmosphärischen Einflüssen
geschützt ist und daß darüber hinaus bei aufgesetztem Deckel ein hermetischer Abschluß des Füllgutes
von der Atmosphäre erreicht wird. Eine weitere Aufgabe liegt darin, die Dose so auszubilden, daß
das Füllgut in sie leicht und schnell, vorzugsv/eise
mittels maschineller Einrichtungen, eingebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung eine Dose vor, die so ausgebildet ist, daß in der Nahe des
oberen Randes des Vorratsbehälters ein Zwischendeckel angebracht ist, der an seinem äußeren Rande mit dem
Vorratsbehälter fest verbunden ist und daß dieser Zwisehendeekel ^wei in Form «nd &rö£e unterschiedlich©
Durchbrüche aufweist, von denen der eine größere Durch-"bruch
zentral angeordnete ist, während der andere feinere Durchbrucii am Sande des Vorratsbehälters exzentrisch
zu dem Mittelpunkt des Zwisehendeckels liegt und
daß von diesem Durchbrach, fest mit dem Zwischendeckel
Trerbtmäen, e±n Schacht ausgeht., der in das Jssers des ^
Yoxxarcsbeliäl-bers -ffrh-ryfc und daß ferner die Bänder· "beider
ütarciabrüche nach oben gerichtete Flanscne bilden, deren
obere Sander annähernd mit dem Sand des Vorratsbehälters
in einer Ebene liegen, wobei die Anordnung so getroffen
ist, dsB, bei aufgesetztem Deckel, iöie Dichtungsscheibe
desselben auf den Flanschen voaä. auf dem oberen Sand des
"forratsbeiialters, beziehungsweise auf einer Abdeckfolie
oder Seilstucken dieser Hegt. Hierbei ist vor ge seilen,
daß der Schacht, der eiue an sich bekannte nacii außen
offene Einne bild ex, so slit seinem oberen Ende in dem
kleineren Durchbruch des Zwäschendeekels angeordnet
ist, daß seine eine Stirnseite ungefähr in der Höhe der oberen Flächen der Plansche der Durchbrüche liegt.
Der Zwischendeekel kann mesbranartig federnd ausgebildet
seia* An der inneres Mantelfläche des Torratsbehälters
können mindestens zwei Yersprünge als seitliciie
Halterung des Scnachtes angeordnet sein. Die Erfindung sieht vor, daß die Dose in ihrer Yersandlage
oben mit einer Abdeckfolie fest verschlossen ist, die,
vorzugsweise durch klebende Mittel, mit dem oberen Eand des Vorratsbehälter und den oberen !Flächen der
Plansche verbunden ist und daß diese Abdeckfolie mit zwei kreisförmigen, konzentrisch zueinander verlaufenden
Aufreißlinien versehen ist, wobei, zur Überführung der Dose in ihre Gebrauchslage, die Anordnung so getroffen
ist, daß das zwischen den Aufreißlinien liegen de Teil der Abdeckfolie, das einen Kreisring bildet,
vor dem erstmaligen Gebrauche der Dose entfernt wird, so daß der kleinere Durchbruch in dem Zwischendeckel
geöffnet ist, während der größere, zentral gelegene, Durchbruch in diesem durch das Mittelteil der Polie
verschlossen bleibt· Die Aufreißlinien können durch Perforationen in der Abdeckfolie gebildet sein. Es
ist weiterhin vorgesehen, daß die im Inneren des Deckels angeordnete Dichtungsscheibe an ihrer unteren
Pläche mit einer dünnen Wachsschicht versehen ist, die an der oberen Pläche der Abdeckfolie anliegt. An der
unteren Pläche der Abdeckfolie kann ein Zentrierteil angeordnet sein, dessen Außendurchraesser dem Innendurchmesser
des zentralen Durchbruchs in dem Zwischendeckel annähernd entspricht*
— 5 —
In den Abbildungen ist ein Äusfiüirungsibeispiel des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt und zwar zeigt
Abbildung 1 den Deckel der Dose im Schnitt mit eingesetzter Dichtungsscheibe
Abbildung 2 die Dichtungsscheibe, die Wachsschicht, die Abdeckfolie und das Bentrierteil
in Seitenansicht
Abbildung 3 den Vorratsbehälter mit eingesetztem Zwischendeckel und Schacht in Seitenansicht
im Schnitt
Abbildung 4 eine Draufsicht auf den Vorratsbehälter mit eingesetztem Zwischendeckel und
Schacht
Abbildung 5 die Abdeckfolie in Draufsicht«
Ein Vorratsbehälter 1 von zylindrischer Gestalt ist an seinem oberen Ende mit einer Wulst 2 versehen, die
oben einen ebenen Rand 3 aufweist. I den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 ist in der Uähe seines oberen
Randes der Zwischendeckel 5 eingesetzt, der mit der inneren Mantelfläche des Vorratsbehälters 1 ungefähr
auf der Linie 6 durch Klemmwirkung verbunden ist. Der Zwischendeckel 5 weist einen größeren zentralen Durchbruch
7» der zweckmäßig kreisförmig gestaltet ist, auf ■snd weiterhin an seinem Rande einen exzentrisch angeordneten
Durchbruch 8 in der Form eines Kreisringsektors, Der äußere Rand 9 des Zwischendeekels 5 ist nach unten
abgebogen und der Außendurchmesser dieses Randes 9 entspricht dem Innendurchmesser des Vorratsbehälters 1„
-ο-
Am äußeren Bande» des zentralen Durchbruches 7 ist an
dea Zwisehendeekel 5 ein !kreisförmiger Planseh 10 angeordnet
und von diesem gellen strahlenartig zwei Stege
11 aus, die bis zu dem äußeren Sande des Zwi sehende ekel s
5 führen* Diese Stege 11 und ein (geilTrreisteil des
3?lansches 10 bilden "bei in den Vorratsbehälter 1 eingesetzten
Zwisehendeekel 5 zusammen mit einem Teilkreis-.stiick
der Wandung des Yorrats"behälters 1 eine flansehartige
Erhebung, die um den Durchbruch 8 in dem Zwischendecke!
5· herum aufgebaut ist«
Mit dem Zwischendeckel 5 fest verbunden und beispielsweise
in den Durchbruch 8 desselben eingesetzt, ist das rinnenförmige Teil 12, dessen Kanten in Verbindung
mit einem Teil des Innenmantels 13 des Vorratsbehälter stehen *md den rohrartigen Schacht 14 bilden, der tief
in den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 hineinragt
und an seinem unteren Ende 15 abgeschrägt ist. An dem
Innenmantel 13 können Vorsprünge zur besseren Halterung
des rinnenföraigen Teiles 12 und somit des rohrartigen Schachtes 14 angeordnet sein*
Der Deckel 16 ist als Halbschale ausgebildet und in einigem Abstand von seinem unteren Saüe innen mit
einem Kranz von kleinen federnden Zungen 17 ausgestattet, an denen die obere Fläche der Dichtungsscheibe
18 anliegt. Der Deckel 16 und sein unterer Rand 19 sind elastisch ausgebildet xmd der Innendurchmesser
des unteren Sandes 19 entspricht ungefähr dem Außendurchmesser der Wulst 2, an die er sich bei aufgesetztem
Deckel 16 fest anschmiegt. Die Dichtungsscheibe 18 kann mit einer dünnen Wachsschicht 20 versehen sein. Die
Abdeckfolie 21, die aus einer Metallfolie mit oder chne zusätzlicher Beschichtung bestehen kann, ist durch
klebende Mittel mit dem oberen RandTäes Vorratsbe-
^ 7
J^Ji 3 3 3 3 333 iJ 2
hälters 1 und mit der oberen Fläche der Flansche gasdicht verbundens wobei der äußere Kreisring 22 der
Abdeckfolie 21 auf dem oberen Hand 3 und der innere kreisförmige Teil 24 auf dem zentral angeordneten
Flansch 10 liegt. Die Abdeckfolie 21 ist mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Aufreißlinien
und 26 versehen. An der unteren Fläche der Abdeckfolie kann noch ein kreisförmiges Zentrierteil 27 angebracht
S : , j- sein, dessen AuS endur chmess er dem Innendurchmesser des z^L
ji| zentralen Durehbruehs 7 entspricht·
Die Wirkungsweise der Dose mit Portionsgeber gemäß der Erfindung ist folgende:
Vor dem Füllungsvorgang des Vorratsbehälters 1 ist
§ dieser vollständig offen, das heißt, der Deekel 16
ist noch nicht vorhanden und die Durehbrüche 7 und
sind nicht abgedeckte In diesem Zustand können die
Vorratsbehälter 1 in an sich bekannter Weise einer automatisch arbeitenden Dosenabfüllmaschine zugeführt
werden, wobei das Fällgut sich leicht durch den großen zentralen Durchbruch 7 in den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 einbringen läßt. Nach beendetem Füllvorgang
wird die Abdeckfolie 21 auf den oberen Rand 3 und die oberen Flaschen der Flansche 10 aufgebracht und mit
diesen Teilen verklebt, wodurch das Füllgut gasdicht abgeschlce
sen ist. Eine Zentrierung der Abdeckfolie 21 kann durch ein mit ihr verbundenes Zentrierteil 27 leicht erreicht
werden. Hunmehr kann der Deckel 16 mitsamt seiner Dichtungsscheibe
18 und der Abdeckfolie 21 auf die Y/ulst des Vorratsbehälters 1 aufgeschoben werden. Hiermit
befindet sich die Dose in der Versandlage«
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Soil die Dose erstmalig in Gebrauch .genommen werden,
so wird nach Abheben des Deckels 16 damit der mittlere*
Kreisring 23 der Abdeckfolie 21 entfernt, was durch Abziehen innerhalb der beiden Aufreißlinien 25 und 26
geschieht«. Hierdurch wird dar Durchbruch 8 und somit
das obere Ende des rohrartigen Schachtes 14 frei, während der zentrale Durchbruch 7 durch das innere
kreisförmige Teil 24 der Abdeckfolie 21 fest verschlossen bleibt. Die Dose kann nunmehr durch einen Kippvorgang
in an sich bekannter Weise als Portionsgeber in Gebrauch genommen werden, wobei eine vorher bestimmte
Menge des Füllgutes aus dem Durchbruch 8 austritt.
beesae"ce5r Pariiessgaoe muS uie Dose wieder verschlossen werden, was durch Aufsetzen des Deckels 16
geschieht, wobei die untere Pläche der Dichtungsscheibe 18 sich auf den oberen Eand 3 und die oberen Pläehen
der Plansche 10 und Stege 11 legt, wobei auf dem oberen
Sand 3 noch der äußsere Kreisring 22 und auf dem Plansch
vorhanden ist. Da die Abdeckfolie 21 sehr dünn ist und
da ferner sowoal der Zwischendeekel 5 als auch die Dichtungsscheibe 18 membranartig federn, ergibt sich
ein guter Abschluß des Durchbruehes 8 und somit der
oberen Mündung des rohrartigen Schachtes 143 wobei die geringe Höhendifferenz der Stege 11 im Verhältnis zu
dem Plansch 10 und dem oberen Eand 3 keine Solle spielte
Diese geringe Höhendifferenz entspricht der Dicke der diännen Folie und kann, visim dies erf order lieh erscheint,
dadurch ausgeglichen π&Ίτά&ΐι, daß die Stege 11 um ein
Geringes xaiä zwar um Abdeckfolienöieke höher ausgebildet
sind«
Die Vorteile der Dose mit Portionsgeber gemäß der Erfindung liegen in erster Linie darin, daß durch
die Verwendung eines fest eingebauten und mit dem Vorratsbehälter fest verbundenen Zwischendeckels ein
gasdichter Abschluß des Füllgutes auch bei geöffneter Böse in weitestgehendem maße erreicht wird. Bsi noch
nicht gebrauchter Dose ist diese, abgesehen von Deckel und Dichtungsscheibe, durch die Abdeckfolie, die mit
ihr verklebt ist, vollständig geschützte Ein wesentlicher
Vc 3x1 liegt darin, daß der Zwischendeckel
zwei Öffnungen aufweist, wobei die große zentrale Öffnung ein leichtes Einbringen des Süllgutes mittels
handelsüblicher Dosenfüllmaschinen ermöglicht, ohne
daß diese speziell hergerichtet werden müssen. Die Ausgestaltung der Abdeckfolie mit zwei Aufreißlinien
bietet den Vorteil^ Αά& nicht die ganze Abdeckfolie
zerstört werden muß, sondern nur ein Kreisring derselben abgezogen werden muß, um den kleineren Durchbruch
am Bande zu öffnen und das obere Ende des rohrförmigen Schachtes freizugeben. Schließlich ist es von Vorteil,
daß auch nach der Entfernung dieses Kreisringes ein sehr guter Abschluß des 3?iO.lgutes des Vorratsbehälters
gegenüber der Atmosphäre erreicht wird, weil sowohl die
membranartig federnde Dichtungsscheibe als auch der ebenfalls membranartig federnde Zwischendeckel auch bei 3?ertigungsungenauigkeiten
einen gasdichten Abschluss gewährleisten. Endlich ist es noch von Vorteil, daß der Zwischendeckel
und das rinnenförmige 2eil, die ein zusammenhängendes
Ganzes bilden, fabrikatorisch leicht gefertigt
und ebenso leicht in das Innere des Vorratsbehälters eingebracht und mit diesem fest verbunden werden können.
Die Erfindung beschränkt sieh nicht auf die in den
Abbildungen dargestellte Ausfüiirungsforsi. So ist es
- Io -
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10
selbstverständlich möglich, dem am Rande des Zwischendeckels
sich befindenden Durchbruch profilmäßig eine andere Form zu geben oder auch den Vorratsbehälter
und den Deckel andersartig zu gestalten. Wesentlich ist immer nur, daß ein Zwischendeckel vorhanden ist
und daß dieser mit zwei unterschiedlichen Durchbrüchen ausgestattet ist.
Claims (1)
- Deut sehe Extrakt Kaffee
2102. Hamburg 93Rethedamm 8Schutzansprüehe:ίφοΞβ mit Portionsgeber für pulverförmige oder granulier= te Stoffe, vorzugsweise Extraktionen aus Kaffee» die aus einem Vorratsbehälter, einem in diesem sich befindenden rohrartigen Schacht, einem Deckel und einer in diesem liegenden Dichtungsscheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Uähe des oberen Sandes (3) des Vorratsbehälters (1) ein Zwischendeckel (5) angebracht ist, der an seinem äußeren Rande (9) mit dem Vorratsbehälter (1) fest verbunden ist und daß dieser Zwischendeckel (5) zwei in Form und Größe unterschiedliche Durchbrüche (7 u. 8) aufweist, von denen der eine größere Durchbruch (7) zentral angeordnet ist, während der andere kleinere Durchbruch (8) am Rande des Vorratsbehälters (1) exzentrisch zu dem Mittelpunkt des Zwischendeckels (5) liegt und daß von diesem Durchbruch (8), fest mit dem Zwischendeckel (5) verbunden, ein Schacht (14) ausgeht, der in das Innere des Vorratsbehälters (1) führt und daß ferner die Ränder beider Durchbrüche (7 u. 8) nach oben gerichtete Plansche (10) und Stege (11) bilden, deren obere Ränder annähernd mit dem Rand (3) des Vorratsbehälters (1) in einer Ebene liegen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, bei aufgesetztem Deckel (16), die Dichtungsscheibe (18) desselben auf den Planschen (10) und Stegen (11) und auf dem oberen Rand (3) des Vorratsbehälters (1), beziehungsweise auf einer Abdeckfolie (21) oder Teilstücken dieser liegt.\}Ü QJ Aa. r- ·. · I2} Dose «ach Anspruch 1, daäscrch gekennzeiebnet, daß der Schacht (14)» der eine an sieh bekannte nach außen offene Einne (12} bildet, so mit seinem einen Ende in dem kleineren Durehbruch (8) des Zwisehendeckels (5) angeordnet ist, daß seine eine Stirnseite ungefähr in der Höhe der oberen Flächen der Flansche (10) und Stege (11) der Durehbrüche (7 u. 8) liegt.3) Dose nach Arspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischendeckel (5) membranartig federnd ausgebildet ist.4} Dose nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Hantelfläche (13) &es Vorratsbehälters (1) mindestens zwei Vorsprünge als seitliche Halterung des Schachtes (14) angeordnet sind.5) Dose nach den JLnsprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in ihrer Versandlage oben mit einer Abdeckfolie (21) fest verschlossen ist, die, vorzugsweise durch klebende Mittel, mit dem oberen Rand (3) des Vorratsbehälters (1) und der oberen Flächen des Flansches (10) verbunden ist und daß diese Abdeckfolie (21) mit zwei kreisförmigen, konzentrisch zueinander verlaufenden Aufreißlinien (25 u. 26) versehen ist, wobei, zur Überführung der Dose in ihre ffebrauchslage, die Anordnung so getroffen ist, daß das zwischen c*.öö AufreiSlinien (25 u. 26) liegende Teil der Abdeckfolie (21), das einen Kreisring (23) bildet, vor dem erstmaligen Gebrauche dar Dose entfernt wird, so daß der kleinere Durchbruch (8) in dem Zwischendeekel (5) geöffnet ist, v/ährend der größere, zentral gelegene, Durchbruch (7) in diesem durch das Mittelteil (24) der Abdeckfolie (21) verschlossen bleibt.6) Dose nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißlinien (25 u. 26) durch Perforationen in der Abdeckfolie (21) gebildet sind.7) Dose nach den Ansprüchen 1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im Inneren des Deckels (16) angeordnete Dichtungsscheibe (18) an ihrer unteren Fläche mit einer dünnen Wachsschicht (20) versehen ist, die an der oberen Fläche der Abdeckfolie (21) anliegt.8) Dose nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Fläche der Abdeckfolie (21) ein Zentrierteil (27) angeordnet ist, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zentralen Durchbruchs i(7) in dem Zwischendeckel (5) annähernd entspricht.9) Dose nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines Xlemmdeckels (16) ein aufschraubbarer Deckel vorgesehen sein kann.22016
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6922016U DE6922016U (de) | 1969-05-30 | 1969-05-30 | Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6922016U DE6922016U (de) | 1969-05-30 | 1969-05-30 | Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6922016U true DE6922016U (de) | 1969-10-30 |
Family
ID=34111104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6922016U Expired DE6922016U (de) | 1969-05-30 | 1969-05-30 | Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6922016U (de) |
-
1969
- 1969-05-30 DE DE6922016U patent/DE6922016U/de not_active Expired
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