DE6922016U - Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe - Google Patents

Dose mit portionsgeber fuer pulverfoermige oder granulierte stoffe

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DE6922016U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/06Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing powdered or granular material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J47/00Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
    • A47J47/02Closed containers for foodstuffs
    • A47J47/04Closed containers for foodstuffs for granulated foodstuffs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Deutsche Extrakt Kaffee GmbH.
2102 Hamburg 93
Hethedamm 8
Dose mit Portionsgeber für pulverü'örmige oder granulierte Stoffe.
Die Neuerung betrifft eine Dose mit Portionsgeber für pulverförjDige oder granulierte Stoffe, vorzugsv; ei se Extraktionen aus .Kaffee, die aus einem Vorratsbehälter, einem in diesem sieb: befindenden rohrairbigen Schacht, einem Deckel räa. einer is SeSeI liegenden Dichtungsscheibe besteht.
Dosen, die einen Vorratsbehälter bilden und die mit einem PoTtioasgebfio? ausgestattet slinfl - sind in ver— schiedenartägen Ausführungsformen bekannt. So
Ton Zucker bekannt, die aus einem Vorratsbehälter und einem aufschraub- oder aufsteckbaren Deckel besteht, in 'dem zentral ein Bohr angeordnet ist, das oben über den Deckel hinausragt inüä ιτη±fnrhallh cLes Deckels in den Vorratsbehälter hineinragt, -wobei es in einem gewissen Abstand über dem Boden des Vorratsbehälters endet.
Ss ist femer bei anderen Packungen aus irerschiedenartigen Merkstoffen bekannt, das gleiche Prinzip der Portionsabgabe anzuwenden. Bei mei&reren solcher
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bekannten Packungen liegt das die portionsweise Abgabe bewirkende Rohr nicht zentral, sondern am
_ . Rande oder in einer Ecke der Packung. Es ist hierbei
Ä des weiteren bekannt, statt eines geschlossenen Rohres
ein rinnenartiges Bauteil, beispielsweise von U-förmigem Profil, zu verwenden, wobei die Enden der Schenkel des ü an einer inneren Fläche des Vorratsbehälters anliegen und hierdurch die offene Rinne abschließen, so daß ein rohrförmiger Schacht entsteht, der die gleiche Aufgabe wie ein geschlossenes Rohr erfüllt. Ist eine Dose oder Packung viereckig und soll sich der Schacht in einer Ecke derselben befinden, so kann, wie dies gleichfalls bekannt ist, das rinnenförmige Teil einen rechten Winkel bilden, wobei die Enden der Schenkel des Winkels an je einer inneren Fläche des Vorratsbehälters anliegen. Auch in diesem Falle entsteht ein rohrartiger Schacht, dessen unteres Ende, wie dies bei allen derartigen Schächten der Fall ist, abgeschrägt s>Lt.
Die bekannten Portionsgeber sind zumeist so ausgebildet, äaB nach öffnen der Packung das obere Ende des Schachtes, aus dem nach Neigung der Packung die jeweilige Portion austritt, offenbleibt beziehungsweise nur provisorisch und nicht hermetisch abschließend wieder ■verschlossen werden kann. Dies spielt für viele sich in derartigen Packungen befindende Stoffe keine wesentliche Rolle, jedoch sind die bekannten Packungen, v/enn es sich Tarn empfindliche, hygroskopische oder such aromaeinpfindliche Stoffe, wie beispielsweise pulverförmige oder granulierte Extraktionen aus Kaffee, handelt, nicht brauchbar. Sogenannter Pulver-Kaffee ist außerordentlich empfindlich und es genügt schon zu seiner Beeinträchtigung, wenn eine geöffnete Dose eine ¥eile offen stehen bleibt;. Die bekannten üblichen Dosen sind zwar äniic einem gut abschlagenden Deckel
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versehen, sind aber, wenn dieser entfernt wird, oben ganz offen, so daß die gesamte Oberfläche des Füllgutes einem atmosphärischen Angriff preisgegeben ist.
Die Neuerung hat zur Aufgabe eine Dose mit Portionsgeber zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß das sich in der Dose befindende Füllgut auch bei abgenommenem Deckel weitgehenst vor atmosphärischen Einflüssen geschützt ist und daß darüber hinaus bei aufgesetztem Deckel ein hermetischer Abschluß des Füllgutes von der Atmosphäre erreicht wird. Eine weitere Aufgabe liegt darin, die Dose so auszubilden, daß das Füllgut in sie leicht und schnell, vorzugsv/eise mittels maschineller Einrichtungen, eingebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung eine Dose vor, die so ausgebildet ist, daß in der Nahe des oberen Randes des Vorratsbehälters ein Zwischendeckel angebracht ist, der an seinem äußeren Rande mit dem Vorratsbehälter fest verbunden ist und daß dieser Zwisehendeekel ^wei in Form «nd &rö£e unterschiedlich© Durchbrüche aufweist, von denen der eine größere Durch-"bruch zentral angeordnete ist, während der andere feinere Durchbrucii am Sande des Vorratsbehälters exzentrisch zu dem Mittelpunkt des Zwisehendeckels liegt und daß von diesem Durchbrach, fest mit dem Zwischendeckel Trerbtmäen, e±n Schacht ausgeht., der in das Jssers des ^ Yoxxarcsbeliäl-bers -ffrh-ryfc und daß ferner die Bänder· "beider ütarciabrüche nach oben gerichtete Flanscne bilden, deren obere Sander annähernd mit dem Sand des Vorratsbehälters in einer Ebene liegen, wobei die Anordnung so getroffen ist, dsB, bei aufgesetztem Deckel, iöie Dichtungsscheibe desselben auf den Flanschen voaä. auf dem oberen Sand des "forratsbeiialters, beziehungsweise auf einer Abdeckfolie
oder Seilstucken dieser Hegt. Hierbei ist vor ge seilen, daß der Schacht, der eiue an sich bekannte nacii außen offene Einne bild ex, so slit seinem oberen Ende in dem kleineren Durchbruch des Zwäschendeekels angeordnet ist, daß seine eine Stirnseite ungefähr in der Höhe der oberen Flächen der Plansche der Durchbrüche liegt. Der Zwischendeekel kann mesbranartig federnd ausgebildet seia* An der inneres Mantelfläche des Torratsbehälters können mindestens zwei Yersprünge als seitliciie Halterung des Scnachtes angeordnet sein. Die Erfindung sieht vor, daß die Dose in ihrer Yersandlage oben mit einer Abdeckfolie fest verschlossen ist, die, vorzugsweise durch klebende Mittel, mit dem oberen Eand des Vorratsbehälter und den oberen !Flächen der Plansche verbunden ist und daß diese Abdeckfolie mit zwei kreisförmigen, konzentrisch zueinander verlaufenden Aufreißlinien versehen ist, wobei, zur Überführung der Dose in ihre Gebrauchslage, die Anordnung so getroffen ist, daß das zwischen den Aufreißlinien liegen de Teil der Abdeckfolie, das einen Kreisring bildet, vor dem erstmaligen Gebrauche der Dose entfernt wird, so daß der kleinere Durchbruch in dem Zwischendeckel geöffnet ist, während der größere, zentral gelegene, Durchbruch in diesem durch das Mittelteil der Polie verschlossen bleibt· Die Aufreißlinien können durch Perforationen in der Abdeckfolie gebildet sein. Es ist weiterhin vorgesehen, daß die im Inneren des Deckels angeordnete Dichtungsscheibe an ihrer unteren Pläche mit einer dünnen Wachsschicht versehen ist, die an der oberen Pläche der Abdeckfolie anliegt. An der unteren Pläche der Abdeckfolie kann ein Zentrierteil angeordnet sein, dessen Außendurchraesser dem Innendurchmesser des zentralen Durchbruchs in dem Zwischendeckel annähernd entspricht*
— 5 —
In den Abbildungen ist ein Äusfiüirungsibeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt und zwar zeigt
Abbildung 1 den Deckel der Dose im Schnitt mit eingesetzter Dichtungsscheibe
Abbildung 2 die Dichtungsscheibe, die Wachsschicht, die Abdeckfolie und das Bentrierteil in Seitenansicht
Abbildung 3 den Vorratsbehälter mit eingesetztem Zwischendeckel und Schacht in Seitenansicht im Schnitt
Abbildung 4 eine Draufsicht auf den Vorratsbehälter mit eingesetztem Zwischendeckel und Schacht
Abbildung 5 die Abdeckfolie in Draufsicht«
Ein Vorratsbehälter 1 von zylindrischer Gestalt ist an seinem oberen Ende mit einer Wulst 2 versehen, die oben einen ebenen Rand 3 aufweist. I den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 ist in der Uähe seines oberen Randes der Zwischendeckel 5 eingesetzt, der mit der inneren Mantelfläche des Vorratsbehälters 1 ungefähr auf der Linie 6 durch Klemmwirkung verbunden ist. Der Zwischendeckel 5 weist einen größeren zentralen Durchbruch 7» der zweckmäßig kreisförmig gestaltet ist, auf ■snd weiterhin an seinem Rande einen exzentrisch angeordneten Durchbruch 8 in der Form eines Kreisringsektors, Der äußere Rand 9 des Zwischendeekels 5 ist nach unten abgebogen und der Außendurchmesser dieses Randes 9 entspricht dem Innendurchmesser des Vorratsbehälters 1„
-ο-
Am äußeren Bande» des zentralen Durchbruches 7 ist an dea Zwisehendeekel 5 ein !kreisförmiger Planseh 10 angeordnet und von diesem gellen strahlenartig zwei Stege 11 aus, die bis zu dem äußeren Sande des Zwi sehende ekel s 5 führen* Diese Stege 11 und ein (geilTrreisteil des 3?lansches 10 bilden "bei in den Vorratsbehälter 1 eingesetzten Zwisehendeekel 5 zusammen mit einem Teilkreis-.stiick der Wandung des Yorrats"behälters 1 eine flansehartige Erhebung, die um den Durchbruch 8 in dem Zwischendecke! 5· herum aufgebaut ist«
Mit dem Zwischendeckel 5 fest verbunden und beispielsweise in den Durchbruch 8 desselben eingesetzt, ist das rinnenförmige Teil 12, dessen Kanten in Verbindung mit einem Teil des Innenmantels 13 des Vorratsbehälter stehen *md den rohrartigen Schacht 14 bilden, der tief in den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 hineinragt und an seinem unteren Ende 15 abgeschrägt ist. An dem Innenmantel 13 können Vorsprünge zur besseren Halterung des rinnenföraigen Teiles 12 und somit des rohrartigen Schachtes 14 angeordnet sein*
Der Deckel 16 ist als Halbschale ausgebildet und in einigem Abstand von seinem unteren Saüe innen mit einem Kranz von kleinen federnden Zungen 17 ausgestattet, an denen die obere Fläche der Dichtungsscheibe 18 anliegt. Der Deckel 16 und sein unterer Rand 19 sind elastisch ausgebildet xmd der Innendurchmesser des unteren Sandes 19 entspricht ungefähr dem Außendurchmesser der Wulst 2, an die er sich bei aufgesetztem Deckel 16 fest anschmiegt. Die Dichtungsscheibe 18 kann mit einer dünnen Wachsschicht 20 versehen sein. Die Abdeckfolie 21, die aus einer Metallfolie mit oder chne zusätzlicher Beschichtung bestehen kann, ist durch klebende Mittel mit dem oberen RandTäes Vorratsbe-
^ 7
J^Ji 3 3 3 3 333 iJ 2
hälters 1 und mit der oberen Fläche der Flansche gasdicht verbundens wobei der äußere Kreisring 22 der Abdeckfolie 21 auf dem oberen Hand 3 und der innere kreisförmige Teil 24 auf dem zentral angeordneten Flansch 10 liegt. Die Abdeckfolie 21 ist mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Aufreißlinien und 26 versehen. An der unteren Fläche der Abdeckfolie kann noch ein kreisförmiges Zentrierteil 27 angebracht
S : , j- sein, dessen AuS endur chmess er dem Innendurchmesser des z^L
ji| zentralen Durehbruehs 7 entspricht·
Die Wirkungsweise der Dose mit Portionsgeber gemäß der Erfindung ist folgende:
Vor dem Füllungsvorgang des Vorratsbehälters 1 ist
§ dieser vollständig offen, das heißt, der Deekel 16
ist noch nicht vorhanden und die Durehbrüche 7 und sind nicht abgedeckte In diesem Zustand können die
Vorratsbehälter 1 in an sich bekannter Weise einer automatisch arbeitenden Dosenabfüllmaschine zugeführt
werden, wobei das Fällgut sich leicht durch den großen zentralen Durchbruch 7 in den Innenraum 4 des Vorratsbehälters 1 einbringen läßt. Nach beendetem Füllvorgang wird die Abdeckfolie 21 auf den oberen Rand 3 und die oberen Flaschen der Flansche 10 aufgebracht und mit diesen Teilen verklebt, wodurch das Füllgut gasdicht abgeschlce sen ist. Eine Zentrierung der Abdeckfolie 21 kann durch ein mit ihr verbundenes Zentrierteil 27 leicht erreicht werden. Hunmehr kann der Deckel 16 mitsamt seiner Dichtungsscheibe 18 und der Abdeckfolie 21 auf die Y/ulst des Vorratsbehälters 1 aufgeschoben werden. Hiermit befindet sich die Dose in der Versandlage«
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Soil die Dose erstmalig in Gebrauch .genommen werden, so wird nach Abheben des Deckels 16 damit der mittlere* Kreisring 23 der Abdeckfolie 21 entfernt, was durch Abziehen innerhalb der beiden Aufreißlinien 25 und 26 geschieht«. Hierdurch wird dar Durchbruch 8 und somit das obere Ende des rohrartigen Schachtes 14 frei, während der zentrale Durchbruch 7 durch das innere kreisförmige Teil 24 der Abdeckfolie 21 fest verschlossen bleibt. Die Dose kann nunmehr durch einen Kippvorgang in an sich bekannter Weise als Portionsgeber in Gebrauch genommen werden, wobei eine vorher bestimmte Menge des Füllgutes aus dem Durchbruch 8 austritt.
beesae"ce5r Pariiessgaoe muS uie Dose wieder verschlossen werden, was durch Aufsetzen des Deckels 16 geschieht, wobei die untere Pläche der Dichtungsscheibe 18 sich auf den oberen Eand 3 und die oberen Pläehen der Plansche 10 und Stege 11 legt, wobei auf dem oberen Sand 3 noch der äußsere Kreisring 22 und auf dem Plansch
vorhanden ist. Da die Abdeckfolie 21 sehr dünn ist und da ferner sowoal der Zwischendeekel 5 als auch die Dichtungsscheibe 18 membranartig federn, ergibt sich ein guter Abschluß des Durchbruehes 8 und somit der oberen Mündung des rohrartigen Schachtes 143 wobei die geringe Höhendifferenz der Stege 11 im Verhältnis zu dem Plansch 10 und dem oberen Eand 3 keine Solle spielte Diese geringe Höhendifferenz entspricht der Dicke der diännen Folie und kann, visim dies erf order lieh erscheint, dadurch ausgeglichen π&Ίτά&ΐι, daß die Stege 11 um ein Geringes xaiä zwar um Abdeckfolienöieke höher ausgebildet sind«
Die Vorteile der Dose mit Portionsgeber gemäß der Erfindung liegen in erster Linie darin, daß durch die Verwendung eines fest eingebauten und mit dem Vorratsbehälter fest verbundenen Zwischendeckels ein gasdichter Abschluß des Füllgutes auch bei geöffneter Böse in weitestgehendem maße erreicht wird. Bsi noch nicht gebrauchter Dose ist diese, abgesehen von Deckel und Dichtungsscheibe, durch die Abdeckfolie, die mit ihr verklebt ist, vollständig geschützte Ein wesentlicher Vc 3x1 liegt darin, daß der Zwischendeckel zwei Öffnungen aufweist, wobei die große zentrale Öffnung ein leichtes Einbringen des Süllgutes mittels handelsüblicher Dosenfüllmaschinen ermöglicht, ohne daß diese speziell hergerichtet werden müssen. Die Ausgestaltung der Abdeckfolie mit zwei Aufreißlinien bietet den Vorteil^ Αά& nicht die ganze Abdeckfolie zerstört werden muß, sondern nur ein Kreisring derselben abgezogen werden muß, um den kleineren Durchbruch am Bande zu öffnen und das obere Ende des rohrförmigen Schachtes freizugeben. Schließlich ist es von Vorteil, daß auch nach der Entfernung dieses Kreisringes ein sehr guter Abschluß des 3?iO.lgutes des Vorratsbehälters gegenüber der Atmosphäre erreicht wird, weil sowohl die membranartig federnde Dichtungsscheibe als auch der ebenfalls membranartig federnde Zwischendeckel auch bei 3?ertigungsungenauigkeiten einen gasdichten Abschluss gewährleisten. Endlich ist es noch von Vorteil, daß der Zwischendeckel und das rinnenförmige 2eil, die ein zusammenhängendes Ganzes bilden, fabrikatorisch leicht gefertigt und ebenso leicht in das Innere des Vorratsbehälters eingebracht und mit diesem fest verbunden werden können.
Die Erfindung beschränkt sieh nicht auf die in den Abbildungen dargestellte Ausfüiirungsforsi. So ist es
- Io -
1 1 1
10
selbstverständlich möglich, dem am Rande des Zwischendeckels sich befindenden Durchbruch profilmäßig eine andere Form zu geben oder auch den Vorratsbehälter und den Deckel andersartig zu gestalten. Wesentlich ist immer nur, daß ein Zwischendeckel vorhanden ist und daß dieser mit zwei unterschiedlichen Durchbrüchen ausgestattet ist.

Claims (1)

  1. Deut sehe Extrakt Kaffee
    2102. Hamburg 93
    Rethedamm 8
    Schutzansprüehe:
    ίφοΞβ mit Portionsgeber für pulverförmige oder granulier= te Stoffe, vorzugsweise Extraktionen aus Kaffee» die aus einem Vorratsbehälter, einem in diesem sich befindenden rohrartigen Schacht, einem Deckel und einer in diesem liegenden Dichtungsscheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Uähe des oberen Sandes (3) des Vorratsbehälters (1) ein Zwischendeckel (5) angebracht ist, der an seinem äußeren Rande (9) mit dem Vorratsbehälter (1) fest verbunden ist und daß dieser Zwischendeckel (5) zwei in Form und Größe unterschiedliche Durchbrüche (7 u. 8) aufweist, von denen der eine größere Durchbruch (7) zentral angeordnet ist, während der andere kleinere Durchbruch (8) am Rande des Vorratsbehälters (1) exzentrisch zu dem Mittelpunkt des Zwischendeckels (5) liegt und daß von diesem Durchbruch (8), fest mit dem Zwischendeckel (5) verbunden, ein Schacht (14) ausgeht, der in das Innere des Vorratsbehälters (1) führt und daß ferner die Ränder beider Durchbrüche (7 u. 8) nach oben gerichtete Plansche (10) und Stege (11) bilden, deren obere Ränder annähernd mit dem Rand (3) des Vorratsbehälters (1) in einer Ebene liegen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, bei aufgesetztem Deckel (16), die Dichtungsscheibe (18) desselben auf den Planschen (10) und Stegen (11) und auf dem oberen Rand (3) des Vorratsbehälters (1), beziehungsweise auf einer Abdeckfolie (21) oder Teilstücken dieser liegt.
    \}Ü QJ Aa. r- ·. · I
    2} Dose «ach Anspruch 1, daäscrch gekennzeiebnet, daß der Schacht (14)» der eine an sieh bekannte nach außen offene Einne (12} bildet, so mit seinem einen Ende in dem kleineren Durehbruch (8) des Zwisehendeckels (5) angeordnet ist, daß seine eine Stirnseite ungefähr in der Höhe der oberen Flächen der Flansche (10) und Stege (11) der Durehbrüche (7 u. 8) liegt.
    3) Dose nach Arspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischendeckel (5) membranartig federnd ausgebildet ist.
    4} Dose nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Hantelfläche (13) &es Vorratsbehälters (1) mindestens zwei Vorsprünge als seitliche Halterung des Schachtes (14) angeordnet sind.
    5) Dose nach den JLnsprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in ihrer Versandlage oben mit einer Abdeckfolie (21) fest verschlossen ist, die, vorzugsweise durch klebende Mittel, mit dem oberen Rand (3) des Vorratsbehälters (1) und der oberen Flächen des Flansches (10) verbunden ist und daß diese Abdeckfolie (21) mit zwei kreisförmigen, konzentrisch zueinander verlaufenden Aufreißlinien (25 u. 26) versehen ist, wobei, zur Überführung der Dose in ihre ffebrauchslage, die Anordnung so getroffen ist, daß das zwischen c*.öö AufreiSlinien (25 u. 26) liegende Teil der Abdeckfolie (21), das einen Kreisring (23) bildet, vor dem erstmaligen Gebrauche dar Dose entfernt wird, so daß der kleinere Durchbruch (8) in dem Zwischendeekel (5) geöffnet ist, v/ährend der größere, zentral gelegene, Durchbruch (7) in diesem durch das Mittelteil (24) der Abdeckfolie (21) verschlossen bleibt.
    6) Dose nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißlinien (25 u. 26) durch Perforationen in der Abdeckfolie (21) gebildet sind.
    7) Dose nach den Ansprüchen 1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im Inneren des Deckels (16) angeordnete Dichtungsscheibe (18) an ihrer unteren Fläche mit einer dünnen Wachsschicht (20) versehen ist, die an der oberen Fläche der Abdeckfolie (21) anliegt.
    8) Dose nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Fläche der Abdeckfolie (21) ein Zentrierteil (27) angeordnet ist, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zentralen Durchbruchs i(7) in dem Zwischendeckel (5) annähernd entspricht.
    9) Dose nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines Xlemmdeckels (16) ein aufschraubbarer Deckel vorgesehen sein kann.
    22016
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