DE69217645T2 - Isolationsverdraengende zylindrische anschlussklemme - Google Patents
Isolationsverdraengende zylindrische anschlussklemmeInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Anschluß gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie auf einen elektrischen Verbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
- Es gibt viele Fälle, in denen Anschlußblöcke errichtet und zum Aufnehmen isolierter Drähte ausgebildet werden. Bei vielen dieser Anschlußblöcke handelt es sich einfach um Gewindeelemente, die mittels Isoliermaterial festgelegt sind und die Drähte dadurch aufnehmen, daß diese um die Gewindeelemente herumgewickelt und an diesen durch Anbringung einer Mutter befestigt werden, oder aber die Drähte durch bekannte Kabelschuhe oder Ringanschlüsse abgeschlossen werden und diese dann mittels einer Mutter an dem Gewindeelement befestigt werden. Während diese Anschlußblöcke in einigen Fällen eine wirksame Anschlußeinrichtung schaffen, sind sie nicht immer für Wartungs- oder Reparaturzwecke zweckdienlich, und sie unterliegen häufig Beeinträchtigungen durch Umwelteinflüsse mit einem daraus resultierenden Verlust der erwünschten elektrischen Eigenschaften. Insbesondere in der Telekommunikationsindustrie besteht ein Bedarf für wiederverwendbare Anschlüsse sowie Anschlüsse, die isolierte Drähte mit Leitern unterschiedlicher Größen aufnehmen können. Zum Beispiel können Telefondrähte, die von der Telefongesellschaft kommen und als Verteilerdrähte bezeichnet werden, entweder in Form eines eine Vielzahl von Drähten aufweisenden, unterirdischen Kabels oder eines oberirdischen Kabels ausgebildet sein, wo bei die Drähte mit speziellen Drähten verbunden werden müssen, die sich an bestimmten Stellen zu einem Telefon erstrecken. Die Anschlußblöcke sind normalerweise entweder in einer Umhüllung an der oberirdischen Befestigungseinrichtung angebracht oder in einem Umhüllungssockel, der am Boden oder an einem Pfosten angebracht ist. Beim Installieren neuer Telefone an ausgewählten Orten wird ein Ende jedes Telefondrahts mit einem geeigneten Anschluß an dem Anschlußblock gekoppelt bzw. mit diesem verbunden. Insbesondere bei Anwendungen, in denen isolierte Drähte am Einsatzort angeschlossen werden sollen, besteht ferner ein Bedarf dahingehend, daß sich die Leiter der isolierten Drähte in einfacher Weise an dem Anschluß montieren oder befestigen lassen. Da für den Betrieb viele Drähte erforderlich sind, ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die Montage der Drähte mit einem minimalen Aufwand und einem Minimum an Werkzeugen erfolgen kann. Im allgemeinen beinhalten solche Anschlußblöcke Kabelstummel, die zuvor an ihnen angebracht worden sind, wobei einzelne Drähte an einem Ende mit jeweiligen Anschlüssen in dem Block verbunden sind und die Anschlußstellen z. B. durch Vergießen abgedichtet sind; die Anschlußenden der einzelnen Drähte des Kabelstummels sind dann am Einsatzort mit entsprechenden Verteilerdrähten außerhalb des Anschlußblocks zu verspleißen.
- Die Größen isolierter Drähte haben in der Industrie nicht stets dieselbe Dicke, und aus diesem Grund müssen die Anschlüsse derart ausgebildet sein, daß sie mehr als eine Drahtgröße bewältigen können. Ein Draht mit einer typischen Größe, der sich von dem Anschlußblock zu dem Telefon-Montageort erstreckt, ist mit Kupfer beschichteter Stahldraht mit einer Dicke von 18,5 AWG (American Wire Gauge), obwohl andere Telefon- Installationen auch Kupferdraht mit einer Dicke von 20 bis 24 AWG verwenden. Es ist nun erkennbar, daß ein Anschluß mit einer eine höhere Qualität aufweisenden Einrichtung zum Anschließen von Leitern sowie mit einer Einrichtung zur Bewältigung von mehr als nur einer isolierten Drahtgröße eine wesentliche Verbesserung in der Industrie bedeuten würde. Während das vorliegend offenbarte, bevorzugte Ausführungsbeispiel des Anschlusses für Telekommunikationsanwendungen, wie z. B. für die elektrische Zwischenverbindung von Anklopf- und Klingelsignalen, dient, könnte die vorliegende Erfindung auch bei anderen Drahtgrößen bzw. Drahtstärken sowie bei anderen Anwendungsfällen verwendet werden.
- Das Dokument US-A-4,431,247 zeigt einen isolierten Anschluß und einen Modul; der Mantel des Anschlusses beinhaltet jedoch nur eine Drahtöffnung zum Verdrängen der Isolierung. Andere frühere Ausbildungen sind in den Dokumenten US-A-4,637,675 und US-A-4,705,340 gezeigt, wobei stationäre Anschlüsse sich in Gehäusen befinden und drehbare Abdeckungen über den Anschlüssen angeordnet werden. Eine Rotation der Abdeckung verursacht eine Rotation der Drähte innerhalb der Abdeckungen in die stationären, die Isolierung verdrängenden bzw. Schneid-Klemm-Bereiche hinein.
- Eine weitere frühere Ausbildung ist in dem Dokument US-A-5,006,077 gezeigt, die einen mehrstückigen Anschluß offenbart, der einen ersten Abschnitt aufweist, der relativ zu einem Gehäuse des Anschlusses stationär bleibt, und der ferner separate drehbare Abschnitte aufweist, die an sowie relativ zu dem ersten Abschnitt verdrehbar sind.
- Die in den Dokumenten US-A-4,705,340 und US-A- 4,637,675 gezeigten Ausbildungen drehen den Draht in den Schlitz hinein, wodurch ein Biegen des Drahts hervorgerufen wird. Dieses Biegen führt insbesondere bei Stahldraht zu einem durch gespeicherte Energie bedingten Federeffekt, der die Tendenz haben kann, daß im Verlauf der Zeit eine Lockerung entsteht.
- Die früheren Anschlußausbildungen, die in den Dokumenten US-A-4,7D5,340 und US-A-4,637,675 gezeigt sind, sind einstückig ausgebildet und werden schließlich in ein Gehäuse eingegossen. Die einstückige Ausbildung führt zu Schwierigkeiten, wenn einer der Anschlüsse beschädigt wird und die Anschlüsse ausgetauscht werden müssen. Zum Austauschen eines der Anschlüsse muß das Vergußmaterial um den Anschluß herum entfernt werden, ferner ist ein erneutes Anschließen an einen der Drähte der Telefongesellschaft sowie anschließend ein erneutes Eingießen in Vergußmaterial erforderlich.
- Das Dokument US-A-5,006,077 offenbart einen zweistückigen Schneid-Klemm-Hülsenanschluß mit einem ersten zylindrischen Verbinderabschnitt, der mit einem isolierenden Gehäuse gekoppelt ist. Ein drehbarer Abschnitt ist an dem ersten Abschnitt angebracht und wird in bezug auf diesen verdreht, um den Leiter des Drahts in dem Schlitz des Anschlusses anzuschließen. Ein weiteres Problem bei der zweistückigen Ausbildung gemäß der '077-Schrift besteht darin, daß es nicht selten war, daß die elektrische Verbindung zwischen dem ersten Abschnitt und dem drehbaren zweiten Abschnitt nicht wirksam war, z. B. aufgrund von Korrosion des ersten und des zweiten Abschnitts. Da der zweite Abschnitt in bezug auf das Gehäuse feststehend bleibt, ließ sich außerdem ein Draht nicht in derselben Weise anschließen, in der ein Draht in dem ersten Abschnitt angeschlossen werden konnte.
- Aus dem Dokument EP-A2-0 303 818 ist ein schraubenloser elektrischer Anschluß bekanntgeworden. Dieser bekannte elektrische Anschluß besitzt einen feststehenden Bereich und einen beweglichen Bereich, wobei der bewegliche Bereich einen Drahtanschließabschnitt aufweist. Der bewegliche Bereich ist mit dem feststehenden Bereich über einen Verbindungsstreifen elektrisch verbunden, der eine Relativbewegung zwischen dem beweglichen Bereich und dem feststehenden Bereich ermöglicht. Der aus diesem Dokument bekannte elektrische Anschluß besitzt keine allgemein zylindrische Hülsenkonfiguration, und der bewegliche Bereich ist nicht relativ zu dem feststehenden Bereich verdrehbar.
- Während die früheren Versionen ausgezeichnete Ausbildungen beinhalten, besitzen diese Ausbildungen dennoch Mängel, die durch die vorliegende Ausbildung in Angriff genommen werden.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung eines die Isolierung verdrängenden Anschlusses bzw. Schneid-Klemm-Anschlusses, bei dem es sich um eine einstückige Konstruktion handelt und der eine Einrichtung aufweist, um einem ersten Bereich des Anschlusses eine Drehung relativ zu einem zweiten Bereich des Anschlusses zu gestatten, um dadurch einen isolierten Draht in dem ersten Bereich anzuschließen.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines einstückigen Schneid-Klemm-Anschlusses mit einer Anzahl von Drahtöffnungen an einem oder beiden Enden zum Anschließen von Drähten an jedem Ende des Anschlusses.
- Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Schneid-Klemm-Anschlusses, bei dem es sich um eine einstückige Konstruktion handelt, die aus einem leitfähigen Material gestanzt ist.
- Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Schneid-Klemm-Anschlusses zum Anschließen isolierter Drähte, die Leiter unterschiedlicher Dicken aufweisen.
- Zusätzlich dazu besteht ein weiteres Ziel der Erfindung in der Schaffung eines Schneid-Klemm-Anschlusses, der ein Anschließen eines isolierten Drahts in dem Anschluß gestattet, ohne daß dabei ein Biegen des Drahts verursacht wird.
- Erreicht werden diese Ziele gemäß der Erfindung durch einen elektrischen Anschluß gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch einen elektrischen Verbinder gemäß den Merkmalen des Anspruchs 10. Die Unteransprüche 2 bis 9 und 11 bis 16 zeigen weitere Verbesserungen des Gegenstands der Ansprüche, auf den sie jeweils zurückbezogen sind.
- Gemäß einem Gesichtspunkt befaßt sich die vorliegende Erfindung mit einem Anschluß, der folgendes aufweist:
- einen ersten Bereich; eine erste Kopplungseinrichtung, die sich an dem ersten Bereich befindet, um einen ersten Draht mit dem Anschluß zu koppeln; einen zweiten Bereich; eine zweite Kopplungseinrichtung, die sich an dem zweiten Bereich befindet, um einen zweiten Draht mit dem Anschluß zu koppeln; und eine Torsions- Kopplungseinrichtung, die den ersten und den zweiten Bereich miteinander verbindet, wobei die Torsions- Kopplungseinrichtung drehelastisch ist, um eine Rotation des ersten und des zweiten Bereichs relativ zueinander zu ermöglichen, wobei die Rotation des ersten Bereichs die erste Kopplungseinrichtung dazu veranlaßt, den ersten Draht mit dem Anschluß zu koppeln, nachdem der erste Draht in die erste Kopplungseinrichtung eingeführt ist. Der zweite Bereich kann in dem Gehäuse stationär gehalten sein, und ein zweiter Draht, wie z. B. ein Einzeldraht eines Kabelstummels, kann mit dem zweiten Kopplungsbereich unter dem Gehäuse durch Schneid-Klemm-Verbindung gekoppelt werden.
- Ein mittlerer Bereich kann gegen Rotation festgehalten werden, wobei der erste und der zweite Bereich separat drehbar sind, um jeweilige Drähte oder Drahtpaare anzuschließen, und zwar einschließlich eines direkten Anschlusses an einen Verteilerdraht.
- Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben; darin zeigen:
- Fig. 1 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines Bereichs einer hohe Dichte aufweisenden Anordnung von Schneid-Klemm-Verbinderanordnungen;
- Fig. 2 eine auseinandergezogene Perspektivansicht von einem der Schneid-Klemm-Anschüsse unter Darstellung eines einstückigen Anschlusses gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 eine Perspektivansicht unter Darstellung des einstückigen Anschlusses der Fig. 2 von der Rückseite desselben her;
- Fig. 4 einen gestanzter Rohling des in Fig. 3 gezeigten Anschlusses vor dem Rollen desselben zu einem hülsenförmigen Anschluß;
- Fig. 5 eine teilweise weggebrochene, perspektivische Schnittansicht unter Darstellung des einstückigen Anschlusses in einer offenen Stellung in einem zylindrischen Gehäuse;
- Fig. 6 eine teilweise weggebrochene, perspektivische Schnittansicht unter Darstellung des einstückigen Anschlusses in einer geschlossenen Stellung;
- Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie 7-7 der Fig. 5 unter Darstellung des Schneid-Klemm- Hülsenanschlusses in der geöffneten Stellung;
- Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 der Fig. 6 unter Darstellung des Schneid-Klemm-Hülsenanschlusses in der geschlossenen Position;
- Fig. 9 eine weitere Perspektivansicht des in Fig. 3 gezeigten Anschlusses;
- Fig. 10 eine Perspektivansicht unter Darstellung des in Fig. 9 gezeigten Anschlusses, wobei sich ein erster Bereich des Anschlusses in einer geschlossenen und Drehmoment ausgesetzten Stellung befindet;
- Fig. 11 eine isometrische Ansicht der Abdeckung der Fig. 2;
- Fig. 12 eine auseinandergezogene Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Darstellung eines allgemein zylindrischen einstückigen Anschlusses;
- Fig. 13 eine Perspektivansicht unter Darstellung von Details des in Fig. 12 gezeigten Anschlusses;
- Fig. 14 eine teilweise weggebrochene Perspektivansicht unter Darstellung des in Fig. 12 gezeigten Anschlusses, der in dem zylindrischen Gehäuse angebracht ist und sich in einer offenen Stellung befindet;
- Fig. 15 eine Schnittansicht entlang der Linie 15-15 der Fig. 14 unter Darstellung des Anschlusses in einer offenen Stellung;
- Fig. 16 eine Schnittansicht, die der der Fig. 15 ähn lich ist, mit der Ausnahme, daß der Anschluß in eine geschlossene Stellung verdreht worden ist;
- Fig. 17 ein gestanzter Rohling des in Fig. 12 gezeigten Anschlusses vor dem Rollen desselben in eine Hülsenform;
- Fig. 18 eine der Fig. 17 ähnliche Ansicht eines gestanzten Rohlings unter Darstellung einer anderen Ausführungsform des Torsionsstreifens;
- Fig. 19 eine Perspektivansicht des in Fig. 18 gezeig ten Anschlusses nach dem Rollen desselben zu einer Hülse;
- Fig. 20 eine Perspektivansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei der Anschluß eine Anzahl von Drahtaufnahmeöffnungen an seinen beiden Enden aufweist; und
- Fig. 21 eine Perspektivansicht eines Schneid-Klemm- Systems, das Anschlüsse der in Fig. 20 gezeig ten Art verwenden kann.
- Fig. 1 zeigt eine Perspektivansicht unter Darstellung einer hohe Dichte aufweisenden Anordnung von die Isolierung verdrängenden Verbinderanordnungen bzw.
- Schneid-Klemm-Verbinderanordnungen 10 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Funktion jeder Schneid-Klemm-Verbinderanordnung 10 besteht im Anschließen eines isolierten Drahts 12, der einen Leiter 14 aufweist, so daß sich der Leiter 14 in elektrischem Kontakt mit einem weiteren Leiter eines einzelnen Drahts 28 eines Kabelstummels bzw. Stichkabels 29 befindet, das mit einem jeweiligen Verteilerdraht (nicht gezeigt) verspleißt ist. Üblicherweise können die Anschlußanordnungen mit einem dielektrischen Fett oder Gel verfüllt sein, um alle Metallflächen einzubetten und die Oberflächen gegen Feuchtigkeit und Korrosion abzudichten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Schneid-Klemm-Verbinderanordnungen 10 in zwei einander gegenüberliegenden Reihen angeordnet, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, und sie besitzen je ein isolierendes Gehäuse 16, das als integrales Teil einer gemeinsamen Basis 18 ausgebildet ist. Jede der Schneid-Klemm-Verbinderanordnungen 10 besitzt ferner eine Abdeckung 20 mit einem Antriebsmutterbereich 20-1, der in integraler Weise über einem stufigen, kreisförmigen Flanschbereich 20-2 aufgeformt ist. Die Abdeckung 20 ist an dem isolierenden Gehäuse 16 drehbar angebracht und in bezug auf dieses drehbar. Wie am besten in Fig. 2 gezeigt ist, besitzt jede Verbinderanordnung 10 ferner einen Anschluß 22, der in dem isolierenden Gehäuse 16 verschiebbar angebracht sein kann. Wie in den Fig. 3 und 9 gezeigt ist, besitzt der Anschluß 22 ein erstes Ende 22-1 und ein zweites Ende 22-2. Das erste Ende 22-1 weist einen ersten Bereich 24 zum Verbinden des isolierten Drahts 12 (Fig. 1) mit dem Anschluß 22 auf. Das zweite Ende 22-2 weist einen zweiten Bereich 26 zum Verbinden des Leiters des einzelnen Drahts 28 mit dem Anschluß 22 auf. Jede Verbinderanordnung 10 ist in der dargestellten Weise zum Aufnehmen eines Paares solcher isolierter Drähte 12 ausgebildet, wobei diese gleichzeitig mit demselben einzelnen Draht 28 elektrisch verbindbar sind, falls dies erwünscht ist.
- Ein Verbindungsbereich 30 (Fig. 3 und 4) verbindet den ersten und den zweiten Bereich 24 und 26 miteinander. Der Verbindungsbereich 30 ist in integraler Weise als Teil des Anschlusses 22 ausgebildet, so daß eine elektrische Kontinuität zwischen dem ersten Bereich 24 und dem zweiten Bereich 26 gewährleistet ist. Wie am besten in Fig. 4 gezeigt ist, ist der Anschluß 22 durch Stanzen aus einem leitfähigen Material gebildet, bevor er in die in Fig. 3 und 9 gezeigte Form gerollt wird. Der erste Bereich 24 weist eine erste Kopplungseinrichtung 25 (Fig. 4) zum Koppeln des isolierten Drahts 12 mit dem Anschluß 22 auf. Wie zu sehen ist, besitzt die Kopplungseinrichtung 25 des Anschlusses 22 eine erste Drahtaufnahmeöffnung 32, eine zweite Drahtaufnahmeöffnung 34, eine dritte Drahtaufnahmeöffnung 36 und eine vierte Drahtaufnahmeöffnung 38. Ferner besitzt der erste Bereich 24 einen ersten Schlitz 40, einen zweiten Schlitz 42, einen dritten Schlitz 44 und einen vierten Schlitz 46, die in der dargestellten Weise mit den Drahtaufnahmeöffnungen 32, 34, 36 bzw. 38 kommunizieren. Die Drahtaufnahmeöffnungen 32, 34, 36 und 38 besitzen Schneidkanten 32-1, 32-2, 34-1, 34- 2, 36-1, 36-2, 38-1 und 38-2, die sich durch die Isolierung des isolierten Drahts 12 hindurchschneiden können, um dadurch das Einführen des Leiters 14 des isolierten Drahts 12 in die Schlitze 40, 42, 44 oder 46 hinein zu erleichtern. Die Schlitze 40, 42, 44 und 46 besitzen Entlastungsöffnungen 40-1, 42-1, 44-1 bzw. 46-1 sowie den Schlitzen 40, 42, 44, 46 zugeordnete Schlitzsegmente 47-1, 47-2 zum Erleichtern des Anschließens von Drähten 12 durch Ermöglichung einer inkrementellen Verbreiterung der Schlitze durch in die Schlitze hineingedrückte Leiter 14 mit geringfügigem größeren Durchmesser.
- Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Verbindungsbereich 30 allgemein S-förmig oder serpentinenförmig, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Der Verbindungsbereich 30 besitzt ein erstes Ende 30-1, das mit dem ersten Bereich 24 verbunden ist, sowie ein zweites Ende 30-2, das mit dem zweiten Bereich 26 verbunden ist. Nach dem Rollen des Anschlusses 22 in die in den Fig. 3 und 9 gezeigte Form wird der Verbindungsbereich 30 drehelastisch, so daß eine Rotation des ersten und des zweiten Bereichs 24 und 26 relativ zueinander ermöglicht wird. Dieses Merkmal gestattet z. B. eine Rotation des ersten Bereichs 24 relativ zu dem zweiten Bereich 26 beim Anschließen des isolierten Drahts 12.
- Der zweite Bereich 26 besitzt eine zweite Kopplungseinrichtung 48 (Fig. 4), die sich an dem zweiten Ende 22-2 befindet, um den Anschluß 22 mit einzelnen Drähten 28 (Fig. 1) zu koppeln. Die zweite Kopplungseinrichtung 48 beinhaltet ein Paar Schneid-Klemm-Schlitze 50 und 52, die zum Anschließen einzelner Drähte 28 ausgelegt sind. Der zweite Bereich besitzt ferner ein erstes Halterungselement 48-1 und ein zweites Halterungselement 48-2, deren Funktion in der Befestigung des Anschlusses 22 an der Basis 18 des isolierten Gehäuses 16 besteht, wie dies später noch beschrieben wird.
- Wie unter Bezugnahme auf Fig. 3 zu sehen ist, ist der Anschluß 22 zur Schaffung der in Fig. 3 gezeigten Form in herkömmlicher Weise gerollt und geformt. Wie in der Darstellung zu sehen ist, ist der erste Bereich 24 um sich selbst gebogen oder allgemein U-förmig ausgebildet, wobei er eine erste Wand 54, eine der ersten Wand 54 benachbarte zweite Wand 56 sowie eine Verbindungswand 58 aufweist, die die erste und die zweite Wand 54 und 56 miteinander verbindet. Der allgemein U-förmige erste Bereich 24 definiert einen allgemein U-förmigen Bereich oder Spalt 60, der einen Wandbereich 20-3 (Fig. 2 und 11) der Abdeckung 20 aufnehmen kann. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, sind die erste und die zweite Wand 54 und 56 einander benachbart und allgemein halbkreisförmig oder bogenförmig ausgebildet. Die erste und die dritte Drahtaufnahmeöffnung 32 und 36 und die Schlitze 40, 44 befinden sich in der ersten Wand 54, und die zweite und die vierte Drahtaufnahmeöffnung 34 und 38 sowie die Schlitze 42, 46 befinden sich in der zweiten Wand 56. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die erste und die dritte Drahtaufnahmeöffnung 32 und 36 sowie die Schlitze 40, 44 mit der zweiten und der vierten Drahtaufnahmeöffnung 34 bzw. 38 sowie den Schlitzen 42 bzw. 46 ausgerichtet und diesen direkt gegenüberliegend angeordnet. Eine mit einer Sonde in Eingriff bringbare Lasche 61 erstreckt sich zur Erleichterung eines Kontinuitätstests nach oben, wobei sie einen Montage- und Drahtanschließvorgang gestattet.
- Wie am besten in der auseinandergezogenen Ansicht der Fig. 2 zu sehen ist, wird der Wandbereich 20-3 der Abdeckung 20 in dem allgemein U-förmigen Spalt 60 aufgenommen, wenn die Abdeckung 20 auf den Anschluß 22 aufgeschoben wird, bis der Flanschbereich 20-2 an der Oberseite der Wand 19 anliegt und die mit einer Sonde in Eingriff bringbare Lasche 61 in einer Sondenaufnahmeöffnung 20-5 freiliegt. Seitliche Flansche der Lasche 61 verriegeln sich über entsprechenden Leisten (nicht gezeigt) in der Öffnung 20-5, wodurch die Abdeckung 20 in der Anordnung 10 in ihrer Position befestigt wird. Wie im folgenden noch beschrieben wird, ist der Wandbereich 20-3 in der Lage, an dem ersten Bereich 24 des Anschlusses 22 in Abhängigkeit von der Drehung der Abdeckung 20 im Uhrzeigersinn (in bezug auf Fig. 2) anzugreifen und diesen zu verdrehen. Wie in den Fig. 2 und 11 gezeigt ist, besitzt die Abdeckung 20 ein Paar Abdeckungsöffnungen 62 und 64. Die Abdeckungsöffnung 62 wird dabei zwischen der ersten und der zweiten Drahtaufnahmeöffnung 32 und 34 betriebsmäßig ausgerichtet, und die Abdeckungsöffnung 64 wird zwischen der dritten Drahtaufnahmeöffnung 36 und der vierten Drahtaufnahmeöffnung 38 betriebsmäßig ausgerichtet, wenn die Abdeckung 20 in dem allgemein U- förmigen Bereich 60 aufgenommen wird. Wie in den Fig. 2 und 11 zu sehen ist, ist an dem Wandbereich 20-3 der Abdeckung 20 ein Arretierglied 20-4 vorgesehen.
- Wie unter Bezugnahme auf Fig. 2 zu sehen ist, besitzt jedes isolierende Gehäuse 16 eine zylindrische Wand 19 zum Aufnehmen eines Anschlusses 22 und einer Abdeckung 20. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt die zylindrische Wand 19 ein Paar Wandöffnungen 68 und 70 (Fig. 1) zum Aufnehmen von einem oder zwei isolierten Drähten 12. Die zylindrische Wand 19 besitzt ferner eine bogenförmige Vertiefung 72 (Fig. 7 und 8), die sich zwischen einer ersten Vertiefung 74 und einer zweiten Vertiefung 76 erstreckt. Das Arretierglied 20-4 (Fig. 2 und 11) an dem Wandbereich 20-3 wirkt mit der ersten und der zweiten Vertiefung 74 und 76 (Fig. 7 und 8) zusammen, um die Abdeckung 20 und den ersten Bereich 24 des Anschlusses 22 entweder in einer offenen Stellung (Fig. 7) oder in einer geschlossenen Stellung (Fig. 8) zu befestigen bzw. zu verriegeln. Wenn sich die Abdeckung 20 und der erste Anschlußbereich 24 in der in den Fig. 5 und 7 gezeigten offenen Stellung befinden, wird ein isolierter Draht 12 in die Wandöffnung 68 oder in die Wandöffnung 70 eingeführt (oder separate Drähte 12 werden in jede Öffnung eingeführt, falls dies erwünscht ist). Der isolierte Draht 12 läßt sich dann in dem Anschluß 22 anschließen, indem man die Abdeckung 20 von der offenen Stellung in die geschlossene Stellung verdreht, wie dies in den Fig. 6 und 8 gezeigt ist. Die Fig. 9 und zeigen den Anschluß 22 derart, wie er sich außerhalb des zylindrischen Gehäuses 19 in der offenen und der geschlossenen Position darstellen würde, wobei zu sehen ist, wie der Verbindungsbereich 30 Drehmoment ausgesetzt wird, um eine Rotation des ersten Anschlußbereichs 24 relativ zu dem zweiten Anschlußbereich 26 zu ermöglichen.
- Wie am besten in Fig. 2 gezeigt ist, besitzt das isolierende Gehäuse 16 ferner einen Stift 78, der sich in integraler Weise von der Basis 18 nach oben erstreckt (wie dies in Fig. 2 gezeigt ist). Der Stift 78 besitzt ein Paar Stiftöffnungen 80 und 82, die mit den Wandöffnungen 68 bzw. 70 allgemein ausgerichtet sind. Wie am besten in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, ist die Stiftöffnung 80 durch eine zylindrische Wand 100 sowie eine Endwand 102 gebildet. Es ist zwar nicht gezeigt, jedoch ist auch die Stiftöffnung 82 ähnlich ausgebildet. Ein Außendurchmesser 84 (Fig. 7 und 8) des Stifts 78 sowie ein Innendurchmesser 86 des isolierenden Gehäuses 16 definieren einen Anschlußaufnahmebereich 88 zum Aufnehmen des Anschlusses 22.
- Die Basis 18 des isolierenden Gehäuses 16 besitzt ferner einen ersten bogenförmig ausgebildeten Schlitz 96 und einen zweiten bogenförmig ausgebildeten Schlitz 98, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Eine Funktion des ersten und des zweiten bogenförmig ausgebildeten Schlitzes 96 und 98 besteht darin, ein erstes Halterungselement 48-1 bzw. ein zweites Halterungselement 48-2 des zweiten Bereichs 26 des Anschlusses 22 im Preßsitz aufzunehmen. Nachdem das erste und das zweite Halterungselement 48-1 und 48-2 des zweiten Bereichs 26 durch den ersten und den zweiten bogenförmig ausgebildeten Schlitz 96 bzw. 98 hindurch eingeführt worden sind, erstrecken sich die Halterungselemente 48-1 und 48-2 von der Basis 18 des isolierenden Gehäuses 16 nach unten weg, wie dies in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist. Dadurch läßt sich ein Einzeldraht 28 unter Kraftaufwendung an zwei Stellen (Redundanz) in den Schlitzen 50 und 52 (Fig. 3) der zweiten Kopplungseinrichtung 48 in Eingriff bringen bzw. anschließen, wobei die Schlitze jeweils die Isolierung des Drahts 28 durchdringen, um mit dem darin befindlichen Leiter unter Kompression in mechanischen Eingriff zu treten, so daß eine elektrische Verbindung mit diesem hergestellt wird. Nachdem alle solchen Drähte 28 an alle Anschlüsse 22 der Anordnung angeschlossen worden sind, wird vorzugsweise der Bereich unterhalb der Verbinderanordnungen 10 beispielsweise mit einem Polyurethan- Einkapselharz vergossen, um eine Abdichtung zur Umgebung hin zu schaffen, die außerdem bei der Befestigung der zweiten Anschlußbereiche 28 an der Basis 18 in der Fabrik von Hilfe ist, um dadurch eine zusammengebaute Anordnung aus Anschlußblock und Kabelstummel 24 zu bilden, bevor die Anbringung des Anschlußblocks an Hausanschlußdrähten 12 am Einsatzort der jeweiligen Telefone erfolgt.
- Nachdem der Anschluß 22 in den Anschlußaufnahmebereich 88 (Fig. 2) eingeschoben worden ist, wird die Abdeckung 20 auf den Anschluß 22 aufgeschoben. Dabei wird der Wandbereich 20-3 der Abdeckung 20 zwischen der ersten und der zweiten Wand 54 und 56 des ersten Bereichs 24 des Anschlusses 22 verschiebbar angebracht. Es ist darauf hinzuweisen, daß dann, wenn die Schneid-Klemm-Verbinderanordnung 10 montiert ist und sich in der offenen Stellung (Fig. 7) befindet, die Abdeckungsöffnung 62, die erste und die zweite Drahtaufnahmeöffnung 32 und 34 sowie die Stiftöffnung 80 sich alle in radialer Ausrichtung mit der Mitte eines Kanals 90 befinden. Der Kanal 90 ist durch Anschlagflächen 92 und 94 des isolierenden Gehäuses 16 gebildet. Gleichermaßen befinden sich die Abdeckungsöffnung 64, die dritte und die vierte Drahtaufnahmeöffnung 36 und 38 sowie die Stiftöffnung 82 alle in radialer Ausrichtung mit der Mitte des Kanals 90.
- Im folgenden wird das Anschließen des isolierten Drahts 12 in dem Anschluß 22 beschrieben. Wenn es erwünscht ist, einen isolierten Draht 12 in dem ersten Bereich 24 des Anschlusses 22 anzuschließen, wird der Draht 12 entweder in die Wandöffnung 68 (Fig. 2) oder in die Wandöffnung 70 eingeführt. Zum Beispiel kann der isolierte Draht 12 durch die erste und die zweite Drahtaufnahmeöffnung 32 und 34 sowie durch die Abdeckungsöffnung 62 hindurch in die Stiftöffnung 80 eingeführt werden. Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, wird nach dem vollständigen Einführen des isolierten Drahts 12 in die Stiftöffnung 80 sowie in Anlage an der Endwand 102 die Abdeckung 20 dann in bezug auf Fig. 7 im Uhrzeigersinn verdreht, wodurch wiederum der erste Anschlußbereich 24 zur Ausführung einer Rotationsbewegung in Richtung auf die in Fig. 8 gezeigte geschlossene Stellung veranlaßt wird. Wenn die Abdeckung 20 den ersten Anschlußbereich 24 zur Ausführung einer Rotationsbewegung relativ zu dem zweiten Anschlußbereich 26 veranlaßt, wird die Isolierung an dem isolierten Draht 12 durchtrennt und durch die einander gegenüberliegenden, den ersten und den zweiten Schlitz 40 bzw. 42 bildenden Kanten verdrängt, und die einander gegenüberliegenden Kanten werden gegen den Leiter 14 gedrückt, so daß ein Paar elektrischer Verbindungen mit diesem gebildet ist. Die Schlitze 40, 42 werden durch den Leiter 14 zunehmend verbreitert, um ein gewünschtes Maß an mechanischer Kompression mit diesem zu gewährleisten; die Entlastungsöffnungen 40- 1, 42-1, 44-1, 46-1 sowie die Schlitzsegmente 47-1, 47-2 ermöglichen eine inkrementelle seitliche Auslenkung der den Schlitzen 40, 42, 44, 46 benachbarten Anschlußbereiche durch die Leiter 14.
- Die Verbindungswand 58 des zweiten Bereichs 26 greift an einer gekrümmten Oberfläche 94-1 einer Anschlagfläche 94 an, bis das Arretierglied 20-4 der Abdeckung 20 in der zweiten Vertiefung 76 aufgenommen ist, wodurch die Abdeckung 20 und der erste Anschlußbereich 24 in der geschlossenen Stellung verriegelt sind. Die redundante Anschließmöglichkeit erleichtert die Bildung der elektrischen Verbindung zwischen dem Leiter 14 des isolierten Drahts 12 und dem Anschluß 22. In dieser Hinsicht zeigen die Fig. 9 und 10 den ersten Bereich 24 des Anschlusses 22 außerhalb des isolierenden Gehäuses. 16 bei seiner Rotation von der offenen Stellung (Fig. 7 und 9) in die geschlossene Stellung (Fig. 8 und 10). Es ist zu erkennen, wie der Verbindungsbereich 30 Drehmoment ausgesetzt wird, wodurch eine Rotation des ersten Bereichs 24 relativ zu dem zweiten Bereich 26 von der offenen Stellung in die geschlossene Stellung ermöglicht wird.
- Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzen die erste und die zweite Drahtaufnahmeöffnung 32 und 34 dieselbe Größe, und die dritte und vierte Drahtaufnah meöffnung 36 und 38 besitzen ebenfalls dieselbe Größe. Aus den Fig. 7 und 8 ist zu erkennen, daß der isolierte Draht 12 während des Anschließvorgangs in einem geraden Zustand bleibt. Es ist zwar nicht dargestellt, jedoch ist darauf hinzuweisen, daß die dritte und die vierte Drahtaufnahmeöffnung 36 und 38 auch größer oder kleiner als die erste und die zweite Drahtaufnahmeöffnung 32 und 34 ausgebildet sein könnten, um einem isolierten Draht 12 mit größerer oder kleinerer Dicke Rechnung zu tragen.
- Ein alternatives Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 12 bis 17 gezeigt. Zur Vermeidung überflüssiger Beschreibungen sind diejenigen Elemente in den Fig. 1 bis 11, die mit entsprechenden Elementen in den Fig. 12 bis 17 identisch sind, mit derselben Bezugsziffer bezeichnet. Zum Beispiel entspricht die zylindrische Wand 19 in Fig. 1 der zylindrischen Wand 19 in Fig. 12. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Anschluß 112 aus leitfähigem Material gestanzt, wie dies in Fig. 17 gezeigt ist. Der Anschluß 112 besitzt einen ersten Bereich 111, der sich an einem ersten Ende 112-1 befindet, einen zweiten Bereich 113, der sich an einem zweiten Ende 112-2 befindet, sowie einen Verbindungsbereich 114, der den ersten und den zweiten Bereich 111 und 113 miteinander verbindet. Der Verbindungsbereich 114 ist drehelastisch und arbeitet derart, daß eine Rotation des ersten Bereichs 111 relativ zu dem zweiten Bereich 113 im wesentlichen in derselben Weise wie bei dem Verbindungsbereich 30 ermöglicht ist, der weiter vorne in bezug auf den Anschluß 22 beschrieben worden ist. Der Anschluß 112 besitzt ferner eine erste Befestigungseinrichtung 116 (Fig. 17) die sich an dem ersten Ende 112-1 befindet, sowie eine zweite Befestigungseinrichtung 118, die sich an dem zweiten Ende 112-2 befindet. Das erste Ende 112-1 besitzt Seitenkanten 112-3 und 112-4. Die erste Befestigungseinrichtung 116 besitzt eine große Drahtaufnahmeöffnung 120 und eine zugeordnete kleine Drahtaufnahmeöffnung 122 sowie eine große Drahtaufnahmeöffnung 124 und eine zugeordnete kleine Drahtaufnahmeöffnung 126. Die großen Drahtaufnahmeöffnungen 120 und 124 besitzen relativ breite, damit kommunizierende Schlitze 121 bzw. 127, während die kleinen Drahtaufnahmeöff nungen 122, 126 damit kommunizierende, enge Schlitze 123, 125 aufweisen, wie dies in Fig. 17 gezeigt ist. Wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, ist der Anschluß 112 in eine Hülsenform gerollt oder geformt, so daß die großen Drahtaufnahmeöffnungen 120 und 124 den kleinen Drantaufnahmeöffnungen 122 bzw. 126 gegenüberliegen und mit diesen ausgerichtet sind.
- Das isolierende Gehäuse 16 (Fig. 12, 15 und 16), das bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet wird, beinhaltet ein allgemein massives Stiftelement 128, das in integraler Weise als Teil der Basis 18 des isolierenden Gehäuses 16 durch Formen gebildet ist. Die Außenfläche 130 des Stifts 128 bildet zusammen mit der Innenfläche 19-1 der zylindrischen Wand 19 einen Anschlußaufnahmebereich 131 (Fig. 12). Das Stiftelement 128 besitzt zwei Stiftöffnungen 132 und 134, die in dem Stift 128 ausgebildet sind und mit Wandöffnungen 68 bzw. 70 radial ausgerichtet sind. Die obere Stiftöffnung 132 beinhaltet voneinander beabstandete Wände 132-1 und 132-2, die in eine Reduziereinrichtung übergehen, die nur solchen isolierten Drähten 12 mit einer Stärke, die geringer als oder gleich einer vorbestimmten Dicke ist, ein Hindurchtreten durch die Stiftöffnung 138 sowie in den Kanal 90 hinein gestattet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der vorbestimmten Stärke um einen Draht mit der Stärke AWG (American Wire Gauge) 20 bis 24. Die untere Stiftöffnung 134 ist in ähnlicher Weise wie die Stiftöffnung 132 ausgebildet. Wie am besten in den Fig. 15 und 16 dargestellt ist, beinhaltet die Reduziereinrichtung eine konische Wand 140, die in der Stiftöffnung 132 ausgebildet ist. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Wandöffnung 68, die Abdeckungsöffnung 146, die Stiftöffnung 132 und die Stiftöffnung 138 alle mit der Mitte des Kanals 90 radial ausgerichtet sind.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 12 ist eine Abdeckung 142 dargestellt, die einen Wandbereich 142-1, einen kreisförmigen Flansch 142-2 sowie einen Muttern- oder Ansatzbereich 142-3 aufweist, die in integraler Weise als Teil der Abdeckung 142 durch Formen gebildet sind. Die Abdeckung 142 ist der Abdeckung 20 ähnlich, mit der Ausnahme, daß der Wandbereich 142-1 der Abdeckung 142 ein Angreifelement 144 (Fig. 14) beinhaltet. Das Angreifelement 144 greift an der Kante 112-3 (Fig. 17) an, um den ersten Anschlußbereich 111 ansprechend auf die im Uhrzeigersinn erfolgende Rotation der Abdeckung 142 im Uhrzeigersinn (in bezug auf Fig. 15 und 16) zu verdrehen. Die Abdeckung 142 besitzt ebenfalls zwei Abdeckungsöffnungen 146 und 148, die im wesentlichen mit den Stiftöffnungen 132 bzw. 134 ausgerichtet werden, wenn die Abdeckung 142 zwischen dem Anschluß 112 und der zylindrischen Wand 19 eingeschoben wird. Der Wandbereich 142-1 beinhaltet ebenfalls ein Arretierglied 150, das in die erste Vertiefung 74 oder die zweite Vertiefung 76 eingreift, um die Abdeckung 142 und den ersten Anschlußbereich 111 in der offenen Stellung (Fig. 15) bzw. in der geschlossenen Stellung (Fig. 16) festzuhalten.
- Der zweite Anschlußbereich 113 (Fig. 12) wird an der Basis 18 des isolierten Gehäuses 16 in der vorstehend im Hinblick auf den zweiten Bereich 26 des Anschlusses 22 beschriebenen Weise befestigt. Wie bei dem Anschluß 22 bleibt der zweite Bereich 113 des Anschlusses 112 in bezug auf das isolierende Gehäuse 16 rotationsmäßig stationär. Nach der Anbringung des Anschlusses 112 an dem Stiftelement 128 wird die Abdeckung 142 auf den Anschluß 112 aufgeschoben, so daß das Angreifelement 144 an dem Wandbereich 142-1 zwischen den Kanten 112- 3 und 112-4 liegt. Wie am besten in Fig. 15 und 16 gezeigt ist, greift das Angreifelement 144 an der Kante 112-3 an, um den ersten Bereich von der in Fig. 15 gezeigten offenen Stellung in die in Fig. 16 gezeigte geschlossene Stellung zu verdrehen.
- Wenn ein isolierter Draht 12 (wie z. B. der isolierte Draht 12A in den Fig. 15 und 16) mit einem Durchmesser, der kleiner ist als die Stiftaufnahmeöffnung 138, angeschlossen werden soll, läßt sich der Draht in die Wandöffnung 68 hinein, durch die Abdeckungsöffnung 146 und die große Drahtaufnahmeöffnung 112 hindurchführen, bis er in die Stiftöffnung 132 eingeführt wird. Sobald er sich in der Stiftöffnung 132 befindet, führt die konische Wand 140 ein Ende des kleinen isolierten Drahts 12A durch die Stiftöffnung 138 und durch die kleine Drahtaufnahmeöffnung 122 des Anschlusses 112 hindurch sowie in den Kanal 90 hinein. Wenn die Abdeckung 142 dann von der offenen Stellung (Fig. 15) in die geschlossene Stellung (Fig. 16) verdreht wird, verdrängt der der kleinen Drahtaufnahmeöffnung 122 zugeordnete enge Schlitz 123 (Fig. 17) die Isolierung an dem isolierten Draht 12A, und der Anschluß 112 tritt in leitfähigen Eingriff mit dem Leiter des Drahts. Der relativ breite Schlitz 121 greift wenigstens unter Druckbeaufschlagung an der Isolierung des Drahts 12A an der Drahtaufnahmeöffnung 68 an, um die Vorteile einer Zugentlastung zu schaffen.
- Zum Anschließen eines isolierten Drahts 12 (wie z. B. der isolierten Drähte 128, die in Fig. 15 und 16 gestrichelt dargestellt sind) mit größeren Durchmessern als dem Durchmesser der Stiftöffnung 138 wird der Draht in die Stiftöffnung 132 eingeführt, bis er an der konischen Wand 140 angreift und an dieser anliegt. Nach dem Einführen des größeren isolierten Drahts 12B in eine der Stiftöffnungen 132 oder 134 wird die Abdeckung 142 in bezug auf Fig. 15 und 16 im Uhrzeigersinn verdreht, bis das Arretierglied 150 die bogenförmige Vertiefung 72 im Inneren des isolierenden Gehäuses 16 entlanggleitet. Die Rotation der Abdeckung 142 veranlaßt die Kanten 121-1 und 121-2 (Fig. 17) sich durch die Isolierung an dem isolierten Draht 12B hindurchzuschneiden, so daß der Leiter 14 des isolierten Drahts 12B unter Druckbeauf schlagung in dem Schlitz 121 gegriffen wird und sich in elektrischem Kontakt mit dem Anschluß 112 befindet. Eine fortgesetzte Rotation der Abdeckung 142 führt dazu, daß die Abdeckung 142 sich in die geschlossene Stellung bewegt, wie dies in Fig. 16 gezeigt ist, in der das Arretierglied 150 in der zweiten Vertiefung 76 aufgenommen ist.
- Es ist darauf hinzuweisen, daß das Stiftelement 128 als Wähleinrichtung für die jeweilige Dicke des isolierten Drahts wirkt, der auf eine angemessene Tiefe in den Schneid-Klemm-Anschluß eingeführt werden soll, und daß sie ferner auch als Anschlagfläche für die Rotationsverhinderung des isolierten Drahts 12 während des Anschließvorgangs des Drahts wirkt. Ein weiteres Widerlager wird durch die Anschlagf lächen 92 und 94, die Kante 68-1 der Wandöffnung 68 und die Kante 70-1 der Wandöffnung 70 gebildet. Die einstückige Konstruktion der Anschlüsse 22 und 112 ermöglicht eine elek trische Kontinuität zwischen dem isolierten Draht 12 und dem Einzeldraht 28, wenn beide Drähte mit dem Anschluß verbunden sind.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 18 und 19 ist eine alternative Ausführungsform 151 des Anschlusses der Fig. 12 bis 17 gezeigt, bei der der Verbindungsbereich einen Torsionsstreifen 152 beinhaltet, der sich von dem Streifen 114 der Fig. 17 unterscheidet. Wie durch den in Fig. 18 gezeigten Rohling zu erkennen ist, erstreckt sich der Torsionsstreifen 152 von einer oberen Kante 154 des zweiten Bereichs 113 in schräger Richtung weg zu einer unteren Kante 156 des ersten Bereichs 111. Der Anschluß 151 wird dann zu der in Fig. 19 gezeigten, allgemein zylindrischen Hülsenform ge rollt. Bei Rotation des ersten Bereichs 111 im Uhrzeigersinn gegenüber dem zweiten Bereich 113 wird der Torsionsstreifen 152 wie bei einer Torsionsfeder in seinem Durchmesser kleiner, da der obere und der untere Bereich 111, 113 in vertikaler Richtung relativ zueinander festgelegt sind. Die Montage und die Arbeitsweise des Anschlusses 151 sind mit der Montage und der Arbeitsweise des Anschlusses 112 im wesentlichen identisch.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 20 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das einen Anschluß 160 aufweist. Der Anschluß 160 besitzt einen ersten Bereich 162, der mit dem ersten Bereich 111 an dem Anschluß 112 (Fig. 13) im wesentlichen identisch ist. Ferner besitzt der Anschluß 160 an seinem gegenüberliegenden Ende einen zweiten Bereich 164, der mit dem ersten Bereich 111 im wesentlichen identisch ist, mit der Ausnahme, daß der zweite Bereich 164 ein fünfte und eine sechste große Drahtaufnahmeöffnung 166, 168 sowie eine siebte und eine achte kleine Drahtaufnahmeöffnung 170, 172 aufweist. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die fünfte und die sechste Drahtaufnahmeöffnung 166 und 168 der siebten und der achten Drahtaufnahmeöffnung 170 bzw. 172 im wesentlichen gegenüberliegend angeordnet. Der zweite Bereich 164 läßt sich in wirksamer Weise zum direkten Anschließen von Verteilerdrähten (nicht gezeigt) verwenden, indem ein spezieller Verteilerdraht abgetrennt wird und beide Enden desselben in die jeweiligen Öffnungen 166 und 168 eingeführt werden, so daß sie gleichzeitig angeschlossen werden. Ein solches direktes Anschließen von Verteilerdrähten an den Anschluß eliminiert nicht nur den Kabelstummel 29 und seine einzelnen Drähte 28 und vereinfacht die Herstellung des Anschlußblocks, sondern es eliminiert auch die Notwendigkeit separater Spleißvorgänge und dient zur Verbesserung der Signalübertragung durch Eliminieren einer gesamten Leiter-Leiter-Grenzfläche zusammen mit der gleichzeitig damit auftretenden geringfügigen Signalverschlechterung. Solche Verteilerdrähte können eine gemeinsame Größe besitzen (typischerweise 24 bis 26 AWG), und die vorgesehenen Drahtaufnahmeöffnungen 162, 164, 166 und 168 können alle dieselbe Konfiguration aufweisen.
- Der Anschluß 160 besitzt ebenfalls einen Verbindungsbereich 179, der ein erstes Torsionselement 176, ein zweites Torsionselement 178 und dazwischen einen langgestreckten Abschnitt 177 aufweist. Die Torsionselemente 176 und 178 arbeiten jeweils im wesentlichen identisch zu dem Verbindungsbereich 114, der weiter vorne in bezug auf den Anschluß 112 der Fig. 13 beschrieben worden ist.
- Wie in Fig. 21 dargestellt ist, ist der Schneid-Klemm- Anschluß 160 geeignet für eine Montage in einer Isoliergehäuseanordnung 180, die eine obere Hälfte 182 und eine untere Hälfte 184 aufweist. Eine Anzahl von Silos oder zylindrischen isolierenden Wänden 186 ist in integraler Weise als Teil der oberen und der unteren Hälfte 182 und 184 ausgebildet. Jedem Silo 186 ist eine Abdeckung 188 zugeordnet. Der zweite Bereich 164 jedes Anschlusses 160 ist in einem Silo 186 an der unteren Hälfte 184 aufgenommen. Die obere Hälfte 182 wird dann über die Anordnung der ersten Anschlußbereiche 182 geführt, und ein Vergußmaterial, das eine Abdichtung zur Umgebung hin schafft, wird in einen inneren Hohlraum 190 jeder der Hälften 182 und 184 eingebracht. Wenn die Hälften 182 und 184 zusammen abgedichtet sind sowie mittels Befestigungsgliedern 192 mechanisch aneinander befestigt sind, ist kein Vergußmaterial erforderlich.
- Die Arbeitsweise und die Montage der ersten und zwei ten Bereiche 162 und 164, der Silos 186, der Abdeckungen 188 und des isolierenden Gehäuses 180 sind im wesentlichen identisch mit der Arbeitsweise des in den Fig. 12 bis 17 gezeigten Ausführungsbeispiels, mit der Ausnahme, daß das vorliegende Ausführungsbeispiel einen unter Rotation erfolgenden Schneid-Klemm-Anschließvorgang an jedem Ende des Anschlusses 160 vorsieht. Dies gestattet ein Anschließen von Verteilerdrähten (nicht gezeigt) in dem zweiten Bereich 164 in derselben Weise, in der die isolierten Drähte 12 in dem ersten Bereich 162 angeschlossen sind. Ein Vorteil, der sich durch das in den Fig. 20 und 21 dargestellte Ausführungsbeispiel ergibt, besteht in der einfachen Montierbarkeit isolierter Drähte 12 bei Anwendungen am Einsatzort. Im Gegensatz zu den in den Fig. 1 bis 19 beschriebenen Ausführungsformen ist keine Vorbereitung des Anschlusses 160 vor der Verwendung am Einsatzort erforderlich. Mit anderen Worten besteht bei dem in den Fig. 20 und 21 gezeigten Ausführungsbeispiel die Möglichkeit, sowohl den Isolierten Draht 12 als auch den direkt mit dem Anschluß 160 verbundenen Verteilerdraht in Silos 186 anzuschließen, ohne Notwendigkeit zur Verwendung eines zwischengeordneten Leiters oder eines Kabelstummels, der aus einzelnen Drähten 28 besteht. Die Ermöglichung eines direkten Anschlusses z. B. von Telefondrähten an den Anschlüssen 160 schafft für den Monteur ein einfacheres Anschließverfahren; der Monteur führt die Drähte einfach in die Öffnungen ein, verdreht die Abdeckung, und die Drähte sind angeschlossen, wodurch viel weniger Zeit und Mühe erforderlich sind.
Claims (16)
1. Elektrischer Anschluß
a) mit einem feststehenden Bereich (26; 113; 179)
und einem beweglichen Bereich (24; 111; 160)
b) wobei der bewegliche Bereich (24, 26; 111,
113; 160, 179) einen Drahtanschließbereich
(40, 42, 44, 46; 121, 123, 125, 127)
beinhaltet,
c) wobei der Anschluß eine allgemein zylindrische
Hülsenkonfiguration aufweist und
d) der bewegliche Bereich (24; 111; 160) relativ
zu dem feststehenden Bereich verdrehbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß der bewegliche Bereich (24; 111; 160) mit
dem feststehenden Bereich (26; 113; 179) über
einen Verbindungsstreifen (30; 114; 152; 176)
elektrisch verbunden ist, der eine
Relativbewegung zwischen dem beweglichen Bereich (24;
111; 160) und dem feststehenden Bereich (26;
113; 179) gestattet.
2. Elektrischer Anschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Verbindungsstreifen (30; 114; 152; 176) in integraler Weise mit
dem drehbaren Bereich (24; 111; 160) und dem
feststehenden Bereich (26; 113; 179) ausgebildet
ist.
3. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Bereich
(24; 111; 160) und der feststehende Bereich (26;
113; 179) entlang einer gemeinsamen Achse
ausgebildet sind, um die sich der drehbare Bereich
(24; 111; 160) dreht.
4. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende
Bereich (26; 113) wenigstens einen
Drahtanschließbereich (50; 52; 118) aufweist.
5. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter drehbarer
Bereich (164) an dem feststehenden Bereich (179)
über einen zweiten Streifenbereich (178)
angebracht ist.
6. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden
Bereiche (26; 113; 179), die drehbaren Bereiche
(24; 111; 160) und die Streifenbereiche (30; 114;
152; 176; 178) als zylindrische Hülse ausgebildet
sind.
7. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Streifenbereich
(114) durch zwei parallele Streifen gebildet ist,
wobei jeder Streifen mit jeweiligen drehbaren
Bereichen und feststehenden Bereichen (11, 113)
verbunden ist und die Streifen an ihren einander
gegenüberliegenden Enden zusammengeschaltet sind.
8. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Streifeneinrichtung (152) als wendelförmige Feder ausgebildet
ist, die in integraler Weise zwischen die
jeweiligen drehbaren (111) und feststehenden (113)
Bereiche geschaltet ist.
9. Elektrischer Anschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Drahtanschließbereich aus einer Drahtaufnahmeöffnung (32-38;
120-126) mit einem kontinuierlichen
Drahtangreifschlitz (40-46; 121-127) gebildet ist.
10. Elektrischer Verbinder mit:
a) einem Gehäuseelement (16; 180)
b) einem drehbaren Abdeckelement (20; 142; 188),
und mit
c) einem Anschluß mit allgemein zylindrischer
Hülsenkonfiguration,
dadurch gekennzeichnet,
d) daß der Anschluß gemäß einem der Ansprüche 1
bis 9 ausgebildet ist,
e) daß der feststehende Bereich (26; 113; 179)
des Anschlusses an dem Gehäuse (16; 180)
angebracht ist, und
f) daß das Abdeckelement (20; 142; 188) mit den
drehbaren Anschlußbereichen (24; 111; 160) in
Eingriff bringbar ist, um die drehbaren
Bereiche (24; 111; 160) zu verdrehen.
11. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Bereich
(24) aus zwei konzentrisch angeordneten
Plattenbereichen (54, 56) gebildet ist, die wenigstens
einen redundanten Drahtanschließabschnitt
aufweisen, der aus radial miteinander ausgerichteten
Drahtöffnungen (32; 34; 36; 38) und
Drahtangreifschlitzen (40, 42; 44, 46) gebildet ist.
12. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenbereiche
(54, 56) in integraler Weise über eine
Verbindungswand (58) verbunden sind.
13. Elektrischer Verbinder nach einem der Ansprüche
10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) aus
einer äußeren Wand (19) und einem zentral
angeordneten Stift (78) unter Bildung einer
zylindrischen Öffnung (90) gebildet ist, in der der
Anschluß positioniert ist, wobei die äußere Wand
wenigstens eine sich durch die äußere Wand (19)
hindurcherstreckende Öffnung (60, 70) aufweist,
die mit der wenigstens einen Drahtaufnahmeöffnung
(32, 34; 36, 38) ausgerichtet ist.
14. Elektrischer Verbinder nach einem der Ansprüche
12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (20)
einen zylindrischen Wandbereich (20-3) aufweist,
der zwischen den Wandbereichen (54, 56)
aufnehmbar
ist und bei Verdrehung desselben an der
Verbindungswand (58) in Anlage kommt, um den
drehbaren Bereich zu verdrehen.
15. Elektrischer Verbinder nach einem der Ansprüche
13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (20,
142) eine Arretiereinrichtung (20-4; 150)
aufweist, die zum Zusammenwirken mit
Verriegelungsbereichen (74, 76) an dem Gehäuse (16) ausgelegt
ist, um eine offene und eine geschlossene
arretierte Stellung zu definieren.
16. Elektrischer Verbinder nach einem der Ansprüche
10 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (20,
142) einen Zugentlastungsbereich beinhaltet, der
bei vollständiger Rotation an einem eingeführten
Draht angreift.
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