DE69215768T2 - Ultraschall-Echographie mit adaptiver Phasenaberrationkorrektur - Google Patents

Ultraschall-Echographie mit adaptiver Phasenaberrationkorrektur

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Description

  • Die vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Untersuchung von Umgebungen durch Ultraschall-Echographie mit einem Array von m Ultraschallwandler-Elementen, die zu einer Stufe zur Aussendung von Ultraschallsignalen in Richtung einer zu untersuchenden Umgebung und einer Stufe zum Empfang und zur Verarbeitung von Echographiesignalen, die von der untersuchten Umgebung in Richtung der genannten Wandlerelemente zurückgesendet werden, gehören, wobei die genannten Stufen zur Aussendung sowie zum Empfang und zur Verarbeitung Mittel zur Fokussierung durch Anwendung geeigneter Verzögerungen in den n Sende- bzw. den n Empfangskanälen umfassen, die unter den genannten m Elementen zu den n Wandlerelementen gehören, die die Ultraschallöffnung bilden, wobei die Stufe zum Empfang und zur Verarbeitung außerdem folgendes umfaßt:
  • (a) Mittel zur Bestimmung von (n-1) Korrekturwerten für die Fokussierungsverzögerungen, die zu den genannten n Empfangskanälen gehören,
  • (b) Mittel zur Korrektur der Fokussierungsverzögerungen beim Senden und/oder beim Empfang in Abhängigkeit von den (n-1) so bestimmten Werten.
  • Das Funktionsprinzip heutiger Echographen stützt sich im allgemeinen auf die Annahme einer konstanten Ultraschallgeschwindigkeit in den untersuchten Geweben, vor allem, um die Berechnung verschiedener Fokussierungsgeschwindigkeiten und der eventuellen Winkelbildung der Bündel und somit die Umwandlung der Informationen über die Laufzeit der Echos in Tiefeninformationen zu ermöglichen. Diese Annahme bestätigt sich jedoch nur selten: Die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Ultraschalls beträgt zum Beispiel in der Leber durchschnittlich 1540 m/s, während sie in fettartigen Geweben ungefähr 1300 m/s beträgt. Daraus ergibt sich sowohl beim Senden als auch beim Empfangen im wesentlichen ein Defokussierungseffekt bei den Ultraschallbündeln, der zu um so höheren Verlusten bei der Auflösung und beim Kontrast der Bilder führt, je größer die verwendeten Fokussierungsöffnungen sind und je höher die Frequenz der Sonden. Der Einfluß der Frequenz auf die dabei festgestellte Verschlechterung läßt sich verstehen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß für die Verzögerungen eine Genauigkeit von ungefähr einem Achtel der Wellenlänge eingehalten werden muß, was bei höheren Frequenzen auch einer entsprechend höheren Genauigkeit entspricht, während der Einfluß der Größe der Öffnung dadurch erklärt werden kann, daß bei größerer Öffnung die Wahrscheinlichkeit, daß man auf Gebiete mit einer unterschiedlichen Schallgeschwindigkeit trifft, entsprechend zunimmt.
  • Eine Lösung zur Reduzierung der Störungen, die sich aus einer solchen Defokussierung ergeben, besteht darin, die empfangenen Echographiesignale durch Korrelation zu vergleichen. Die Europäische Patentanmeldung Nr.0256481 beschreibt ein Gerät, bei dem zur Beseitigung der Inhomogenitäten der Ultraschallgeschwindigkeiten und der sich daraus ergebenden Bildfehler ein parallel zu den Empfangskanälen angeordneter Korrelator die Detektierung von Korrekturwerten ermöglicht, die zu in den Sendekanälen angebrachte Verzögerungsleitungen geschickt werden, um die Fokussierungsverzögerungen beim Senden in spezifischer Weise zu modifizieren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Echographen mit einfacherer Struktur zu verschaffen, der zur Ermittlung der Korrekturwerte für die Fokussierungsverzögerungen keine Korrelatoren mehr verwendet.
  • Dazu bezieht sich die Erfindung auf ein Gerät der eingangs genannten Art, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Bestimmungsmittel (n-1) parallel geschaltete Korrekturschaltungen umfassen, von denen jede unterschiedlich zwei der n aufeinanderfolgenden fokussierten Echographiesignale empfängt, um jeweils jeden der genannten (n-1) Korrekturwerte zu bestimmen, wobei jede dieser Schaltungen, beispielsweise die i-te, folgendes umfaßt:
  • - eine Stufe zur Öffnung eines Zeitfensters, das die Periode bildet, während der der i-te entsprechende Korrekturwert bestimmt wird,
  • - eine Stufe zur Bestimmung der Phasenabweichung zwischen den von der genannten Korrekturschaltung empfangenen, fokussierten Echographiesignalen mit Rang (i) und (i +1) während der genannten i-ten Periode, wobei die genannten Stufe zur Bestimmung der Phasenabweichung selbst in Reihe geschaltet folgendes umfaßt:
  • - zur Bestimmung des Absolutwertes der genannten Phasenabweichung, ein UND-Gatter, das das genannte Zeitfenster und die Signale mit Rang (i) und (i +1) empfängt, einen Zähler zur Bestimmung der Gesamtdauer der Aufrechterhaltung des hohen Niveaus des UND-Gatters während der Dauer des Zeitfensters, einen Teiler, der durch die Anzahl der Perioden teilt, während der diese Aufrechterhaltung am Ausgang des genannten Gatters empfangen wird, und einen Speicher,
  • - zur Bestimmung des Vorzeichens der genannten Phasenabweichung, ein UND- Gatter, einen Zähler, einen Vergleicher und einen Speicher, wobei das genannte UND- Gatter ebenfalls das genannte Zeitfenster, das Signal mit Rang (i +1) sowie das Signal mit Rang i, jedoch durch eine Verzögerungsschaltung verzögert, empfängt; wobei die genannten so bestimmten (n-1) Phasenabweichungen die (n-1) zu bestimmenden Korrekturwerte für Verzögerungen darstellen oder mit diesen direkt verbunden sind.
  • Nicht-einschränkenden Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • - Figur 1a ein Ausführungsbeispiel für einen Ultraschall-Echographen mit einer erfindungsgemaßen Fokussierungskorrekturstufe und Figur 1b die Teilanordnung zur Verarbeitung und Bildgebung dieses Echographen,
  • Figur 2a in detaillierterer Form die erfindungsgemäße Fokussierungskorrekturstufe, Figur 2b eine der Korrekturschaltungen der genannten Stufe und Figur 3 einige Signale, wie sie an verschiedenen Stellen der Schaltung aus Figur 2b erscheinen.
  • Der in Figur 1a gezeigte Ultraschall-Echograph umfaßt zunächst eine Wandlersonde bestehend aus einem Array von m Ultraschallwandlern 10a bis 10m, die mit einer Stellanordnung 15 verbunden sind, mit der die Öffnung definiert werden kann. Das andere Ende dieser Stellanordnung 15 ist erstens mit einer Sendestufe 20 und zweitens mit einer Empfangs- und Verarbeitungsstufe 300 verbunden.
  • Die Sendestufe 20 umfaßt hier die folgenden Elemente:
  • (a) eine Taktsteuerungsschaltung 21, die die Folge von Ultraschallimpulsen mit einer Wiederholungsfrequenz in der Größenordnung von beispielsweise 3 bis 5 Kilohertz definiert und im wesentlichen einen Oszillator und einen Frequenzteiler umfaßt, um die verschiedenen notwendigen Taktsignale abzugeben,
  • (b) am Ausgang der Taktsteuerungsschaltung 21 eine Schaltung 22 zur Aussendung von elektrischen Signalen zur Erregung der Wandler, wobei diese Erregung entweder nach einem zeitlichen Gesetz gesteuert wird, das geeignet ist, eine Fokussierung der Ultraschallsignale zuzulassen, oder im Gegensatz dazu phasengleich gesteuert wird, wobei die verschiedenen Fokussierungsverzögerungen dann (wie es in Figur 1a der Fall ist) mit Hilfe von n Verzögerungsleitungen 23a bis 23n erhalten werden, die sich stromabwärts von der Schaltung 22 bzw. in den n Sendekanälen befinden, die zu den für das Senden verwendeten Wandlern gehören (n kleiner m),
  • (c) falls die Fokussierung nicht von der Schaltung 22 durchgeführt wurde (wie in (b) gezeigt), die n Verzögerungsleitungen 23a bis 23n, die eine elektronische Fokussierungsschaltung 23 bilden,
  • (d) eine Schaltung 24 zur Aktivierung der Hochspannung, die die Hochspannungsimpulse für den Sendevorgang der Wandler liefert.
  • Die Taktsteuerungsschaltung 21 liefert nicht nur die Synchronisationsimpulse für die Ultraschallimpulse, sondern auch die Steuersignale für eine Schaltung 25 zur Kontrolle der Fokussierung beim Senden. Diese Schaltung 25 behält für jeden Wandler die Folge der Verzögerungsgesetze beim Senden im Speicher, wobei diese Folge dafür sorgen soll, daß die Konfiguration der Verzögerungsleitungen 23a bis 23 n der Fokussierungsschaltung 23 bei jedem Impuls einem vorab definierten Gesetz entspricht.
  • Die Empfangs- und Verarbeitungsstufe 300 besteht aus n Empfangs- und Verarbeitungskanälen, die im vorliegenden Fall selbst nacheinander die folgenden Elemente umfassen:
  • (a) Vorverstärker 31a bis 31n, wobei die Gesamtheit der n Vorverstärker eine Vorverstarkungsschaltung 31 bildet, die die der Öffnung des Wandler-Arrays entsprechenden n Echographiesignale empfängt,
  • (b) eine Schaltung zum zeitabhängigen Verstärkungsausgleich 32, die im wesentlichen n Verstärker 32a bis 32n mit variabler zeitabhängiger Verstärkung umfaßt, die von einer Steuerschaltung 35 gesteuert werden, und die selbst Synchronisationsimpulse aus der Taktsteuerungsschaltung 21 empfängt,
  • (c) Verzögerungsleitungen 33a bis 33n, wobei die Gesamtheit dieser Verzögerungsleitungen eine Schaltung 33 zur Fokussierung beim Empfang (dynamische Fokussierung) bildet, die mit einem von der Taktsteuerungsschaltung 21 gesteuerten Speicher 34 verbunden ist, der für jeden Kanal die Verzögerungsgesetze für jede Fokussierungszone und für jede Zeile des Bildes im Speicher behält,
  • (d) einen Summierer 41, der die Ausgangssignale der so gebildeten n Empfangs- Verarbeitungskanäle empfängt,
  • (e) zum Erhalt von Bilder von Schnittebenen der untersuchten Umgebung, eine Teilanordnung zur Verarbeitung und Bildgebung 42, die in Figur ib dargestellt ist und im wesentlichen folgendes umfaßt:
  • - einen Hüllkurvendetektor 43, der das Ausgangssignal des Summierers 41 empfängt und auf den ein Digital/Analog-Umsetzer 44 folgt,
  • - einen Abtastungsumsetzer 45, der erstens das Ausgangssignal des Analog/Digital-Umsetzers 44 empfängt, und zweitens das Ausgangssignal eines Speichers 46, das die Positionen der untersuchten Zeilen bezüglich zur Sonde definiert, und drittens auch Synchronisationssignale, die wiederum von der Taktsteuerungsschaltung 21 geliefert werden,
  • - einen Bildspeicher 47, der als Pufferspeicher für das Schreiben der Ausgangssignale des Abtastungsumsetzers 45 dient und dessen eigene Ausgangssignale nach Auslesen dieses Speichers auf einem Sichtschirm 48 abgebildet werden.
  • Erfindungsgemäß umfaßt die Stufe 300 am Ausgang der n Empfangs- und Übertragungskanäle parallel zu diesen auch eine Stufe 54 zur Fokussierungskorrektur, die detaillierter in Figur 2a dargestellt ist. Wie diese Figur zeigt, umfaßt die Stufe 54 (n-1) parallele Korrekturschaltungen 54a bis 54n-1, von denen jede zwei der n fokussierten Echographiesignale empfängt, und die detaillierter in der Figur 2b dargestellt sind, die eine von ihnen zeigt, beispielsweise die Korrekturschaltung 54i.
  • Diese Schaltung 54i umfaßt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zunächst eine Stufe 510i zur Öffnung eines Zeitfensters, die die Echographiesignale mit Rang (i) und (i + 1) empfängt und ein in Figur 3 als (a) dargestelltes Signal erzeugen soll (diese Figur 3 zeigt die Signale, die an verschiedenen Stellen der Schaltung 54i aus Figur 2b erscheinen). Die Stufe 510i umfaßt selbst nacheinander:
  • - zwei Kippschaltungen in Reihe 511i und 512i, die dazu dienen, das Echographiesignal mit Rang (i) zu filtern, um die eventuellen Störfianken dieses Signals zu unterdrücken (die Kippschaltung 511i empfängt das genannte Echographiesignal sowie ein aus der Taktsteuerungsschaltung 21 kommendes Taktsignal H&sub1;, hier mit 18 Megahertz, und die Kippschaltung 512i empfängt das Ausgangssignal der Kippschaltung 511i sowie das genannte Taktsignal),
  • - einen ersten Zähler 513i, der das am Ausgang der Kippschaltung 512i erscheinende gefilterte Signal empfängt und dazu dient, die Anzahl von Impulsen des so nach Öffnung des Zeitfensters aus Figur 3a gefilterten Echographiesignals zu zählen (diese Öffnung wird durch ein aus der Taktsteuerungsschaltung 21 kommendes Signal A gesteuert), um das genannte Fenster nach einer bestimmten Anzahl von Perioden dieses Echographiesignals (vorzugsweise 8 oder 16) zu schließen.
  • Die Echographiesignale mit Rang (i) und (i + 1) sind in Figur 3 als (b) und (c) dargestellt. Der Genauigkeit wegen sei darauf hingewiesen, daß diese Echographiesignale nach der 1-Bit-Analogldigital-Umsetzung der analogen Echographiesignale erhalten wurden, die von den Übertragungskanälen beim Empfang geliefert wurden, was ihr rechteckiges Aussehen erklärt.
  • Die gezeigte Schaltung 54i umfaßt außerdem eine Stufe 520i zur Bestimmung der Phasenabweichung, die selbst eine Schaltung zur Bestimmung des Absolutwertes der Phasenabweichung zwischen den Echographiesignalen mit Rang (i) und (i + 1) sowie eine Schaltung zur Bestimmung des Vorzeichens dieser Phasenabweichung umfaßt.
  • Die Schaltung zur Bestimmung des Absolutwertes umfaßt zunächst ein UND-Gatter 521i, das die beiden Signale mit Rang (i) und (i + 1) sowie das Zeitfenstersignal empfängt und, solange letzteres sich auf dem Niveau befindet, das der Öffnung dieses Fensters entspricht (hier das hohe Niveau), ein digitales Signal von einer Größe proportional zum Absolutwert der Phasenabweichung zwischen den Signalen mit Rang (i) und (i + 1) abgibt. Das Ausgangssignal dieses UND-Gatters 521i ist in Figur 3d dargestellt. Auf dieses Gatter folgt ein zweiter Zähler 522i. Dieser Zähler 522i, der von der Taktsteuerungsschaltung 21 ein Taktsignal H&sub2; mit der Abtastungsfrequenz der Signale i (i + 1), hier 40 Megahertz, empfängt, ermöglicht die Bestimmung der Gesamtdauer, während der das Ausgangssignal des UND-Gatters 521 sich auf hohem Niveau befindet, das heißt der Summe der entsprechenden Dauern, in der Figur 3d auf dem hohen Niveau der dargestellten Impulse. Auf den Zähler 522i selbst folgt ein Teiler 523i (hier ein Teiler durch 8 oder 16). Das Teilungsverhältnis des Teilers 523 ist faktisch identisch mit der bestimmten Anzahl von Perioden des gefilterten Echographiesignals, die innerhalb des von der Stufe 5 loi erzeugten Zeitfenstersignals erscheinen, und anhand dieser Teilung wird die mittlere Dauer von einem der Impulse in Figur 3d bestimmt. Ein erster Speicher 524i ermöglicht schließlich die Speicherung des Ausgangssignals aus dem Teiler 523i, das dem zu bestimmenden Absolutwert der Phasenabweichung entspricht.
  • Die Schaltung zur Bestimmung des Vorzeichens dieser Phasenabweichung umfaßt in ähnlicher Weise ein UND-Gatter 525i, das ebenfalls die beiden Signale mit Rang (i) und (i + 1) - von denen eines von einer Verzögerungsschaltung 526i um eine Abtastungstaktperiode verzögert wird - sowie das Zeitfenstersignal empfängt und dessen Ausgangssignal in Figur 3e dargestellt ist. Auf dieses UND-Gatter 525i folgt ein dritter Zähler 527i, auf den wiederum ein Vergleicher 528 folgt. Der Zähler 527i, der ebenfalls das Taktsignal H&sub2; empfängt, bestimmt wie zuvor die Gesamtdauer, während der sich das Ausgangssignal des UND-Gatters 521i auf hohem Niveau befindet. Aufgrund der durch die Schaltung 526i verursachten Verzögerung unterscheidet sich diese Dauer von der, die durch den Zähler 522i bestimmt wurde. Durch Vergleich dieser beiden Dauern und unter Berücksichtigung der relativen Anfangspositionen (bei Nichtvorhandensein der genannten Verzögerung durch die Schaltung 526i) der Signale mit Rang (i) und (i + 1), wird das Vorzeichen der Phasenabweichung ermittelt. Wie bei der Schaltung zur Bestimmung des Absolutwertes folgt auf den Vergleicher 528i ein zweiter Speicher 529i, der schließlich die Speicherung des Ausgangssignals dieses Vergleichers ermöglicht, das dem Vorzeichen der Phasenverschiebung entspricht.
  • Jede Korrekturschaltung in der Art von 54i ermöglicht es also, die Verzögerung zwischen zwei der Echographiesignale zu bestimmen (da diese Signale ab dem ersten Impuls dynamisch fokussiert werden, erfolgt diese Fokussierung bei diesem ersten Impuls einfach so, als gäbe es keine Inhomogenitäten in der untersuchten Umgebung). Die Gesamtheit der (n-1) Verzögerungswerte, die so von den (n-1) Korrekturschaltungen 54a bis 54n-1 ausgegeben werden, wird dann, wie in Figur 2a gezeigt, in einer Glättungsschaltung 154 verarbeitet, die eine Glättung dieser Werte bezüglich einer gemeinsamen Referenz (beispielsweise bezüglich des ersten Kanals, aber es könnte sich ebensogut um einen beliebigen dieser Kanäle handeln) vornimmt. Auf die Glättungsschaltung 154 folgt hier eine Schaltung 155 zur linearen Regression über die (n-1) geglätteten Werte, um deren lineare Tendenz infolge eines eventuellen Vorhandenseins von Targets zu unterdrücken, die sich außerhalb der Fokussierungsachse befinden (die Reihenfolge, in der diese Glättung und diese Unterdrückung der linearen Tendenz erfolgen, ist hier nur als Beispiel gegeben und kann verändert werden).
  • Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind es also die (n-1) Ausgangssignale der Schaltung 155, die die Ausgangssignale der Stufe 54 zur Fokussierungskorrektur bilden. Die so ermittelten Verzögerungen werden in einer Speicherschaltung 55 gespeichert und dann vor Auslösung des nächsten Impulses in die Sendekanäle eingeführt, und zwar mit Hilfe von Verzögerungsleitungen 56a bis 56n, die eine beispielsweise direkt stromaufwärts der elektronischen Fokussierungsschaltung 23 plazierte Schaltung 56 zur Korrektur beim Senden bilden. Es kann dann ein neuer Sendevorgang erfolgen, bei dem erfolgte Korrekturen der jeweiligen Verzögerungen für jeden Sendekanal bei der Fokussierung beim Senden berücksichtigt werden. Beim Empfang der Echographiesignale, die diesem neuen Impuls entsprechen, werden die Verzögerungen zwischen diesen Signalen wie zuvor neu bestimmt und dann gerade vor dem nächsten Impuls wieder in jeden Sendekanal eingeführt usw. Auf diese Weise wird also eine wiederholte Korrektur der Inhomogenitäten der Ultraschallgeschwindigkeit in den untersuchten Umgebungen verwirklicht.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele, aus denen sich Abwandlungen entwickeln lassen, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise ist es absolut möglich den beschriebenen wiederholten Korrekturprozeß zu unterbrechen, wenn man meint, die genannte Korrektur sei wirksam und ausreichend. Diese Unterbrechung kann beispielsweise entweder nach einer vorbestimmten Anzahl von Impulsen oder aufgrund eines Unterbrechungskriteriums erfolgen. Man kann die Unterbrechung beispielsweise stattfinden lassen, wenn die Energie der Echographiezeile eine vorbestimmte Schwelle erreicht. Man kann nämlich annehmen, daß diese Energie maximal ist, wenn die Fokussierung beim Senden und Empfangen korrekt ist. Eine hier nicht dargestellte aber beispielsweise stromaufwärts der Korrekturstufe 54 plazierte Unterbrechungssteuerungsschaltung kann dann eingesetzt werden, um diese Variante umzusetzen. Außerdem sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemaße wiederholte Korrektur durch aufeinanderfolgende Neueinschleifungen von Korrekturinformationen ebenso bei digitalen wie bei analogen Sende- und/oder Empfangskanälen erhalten wird, wobei dann ein Analog/Digital-Umsetzer in jeden dieser Kanäle in Reihe eingefügt wird, beispielsweise am Ausgang der zeitabhängigen Verstärkungsausgleichsschaltung 32. Diese Variante ist nicht dargestellt, da ihre Verwirklichung in einfacher Weise aus der Figur 1a abgeleitet werden kann.
  • Auch sei darauf hingewiesen, daß die in der Speicherschaltung 55 gespeicherten, ermittelten Verzögerungen beim nächsten Impuls nicht nur in die Sendekanäle, sondern auch in die Empfangs- und Verarbeitungskanäle oder, solange der laufende Impuls noch nicht beendet ist, über eine Schaltung 57 zur Korrektur beim Empfang unmittelbar in die Empfangs- und Verarbeitungskanäle eingespeist werden können. Die in der Stufe 300 enthaltene Schaltung 57 besteht hier aus Verzögerungsleitungen 57a bis 57n, die in Reihe in jedem der Empfangs- und Verarbeitungskanäle vorhanden sind, wobei eine zusätzliche Ausgangsverbindung die Schaltung 55 mit der Schaltung 57 verbindet.
  • Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß die Signale A, H&sub1; und H&sub2; selbstverständlich jeder der (n-1) Korrekturschaltungen 54a bis 54n-1 aus Figur 2a zugeführt werden.

Claims (3)

1. Gerät zur Untersuchung von Umgebungen durch Ultraschall-Echographie mit einem Array von m Ultraschallwandler-Elementen (10a,..., lom), die zu einer Stufe (20) zur Aussendung von Ultraschallsignalen in Richtung einer zu untersuchenden Umgebung und einer Stufe (300) zum Empfang und zur Verarbeitung von Echographiesignalen, die von der untersuchten Umgebung in Richtung der genannten Wandlerelemente zurückgesendet werden, gehören, wobei die genannten Stufen zur Aussendung sowie zum Empfang und zur Verarbeitung Mittel zur Fokussierung durch Anwendung geeigneter Verzögerungen in den n Sende- bzw. den n Empfangskanälen umfassen, die unter den genannten m Elementen zu den n Wandlerelementen gehören, die die Ultraschallöffnung bilden, wobei die Stufe zum Empfang und zur Verarbeitung außerdem folgendes umfaßt:
(a) Mittel zur Bestimmung von (n-1) Korrekturwerten für die Fokussierungsverzögerungen, die zu den genannten n Empfangskanälen gehören,
(b) Mittel zur Korrektur der Fokussierungsverzögerungen beim Senden und/oder beim Empfang in Abhängigkeit von den (n-1) so bestimmten Werten, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Bestimmungsmittel (n-1) parallel geschaltete Korrekturschaltungen (54a,...,54n-1) umfassen, von denen jede unterschiedlich zwei der n aufeinanderfolgenden fokussierten Echographiesignale empfängt, um jeweils jeden der genannten (n-1) Korrekturwerte zu bestimmen, wobei jede dieser Schaltungen, beispielsweise die i-te, folgendes umfaßt:
- eine Stufe (510i) zur Öffnung eines Zeitfensters, das die Periode bildet, während der der i-te entsprechende Korrekturwert bestimmt wird,
- eine Stufe (520i) zur Bestimmung der Phasenabweichung zwischen den von der genannten Korrekturschaltung empfangenen, fokussierten Echographiesignalen mit Rang (i) und (i + 1) während der genannten i-ten Periode, wobei die genannte Stufe zur Bestimmung der Phasenabweichung selbst in Reihe geschaltet folgendes umfaßt:
- zur Bestimmung des Absolutwertes der genannten Phasenabweichung ein UND-Gatter (521i), das das genannte Zeitfenster und die Signale mit Rang (i) und (i + 1) empfängt, einen Zähler (522i) zur Bestimmung der Gesamtdauer der Aufrechterhaltung des hohen Niveaus des UND-Gatters während der Dauer des Zeitfensters, einen Teiler (523i), der durch die Anzahl der Perioden teilt, während der diese Aufrechterhaltung am Ausgang des genannten Gatters empfangen wird, und einen Speicher (524i),
- zur Bestimmung des Vorzeichens der genannten Phasenabweichung, ein UND- Gatter (525i), einen Zähler (527i), einen Vergleicher (528i) und einen Speicher (529i), wobei das genannte UND-Gatter ebenfalls das genannte Zeitfenster, das Signal mit Rang (i + 1) sowie das Signal mit Rang i, jedoch durch eine Verzögerungsschaltung verzögert, empfängt; wobei die genannten so bestimmten (n-1) Phasenabweichungen die (n-1) zu bestimmenden Korrekturwerte für Verzögerungen darstellen oder mit diesen direkt verbunden sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Stufe (510i) zur Öffnung eines Zeitfensters selbst folgendes umfaßt:
- für die Filterung des genannten Echographiesignals mit Rang (i), zwei in Reihe geschaltete Kippschaltungen (511i, 512i), die auch ein Taktsignal H&sub1; empfangen,
- für die Definition des i-ten Zeitfensters, einen Zähler (513i) für die Anzahl der Impulse des genannten gefilterten Echographiesignals, die im genannten Fenster enthalten sein sollen, wobei der genannte Zähler erstens das so gefilterte Signal und zweitens ein Öffnungssignal für das genannte Fenster empfängt.
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten (n-1) Korrekturwerte den genannten Korrekturmitteln über eine Glättungsschaltung (154) und eine Schaltung (155) zur linearen Regression über die (n-1) so geglätteten Werte zugeführt werden.
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