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Die vorliegende Erfindung betrifft ein thermisches
Aufzeichnungsverfahren wie z.B. das wärmempfindliche Aufzeichnen,
Wärmetranskriptionsaufzeichnen,
Stromleitungswärme-empfindliches Aufzeichnen, Stromleitungs-Transkriptionsverfahren,
Thermo-Tintenstrahl usw. sowie das Ansteuerungsverfahren für
den Heizwiderstand in der thermischen
Aufzeichnungsvorrichtung.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine thermische
Aufzeichnungsmethode, in der elektrischer Strom durch einen
Heizwiderstand, wie z.B. ein Thermokopf und ein
Thermo-Tintenstrahlkopf (beide werden als Thermokopf bezeichnet) bzw.
einen Heizwiderstand der wärmeerzeugenden Widerstandsschicht
eines Stromleitungsthermopapiers (nachstehend werden sowohl
der oben beschriebene Heizwiderstand als auch die oben
beschriebene Stromleiter-Heizwiderstandschicht als
Heizwiderstand bezeichnet, um eine allzu verwirrende Terminologie zu
vermeiden) geleitet wird, um im Heizwiderstand Wärme zu
erzeugen, und der Temperaturanstieg des Heizwiderstands
infolge dieser Wärmeerzeugung führt das Aufzeichnen auf einem
Aufzeichnungsmediun aus. Bei den sogenannten
Wärmeaufzeichnungsmethoden wie z.B. das wärmempfindliche Aufzeichnen,
Wärmetranskriptionsaufzeichnen,
Thermo-Tintenstrahlaufzeichnen,
Stromleitungswärme-empfindliche Aufzeichnen,
Stromleitungs-Transkriptionsverfahren usw. wird der oben
beschriebene Heizwiderstand so ausgeführt, daß ein Temperaturbereich
als Grenze vorgegeben wird, und der Heizwiderstand das
Merkmal aufweist, daß er in etwa schrittweise in dem unter dieser
Grenze liegenden unteren Temperaturbereich zu einem
niedrigeren Widerstandswert übergeht, und in einem über dieser Grenze
liegenden höheren Temperaturbereich zu einem höheren
Widerstandswert übergeht, und wenn die Temperatur vor Anlegen der
Spannung an den oben genannten Teil des Heizwiderstands
unterhalb der obigen Temperaturgrenze liegt, wird ein
Spannungsimpuls an den oben genannten Heizwiderstand gelegt um
Strom durch ihn hindurchzuführen, und auf diesem Weg kommt es
zu einem scharfen Anstieg der Temperatur des oben genannten
Heizwiderstands mit einem höheren Stromverbrauch als bei der
Temperatur vor dem Anlegen der Spannung an den oben genannten
Heizwiderstand in dem oben beschriebenen spezifischen
Temperaturbereich, und sobald die Temperatur die obige
Temperaturgrenze erreicht hat, wird noch während des obengenannten
Spannungsimpulses ein schwächerer Anstieg der Temperatur des
obigen Heizwiderstands mit geringerem Stromverbrauch bis zum
Ende des angelegten Spannungsimpulses bewirkt. Auch in dem
Fall, in dem der obige Heizwiderstand bei Anlaufen des
Anlegens der oben genannten Spannung auf einer höheren
Temperatur, als die obige Temperaturgrenze, steht, verändert sich
durch Beibehalten des beschriebenen schwachen
Temperaturanstiegs während der obigen Impulsstromleitung die
Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs des obigen Heizwiderstands
gemäß der Temperatur vor dem Anlegen der Spannungsimpulse an
den Heizwiderstand, und zusammen mit dieser Art
Steuerfunktion durch die Temperatur wird eine Wärmeerzeugung bewirkt,
so daß die Temperaturanstiegsspitze des obigen
Heizwiderstands durch die konstante Impulsbreite eine konstante
Temperatur erreicht und ausgeglichen wird, und die Vielzahl der
obigen Heizwiderstände in der Thermoaufzeichnungsvorrichtung
usw., die mit diesen Heizwiderständen ausgerüstet ist, wird
auf eine Vielzahl von Blöcken aufgeteilt, und
Stromleitungsimpulse
werden zur Wärmeerzeugung in Zeitverschachtelung
auf die oben beschriebenen Heizwiderstände in den
entsprechenden Blöcken gegeben.
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Aufgrund der wenigstens zwei Zustände des ersten
Stromverbrauchszustands entsprechend dem vorgenannten steilen
Temperaturanstieg, in dem die Stromverbrauchswerte in den
entsprechenden Heizwiderständen während der Zeit des Anlegens des
obigen Stromdurchgangsimpulses im obigen Heizwiderstand höher
sind, und aufgrund des zweiten Stromverbrauchszustand mit dem
obigen langsamen Temperaturanstieg mit einem geringeren
Stromverbrauch, der sich weitgehend vom ersten
Stromverbrauchszustand unterscheidet, und da der obige erste
Stromverbrauchszustand die obige Vielzahl von Blöcken in
Zeitverschachtelung in einem Zeittakt treibt, daß sich der obige
erste Stromverbrauchszustand während der Zeit des Anlegens
der Stromdurchgangsimpulse zu dem Heizwiderstand in einem
anderen beliebigen Block nicht mit dem obigen ersten
Stromverbrauchszustand eines in einem anderen Block angeordneten
Heizwiderstands überlappt, und ferner in einem solchen Takt,
daß der obige zweite Stromverbrauchszustand während der Zeit
des Anlegens des Stromdurchgangsimpulses an den
Heizwiderstand im obigen beliebigen Block und der obige erste
Stromverbrauchszustand in der Zeit des Anlegens des
Leitungsimpulses an den in einem anderen Block enthaltenen Heizwiderstand
mit Verzögerung gegenüber diesem Block angelegt wird, und
durch Treiben der obigen Vielzahl von Blöcken in
Zeitverschachteiung kommt es in thermischen
Aufzeichnungsvorrichtungen zu ausgezeichneten Charakteristiken, wie das Reduzieren
des Antriebsspitzenstroms oder dergl.
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In herkömmlichen thermischen Aufzeichnungsverfahren, bei
denen z.B. das wärmempfindliche Aufzeichnungsverfahren zum
Aufzeichnen durch Wärmeübertragung vom Heizwiderstand eines
Thermokopfs direkt auf das wärmeempfindliche Papier und
dergl. erfolgt, bei Thermo-Tintenstrahlsystemen, in denen
durch die in einem Heizwiderstand eines Thermokopfs erzeugte
Wärme Luftblasen erzeugt werden und die flüssige Tinte durch
den Druck dieser Blasen ausgestoßen wird, werden
Verbundmetallwiderstände aus Rutheniumoxid, Tantalnitrid usw. und
Thermet-Widerstände, die mit Isoliermaterial wie z.B.
Siliziumoxid in einem hochschmelzenden Metall wie z.B. Tantal und
so weiter beschichtet sind, eingesetzt.
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Wenn an den oben beschriebenen Heizwiderstand des
herkömmlichen Thermokopfs eine geeignete Spannung angelegt wird,
fließt ein elektrischer Strom durch den Heizwiderstand und
erzeugt Joulesche Wärme, und durch Beibehalten dieses
Zustands für eine vorgegebene Zeitspanne wird die zum
Aufzeichnen erforderliche Wärmeenergie auf wärmeempfindliches Papier
usw. gebracht. Die im obigen Heizwiderstand erzeugte Wärme
wird bestimmt vom Widerstandswert des Heizwiderstands, der
angelegten Spannung und der Zeit, die diese Spannung angelegt
wird; und in einer allgemeinen thermisch aufzeichnenden
Vorrichtung wird die im Heizwiderstand generierte Wärme
abgestimmt auf den am besten geeigneten Wert durch einen
bestimmten Vorgang, so daß aufgrund der wärmeempfindlichen
Merkmale des eingesetzten wärmeempfindlichen Papiers, der
Merkmale der Wärmeübertragung vom Heizwiderstand auf das
wärmeempfindliche Papier, der Hintergrundtemperatur im Umfang
des Heizwiderstands, der Temperatur des Aufzeichnungsmediums
selbst usw., die oben beschriebene angelegte Spannung bzw.
die Zeit, während der die Spannung angelegt wird, so geregelt
wird, daß die beste Aufzeichnungsqualität der objektiven
Aufzeichnungskonzentration in der harmonischen Aufzeichnung
erzielt wird.
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Wenn z.B. in der elektrischen Leitungstranskriptionsmethode
unter Verwendung des Tintengeberblatts und dergl. mit einer
elektrischen Leiterwärme-Heizwiderstandsschicht und dem
elektrischen Leiterkopf gearbeitet wird, wird Kohlefarbe und
dergl. als eine solche oben beschriebene elektrische
Leiterwärme-Heizwiderstandsschicht benutzt und Strom wird der
obigen elektrischen Leiterwärme-Heizwiderstandsschicht durch
den Stromleitungskopf zugeführt, um das Tintengeberblatt
selbst Wärme erzeugen zu lassen und die Tinte zu schmelzen
oder zu sublimieren, und die Tinte wird auf das
Aufzeichnungsinedium transkribiert. Auf die gleiche Weise wie in der
obigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmethode wurde
ausgeführt, daß die am besten brauchbare Aufzeichnungsqualität
oder die objektive Aufzeichnungskonzentration in der
harmonischen Aufzeichnung erhalten werden kann, um die erzeugte
Wärmeenergie in der Stomleitungs-Heizwiderstandsschicht
mittels solcher Bedingungen wie der Blattwiderstand der
elektrischen Leiterwärme-Heizwiderstandsschicht, die
Temperatur des Tintengeberblatts selbst, die Elektrodentemperatur
des Stromleitungskopfs usw. auf den besten Wert einzustellen.
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In der herkömmlichen Wärmeaufzeichnungsmethode ist die
Einstellung der Wärmeenergie zum Aufzeichnen durch Einstellung
der angelegten Spannung und der spannungsanlegenden
Impulsbreite extrem schwierig, und das macht das Aufzeichnungsgerät
groß und teuer.
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Zwar kann die durch die an den Heizwiderstand angelegten
Impulsspannung generierte Wärmeenergie bestimmt werden durch
die Spannung oder die Impulsbreite des obigen Impulses, aber
die Temperatur des Heizwiderstands wird sich durch die
Anwendungsperiode der obigen Impulse, den zeitlichen Ablauf des
angelegten Impulses sowie die Anzahl der kontinuierlichen
Anlegungsmomente, den zeitlichen Ablauf der Impulsanwendung,
d.h. den zeitlichen Ablauf der Wärmeerzeugung durch die
Heizwiderstände im Umfang des betrachteten Heizwiderstands,
die Temperatur des tragenden Substrats des Thermokopfs, die
Temperatur des Tintengeberblatts und der flüssigen Tinte, die
Umgebungstemperatur usw. verändern.
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Im thermischen Aufzeichnungsmechanismus ist die Größenordnung
der im Heizwiderstand erzeugten Wärme kein Problem, aber sie
hängt ab von der Temperatur der farberzeugenden Schicht im
wärmeempfindlichen Papier und von der Temperatur der
Tintenschicht,
oder mit anderen Worten, sie hängt ab von der
Temperatur des Heizwiderstands. Wenn also die Temperatur während
der Zeit der Wärmeerzeugung gleichmäßig gemacht werden soll,
um eine gleichmäßig aufzeichnende thermische Aufzeichnung zu
bekommen, muß der Heizwiderstand dazu gebracht werden, daß er
die Wärme geirtäß der Festlegung der Angleichung der oben
beschriebenen angelegten Spannung bzw. der
Spannungsimpulsbreite so erzeugt, daß die Temperatur des Heizwiderstands bis
zur vorgeschriebenen Temperatur ansteigt durch Erfassen bzw.
Annahme der thermischen Umgebungsinformationen und der bis
dahin abgelaufenen thermischen Vorgänge, in die der
Heizwiderstand bei der Wärmeerzeugung versetzt wird, wie oben
beschrieben ist.
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Die Mittel zum Erfassen der Informationen, das Mittel zur
Festlegung der Annahmen, und die Mittel zur Festlegung der
Aufzeichnungsbedingungen sind sehr hardwareaufwendig, sie
umfassen z.B. verschiedene Arten Temperaturfühler zum
Erfassen der Temperatur des Thermokopfsubstrats und der Umgebung,
Speicher zum Abspeichern der bis dahin angefallenen Daten,
Simulatoren, wie die CPU, zur Durchführung der arithmetischen
Behandlung, Gatterschaltungen usw. Auch die Software zum
Betrieb dieser Hardware ist extrem kompliziert. Insbesondere
in einer großen, hochgenauen thermischen
Aufzeichnungsvorrichtung mit einer großen Anzahl Heizwiderstände und der
Vorrichtung zur Durchführung einer harmonischen Aufzeichnung
werden die zu verarbeitenden Informationen sehr zahlreich und
der Aufbau der Vorrichtung wird unhandlich und teuer, und
schließlich kommt es dahin, daß die Aufzeichnungsqualität
darunter leidet. Auch die Verarbeitungszeit für die
Informationserfassung, Annahme und Festlegung der
Aufzeichnungsbedingungen unterliegt den CPU-eigenen Einschränkungen usw.
und ist ein Hindernis für die
Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung.
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Zwar wurde ferner in einem Thermokopf eine Glasurschicht als
Temperaturspeicherschicht zur Erhöhung der Wärmewirksamkeit
im allgemeinen vorgesehen, aber da diese Glasurschicht im
Dickschichtverfahren aufgetragen wird, erreicht die
Dickenschwankung über ±20% des Durchschnittswerts, und die
Wärmespeicherwirkung dieser Glasurschicht in den einzelnen
Thermoköpfen schwankt nach Zufallsverteilung sehr weit. Ganz
gleich, wie genau die Information der thermischen Umgebung
des wärmeproduzierenden Widerstands auf die oben beschriebene
Weise auch erfaßt und verarbeitet wird, es ist infolge der
Schwankungen der Wärmecharakteristik des Thermokopfs nicht
möglich, eine genaue Steuerung der Temperaturerzeugung
auszuführen. Wenn eine genauere Wärmeerzeugungssteuerung
durchzuführen ist, müssen die Schwankungen der Wärmecharakteristik
der einzelnen Thermoköpfe in die Überlegungen als
Steuerungsparameter einbezogen werden, und bei der Massenfertigung
tritt der Nachteil auf, daß diese Angleichung für jedes
Aufzeichnungsinstrument einzeln durchgeführt werden muß. Wenn
also ein Thermokopf im Gerät ersetzt werden muß, ist es im
wesentlichen sehr schwierig, die Einstellung des
Aufzeichnungsgeräts auf die Einstellung der Einzelcharakteristiken
des Thermokopfs abzugleichen. Die Schwankungen der
Wärmekapazität und des Wärmewiderstands tritt auch im Randteil der
Heizwiderstandsschicht in den stromdurchflossenen
Wärmeaufzeichnungsteilen auf und somit entsteht das gleiche Problem
wie beim oben beschriebenen Thermokopf.
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Schon die JP-A-2 034 361 beschreibt Maßnahmen zur Minimierung
der Qualitätsverschlechterung eines Thermodrucks durch
Vorsehen eines Thermistormaterials mit einer positiven
Widerstands-Temperatur-Charakteristik im Heizwiderstand. Der
gleiche Vorschlag wird in JP-A-61 035 265 gemacht, die die
Anwendung einer Widerstandsvorrichtung mit einer positiven
Widerstandscharakteristik lehrt, die mit einem
wärmeerzeugenden Element zusammengeschaltet wird mit dem Zweck der
automatischen Reduktion des Stromflusses durch die
Widerstandsvorrichtung, sobald die Temperatur über einen
bestimmten Grenzwert ansteigt, so daß auch für längere Zeit die
Wärmeerzeugung auf der höchsten Temperatur konstant gehalten
werden kann.
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Auch JP-A-62 181 162 lehrt Maßnahmen zur Vermeidung der
Überhitzung bei kontinuierlichem Drucken und bewirkt eine
Reduktion des Stromverbrauchs durch die Anwendung einer
Widerstandsvorrichtung, deren elektrischer Widerstand durch
einen Phasenübergang bei einer Temperatur von 50ºC bis 100ºC,
um den Stromfluß zu reduzieren und auf einer vorbestimmten
Höhe zu stabilisieren, und um ferner den Stromverbrauch beim
kontinuierlichen Drucken einzuschränken.
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Die Änderung des elektrischen Widerstands in einem
elektrisch-thermischen Umwandlungselement in einem
Aufzeichnungssystem mit Flüssigkeitseinspritzung wird in EP-A-267 567
geoffenbart zwecks Harmonisierung des Druckens.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Temperatursteuerung
hoher Präzision vorzusehen, um die Schwankungen der
thermischen Charakteristiken im Thermokopf einer Druckvorrichtung
zu kompensieren, so daß auch das Auswechseln eines
Thermokopfs gegen einen solchen mit abweichenden thermischen
Charakteristiken infolge der Massenproduktion nicht die hohe
Druckgualität verschlechtert. Das trifft insbesondere zu für
sehr empfindliches Druckpapier, bei dem die Temperatur der
Farberzeugungsschicht sehr kritisch ist, so daß die
Druckqualität in sehr engen Grenzen von der Temperatur des
Heizwiderstands abhängt.
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Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß
Anspruch 1 erreicht. Eine weitere Ausführungsform der
Erfindung ist Gegenstand eines Unteranspruchs.
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Die vorliegende Erfindung wurde gemacht mit dem Ziel der
Lösung unterschiedlicher Probleme zwecks Halten der
Temperatur des obigen Heizwiderstands auf einer gleichmäßigen Höhe,
und vereinfacht die Kompliziertheit der Temperatursteuerung
des Heizwiderstands herkömmlicher Lösungen durch Vorsehen
einer Temperatur-Selbststeuerungsfunktion, die verhindert,
daß die Temperatur des Heizwiderstands über eine
vorgeschriebene Temperatur ansteigt, und ist ferner dazu bestimmt, deren
ausgezeichnete Charakteristiken mit einer niedrigeren
Stromspitze zu realisieren.
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Die vorliegende Erfindung bewirkt, daß der Heizwiderstand
eine sich fast stufenförmig ändernde Charakteristik aufweist
durch Festlegung eines vorgegebenen Temperaturbereichs als
Abgrenzung gegen einen kleineren Widerstandswert im
darunterliegenden Temperaturbereich, bzw. gegen einen höheren
Widerstandswert in einem darüberliegenden Temperaturbereich, und
wenn die Temperatur vor dem Anlegen der Spannung an den
Heizwiderstand geringer ist, als die obige festgelegte
Temperaturgrenze, durch Anlegen eines Spannungsimpulses, zwecks
Durchleiten eines Stroms, von der Temperatur vor dem Anlegen
der Spannung an den obigen Heizwiderstand bis die obigen
festgelegte Temperaturgrenze erreicht ist, somit gibt es
einen steilen Temperaturanstieg des obigen Heizwiderstands in
kurzer Zeit mit höherem Stromverbrauch, und nach Erreichen
der obigen Temperaturgrenze mit dem Spannungsimpuls bis zum
Ende des Anlegens der Spannung einen sanfteren
Temperaturanstieg des obigen Heizwiderstands mit geringerem
Stromverbrauch zwecks Durchführung der Aufzeichnung, in Fällen, in
denen der obige Heizwiderstand während des Anlegens des
elektrischen Impulses schon auf einer höheren Temperatur als
die obige festgelegte Temperaturgrenze steht, wird der obige
sanftere Temperaturanstieg zur Durchführung des Druckvorgangs
beibehalten, und einhergehend damit wird eine Vielzahl der
obigen Heizwiderstände in der so verbesserten
Wärmeaufzeichnungsvorrichtung in eine Vielzahl von Blöcken unterteilt und
beim Takten des Antriebs des Blocks zum Anlegen des
Stromleitimpulses zwecks Wärmeerzeugung in Zeitverschachtelung für
die obigen, in den entsprechenden Blöcken enthaltenen
Heizwiderstände, und in Bezug auf wenigstens zwei Zustände des
ersten Stromverbrauchszustands entsprechend dem obigen
steilen
Temperaturanstieg, in dem der Stromverbrauch in dem
entsprechenden Heizwiderstand während der Zeit des obigen
Stromleitimpulses durch den Heizwiderstand größer ist, und
dem zweiten Stromverbrauchszustand entsprechend dem obigen
sanfteren Temperaturanstieg mit dem kleineren Stromverbrauch,
der sich von dem des ersten Stromverbrauchszustand weitgehend
unterscheidet, und die obige Vielzahl von Blöcken in
Zeitverschachtelung betrieben wird mit einem Takt, so daß sich der
obige erste Stromverbrauchszustand während der Zeit des
Anlegens des Stromleitimpulses an den Heizwiderstand in einem
beliebigen Block nicht mit dem Stromverbrauchszustand während
der Zeit des Anlegens des Stromleitimpulses an den
Heizwiderstand in einem beliebigen anderen Block überlappt, und ferner
mit einem solchen Takt, daß sich der obige zweite
Stromverbrauchszustand während der Zeit des Anlegens eines
Stromleitimpulses an den Heizwiderstand in dem obigen beliebigen
Block und der obige erste elektrische Stromverbrauchszustand
während der Zeit des Anlegens des Stromleitimpulses an den
Heizwiderstand in einem anderen Block, einen Stromleitimpuls
zeitlich nach dem im ersten Block anlegt.
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Wenn der Heizwiderstand eine höhere Temperatur als die obige
festgelegte Temperaturgrenze aufweist, wird angenommen, daß
der Heizwiderstand der erste Heizer ist, wenn dann dieser auf
einer niedrigeren Temperatur als die obige Temperaturgrenze
steht, dann entsteht daraus ein Zustand, daß der andere, der
zweite Heizer parallel mit dem obigen ersten Heizer in der
Schaltung des obigen Heizwiderstands zusammengeschaltet wird.
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Wenn also in Fällen, in denen eine konstante Spannung
angelegt wird, die Temperatur des Heizwiderstands unter der oben
eingestellten Temperaturgrenze liegt, wird der elektrische
Leiter des obigen ersten Heizers und der des obigen zweiten
Heizers gleichzeitig stromführend, und der im Heizwiderstand
verbrauchte Strom steigt steil an. Wenn die Temperatur die
obige eingestellte Temperaturgrenze erreicht oder
überschreitet, schaltet der obige zweite Heizer die elektrische
Leitung infolge des Anstiegs des Widerstandswerts ab oder
gerät in einen Leitzustand für einen geringfügigen Strom, und
es besteht im wesentlichen nur mehr der Leitzustand des
ersten Heizers. D.h. der obige zweite Heizer übernimmt die
Rolle eines Hilfsheizers, bis die Temperatur des
Heizwiderstands in den Bereich der oben eingestellten Temperaturgrenze
kommt. Auch der Verbrauchsstrom im Heizwiderstand geht über
von Zustand des größeren Stroms in den Zustand des kleineren
Stroms durch Anlegen des obigen eingestellten
Temperaturbereichs als Grenzwert.
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Somit übernimmt der obige Heizwiderstand selbst das Steuern
der Wärmeerzeugung durch Verändern der Wärmeproduktionszeit
des obigen Hilfsheizers gemäß der Temperatur des obigen
Heizwiderstands direkt vor dem Anlegen der Spannungsimpulse.
Daraus ergibt sich, daß sich ein Aufzeichnen mit einer
gleichmäßigeren Temperatur in jeder thermischen Umgebung des
Heizwiderstands erzielen läßt.
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Auch in solchen Fällen, in denen die Stromzufuhr zu den
entsprechenden Heizwiderständen im gleichen Takt anläuft,
wenn eine Vielzahl von Heizwiderständen angetrieben werden
sollen, nimmt der Gesamtstrom während der Zeit, bis die
Temperatur des Heizwiderstands die oben eingestellte
Temperaturgrenze erreicht, einen extrem hohen Wert an, wenn aber die
obige Vielzahl von Heizwiderständen in eine Vielzahl von
Blöcken unterteilt wird, nimmt die Stromspitze ab in
Übereinstimmung mit der Anzahl dieser Teilungen. Wenn ferner dieser
obige erste Stromverbrauchszustand nur im Zustand der
Nichtüberlappung durch den Antrieb der elektrischen Leitung an die
obigen entsprechenden Blöcke gemacht wird, und der obige
zweite Stromverbrauchszustand mit Strom beschickt wird in
einem Takt, in dem es unerheblich ist, daß er sich mit dem
ersten und dem zweiten Stromverbrauchszustand eines anderen
Blocks überlappt, obwohl der gesamte effektive Strom zunimmt,
wird dem obigen zweiten Heizer aus einem beliebigen Block
Strom in gewöhnlicher Zeit zugeführt, und der Zustand in dem
wenigstens einer der obigen ersten Heizer mit Strom versorgt
wird, kann hergestellt werden, und als Ergebnis wird der
gesamte Strom zu einer beliebigen Zeit keine
treppenabsatzähnliche Veränderungen aufweisen und die Fluktuation des
Ausgangs eines elektrischen Quellenstroms verschwindet. Auch
kann, weil die elektrischen Leitfähigkeitszeiten der obigen
entsprechenden Blöcke sich teilweise überlappen, die Zeit zum
Beenden der elektrischen Leitung zu allen gewöhnlichen
Blökken nur geringer sein.
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Jetzt soll anhand der Ausführungs formen die vorliegende
Erfindung eingehend beschrieben werden.
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Fig. 1 ist ein Grundriß des Thermokopfs in einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Heizwiderstands des
Thermokopfs der Fig. 2;
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Fig. 3 ist ein Grundriß des Heizwiderstands der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 4 und Fig. 5 sind Schnittansichten der entsprechenden
Heizwiderstände in Fig. 3;
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Fig. 6 ist ein Grundriß im Schnitt A-A' und Schnitt B-B' der
Heizwiderstände in einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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Fig. 7 ist eine Schnittansicht C-C' des Heizwiderstandes der
Fig. 6;
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Fig. 8 ist ein Grundriß des Heizwiderstands der 5.
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 9 ist die Schnittansicht D-D' des Heizwiderstands der
Fig. 8;
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Fig. 10, 11 und 12 sind Schaubilder, die die Veränderungen
der Oberflächentemperatur der Heizwiderstände in den
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung darstellen;
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Fig. 13 und 14 sind Schaubilder, die die Veränderung der
Oberflächentemperatur bei der kontinuierlichen Wärmeerzeugung
des Heizwiderstands in der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen;
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Fig. 15 und 16 sind Schaubilder, die die Temperaturänderungen
in der harmonischen Steuerung der Oberflächentemperatur des
Heizwiderstands in der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen;
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Fig. 17 und 18 sind Schaubilder, die die Verteilung der
Oberflächentemperatur des Heizwiderstands in der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen;
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Fig. 19 ist ein wesentlicher Teil einer Schnittansicht der
Stromleitung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsvorrichtung
der 7. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 20 ist eine Schnittansicht des Tintengeberblatts der
Stromdurchgangs-Transkriptionsanwendung der 8.
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 21 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils der
8. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 22 und 24 sind Zeitablaufpläne zur Darstellung des
Antriebszeitablaufs und der Stromwellenform des
Heizwiderstands in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 23 ist ein Schaubild zur Darstellung der Antriebsstrom-
Wellenform des Heizwiderstands in der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung; und
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Fig. 25 ist ein Schaubild zur Darstellung der
Widerstandswertcharakteristik des Widerstands, der den Heizwiderstand in
der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
Die erste Ausführungsform
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Fig. 1 ist ein Grundriß des Thermokopfs, der zur
wärmeempfindlichen Aufzeichnung usw. eingesetzt wird, und bezieht
sich auf das Antriebsverfahren der vorliegenden Erfindung,
und Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Heizwiderstandsteils
dieses Thermokopfs. Auf einem Substrat 6 einer
glasurbehandelten Aluminiumoxidkeramik usw. ist der Heizwiderstand 1,
bestehend aus einer Dünnschicht eines Materials vorgesehen,
das im unteren Temperaturbereich mit einer Grenze bei etwa
150ºC eine metallische Stromleitfähigkeit aufweist und im
oberen Temperaturbereich die Leitfähigkeit eines elektrischen
Halbleiters aufweist. Ein Anschluß dieses Heizwiderstands ist
an eine Einzelelektrode 2 gelegt und ein anderer Anschluß ist
mit der ersten gemeinsamen Elektrode 3 verbunden. Die oben
beschriebene Einzelelektrode liegt am Schaltelement 4 für den
Strom eines Transistors usw. Bezugszahl 5 bezeichnet die
zweite gemeinsame Elektrode, die an das obige Schaltelement 4
gelegt ist. Beim Thermokopf ist es unerheblich, ob das obige
Schaltelement 4 und die zweite gemeinsame Elektrode 5 in
Thermokopf oder gesondert in der Aufzeichnungsvorrichtung
vorgesehen sind.
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Durch Öffnen und Schließen des obigen Schaltelements 4 wird
ein positives Potential an die obige erste gemeinsame
Elektrode, und ein negatives Potential an die obige zweite
gemeinsame Elektrode gelegt, damit werden Spannungsimpulse an
den obigen Heizwiderstand 1 gelegt. Wenn Spannungsimpulse an
den Heizwiderstand 1 gelegt werden, wird Strom verbraucht und
damit Joulesche Wärme gemäß der angelegten Spannung und dem
Widerstandswert des Heizwiderstands 1 erzeugt, und der
Temperaturanstieg des Heizwiderstands 1 läuft an. Wenn wir nun
zunächst annehmen, daß die Temperatur des obigen
Heizwiderstands
unter der Temperaturgrenze des obigen
Metall-Halbleiterübergangs liegt, d.h. in der Metallphase, dann liegt der
Widerstandswert in einem unteren Bereich und es erfolgt ein
größerer Stromverbrauch und damit kommt es zu einem scharfen
Temperaturanstieg.
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Fig. 10 ist ein Diagramm, das die Anderung der
Oberflächentemperatur 71 des oben beschriebenen Heizwiderstands 1 in
ihrem zeitlichen Ablauf beschreibt, die beim Anlegen der
obigen Impulse entsteht. In dieser Figur ist Tc die
Temperatur des Heizwiderstands 1 beim Übergang
Metalleiter/Halbleiterzustand infolge der Änderung der elektrischen
Leitfähigkeit des Heizwiderstands, dabei ist ton der Zeitpunkt,
an dem der obigen Impuls angelegt wird, tp ist der Zeitpunkt,
an dem die Oberfläche des Heizwiderstands 1 die obige
Phasenübergangstemperatur Tc erreicht, und toff ist der Zeitpunkt
des Endes des obigen Impulses. In der Zeit zwischen tp und
toff weist der Heizwiderstand 1 einen höheren Widerstandswert
auf als in der Metallphase des Metall/Halbleiterübergangs,
und der Anstieg der Oberflächentemperatur des Heizwiderstands
1 ist dementsprechend schwächer, in etwa ab der obigen
Phasenübergangstemperatur Tc. Die wahre Temperatur des
Heizwiderstands kann etwas höher liegen als die obige Tc infolge
der Wärmeträgheit aufgrund der Wärmekapazität und des
Wärmewiderstands des Heizwiderstands selbst und der Struktur des
Außenumfangs des Bauteiles. Der Anstieg der
Oberflächentemperatur des Heizwiderstands von ton bei Zimmertemperatur
auf tp dauert weniger als 0,2 ms für den Fall, daß die Fläche
des Heizwiderstands 1 mit 0,015mm² gemäß der
Heizwiderstandsdichte von 8 Punkten/mm angenommen wird, der Widerstandswert
auf der Niedrigtemperaturseite des Heizwiderstand etwa 500Ω,
der Widerstand auf der Hochtemperaturseite etwa 2000Ω, und
die angelegte Spannung 20V beträgt und kein wärmeaufnehmendes
Material, wie z.B. ein wärmeempfindliches Papier usw. an der
Oberfläche des Heizwiderstands anliegt, und die Temperatur Tc
mit etwa 150ºC als Basistemperatur des obigen Heizwiderstands
angesetzt wird, und weiter steigt die Temperatur in etwa 1 ms
auf über etwa 300ºC, was für eine wärmeempfindliche
Aufzeichnung ausreicht. Da sich der Wärmewiderstand am
Außenumfang des Heizwiderstands und die thermische Charakteristik
der Wärmekapazität mit der Glasurdicke des obigen glasierten
Substrats des Wärmekopfs und der Dicke der Schutzschicht über
der Oberfläche des Heizwiderstands verändert, ändert sich
auch diese Zeit individuell je nach Struktur des Thermokopfs.
Jedoch wird die oben beschriebene Basistemperatur des
Heizwiderstands bestimmt durch die oben genannte
Phasenübergangstemperatur Tc, die vom Material abhängt, aus dem dieser
Heizwiderstand besteht, und hängt nicht von der
Wärmecharakteristik des oben beschriebenen Thermokopfs und von der
Struktur des Thermokopfs ab, und läßt die Temperatur des
Heizwiderstands in extrem kurzer Zeit auf die Temperaturhöhe
der obigen Tc ansteigen.
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Wie zu den herkömmlichen, technisch problematischen Punkten
bereits erklärt wurde, gibt es im Thermokopf zwar die
Schwankungen der Wärmecharakteristiken wie z.B. die
Wärmeverteilungscharakteristik usw. im Heizwiderstand, aber obwohl diese
Schwankungen in der Zeitkonstanten des Temperaturanstiegs und
beim Abkühlen oberhalb der oben beschriebenen Tc auftreten,
d.h. nach der oben beschriebenen tp, und die Schwankungen des
Temperaturanstiegsgradienten von der obigen ton auf tp, d.h.
eine kleine Schwankung in der Zeit tp abhängen, aber es gibt
keinen Fall, wo der Wert der obigen Tc selbst schwankt. Der
farberzeugende Mechanismus bei der Wärmeerzeugung ist eine
chemische Reaktion durch die Wärme des wärmeerzeugenden
Mittels im direkt wärmeempfindlichen System, und die
Reaktionsgeschwindigkeit hängt ab von der Temperatur, und im
Wärmetranskriptionssystem und im Thermo-Tintenstrahler hängt
sie ab von der physikalischen Phasenänderung wie das
physikalische Schmelzen, Sublimieren und Verdampfen der Tinte, und
die Aufzeichnung wird von der Temperatur der Tinte geregelt.
Daher werden bei der vorliegenden Erfindung, bei der die
Aufzeichnung durch die Temperaturkonstante Tc am mittleren
Punkt des Temperaturanstiegs geregelt wird, im Gegensatz zu
den Fällen, in denen die Temperatur nicht direkt gesteuert
werden kann, wie in herkömmlichen Fällen, die Auswirkungen
der Schwankung der Wärmecharakteristik des Thermokopfs usw.
auf die Aufzeichnungscharakteristik weit kleiner.
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Auch die Schwankungen des Widerstandswerts können von der
Widerstandsschichtdicke usw. bewirkt werden, unabhängig von
der Art des Thermokopfs usw. in Bezug auf die vorliegende
Erfindung, aber obwohl eine solche Schwankung in der
erfindungsgemäßen wärmeaufzeichnenden Vorrichtung, als Schwankung
der Zeit von der obigen ton bis Tc, und im
Temperaturanstiegsgradienten von tp bis toff vorkommt, so hängt die
obige Tc nur vom Material ab und nicht vom Widerstandswert
selbst, und wie schon bei der obigen Schwankung der
Thermalcharakteristik ist die Auswirkung der
Widerstandswertschwankung auf die Aufzeichnungscharakteristik extrem klein.
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Wenn gewünscht wird, den Temperaturanstiegsgradienten durch
die Schwankung des Widerstandswerts des obigen
Heizwiderstands und die Spitzentemperaturschwankung an der Zeit toff
kleiner und einheitlicher zu machen, kann das dadurch
geschehen, daß die angelegte Spannung oder der Strom so geregelt
werden, daß sie in der elektrischen Leistung gleichmäßig
gemacht werden durch Anpassen an die Größe des
Widerstandswerts des Heizwiderstands in der Phase der elektrischen
Halbleiter-Stromleitfähigkeit auf der Hochtemperaturseite des
obigen Heizwiderstands, bzw. der elektrischen Leistung von tp
bis toff (in Wirklichkeit von ton bis toff).
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Wenn ferner eine strengere Einheitlichkeit gefordert wird,
genügt es, wenn die angelegte Spannung gemäß der Größe des
Widerstandswerts des Heizwiderstands in der Phase der
elektrischen Metalleitfähigkeit im unteren Temperaturbereich
geregelt wird. In diesem Fall muß der Temperaturgradient von
ton bis tp, d.h. bis zur obigen Tc gleichmäßig gemacht
werden, und die Zeit von ton bis tp kann nicht direkt
eingestellt
werden, und nur die Spannungsregelung bzw.
Stromregelung kann ausgeführt werden.
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Die Zeit von ton bis tp in der allgemeinen
Aufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist extrem kürzer als die
Zeit von ton bis toff, und da sie von der Temperatur Tc
selbst gesteuert wird, zeigt sich der Angleicheffekt an die
Aufzeichnungscharakteristiken im Hochtemperaturbereich im
Intervall zwischen tp und toff stärker. Also kann im Falle
der Einstellung der angelegten Spannung bzw. des Stroms, so
daß sie in elektrischer Leistung gleichmäßig wird, durch
Einregeln der Größe des Widerstandswerts des Heizwiderstands
in der Phase der elektrischen Halbleiterleitfähigkeit im
Hochtemperaturbereich des obigen Heizwiderstands die Wirkung
der obigen Einstellung von ton bis tp vernachlässigt werden.
Im Gegenteil, im Falle der Einregelung der angelegten
Spannung bzw. des Stroms in Übereinstimmung mit der Größe des
Widerstandswerts des Heizwiderstands in der Phase der
elektrischen Metalleitfähigkeit im obigen
Niedrigtemperaturbereich muß der Effekt dieser Einstellung auf das
Temperaturverhalten von tp bis toff berücksichtigt werden.
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Wie oben bereits beschrieben, obwohl die Wirkung der
Schwankungen der thermischen Charakteristiken auf den Thermokopf
und die Schwankungen des Widerstandswerts auf die
Aufzeichnungscharakteristiken der vorliegenden Erfindung extrem
gering sind, wird, auch wenn die obige
Phasenübergangstemperatur, d.i. die Zwischensteuerungstemperatur Tc gemäß Fig. 12
höher und näher an der Spitzentemperatur Tl liegt, die zu
einer hinreichenden Aufzeichnung erforderlich ist, eine
gleichmäßigere Aufzeichnung möglich. Auch wenn der
Stromverbrauch im Hochtemperaturbereich kleiner ist im Vergleich zum
Stromverbrauch im Niedrigtemperaturbereich als Tc, oder wenn
der Konstantspannungsantrieb in Erwägung gezogen wird, ist
der Spannungswert im Hochtemperaturbereich höher als im
Niedrigtemperaturbereich und der Unterschied ist größer, und
eine gleichmäßigere Aufzeichnung wird möglich.
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Besonders wenn die Bedingungen zur Durchführung einer
gleichmäßigeren Aufzeichnung, wie oben beschrieben, in hoch
ausreichendem Grad erfüllt wurden, wird die Konzentrationsharmonie
bei der wärmeempfindlichen Aufzeichnung usw. auf einfache
Weise und mit hoher Harmonie durch die Steuerung der
Impulszeit beim Anlegen von ton bis toff realisiert werden.
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Zwar wurde die Temperatur des Metall-Halbleiterübergangs des
obigen Heizwiderstands auf etwa 150ºC festgesetzt, kann aber
auch im Falle von
Hochgeschwindigkeits-Aufzeichnungsvorrichtungen mit einer höheren Spitzentemperatur bei einer auf
einem Fahrzeug montierten Aufzeichnungsvorrichtung zum
Einsatz von hochtemperatur-farbaufzeichnungswärmeempfindlichem
Papier und thermischer Tintenstrahlvorrichtung zur
Aufzeichnung kurzer Impulse verändert werden, wenn der Heizwiderstand
ein Heizwiderstand mit einer hohen Phasenübergangstemperatur
wie z.B. 200ºC, 250ºC usw. ist, und wenn der Widerstandswert
des Heizwiderstands niedrig gemacht wird (oder die angelegte
Spannung hoch ist) um eine hohe elektrische Leistung zu
erzielen, wird die Farberzeugungsreaktion usw. des
wärmeempfindlichen Papiers durch die hohe Temperatur in genügend
kurzer Zeit bewirkt, und auch mit der kurzen
Anwendungsimpulsbreite (toff-ton) der Zeit von der oben beschriebenen
tp bis toff, läßt sich die wärmeerzeugende Spitzentemperatur
mit Sicherheit erreichen, und eine gleichmäßige Aufzeichnung
wird möglich. Im Gegenteil, im Thermokopf usw. geringer
Geschwindigkeit und geringer elektrischer Leistung ist es
ausreichend, daß der Widerstandswert der
Niedrigtemperaturseite und der Widerstandswert der Hochtemperaturseite höher
gemacht werden (oder die angelegte Spannung verkleinert
wird), um die Temperatur schrittweise auf Tc ansteigen zu
lassen, und weiter müßte sie nach und nach die
Spitzentemperatur erreichen. In diesem Falle, da die Spitzentemperatur
nicht zu hoch werden darf, genügt es, die obige
Phasenübergangstemperatur Tc auf 120ºC zu senken usw.
Die zweite Ausführungsform
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Fig. 3 ist eine diagrammatische Darstellung zur Erklärung der
zweiten Ausführungsform der vdrliegenden Erfindung, und zeigt
eine Grundrißansicht des wesentlichen Teils eines
Thermokopfs, ausgerüstet mit einem Heizwiderstand entsprechender
Beschaffenheit, der zwischen die Einzelelektrode 2 und die
gemeinsamen Elektrode 3 gelegt ist und parallel zum ersten
Widerstand 7 geschaltet ist, der aus üblichen
wärmeerzeugenden Widerstandsmaterialien wie Tantalnitrid, Thermet usw.
besteht, und der obige erste Widerstand 7 und der zweite
Widerstand 8, bestehend aus einem Schichtmuster zum Bewirken
des Metall/Nichtmetall (Isolator) Phasenübergangs, sind als
laminierte Schichten ausgebildet. Fig. 4 ist eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A' des Heizwiderstands, und Fig. 5
ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B'. Wenn nun an
die Einzelelektrode 2 und die gemeinsame Elektrode 3 Spannung
angelegt wird, wenn die Temperatur zu diesem Zeitpunkt unter
der obigen Phasenübergangstemperatur Tc2 des obigen zweiten
Widerstands 8 liegt, wird die Wärme zur Durchführung der
Aufzeichnung im ersten Widerstand 7 und im zweiten Widerstand
8 generiert, und wenn die Temperatur des Heizwiderstands
(d.h. die Temperatur des zweiten Widerstands) die obige Tc2
erreicht, dann wird der zweite Widerstand in ein Nichtmetall
(d.i. einen Isolator) überführt und ergibt eine
Wärmeentwicklung in einem Maße, daß sie im Vergleich zur Wärmeentwicklung
im ersten Widerstand in etwa vernachlässigbar ist. Wenn also
in diesem Zustand nur eine kleine Wärmeentwicklung im
Vergleich zum Wärmeentwicklungszustand bei einer Temperatur, die
unter der obigen Tc2 liegt, gefunden wird, ändert sich der
Temperaturanstieg auf der Oberfläche des Heizwiderstands auf
die gleiche Weise wie in der Figur, die die
Temperaturveränderung in Fig. 10 darstellt. Der Oberflächentemperaturanstieg
des Heizwiderstands von ton bis tp entspricht, wenn der
Flächenbereich des Heizwiderstands 7, 8 mit 0,015mm² beträgt,
einer Heizwiderstandsdichte von 8 Punkte/mm, dann ist der
Widerstandswert des ersten Widerstands 2200Ω, der
Widerstandswert im unteren Temperaturbereich von unter der obigen
Tc des zweiten Widerstands etwa 650Ω, und der
Widerstandswert auf der Hochtemperaturseite 20kΩ. Damit ist der
parallele Widerstandswert unter der Temperatur des obigen Tc2 etwa
500Ω, und wird über Tc2 etwa 2000Ω, und die
Widerstandscharakteristik gleich der obigen ersten Ausführungsform wird
erreicht, und somit sind die wärmeerzeugenden
Charakteristiken ebenfalls in etwa gleich. Zwar führt in dem obigen
Widerstandswertbeispiel der zweite Widerstand die
Widerstandsänderung durch Festlegen von Tc2 als Grenzwert etwa
30mal durch, aber durch geeignete Auswahl läßt sich auch ein
Material finden, das sich um mehr als zwei Größenordnungen
ändert. Zwar wurden nun in der ersten Ausführungsform zwei
Arten des Widerstandswertes in der Nähe der Tc2 realisiert,
aber da sie in der zweiten Ausführungsform mit parallelen
Widerständen erzeugt wurden, wird die Freiheit der Wahl des
Materials zur Erzeugung des erforderlichen Widerstandswerts
sehr groß.
Die dritte Ausführungsform
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Wenn die Widerstandskonstruktion so ausgeführt wird, daß der
Verbrauch an elektrischer Energie per Einheitsfläche im
Temperaturbereich über der obigen Tc2 durch Verwenden der
Struktur der obigen zweiten Ausführungsform mit einer großen
Freiheit der Materialauswahl im gewissen Maße niedrig wird,
dann erreicht die Temperatur der Heizwiderstandsoberfläche
wie in Fig. 11 an der sich ändernden Kurve 72 der
Heizwiderstandsfläche gezeigt wird, auch wenn durch Anlegen einer
Gleichspannung der Elektrizitätsverbrauch stationär wird, die
Gleichgewichtstemperatur Te, bei der die Wärmeerzeugung und
die Wärmeabstrahlung gleich sind, und in diesem
Temperaturbereich brennt der Heizwiderstand nicht durch und die obige
Gleichgewichtstemperatur Te kann beibehalten werden solange
die Spannung angelegt wird. Es ist möglich, den Zustand zum
Beibehalten der Gleichgewichtstemperatur auch unter
Verwendung eines gewöhnlichen Widerstands wie z.B. des obigen
ersten Widerstands zu erzeugen, aber da bei der vorliegenden
Erfindung die Temperatursteuerung so erfolgt, daß die
Bezugstemperatur
auf die obige Tc2 eingestellt wird, die etwas
niedriger als die obige Gleichgewichtstemperatur Te ist, kann
die obige Gleichgewichtstemperatur Te durch die
Temperaturbedingungen der Umgebung kaum beeinflußt werden, und der
Temperaturanstieg auf Tc2 wird unterstützt durch die
Wärmeerzeugung des obigen zweiten Widerstands, so daß hier der
Vorteil auftritt, daß die Gleichgewichtstemperatur Te in
kürzerer Zeit und mit geringeren Zeitschwankungen erreicht
wird. Wenn die auf diese Weise stabilisierte
Gleichgewichtstemperatur Te wie oben beschrieben erreicht wird, läßt sich
die Reproduzierbarkeit einer harmonischen
Aufzeichnungssteuerung durch die Zeitablaufsteuerung der toff verstärken,
und eine harmonische Schrift ausgezeichneter Qualität läßt
sich erzeugen.
Die vierte Ausführungsform
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Es ist auch möglich, den obigen ersten Widerstand 7 der
zweiten Ausführungsform aus einem Material zum Bewirken des
Metall/Nichtmetall-Übergangs (Isolator/Halbleiter) bei Tc1 zu
erzeugen, die sich von der Phasenübergangstemperatur Tc2 des
obigen ersten Widerstands 7 unterscheidet.
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Wenn z.B. die Phasenübergangstemperatur Tc1 des ersten
Widerstands mit 200ºC und die Phasenübergangstemperatur des
zweiten Widerstands mit 150ºC angenommen wird, und eine konstante
Spannung an den Heizwiderstand dieser Bauart angelegt wird,
dann zeigt die Oberflächentemperatur des Heizwiderstands ein
Verhalten, wie es in der Anderungskurve der
Oberflächentemperatur des Heizwiderstands in Fig. 12 gezeigt wird. Ein
sanfter Anstieg von ton beim Anlegen der Anlaufspannung auf die
Temperatur Tc2 wird bewirkt und dann wird ein noch sanfterer
Temperaturanstieg auf Tc1 bewirkt, und der anschließende
Temperaturanstieg erfolgt sehr langsam oder geht in einen
stabilen Zustand nicht über Tc1 über. Die Bedingungen zum
Bewirken eines Temperaturanstiegs nicht über diese Temperatur
Tc1 sind so, daß der parallele Widerstand des obigen ersten
und zweiten Widerstands im Temperaturbereich über der obigen
Tc1
hoch ist, und die Wärmeproduktion nicht ausreicht, um die
Temperatur bis über Tc1 steigen zu lassen, und während an den
obigen zweiten Widerstand bei einer Temperatur in der Nähe
der obigen Tc1 weiterhin eine Spannung angelegt ist, um zu
bewirken, daß der Zustand, in dem der obige Phasenübergang
von der Metallphase in die Nichtmetallphase und von der
Nichtmetallphase in die Metallphase stattfindet, auch
weiterhin bestehen bleibt. Wenn dieser Zustand realisiert wird,
läßt sich die harmonische Aufzeichnung leicht auf die gleiche
Weise ausführen, wie im Falle der Realisierung der obigen
Gleichgewichtstemperatur Te, und da der Hochtemperaturbereich
zwischen Tc2 und Tc1 so eingerichtet ist, daß er einen
langsam steigenden Temperaturgradienten aufweist, wird dadurch
der Wärmeschock am Umfang des Heizwiderstands im
Hochtemperaturteil gemildert, und auf diese Weise bekommt der
Heizwiderstand eine Wärmeerzeugungsstruktur hoher Zuverlässigkeit.
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Die Art und Weise, wie sich die Temperatur der Oberfläche des
Heizwiderstands in den Fällen ändert, in denen die Strukturen
der ersten und der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 3
mit kontinuierlichen Impulsen angetrieben werden, wird in
Fig. 13 gezeigt, und die Art und Weise, wie sich die
Temperatur der Oberfläche des Heizwiderstands in den Fällen ändert,
in denen die Strukturen des Heizwiderstands der dritten und
vierten Ausführungsform mit kontinuierlichen Impulsen
angetrieben werden, wird in Fig. 14 gezeigt. Die
Zwischentemperatur Tc bis zu der die Temperatur mit einem steilen Gradienten
ansteigt und die vom ersten Impuls bis zum n-ten Impuls
reicht, ist konstant; zwar ist die Temperaturanstiegs zeit
durch den ersten Impuls ein bißchen länger wird in einem
Grad, daß die Anfangshintergrundtemperatur des
Heizwiderstands niedrig, aber nach dem zweiten Impuls wird die
Wärmeerzeugungskurve fast gleich. Auf die oben beschriebene
Weise läßt sich ganz ohne Steuerung des Antriebs die
Selbststeuerung auf eine konstante Wärmeerzeugungstemperatur
ausführen. Zwar ist nun der Umstand, daß die
Wärmeerzeugsungsanstiegszeit lang ist, kein besonderes Problem, jedoch läßt
sich in Fällen, in denen eine genaue
Aufzeichnungskonzentration erforderlich ist, die Zeit der Beibehaltung der
Spitzentemperatur durch Verlängern der angelegten
Impulsbreite gleichmäßig nur im Falke des ersten Impulses, d.h.
wenn die Hintergrundtemperatur niedrig ist, in einem solchen
Grad steuern, daß der Temperaturanstieg lange dauert.
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In der Aufzeichnungsvorrichtung zur Ausführung einer
harmonischen Aufzeichnung wird ganz allgemein die harmonische
Steuerung durch die Länge der angelegten Impulsbreite ausgeführt,
unabhängig von der Art der Vorrichtung, wie z.B. ein direktes
wärmeempfindliches System, ein
Sublimations-Transkriptionssystem und Aufzeichnung durch elektrische Leitung. Da sich in
der herkömmlichen Wärmeaufzeichnungsmethode die
Spitzentemperatur des Heizwiderstands zusammen mit der Länge der
Impulsbreite weitgehend verändert, wird die harmonische Steuerung
schwierig, aber da in der vorliegenden Erfindung sich
wenigstens die Zwischentemperatur der Wärmeerzeugung und das
Temperaturanstiegsverfahren selbst auf einen konstanten Wert
einregelt, ist es möglich, eine harmonische Steuerung
auszuführen, bei der die Spitzentemperatur der Wärmeerzeugung und
die Gesamtenergie, die auf die Tinte usw. übertragen wird,
mit guter Reproduzierbarkeit gesteuert werden können, und
insbesondere in der dritten und vierten Ausführungsform kann
der Zustand, in dem die Spitzentemperatur gleichmäßiger ist,
hergestellt werden, und eine genaue Harmonie läßt sich
erzielen. Zwar gibt es in den herkömmlichen Beispielen einen
solchen Fall, daß die entsprechende Konzentrationssteuerung
von etwa 64 Harmonischen ausgeführt wird, aber bei der
absoluten Steuerung sind höchstens 16 Harmonische die Grenze. Im
Thermokopf nach der vorliegenden Erfindung, wie aus der
obigen Erklärung hervorgeht, ist die absolute Steuerung
leicht und auch 128 Harmonische und 256 Harmonische sind
möglich. Fig. 15 ist ein Diagramm, das die
Temperaturwellenform der Oberflächentemperatur des Heizwiderstands gegen die
an den Heizwiderstand angelegte Impulsbreite in der
Wärmeaufzeichnungsmethode der ersten und der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bei der harmonischen Steuerung
aufträgt, und Fig. 16 ist ein Diagramm, das die
Temperaturwellenform der ähnlichen Hei zwiderstand-Oberflächentemperatur
der dritten und der vierten A&sführungsform darstellt. In den
entsprechenden Figuren ist, obwohl die
Heizwiderstands-Temperaturwellenformen (18-1, 20-1) durch die ersten harmonischen
Impulse (19-1, 21-1) den Kühlabfall in der Mitte des
Temperaturanstiegsverfahrens anlaufen lassen, aber auch in der
harmonischen Impulseinstellung, wie oben beschrieben, wenn
die Endableitung fast aller Impulse zur n-ten Harmonischen
erst nach der Zeit zum Erreichen der selbstgesteuerten
Zwischentemperatur Tc (oder Tc2) erfolgt, die Präzision der
Harmonischen sehr hoch.
Die fünfte Ausführungsform
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In der obigen zweiten Ausführungsform, dargestellt in den
Fig. 3, 4 und 5, obwohl die ebenen Formen des obigen ersten
Widerstands und des zweiten Widerstands gleich waren, gibt es
jedoch einen Fall, in dem der erste Widerstand 10 und der
zweite Widerstand 11 parallel sind wie in Fig. 6. Fig. 7 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie C-C' des
Heizwiderstands in Fig. 6. Die Form dieses ersten Widerstands 10
stimmt überein mit der externen Form des Heizwiderstands, und
der zweite Widerstand 11 ist im Teil a in einer Form
ausgebildet, in der sich ein Schlitz b im Mittelteil des
Heizwiderstands öffnet. Auf dem obigen zweiten Widerstand 11 ist
der obige erste Widerstand 10 lamellenförmig aufgeschichtet.
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Wenn an den Heizwiderstand der fünften Ausführungsform
Spannungsimpulse angelegt werden, damit er Wärme erzeugt, wird
die Veränderung im Temperaturanstiegsverfahren der
Temperaturverteilung der Heizwiderstandsoberfläche im Schnitt C-C'
der Fig. 6 so, wie die Verteilungskurve 77 der
Temperaturverteilung der Heizwiderstandoberfläche in Fig. 18 zeigt. Der
Teil a, in dem der obige erste Widerstand und der zweite
Widerstand aufeinandergeschichtet sind, führt einen prompten
Temperaturanstieg durch, bis die Temperatur Tc erreicht ist,
und der Teil b wird ein Temperaturtal. Wenn der Teil a über
die Temperatur Tc im gesamten Bereich a und b ansteigt, wird
nur im obigen ersten Widerstand Wärme erzeugt, und eine
gleichmäßige, sanfte Temperaturerzeugung bewirkt. Im Zustand
über dieser Tc diffundiert die Wärme in Teil a des Umfangs in
den Teil b, der das Wärmetal der obigen Temperatur darstellt,
und die Oberflächentemperaturverteilung der Abschnittsfläche
des Heizwiderstands nähert sich einer Trapezform an; im
Gegensatz zur Temperaturverteilung im herkömmlichen
Heizwiderstand, die im Mittelteil eine Temperaturspitze
ausbildet, bildet sie eine Wärmeerzeugungsverteilung aus, die der
Form des Heizwiderstands getreu folgt.
Die sechste Ausführungsform
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Wie im Grundriß des Heizwiderstands gemäß Fig. 8 und im
Schnittdiagramm des Heizwiderstands entlang der Linie D-D' in
Fig. 9 gezeigt wird, wenn der zweite Widerstand 11 in den
Fig. 6 und 7 im Gegensatz dazu im Teil b vorgesehen ist und
nicht im Teil a, dann tritt die Verteilungskurve 76 der
Heizwiderstandoberflächentemperatur gemäß Fig. 17 ein und die
Temperaturspitze steht im Teil b, d.h. der Mittelteil des
Heizwiderstands wird schärfer als beim herkömmlichen
Widerstand, und weil die Temperatur höher ist, tendiert Tc mehr
dazu, sich der herkömmlichen Schärfe anzunähern, so daß der
Einsatz dieser Ausführungsform in der harmonischen Methode
des Netzpunktsystems durch die Anwendung der
Energieangleichung beim wärmeempfindlichen Aufzeichnen zur Verbesserung
der Reproduzierbarkeit im harmonischen Bereich der niedrigen
Konzentration (kleiner Bereich) führt, was bisher schwierig
war. Diese Methode ist auch anwendbar für die
Luftblasenerzeugung in einer flüssigen Tinte, die eine spontane
Hochtemperatur erfordert, wie z.B. beim Thermo-Tintenstrahl.
Die siebte Ausführungsform
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Zwar bezieht sich die obige Beschreibung auf
Ausführungsformen zur gleichmäßigen Steuerung der wärmeerzeugenden
Temperatur des Heizwiderstands zum Aufbringen der Wärme auf
das Aufzeichnungsmedium wie z.B. das wärmeempfindliche
Papier, oder auf das Tintengeberpapier zur Transkription auf
ein Aufzeichnungsmedium, oder auf eine flüssige Tinte, aber
beim Stromdurchgangswärmeaufzeichnungsverfahren, in dem
Spannungsimpulse durch einen Stromdurchgangskopf mit einer
Stromdurchgangselektrode zum wärmeempfindlichen Papier
innerhalb einer Wärmeerzeugungsschlcht aus Tintengeberpapier
angelegt werden, und das wärmeempfindliche Papier und das
Tintengeberblatt selbst die Wärme erzeugt, um durch
Verwendung einer laminierten Wärmeerzeugungsschicht die Wärme zu
erzeugen, wobei die erste Widerstandsschicht ein gewöhnliches
Widerstandsmaterial wie eine Kohleschicht als obige
Wärmeerzeugungsschicht aufweist, und die zweite Widerstandsschicht
zusammengesetzt ist aus Materialien zum Bewirken des
Metall/Nichtmetall-Phasenübergangs z.B. bei der Temperatur Tc2,
läßt sich die Gleichmäßigkeit der Aufzeichnung erreichen
durch die gleichmäßige Selbststeuerung der wärmeerzeugenden
Zwischentemperatur. Nachstehend wird die Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit dieser
Stromdurchgangs-Wärmeaufzeichnung erklärt.
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Fig. 19 ist eine Schnittansicht einer
stromdurchgangswärmeempfindlichen Aufzeichnungsvorrichtung und das
stromdurchgangs-wärmeempfindliche Aufzeichnungspapier 50 enthält
eine farberzeugende Aufzeichnungsschicht 51, die obige zweite
Phasenübergangsschicht 52 und die obige erste gewöhnliche
Widerstandsschicht 53, und diese zweite Widerstandsschicht 52
ist eine Schicht, gebildet aus gleichmäßigem Farbauftrag oder
Aufdampfen eines Materials enthaltend einen Hauptbestandteil
aus einem elementaren Stoff, in dem die elektrische
Leitfähigkeit im unteren Temperaturbereich unter einer bestimmten
Temperatur metallisch wird und im höheren Temperaturbereich
nichtmetallisch wird. Obwohl der bestimmte Temperaturbereich
Tc2 zum Bewirken der Anderung der obigen elektrischen
Leitfähigkeit unterschiedlich sein kann je nach
Aufzeichnungsvorrichtung, wie z.B. einer
Hochgeschwindigkeitsaufzeichnungsvorrichtung, ist ein Typ mit geringem Stromverbrauch,
harmonischer Aufzeichnung usw., z.B. von etwa 100ºC bis
150ºC, bevorzugt. Das obige stromdurchlässige
wärmeempfindliche Aufzeichnungspapier 50 legt Spannungsimpulse zwischen
der Stromdurchgangselektrode 61 und der Rückstromelektrode 62
in dem Zustand an, in dem das obige stromdurchlässige
wärmeempfindliche Papier zwischen der Walze 66 und dem
Stromdurchgangskopf 60 zusammengedrückt wird, um die obigen ersten und
zweiten Widerstandsschichten 52, 53 Wärme produzieren zu
lassen. Wenn die obige laminierte wärmeerzeugende Schicht die
obige wärmeerzeugende Temperatur Tc2 erreicht, steigt der
Widerstandswert in der obigen zweiten Widerstandsschicht 53
ganz plötzlich an und erzeugt fast keine Wärme mehr, und ein
sanfter Temperaturanstieg der farberzeugenden Schicht 51 wird
durch die Wärmeerzeugung in der obigen ersten
Widerstandsschicht 52 bewirkt und die Farberzeugung findet statt.
Die achte Ausführungsform
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Fig. 20 ist eine Schnittansicht eines Stromdurchgangs-
Transkriptions-Tintengeberpapiers, das mit einer
wärmeschmelzenden Tintenschicht 56, einer elektrischen
Leiterschicht 54 und einer gemischten wärmeerzeugenden
Widerstandsschicht 55 versehen ist, die mit zweiten Widerstandspartikeln
58, die ein Material mit elementaren Stoffen enthalten, in
dem die elektrische Leitfähigkeit den Übergang in die
Metallleitfähigkeit im unteren Temperaturbereich unter der
bestimmten Temperatur Tc2 durchführt, und den Übergang in die
nichtmetallische Leitfähigkeit im hohen Temperaturbereich
durchführt, als Hauptbestandteil und mit ersten
Widerstandspartikeln 57 durchsetzt ist. Fig. 21 ist eine Schnittansicht
einer Stromdurchgangs-Aufzeichnungsvorrichtung, die dieses
Tintengeberpapier benutzt, und der Strom zwischen der
Stromdurchgangselektrode 61 des Stromdurchgangskopfs und der
Rückstromelektrode 65, die von diesem Stromdurchgangskopf
angeordnet ist, fließt in der Hauptsache in der
Tiefenrichtung dieser Schicht. Die obigen zweiten
Widerstandspartikel 58 zum Bewirken des Phasenübergangs und die obigen
ersten Widerstandspartikel 57 bilden einen parallelen
Stromkreis
zwischen der obigen Stromdurchgangselektrode 61 und der
obigen elektrischen Leitfähigkeitsschicht 54, und beide
erzeugen Wärme unter der oben spezifizierten Temperatur Tc2,
und oberhalb Tc2 tragen die zweiten Widerstandspartikel fast
nichts zur Wärmeerzeugung bei.
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Die oben beschriebene gemischte
Wärmeerzeugungs-Widerstandsschicht 55 und die elektrische Leiterschicht 54 können im
Tintengeberblatt auch fehlen und statt dessen in einem
anderen Blatt als dem Tintengeberblatt als gesondertes
wärmeerzeugendes Blatt vorgesehen sein.
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In einer Ausführungsform, die eine Materialschicht (oder
Partikel) zum Bewirken des Metall/Nichtmetall-Übergangs und
eine gewöhnliche Widerstandsschicht (oder Partikel) in der
wärmeerzeugenden Schicht der obigen Fig. 19 und 21 verwendet,
steigt in der obigen wärmeerzeugenden Widerstandsschicht die
Temperatur auf die obige vorgeschriebene Temperatur (Tc oder
Tc2) auf die gleiche Weise an wie bei der Wärmeaufzeichnung
im Thermokopf, der mit ersten und zweiten Widerständen gemäß
der obigen zweiten Ausführungsform ausgerüstet ist, ohne von
der Stromdurchgangsspannung, der Stromdurchgangszeit, der
Temperatur des Stromdurchgangskopfes, der Temperatur des
wärmeempfindlichen Stromdurchgangspapiers mit der
wärmeerzeugenden Widerstandsschicht vor dem Stromdurchgang, der Walze
und der Umgebungstemperatur usw. abhängig zu sein, und
anschließend wird ein schwacher Temperaturanstieg bewirkt.
Somit wird die wärmeerzeugende Spitzentemperatur eine
stabilisierte Temperatur erzeugen, indem die oben festgelegte
Temperatur (Tc oder Tc2) zur Basis gemacht wird, und somit
ist keine herkömmliche Temperatursteuerung erforderlich und
eine gleichmäßige Wärmeaufzeichnung läßt sich realisieren.
Ausführungsformen des Antriebsverfahrens gemäß der
vorliegenden Erfindung
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Als nächstes soll das Verfahren der Wärmeerzeugung und des
Antriebs der vorliegenden Erfindung in allen obigen
Ausführungsformen erklärt werden jeweils unter Bezugnahme auf die
betreffende Ausführungsform.
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Fig. 23 zeigt die Wellenform 41 des Stroms, der durch den
Heizwiderstand bzw. die Heizwiderstandsschicht fließt, wenn
Spannungsimpulse wie 42 an die obigen Heizwiderstände bzw.
Heizwiderstandsschicht angelegt werden. Wenn nun vor dem
Durchgang des Stroms die Heizwiderstandstemperatur z.B. unter
Tc (bzw. Tc2) liegt, ist der Widerstandswert des zweiten
Widerstands in der obigen zweiten Ausführungsform niedrig,
und der Widerstandswert des Heizwiderstands wird in etwa
parallel zum Widerstandswert des ersten Widerstands, und der
Widerstandswert liegt niedrig und ein stärkerer Strom fließt
in ihnen. Dieser Zustand dauert bis zum Zeitpunkt tp, wenn
der zweite Widerstand in den Temperaturbereich Tc2 eintritt,
wo er in die Hochtemperaturphase übergeht, und nach diesen
Zeitpunkt reduziert sich der Strom in dem Maße, wie der
Widerstandswert des zweiten Widerstands ansteigt, und dieser
Zustand dauert bis zum Endpunkt des Stromdurchgangsimpulses.
Im Fall eines Antriebs mit konstanter Spannung wird der
Widerstandswert des Heizwiderstands vor tp etwa 500Ω, und
wenn er nach tp auf 2000Ω hochgeht, nimmt der Strom nach tp
auf 1/4 ab. Strenggenommen hat der Widerstandswert des obigen
ersten Widerstands eine kleine Temperaturabhängigkeit und
wenn es ein allgemeiner Thermet-Widerstand ist, hat er einen
Widerstands-Temperaturkoeffizienten von einigen hundert
ppm/ºC, und auch der obige zweite Widerstand hat eine kleine
Temperaturabhängigkeit des Widerstandswerts auch im
Temperaturbereich, der von der Phasenübergangstemperatur entfernt
liegt, wo sich der Widerstandswert weitgehend ändert, so daß
eine kleine Veränderung des Stromwerts auch in der Zeitspanne
des Anlegens der Impulse vor der Zeit tp und nach tp
auftritt.
Auch unterliegt der obige Stromwert dem Einfluß der
L- und C-Komponenten des Heizwiderstands-Schaltkreises. Jedoch
ist der Einfluß auf die obigen Stromwerte äußerst gering im
Vergleich zu den Stromwertveränderungen in der Nähe der
obigen Zeitpunkts tp.
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Übrigens wird in den Wärmeaufzeichnungsgeräten entsprechender
Systeme das Aufzeichnungsbild mit einer Vielzahl von Punkten
angezeigt, und z.B. werden beim Thermokopf eine Vielzahl von
kleinen Heizwiderständen eingesetzt und die entsprechenden
Heizwiderstände zeichnen die obigen Punkte. Da die
elektrische Quellenvorrichtung in der obigen
Aufzeichnungsvorrichtung nicht beliebig groß gemacht werden kann, wird im
allgemeinen die obige Vielzahl von Heizwiderständen in eine
Anzahl Blöcke aufgeteilt, und ein zeitverschachtelter Antrieb
wird zum Anlegen der Stromdurchgangsimpulse je Block
ausgeführt, und die maximale elektrische Leistung, d.h. der
maximale Strom für die Aufzeichnung wird klein. Bei der
erfindungsgemäßen Aufzeichnungsvorrichtung, da im
Stromdurchführungsimpuls für einen Punkt eine große Stromänderung
vorkommt, auch wenn der Antrieb so aufgeteilt wird, daß es
nicht zur Überlappung der Antriebszeit der betreffenden
Blöcke kommt wie in Fig. 22 gezeigt wird, entsteht doch ein
Verlust bei der Stromkapazität. Wenn aber der Zeitversatz des
Antriebs der entsprechenden Blöcke, wie in Fig. 24 gezeigt
wird, die Zeit von ton bis tp in Fig. 23 ausmacht und die
Anzahl der Heizwiderstände in einem Block nur gering ist,
wird die Anderung des Stroms, den die obige elektrische
Quelle liefert, klein und der Gesamtstrom kann unterdrückt
werden.
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Fig. 24 ist ein Beispiel für eine Zeittafel, die die Zeit für
das Anlegen der Impulse 46-i im blockunterteilten Antrieb,
der auf der Grundlage der obigen Überlegungen konstruiert
wurde, sowie die Stromwellenform 45-i des entsprechenden
Blocks zeigt. Die Übergangszeit für den obigen unterteilten
Antrieb ist dt. Der Stromspitzenteil (der Teil, der 44 in
Fig. 23 entspricht) des N-ten Blocks überlappt den kleinen
Stromteil (den Teil, der 43 in Fig. 23 entspricht), und der
Stromspitzenteil des (N+1)ten Blocks überlappt auch den
kleinen Stromteil eines anderen Blocks. Wie bereits
beschrieben macht die Zeit von ton bis tp, die der oben beschriebene
Stromspitzenteil wird, nur eine kleine Veränderung durch die
Anfangstemperatur des betreffenden Heizwiderstands aus, und
wird länger, je niedriger die obige Anfangstemperatur ist.
Das geht darauf zurück, daß der Heizwiderstand einfach länger
braucht, um die Temperatur au die obige Temperatur Tc zu
erhöhen, wenn er von einer niedrigeren Temperatur aus
anfangen muß. Da nun unter dem Gesichtspunkt der Effektivität der
Stromquelle erwünscht ist, daß die Zeit von der obigen ton
bis tp sich nicht zwischen den beschriebenen Blöcken, auch
nicht spontan, überlappt, sollte der Teilantrieb für die
Blöcke zeitlich so ausgeführt werden, daß dt ein bißchen
länger ist, als die Zeit zwischen ton und toff in der
niedrigsten Temperatur, die die Leistung der Temperatur der
betroffenen Aufzeichnungsvorrichtung noch mit Sicherheit
erbringt. Es gibt auch einen Fall, daß die Temperatur, die im
Umfang des Heizwiderstands oder in der wärmeempfindlichen
Widerstandsschicht erfaßt wird, und dt entsprechend dieser
Temperatur verändert wird. Wenn der Block gemäß Fig. 24
angetrieben wird, im Vergleich mit dem Fall, daß der Block
gemäß Fig. 22 getaktet angetrieben wird, kann das Antreiben
aller Blöcke in kurzer Zeit abgeschlossen werden und wird zum
Durchführen der Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung nützlich.
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Für den Fall, daß der Teilantrieb in der Zeitverschiebung dt
ausgeführt wird, die gegenüber der angelegten Impulsbreite
(Zeit von ton bis toff) eine hinreichend kurze Zeitspanne
ist, dann kommt es vorteilhafterweise zu einer getreueren
Aufzeichnung, wie nachstehend beschrieben wird, zusätzlich
zum Vorteil der wirksameren Ausnutzung der Stromquelle.
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Nehmen wir als Beispiel den Fall des Thermokopfs, bei dem
eine Vielzahl von Heizwiderständen linear angeordnet ist und
die Aufzeichnung durch kontinuierliches und relatives
Vorschieben des wärmeempfindlichen Papiers in senkrechter
Richtung erfolgt, wenn aber eine gerade Linie in der Breite eines
Bildpunkts in Richtung der Reihe der obigen Heizwiderstände
aufgezeichnet werden soll, wenn die Verschiebungszeit dt der
Blockteilung im Vergleich zu der Zeit, in der das
wärmeempfindliche Papier relativ zur Breite der Linie entsprechend
dem obigen 1 Bildpunkt vorgeschoben wird, so lange ist, daß
sie nicht vernachlässigt werden kann, wird die obige Linie
entsprechend der Position des obigen Blocks treppenförmig
ausfallen. In der oben beschriebenen Unterteilungsmethode
jedoch, in der dt verkürzt und die Teilungszahl vergrößert
wurde, wird die Treppenstufenhöhe im Vergleich zur Kürze von
dt gering, und stellt sich als gerade Linie dar, in der der
obige Schrittunterschied nicht auffällig hervortritt. Somit
ist das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung extrem
nützlich beim Plotten von Figuren.
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Übrigens, als Substanz zur Ausführung der obigen einen Serie
von Metall/Nichtmetall-(bzw. Isolator/Halbleiter)-Übergängen
werden Systeme mit Vanadiumverbindungen eingesetzt.
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Durch Dotieren eines Vanadiumoxids mit einer geringen Menge
Cr wird der Übergang der elektrischen Metall/Nichtmetall-
(bzw. Isolator/Halbleiter)-Leitfähigkeit in einem Bereich
erreicht, in dem die Temperatur höher als Zimmertemperatur
ist. Im Hochtemperaturbereich wird die elektrische
Nichtmetall-Leitfähigkeit erreicht, und im Tieftemperaturbereich
wird die elektrische Metall-Leitfähigkeit erreicht. Sowohl
Vanadium als auch Vanadiumoxid sind hochschmelzende Stoffe
und können als Heizwiderstände eingesetzt werden. Als
Dünnschichtausbildung läßt sich das Dünnschichtaufstäuben zum
Herstellen eines Heizwiderstandsfilms benutzen. Die
Produktion im Dickschichtprozeß, in dem die Verbindung als Pulver
oder als Metallverbindung hergestellt wird und mit einen
Binder versetzt wird, ist ebenfalls möglich. In der oben
beschriebenen 8. Ausführungsform (die Ausführungsform für
Stromdurchgangs-Wärmeaufzeichnung) werden Partikel, in denen
der Partikeldurchmesser ordnungsgemäß gleichmäßig angeordnet
ist, in etwa in der Dicke der Heizwiderstandsschicht benutzt.
Jeder der oben beschriebenen Fälle, in dem der Vanadiumoxid-
Bestandteil in einer Dünnschicht ausgebildet oder mit der
richtigen Partikelgröße aufgebracht wird, erfordert
mindestens eine polykristalline Struktur. Beim Aufstäuben kann ein
Verfahren, in dem eine Legierungsunterlage aus metallischen
Vanadium und Chrom, oder eine metallische Vanadiumunterlage,
die in Chrom eingebettet ist, unter Verwendung von Argon und
gasfömigem Sauerstoff bestäubt wird, wobei die Unterlage
durch Sintern des Gemisches aus Vanadiumoxidpulver und
Chromoxidpulver gebildet wird, unter Verwendung von Argongas oder
Argongas gemischt mit geringen Mengen Sauerstoff durch
Aufstäuben usw. benutzt werden. Jeder Aufstäubungsprozeß ist
möglich, obwohl es erwünscht ist, daß die Temperatur der
haftenden Schicht über einigen hundert ºC liegt, gibt es auch
das Verfahren zum Verstärken der kristallisierenden
Eigenschaften durch Ausführen der Laserbestrahlung nach
Filmbildung oder durch Ausführung der Glühbehandlung im Vakuum.
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In Fällen der Dotierung mit einer geeignete Menge Cr
verändert sich die elektrische Leitfähigkeit um 2 bis 3
Größenordnungen, so daß sich bei Benutzen der Vorrichtung als
Heizwiderstand und Heizwiderstandsschicht eines
stromdurchgangs-wärmeempfindlichen Papiers der Stromverbrauch um 2 bis
3 Größenordnungen ändert, und unter dem Gesichtspunkt der
Wärmeaufzeichnung tritt auch im wesentlichen die Anderung der
Wärmeerzeugung/Nichtwärmeerzeugung auf. Wenn es also
teilweise in einen gewöhnlichen Widerstand wie Tantalnitrid,
Thermet usw. eingebracht wird, lassen sich die
Heizwiderstände der einen oben beschriebenen Serie der
Ausführungsformen herstellen.
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Durch Veränderung des Cr-Anteils beim Dotieren des obigen
Vanadiumoxid ist es möglich, die obige Übergangstemperatur
abzuändern, und so wird bei der obigen Serie das Einstellen
der Zwischentemperatur Tc möglich. Im nicht mit Cr dotierten
Vanadiumoxid, obwohl die Veränderung des Widerstandswerts nur
gering ist und nur eine leichte Veränderung der Temperatur
bewirkt wird, tritt bei etwa 400ºC als Grenze ein
Temperaturanstieg von fast einer Größenordnung auf und somit läßt sich
ein solcher Einzelinaterialaufbau wie in der ersten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung als Heizwiderstand
erzielen und läßt sich auch kombiniert mit einem gewöhnlichen
Widerstandsmaterial als Heizwiderstand einsetzen. Zum
Beispiel läßt sich in der obigen zweiten Ausführungsform, obwohl
der erste Widerstand und der zweite Widerstand als
unterschiedliche Schichten der Widerstandsfilme vorgesehen sind,
wenn das Phasenübergangsmaterial wie Vanadiumoxid usw. seine
Phasenübergangscharakteristiken in einem Film gemischter
Struktur mit anderen Metallen (z.B. Tantal) beibehalten kann,
ein Heizwiderstand als Mischfilm ausbilden. In diesem Fall
wird das Produkt ein einziger Heizwiderstandsfilm, der der
gleiche ist wie in der obigen ersten Ausführungsform, und
eine Vereinfachung der Verarbeitung wie Filmbildung des
Heizwiderstands und Formstrukturierung können erreicht
werden.
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Fig. 25 ist ein Diagramm, das die Temperaturveränderung des
Leitungswiderstands im Heizwiderstand zur Ausführung des
Metall/Nichtmetall-Übergangs in der obigen ersten
Ausführungsform zeigt. Da sich der Leitungswiderstand selbst mit
der Schichtdicke und der Breite des Leiters bei mit etwa 0,5%
Cr dotiertem Vanadiumoxid verändert, obwohl das ein
Bezugswert ist, kommt es bei etwa 150ºC zu einer
Widerstandsänderung von etwa 3 Größenordnungen, wie in der
Leitungswiderstandskurve 31 gezeigt wird. Der Temperaturbereich zum
Generieren der Widerstandsänderungen variiert mit der
Cr-Dotierungsmenge, und wenn die Cr-Dotierungsmenge erhöht wird,
verschiebt sich der Temperaturbereich des obigen
Widerstandswerts schrittweise in Richtung zur tiefen Temperatur. Wenn
die Cr-Dotierungsmenge im Vanadium einige % übersteigt, läßt
sich, da die Veränderung des Widerstandswertanstiegs vom
unteren Temperaturbereich zum höheren Temperaturbereich
verschwindet, das erfindungsgemäße Ziel der Funktion der
Vorrichtung nur mit Schwierigkeiten erreichen. Weil, wie oben
beschrieben, die Cr-Dotierungsmenge die Anderung in der
Temperaturcharakteristik infolge der mikroskopischen
Ungleichförmigkeit im Muster der Cr-Dotierungsmenge im Vanadium
bewirkt, kommt es dahin, daß die Veränderung des obigen
Leitungswiderstands mit einer bestimmten Temperaturbreite so
langsam ansteigt, wie z.B. bei der Kurve 32 in Fig. 25. Aber
auch mit einer so langsam steigenden Kurve wie oben
beschrieben läßt sich das Ziel der Funktion der erfindungsgemäßen
Vorrichtung erreichen. Auch wenn z.B. der Strom mit einer
Flanke von Null Komma einigen mm zum Heizwiderstand geleitet
wird, um einen Temperaturanstieg zu bewirken, wird der
Temperaturanstieg im Heizwiderstand nicht besonders gleichmäßig
generiert, so daß z.B., wenn die obige Substanz im
Heizwiderstand eines Thermokopfs benutzt wird, die Anderung des
Widerstandswerts im Heizwiderstand offensichtlich so langsam
ansteigt, wie in Fig. 25 bei 32 gezeigt wird; aber auch in
diesem Fall kommt es zu einem mikroskopisch generierten
schnellen Temperaturanstieg auf die obige Zwischentemperatur
Tc und zu einem langsamen Temperaturanstieg im
Temperaturbereich über Tc. Daher hat, damit der Teil, in den dieser
Temperaturanstieg langsam ist, zu einem schnelleren
Temperaturanstieg übergeht, und der Teil, in dem der
Temperaturanstieg schnell ist, schnell zu einem langsamen
Temperaturanstieg übergeht, die vorliegende Erfindung die Funktion einer
Korrektur der Temperaturverteilung im Heizwiderstand in
Richtung zu einer stärkeren Gleichinäßigkeit, und hat im
Vergleich zum herkömmlichen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsverfahren usw. den Vorteil, daß die Aufzeichnung der
einzelnen Punkte mit einer höheren Genauigkeit möglich wird.
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In allen diesen oben beschriebenen Aus führungs formen, in
denen sich die Zwischentemperatur Tc, bei der die
Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs im Heizwiderstand verändert
wird, nicht ändert, auch wenn das Aufzeichnungsmedium, wie
das wärmeempfindliche Papier usw. das als Wärmesenke wirkt,
vom Heizwiderstand berührt wird oder auch nicht berührt wird,
und sich die oben beschriebene Zwischentemperatur ändert und
einen sanfteren Temperaturanstieg bewirkt, wird die
Verschlechterung und Zerstörung des Heizwiderstands durch den
abnormen Temperaturanstieg der Spitzentemperatur des
Heizwiderstands wenn kein Papier am Heizwiderstand im Thermokopf,
wie bei der herkömmlichen Wärmeaufzeichnung, beim
erfindungsgemäßen Heizwiderstand kaum wahrscheinlich. Auch wird eine
hohe Zuverlässigkeit in Situationen wie fehlerhafte Leistung,
zu scharfes Treiben usw. durch die Treibersteuerungskreise
und die CPU infolge Hintergrundrauschen usw. angezeigt.
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Diese obigen Tatsachen haben auch allgemeine Auswirkungen,
und zwar wird die Gefahr, daß der durch das wärmeempfindliche
Papier fließende Strom infolge des Durchgehens des
Schaltkreises so hoch wird, daß er eine abnorme Hitze entwickelt
und zur Verbrennung und damit Zerstörung von Bauteilen der
Vorrichtung, wie der Walze usw. führt, ausgeschaltet und
damit erhöht sich die Zuverlässigkeit und Sicherheit der
Vorrichtung.
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Übrigens ist es in den Vorrichtungen gemäß allen
Ausführungsformen, den Widerstandscharakteristiken des Heizwiderstands,
der wärmeempfindlichen Widerstandsschicht usw. nicht
erforderlich, daß sich die elektrische Leitfähigkeit bei einer
besonders vorgeschriebenen Temperatur diskontinuierlich
verändert, und es ist unerheblich, daß sie in einem
Temperaturbereich einer bestimmten Breite eine kontinuierliche
Temperaturveränderung ausführt. Bei einer Veränderung des
Widerstandswerts des oben beschriebenen Heizwiderstands um
das etwa 1,5 bis 10fache wird eine hinreichende Wirkung
erzielt. Diese Veränderung bedeutet das wahre Verhältnis des
Widerstandswerts zum Einführen des elektrischen
Stromverbrauchs (Energie), der eine Temperatur erzeugen kann, die
ausreichend ist für die Wärmeerzeugung, die zum Aufzeichnen
benötigt wird, und für einen Widerstandswert geeigneter
Größe, daß der elektrische Stromverbrauch (Energie)
wenigstens die Temperatur im Heizwiderstand und in der
wärmeempfindlichen Widerstandsschicht beibehält.
(Auswirkungen der Erfindung)
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Erfindungsgemäß werden die nachstehenden Wirkungen erzielt.
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Unabhängig von herrschenden Umgebungstemperaturen, denen
der Heizwiderstand usw. ausgesetzt ist, wird eine
gleichmäßige und reproduzierbare Temperatursteuerung ermöglicht, und
Aufzeichnungen hoher Qualität und gleichmäßiger
Reproduzierbarkeit lassen sich erzielen.
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Auch bei Schwankungen der Wärmecharakteristiken lassen
sich Schwankungen der Aufzeichnungsmerkmale ausschließen.
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Auch bei Schwankungen der Widerstandswerte des
Heizwiderstands und der Schichtwiderstände des wärmeempfindlichen
Papiers lassen sich Schwankungen der Aufzeichnung
unterdrükken.
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Die konzentrierte harmonische Steuerung mit hoher
Präzision und die Steuerung zur Erzielung sauberer Druckpunkte ist
leicht.
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Die temperaturinformationserfassenden Schaltkreise wie
Temperaturerfassung usw. und die Aufzeichnungskonzentrations-
Korrekturschaltung in der Aufzeichnungsvorrichtung läßt sich
leicht ausführen; es ist möglich, die betreffende Vorrichtung
klein zu halten und zu einem geringen Preis herzustellen.
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Bezüglich der Sicherheit gegen das Durchbrennen usw. des
Heizwiderstands weist die Vorrichtung eine hohe
Zuverlässigkeit und Sicherheit auf.
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Die wärmeerzeugende Temperaturverteilung stimmt genau
mit der Form des Heizwiderstands überein und erbringt eine
ausgezeichnete Aufzeichnungsqualität.
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Bezüglich des Antriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung
können auch die folgenden Wirkungen gezeigt werden.
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Die Leistung der elektrischen Stromquelle kann klein
gehalten werden.
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Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung ist möglich.
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Das Aufzeichnen einer geraden Linie durch eine
Heizwiderstandsreihe oder einen Strom, der durch eine
Elektrodenreihe fließt, ist genau ausführbar.
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1 Heizwiderstand,
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7, 10 erster Widerstand,
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8, 11 zweiter Widerstand,
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2 Einzelelektrode,
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3, 5 gemeinsame Elektrode,
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4 Schaltelement,
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18-N, 20-N Heizwiderstand-Oberflächentemperatur,
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19-N, 21-N harmonischer Strom-Durchgangsimpuls,
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31, 32 Widerstandswert-Charakteristik des Widerstands,
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41, 45, 47 Stromwellenform,
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42, 46, 48 Stromdurchgangsimpuls,
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50 Stromleitendes wärmeempfindliches Papier,
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51 Farberzeugende Aufzeichnungsschicht,
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52 erste Widerstandsschicht,
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53 zweite Widerstandsschicht,
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54 elektrische Leiterschicht,
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gemischte wärmeerzeugende Widerstandsschicht,
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56 Tintenschicht,
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57 erste Widerstandspartikel,
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58 zweite Widerstandspartikel,
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60 Stromdurchgangskopf,
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61 Stromdurchgangselektrode,
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Tc, Tc1, Tc2 Phasenübergangstemperatur des Widerstands,
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Te Gleichgewichtstemperatur des Heizwiderstands,
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Ton Stromdurchgangsimpuls-Einschaltzeit,
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Toff Stromdurchgangsimpuls-Ausschaltzeit,
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Tp Zeit zum Erreichen von Tp,
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dt Antriebsumschaltzeit