DE6907643U - Zweiteiliges gesenk zum herstellen eines kreuzstueckes od. dgl. - Google Patents

Zweiteiliges gesenk zum herstellen eines kreuzstueckes od. dgl.

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DE6907643U
DE6907643U DE19696907643 DE6907643U DE6907643U DE 6907643 U DE6907643 U DE 6907643U DE 19696907643 DE19696907643 DE 19696907643 DE 6907643 U DE6907643 U DE 6907643U DE 6907643 U DE6907643 U DE 6907643U
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DE19696907643
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English (en)
Inventor
Masahura Awaya
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Japan Science and Technology Agency
Original Assignee
Research Development Corp of Japan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/02Die forging; Trimming by making use of special dies ; Punching during forging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/76Making machine elements elements not mentioned in one of the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Masaharu Awaya, Tokio (Japan) L 859O/Gg/ho
Research Development Corporation
ι of Japan, Tokio (Japan)
' </Zweltelliges Gesenk zum Herstellen eines Kreuzstückes od.
Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Gesenk zum Herstellen eines Kreuzstückes od. dgl. durch Querfließpressen eines Voll- oder Hohlkörper-Rohlings, der in dem Gesenk von zwei einander entgegengesetzt wirkenden, gl eichen Druckkräften beaufschlagt wird.
Zum Herstellen von Kreuzstücken od, dgl. nimmt man heute In der Regel Zugriff zum Schmieden und In Besonderheit zum Gesenkschmieden, wobei meistens wenigstens zweiteilig ausgebildete Gesenke ofiner oder geschlossener Bauart und solche, die mit einem Gratspalt versehen sind, Verwendung finden. Wenngleich für dieses Gesenkschmieden davon auegegangen werden kann, daß es insbesondere bei einem Arbeiten mit einem geschlossenen Gesenk eine relativ hohe Werk stoff ausnutzung bringt, kann diese Werkstoffausnutzung nicht als optimal angesprochen werden, well immer noch ein relativ großer Anteil durch Abtrennen der Auegangeform* den Gratanteil und den Abbrand verloren geht. Den größten Anteil nimmt bei diesen Werkstoffverlusten der Grat ein. Es kann in diesem Zusammen hang auf die Figuren 1 A, IB, 2 A und 2 B dePjbeigefügten Zeichnung verwiesen werden, in welchen die Verhältnisse bei diesem Gesenkschmieden zeichnerisch festgehalten sind, und zwar zeigt Figur 1 A das Werkstück nach erfolgtem Schmieden, von welchem das Kreuzstück gemäß Figur 1 B
Dipl.-Ing. Heinz Lesser, PctcUinwa't
D - h Mim '-n KI. Co-.imciiiiofco 81 ■ Telufon: (0811) 48 38 20
durch Beseitigung der Grate erhalten wird. Für dieses Kreuzstück gemäß Figur 1 B ist Im übrigen auch noch davon auszugehen, daß es zunächst nur ein Halberzeugnie darstellt, wenn es durch Beseitigung der Grate aus dem Werkstück gemäß Figur 1 A beispielsweise unter Verwendung einer Abgrateinrichtung gewonnen 1st, an diesem Halberzeugnie lind dann noch verschiedene spanabhebende Bearbeitungsverfahren durchzuführen, die insbesondere dann den Anteil an Werkstoffverlusten erhöhen, wenn final ein Kreuzstück vorliegen soll, das gemäß der Ausführungeforxx nach den Figuren 2 A und 2 B teilweise hohl ist.
Zum Herstellen von Kreuzstücken od. dgl. liegt andereeelts ein sehr alter , wissentlich nie verwirklichter Vorschlag vor, einen Voll- oder Hohlkörper-Rohling in einem offen ausgebildeten zweiteiligen Gesenk durch Qu er fließpressen zum Kreuzstück od. dgl. zu verformen. Das Arbeiten mit einem solchen offenen Gesenk zur Herstellung von Kreuzstücken od. dgl. durch Querfließpressen ist Im Vergleich zu dem vorerwähnten Gesenkschmieden nicht nur hinsichtlich der Werkstoffverluste wissentlich ungünstiger, es ist diesem gegenüber auch insbesondere darin nachteilig, daß das finale Werkstück eine äußerst geringe Festigkeit aufweist, weil beispielsweise für ein Kreuzstück davon auszugehen 1st, daß die Materialfasern in den vier Enden der vier Arme auslaufen, was dazu führt, daß die Arme gegenüber dem Kern eine wesentlich geringere Festigkeit besitzen und daher besonders leicht abbrechen.
Vor diesem Hirt ergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, die Herstellung von Kreuzstücken od. dgl. vorrichtungsmäßig so zu verbessern, daß im Vergleich zu den bekannten Vorschlägen eine optimale Werkstoffausnutzung ermöglicht wird, die nur darüber erreichbar zu sein scheint, daß jede Nachbearbeitung weltgehendsVermieden wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung für ein zweiteiliges Gesenk der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Gesenk als ein an sich bekanntes, geschlossenes Gesenk ausgebildet 1st. Das Querfließpressen von Voll- oder Hohlkörper-Rohlingen zu solchen Kreuzstücken od. dgl.
Dipl.-Ing. Heini Utter, Pfjtt-itonwait
D ■- (J Mwi-.i.-in 31. Co'Jmrjsl'cfj.u 81 ■ Tuiefoii: (0811) 48 38 20
unter Verwendung eines solchen geschlossenen Gesenke löst die gestellte Aufgabe überraschend einfach, Versuche haben in diesem Zusammenhang ergeben, daß dabei jede Nachbearbeitung entfallen kann und daß die finalen Kreuzstücke od. dgl. eine überaus hohe Festigkeit besitzen, weil in ihnen ein geschlossener Faserverlauf vorliegt. Die konetruktive Gestaltung des geschlossenen Gesenks sollte den Fachmann auf dem vorliegenden Gebiet vor keine Schwierigkelten stellen, wenn er bestrebt ist, optimale Ergebnisse hinsichtlich der Werkstoffausnutzung zu erzielen, sollen also beispielsweise bei einem Kreuzstück die Arme einseitig hohl ausgebildet sein, so wird der Fachmann an dem Gesenk entsprechende Ausbildungen vorsehen, welche es erlauben, diese Hohlräume beim Querfließpressen automatisch zu erzielen, ohne daß es nach erfolgtem Querfließpressen erforderlich wäre, dafür einen besonderen, spanabhebenden Bearbeitungsvorgang vorzusehen.
In Figur 3 der beigefügten Zeichnung ist eine beispielsweise Aueführung β form eines solchen geschlossenen Gesenke in einem Vertikal schnitt veranschaulicht. Hierin bezeichnen 1 und 2 die beiden Teile des Gesenke, das beispielsweise einer hydraulischen oder mechanischen Presse vertikaler Bauwelse zugeordnet sein kann. Dieses zweiteilige Gesenk 1, 2 besitzt im geschlossenen Zustand einen zentralen Hohlraum zur Aufnahme des Rohlings 4, von welchem, jeweils um 9O gegeneinander versetzt, vier im weeentlichen zylinderförmige Hohlräume nach außen ausgehen, die in der Teilungsebene des Gesenks geteilt sind. Die in dem oberen Gesenkten 1 ausgebildeten Hohlraumhälften sind mit 11 und 12 bezeichnet, ihnen entsprechen die Hohlraumhälften 11' und 12* im unteren Geeenkteil 2, und es ist aus der Darstellung erkennbar, daß dann, wenn der obere Gesenkten 1 auf dem unteren Gesenkte!! 2 aufsitzt, ein allseits geschlossener Hohlraum vorliegt, welcher als solcher für ein geschloeeeji ausgebildetes Gesenk kennzeichnend let.
Dieser geschlossene Hohlraum 1st nun andererseits zur Ermöglichung eines Querflieüpreesens des in ihn eingebrachten Rohlinge 4 über je eine zentrale öffnung in den beiden Geeenktellen 1 und 2 nach außen geöffnet,
Dipl.-Ing. Heini Lesser. Pole.: inv»a!t D --8 Münzen 81. Cosiir.ascafw 81 ■ Telefon- (0811) 48 38 20
In welche öffnungen die Stempel 6 und IO zur Beaufschlagung des Rohlinge jeweils mit einer auf das Zentrum des Gesenke auegerichteten Druckkraft einfassen, der Rohling 4 wird also in dein Gesenk von zwei einander entgegengesetzt wirkenden, gleichen Druckkräften beaufschlagt. Die Stempel 6 und IO werden mit Ihren entsprechenden Schaft ei 7 und 9 von Werkzeugteilen 8 und 5 geführt, welchen gegenüber die Gesenkteile 1 und 2 jeweils unter Zwischenfügung eines plattenförmigen Körpers 3 verspannt sind. Die Werkzeugteile 8 und 5 sind in der Schilei stellung des Gesenks gegeneinander verspannt, es kann davon auegegangen werden, daß die herkömmlichen Pressen dafür mit geeigneten Spanneinrichtungen ausgerüstet sind.
Wenn also nach dem Einfügen des Rohlings in den zentralen Hohlraum des Gesenks und nach dem Schließen von diesem auf den Rohling durch ein gleichzeitiges Bewegen der beiden Stempel 6 und IO entgegengesetzt wirkende Druckkräfte ausgeübt werden, dann wird durch diese Druckkräfte ein Querfließen des Rohlings zur Ausfüllung dee Hohlraumes zur Gänze erzielt. Dabei ist davon auszugehen, daß wegen de· allseits geschlossenen Hohlraumes die Materialfasern an den definierten Enden diesesHohlraumes eine Umlenkungerfahren, um eo dem Werkstück eine hohe Festigkeit zu geben. Die folgenden Figuren 4, 5 und 6 der Zeichnung zeigen beispielsweise Ausführungsformen von Werkstück die mittels einer solchen Vorrichtung herstellbar sind. Versuche haben gezeigt, daß für keines dieser Werkstücke, hergestellt unter Verwendung eine β Gesenks gemäß Erfindung, eine Nachbearbeitung erforderlich wurde, wobei für die Werkstücke nach den Figuren 4 und 6 ein Querfließpressen in vier Richtungen stattgefunden hat, während für das Werkstück nach Figur 5 ein Querfließpressen nur nach zwei Richtungen vorgenommen wurde. Diese positiven Ergebnisse wurden unabhängig davon erzielt, ob der Rohling kalt, warm oder heiß war, in Abhängigkeit von dessen Größe und Werkstoffwahl wurde mit Druckkräften in der Größenordnung zwischen IO und 2OO t gearbeitet.

Claims (1)

  1. Dipl.-Ing. Hein* Lesw, Polnntanwolt D~8 MünoSen 31, Cosimastiafee 81 ■ Tnlefon: (06Π) 48 38 20
    SU 3
    Schutzanspruch
    Zweiteiliges Gesenk zum Herstellen eines Kreuzstückes od. dgl. durch Querflieflpreseen eines Voll- oder Hohlkörper-Rohlings, der in dem Gesenk von zwei einander entgegengesetzt wirkenden, gleichen Druckkräften beaufschlagt wird, dadurch gekenn· zeichnet , da/3 das Gesenk als ein an sich bekanntes , geschlossenes Gesenk ausgebildet ist.
    69076 A3 27.5.71
DE19696907643 1968-02-29 1969-02-26 Zweiteiliges gesenk zum herstellen eines kreuzstueckes od. dgl. Expired DE6907643U (de)

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