DE69028443T2 - Betriebssicherheitsverbesserung in Vermittlungssystemen - Google Patents
Betriebssicherheitsverbesserung in VermittlungssystemenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Übermittlung von Teilnehmerinformationen in einer Fernmeldevermittlungsanlage und insbesondere Anordnungen zum Verbinden von Bereichen der Vermittlungsanlage über Leitungen bei Nichtverfügbarkeit einer Zentralkoppelstufenanordnung für Verbindungen.
- Ortsvermittlungssysteme verarbeiten abgehende und kommende Rufe zwischen Teilnehmerleitungen, die mit der Vermittlungsanlage und Leitungen zu anderen Vermittlungsanlagen verbunden sind. Da die meisten Teilnehmerleitungen mit lediglich einer einzigen Ortsvermittlungsanlage verbunden sind, hängt die Verfügbarkeit eines Fernmeldedienstes für einen Teilnehmer von der andauernden Funktionsfähigkeit der Ortsvermittlungsanlage ab.
- Derartige Anlagen sind so entworfen und ausgebildet, daß sie bei Vorliegen von Fehlern einen andauernden, zuverlässigen Dienst bereitstellen. Die zuverlässigkeit wird manchmal dadurch erzielt, daß in den kritischeren Teilen der Anlage identische Duplikate von Geräten bereitgestellt werden. Wenn ein ausgefallenes Teil erfaßt wird, wird das Duplikat in Betrieb genommen, und das ausgefallene Teil wird entfernt. Mit der nötigen Sorgfalt kann der Ersatz von ausgefallenen Teilen durch ein Duplikat vollzogen werden, ohne daß Teilnehmer den Dienst verlieren.
- Eine Teilkoppelanlage ist eine Anlage, die aus mehreren Vermittlungseinheiten besteht, die Teilnehmerleitungen und Verbindungsleitungen auf einer peripheren Seite der Einheit anschalten und auf der anderen Seite der Einheit eine Zentralkoppelfeldanordnung anschalten. Verbindungen zwischen Teilnehmern und/oder mit verschiedenen Vermittlungseinheiten verbundenen Verbindungsleitungen werden durch das Zentralkoppelfeld hergestellt. Eine duplizierte Teilkoppelanlage umfaßt mehrere duplizierte Vermittlungseinheiten, die von einem duplizierten Paar Zentralkoppelfelder schaltbar verbunden sind. Bei Vorliegen von Fehlern wird eine ausgefallene Vermittlungseinheit durch eine duplizierte ersetzt, und wenn ein Zentralkoppelfeld ausfällt, wird es durch ein dupliziertes Zentralkoppelfeld ersetzt. Bei Anlagen, bei denen normale Ausfälle lediglich in einer Einheit der duplizierten Paare vorkommen, sorgt diese Anordnung für einen ausgezeichneten Betrieb.
- Ein Desaster, wie zum Beispiel ein Brand in einer Vermittlungsstelle, kann zu katastrophalen Ausfällen führen, die nicht normal sind und zum Verlust beider Einheiten eines duplizierten Paars führen. Ohne Duplikat als Ersatz für eine ausgefallene Einheit, ist die Anlage möglicherweise nicht in der Lage, Verbindungen herzustellen. Der Ausfall beider Einheiten des Zentralkoppelfelds führt zum Beispiel zum Entkoppeln der mit einer Vermittlungseinheit verbundenen Teilnehmer von den Leitungen und Verbindungsleitungen, die mit allen anderen Vermittlungseinheiten der Anlage verbunden sind. Es ist nicht nur unmöglich, eine große Zahl der Teilnehmer auf der gleichen Vermittlungsanlage zu erreichen, sondern es geht auch die Anschaltung eines Teilnehmers an andere Vermittlungsanlagen verloren, die normalerweise über Verbindungsleitungen an anderen Vermittlungseinheiten erreicht werden. Eine derartige Entkopplung von Teilnehmern stellt eine wesentliche Einschränkung des Dienstes dar, die durch die Tatsache verschärft wird, daß die Schadensbehebung nach einem Desaster längere Zeit in Anspruch nehmen kann.
- Obwohl das Problem der Entkopplung von Teilnehmern im Zusammenhang mit einem Desaster aufgeworfen wird, das das Zentralkoppelfeld zerstört, kann die wesentliche Entkopplung von Teilnehmern auf weniger katastrophale Weise auftreten. Die Vermittlungseinheiten einer Teilkoppelfeldanlage sind über Verbindungsstrecken mit dem Zentralkoppelfeld verbunden. Der vollständige Ausfall der Verbindungsstrecken zwischen einer Vermittlungseinheit und dem Zentralkoppelfeld kann die Teilnehmer der von diesen Strecken bedienten Vermittlungseinheit im gleichen Maße entkoppeln, wie der völlige Ausfall des Zentralkoppelfelds.
- In der Technik besteht somit ein Bedarf an Anordnungen, die Teilnehmerentkopplung vermeiden, indem Verbindungen Vermittlungseinheit-Vermittlungseinheit bereitgestellt werden, wenn die Zentralkoppelfeldanordnung einer Teilkoppelfeldanlage, die Vermittlungseinheiten normalerweise verbindet, für Verbindungen von einer Vermittlungseinheit zur anderen nicht zur Verfügung steht.
- In IEEE Global Telecommunications Conference and Exhibition, Band 3, November 1988 wird auf Seiten 1211 bis 1220, (D1), und insbesondere auf Seite 1216, Zeilen 13 bis 20, der Fall erörtert, daß bei Nichtverfügbarkeit des zentralen Anschaltsatzes (SN) die Vermittlungseinheiten (DLU) zu unabhängigem Betrieb umschalten. Bei dieser Betriebsart arbeitet jede Einheit unabhängig. Im Grunde funktioniert jede wie ein getrenntes Koppelfeld; zwischen den Einheiten innerhalb der Gemeinschaft besteht keine gemeinsame Steuerung mehr. Wie mit D1 hervorgehoben wird, können die einzelnen Betriebseinheiten nicht miteinander kommunizieren. Um dieses Problem zu lösen, zeigt Figur 5 von D1 eine Umstrukturierung der getrennten Einheiten (DLU0 bis DLU5) in ein Zellenbündel, das als eine neue, kollektive Instanz ausgestaltet wird. Die Steuerung der "Zellenbündel-"Einheit wird von der Grup pensteuerung (GP) an die speziell entworf ene unabhängige Dienststeuerung (SASC - Standalone Service Controller) Übertragen, die "von der GP [Gruppensteuerung] ... die Verbindungsbearbeitungssteuerung ... übernimmt" (Bezug D1, Seite 1216, Zeilen 30-31).
- Erfindungsgemäß wird eine Anlage nach Anspruch 1 bereitgestellt.
- Dieser Bedarf wird gemäß der Erfindung befriedigt, bei der Vermittlungseinheiten-Querleitungen die Vermittlungseinheiten einer Teilvermittlungsanlage zusammenschalten und bei Nichtverfügbarkeit des Zentralkoppelfelds, das normalerweise Verbindungen zwischen Vermittlungseinheiten fortschaltet, Verbindungen zwischen Vermittlungseinheiten durch Steuereinheiten der Vermittlungseinheiten über die Vermittlungseinheiten- Querleitungen fortgeschaltet werden. Durch die Verwendung von Vermittlungseinheiten-Querleitungen als Alternative zum Zentralkoppelfeld wird die Teilnehmerentkopplung während einer Katastrophe, wie zum Beispiel einem größeren Brand im Vermittlungsamt, vermieden.
- Bei Verwendung einer Vermittlungseinheiten- Querleitung zum Fortschalten von Verbindungen wird diese vorteilhafterweise auch dazu verwendet, die zum Koordinieren der Herstellung des zweitweges erforderliche Signalisierungvermittlungseinheit-Vermittlungseinheit zu übermitteln. Eine derartige Signalisierung enthält die ein Verbindungsziel definierenden Informationen. Eine Vermittlungseinheit, die Informationen an einer Leitung oder einer Verbindungsleitung erhält, die ein Verbind ungsziel an einer anderen Vermittlungseinheit definiert, leitet die Signalisierungsinformationen über eine ausgewählte Vermittlungseinheiten-Querleitung an die Vermittlungseinheit des Verbindungsziels weiter, um die Verbindung fortzuschalten. Die Vermittlungseinheit, die die ursprünglichen Rufsignalisierungsinformationen empfängt, verbindet die Leitung oder Verbindungsleitung, auf der die Signalisierung empfangen wird, mit der Vermittlungseinheiten-Querleitung, und die Zielvermittlungseinheit verbindet das Verbindungsziel als Reaktion auf die Signalisierung auf der Vermittlungseinheiten-Querleitung mit der Vermittlungseinheiten-Querleitung.
- Wenn zur Ausbildung der Teilvermittlungsanlage mehr als zwei Vermittlungseinheiten verwendet werden, kann die zur Bereitstellung von Zweitwegen erforderliche Anzahl von Vermittlungseinheiten-Querleitungen reduziert werden, wenn eine Vermittlungseinheit dazu verwendet wird, Vermittlungseinheiten-Querleitungen selektiv zusammenzuschalten. Bei einem Ausführungsbeispiel wird ein Zweitweg zwischen einer ersten und zweiten Vermitt lungseinheit über zwei Vermittlungseinheiten-Querleitungen hergestellt, die durch eine dazwischengeschaltete, dritte Vermittlungseinheit seriell verbunden sind. Die erste Vermittlungseinheit wählt eine erste Vermittlungseinheiten-Querleitung zu der dazwischengeschalteten Vermittlungseinheit aus und sendet Signalisierungsinformationen zu dieser. Die dazwischengeschaltete Vermittlungseinheit wählt als Reaktion auf die Signalisierungsinformationen eine zweite Vermittlungseinheiten-Querleitung aus und schaltet die Verbindung zur zweiten (Ziel)- Vermittlungseinheit über die zweite Vermittlungseinheiten-Querleitung fort. Die dazwischengeschaltete Vermittlungseinheit stellt dann eine Verbindung zwischen der ersten Vermittlungseinheiten-Querleitung und der zweiten Vermittlungseinheiten-Querleitung her, um die erste und zweite Vermittlungseinheit zusammenzuschalten.
- Ein Verfahren zum Bereitstellen von Zweitwegen zwischen den Vermittlungseinheiten einer Teilvermittlungsanlage wird in den Ausführungsformen ebenfalls beschrieben. So zum Beispiel empfängt eine erste Vermittlungseinheit Rufsignalisierungsinformationen, die ein auf tretendes Rufziel definieren, und bestimmt auf der Basis zuvor gespeicherter Statusinformationen, daß die zentrale Verbindungsanordnung für die Verbindung nicht zur Verfügung steht. Die erste Vermittlungseinheit identifiziert aus den Rufsignalisierungsinformationen eine erste Vermittlungseinheiten-Querleitung zu einer zweiten Vermittlungseinheit, worauf Rufsignalisierungsinformationen, die das Rufziel identifizieren, über die erste Vermittlungseinheiten-Querleitung zur zweiten Vermittlungseinheit gesendet werden. Letztere identifiziert aus den empfangenen Signalisierungsinformationen das Rufziel und stellt die Verbindung zwischen dem auftretenden Ziel und der Vermittlungseinheiten-Querleit ung her. Alternativ dazu identifiziert die zweite Vermittlungseinheit aus den Rufsignalisierungsinformationen auf der ersten Vermittlungseinheit-Verbindungsleitung eine zweite Vermittlungseinheiten-Querleitung zu einer dritten Vermittlungseinheit. Zum Fortschalten der Verbindung werden dann Signalisierungsinformationen auf der zweiten Vermittlungseinheiten-Querleitung gesendet.
- Die Vermittlungseinheiten umfassen jeweils eine Steuereinheit, die mit einer dem Zentralkoppelfeld zugeordneten zentralen Steuerung zusammenarbeitet, um die Verfügbarkeit des Zentralkoppelfeldes zum Fortschalten von Verbindungen zu bestimmen. Eine Steuereinheit, die von der zentralen Steuerung über eine vorbestimmte Zeitdauer hinweg keine Nachrichten empfängt, erkennt die Nichtverfügbarkeit des Zentralkoppelfeldes und speichert in einem zugeordneten Speicher Statusinformationen über die Nichtverfügbarkeit des Zentralkoppelfeldes. Die Steuereinheit verwendet die gespeicherten Statusinformationen, um zu bestimmen, wann Vermittlungseinheiten Querleitungen zum Fortschalten von Verbindungen verwendet werden können.
- Es werden auch Ausführungsformen beschrieben, die die Last des beständigen Bedienens der selten benutzten Amtsverbindungsleitungen reduzieren. Bei einer ersten derartigen Ausführungsform umfaßt eine Amtsverbindungsleitung eine erste und eine zweite Verbindungsleitung zu einem zweiten Fernmeldeamt, wie zum Beispiel einem Fernamt. Die erste und die zweite Verbindungsleitung werden normalerweise zusammen mit einem Fernamt zum Bereitstellen eines Fernverkehrsdienstes verwendet. Wenn jedoch Amtsverbindungsleitungen benötigt werden, wie zum Beispiel in dem Fall, wenn die zentrale Verbindungsanordnung versagt, so verbindet das Fernamt die erste und zweite Verbindungsleitung, die dann zum Bereitstellen von Vermittlungseinheiten-Querwegen verwendet werden.
- In einer zusätzlichen Ausführungsform, die gleichfalls die Last der Bereitstellung von Zweitwegen zwischen Vermittlungseinheiten reduziert, werden Vermittlungseinheiten-Querleitungen zwischen den Vermittlungseinheiten verbunden, doch werden ihnen normalerweise keine Verbindungsleitungsdienste auferlegt. Wenn die Nichtverfügbarkeit der zentralen Verbindungsanordnung zum Bereitstellen von Verbindungen zwischen den Vermittlungseinheiten festgestellt wird, beginnen die Vermittlungs einheiten damit, Verbindungsleitungsdienste zu den normalerweise unbedienten Amtsverbindungsleitungen bereitzustellen und verwenden sie zum Fortschalten von Verbindungen zwischen den verschiedenen Vermittlungseinhei ten.
- Figur 1 ist ein Blockdiagramm einer Fernmeldevermittlungsanlage;
- Figur 2 ist ein Blockdiagraznm einer in Figur 1 verwendeten Zeitlagenwechseleinheit;
- Figur 3 stellt ein digitales Datenwort dar;
- Figuren 4 bis 6 stellen Anordnungen zum Zusammenschalten von Koppelbausteinen mit Koppelbaustein-Querleitungen dar;
- Figur 7 ist ein Flußdiagramm eines Verbindungsherstellungsprozesses;
- Figur 8 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung;
- Figur 9 stellt eine Anordnung zum Zusammenschal ten von Vermittlungseinheiten mit Vermittlungseinheiten- Querleitungen dar;
- Figuren 10 und 11 sind Flußdiagramme von Prozessen des Verbindens von Vermittlungseinheiten-Querleitungen mit einer Verbindungsleitungs-Bedienanordnung; und
- Figur 12 ist ein Flußdiagramm eines Verbindungsherstellungsprozesses.
- Die Zeitmultiplexdurchschaltungsanlage von Figur 1 wird zum Zusammenschalten von Teilnehmergeräten, wie zum Beispiel den Teilnehmergeräten 23 bis 26, und Verbindungsleitungen, wie zum Beispiel Verbindungsleitungen 43 bis 46, verwendet, und enthält ein Zeitvielfach 10, das ein zeitlich geteiltes Raumkoppelvielfach mit 64 Eingangsanschlüssen und 64 Ausgangsanschlüssen umfaßt.
- Ebenfalls enthalten sind mehrere Zeitlagenwechseleinheiten, von denen die repräsentativen Zeitlagenwechseleinheiten 11 und 12 besonders gezeigt sind. Jede Zeitlagenwechseleinheit 11 und 12 enthält ein bidirektionales Zeitlagenvielfach und ist mit zwei Eingangsanschlüssen und zwei Ausgangsanschlüssen des Zeitvielfachs 10 verbunden. In Figur 1 ist die Zeitlagenwechseleinheit 11 über zeitlich gemultiplexte Leitungen 13 und 14 mit zwei Zeitvielfach-Eingangsanschlüssen und über zeitlich gemultiplexte Leitungen 15 und 16 mit zwei Ausgangsanschlüssen verbunden.
- In der folgenden Beschreibung werden die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse des Zeitvielfachs 10 als Eingangs-/Ausgangsanschlußpaare bezeichnet. Dieser Ausdruck wird verwendet, da der Ursprung von Datenworten für einen Eingangsanschluß eines gegebenen Eingangs-/Ausgangsanschlußpaares auch das Ziel von Datenworten vom Ausgangsanschluß dieses Paares ist. Wie in Figur 1 gezeigt, ist das Eingangs-/Ausgangsanschlußpaar P1 den zeitlich gemultiplexten Leitungen 13 und 15 zugeordnet. Jede zeitlich gemultiplexte Leitung 13 bis 16 befördert digitale Informationen in 125 Mikrosekunden langen Rahmen, die jeweils 256 zeitlich getrennte Kanäle umfassen. Dementsprechend sendet und empfängt jede Zeitlagen wechseleinheit während jedem 125 Mikrosekunden langen Rahmen bis zu 512 Kanäle mit digitalen Informationen.
- Jede Zeitlagenwechseleinheit ist eindeutig einer Steuereinheit zugeordnet, von denen die Steuereinheit 17 der Zeitlagenwechseleinheit 11 zugeordnet ist und Steuereinheit 18 der Zeitlagenwechseleinheit 12 zugeordnet ist. Außerdem ist jede Zeitlagenwechseleinheit über individuelle, zeitlich gemultiplexte Leitungen mit mehreren Peripheneeinheiten verbunden, von denen die Anschlußeinheiten 19 bis 22 und die Verbindungsleitungseinheiten 39 bis 42 in Figur 1 gezeigt sind. Eine Zeitlagenwechseleinheit, ihre zugeordnete Steuereinheit und Peripheneeinheiten werden hier zusammen als ein Koppelbaustein bezeichnet, was in Figur 1 als Koppelbausteine 201 und 202 dargestellt ist. Die Anschlußeinheiten 19 und 20 und die Verbindungsleitungseinheiten 39 und 40 sind mit der Zeitlagenwechseleinheit 11 des Koppelbausteins 201 und die Anschlußeinheiten 21 und 22 und die Verbindungsleitungseinheiten 41 und 42 sind mit der Zeitlagenwechseleinheit 12 des Koppelbausteins 202 verbunden. Jede der Anschlußeinheiten ist mit einer Zahl von Teilnehmergeräten verbunden, von denen die Teilnehmergeräte 23 bis 26 gezeigt sind. Die genaue Zahl von jeder Zeitlagenwechseleinheit zugeordneten Anschlußeinheiten und die genaue Zahl von jeder Anschlußeinheit zugeordneten Teilnehmergeräten wird durch die Zahl von zu bedienenden Teilnehmern und die Verbindungshäufigkeit dieser Teilnehmer bestimmt. Jede Anschlußeinheit schließt den analogen Anschlußbereich des wohlbekannten Typs von mehreren Teilnehmergeräten ab, z.B. 23 bis 26, und wandelt Ruf informationen, einschließlich analoger Sprachsignale, in digitale Datenworte um, die an ihre zugeordnete Zeitlagenwechseleinheit gesendet werden. Außerdem erfaßt jede Anschlußeinheit Dienstanforderungen von den Teilnehmergeräten und erzeugt bestimmte Signalisierungsinformationen für diese Teilnehmergeräte. Die bestimmten Teilnehmergeräte, von denen Sprachstichproben genommen und codiert werden, und die zum Senden des resultierenden Codes zwischen der Anschlußeinheit und ihrer zugeordneten Zeitlagenwechseleinheit verwendeten bestimmten zeitlich gemultiplexten Kanäle werden durch die Steuereinheit der zugeordneten Zeitlagenwechseleinheit bestimmt.
- Die Verbindungsleitungseinheiten, z.B. 39 und 40, führen für die Verbindungsleitungen analoge Funktionen aus, wie zum Beispiel das Erfassen von Verbindungsleitungsbelegungen und das Senden und Empfangen von Verbindungsleitungssignalisierungen zu und von anderen Anlagen. Die Verbindungsleitungen können entweder analoger oder digitaler Art sein. Ein Beispiel für eine digitale Verbindungsleitung ist das in US-Patent Nr. 4,059,731 (J. H. Green et al.) offenbarte T1-Trägersystem, auf dem 24 getrennte Übertragungskanäle gemultiplext werden.
- Die Beziehung von Teilnehmergeräten, Anschluß-/Verbindungsleitungseinheiten und Zeitlagenwechseleinheiten ist für jede derartige Gruppe von zusammengeschalteten Eingängen im wesentlichen gleich. Die Beschreibung, die folgt, betrifft zwar direkt das Teilnehmergerät 23, die Anschlußeinheit 19 und die Zeitlagen wechseleinheit 11 (Koppelbaustein 201), doch zeigt sie dementsprechend die Beziehungen für alle anderen Gruppen derartiger Einheiten. Weiterhin besteht eine analoge Beziehung zwischen Verbindungsleitungen, Verbindungsleitungseinheiten und Zeitlägenwechseleinheiten. Die Anschlußeinheit 19 fragt die an jedes Teilnehmergerät angeschlossenen Einheiten ab, um Dienstanforderungen zu erfassen. Wenn eine derartige Anforderung erfaßt worden ist, sendet die Anschlußeinheit 19 der Steuereinheit 17 eine die Anforderung und die Identität des anf ordernden Teilnehmergeräts anzeigende Nachricht. Diese Nachricht wird über einen Übertragungsweg 27 an die Steuereinheit 17 gesendet. Die Steuereinheit 17 führt die notwendige Umrechnung auf der Basis des angeforderten Dienstes, der Identität des anfordernden Teilnehmergeräts und der zur Verfügung stehenden Ausstattung aus und sendet über den Übertragungsweg 27 an die Anschlußeinheit 19 eine Nachricht, die definiert, weiche der mehreren zeitlich getrennten Kanäle zwischen der Anschlußeinheit 19 und der Zeitlagenwechseleinheit 11 zum Senden von Informationen vom Teilnehmergerät 23 an die Zeitlagenwechseleinheit 11 verwendet werden soll. Auf der Basis dieser Nachricht codiert die Anschlußeinheit 19 die analogen Informationen vom Teilnehmergerät 23 in digitale Datenworte und sendet die resultierenden Datenworte auf den zugewiesenen Kanälen. Figur 3 stellt das in der vorliegenden Anlage verwendete Format der digitalen Datenworte dar, wobei das Format einen 8-Bit-Datenabschnitt und einen 7-Bit-Signalisierungsabschnitt enthält. Die Anschlußeinheit 19 sendet auch in der mit A bezeichneten Signalisierungsbitposition (dem A-Bit) des zugewiesenen Kanals einen Hinweis auf den Gleichstromzustand, d.h offener Stromkreis/geschlossener Stromkreis der dem Teilnehmergerät 23 zugeordneten Teilnehmerschleife.
- Nachdem einem gegebenen Teilnehmergerät ein zeitlich getrennter Kanal zwischen der Anschlußeinheit 19 und der Zeitlagenwechseleinheit 11 zugewiesen worden ist, erfaßt die Steuereinheit 17 durch Abfragen der im zugewiesenen Kanal gesendeten Informationen Signalisierungs informationen von dem Teilnehmergerät. Derartige Abfragetätigkeiten werden über einen Übertragungsweg 28 durchgeführt. Die Steuereinheit 17 reagiert auf die Signahsierungsinformationen vom Teilnehmerkanal und auf Steuernachrichten von anderen Steuereinheiten, z.B. 18, und einer zentralen Steuereinheit 30, indem sie die Zeitlagenwechselfunktion der Zeitlagenwechseleinheit 11 steuert.
- Den Verbindungsleitungen, z.B. 43 und 44, wird bei Initialisierung der Anlage ein zeitlich getrennter Kanal zu der Zeitlagenwechseleinheit zugewiesen, und ihnen muß bei Beginn der Verbindungsleitungsaktivität (Rufeinleitung) kein Kanal zugewiesen werden. Die Verbindungsleitungseinheiten, z.B. 39 und 40 der Ausführungsform, erfassen die Verbindungsleitungssignalisierung wie zum Beispiel Verbindungsleitungsbelegung, und reflektieren diese Signalisierung im A-Bit des zuvor zugewiesenen Kanals. Imband-Signalisierung, wie zum Beispiel MF- Töne, wird der Zeitlagenwechseleinheit über den PCM- Datenabschnitt des zugewiesenen Kanals zugeführt. Auf die gleiche Weise, wie die Teilnehmersignalisierung erfaßt wird, erfaßt die Steuereinheit 17 die Verbindungsleitungssignalisierung über den Übertragungsweg 28.
- Wie schon zuvor ausgeführt, weist jede zeitlich gemultiplexte Leitung zwischen einer Zeitlagenwechueleinheit und dem Zeitvielfach 10 256 Kanäle mit jeweils 125-Mikrosekunden-Rahmen auf. Diesen Kanälen werden in der Reihenfolge, in der sie auftreten, numerische Bezeichnungen von 1 bis 256 zugewiesen. Diese Folge von Kanälen tritt immer wieder auf, so daß ein gegebener Kanal alle 125 Mikrosekunden zur Verfügung steht. Die Zeitlagenwechselfunktion nimmt die von den Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten empfangenen Datenworte und plaziert sie in Kanälen auf der zeitlich gemultiplexten Leitung zwischen den Zeitlagenwechseleinheiten und dem Zeitvielfach 10, unter der Steuerung der Steuereinheiten 17 und 18.
- Das Zeitvielfach 10 arbeitet in immer wieder auftretenden Rahmen von Zeitlagen, wobei jeder 125-Mikrosekunden-Rahmen 256 Zeitlagen umfaßt. Während jeder Zeitlage kann das Zeitvielfach 10 auf irgendeinem seiner 64 Eingangsanschlüsse empfangene Datenworte gemäß den in einem Steuerspeicher 29 gespeicherten Zeitlagensteuerinformationen mit irgendeinem seiner 64 Ausgangsanschlüsse verbinden. Das Aufbaumuster von Verbindungen durch das Zeitvielfach 10 wiederholt sich alle 256 Zeitlagen, und jeder Zeitlage ist eine numerische Bezeichnung in der Reihenfolge von 1 bis 256 zugewiesen. Dementsprechend können die Informationen in einem Kanal (1) auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 13 während einer ersten Zeitlage TS 1 durch das Zeitvielfach 10 an einen Ausgangsanschluß 64 umgeschaltet werden, wohingegen der nächste Kanal (2) auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 13 während der nächsten Zeitlage TS 2 zu einem Ausgangsanschluß P57 umgeschaltet werden kann. Die Zeitlagensteuerinformationen werden in den Steuerspeicher 29 durch die zentrale Steuerung 30 eingeschrieben, die diese Steuerinformationen aus von verschiedenen Steuereinheiten, z.B. 17 und 18, erhaltenen Steuernachrichten erzeugt.
- Die zentrale Steuerung 30 und die Steuereinheiten 17 und 18 tauschen unter Ausnutzung ausgewählter Kanäle, die als Steuerkanäle bezeichnet werden, der zeitlich gemultiplexten Leitungen, z.B. 13 bis 16, zwischen den Zeitlagenwechseleinheiten und dem Zeitvielfach 10 Steuernachrichten aus. Jede Steuernachricht umfaßt mehrere Steuerworte, und jeder Steuerkanal kann pro Rahmen von 256 zeitlich getrennten Kanälen ein Steuerwort senden. Der gleiche Kanal der zwei zeitlich gemultiplexten Leitungen, die einem gegebenen Eingangs-/Ausgangsanschlußpaar zugeordnet sind, ist als Steuerkanal vordefiniert. Zusätzlich wird ein gegebener Kanal als Steuerkanal für lediglich ein Paar von zeitlich gemultiplexten Leitungen verwendet. So wird zum Beispiel, falls Kanal 1 als Steuerkanal auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 13 und der zugeordneten, zeitlich gemultiplexten Leitung 15 verwendet wird, keine andere zeitlich gemultiplexte Leitung Kanal 1 als Steuerkanal verwenden. Während jeder Zeitlage mit der gleichen numerischen Bezeichnung wie ein Steuerkanal verbindet das Zeitvielfach 10 das diesen Steuerkanal belegende Datenwort mit dem Ausgangsanschluß P64 und verbindet den Eingangsanschluß P64 mit dem dem oben erwähnten Steuerkanal zugeordneten Ausgangsanschluß.
- Folgendes ist ein Beispiel der Ausführungsform, wenn Kanal 1 der Steuerkanal für die zeitlich gemultiplexten Leitungen 13 und 15 ist und Kanal 2 der Steuerkanal für die zeitlich gemultiplexten Leitungen 14 und 16 ist. Während der Zeitlage TS 1 definieren Informationen vom Steuerspeicher 29, unter anderen Verbindungen, daß das Steuerwort im Kanal 1 der zeitlich gemultiplexten Leitung 13 mit dem Ausgangsanschluß P64 verbunden wird und daß das Steuerwort im Kanal 1 am Eingangsanschluß P64 mit der zeitlich gemultiplexten Leitung 15 verbunden wird. Auf gleiche Weise definieren Informationen vom Steuerspeicher 29 während der Zeitlage TS 2, daß das Steuerwort im Kanal 2 der zeitlich gemultiplexten Leitung 14 mit dem Ausgangsanschluß P64 verbunden wird und daß das Steuerwort im Kanal 2 bei Eingangsanschluß P64 mit der zeitlich gemultiplexten Leitung 16 verbunden wird. Bei dieser Art von Betrieb empfängt der Ausgangsanschluß P64 von dem Zeitvielfach 10 alle Steuerworte in einem Kanal mit der gleichen numerischen Bezeichnung, auf dem sie an das Zeitvielfach gesendet wurden. Außerdem ist jeder Steuerkanal verbunden, Steuerworte von dem Eingangsanschluß P64 während der Zeitlage mit der gleichen numerischen Bezeichnung wie ihr zugeordneter Steuerkanal zu empfangen. Auf den Ausgangsanschluß P64 geschaltete Steuerworte werden zu einer Steuerverteileinheit 31 gesendet, die sie vorübergehend an einem diesem Steuerkanal zugeordneten Platz speichert. Die Zuordnung von Steuerkanälen zu Speicherplätzen in der Steuerverteileinheit 31 identifiziert den Ursprung der gespeicherten Informationen.
- Jede Steuernachricht von einer Zeitlagenwechseleinheit umfaßt einen Zielabschnitt und einen Signalisierungsinformationsabschnitt. Der Zielabschnitt definiert das erwartete Ziel des Signalisierungsabschnittes der Steuernachricht eindeutig. Die Steuerverteileinheit 31 wertet den Zielabschnitt jeder Steuernachricht aus, um für die Steuernachricht das richtige Ziel zu bestimmen, und sendet die Nachricht auf einem Kanal mit der gleichen numerischen Bezeichnung wie der mit der Zieleinheit verbundene Steuerkanal erneut an den Eingangsanschluß P64 des Zeitvielfachs 10.
- Bei Betrieb wie oben beschrieben sendet die Zeitlagenwechseleinheit 11 Steuernachrichten zu der Zeitlagenwechseleinheit 12, indem sie während ihres wiederkehrenden Steuerkanals Steuerworte sendet, um eine Steuernachricht mit einem die Zeitlagenwechseleinheit 12 identifizierenden Zielabschnitt zu bilden. Die Steuerverteileinheit 31 sammelt die Steuerworte, wertet den Zielabschnitt aus und sendet die Nachricht während des Kanals mit der gleichen numerischen Bezeichnung wie der der Zeitlagenwechseleinheit 12 zugeordnete Steuerkanal erneut an den Eingangsanschluß P64.
- Eine Steuernachricht kann auch an die zentrale Steuerung 30 gesendet werden, indem im Zielabschnitt der Steuernachricht die zentrale Steuerung 30 definiert wird. Wenn dies geschieht, sendet die Steuerverteileinheit 31 die Nachricht über eine Verbindungsleitung 32 an die zentrale Steuerung 30, anstatt sie zu dem Zeitvielfach 10 zurückzuführen. Ähnlich kann eine Nachricht von der zentralen Steuerung 30 zu einer der Zeitlagenwechseleinheiten gesendet werden, indem eine Steuernachricht mit einem die jeweilige Zeitlagenwechseleinheit definierenden Zielabschnitt an die Steuerverteileinheit 31 gesendet wird. Diese übermittlung wird ebenfalls unter Ausnutzung der Verbindungsleitung 32 bewerkstelligt. Der Betrieb der in Figur 1 gezeigten Anlage wird in dem oben angeführten US-Patent Nr. 4,322,843 (Beuscher et. al.) ausführlich beschrieben.
- Die zwischen Steuereinheiten, z.B. 17 und 18, und der zentralen Steuerung 30 ausgetauschten Steuernachrichten werden zum Fortschalten der Verbindungherstellung und zum Bestimmen des Status der Vermittlungsanlage und ihrer Teile verwendet. Eine normale Verbindungsbearbeitung beinhaltet den Empfang von Rufsignalisierungsinformationen von einer an einem Koppelbaustein auftretenden Anschlußeinheit 19 zum Beispiel, die übermittlung einer den ankommenden Ruf definierenden Steuernachricht von dem empfangenden Koppelbaustein an die zentrale Steuerung 30 und die übermittlung von Steuernachrichten an den empfangenden und den Verbindungszielkoppelbaustein, die den für die Verbindungsherstellung zu verwendenden Weg durch das Zeitvielfach 10 definieren. Die beteiligten Koppelbau steine verbinden dann die entsprechenden Anschlußleitungen oder Verbindungsleitungen mit dem definierten Weg durch das Zeitvielfach 10. Der Austausch von Verbindungsherstellung-Steuernachrichten koordiniert den Betrieb der beteiligten Koppelbausteine und der zentralen Steuerung 30 und verläßt sich auf eine Entscheidung durch die zentrale Steuerung für den zu verwendenden Weg durch das Zeitvielfach 10.
- Durch die Dialognatur der normalen Verbindungsherstellung ist eine Kenntnis über den Status der Steuereinheiten und der zentralen Steuerung 30 für jede Steuereinheit wichtig. Jede Steuereinheit, z.B. 17 und 18, sendet eine Übertragungsprüfungs -Steuernachricht periodisch an die zentrale Steuerung 30, die mit einer vorhersagbaren Antwortnachricht an die Ursprungssteuereinheit antwortet. Wenn eine Steuereinheit von der zentralen Steuerung 30 keine entsprechenden Antwortnachrichten erhält, nimmt sie einen Ausfall der zentralen Steuerung oder der Zeitvielfach-Verbindungsleitung dorthin an und verändert ihren Status zum Inselmodus. Im Inselmodus reagiert eine Steuereinheit auf die Eingangsreize ohne Hilfe von der zentralen Steuerung 30 und ohne Wege durch das Zeitvielfach 10. Jede Steuereinheit umfaßt einen Speicher 57 (Figur 2), der einen Platz enthält, der markiert ist, um den Inselstatus dieser Steuereinheit anzuzeigen.
- Die zentrale Steuerung 30 erwartet von jeder Steuereinheit, z.B. 17, Übertragungsüberprüfungsnachrichten mit einer vorbestimmten, regelmäßigen Rate. Die zentrale Steuerung 30 erfaßt, wenn derartige Nachrichten nicht richtig empfangen werden, markiert die verstoßende Steuereinheit in (nicht gezeigten) zentralen Steuerspeicher als nicht verfügbar und sendet die Nichtverfügbarkeits-Steuernachrichten an die verbleibenden Steuereinheiten. Die Steuereinheiten reagieren auf die Nichtverfügbarkeitsnachricht von der zentralen Steuerung 30, indem sie die nichtverfügbare Steuereinheit in ihrem jeweiligen Steuereinheitsspeicher 57 (Figur 2) als im Inselmodus markieren.
- Der Speicher 57 (Figur 2) jeder Steuereinheit speichert das Programm für die Steuerung seiner zugeordneten Steuereinheit und Daten hinsichtlich der Funktion der Steuereinheit, ihrer zugeordneten Zeitlagenwechseleinheit und ihrer zugeordneten Teilnehmer und Verbin dungsleitungen. Die im Speicher 57 gespeicherten Daten enthalten Umrechnungstabellen zum Umrechnen von Verbindungsinformationen in die Leitwegf;ihrung für Verbindungen identifizierende Informatiönen und in den Status aller Koppelbausteine, z.B. 201 und 202, definierende Informa tionen. Die Hauptverarbeitungsinstanz der Steuereinheit 17 ist ein Prozessor 66, der so funktioniert, daß er auf im Speicher 57 gespeicherte Befehle und Daten reagiert. Die Steuereinheit 17 enthält eine Steuerschnittstellenschaltung 56, die über einen Bus 59 Befehle von dem Prozessor 66 empfängt und als Reaktion darauf mit den Peripheneeinheiten, zum Beispiel den Anschlußeinheiten 19 und 20 und den Verbindungsleitungseinheiten 39 und 40 über einen Übertragungsweg 27 kommuniziert. Eine DMA- Einheit 58 (DMA = direct memory access = Speicherdirekt zugriff) ist ebenfalls in der Steuereinheit 17 enthalten und wird zusammen mit einer Schnittstelleneinheit 69 zum Senden und Empfangen der Steuernachrichten auf den zeitlich gemultiplexten Leitungen 13 bis 16 an das bzw. von dem Zeitlagenvielfach 10 verwendet.
- Jede der Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten sendet wiederkehrende Rahmen von Informationen, die jeweils 32 Kanäle von jeweils 16 Bit umfassen. Diese Informationen werden an eine Multiplexeinheit 60 (Figur 2) in der Zeitlagenwechseleinheit 11 gesendet. Die Multiplexeinheit 60 empfängt die Ausgangssignale von den Peripheneeinheiten, wobei diese Signale selektiv auf einer zeitlich gemultiplexten Ausgangsleitung 62 mit 512 Kanälen für jeden 125-Mikrosekunden-Rahmen gesendet werden. Das Verbinden der Kanäle der Peripheneeinheiten mit den Kanälen der zeitlich gemultiplexten Leitung 62 durch die Multiplexeinheit 60 wird durch die in einem Steuer-RAM 71 gespeicherten Informationen gesteuert, auf den mit der Rate der zeitlich gemultiplexten Leitung 62 zyklisch zugegriffen wird. Zum Zeitpunkt der Initialisierung der Anlage werden Steuerinformationen von dem Prozessor 66 in den Steuer-RAM 71 geschrieben, so daß der Prozessor 66 den jeweiligen, jeden Kanal auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 62 belegenden Kanal der Peripheneeinheit kennt. Auf ähnliche Weise empfängt eine Demultiplexschaltung 61 512 Kanäle mit jeweils 16 Bit auf einer zeitlich gemultiplexten Leitung 63, wobei diese Kanäle auf eine durch die im Steuer-RAM 71 gespeicherten Informationen bestimmte Weise an die mit den Anschlußund Verbindungsleitungseinheiten, z.B. 19 und 40, verbundenen Kanäle der Peripheneeinheit verteilt werden.
- Die in einem gegebenen Kanal auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 62 gesendeten Informationen werden von einem Gatter 52 und einem Weg 62' an ein Empfangs- Zeitlagenvielfach 50 weitergeleitet, wo sie in einem diesem gegebenen Kanal eindeutig zugeordneten Speicherplatz gespeichert werden. Der jeweilige Speicherplatz des Empfangs-Zeitlagenvielfachs 50, in dem ein gegebenes Datenwort gespeichert wird, wird von von einem Zeitlagen zähler 54 erzeugten Zeitlagen-Bezeichnungssignalen definiert. Der Zeitlagenzähler 54 erzeugt eine wiederkehrende Folge von 512 Zeitlagenbezeichnungen mit der Rate von einer Zeitlagenbezeichnung pro Zeitlage. Die jweilige Zeitlagenbezeichnung, die während der Zeitlage erzeugt worden ist, in der ein gegebenes Datenwort empfangen wird, definiert den Speicherplatz in dem Empfangs-Zeitlagenvielfach 50, der dieses Datenwort speichern soll.
- Datenworte werden mit der Rate von einem Daten wort pro Zeitlage auch aus dem Empfangs-Zeitlagenvielfach 50 ausgelesen. Die Speicheradresse des während einer gegebenen Zeitlage aus dem Empfangs-Zeitlagenvielfach 50 auszulesenden Datenwortes wird durch Auslesen des Steuer- RAM 55 erhalten. Der Steuer-RAM 55 wird einmal pro Zeitlage bei einer Adresse ausgelesen, die von der Zeitlagenbezeichnung vom Zeitlagenzähler 54 definiert ist, und die so ausgelesene Größe wird als die Ausleseadresse für diese Zeitlage an das Empfangs-Zeitlagenviel fach 50 gesendet. Aus Empfangs-Zeitlagenvielfach 50 ausgelesene Datenworte werden über eine zeitlich gemultiplexte Leitung 68, ein Gatter 8, eine zeitlich gemultiplexte Leitung 68' und eine Schnittstelleneinheit 69 an das Zeitvielfach 10 gesendet. Datenworte vom Zeitvielfach 10 werden von der Zeitlagenwechseleinheit 11 über die Schnittstelleneinheit 69 empfangen und über eine zeitlich gemultiplexte Leitung 70', ein Gatter 9 und eine zeitlich gemultiplexte Leitung 70 zu einem Sende-Zeitlagenvielfach 53 weitergeleitet. Für Verbindungen unter den mit der Zeitlagenwechseleinheit 11 verbundenen Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten bewirkt der Steuer-RAM 55 den Betrieb der Gatter 8 und 9 derart, daß von dem Empfangs-Zeitlagenvielfach 50 auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 68 gesendete Datenworte über die Gatter 8 und 9 und die zeitlich gemultiplexte Leitung 70 zum Sende-Zeitlagenvielfach 53 weitergeleitet werden.
- Das Sende-Zeitlagenvielfach 53 speichert die ankommenden Datenworte in einem durch eine Adresse vom Steuer-RAM 55 definierten Platz. Die Datenworte werden vom Sende-Zeitlagenvielfach 53 an der durch den Zeitlagenzähler 54 definierten Adresse ausgelesen. Derart ausgelesene Datenworte werden auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 63 zur übermittlung an die Peripheneeinheiten, z.B. Anschlußeinheit 19, gesendet. Es sei ange merkt, daß der Steuer-RAM 55 als eine Anzahl von Steuerspeichern realisiert werden kann, die jeweils einer bestimmten Schaltung, z.B. dem Sende-Zeitlagenvielfach 53, zugeordnet sind. Der jeweilige Aufbau der Steuerspeicher ist für die vorliegende Beschreibung nicht wichtig und kann sich je nach den Erfordernissen hinsichtlich Zeitgabe und Schaltung innerhalb der Zeitlagenwechseleinheit 11 verändern. In der Technik sind die allgemeinen Grundlagen des Zeitlagenwechsels, wie sie von dem Empfangs-Zeitlagenvielfach 50, dem Steuer-RAM 55, dem Zeitlagenzähler 54 und dem Sende-Zeitlagenvielfach 53 ausgeführt werden, gut bekannt und werden hier nicht ausführlicher beschrieben. Eine Anordnung zum Auslesen und Einschreiben von Datenworten in Zeitlagenspeicher wird in dem US-Patent Nr.4,035,584 (J. W. Lurtz) ausführlich beschrieben.
- Das Abfragen und Signalisieren der Anschlußleitungen und Verbindungsleitungen (als Anschlußleitungsund Verbindungsleitungsdienste bezeichnet) wird von der Steuereinheit 17 bereitgestellt, die einen Signalprozessor 65 und eine digitale Diensteinheit 67 enthält. Der Signalprozessor 65 reduziert die Echtzeitbelastungsanforderung von Prozessor 66 durch Empfangen und Analysieren des Signalisierungabschnittes (Bit A bis G, Figur 3) von jedem auf Leitung 62' von Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten empfangenen Datenwort und durch Senden von Signalisierungsbit zu den Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten. Der Prozessor 66 liest den Status des jeweils ankommenden Kanals auf der zeitlich gemultiplex ten Leitung 62 vom Signalprozessor 65. Dieser Status, wie er vom Prozessor 66 der mit einem Kanal verbundenen Anschlußleitung oder Verbindungsleitung zugeordnet wird, zeigt den Status der Anschlußleitung oder Verbindungsleitung zu Zwecken der Verbindungsbearbeitung. Der Signalprozessor 65 sendet auch Signalisierungsinformationen. Signalisierungsbit werden vom Prozessor 66 zum Signalprozessor 65 mit Hinweisen über ihren Zielkanal auf der zeitlich gemultiplexten Leitung 63 weitergeleitet. Der Signalprozessor 65 steuert dann die Signalisierungs bit A bis G der Zielkanäle über den Weg 64, um Signahsierungsinformationen an die Anschluß- und Verbindungsleitungseinheiten zu senden.
- Eine digitale Diensteinheit 67 empfängt den PCM-Datenabschnitt jedes über Leitung 62' von den An schluß- und Verbindungsleitungseinheiten empfangenen Datenwortes, um PCM-Tonsignale von Teilnehmern und Verbindungsleitungen zu erfassen. Der Prozessor 66 liest periodisch die empfangenen Signalisierungsinformationen von der digitalen Diensteinheit 67 aus, um die Anschlußund Verbindungsleitungssignalisierung zu erfassen. Die digitale Diensteinheit 67 wird auch zum Senden von Tönen und Signalen im PCM-Format über ein Gatter 51 zu Teilnehmern und Verbindungsleitungen und über ein Gatter 52 zum Zeitvielfach 10 verwendet. Definitionen der Töne und Signale werden vom Prozessor 66 zu der digitalen Diensteinheit 67 gesendet, die Signale in geeigneten Kanälen plaziert.
- Der Primärmodus des Steuerinformationsaustausches umfaßt die übermittlung von Steuernachrichten von einer Ursprungs-Zeitlagenwechseleinheit durch das Zeitvielfach und die Steuerverteileinheit 31 und zurück zur Ziel- Zeitlagenwechseleinheit. Ein Kommunikations-Sekundärmodus wird ebenfalls verwendet, durch den Steuerinformationen hinsichtlich einer gegebenen Verbindung von der Ursprungs-Zeitlagenwechseleinheit unter Ausnutzung der dieser Verbindung zugewiesenen Zeitlage über das Zeitvielfach 10 zur Ziel-Zeitlagenwechseleinheit gesendet werden. Die E-Bit-Stelle des Datenwortes in der Zeitlage einer aktiven Verbindung wird für die Übertragung im Sekundärmodus verwendet. Es ist jedoch ersichtlich, daß bei diesem SekundärÜbertragungsmodus irgendeines oder alle der Signalisierungsbit verwendet werden könnten. Das E-Bit dient dem doppelten Zweck der Signalbestätigung während der Herstellung eines Weges durch das Zeitlagenvielfach 10 und der anhaltenden Wegdurchgangsprüfung während der Verbindung. Der Betrieb des E-Bit-Akkumulators 48 und der E-Bit-Prüfungsschaltung 192, die beim Ausführen dieses doppelten Zweckes über Leiter 193, 194 und 195 mit dem Prozessor 66 kommuniziert, wird in dem oben angeführten US-Patent Nr. 4 322 843 (Beuscher et. al.) ausführlich beschrieben.
- Mit Bezugnahme auf Figuren 1 bis 3 sammelt in der oben beschriebenen Anlage ein Koppelbaustein Signalisie rungsinformationen von den Teilnehmergeräten, z.B. 23 und/oder den Verbindungsleitungen, z.B. 44, und stellt in Zusammenarbeit mit der zentralen Steuerung 30 und anderen Koppelbausteinen Übertragungswege zu den anderen Teilnehmergeräten und Verbindungsleitungen her. Wenn die von einem Koppelbaustein empfangenen Rufsignalisierungsinformationen ein mit einem anderen Koppelbaustein verbundenes Teilnehmergerät bzw. verbundene Verbindungsleitung definiert, wird zum Teilnehmen der Verbindung von der zentralen Steuerung 30 ein Weg durch das Zeitvielfach 10 lokalisiert und hergestellt. Wenn empfangene Rufsignalisierungsinformationen eine Anschlußleitung oder eine Verbindungsleitung am gleichen Koppelbaustein definieren, wird ein Übertragungsweg im Koppelbaustein über Gatter 8 und 9 hergestellt (Figur 2).
- Die oben beschriebene Anlage stellt Fernmeldedienste unter Peripheneeinheiten (Anschlußleitungen und Verbindungsleitungen) bereit, die mit dem gleichen Koppelbaustein verbunden sind, und stellt einen Dienst unter Peripheneeinheiten an verschiedenen Koppelbausteinen über Verbindungen durch das Zeitvielfach 10 bereit. Sollte ein Koppelbaustein durch einen Ausfall seiner zeitlich gemultiplexten Verbindungsstrecken, z.B. 13 bis 16, durch einen Ausfall des Zeitvielfachs 10, einen Ausfall der Steuerverteileinheit 31 oder einen Ausfall der zentralen Steuerung 30 den Kontakt mit dem Zeitvielfach 10 verlieren, so kann eine Verbindung nur unter den mit dem gleichen Koppelbaustein verbundenen Anschlußleitungen und Verbindungsleitungen bereitgestellt werden. In einigen Situationen ist dieser begrenzte Dienst akzeptabel, doch stellt die Unfähigkeit, Anschlußleitungen und Verbindungsleitungen mit verschiedenen Koppelbausteinen zu verbinden, in den meisten Situationen eine ernsthafte Diensteinschränkung dar. Figuren 4 bis 6 stellen verbesserte Anlagen und neue Methoden des Betriebs dar, die vorteilhaf terweise mit der Peripherieseite der Vermittlungseinheiten verbundene Verbindungsleitungen verwenden, um Zweitwege zwischen Koppelbausteinen bereitzustellen, wenn die normalen Wege durch das Zeitvielfach 10 nicht zur Verfügung stehen. Figur 7 stellt eine neue Verbindungsverarbeitungsroutine dar, die ausgeführt wird, um aus den Anordnungen der Figuren 4 bis 6 einen Nutzen zu ziehen.
- Figur 4 stellt eine Zeitmultiplexdurchschaltungsanlage des in Figur 1 offenbarten Typs dar, und Bauteile mit der gleichen Bezugsziffer wie gleiche Bauteile in Figur 1 sind dieselben. Die in Figur 4 gezgigte Anlage umfaßt drei repräsentative Koppelbausteine 200 bis 202. Diese Koppelbausteine sind durch bidirektionale Koppelbaustein-Querleitungen 100, und 101 und 102 zusammengeschaltet. Die Verbindungsleitung 100 verbindet die Verbindungsleitungseinheit 42 des Koppelbausteins 202 mit der Verbindungsleitungseinheit 40 des Koppelbausteins 201, die Verbindungsleitung 101 verbindet die Verbindungsleitungseinheit 41 des Koppelbausteins 202 mit der Verbindungsleitungseinheit 103 des Koppelbausteins 200, und die Verbindungsleitung 102 verbindet die Verbindungsleitungseinheit 39 des Koppelbausteins 201 mit der Verbindungsleitungseinheit 104 des Koppelbausteins 200.
- Wie oben erörtert, speichert jeder Koppelbaustein in seinem Speicher 57 einen Hinweis auf seinen Status und den aller anderen Koppelbausteine hinsichtlich Inselbetriebes ab. Ein gegebener Koppelbaustein verwendet Koppelbaustein-Querleitungen, z.B. 100 bis 102, zur Leitwegführung, wenn er sich im Inselmodus befindet, oder wenn er von der zentralen Steuerung 30 dahingehend informiert worden ist, daß sich der Zielkoppelbaustein für eine ankommende Verbindung im Inselmodus befindet. Beim folgenden Beispiel wird angenommen, daß das Zeitvielfach ausgefallen ist und nicht in der Lage ist, Koppelbaustein-Zwischenverbindungen bereitzustellen. Der Ausfall der vom Zeitvielfach 10 bereitgestellten Steuernachricht- Verbindungsleitung wird von den Koppelbausteinen 200 bis 202 erfaßt, die den Inselbetriebsmodus beginnen. Im Inselmodus senden die Koppelbausteinsteuereinheiten, z.B. 18, nicht mehr länger Nachrichten an die anderen Steuereinheiten oder an die zentrale Steuerung 30 und übernehmen die Verantwortung für das Suchen des Ziels für jeden am Koppelbaustein empfangenen Ruf. In Weiterführung dieses Betriebsmodells unterhält jede Steuereinheit, z.B. 18, eine Umrechnungstabelle, die den jeder Teilnehmergeräterufnummer der Vermittlungsanlage zugeordneten Koppelbaustein und die Identitäten einer oder mehrerer, zum Verbinden mit anderen Teilnehmergeräten zu verwendenden Koppelbaustein-Querverbindungsleitungen identifiziert.
- Bei der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 wurde nach einer normalen Verbindungsverarbeitungsroutine zum Bestrafen von Verbindungen zwischen Koppelbausteinen durch das Zeitvielfach 10 vorgegangen. Wenn keine Zeitvielfachverbindung zur Verfügung stand, pflegte eine angeforderte Rufverbindung zwischen Koppelfeldern nicht zustande zu kommen. Figur 7 ist ein Flußdiagramm, das eine neue Verbindungsverarbeitungsroutine darstellt, die zum Verbinden von Koppelbausteinen über Verbindungsleitungen verwendet wird, die unter den periphären Verbindungsleitungseinheiten der Koppelbausteine verbunden sind. Die Vermittlungsanlage von Figur 4 wird gemäß der Ver bindungsverarbeitungsroutine von Figur 7 betrieben, die hinsichtlich einer beispielhaften Verbindung vom Teilnehmergerät 26 des Koppelbausteins 202 zum Teilnehmergerät 24 des Koppelbausteins 201 beschrieben wird.
- Die Steuereinheit 18 (Block 301, Figur 7) erfaßt durch im Hinblick auf Figuren 1 bis 3 beschriebene Mittel, wenn das Teilnehmergerät 26 sich anmeldet, und beginnt mit dem Sammeln der gewählten Ziffern. Gemäß dem vorliegenden Beispiel definieren die gewählten Ziffern das Teilnehmergerät 24 des Koppelbausteins 201. Nach dem Sammeln aller Ziffern (Block 302) geht die Verbindungsverarbeitungsroutine zu Block 303 weiter, wo der Koppelbausteinstatus überprüft wird und eine Entscheidung dahingehend getroffen wird, entweder die normale Leitweglenkung über das Zeitvielfach 10 oder die Umweglenkung über die Koppelbaustein-Querleitung zu verwenden. Um diese Entscheidung zu treffen, werden die in Speicher 57 (Figur 2) gespeicherten Statusinformationen ausgelesen. Wenn sich ein Koppelbaustein im Inselmodus befindet, wie dies im vorliegenden Beispiel der Fall ist, steht eine normale Wegermittlung durch das Zeitvielfach 10 nicht zur Verfügung, und der Leitwegführungsprozeß fährt vom Block 303 über Weg 304 zu Block 305 fort. Im Block 305 befragt die Steuereinheit 18 ihre Umrechnungstabelle in Speicher 57 (Figur 2) und bestimmt, daß die Verbindungsleitung 100 für den mit dem angewählten Teilnehmergerät 24 verbundenen Koppelbaustein 201 zur Verfügung steht. Dementsprechend belegt die Steuereinheit 18 die Verbindungsleitung 100 und geht daran, als Reaktion auf die ent sprechenden Bestätigungssignale vom Koppelbaustein 201 eine Darstellung der gewählten Ziffern auf der Verbindungsleitung 100 zu senden (Block 306). Der Koppelbaustein 202 stellt schließlich den Weg 205 zwischen dem Teilnehmergerät 26 und der Verbindungsleitung 100 her (Block 307).
- Unter gewisser Überlappung des Betriebs mit dem Koppelbaustein 202 beginnt der Koppelbaustein 201 ein in Figur 7 gezeigtes Verbindungsverarbeitungsprogramm als Reaktion auf die Belegung der Koppelbaustein-Querleitung 100 durch den Koppelbaustein 202. Der Koppelbaustein 201 vervollständigt die Rufeinleitung mit einem Bestätigungssignal (Block 301) und sammelt die Ziffern von der Verbindungsleitung 100 in Block 302. Die Verbindungsverarbeitungsroutine im Koppelbaustein 201 geht durch Block 303 zu Block 305 weiter, wo die Steuereinheit 17 ihre Umrechnungstabelle unter Verwendung der von der Verbindungsleitung 100 empfangenen Ziffern befragt und bestimmt, daß sie das Teilnehmergerät 24 darstellen. Der Koppelbaustein 201 meldet dies dann Teilnehmergerät 24 (Block 306) und stellt bei Antwort am Teilnehmergerät 24 den Weg 206 zwischen der Anschlußeinheit 20 und der Verbindungsleitungseinheit 40 her (Block 307). Das Teilnehmergerät 24 ist dann über den von Weg 205 durch die Zeitlagenwechseleinheit 12, die Verbindungsleitung 100 und den Weg 206 durch die Zeitlagenwechseleinheit 11 bereitgestellten Weg mit dem Teilnehmergerät 26 verbunden. Bei diesem Weg handelt es sich um einen Zweitweg zu dem (im vorliegenden Beispiel) nicht zur Verfügung stehenden Weg durch das Zeitvielfach 10, der im Block 308 (Figur 7) hergestellt worden wäre, wenn nicht im Block 303 die Leitweglenkung über die Verbindungsleitung ausgewählt worden wäre.
- Zur vollständigen Verbindbarkeit enthält die in Figur 4 gezeigte Anordnung zwischen jedem Paar von Koppelbausteinen mindestens eine Verbindungsleitung. Dies führt zu N(N-1)/2 zusammenschaltenden Verbindungsleitungen, wobei N die Zahl von Koppelbausteinen darstellt. Mit Anstieg der Zahl von Koppelbausteinen wird die Zahl an zusammenschaltenden Verbindungsleitungen so groß, daß eine vollständig zusammengeschaltete Anlage der in Figur 4 gezeigten Art möglicherweise nicht wünschenswert ist.
- Figur 5 zeigt eine Ausführungsform, in der die Zahl von zusammenschaltenden Verbindungsleitungen erheblich unter N(N-1)/2 reduziert worden ist. In Figur 5 wird der Koppelbaustein 201 als eine Zwischenmodul- Verbindungsleitungs-Koppeleinrichtung verwendet und über eine Verbindungsleitung 105 mit einem Koppelbaustein 202 und über eine Verbindungsleitung 106 mit dem Koppelbaustein 200 verbunden. Die Zwischenmodul-Verbindungsleitungs-Koppeleinrichtung stellt zwischen den Koppelbausteinen, z.B. 200 und 202, Verbindung über auswählbare Verbindungsleitungen bereit.
- Im folgenden Beispiel befinden sich alle Koppelbausteine 200 bis 202 im Inselmodus, und das Teilnehmergerät 26 des Koppelbausteins 202 wünscht eine Verbindung mit dem Teilnehmergerät 108 des Koppelbausteins 200. Alle Koppelbausteine 200 bis 202 führen eine Verbindungsverarbeitung gemäß dem Flußdiagramm von Figur 7 durch. Der Koppelbaustein 202 erfaßt die Rufeinleitung durch das Teilnehmergerät 26 und bestimmt aus den gewählten Ziffern, daß die Verbindungsleitung 105 zum Fortschalten einer Verbindung in Richtung auf das Teilnehmergerät 108 verwendet werden kann. Der Koppelbaustein 202 stellt dann einen Weg 207 zwischen dem Teilnehmergerät 26 und der Verbindungsleitung 105 her und sendet die gewählte Nummer auf der Koppelbaustein-Querleitung 105. Der Koppelbaustein 201 empfängt die Ziffern auf der Verbindungsleitung 105 und bestimmt aus seiner Umrechnungstabelle, daß das Teilnehmergerät 108 auf der Verbindungsleitung 106 zum Koppelbaustein 200 erreicht werden kann. Der Koppelbaustein 201 stellt dann den Weg 208 zwischen der Verbindungsleitung 105 und der Verbindungsleitung 106 her und sendet die ursprünglich von dem Teilnehmergerät 26 gewählte Nummer auf der Verbindungsleitung 106. Der Koppelbaustein 200 empfängt die Nummer auf der Verbindungsleitung 106 und identifiziert durch Verwendung seiner Umrechnungstabelle das Teilnehmergerät 108 als das Verbindungsziel. Der Koppelbaustein 200 meldet dies dem Teilnehmergerät 108 und stellt einen Weg 209 zwischen dem Teilnehmergerät 108 und der Verbindungsleitung 106 her, wenn der Teilnehmer am Teilnehmergerät 108 antwortet. Zwischen dem angerufenen Teilnehmer 108 und dem anrufenden Teilnehmer 26 besteht ein aus dem Weg 209, der Verbin dungsleitung 106, dem Weg 208, der Verbindungsleitung 105 und dem Weg 207 bestehender Weg.
- Die Anordnung von Figur 5 erfordert weniger Koppelbaustein-Querleitungen als die von Figur 41 um Zweitwege zwischen Koppelbausteinen bereitzustellen. Die Koppelbaustein-Querleitungen jedoch müssen ständigen Dienst empfangen, z.B. Abfragen und Signalisieren, und das, obwohl sie unregelmäßig verwendet werden. Im allgemeinen sinkt dadurch die Zahl an Teilnehmerleitungen und/oder Amtsverbindungsleitungen, die bedient werden können, wodurch die Gesamtkosten einer Vermittlungsanlage gegebener Größe ansteigen.
- Figur 6 stellt eine Anordnung dar, die die mit einer Vermittlungsanlage bereitgestellten normalen Vermittlungsanlagen- (Endstellen-) Querleitungen für Zweitwege zwischen Koppelbausteinen verwendet. Bei diesen zum Bedienen dieser Verbindungsleitungen aufgewendeten Betriebsunkosten handelt es sich um die normalen Betriebsunkosten der Vermittlungsanlage, wenn sie für Verbindungen mit anderen Vermittlungsanlagen verwendet werden. Im Katastrophenfall stellt sich heraus, daß die Betriebsunkosten, die dafür aufgewendet werden, diese Verbindungsleitungen zu bedienen, damit sie Zweitwege zwischen Koppelbausteinen bereitstellen, akzeptabel sind.
- In Figur 6 wird jeder der Koppelbausteine 200 bis 202 einer ersten Vermittlungsanlage, Vermittlungsanlage 1, jeweils durch eine Amtsverbindungsleitung 109 bis 111 mit einer zweiten Vermittlungsanlage, Vermittlungsanlage II, verbunden. Bei der Vermittlungsanlage II handelt es sich um eine Endstellenvermittlungsanlage, die Verbindungsleitungen von anderen Vermittlungsanlagen empfängt und Wege zu Teilnehmern, z.B. 220 und 221, herstellt, die dadurch bedient werden, und zu Verbindungsleitungen, z.B. 222, zu anderen Vermittlungsanlagen. Endstellen nach dem Stand der Technik umfassen eine Umrechnungstabelle, die Umrechnungsinformationen für die Herstellung von Verbindungen zu Teilnehmergeräten, z.B. 220 und 221, und zu anderen Vermittlungsstellen über die Verbindungsleitungen 222 enthält. Bei der vorliegenden Ausführungsform enthält die Vermittlungsanlage II eine Umrechnungstabelle 223, die die Informationen der Umrechnungstabellen nach dem Stand der Technik als auch Informationen enthält, die zum Umrechnen der Rufnummern der Teilnehmergeräte der Vermittlungsanlage 1 erforderlich sind. Das heißt, daß die Umrechnungstabelle 223 Informationen enthält, die eine Verbindungsleitung, z.B. 109, zu dem Koppelbaustein jedes Verbindungsziels bei der Vermittlungsanlage I definieren. Die Vermittlungsanlage II reagiert auf Eingangsreize, um Verbindungen fortzuschalten, und kann zum Beispiel die gleiche Art von Anlage darstellen, wie sie in Figur 1 gezeigt ist. Ein Steuergerät 224 empfängt Signalisierungsinformationen auf einer ankommenden Verbindungsleitung, z.B. 110, identifiziert als Reaktion auf die empfangenen Signalisierungsinformationen ein Teilnehmergerät, z.B. 221, oder eine Verbindungsleitung, z.B. 222, und verbindet die ankommende Verbindungsleitung mit der identifizierten Verbindungsleitung oder dem Teilnehmer. Wenn das Steuergerät 224 eine Verbindungsleitung identifiziert, werden die das Verbindungsziel identifizierenden Signalisierungsinformationen auf der identifizierten Verbindungsleitung gesendet.
- Beim folgenden Beispiel wird angenommen, daß die Koppelbausteine 201 und 202 im Inselmodus betrieben werden. Zunächst meldet sich das Teilnehmergerät 24 an, und die Rufnummer des Teilnehmergeräts 26 wird gewählt. Da sich der Koppelbaustein 201 im Inselmodus befindet, rechnet er die gewählte Nummer durch Befragen seines Speichers 57 (Figur 2) um und bestimmt, daß die Verbind ungsleitung 110 zum Fortschalten der Verbindung verwendet werden sollte. Der Koppelbaustein 201 sendet die gewählten Ziffern auf der Verbindungsleitung 110, die normalerweise zum Herstellen von Verbindungen zu anderen Vermittlungsanlagen verwendet wird, und stellt zwischen dem Teilnehmergerät 24 und der Verbindungsleitung 110 einen Weg 210 her. Das Steuergerät 224 der Vermittlungsanlage II empfängt die gewählten Ziffern auf der Verbindungsleitung 110 und befragt die Umrechnungstabelle 223, um eine Verbindungsleitung zum Koppelbaustein des Verbindungsziels zu identifizieren. Die Umrechnungstabelle 223 zeigt an, daß die Verbindungsleitung 111 verwendet werden sollte, und das Steuergerät 224 verbindet als Reaktion darauf die Verbindungsleitung 110 über einen Übertragungsweg 211 mit der Verbindungsleitung 111 und sendet die das Verbindungsziel definierenden Signalisierungsinformationen auf der Verbindungsleitung 111 zum Koppelbaustein 202. Der Koppelbaustein 202 empfängt die gewählten Ziffern und stellt als Reaktion darauf einen Weg 212 zwischen der Verbindungsleitung 111 und dem angewählten Teilnehmergerät 26 her.
- Die Anordnung von Figur 6 wird auch dazu verwendet, "normale" Vermittlungsanlagen-Querverbindungen unter Verwendung der gleichen Verbindungsleitungen herzustellen, wie sie zum Bereitstellen von Zweitwegen zwischen Koppelbausteinen verwendet werden. Wenn ein Teilnehmergerät 108 der Vermittlungsanlage I die Nummer des Teilnehmergeräts 220 der Vermittlungsanlage II wählt, stellt der Koppelbaustein 200 einen Weg 213 zwischen dem Teilnehmergerät 108 und der Verbindungsleitung 109 zur Vermittlungsanlage II her und sendet auf der Verbindungsleitung 109 das Teilnehmergerät 220 identifizierende Signalisierungsinformationen. Das Steuergerät 224 empfängt die Rufsignalisierungsinformationen von der Verbindungsleitung 109 und rechnet die empfangenen Informationen unter Verwendung der Umrechnungstabelle 223 um. Das Steuergerät 224 steuert dann Vermittlungsanlage II dahingehend, einen Weg 214 zwischen der Verbindungsleitung 109 und dem Teilnehmergerät 220 herzustellen. In den vorausgegangenen Beispielen befinden sich alle Koppelbausteine im Inselmodus. Es ist möglich, daß einige, jedoch weniger als alle, der zur Verbindung erforderlichen Koppelbausteine sich im Inselmodus befinden und andere Koppelbausteine immer noch Verbindungswege durch das Zeitvielfach 10 einsetzen. Wenn sich zum Beispiel der Koppelbaustein 202 (Figur 5) im Inselmodus befindet und eine Verbindung mit einem Teilnehmer 108 am Koppelbaustein 200 wünscht, wird unter Verwendung des mit Bezug auf Figur 5 erörterten Weges, der aus dem Weg 207 und der Verbindungsleitung 105 besteht, ein erster Weg zum Koppelbaustein 201 hergestellt. Der Koppelbaustein 201 empfängt die Ziffern auf der Verbindungsleitung 105, und stellt, da er sich nicht im Inselmodus befindet, einen Weg zum Koppelbaustein 200 über das Zeitvielfach 10 im Normalmodus her. Das heißt, der Koppelbaustein 201 kommuniziert mit der zentralen Steuerung 30 und arbeitet mit ihr zusammen, um über das Zeitvielfach 10 einen Weg zum Koppelbaustein 200 herzustellen. Koppelbaustein 200 stellt dann den Weg vom Zeitvielfach 10 zum Teilnehmergerät 108 fertig.
- Wenn ein angerufener Teilnehmer mit einem Koppelbaustein verbunden wird, der sich im Inselmodus befindet, und der anrufende Koppelbaustein sich nicht im Inselmodus befindet, wird vom anrufenden Koppelbaustein eine Leit weglenkung über Verbindungsleitungen eingesetzt. In dieser Situation informiert die zentrale Steuerung 30 weiterhin alle Koppelbausteine über diejenigen Koppelbausteine, die sich im Inselmodus befinden, so daß im Block 303 von Figur 7 die richtigen Entscheidungen hinsichtlich Leitweglenkung getroffen werden.
- Die Entscheidung, eine Leitweglenkung über Verbindungsleitungen zu verwenden, kann auch aus anderen Gründen als dem Inselbetrieb der Koppelbausteine getroffen werden. In bestimmten Situationen, wie zum Beispiel der Leistung des Zeitvielfachs 10, kann es wünschenswert sein, den Verkehr durch das Zeitvielfach zu beschränken, wenn eine Verbindungsleitung zum angewählten Ziel zur Verfügung steht. Somit wird eine Koppelbausteinprozedur verwendet, die beispielsweise eine von jeweils vier Verbindungen zwischen vorbestimmten Koppelbausteinen über eine Verbindungsleitung anstatt durch das Zeitvielfach 10 leitet.
- Figur 8 stellt eine Ausführungsform dar, die ausgebildet worden ist, um die Echtzeitbelastung der Steuereinheiten, z.B. 17, die die mit anderen Koppelbausteinen verbundenen Verbindungsleitungen bedienen, zu reduzieren. In der Ausführungsform von Figur 8 sind zwei Arten von Verbindungsleitungen vorgesehen. Die erste Art besteht aus Amtsverbindungsleitungen, die durch die Verbindungsleitungen 43 bis 46 dargestellt sind, die mit anderen Vermittlungsanlagen verbunden sind. Die zweite Art besteht aus den Verbindungsleitungen 114 bis 116 zu anderen Koppelbausteinen der Vermittlungsanlage. Verbin dungsleitungen, z.B. 115, zu anderen Koppelbausteinen der gleichen Vermittlungsanlage werden hier als Koppelbaustein-Querleitungen bezeichnet. Die Koppelbaustein- Querleitungen werden zum Fortschalten von Verbindungen zwischen Koppelbausteinen verwendet, wenn keine Wege durch das Zeitvielfach 10 zur Verfügung stehen. Bei normalem Betrieb, wenn Übertragungswege durch das Zeitvielfach 10 zur Verfügung stehen, sind die Koppelbaustein-Querleitungen nicht aktiv, und Verbindungsleitungsdienste, wie zum Beispiel Abfragen und Signalisieren, werden für sie nicht bereitgestellt. Den Amtsverbindungsleitungen jedoch werden Verbindungsleitungsdienste bereitgestellt, so daß Verbindungen zu anderen Vermittlungsstellen hergestellt werden können. In der folgenden Beschreibung werden Verbindungsleitungen, die Verbin dungsleitungsdienste empfangen, als aktive Verbindungsleitungen bezeichnet, und Verbindungsleitungen, die keine Verbindungsleitungsdienste empfangen, werden als nichtaktive Verbindungsleitungen bezeichnet. Die Verwendung von Koppelbaustein-Querleitungen wird später noch erörtert.
- Bei normalem Betrieb, wenn Verbindungswege durch das Zeitvielfach 10 zur Verfügung stehen, werden nur Teilnehmeranschluß 23 bis 26 und Verbindungsleitungen 43 bis 46 zu anderen Vermittlungsanlagen durch die Multiplexeinheit 60 mit Kanälen in der Zeitlagenwechseleinheit, z.B. 11, verbunden. Dadurch können Verbindungsleitungsdienste, wie zum Beispiel Abfragen und Signalisieren, durch die Steuereinheit 17 den Amtsverbindungsleitungen bereitgestellt werden, deren Nutzung erwartet wird, ohne Steuereinheits-Betriebsmittel für Verbindungsleitungen auszugeben, wie zum Beispiel Koppelbaustein- Querleitungen, deren Nutzung nicht erwartet wird. Wenn Ereignisse, wie zum Beispiel der Ausfall eines Zeitvielfachs 10, die Verwendung von Koppelbaustein-Querleitungen für Verbindungen wünschenswert machen, konfiguriert die Anlage die Verbindungsmuster der Multiplexeinheit 60 und der Demultiplexeinheit 61 von neuem, um den Koppelbaustein- Querleitungen Verbindungsleitungsdienste bereitzustellen. Die Koppelbaustein-Querleitungen werden dann für Zweitwege verwendet.
- Wie oben erörtert, werden Steuernachrichten zwischen den Steuereinheiten, z.B. 17 und 18, und der zentralen Steuerung 30 dazu verwendet, die Nichtverfügbarkeit des Zeitvielfachs 10 für Verbindungen zwischen Koppelbausteinen zu erfassen. Wenn die Nichtverfügbarkeit von einem Koppelbaustein erfaßt ist, so konfiguriert dieser Koppelbaustein sich von neuem, um den angeschlossenen Koppelbaustein-Querleitungen Verbindungsleitungsdienste bereitzustellen. Figur 10 ist ein Flußdiagramm des Neukonf igurierungsverfahrens, das von einem Koppelbaustein verwendet wird, der entdeckt, daß er das Zeitvielfach 10 nicht zum Fortschalten von Verbindungen verwenden kann. Die Nichtverfügbarkeit des Zeitvielfachs wird zuerst im Block 320 dadurch festgestellt, daß von der zentralen Steuerung 30, wie oben erörtert, keine Steuernachrichten empfangen werden. Dies führt zum Inselmodus des erfassenden Koppelbausteins, wobei allen der Koppelbaustein-Querleitungen, z.B. 115, Verbindungsleitungsdienste bereitgestellt werden. Nach der Ausführung von Block 320 geht ein Koppelbaust ein zu Block 321 weiter, wo die zur Verfügung stehenden Koppelbaustein-Querleitungen identifizierende Informationen aus dem Speicher 57 ausgelesen und in den RAM 71 einge schrieben werden, um die Verbindungen von Koppelbaustein- Querleitungen zu Kanälen auf den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 zu definieren. Im Block 322 werden dann die digitale Diensteeinheit 67 und der Signaiprozessor 65 vom Prozessor 66 dazu benutzt, den Koppelbaustein Querleitungenverbindungsleitungsdienstebereitzustellen. Wie zuvor erörtert, werden, wenn die zentrale Steuerung 30 erfaßt, daß auf einen Koppelbaustein über das Zeitvielfach 10 nicht zugegriffen werden kann, Steuernachrichten zu den anderen Koppelbausteinen gesen det, die sie über die Nichtverfügbarkeit des Zeitvielfache 10 zur Verbindung mit dem unzugänglichen Koppelbaustein informieren. Die zentrale Steuerung 30 enthält in ihrer Datenbank Informationen, die die Koppelbaustein- Querleitungen zwischen allen Koppelbausteinen identifizieren. Wenn die zentrale Steuerung 30 einen unzugänglichen Koppelbaustein erfaßt, sendet sie an jeden anderen Koppelbaustein eine Nachricht, die auf die Nichtverfügbarkeit hinweist und die Koppelbaustein-Querleitungen zwischen dem unzugänglichen Koppelbaustein und dem die Nachricht empfangenden Koppelbaustein identifiziert. Diese Nachricht wird von einem Koppelbaustein im Block 330 (Figur 11) empfangen. Der empfangende Koppelbaustein reagiert auf die Nichtverfügbarkeitsnachricht durch Beladen des RAM 71 mit Informationen, um jede von der Nachricht von der zentralen Steuerung 30 identifizierte Koppelbaustein-Querleitung mit den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 zu verbinden (Block 331). Die neu angeschlossenen Verbindungsleitungen werden dann, wie oben erörtert, bedient (Block 332). In der vorliegenden Ausführungsform werden Verbindungsleitungsdienste allen Verbindungsleitungen bereitgestellt (sowohl Koppelbaustein-Querleitungen als auch Amtsverbindungsleitungen), die mit einem Kanal auf den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 verbunden sind. Durch den Anschluß einer Verbindungsleitung an Kanäle auf den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 wird auch das Durchschalten von Informationen zu und von dieser Verbindungsleitung durch die Zeitlagenwechseleinheit, z.B. 11, ermöglicht.
- Figur 9 stellt eine Zeitmultiplexdurchschaltungsanlage des in Figur 1 offenbarten Typs dar, und Bauteile mit der gleichen Bezugsziffer wie gleiche Bauteile in Figur 1 sind dieselben. Die in Figur 9 gezeigte Anlage umfaßt drei repräsentative Koppelbausteine 200 bis 202. Diese Koppelbausteine sind durch bidirektionale Koppelbaustein-Querleitungen 114, 115 und 116 zusammengeschaltet. Die Verbindungsleitung 114 verbindet die Verbindungsleitungseinheit 113 des Koppelbausteins 202 mit der Verbindungsleitungseinheit 103 des Koppelbausteins 200, die Verbindungsleitung 115 verbindet die Verbindungsleitungseinheit 112 des Koppelbausteins 202 mit der Verbindungsleitungseinheit 111 des Koppelbausteins 201, und die Verbindungsleitung 116 verbindet die Verbindungsleitungs einheit 110 des Koppelbausteins 201 mit der Verbindungsleitungseinheit 104 des Koppelbausteins 200.
- In Figur 9 werden lediglich die Koppelbaustein- Querleitungen 114 bis 116 und ihre zugeordneten Verbindungsleitungseinheiten gezeigt. Zu Anfang steht das Zeitvielfach 10 für Verbindungen zwischen allen Koppelbausteinen zur Verfügung, und alle Verbindungsleitungen 114 bis 116 sind nichtaktiv. Das heißt, sie sind nicht mit den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 (Figur 2) irgendeiner Zeitlagenwechseleinheit 11 verbun den und empfangen dementsprechend keine Verbindungsleitungsdienste. Die Steuereinheit jedes Koppelbausteins 200 bis 202 sendet Nachrichten periodisch an die zentrale Steuerung 30, um die fortdauernde Verfügbarkeit des Zeitvielfachs 10 zu bestimmen. Die zentrale Steuerung 30 reagiert auf jede empfangene Nachricht, so daß die Koppelbausteine über die fortdauernde Verfügbarkeit Bescheid wissen.
- Angenommen, ein völliger Ausfall der die Koppelbausteine 201 mit dem Zeitvielfach 10 verbindenden, zeitlich gemultiplexten Leitungen 13 bis 16 tritt ein. In diesem Fall empfängt die zentrale Steuerung 30 keine Nachrichten mehr vom Koppelbaustein 201, und der Koppelbaustein 201 empfängt keine Antwortnachrichten mehr von der zentralen Steuerung 30. Die Steuereinheit 17 des Koppelbausteins 201 erfaßt die Abwesenheit von Nachrichten von der zentralen Steuerung 30 und führt die zuvor beschriebene Folge von Figur 5 aus, um alle ihre Koppelbaustein-Querleitungen zu aktivieren, indem sie sie mit den zeitlich gemultiplexten Leitungen 62 und 63 der zeitlagenwechseleinheit 11 verbindet. Somit werden den Verbindungsleitungen 115 und 116 beim Koppelbaustein 201 Verbindungsleitungsdienste bereitgestellt.
- Die zentrale Steuerung 30 erfaßt die Abwesenheit von Nachrichten vom Koppelbaustein 201 und bestimmt, daß der Koppelbaustein 201 nicht über das Zeitvielfach 10 kommunizieren kann, das heißt, er befindet sich im Inselmodus. Die zentrale Steuerung 30 durchsucht dann ihren Speicher, um zu bestimmen, welche Koppelbaustein- Querleitungen, z.B. 114 bis 116, zum Kommunizieren zwischen dem Koppelbaustein 201 und den anderen Koppelbausteinen 200 und 202 der Anlage verwendet werden können. Bei dieser Suche werden die Verbindungsleitung 115 zum Koppelbaustein 202 und die Verbindungsleitung 116 zum Koppelbaustein 200 gefunden. Nichtverfügbarkeitsnachrichten werden dann von der zentralen Steuerung 30 zu dem die Verbindungsleitung 115 identifizierenden Koppelbaustein 202 und zu dem die Verbindungsleitung 116 identifizierenden Koppelbaustein 200 gesendet. Als Reaktion darauf gehen die Koppelbausteine 200 und 202 nach den in Bezug auf Figur 11 beschriebenen Prozeduren vor, um der Verbindungsleitung 116 bzw. 115 Verbindungsleitungsdienste bereitzustellen. In Figur 9 enthalten die mit neuaktivierten Verbindungsleitungen 115 und 116 verbundenen Verbindungsleitungseinheiten 104, 110, 111 und 112 in der oberen linken Ecke ein dunkles Dreieck, um darzustellen, daß sie Verbindungsleitungsdienste empfangen.
- Figur 12 ist ein Flußdiagramm der in der Ausführungsform von Figur 9 von allen Koppelbausteinen, z.B. 202, bei der Herstellung von Verbindungen ausgeführten Prozeduren. Die Vermittlungsanlage von Figur 9 arbeitet gemäß der Verbindungsverarbeitungsroutine von Figur 12, die im Hinblick auf einen beispielhaften Anruf vom Teilnehmergerät 26 des Koppelbausteins 202 zum Teilnehmergerät 24 des Koppelbausteins 201 beschrieben wird.
- Die Steuereinheit 18 (Block 301, Figur 12) erfaßt durch im Hinblick auf Figuren 1 bis 3 beschriebenen Mittel, wenn das Teilnehmergerät 26 sich anmeldet, und beginnt mit dem Sammeln der gewählten Ziffern. Gemäß dem vorliegenden Beispiel definieren die gewählten Ziffern das Teilnehmergerät 24 des Koppelbausteins 201. Nach dem Sammeln aller Ziffern (Block 302) geht die Verbindungsverarbeitungsroutine zu Block 312 weiter, wo der Koppelbausteinstatus überprüft wird und eine Entscheidung dahingehend getroffen wird, die normale Leitweglenkung über das Zeitvielfach oder die Umweglenkung über die Koppelbaustein-Querleitung zu verwenden. Um diese Entscheidung zu treffen, werden die in Speicher 57 (Figur 2) gespeicherten Informationen ausgelesen. Wenn sich, wie im vorliegenden Beispiel, ein Koppelbaustein, z.B. 202, nicht im Inselmodus befindet, geht der Leitweglenkungsprozeß von Block 312 über Weg 311 zu Block 309 weiter. Im Block 309 sendet die Steuereinheit 18 eine die angerufene Nummer bei Koppelbaustein 201 identifizierende Steuernachricht an die zentrale Steuerung 30. Da beim gegenwärtigen Beispiel der Koppelbaustein 201 über das Zeitveilfach 10 nicht zur Verfügung steht, sendet die zentrale Steuerung 30 an die Steuereinheit 18 eine Nachricht zurück, die identifiziert, daß die neu aktivierte Koppelbaustein-Querleitung 115 zum Herstellen der Verbindung verwendet werden soll. Als Reaktion auf diese Nachricht von der zentralen Steuerung 30 erkennt die Steuereinheit 18 im Block 310, daß die Koppelbaustein-Querleitung 115 zum Herstellen der Verbindung verwendet werden soll, und geht zu Block 306 weiter (hätte eine Verbindung über das Zeitvielfach 10 zur Verfügung gestanden, so wäre der Koppelbaustein 202 zu Block 308 weitergegangen, wo ein festgelegter Weg über das Zeitvielfach 10 verwendet worden wäre). Im Block 306 belegt die Steuereinheit 18 die Verbindungsleitung 115, die gegenwärtig abfragende und signalisierende Verbindungsleitungsdienste vom Koppelbaustein 202 empfängt, und geht daran, als Reaktion auf die entsprechenden Bestätigungssignale vom Koppelbaustein 201 Darstellungen der gewählten Ziffern auf der Verbindungsleitung 115 zu senden. Der Koppelbaustein 202 stellt schließlich den Weg 205 zwischen dem Teilnehmergerät 26 und der Verbindungsleitung 115 her (Block 307). Der hergestellte Weg besteht, wie zuvor erörtert, aus der Empfangs-Zeitlagenwechseleinheit 50, den Gattern 8 und 9 und der Sende-Zeitlagenwechseleinheit 53.
- Unter gewisser Überlappung des Betriebs mit dem Koppelbaustein 202 beginnt der Koppelbaustein 201 ein wie in Figur 12 gezeigtes Verbindungsverarbeitungsprogramm als Reaktion auf die Belegung der Verbindungsleitung 115 durch den Koppelbaustein 202. Der Koppelbaustein 201 vervollständigt die Rufeinleitung mit Bestätigungssig nalen (Block 301) und sammelt die Ziffern von der Verbindungsleitung 115 in Block 302. Die Verbindungsverarbeitungsroutine im Koppelbaustein 201 bestimmt aus den Statusinformationen in seinem Speicher 57 (Figur 2), daß er sich im Inselmodus befindet (Block 312), und geht über Weg 304 zu Block 305 weiter. Die Steuereinheit 17 befragt unter Verwendung der von der Verbindungsleitung 115 empfangenen Ziffern ihre Umrechnungstabelle (Block 305) und bestimmt, daß sie das Teilnehmergerät 24 darstellen. Der Koppelbaustein 201 meldet dies dann dem Teilnehmergerät 24 (Block 306) und stellt bei Antwort am Teilnehmergerät 24 den Weg 206 zwischen der Anschlußeinheit und der Verbindungsleitung 115 (Block 307) her. Das Teilnehmergerät 24 ist dann über den von Weg 205 durch die Zeitlagenwechseleinheit 12, die Verbindungsleitung 115 und den Weg 206 durch die Zeitlagenwechseleinheit 11 bereitgestellten Weg mit dem Teilnehmergerät 26 verbunden. Bei diesem Weg handelt es sich um einen Zweitweg zu dem (im vorliegenden Beispiel) nicht zur Verfügung stehenden Weg durch das Zeitvielfach 10.
Claims (6)
1. Fernmeldevermittlungsanlage zum Fortschalten von
Rufverbindungen, mit folgendem:
mehreren Vermittlungseinheiten (200, 201, 202),
die jeweils mehrere auftretende Anschlüsse und mehrere
auftretende Leitungen umfassen, um die auftretenden An-
Schlüsse und Leitungen selektiv mit einem zentralen
Verbindungsmittel (10) zu verbinden;
dem zentralen Verbindungsmittel (10), das mit den
mehreren Vermittlungseinheiten verbunden ist und mit den
Vermittlungseinheiten zusammenwirkt, um die
Vermittlungseinheiten zum Fortschalten von Rufverbindungen zwischen
einzelnen der auftretenden Leitungen an verschiedenen der
Vermittlungseinheiten selektiv zusammenzuschalten; und
einer alternativen Anordnung (205, 206), die bei
Nichtverfügbarkeit des zentralen Verbindungsmittels (10),
um die erste Vermittlungseinheit (201) mit der zweiten
Vermittlungseinheit (202) zu verbinden, dahingehend
wirkt, einen ersten (24) der auftretenden Anschlüsse an
einer ersten der Vermittlungseinheiten (201) mit einem
zweiten (26) der auftretenden Anschlüsse an einer zweiten
der Vermittlungseinheiten (202) zu verbinden,
wobei die alternative Anordnung gekennzeichnet
ist durch:
Steuermittel (17, 11, 40) in der ersten
Vermittlungseinheit (201) zum Fortschalten einer Rufverbindung
von dem ersten auftretenden Anschluß (24) zu einer
vorbestimmten der auftretenden Leitungen an der ersten
Vermittlungseinheit (201);
ein Mittel (100) zum Verbinden der vorbestimmten
einen auftretenden Leitung an der ersten
Vermittlungseinheit (201) mit einer vorbestimmten der auftretenden
Leitungen (TU 42) an der zweiten Vermittlungseinheit
(202); und
wobei die Steuermittel folgendes umfassen:
ein Mittel (17) zum Empfangen von
Rufsignalisierungsinformationen, die den zweiten auftretenden
Anschluß (26) definieren, von dem ersten auftretenden
Anschluß (24) an der ersten Vermittlungseinheit (24); und
auf die Rufsignalisierungsinformationen
reagierende Mittel (17, 11, 40) zum Senden von den
zweiten auftretenden Anschluß (26) definierenden
Leitungssignalisierungsinformationen auf dem
Verbindungsmittel (100) und zum Fortschalten der
Rufverbindung zu der zweiten Vermittlungseinheit (202)
wodurch die zweite Vermittlungseinheit (202) bei
Empfang der über das Verbindungsmittel (100)
fortgeschalteten Rufverbindung die Rufverbindung als Leitungseingang
bearbeiten kann.
2. Anlage nach Anspruch 1, wobei das
Verbindungemittel ein eine selektive Modulguerverbindung
bereitstellendes zwischengeschaltetes Vermittlungsmittel
(105, 106) mit mindestens zwei zusätzlichen auftretenden
Leitungen zum Zusammenschalten der zwei zusätzlichen
auftretenden Leitungen
und Mittel zum Verbinden jeder der vorbestimmten
auftretenden Leitungen an der ersten und der zweiten
Vermittlungseinheit mit einer der zwei zusätzlich
auftretenden Leitungen umfaßt.
3. Anlage nach Anspruch 2, wobei das
zwischengeschaltete Vermittlungumittel eine dritte (200) der
mehreren Vermittlungseinheiten umfaßt.
4. Anlage nach Anspruch 4, wobei das
zwischengeschaltete Vermittlungsmittel eine zusätzliche
Fernmeldevermittlungsanlage mit zweiten mehreren
Vermittlungseinheiten umfaßt und über auftretende Leitungen an
mindestens einer ihrer Vermittlungseinheiten durch eine
erste Leitung mit der vorbestimmten einen auftretenden
Leitung an der ersten Vermittlungseinheit und durch eine
zweite Leitung mit der vorbestimmten einen auftretenden
Leitung an der zweiten Vermittlungseinheit verbunden ist,
wobei die zusätzliche Fernmeldevermittlungsanlage auf
Leitungssignalisierungsinformationen zum Verbinden der
ersten und zweiten Leitung reagiert.
5. Anlage nach Anspruch 1, wobei die zweite
Vermittlungseinheit weiterhin auf die an der vorbestimmten
auftretenden Leitung an der zweiten Vermittlungseinheit
über das Verbindungsmittel empfangene
Leitungssignalisierungsinformationen
reagierende Mittel zum Verbinden
der zweiten auftretenden Leitung mit dem
Verbindungsmittel umfaßt.
6. Anlage nach Anspruch 1, die weiterhin umfaßt:
ein Mittel zum Erfassen der Nichtverfügbarkeit
des zentralen Verbindungsmittels (10) zum Fortschalten
von Verbindungen zwischen der ersten und der zweiten
Vermittlungseinheit; und
ein auf das Erfassungsmittel reagierendes Mittel
zum Bereitstellen von Leitungsdiensten an der
vorbestimmten einen auftretenden Leitung an der ersten
Vermittlungseinheit und an der vorbestimmten einen
auftretenden Leitung an der zweiten Vermittlungseinheit
nach der Erfassung der Nichtverfügbarkeit des zentralen
Verbindungsmittels (10) zum Verbinden der ersten
Vermittlungseinheit und der zweiten Vermittlungseinheit.
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