DE69008596T2 - Unterirdischer Verbindungskasten. - Google Patents
Unterirdischer Verbindungskasten.Info
- Publication number
- DE69008596T2 DE69008596T2 DE69008596T DE69008596T DE69008596T2 DE 69008596 T2 DE69008596 T2 DE 69008596T2 DE 69008596 T DE69008596 T DE 69008596T DE 69008596 T DE69008596 T DE 69008596T DE 69008596 T2 DE69008596 T2 DE 69008596T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- main body
- junction box
- box according
- head part
- flange
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 20
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims 1
- 239000004567 concrete Substances 0.000 abstract description 10
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 abstract 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 5
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 3
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000009933 burial Methods 0.000 description 1
- 239000011083 cement mortar Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/10—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole
Landscapes
- Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
- Connection Or Junction Boxes (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eingegrabene Verbindungskästen.
- Es gibt vielerlei Formen öffentlicher Versorgungsnetze und anderer Kabelnetze, bei denen Kabel unterirdisch zwischen einer Ansammlung von Gebäuden verlegt sind. Solche Kabel können beispielsweise Starkstromkabel, Telefonkabel und Fernsehkabel sein; im Falle von signalübertragenden Kabeln kann es sich um elektrische oder faseroptische Kabel handeln. Ein Zugang zu derartigen Kabeln, der in geeigneten Zeitintervallen erforderlich ist, wird im allgemeinen mittels unterirdischer Verbindungskästen geboten. Zusätzlich zu diesen großen Verbindungskästen gibt es kleine Verbindungskästen, die ebenfalls eingegraben werden müssen.
- Eine Verbindungskastenbauweise ist von Traupe (DE-A-2 106 482, GB 1 344 590) vorgeschlagen worden, und zwar für eine Benutzung in Verbindung mit der Führung und Verteilung elektrischer Kabel in Fußböden, Wänden und Decken von Gebäuden.
- Bei dieser Konstruktion ist der Verbindungskasten mit einem vorläufigen Deckel versehen und wird während des Baus des Gebäudes über der Führung oder Verteilung angeordnet. Ein Belag aus Mörtel oder Putz wird dann aufgebracht und bedeckt den Kasten. Nach dem Verfestigen wird der Mörtel oder Putz weggebrochen, um zu dem vorläufigen Deckel zu gelangen, der entfernt wird (dieser Deckel besitzt einen nachgiebigen Zapfen, der durch den Mörtel oder Putz, wenn er aufgelegt wird, auffedert, um eine einfache Lokalisierung des Kastens zu ermöglichen).
- Ein bleibender Deckrahmen wird sodann an dem Kasten angebracht. Der Deckrahmen besteht aus einem Rohr, dessen äußeres Ende einen inneren Flansch oder Rand für die Aufnahme einer Deckplatte besitzt und dessen inneres Ende genau in das offene Ende des Kastens paßt. Dieser Deckrahmen wird in das offene Ende des Kastens geschoben, bis zur gewünschten Stellung, und durch Verschrauben oder durch Klebstoff in dieser Stellung fixiert; eine Deckplatte wird darauf angeordnet und der umgebende Mörtel oder Putz wird in Ordnung gebracht (repariert) Dies ermöglicht es, den Deckel relativ zur Mörtel- oder Putzoberfläche genau in Stellung zu bringen.
- Ein anderer Verbindungskasten kleiner Größe ist bei Kissel (US-3 027 416) gezeigt. Es ist ein im wesentlichen zylindrischer Kasten mit einem kreisrunden Deckel. Der Deckel ist an einem Einstellring anbringbar, der in die Öffnung des Kastens einschraubbar ist. Der Ring wird, soweit es jeweils nötig ist, eingeschraubt, um den Deckel auf gleiche Höhe mit dem umgebenden Boden oder einer anderen Oberfläche zu bringen.
- Eine weitere ähnliche Anordnung ist bei Taylor (US-4 230 234) gezeigt. Hier ist ein für das Eingraben in den Untergrund vorgesehener zylindrischer Zählerkasten gezeigt, mit einem Deckel, der in den Hauptkörper des Kastens eingeschraubt werden kann, um die Höhenlage der Oberseite des Deckels auf ein gewünschtes Niveau einzustellen.
- Bei öffentlichen Netzen, beispielsweise Telefon- und Netzstromverteilersystemen, bei denen Verbindungskästen Verwendung finden, die an öffentlichen Örtlichkeiten eingegraben sind, beispielsweise Straßen und Gehwegen, sind die benötigten Kästen normalerweise wesentlich größer als die oben beschriebenen Kästen, d.h. mit Abmessungen in der Größenordnung eines Meters. Sie sind so eingegraben, daß ihre Oberseite mit der Erdoberfläche bündig ist. Ihre Oberseite besteht aus einer abnehmbaren Platte, die den Zugang zu den Kabeln in dem Kasten ermöglicht.
- Bei diesen Kästen, wie auch bei den oben beschriebenen Kästen des Standes der Technik, ist es nötig, dafür zu sorgen, daß ihre obere Oberfläche mit der Erdoberfläche bündig ist.
- Diese großen Kästen verwendet man natürlicherweise am häufigsten an Orten, an denen ein starker Verkehr herrscht, Fußgängerverkehr oder Fahrzeugverkehr, und die Grundfläche weist daher üblicherweise eine Beschotterung auf.
- Im Laufe der Zeit verschleißen derartige beschotterte Oberflächen. Die hauptsächliche Wirkung derartiger Abnützung ist eine solche Anderung der Oberflächeneigenschaft der Beschotterung, die gewöhnlich zu einer erhöhten Belagglätte führt. Mit fortschreitender Zeitdauer erleiden derartige Oberflächen auch örtliche Beschädigungen, oft als Folge davon, daß besondere Teile aufgegraben werden. Derartige Oberflächen erfordern daher eine periodische Belagerneuerung. Es ist sehr teuer, den existierenden Belag zu entfernen, und es ist daher üblich, daß solche Belagserneuerungen darin bestehen, eine frische Lage der Beschotterung auf der Oberseite der vorhandenen Oberfläche aufzutragen. Dies führt dazu, daß das Höhenniveau der Oberfläche angehoben wird.
- Ein besonderes Problem tritt somit bei diesen großen, eingegrabenen Verbindungskästen deswegen auf, weil ihre obere Oberfläche auf das Höhenniveau der neuen Oberfläche angehoben werden muß. Wenn der Kasten aus Ziegeln aufgebaut ist, dann ist ein Rahmen an der Oberseite der Lagen der Ziegel angebracht, und dieser Rahmen muß abgenommen werden, die obere Lage der Ziegel muß angehoben werden (beispielsweise durch Hinzufügen einer umringenden Mörtelschüttung), und der Rahmen muß wieder eingebettet werden. Verbindungskästen werden jetzt oft aus Kunststoffwerkstoff aufgebaut. Diese werfen ein noch schwierigeres Problem auf, wenn ihre obere Oberfläche angehoben werden muß, da der Kasten im allgemeinen eine einstückige Struktur darstellt. Es ist im allgemeinen erforderlich, daß ein gesonderter Rahmen auf der Oberseite des Kastens angebracht wird und daß der obere Rand des Kastens abgetrennt wird, um Raum für den zusätzlichen Rahmen zu schaffen, oder daß, alternativ, der vollständige Kasten neu eingebettet wird (d.h. herausgenommen und auf seinem neuen Höhenniveau wieder in Stellung gebracht wird) . Diese Maßnahmen sind umständlich und kostspielig.
- Bei dem Traupe-Kasten ist es unwahrscheinlich, daß sich das Höhenniveau der Oberfläche, in der er angeordnet ist, verändert (falls das Gebäude nicht größeren Konstruktionsänderungen unterzogen wird). Dieser Kasten ist nicht dafür ausgelegt, um solche Veränderungen zu ermöglichen und ist tatsächlich nicht in der Lage, derartigen Veränderungen in praktischer Weise gerecht zu werden, weil bei diesem Kasten, wenn der Deckrahmen einmal in Stellung fixiert ist, danach nicht mehr neu eingestellt werden kann. Auf den ersten Blick gestatten die Kästen nach Kissel und Taylor eine Neueinstellung der Höhe nach der ursprünglichen Installation. Jedoch läßt sich die für diese Kästen verwendete Technik nicht im Maßstab großer Kästen verwirklichen, da, wenn die Größe der Öffnung vergrößert wird, es der zunehmende Widerstand des Schraubgewindes schwierig oder unmöglich macht, den Deckel in dem Hauptkörper des Kastens zu drehen. Ferner ist es wahrscheinlich, daß der Eingriff zwischen dem Deckel und dem Hauptkörper bei Einwirkung der Elemente über einen Zeitraum von Monaten oder Jahren sich festfrißt (unlösbar wird), so daß es unmöglich ist, den Deckel zu bewegen. Auch ist der Deckel natürlich notwendigerweise kreisrund, während quadratische oder rechteckige Kästen oft vorzuziehen sind.
- Der hauptsächliche Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Verbindungskasten zur Verfügung zu stellen, bei dem dieses Problem gemildert oder überwunden ist.
- Demgemäß sieht die vorliegende Erfindung einen Verbindungskasten vor, der so einzugraben ist, daß er mit seiner oberen Oberfläche bündig mit der Grundfläche ist, mit einem Kopfteil und einem Hauptkörper, wobei der Kopfteil eine an seinem oberen Ende ausgebildete Hülse als Rahmen besitzt, um einen Deckel abzustützen, und der Hauptkörper mit seinem oberen Teil als Hals mit parallelen Seiten geformt ist, innerhalb dessen die innere Hülse des Kopfteiles verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil an seinem oberen Ende äußere Flanschmittel trägt, die sich über den Hals des Hauptkörpers hinaus nach außen erstrecken, mittels denen der Kopfteil abgestützt und in einer gewünschten Stellung mittels umgebenden Materials, beispielsweise Mörtels, abgestützt und gehalten werden kann.
- Da der Kopfteil nicht unmittelbar durch die Oberseite des Hauptkörpers abgestützt werden muß, ermöglicht es diese Anordnung, daß der Sitz des Kopfteiles in dem Hals des Hauptkörpers frei oder lose sein kann. Dies setzt nicht nur die Möglichkeit, daß sich der Kopfteil in seiner Stellung am Hauptkörper festsetzt, auf ein Mindestmaß herab, so daß ermöglicht wird, daß er auf einfache Weise freigemacht und angehoben wird, um eine Anpassung an eine angehobene Grundfläche durchzuführen, sondern schafft auch die Möglichkeit, daß der Kopfteil relativ zum Hauptkörper etwas geneigt werden kann, falls die Grundfläche mit dem Niveau des Hauptkörpers außer Fluchtung gebracht wird.
- Die zwei Teile sind vorzugsweise beide aus einem Baukunststoffwerkstoff geformt.
- Der Kopfteil weist eine Hülse auf, die an ihrem oberen Ende als Rahmen für die Lagerung eines Deckels ausgebildet ist. Der Rahmen besteht vorzugsweise aus einer Auflagefläche, die von einer Umrandung mit einem umgekehrten U-Querschnitt umgeben ist, wobei vertikale Rippen in dem U-Querschnitt ausgebildet sind und sich nach unten über den unteren äußeren Rand der Umrandung über einen Teil der Außenseite der Hülse nach unten erstrecken. Die Rippen sehen eine Anfangsstellung für den Kopfteil relativ zu dem Hauptkörper vor, aus der der Kopfteil angehoben werden kann, indem man eine tragende Füllung auf den Rand des Hauptkörpers auflegt,oder aus der er abgesenkt werden kann, indem man die Rippen an der Stelle abtrennt, wo sie sich über den unteren, äußeren Rand der Umrandung hinaus erstrecken, wobei der Hauptkörper vorzugsweise rings um seinen oberen Rand einen sich nach außen erstreckenden Flansch besitzt.
- Der Hauptkörper kann einen offenen Boden und einen äußeren Flansch rings um seinen unteren Rand besitzen, sowie eine Mehrzahl von vertikalen Rippen, die rings um seine Seiten ausgebildet und mit dem äußeren Flansch des Bodens in Berührung sind, wobei der Abstand der Rippen voneinander vorzugsweise etwas größer ist als die maximale Größe eines Standardkabels.
- Ein Satz Verbindungskästen gemäß der Erfindung wird nun, beispielhaft, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
- Fig. 1 ein vertikaler Schnitt durch einen Kasten ist;
- Fig. 2 eine Draufsicht einer Hälfte des Kastens von Fig. 1 ist.
- Fig. 3 eine Endansicht des Kastens von Fig. 1 ist und
- Fig. 4 ein Vertikalschnitt durch den Hauptkörper eines größeren Kastens ist.
- Bezüglich der Zeichnungen besteht ein Kasten aus einem Hauptkörper 10 und einem Kopfteil 20. Der obere Teil des Hauptkörpers 10 ist als Hals 11 mit parallelen Seiten geformt, mit einem äußeren Flansch 14 rings um seinen oberen Rand, und der Kopfteil 20 weist eine Hülse 21 und einen Rahmen 22 auf, wobei die Hülse 21 in dem Hals 11 verschiebbar ist. Der Hauptkörper und der Kopfteil sind beide aus Kunststoffwerkstoff durch Spritzgießen ausgebildet.
- Was nähere Einzelheiten anbelangt, weist der Hauptkörper 10 einen unteren Bereich 12 mit vertikalen Seiten und einen Erweiterungsbereich 13 auf, der zwischen dem Hals und dem Bereich 12 ausgebildet ist. Außere Flansche 14 und 15 sind rings um den oberen bzw. unteren Rand herum ausgebildet. Die Form des Hauptkörpers 10 ist im großen Ganzen rechteckförmig, wobei die Ecken (insbesondere des Bereichs 12 und des unteren Flansches 15) abgerundet sind.
- Der Hauptkörper 10 ist aus zwei identischen Hälften 10A und 10B gebildet, von denen lediglich die Hälfte 10A in Fig. 2 gezeigt ist. Eine Mehrzahl von Verstärkungsrippen 16 ist längs der Langseite jeder Hälfte ausgebildet, wie in Fig. 2 gezeigt. Die zusammenpassenden Seiten der Hälften sind als ähnliche Rippen 17 ausgebildet. Die Rippen 17 sind vorzugsweise mit Verbindungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, beispielsweise mit Schraublöchern oder Verriegelungsnasen und Vertiefungen, so daß die zwei Hälften fest miteinander verbindbar sind. Die Abstände der Rippen 16 sind so gewählt, daß sie etwas größer sind als der maximale zu erwartende Durchmesser der Kabel, die in dem Kasten verbunden werden sollen, so daß Öffnungen für die Kabel zwischen den Rippen ausgeschnitten werden können. Ein geeigneter Abstand beträgt 100 mm.
- Der Rahmen 22 des Kopfteiles 20 weist eine horizontale Auflagefläche 23 und eine Umrandung auf, die einen Querschnitt in Form eines umgekehrten U besitzt und durch einen vertikalen Halteteil 24, eine obere horizontale Fläche 25 und ein äußeres Hemd 26 mit einem Erweiterungsabschnitt 26A gebildet ist, wie es gezeigt ist. Die Auflagefläche 23 weist in zwei diametral entgegengesetzten Ecken innere Vorsprünge 28 mit Löchern 28A auf. Eine Mehrzahl von Rippen 27 ist in Abständen voneinander rings um den Rahmen vorgesehen.
- Bei der Verwendung wird ein Loch für die Aufnahme des Kastens ausgegraben und ein Bett aus Betonmörtel wird am Grund des Lochs gebildet. Der Hauptkörper 10, der an der Unterseite offen ist, wird auf dem Mörtelbett in Stellung gebracht, und der Kopfteil 20 wird mit dem Hauptkörper in Eingriff gebracht. Das Bett aus Mörtel ist vorzugsweise in solcher Tiefe unterhalb der Grundfläche ausgebildet, daß die obere horizontale Fläche 25 des Rahmens 22 mit der Grundfläche fluchtend ist, wenn die unteren Ränder der Rippen 27 auf dem Flansch 14 aufliegen. Ein üblicher Deckel (nicht gezeigt), z.B. aus Gußeisen, wird in dem Rahmen 22 angeordnet, um den Kasten zu verschließen. Dieser Deckel kann in seiner Lage mittels Befestigungsmitteln (nicht gezeigt) fixiert werden, die mit den Löchern 28A in Eingriff sind.
- Wenn der Kasten sich an einem Ort befindet, an dem lediglich Leichtverkehr zu erwarten ist, beispielsweise Fußgängerverkehr, dann kann der Kasten mit Erde umhüllt werden. Wenn jedoch Schwerverkehr, beispielsweise Fahrzeugverkehr, zu erwarten ist, dann wird der Kasten in Betonmörtel von mindestens 50 mm Stärke eingebettet, um eine größere Festigkeit zur Verfügung zu stellen als sie der Kasten selbst besitzt. Es ist zu bemerken, daß die Umrandung des Kopfteils hohl ist, und der Mörtel füllt diese vorzugsweise aus, um der Umrandung zusätzliche Festigkeit zu verleihen. Die Erweiterung des Hohlraumes der Umrandung gegen seinen Boden hin unterstützt den Eintritt von Mörtel in den Hohlraum. Die einhüllende Erde oder der Mörtel, die über dem sich erweiternden Bereich 13 und dem unteren Flansch 15 des Hauptkörpers 10 liegen, üben einen starken Einfluß gegen ein mögliches Verschieben des Hauptkörpers nach oben aus.
- Die Rippen 27 ergeben eine Ausgangsstellung für den Kopfteil 20 relativ zum Hauptkörper 10. Wenn die Grundfläche angehoben wird, kann der Kopfteil 20 angehoben werden, indem man die einhüllende Erde oder den Mörtel rings um ihn entfernt, ihn vom Hauptkörper 10 abnimmt, eine tragende Schüttung aus Beton- oder Zementmörtel auf dem Flansch 14 des Hauptkörpers 10 anbringt, den Kopfteil wieder mit dem Hauptkörper 10 in Eingriff bringt, so daß die Rippen 27 auf dieser tragenden Schüttung aufliegen, und den Kopfteil wieder mit Erde oder Betonmörtel umkleidet. Falls die Grundfläche abgesenkt wird, kann der Kopfteil abgesenkt werden, indem man die umhüllende Erde oder den Betonmörtel rings um ihn entfernt, ihn von dem Hauptkörper 10 abnimmt, die unteren Ränder der Rippen 27 abtrennt, den Kopfteil wieder mit dem Hauptkörper 10 in Eingriff bringt, so daß die gekürzten Rippen 27 auf dem Flansch 14 aufliegen, und den Kopfteil wieder mit Erde oder Betonmörtel umkleidet.
- Der Sitz zwischen der Hülse 21 des Kopfteiles 20 und dem Hals 11 des Hauptkörpers 10 ist vorzugsweise eng genug, um den Durchtritt von Betonmörtel zwischen Hülse und Hals auf ein Mindestmaß herabzusetzen, jedoch lose genug, um zu ermöglichen, daß der Kopfteil bis zu einem zweckmäßigen Grade geneigt werden kann, falls die Oberfläche des Untergrundes relativ zum Hauptkörper 10 eine Neigung erfahren sollte.
- Die Abmessungen des Kastens können so gewählt werden, daß sie jedwede geeigneten Werte annehmen. Im Interesse größerer Flexibilität wird vorzugsweise eine Reihe von Kästen hergestellt, wobei eine Reihe mit drei Größen bevorzugt ist. Für jede Kastengröße unterhalb dem Größtwert ist die Größe des unteren Flansches ihres Hauptkörpers vorzugsweise gleich der Größe des oberen Flansches der nächst höheren Kastengröße. Diese Anordnung bedeutet, daß, wenn ein besonders tiefer Verbindungskasten gebraucht wird, man dann zwei Hauptkörper aufeinanderfolgender Größen in Stellung bringen kann, wobei der kleinere oberhalb vom größeren liegt. Alternativ können natürlich zwei gleiche Hauptkörper benutzt werden, wobei der untere umgewendet ist. Die Flansche, die man passend miteinander verbinden kann, sind vorzugsweise mit Verbindungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, beispielsweise Schraubenlöchern oder Verriegelungsnasen und Vertiefungen.
- Fig. 4 zeigt den Hauptkörper 30, der gegenüber Fig. 1 bis 3 nächtgrößeren Kastengröße im gleichen Zeichnungsmaßstab. Die Einerstellen der Bezugszahlen entsprechen denjenigen der Figuren 1 bis 3. Es ist ersichtlich, daß der obere Flansch 34 mit dem unteren Flansch 15 des Hauptkörpers 10 des Kastens von Fig. 1 bis 3 zusammenpaßt. Bei dem Hauptkörper 30, der in Fig. 4 gezeigt ist, sind die Höhen seines Halses 31 und seines unteren Bereichs 32 mit vertikalen Seiten im wesentlichen gleich. Dies bedeutet, daß dieser Körper in jeder Lage - wie gezeigt oder umgewendet - mit einem Kopfteil geeigneter Größenabmessung verwendet werden kann. Wenn eine Reihe von Kastengrößen vorgesehen ist, dann kann das gleiche Prinzip für sämtliche Größen Anwendung finden.
Claims (11)
1. Verbindungskasten, der so einzugraben ist, daß er mit seiner
oberen Oberfläche bündig mit der Grundfläche ist, mit einem
Kopfteil (20) und einem Hauptkörper (10), wobei der Kopfteil
eine an seinem oberen Ende ausgebildete Hülse (21) als
Rahmen (22) besitzt, um einen Deckel abzustützen, und der
Hauptkörper (10) mit seinem oberen Teil als Hals (11) mit
parallelen Seiten geformt ist, innerhalb dessen die innere
Hülse (21) des Kopfteiles (20) verschiebbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopfteil (20) an seinem oberen Ende
äußere Flanschmittel (23-26) trägt, die sich über den Hals
(11) des Hauptkörpers (10) hinaus nach außen erstrecken,
mittels denen der Kopfteil abgestützt und in einer
gewünschten Stellung mittels umgebenden Materials, beispielsweise
Mörtels, abgestützt und gehalten werden kann.
2. Verbindungskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Teile beide aus einem Baukunststoffwerkstoff
geformt sind.
3. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Kopfteiles
aus einer Auflagefläche (23) besteht, die durch eine
Umrandung (24-26) umgeben ist, die einen Querschnitt in Form
eines umgekehrten U besitzt und die Flanschmittel bildet.
4. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (20) eine Mehrzahl
vertikaler Rippen (27) besitzt, die sich über den unteren
äußeren Rand der Umrandung hinaus nach unten über einen Teil
der Außenseite der Hülse hinaus nach unten erstrecken.
5. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) rings um
seinen oberen Rand einen äußeren Flansch (14) aufweist.
6. Verbindungskasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptkörper (10) einen Erweiterungsbereich (13)
unterhalb des Halses (11) aufweist, so daß der Boden größer
ist als der Hals.
7. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) einen
offenen Boden und einen äußeren Flansch (15) rings um seinen
unteren Rand aufweist.
8. Verbindungskasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptkörper (10) eine Mehrzahl vertikaler Rippen
(16) aufweist, die rings um seine Seiten und in Berührung
mit dem bodenseitigen äußeren Flansch (15) ausgebildet sind.
9. Verbindungskasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den Rippen (16) des Hauptkörpers
etwas größer ist als die Größtabmessung eines
Standardkabels.
10. Satz mit Verbindungskästen abgestufter Größen, jeweils gemäß
einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
obere Flansch des Körpers bei jeder Größe (z.B. 30) mit dem
unteren Flansch der nächst kleineren Größe (10)
zusammenpaßt.
11. Satz mit Verbindungskästen nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hauptkörper, Unterseite nach oben,
umwendbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB898905756A GB8905756D0 (en) | 1989-03-11 | 1989-03-11 | Underground junction boxes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69008596D1 DE69008596D1 (de) | 1994-06-09 |
| DE69008596T2 true DE69008596T2 (de) | 1994-08-25 |
Family
ID=10653247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69008596T Expired - Fee Related DE69008596T2 (de) | 1989-03-11 | 1990-03-12 | Unterirdischer Verbindungskasten. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5072846A (de) |
| EP (1) | EP0388126B1 (de) |
| AT (1) | ATE105446T1 (de) |
| DE (1) | DE69008596T2 (de) |
| GB (1) | GB8905756D0 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2261240B (en) * | 1991-11-06 | 1995-09-06 | Furse W J & Co Ltd | Inspection pit, lid and inspection pit assembly |
| GB9220482D0 (en) * | 1992-09-26 | 1992-11-11 | North West Cable Communication | Cable duct access unit |
| DE29602552U1 (de) * | 1996-02-14 | 1996-03-28 | Alcatel Kabel AG & Co., 30179 Hannover | Vorrichtung zur Unterbringung der Baugruppen von aktiven und passiven Knotenpunkten fernmeldetechnischer Anlagen |
| DE19647397C2 (de) * | 1996-11-15 | 1999-04-15 | Siemens Ag | Unterflurbehälter |
| GB2399223B (en) * | 2003-03-05 | 2006-02-08 | Qinetiq Ltd | Protective casing for electrical equipment |
| USD508236S1 (en) * | 2003-03-05 | 2005-08-09 | Qinetiq Limited | Protective casing for electrical or electronic apparatus |
| US8013244B1 (en) | 2008-05-29 | 2011-09-06 | Chumacero Francisco J | Lockable insert for wire access pit |
| US7683256B1 (en) | 2008-05-29 | 2010-03-23 | Chumacero Francisco J | Lockable insert for wire access pit |
| USD699820S1 (en) | 2012-12-12 | 2014-02-18 | Canada Pipe Company ULC | Frame |
| USD722678S1 (en) | 2012-12-12 | 2015-02-17 | Canada Pipe Company ULC | Grate |
| USD699822S1 (en) | 2012-12-12 | 2014-02-18 | Canada Pipe Company ULC | Frame |
| US9290968B2 (en) | 2012-12-18 | 2016-03-22 | Canada Pipe Company ULC | Locking mechanism for a cover |
| US9127447B2 (en) | 2013-01-24 | 2015-09-08 | Canada Pipe Company ULC | Frame for an inlet of a catch basin or manhole |
| US9157213B2 (en) | 2013-03-05 | 2015-10-13 | Canada Pipe Company ULC | Eccentric frame for an inlet of a catch basin or manhole |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191023561A (en) * | 1910-10-11 | 1911-10-11 | Frederick James Ruse | An Improved Chamber for Hydrant Pits or for other purposes. |
| US3027416A (en) * | 1961-05-18 | 1962-03-27 | Fullman Mfg Company | Electrical outlet box |
| US3179278A (en) * | 1963-07-01 | 1965-04-20 | Cohen William | Telescopic form containers and dispensers |
| US3521537A (en) * | 1968-03-19 | 1970-07-21 | George P Forni | Cover arrangement for large receptacles |
| US3662918A (en) * | 1970-08-24 | 1972-05-16 | David D Crawford | Reinforced septic tank |
| US3674169A (en) * | 1970-09-22 | 1972-07-04 | John H Miller | Valve boxes |
| DE2106482C3 (de) * | 1971-02-11 | 1974-08-29 | Traupe H M | Auslaß an einem Kanal für Unterflur- und Unterputzinstallation |
| US4230234A (en) * | 1979-05-09 | 1980-10-28 | Taylor James B | Meter box assembly |
| US4527708A (en) * | 1984-05-14 | 1985-07-09 | Plymouth Tank Of West Michigan, Inc. | Liquid tank spillage control system |
-
1989
- 1989-03-11 GB GB898905756A patent/GB8905756D0/en active Pending
- 1989-03-23 US US07/327,669 patent/US5072846A/en not_active Expired - Fee Related
-
1990
- 1990-03-12 EP EP90302616A patent/EP0388126B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1990-03-12 AT AT9090302616T patent/ATE105446T1/de not_active IP Right Cessation
- 1990-03-12 DE DE69008596T patent/DE69008596T2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB8905756D0 (en) | 1989-04-26 |
| EP0388126A3 (de) | 1991-07-24 |
| EP0388126B1 (de) | 1994-05-04 |
| EP0388126A2 (de) | 1990-09-19 |
| DE69008596D1 (de) | 1994-06-09 |
| ATE105446T1 (de) | 1994-05-15 |
| US5072846A (en) | 1991-12-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69008596T2 (de) | Unterirdischer Verbindungskasten. | |
| DE69306779T2 (de) | Aufnahmevorrichtung zum Anpassen in einem Strassenbelag | |
| DE2511820A1 (de) | Anordnung an schaechten | |
| DE8333233U1 (de) | Entwaesserungsrinne | |
| DE3210222C2 (de) | Bordstein | |
| DE9015196U1 (de) | Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer | |
| DE4413285A1 (de) | Pflaster | |
| CH676943A5 (de) | ||
| DE69601306T2 (de) | Entwässerungsanlage für strassen | |
| DE2323990C2 (de) | Mit Mörtel gefüllte Verlegeschale aufweisendes Auflager für Bodenplatten | |
| DE1908480A1 (de) | Bodendose fuer elektrische Unterflur-Installationen mit einem verstellbaren Rahmen zum Einsetzen eines Deckels | |
| DE2449403A1 (de) | Rillen-voll-verbundpflasterstein | |
| EP0529740A1 (de) | Fussbodenschacht | |
| DE3221031A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum befestigen von einbauteilen | |
| DE2030276C3 (de) | Schachtabdeckung, bestehend aus einem Deckel und einem in der Höhe verstellbaren Rahmen | |
| DE2135314C2 (de) | Entwässerungs- und/oder Entlüftungsvorrichtung, insbesondere im Beton-Brückenbau | |
| DE19808092A1 (de) | Vorrichtung für die Anpflanzung von Bäumen und dgl. | |
| DE3837243A1 (de) | Formstein fuer eine bepflanzbare boeschungssicherung | |
| DE69504015T2 (de) | Strassenablauf oder Schachtabdeckungseinheit | |
| AT507350A2 (de) | Urnenstele bzw. urnenwand | |
| DE69708854T2 (de) | Einrichtung zur montage einer schachtabdeckung | |
| DE2948050A1 (de) | Bodenablauf | |
| CH692708A5 (de) | Höhenverstellbare Strassenkappe. | |
| DE7324466U (de) | Fußboden-Anschluß- und Verteilerkasten | |
| DE2061275A1 (de) | Zusammensetzbarer Auffangbehaelter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |