DE69008596T2 - Unterirdischer Verbindungskasten. - Google Patents

Unterirdischer Verbindungskasten.

Info

Publication number
DE69008596T2
DE69008596T2 DE69008596T DE69008596T DE69008596T2 DE 69008596 T2 DE69008596 T2 DE 69008596T2 DE 69008596 T DE69008596 T DE 69008596T DE 69008596 T DE69008596 T DE 69008596T DE 69008596 T2 DE69008596 T2 DE 69008596T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main body
junction box
box according
head part
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69008596T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69008596D1 (de
Inventor
Robert William Portwood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lucas Support Services Ltd
Original Assignee
Integral Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Integral Ltd filed Critical Integral Ltd
Publication of DE69008596D1 publication Critical patent/DE69008596D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69008596T2 publication Critical patent/DE69008596T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/10Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eingegrabene Verbindungskästen.
  • Es gibt vielerlei Formen öffentlicher Versorgungsnetze und anderer Kabelnetze, bei denen Kabel unterirdisch zwischen einer Ansammlung von Gebäuden verlegt sind. Solche Kabel können beispielsweise Starkstromkabel, Telefonkabel und Fernsehkabel sein; im Falle von signalübertragenden Kabeln kann es sich um elektrische oder faseroptische Kabel handeln. Ein Zugang zu derartigen Kabeln, der in geeigneten Zeitintervallen erforderlich ist, wird im allgemeinen mittels unterirdischer Verbindungskästen geboten. Zusätzlich zu diesen großen Verbindungskästen gibt es kleine Verbindungskästen, die ebenfalls eingegraben werden müssen.
  • Eine Verbindungskastenbauweise ist von Traupe (DE-A-2 106 482, GB 1 344 590) vorgeschlagen worden, und zwar für eine Benutzung in Verbindung mit der Führung und Verteilung elektrischer Kabel in Fußböden, Wänden und Decken von Gebäuden.
  • Bei dieser Konstruktion ist der Verbindungskasten mit einem vorläufigen Deckel versehen und wird während des Baus des Gebäudes über der Führung oder Verteilung angeordnet. Ein Belag aus Mörtel oder Putz wird dann aufgebracht und bedeckt den Kasten. Nach dem Verfestigen wird der Mörtel oder Putz weggebrochen, um zu dem vorläufigen Deckel zu gelangen, der entfernt wird (dieser Deckel besitzt einen nachgiebigen Zapfen, der durch den Mörtel oder Putz, wenn er aufgelegt wird, auffedert, um eine einfache Lokalisierung des Kastens zu ermöglichen).
  • Ein bleibender Deckrahmen wird sodann an dem Kasten angebracht. Der Deckrahmen besteht aus einem Rohr, dessen äußeres Ende einen inneren Flansch oder Rand für die Aufnahme einer Deckplatte besitzt und dessen inneres Ende genau in das offene Ende des Kastens paßt. Dieser Deckrahmen wird in das offene Ende des Kastens geschoben, bis zur gewünschten Stellung, und durch Verschrauben oder durch Klebstoff in dieser Stellung fixiert; eine Deckplatte wird darauf angeordnet und der umgebende Mörtel oder Putz wird in Ordnung gebracht (repariert) Dies ermöglicht es, den Deckel relativ zur Mörtel- oder Putzoberfläche genau in Stellung zu bringen.
  • Ein anderer Verbindungskasten kleiner Größe ist bei Kissel (US-3 027 416) gezeigt. Es ist ein im wesentlichen zylindrischer Kasten mit einem kreisrunden Deckel. Der Deckel ist an einem Einstellring anbringbar, der in die Öffnung des Kastens einschraubbar ist. Der Ring wird, soweit es jeweils nötig ist, eingeschraubt, um den Deckel auf gleiche Höhe mit dem umgebenden Boden oder einer anderen Oberfläche zu bringen.
  • Eine weitere ähnliche Anordnung ist bei Taylor (US-4 230 234) gezeigt. Hier ist ein für das Eingraben in den Untergrund vorgesehener zylindrischer Zählerkasten gezeigt, mit einem Deckel, der in den Hauptkörper des Kastens eingeschraubt werden kann, um die Höhenlage der Oberseite des Deckels auf ein gewünschtes Niveau einzustellen.
  • Bei öffentlichen Netzen, beispielsweise Telefon- und Netzstromverteilersystemen, bei denen Verbindungskästen Verwendung finden, die an öffentlichen Örtlichkeiten eingegraben sind, beispielsweise Straßen und Gehwegen, sind die benötigten Kästen normalerweise wesentlich größer als die oben beschriebenen Kästen, d.h. mit Abmessungen in der Größenordnung eines Meters. Sie sind so eingegraben, daß ihre Oberseite mit der Erdoberfläche bündig ist. Ihre Oberseite besteht aus einer abnehmbaren Platte, die den Zugang zu den Kabeln in dem Kasten ermöglicht.
  • Bei diesen Kästen, wie auch bei den oben beschriebenen Kästen des Standes der Technik, ist es nötig, dafür zu sorgen, daß ihre obere Oberfläche mit der Erdoberfläche bündig ist.
  • Diese großen Kästen verwendet man natürlicherweise am häufigsten an Orten, an denen ein starker Verkehr herrscht, Fußgängerverkehr oder Fahrzeugverkehr, und die Grundfläche weist daher üblicherweise eine Beschotterung auf.
  • Im Laufe der Zeit verschleißen derartige beschotterte Oberflächen. Die hauptsächliche Wirkung derartiger Abnützung ist eine solche Anderung der Oberflächeneigenschaft der Beschotterung, die gewöhnlich zu einer erhöhten Belagglätte führt. Mit fortschreitender Zeitdauer erleiden derartige Oberflächen auch örtliche Beschädigungen, oft als Folge davon, daß besondere Teile aufgegraben werden. Derartige Oberflächen erfordern daher eine periodische Belagerneuerung. Es ist sehr teuer, den existierenden Belag zu entfernen, und es ist daher üblich, daß solche Belagserneuerungen darin bestehen, eine frische Lage der Beschotterung auf der Oberseite der vorhandenen Oberfläche aufzutragen. Dies führt dazu, daß das Höhenniveau der Oberfläche angehoben wird.
  • Ein besonderes Problem tritt somit bei diesen großen, eingegrabenen Verbindungskästen deswegen auf, weil ihre obere Oberfläche auf das Höhenniveau der neuen Oberfläche angehoben werden muß. Wenn der Kasten aus Ziegeln aufgebaut ist, dann ist ein Rahmen an der Oberseite der Lagen der Ziegel angebracht, und dieser Rahmen muß abgenommen werden, die obere Lage der Ziegel muß angehoben werden (beispielsweise durch Hinzufügen einer umringenden Mörtelschüttung), und der Rahmen muß wieder eingebettet werden. Verbindungskästen werden jetzt oft aus Kunststoffwerkstoff aufgebaut. Diese werfen ein noch schwierigeres Problem auf, wenn ihre obere Oberfläche angehoben werden muß, da der Kasten im allgemeinen eine einstückige Struktur darstellt. Es ist im allgemeinen erforderlich, daß ein gesonderter Rahmen auf der Oberseite des Kastens angebracht wird und daß der obere Rand des Kastens abgetrennt wird, um Raum für den zusätzlichen Rahmen zu schaffen, oder daß, alternativ, der vollständige Kasten neu eingebettet wird (d.h. herausgenommen und auf seinem neuen Höhenniveau wieder in Stellung gebracht wird) . Diese Maßnahmen sind umständlich und kostspielig.
  • Bei dem Traupe-Kasten ist es unwahrscheinlich, daß sich das Höhenniveau der Oberfläche, in der er angeordnet ist, verändert (falls das Gebäude nicht größeren Konstruktionsänderungen unterzogen wird). Dieser Kasten ist nicht dafür ausgelegt, um solche Veränderungen zu ermöglichen und ist tatsächlich nicht in der Lage, derartigen Veränderungen in praktischer Weise gerecht zu werden, weil bei diesem Kasten, wenn der Deckrahmen einmal in Stellung fixiert ist, danach nicht mehr neu eingestellt werden kann. Auf den ersten Blick gestatten die Kästen nach Kissel und Taylor eine Neueinstellung der Höhe nach der ursprünglichen Installation. Jedoch läßt sich die für diese Kästen verwendete Technik nicht im Maßstab großer Kästen verwirklichen, da, wenn die Größe der Öffnung vergrößert wird, es der zunehmende Widerstand des Schraubgewindes schwierig oder unmöglich macht, den Deckel in dem Hauptkörper des Kastens zu drehen. Ferner ist es wahrscheinlich, daß der Eingriff zwischen dem Deckel und dem Hauptkörper bei Einwirkung der Elemente über einen Zeitraum von Monaten oder Jahren sich festfrißt (unlösbar wird), so daß es unmöglich ist, den Deckel zu bewegen. Auch ist der Deckel natürlich notwendigerweise kreisrund, während quadratische oder rechteckige Kästen oft vorzuziehen sind.
  • Der hauptsächliche Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Verbindungskasten zur Verfügung zu stellen, bei dem dieses Problem gemildert oder überwunden ist.
  • Demgemäß sieht die vorliegende Erfindung einen Verbindungskasten vor, der so einzugraben ist, daß er mit seiner oberen Oberfläche bündig mit der Grundfläche ist, mit einem Kopfteil und einem Hauptkörper, wobei der Kopfteil eine an seinem oberen Ende ausgebildete Hülse als Rahmen besitzt, um einen Deckel abzustützen, und der Hauptkörper mit seinem oberen Teil als Hals mit parallelen Seiten geformt ist, innerhalb dessen die innere Hülse des Kopfteiles verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil an seinem oberen Ende äußere Flanschmittel trägt, die sich über den Hals des Hauptkörpers hinaus nach außen erstrecken, mittels denen der Kopfteil abgestützt und in einer gewünschten Stellung mittels umgebenden Materials, beispielsweise Mörtels, abgestützt und gehalten werden kann.
  • Da der Kopfteil nicht unmittelbar durch die Oberseite des Hauptkörpers abgestützt werden muß, ermöglicht es diese Anordnung, daß der Sitz des Kopfteiles in dem Hals des Hauptkörpers frei oder lose sein kann. Dies setzt nicht nur die Möglichkeit, daß sich der Kopfteil in seiner Stellung am Hauptkörper festsetzt, auf ein Mindestmaß herab, so daß ermöglicht wird, daß er auf einfache Weise freigemacht und angehoben wird, um eine Anpassung an eine angehobene Grundfläche durchzuführen, sondern schafft auch die Möglichkeit, daß der Kopfteil relativ zum Hauptkörper etwas geneigt werden kann, falls die Grundfläche mit dem Niveau des Hauptkörpers außer Fluchtung gebracht wird.
  • Die zwei Teile sind vorzugsweise beide aus einem Baukunststoffwerkstoff geformt.
  • Der Kopfteil weist eine Hülse auf, die an ihrem oberen Ende als Rahmen für die Lagerung eines Deckels ausgebildet ist. Der Rahmen besteht vorzugsweise aus einer Auflagefläche, die von einer Umrandung mit einem umgekehrten U-Querschnitt umgeben ist, wobei vertikale Rippen in dem U-Querschnitt ausgebildet sind und sich nach unten über den unteren äußeren Rand der Umrandung über einen Teil der Außenseite der Hülse nach unten erstrecken. Die Rippen sehen eine Anfangsstellung für den Kopfteil relativ zu dem Hauptkörper vor, aus der der Kopfteil angehoben werden kann, indem man eine tragende Füllung auf den Rand des Hauptkörpers auflegt,oder aus der er abgesenkt werden kann, indem man die Rippen an der Stelle abtrennt, wo sie sich über den unteren, äußeren Rand der Umrandung hinaus erstrecken, wobei der Hauptkörper vorzugsweise rings um seinen oberen Rand einen sich nach außen erstreckenden Flansch besitzt.
  • Der Hauptkörper kann einen offenen Boden und einen äußeren Flansch rings um seinen unteren Rand besitzen, sowie eine Mehrzahl von vertikalen Rippen, die rings um seine Seiten ausgebildet und mit dem äußeren Flansch des Bodens in Berührung sind, wobei der Abstand der Rippen voneinander vorzugsweise etwas größer ist als die maximale Größe eines Standardkabels.
  • Ein Satz Verbindungskästen gemäß der Erfindung wird nun, beispielhaft, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 ein vertikaler Schnitt durch einen Kasten ist;
  • Fig. 2 eine Draufsicht einer Hälfte des Kastens von Fig. 1 ist.
  • Fig. 3 eine Endansicht des Kastens von Fig. 1 ist und
  • Fig. 4 ein Vertikalschnitt durch den Hauptkörper eines größeren Kastens ist.
  • Bezüglich der Zeichnungen besteht ein Kasten aus einem Hauptkörper 10 und einem Kopfteil 20. Der obere Teil des Hauptkörpers 10 ist als Hals 11 mit parallelen Seiten geformt, mit einem äußeren Flansch 14 rings um seinen oberen Rand, und der Kopfteil 20 weist eine Hülse 21 und einen Rahmen 22 auf, wobei die Hülse 21 in dem Hals 11 verschiebbar ist. Der Hauptkörper und der Kopfteil sind beide aus Kunststoffwerkstoff durch Spritzgießen ausgebildet.
  • Was nähere Einzelheiten anbelangt, weist der Hauptkörper 10 einen unteren Bereich 12 mit vertikalen Seiten und einen Erweiterungsbereich 13 auf, der zwischen dem Hals und dem Bereich 12 ausgebildet ist. Außere Flansche 14 und 15 sind rings um den oberen bzw. unteren Rand herum ausgebildet. Die Form des Hauptkörpers 10 ist im großen Ganzen rechteckförmig, wobei die Ecken (insbesondere des Bereichs 12 und des unteren Flansches 15) abgerundet sind.
  • Der Hauptkörper 10 ist aus zwei identischen Hälften 10A und 10B gebildet, von denen lediglich die Hälfte 10A in Fig. 2 gezeigt ist. Eine Mehrzahl von Verstärkungsrippen 16 ist längs der Langseite jeder Hälfte ausgebildet, wie in Fig. 2 gezeigt. Die zusammenpassenden Seiten der Hälften sind als ähnliche Rippen 17 ausgebildet. Die Rippen 17 sind vorzugsweise mit Verbindungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, beispielsweise mit Schraublöchern oder Verriegelungsnasen und Vertiefungen, so daß die zwei Hälften fest miteinander verbindbar sind. Die Abstände der Rippen 16 sind so gewählt, daß sie etwas größer sind als der maximale zu erwartende Durchmesser der Kabel, die in dem Kasten verbunden werden sollen, so daß Öffnungen für die Kabel zwischen den Rippen ausgeschnitten werden können. Ein geeigneter Abstand beträgt 100 mm.
  • Der Rahmen 22 des Kopfteiles 20 weist eine horizontale Auflagefläche 23 und eine Umrandung auf, die einen Querschnitt in Form eines umgekehrten U besitzt und durch einen vertikalen Halteteil 24, eine obere horizontale Fläche 25 und ein äußeres Hemd 26 mit einem Erweiterungsabschnitt 26A gebildet ist, wie es gezeigt ist. Die Auflagefläche 23 weist in zwei diametral entgegengesetzten Ecken innere Vorsprünge 28 mit Löchern 28A auf. Eine Mehrzahl von Rippen 27 ist in Abständen voneinander rings um den Rahmen vorgesehen.
  • Bei der Verwendung wird ein Loch für die Aufnahme des Kastens ausgegraben und ein Bett aus Betonmörtel wird am Grund des Lochs gebildet. Der Hauptkörper 10, der an der Unterseite offen ist, wird auf dem Mörtelbett in Stellung gebracht, und der Kopfteil 20 wird mit dem Hauptkörper in Eingriff gebracht. Das Bett aus Mörtel ist vorzugsweise in solcher Tiefe unterhalb der Grundfläche ausgebildet, daß die obere horizontale Fläche 25 des Rahmens 22 mit der Grundfläche fluchtend ist, wenn die unteren Ränder der Rippen 27 auf dem Flansch 14 aufliegen. Ein üblicher Deckel (nicht gezeigt), z.B. aus Gußeisen, wird in dem Rahmen 22 angeordnet, um den Kasten zu verschließen. Dieser Deckel kann in seiner Lage mittels Befestigungsmitteln (nicht gezeigt) fixiert werden, die mit den Löchern 28A in Eingriff sind.
  • Wenn der Kasten sich an einem Ort befindet, an dem lediglich Leichtverkehr zu erwarten ist, beispielsweise Fußgängerverkehr, dann kann der Kasten mit Erde umhüllt werden. Wenn jedoch Schwerverkehr, beispielsweise Fahrzeugverkehr, zu erwarten ist, dann wird der Kasten in Betonmörtel von mindestens 50 mm Stärke eingebettet, um eine größere Festigkeit zur Verfügung zu stellen als sie der Kasten selbst besitzt. Es ist zu bemerken, daß die Umrandung des Kopfteils hohl ist, und der Mörtel füllt diese vorzugsweise aus, um der Umrandung zusätzliche Festigkeit zu verleihen. Die Erweiterung des Hohlraumes der Umrandung gegen seinen Boden hin unterstützt den Eintritt von Mörtel in den Hohlraum. Die einhüllende Erde oder der Mörtel, die über dem sich erweiternden Bereich 13 und dem unteren Flansch 15 des Hauptkörpers 10 liegen, üben einen starken Einfluß gegen ein mögliches Verschieben des Hauptkörpers nach oben aus.
  • Die Rippen 27 ergeben eine Ausgangsstellung für den Kopfteil 20 relativ zum Hauptkörper 10. Wenn die Grundfläche angehoben wird, kann der Kopfteil 20 angehoben werden, indem man die einhüllende Erde oder den Mörtel rings um ihn entfernt, ihn vom Hauptkörper 10 abnimmt, eine tragende Schüttung aus Beton- oder Zementmörtel auf dem Flansch 14 des Hauptkörpers 10 anbringt, den Kopfteil wieder mit dem Hauptkörper 10 in Eingriff bringt, so daß die Rippen 27 auf dieser tragenden Schüttung aufliegen, und den Kopfteil wieder mit Erde oder Betonmörtel umkleidet. Falls die Grundfläche abgesenkt wird, kann der Kopfteil abgesenkt werden, indem man die umhüllende Erde oder den Betonmörtel rings um ihn entfernt, ihn von dem Hauptkörper 10 abnimmt, die unteren Ränder der Rippen 27 abtrennt, den Kopfteil wieder mit dem Hauptkörper 10 in Eingriff bringt, so daß die gekürzten Rippen 27 auf dem Flansch 14 aufliegen, und den Kopfteil wieder mit Erde oder Betonmörtel umkleidet.
  • Der Sitz zwischen der Hülse 21 des Kopfteiles 20 und dem Hals 11 des Hauptkörpers 10 ist vorzugsweise eng genug, um den Durchtritt von Betonmörtel zwischen Hülse und Hals auf ein Mindestmaß herabzusetzen, jedoch lose genug, um zu ermöglichen, daß der Kopfteil bis zu einem zweckmäßigen Grade geneigt werden kann, falls die Oberfläche des Untergrundes relativ zum Hauptkörper 10 eine Neigung erfahren sollte.
  • Die Abmessungen des Kastens können so gewählt werden, daß sie jedwede geeigneten Werte annehmen. Im Interesse größerer Flexibilität wird vorzugsweise eine Reihe von Kästen hergestellt, wobei eine Reihe mit drei Größen bevorzugt ist. Für jede Kastengröße unterhalb dem Größtwert ist die Größe des unteren Flansches ihres Hauptkörpers vorzugsweise gleich der Größe des oberen Flansches der nächst höheren Kastengröße. Diese Anordnung bedeutet, daß, wenn ein besonders tiefer Verbindungskasten gebraucht wird, man dann zwei Hauptkörper aufeinanderfolgender Größen in Stellung bringen kann, wobei der kleinere oberhalb vom größeren liegt. Alternativ können natürlich zwei gleiche Hauptkörper benutzt werden, wobei der untere umgewendet ist. Die Flansche, die man passend miteinander verbinden kann, sind vorzugsweise mit Verbindungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, beispielsweise Schraubenlöchern oder Verriegelungsnasen und Vertiefungen.
  • Fig. 4 zeigt den Hauptkörper 30, der gegenüber Fig. 1 bis 3 nächtgrößeren Kastengröße im gleichen Zeichnungsmaßstab. Die Einerstellen der Bezugszahlen entsprechen denjenigen der Figuren 1 bis 3. Es ist ersichtlich, daß der obere Flansch 34 mit dem unteren Flansch 15 des Hauptkörpers 10 des Kastens von Fig. 1 bis 3 zusammenpaßt. Bei dem Hauptkörper 30, der in Fig. 4 gezeigt ist, sind die Höhen seines Halses 31 und seines unteren Bereichs 32 mit vertikalen Seiten im wesentlichen gleich. Dies bedeutet, daß dieser Körper in jeder Lage - wie gezeigt oder umgewendet - mit einem Kopfteil geeigneter Größenabmessung verwendet werden kann. Wenn eine Reihe von Kastengrößen vorgesehen ist, dann kann das gleiche Prinzip für sämtliche Größen Anwendung finden.

Claims (11)

1. Verbindungskasten, der so einzugraben ist, daß er mit seiner oberen Oberfläche bündig mit der Grundfläche ist, mit einem Kopfteil (20) und einem Hauptkörper (10), wobei der Kopfteil eine an seinem oberen Ende ausgebildete Hülse (21) als Rahmen (22) besitzt, um einen Deckel abzustützen, und der Hauptkörper (10) mit seinem oberen Teil als Hals (11) mit parallelen Seiten geformt ist, innerhalb dessen die innere Hülse (21) des Kopfteiles (20) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (20) an seinem oberen Ende äußere Flanschmittel (23-26) trägt, die sich über den Hals (11) des Hauptkörpers (10) hinaus nach außen erstrecken, mittels denen der Kopfteil abgestützt und in einer gewünschten Stellung mittels umgebenden Materials, beispielsweise Mörtels, abgestützt und gehalten werden kann.
2. Verbindungskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Teile beide aus einem Baukunststoffwerkstoff geformt sind.
3. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Kopfteiles aus einer Auflagefläche (23) besteht, die durch eine Umrandung (24-26) umgeben ist, die einen Querschnitt in Form eines umgekehrten U besitzt und die Flanschmittel bildet.
4. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (20) eine Mehrzahl vertikaler Rippen (27) besitzt, die sich über den unteren äußeren Rand der Umrandung hinaus nach unten über einen Teil der Außenseite der Hülse hinaus nach unten erstrecken.
5. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) rings um seinen oberen Rand einen äußeren Flansch (14) aufweist.
6. Verbindungskasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) einen Erweiterungsbereich (13) unterhalb des Halses (11) aufweist, so daß der Boden größer ist als der Hals.
7. Verbindungskasten nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) einen offenen Boden und einen äußeren Flansch (15) rings um seinen unteren Rand aufweist.
8. Verbindungskasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) eine Mehrzahl vertikaler Rippen (16) aufweist, die rings um seine Seiten und in Berührung mit dem bodenseitigen äußeren Flansch (15) ausgebildet sind.
9. Verbindungskasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Rippen (16) des Hauptkörpers etwas größer ist als die Größtabmessung eines Standardkabels.
10. Satz mit Verbindungskästen abgestufter Größen, jeweils gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Flansch des Körpers bei jeder Größe (z.B. 30) mit dem unteren Flansch der nächst kleineren Größe (10) zusammenpaßt.
11. Satz mit Verbindungskästen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptkörper, Unterseite nach oben, umwendbar sind.
DE69008596T 1989-03-11 1990-03-12 Unterirdischer Verbindungskasten. Expired - Fee Related DE69008596T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB898905756A GB8905756D0 (en) 1989-03-11 1989-03-11 Underground junction boxes

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69008596D1 DE69008596D1 (de) 1994-06-09
DE69008596T2 true DE69008596T2 (de) 1994-08-25

Family

ID=10653247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69008596T Expired - Fee Related DE69008596T2 (de) 1989-03-11 1990-03-12 Unterirdischer Verbindungskasten.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5072846A (de)
EP (1) EP0388126B1 (de)
AT (1) ATE105446T1 (de)
DE (1) DE69008596T2 (de)
GB (1) GB8905756D0 (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2261240B (en) * 1991-11-06 1995-09-06 Furse W J & Co Ltd Inspection pit, lid and inspection pit assembly
GB9220482D0 (en) * 1992-09-26 1992-11-11 North West Cable Communication Cable duct access unit
DE29602552U1 (de) * 1996-02-14 1996-03-28 Alcatel Kabel AG & Co., 30179 Hannover Vorrichtung zur Unterbringung der Baugruppen von aktiven und passiven Knotenpunkten fernmeldetechnischer Anlagen
DE19647397C2 (de) * 1996-11-15 1999-04-15 Siemens Ag Unterflurbehälter
GB2399223B (en) * 2003-03-05 2006-02-08 Qinetiq Ltd Protective casing for electrical equipment
USD508236S1 (en) * 2003-03-05 2005-08-09 Qinetiq Limited Protective casing for electrical or electronic apparatus
US8013244B1 (en) 2008-05-29 2011-09-06 Chumacero Francisco J Lockable insert for wire access pit
US7683256B1 (en) 2008-05-29 2010-03-23 Chumacero Francisco J Lockable insert for wire access pit
USD699820S1 (en) 2012-12-12 2014-02-18 Canada Pipe Company ULC Frame
USD722678S1 (en) 2012-12-12 2015-02-17 Canada Pipe Company ULC Grate
USD699822S1 (en) 2012-12-12 2014-02-18 Canada Pipe Company ULC Frame
US9290968B2 (en) 2012-12-18 2016-03-22 Canada Pipe Company ULC Locking mechanism for a cover
US9127447B2 (en) 2013-01-24 2015-09-08 Canada Pipe Company ULC Frame for an inlet of a catch basin or manhole
US9157213B2 (en) 2013-03-05 2015-10-13 Canada Pipe Company ULC Eccentric frame for an inlet of a catch basin or manhole

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB191023561A (en) * 1910-10-11 1911-10-11 Frederick James Ruse An Improved Chamber for Hydrant Pits or for other purposes.
US3027416A (en) * 1961-05-18 1962-03-27 Fullman Mfg Company Electrical outlet box
US3179278A (en) * 1963-07-01 1965-04-20 Cohen William Telescopic form containers and dispensers
US3521537A (en) * 1968-03-19 1970-07-21 George P Forni Cover arrangement for large receptacles
US3662918A (en) * 1970-08-24 1972-05-16 David D Crawford Reinforced septic tank
US3674169A (en) * 1970-09-22 1972-07-04 John H Miller Valve boxes
DE2106482C3 (de) * 1971-02-11 1974-08-29 Traupe H M Auslaß an einem Kanal für Unterflur- und Unterputzinstallation
US4230234A (en) * 1979-05-09 1980-10-28 Taylor James B Meter box assembly
US4527708A (en) * 1984-05-14 1985-07-09 Plymouth Tank Of West Michigan, Inc. Liquid tank spillage control system

Also Published As

Publication number Publication date
GB8905756D0 (en) 1989-04-26
EP0388126A3 (de) 1991-07-24
EP0388126B1 (de) 1994-05-04
EP0388126A2 (de) 1990-09-19
DE69008596D1 (de) 1994-06-09
ATE105446T1 (de) 1994-05-15
US5072846A (en) 1991-12-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69008596T2 (de) Unterirdischer Verbindungskasten.
DE69306779T2 (de) Aufnahmevorrichtung zum Anpassen in einem Strassenbelag
DE2511820A1 (de) Anordnung an schaechten
DE8333233U1 (de) Entwaesserungsrinne
DE3210222C2 (de) Bordstein
DE9015196U1 (de) Formstein aus Beton für die Erstellung von Stützmauern sowie Stützmauer
DE4413285A1 (de) Pflaster
CH676943A5 (de)
DE69601306T2 (de) Entwässerungsanlage für strassen
DE2323990C2 (de) Mit Mörtel gefüllte Verlegeschale aufweisendes Auflager für Bodenplatten
DE1908480A1 (de) Bodendose fuer elektrische Unterflur-Installationen mit einem verstellbaren Rahmen zum Einsetzen eines Deckels
DE2449403A1 (de) Rillen-voll-verbundpflasterstein
EP0529740A1 (de) Fussbodenschacht
DE3221031A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum befestigen von einbauteilen
DE2030276C3 (de) Schachtabdeckung, bestehend aus einem Deckel und einem in der Höhe verstellbaren Rahmen
DE2135314C2 (de) Entwässerungs- und/oder Entlüftungsvorrichtung, insbesondere im Beton-Brückenbau
DE19808092A1 (de) Vorrichtung für die Anpflanzung von Bäumen und dgl.
DE3837243A1 (de) Formstein fuer eine bepflanzbare boeschungssicherung
DE69504015T2 (de) Strassenablauf oder Schachtabdeckungseinheit
AT507350A2 (de) Urnenstele bzw. urnenwand
DE69708854T2 (de) Einrichtung zur montage einer schachtabdeckung
DE2948050A1 (de) Bodenablauf
CH692708A5 (de) Höhenverstellbare Strassenkappe.
DE7324466U (de) Fußboden-Anschluß- und Verteilerkasten
DE2061275A1 (de) Zusammensetzbarer Auffangbehaelter

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee