DE69008484T2 - Wassergekühltes Instrument zum Gleichförmigkeitsmessen von Reifen. - Google Patents

Wassergekühltes Instrument zum Gleichförmigkeitsmessen von Reifen.

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M17/00Testing of vehicles
    • G01M17/007Wheeled or endless-tracked vehicles
    • G01M17/02Tyres
    • G01M17/022Tyres the tyre co-operating with rotatable rolls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C37/00Cooling of bearings
    • F16C37/007Cooling of bearings of rolling bearings

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Description

    Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Ein Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens, das eine Spindel, mit welcher ein Reifen konzentrisch zu verbinden ist, eine Halterung, um die Spindel mit Hilfe eines Lagers an dieser zu lagern, und eine Trommel, die zum Drehen rund um eine zur Spindel parallele Achse angetrieben wird, umfaßt und wobei ein Fühler, um die Gleichförmigkeit des Reifens zu messen, welcher gegen die Trommel gepreßt und von dieser gedreht wird, an der Halterung angebracht ist, ist im Stand der Technik bekannt.
  • Dieses herkömmliche Instrument ist nachteilig insofern, als dann, wenn ein Reifen mit einer hohen Geschwindigkeit zu drehen ist, um dessen Gleichförmigkeit zu messen, weil auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spindel hoch ist, aufgrund einer Erzeugung von Hitze am Lager, das die Spindel abstützt, häufig eine Temperatureinwirkung gegenüber dem Fühler auftritt. Die Temperatur hat einen nachteiligen Einfluß auf die Genauigkeit der Messung.
  • Abriß der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens zu schaffen, das eine Temperatureinwirkung nicht erleidet und eine genaue Messung der Gleichförmigkeit eines Reifens gewährleistet.
  • Um die Aufgabe zu erfüllen, wird gemäß der Erfindung ein Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens geschaffen, das eine Spindel, an der im Gebrauch ein Reifen lösbar für eine koaxiale einheitliche Drehbewegung befestigt wird, eine Halterung, Lagereinrichtungen, um die Spindel für eine Drehbewegung rund um eine Achse an der Halterung zu lagern, eine für eine Drehbewegung rund um eine zur Achse der Spindel parallele feste Achse gelagerte Trommel, Mittel, um die Trommel für ein Drehen anzutreiben, Mittel zur Bewegung der Halterung in einer zur Achse der Spindel rechtwinkligen Richtung, bis ein an der Spindel befestigter Reifen mit der Trommel in Berührung kommt, um zu ermöglichen, daß der Reifen durch die Trommel gedreht wird, wenn die Trommel für eine Drehbewegung angetrieben wird, und einen an der Halterung gehaltenen Fühler zur Gleichförmigkeitsmessung eines an der Spindel befestigten Reifens, wenn der Reifen durch die Trommel gedreht wird, umfaßt, wobei die Halterung einen darin in der Nähe der Lagereinrichtungen ausgebildeten Kühlwasserkanal besitzt, um längs von diesem Kühlwasser umzuwälzen.
  • Bei dem Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens werden die Lagereinrichtungen, die bei Drehen der Spindel Wärme erzeugen, durch Kühlwasser gekühlt, das in dem in der Halterung ausgebildeten Kühlwasserkanal umgewälzt wird. Deshalb wird eine mögliche Temperatureinwirkung gegenüber dem Fühler durch Wärmeerzeugung der Lagereinrichtungen eingeschränkt oder eliminiert, und folglich wird ein hoher Genauigkeitsgrad in der Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens gewährleistet.
  • Die Aufgabe und weitere Ziele, die Merkmale sowie Vorteile dieser Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen und den beigefügten Patentansprüchen deutlich.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht/Schnittdarstellung eines Teils eines Instruments zur Gleichförmigkeitsmessung- eines Reifens, die eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung zeigen, wobei eine obere Hälfte der Fig. 1 einen Schnitt längs der Linie A-A in der Fig. 2 zeigt, während eine untere Hälfte eine Seitenansicht darstellt;
  • Fig. 2 ist eine Frontansicht/Schnittdartellung, in welcher eine linke Hälfte einen Schnitt nach der Linie B-B in der Fig. 1 zeigt und eine rechte Hälfte eine Ansicht in der durch einen Pfeil C in Fig. 1 angegebenen Betrachtungsrichtung ist;
  • Fig. 3 ist eine Horizontalschnittdarstellung, die in einem verkleinerten Maßstab einen allgemeinen Aufbau eines Teils des Meßinstruments der Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht, die in einem weiter verkleinerten Maßstab das gesamte Meßinstrument der Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht des in Fig. 4 gezeigten Meßinstruments;
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das beispielhafte, durch das Meßinstrument erhaltene Wellenformen zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Es wird zuerst auf die Fig. 4 und 5 Bezug genommen, in denen eine gesamte Vorrichtung zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens gezeigt ist, auf welche diese Erfindung Anwendung findet. Die Meßvorrichtung enthält einen Schlitten 2, um einen Reifen 1 in seiner diametralen Richtung (nach links und rechts gerichtete Richtungen in fig. 4 und 5) zu bewegen. Der Reifen ist am Schlitten 2 lösbar für ein Drehen um das Zentrum einer Drehwelle des Schlittens 2 montiert, und eine Gewindespindel 3 ist mit dem einen Ende des Schlittens 2 verbunden. Die Gewindespindel 3 ist an einem ortsfesten Gehäuse 4 mittels einer nicht dargestellten Spindelmutter gelagert derart, daß eine axiale Richtung von dieser mit einer Bewegungsrichtung des Reifens 1 übereinstimmt. Wenn die Spindelmutter durch einen Wechselstrom-Stellmotor 5 für ein Drehen langetrieben wird, wird die Gewindespindel 3 in einer axialen Richtung bewegt, so daß der am Schlitten 2 montierte Reifen 1 in seiner diametralen Richtung verschoben wird. Es ist zu bemerken, daß an einem ortsfesten Bauteil, wie einem nicht dargestellten Rahmen, eine Führung 6 angebracht ist, um den Schlitten 2 in seiner Bewegungsrichtung zu führen.
  • Die Meßvorrichtung enthält ferner eine Trommel 7. Mittels eines Trägerelements 8 ist die Trommel 7 für eine Drehung an dem ortsfesten Bauteil gelagert, und eine Drehachse von dieser erstreckt sich parallel zur Drehachse des Reifens 1. Einer Drehwelle 9 der Trommel 7 wird von einem Wechselstrommotor 11 mit Hilfe eines Riemen- und Riemenscheiben-Getriebemechanismus 10 Umlaufenergie vermittelt. Demzufolge wird der Reifen 1 durch die Trommel 7 gedreht, wenn der Reifen 1 gegen die Trommel 7 gedrückt wird.
  • Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist der Reifen 1 am Schlitten 2 mittels einer Halterung 12, eines Lagers 13, einer Spindel 14, Fühlern 15 usw. montiert. Der Reifen 1 ist in die Felge 29 eingegliedert, die mit Hilfe von Schrauben durch ein Paßstück 28 an einem Flanschteil 27 der Spindel 14 befestigt ist.
  • Insbesondere ist die Halterung 12 koaxial zum Reifen 1 angeordnet und im Prinzip aus einem äußeren Hülsenteil 16 sowie einem inneren Hülsenteil 17, das in das äußere Hülsenteil 16 eingepaßt ist, gebildet. Das äußere Hülsenteil 16 ist an seinem einen Ende an einer Stirnfläche des Schlittens 2, die vom Reifen 1 entfernt ist, mit Hilfe einer geeigneten Befestigungseinrichtung angebaut. Ein Flansch 18 ist in gegenüberliegender Lagebeziehung zum anderen Ende des äußeren Hülsenteils 16 am inneren Hülsenteil 17 ausgebildet. Zwischen dem Flansch 18 des inneren Hülsenteil 17 und der gegenüberliegenden Stirnfläche des äußeren Hülsenteils 16, die vom Schlitten 2 entfernt ist, ist eine ringförmige Ausnehmung 19 bestimmt, und die Fühler 15 sind in die ringförmige Ausnehmung 19 eingesetzt. Zwischen das äußere Hülsenteil 16 und das innere Hülsenteil 17 ist eine Dichtung 34 eingefügt. Ferner ist an der einen Stirnseite (rechte Stirnseite in Fig. 1) des inneren Hülsenteils 17 eine ringförmige Abdeckung 35 angebracht, und eine weitere Dichtung 36 ist zwischen die ringförmige Abdeckung 35 sowie das innere Hülsenteil 17 eingesetzt.
  • Die Fühler 15 werden zwischen dem äußeren Hülsenteil 16 sowie dem Flansch 18 gehalten, und durch jeden der Fühler 15 erstreckt sich eine Zugstange 20. Jede dieser Zugstangen 20 besitzt ein Paar von Außengewindeabschnitten 21 und 22, die an entgegengesetzten Enden von dieser ausgebildet sind, und erstreckt sich durch eine Zentrumsbohrung 23 eines zugeordneten Fühlers 15, wobei der Gewindeabschnitt 21 am einen Ende von dieser in einer zugeordneten von Vertiefungen 25 angeordnet ist, die an einem Ende des äußeren Hülsenteils 16 ausgebildet sind, während der Außengewindabschnitt 22 am anderen Ende in ein im Flansch 18 ausgebildetes Innengewinde 24 geschraubt ist. In jeder der Vertiefungen 25 ist eine Mutter 26 aufgenommen und auf den Außengewindeabschnitt 21 der zugeordneten Zugstange 20 geschraubt. Jede der Muttern 26 besitzt vier Ausnehmungen 33, die an einer Stirnfläche von dieser ausgestaltet sind, um mit einem Werkzeug zur Betätigung der Mutter 26 in Eingriff zu kommen. Es ist darauf hinzuweisen, daß bei der in Rede stehenden Ausführungsform jeder der Fühler 15 eine Kraftmeßdose ist, und auf jeden der Fühler 15 wird durch Anziehen der Mutter 26 für den Fühler 25 eine Vorbelastung aufgebracht.
  • Die Spindel 14 ist an einem Innenumfang des inneren Hülsenteils 17 mit Hilfe eines Paars von Lagern 13 abgestützt, die in der axialen Richtung in beabstandeter Lagebeziehung angeordnet sind. Jedes der Lager 13 ist hier ein doppelreihiges Kegelrollenlager. Zwischen den Lagern 13 ist in der axialen Richtung um die Spindel 14 herum ein zylindrischer Abstandshalter 37 angebracht.
  • Ein Paar von Kanälen 30 für Kühlwasser ist in der Nähe der Lager 13 im inneren Hülsenteil 17 ausgestaltet. Die Kanäle 30 erstrecken sich in der Achsrichtung und sind mit Bezug auf die Spindel 14 in diametral symmetrischen Positionen angeordnet. Jeder der Kanäle 30 ist an seinem einen Ende an einer Stirnseite (rechte Seite in Fig. 1) der Halterung offen, und angrenzend an die Öffnung ist in jedem der Kanäle 30 ein Innengewinde 31 ausgebildet. Obwohl das nicht gezeigt ist, wird ein Rohr lösbar in das Innengewinde 31 eines jeden der Kanäle 30 eingeschraubt, um den Kanal 30 mit einer nicht dargestellten Kühlwasser-Zufuhrquelle zu verbinden. Das andere Ende eines jeden der Kanäle 30 ist mit dem anderen Kanal 30 mittels einer in der Halterung 12 ausgebildeten Ringkammer 32 in Verbindung. Somit wird Kühlwasser von der Kühlwasser-Zufuhrquelle in einen der Kanäle 30 (in die linke der Öffnungen in Fig. 2) mittels der Öffnung eingeführt, und es wird durch den einen Kanal 30 sowie die Ringkammer 32, dann durch den anderen Kanal 30 geleitet und fließt von der Öffnung des anderen Kanals 30 aus. Während das Kühlwasser in dieser Weise umläuft, kühlt es die Halterung 12 und die Lager 13 in der Halterung 12.
  • Gemäß der Fig. 5 wird der Wechselstrom-Stellmotor 5 über einen Treiber 51 von einer Folgesteuerungseinrichtung 50 gesteuert. Eine Mehrzahl von Ladungsverstärkern 39 sind mit der Folgesteuerung 50 verbunden, und die Fühler 15 sind einzeln an die Ladungsverstärkr 39 angeschlossen. Die Ladungsverstärker 39 sind auch mit einer Operationseinheit 40 verbunden, die ihrerseits an ein Sichtgerät 42 angeschlossen ist. Des weiteren sind die Ladungsverstärker 39 einzeln an Pufferverstärker 52 angeschlossen, die mit einem digitalen Anzeigegerät 53 in Verbindung sind.
  • Es wird auf die Fig. 1 bis 5 Bezug genommen. Wenn durch das Meßinstrument die Gleichförmigkeit eines Reifens 1 gemessen werden soll, wird der Reifen 1 zuerst in einer diametralen Richtung, d.h. in einer zur Drehachse des Reifens 1 und folglich der Spindel 14 rechtwinkligen Richtung, durch den Schlitten 2 bewegt, bis er gegen die Trommel 7, wie in Fig.4 gezeigt ist, gepreßt wird, und dann wird durch den Wechselstrommotor 11 die Trommel zum Drehen angetrieben. Folglich wird der Reifen 1 durch die Trommel 7 gedreht. Bei dieser Drehung des Reifens 1 wird auch die an der Halterung 12 über die Lager 13 abgestützte Spindel 14 durch den Reifen 1 gedreht. Falls der Reifen 1 eine Ungleichförmigkeit in der Dicke des Gummis, z.B. an einem Laufflächenteil von diesem, hat, dann wird folglich eine solche Ungleichförmigkeit als eine Abweichung in einer Belastung durch die Fühler 15 gemessen.
  • Bei der in Rede stehenden Ausführungsform ermitteln die Fühler 15 Abweichungskomponenten in drei Richtungen (einer axialen Richtung des Reifens, einer Bewegungsrichtung des Reifens 1 durch den Schlitten 2 und einer zu den beiden Richtungen senkrechten Richtung), und Ergebnisse dieser Ermittlung werden einzeln mittels der Ladungsverstärker 39 zur Operationseinheit 40 übertragen sowie durch die Operationseinheit 40 analysiert und dann am Sichtgerät 42 dargestellt. Eine Wellenform 41 der Fig. 6, in der die Ordinatenachse eine Größe einer Abweichung darstellt und die Abszissenachse die Zeit angibt, zeigt eine beispielhafte dieser Abweichungskomponenten der drei Richtungen. Verschiedene unter der Wellenform 41 in Fig. 6 gezeigte Wellenformen geben Ergebnisse von Analysen höherer Ordnung in Abhängigkeit von einer Fourier-Analyse solcher Abweichungskomponenten an und sind Wellenformen von Graden eins bis zehn in harmonischem Grad.
  • Falls bei dem oben beschriebenen Meßinstrument die Tragsteifigkeit der Spindel 14 niedrig ist, dann ist die Meßgenauigkeit gering, und folglich wird dann, wenn das in Fig. 3 gezeigte Maß (L) so klein wie möglich vermindert wird, um die Fühler 15 so nahe wie möglich am Reifen 1 anzuordnen, der Einfluß der Tragsteifigkeit im gleichen Maß verringert. Ferner wird, wenngleich ein einreihiges Kegelrollenlager normalerweise für die Lager 13 verwendet wird, bei dieser Ausführungsform ein doppelreihiges Kegelrollenlager für die Lager 13 angewendet, um die Tragsteifigkeit zu erhöhen. Demzufolge wird mit dem Meßinstrument der in Rede stehenden Ausführungsform eine exakte Messung gewährleistet.
  • Es ist zu bemerken, daß die Eigenfrequenz des Meßsystems durch eine solche Steigerung in der Tragsteifigkeit der Spindel 14 und der Anordnung der Fühler in der Nähe des Reifens 1 erhöht werden kann. Wenn eine Fourier-Analyse durchgeführt werden soll, wird folglich eine maximale Drehzahl nmax (U/min) des Reifens 1 erhöht, um eine Analyse in einem hohen Oberschwingungsgrad genau zu machen, weil, wenn ein Oberschwingungsgrad durch H wiedergegeben wird, eine einem Oberschwingungsgrad entsprechende Reifendrehzahl durch n (U/min) dargestellt wird und eine Eigenfrequenz des Meßsystems durch (Hz) angegeben wird, die maximale Drehzahl nmax (U/min) gekennzeichnet ist durch:
  • H n = /4 x 60 = nmax
  • Der Einfluß der Wärmeerzeugung an den Lagern 13 auf die Meßgenauigkeit der Fühler 15 wird dann durch das in den Kanälen fließende Kühlwasser aufgehoben, und in den Fühlern 15 wird keine oder eine nur geringe Temperatureinwirkung auftreten. Insbesondere kann bei der in Rede stehenden Ausführungsform, weil eine Vorbelastung auf die Fühler 15 mit Hilfe der in der Achsrichtung des Reifens 1 sich erstreckenden Zugstangen 20 aufgebracht wird, eine thermische Verformung der Zugstangen in der axialen Richtung verhindert werden, und folglich kann somit eine mögliche Temperatureinwirkung auf eine Ermittlung der Gleichförmigkeit des Reifens 1 in der axialen Richtung wirksam unterbunden werden.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt ist und beispielsweise jeder der fühler 15 ein Dehnungsmeßstreifen sein oder die Anzahl oder Gestalt der Kanäle 30 für Kühlwasser abgewandelt werden kann.

Claims (5)

1. Instrument zur Gleichförmigkeitsmessung eines Reifens, das eine Spindel (14), an der im Gebrauch ein Reifen (1) lösbar für eine koaxiale einheitliche Drehbewegung befestigt wird, eine Halterung (12), Lagereinrichtungen (13), um die genannte Spindel für eine Drehbewegung rund um eine Achse an der besagten Halterung zu lagern, eine für eine Drehbewegung rund um eine zur Achse der genannten Spindel (14) parallele feste Achse gelagerte Trommel (7), Mittel (3,4) zur Bewegung der besagten Halterung in einer zur Achse der genannten Spindel rechtwinkligen Richtung, bis ein an der genannten Spindel befestigter Reifen mit der erwähnten Trommel in Berührung kommt, um zu ermöglichen, daß der Reifen durch die erwähnte Trommel gedreht wird, wenn diese Trommel für eine Drehbewegung angetrieben wird, und einen an der besagten Halterung gehaltenen Fühler (15) zur Gleichförmigkeitsmessung eines an der genannten Spindel befestigten Reifens, wenn der Reifen durch die erwähnte Trommel gedreht wird, umfaßt, wobei die besagte Halterung einen darin in der Nähe der genannten Lagereinrichtungen (13) ausgebildeten Kühlwasserkanal (30) besitzt, um längs von diesem Kühlwasser umzuwälzen.
2. Instrument nach Anspruch 1, in welchem der genannte Kühlwasserkanal (30) ein Paar von axialen Abschnitten, die sich von einer Stirnfläche der besagten Halterung im wesentlichen in der axialen Richtung erstrecken, und einen ringförmigen Abschnitt (32), der die Enden der besagten axialen Abschnitte entfernt von der genannten Stirnfläche der besagten Halterung untereinander verbindet, umfaßt.
3. Instrument nach Anspruch 2, in welchem sich der genannte ringförmige Abschnitt des besagten Kühlwasserkanals rund um die genannten Lagereinrichtungen erstreckt.
4. Instrument nach Anspruch 1, in welchem die genannten Lagereinrichtungen (13) ein doppelreihiges Kegelrollenlager umfassen.
5. Instrument nach Anspruch 1, in welchem die besagte Halterung (13) ein an den erwähnten Bewegungsmitteln (3,4) befestigtes äußeres Hülsenteil (16), ein für eine axiale Bewegung in dieses äußere Hülsenteil eingepaßtes inneres Hülsenteil (17), das einen an seinem von den erwähnten Bewegungsmitteln entfernten Ende ausgebildeten Ringbund aufweist, und ein mit Gewinde versehenes Stangenelement (20), das an seinen entgegengesetzten Enden in das genannte äußere sowie innere Hülsenteil einregelbar eingeschraubt ist, besitzt und der erwähnte Fühler (15) eine Druckmeßdose ist, die zwischen dem besagten Ringbund des genannten inneren Hülsenteils und einer gegenüberliegenden Stirnfläche des genannten äußeren Hülsenteils derart gehalten ist, daß auf diese Druckmeßdose mittels des besagten, mit Gewinde versehenen Stangenelements eine Vorbelastung aufgebracht wird.
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