DE68911069T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Gleichstromkomponentenschutz für parallele Leistungseinrichtungen mit veränderlicher Geschwindigkeit und konstanter Frequenz. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Gleichstromkomponentenschutz für parallele Leistungseinrichtungen mit veränderlicher Geschwindigkeit und konstanter Frequenz.

Info

Publication number
DE68911069T2
DE68911069T2 DE89308754T DE68911069T DE68911069T2 DE 68911069 T2 DE68911069 T2 DE 68911069T2 DE 89308754 T DE89308754 T DE 89308754T DE 68911069 T DE68911069 T DE 68911069T DE 68911069 T2 DE68911069 T2 DE 68911069T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
content
voltage
generating
representative
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE89308754T
Other languages
English (en)
Other versions
DE68911069D1 (de
Inventor
Mirza Akmal Beg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sundstrand Corp
Original Assignee
Sundstrand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sundstrand Corp filed Critical Sundstrand Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE68911069D1 publication Critical patent/DE68911069D1/de
Publication of DE68911069T2 publication Critical patent/DE68911069T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/36Arrangements for transfer of electric power between AC networks via a high-tension DC link
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/50Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to the appearance of abnormal wave forms, e.g. AC in DC installations
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/60Arrangements for transfer of electric power between AC networks or generators via a high voltage DC link [HVCD]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft Versorgungssysteme mit Gleichstromverbindung, variabler Geschwindigkeit und konstanter Frequenz (VSCF = variable speed constant frequency), die zumindest zwei parallel verbundene Kanale haben, und insbesondere ein Verfahren und eine Schaltung zum Steuern des Gleichstrominhalts im Ausgang solcher Systeme und zum selektiven Isolieren von Kanalen, die dem parallelen System einen zu starken Gleichstrominhalt beisteuern.
  • Elektrische VSCF-Systeme mit Gleichstromverbindungen enthalten einen Generator, der mit einer variablen Geschwindigkeit angetrieben wird und eine Wechselstrom-Ausgangsspannung mit variabler Frequenz erzeugt. Diese Wechselstrom-Ausgangsspannung wird gleichgerichtet und einem Paar van Gleichstromverbindungs- Leitern zugeführt. Ein Inverter empfangt Spannung van den Gleichstromverbindungs-Leitern und wandelt sie in einen Gleichstromausgang mit konstanter Frequenz um. Elektronische Schalter im Inverter sind derart paarweise ausgelegt, daß eine Leitung durch einen Schalter in einem Paar die positive Halbperiode der Ausgangs-Stromwellenform erzeugt und die Leitung durch den anderen Schalter des Paares die negative Halbperiode erzeugt. Um eine ideale Wellenform zu erzeugen, muß jedes Schalterpaar für eine Halfte der Gesamtdauer jeder Periode der Ausgangs-Wellenform eingeschaltet sein und für eine Halfte der Zeit ausgeschaltet sein. Aufgrund von Variationen in den Charakteristiken der Schalter, wie zum Beispiel der Schaltzeit und der Sattigungsspannung, ist es unvermeidbar, daß ein Schalter in einem Paar mehr Voltsekunden pro Periode erzeugt als der andere. Obwohl diese Differenz bei den erzeugten Voltsekunden über eine Zeitdauer für gewöhnlich sehr klein ist, resultiert sie in einer Einführung einer Gleichstromkomponente in die Ausgangs-Wellenform. Techniken und Schaltungen zum Erfassen dieser Gleichstromkomponente und zum Modifizieren des Inverter-Schaltens, um den Gleichstrominhalt zu minimieren, werden in den US-Patenten 4,500,837 und 4,370,702 erläutert. Obwohl diese Schaltungen eine geeignete Gleichstrominhalts-Korrektur und -Steuerung für Einzelkanalsysteme zur Verfügung stellen, führen parallel verbundene VSCF-Systeme zu speziellen Situationen, die nicht in angemessener Weise durch existierende Gleichstrominhalts- Steuerschaltungen gehandhabt werden können.
  • Insbesondere ist herausgefunden worden, daß ein Aufspalten der Kanäle eines parallelen VSCF-Systems als Ergebnis eines zu hohen Gleichstrominhalts im Ausgang nicht garantiert hat, daß nur der problemverursachende Kanal ausgelöst wurde. Um dieses Problem zu verstehen, ist es hilfreich, ein paralleles VSCF- System zu betrachten, das aus vielen VSCF-Kanälen besteht. Wenn das System in paralleler Konfiguration arbeitet, versuchen alle Kanäle, die mit einem parallelen Bus verbunden sind, den Gleichstrominhalt an ihren Erfassungs-Punkten (normalerweise der Punkt der Regelung) zurück zu ihren Gleichstrominhalts- Niveaus vor dem Parallelschalten zu bringen. Die tatsächlichen Gleichstrominhalte, die durch individuell parallel geschaltete VSCF-Kanäle erfaßt werden, sind unterschiedlich, wenn zwischenverbindende Zuführer zwischen den verschiedenen Regelungspunkten vorhanden sind. Deshalb versucht jeder parallele Kanal, seinen Gleichstrominhalt nach dem Parallelschalten an seinem erfaßten Regelungspunkt auf den Wert vor dem Parallelschalten einzuregulieren.
  • Wenn einer der VSCF-Kanäle einen hohen, aber noch unter der Auslöseschwelle liegenden Gleichstrominhalt hat, bevor er mit dem parallel geschalteten Bus verbunden wird, würde dieser Kanal versuchen, einen höheren Gleichstrominhalt auf allen guten Kanälen einzuführen, und zwar wegen dem niedrigen Gleichstrom-Widerstand der verbindenden Zuführ-Kabel. Die guten Kanäle würden dann versuchen, ihren jeweiligen Gleichstrominhalt auf ihre Werte vor dem Parallelschalten zu reduzieren. Da existierende Gleichstrominhalts- Korrekturschleifen eine unbegrenzte Verstärkung haben, wenn sie versuchen, den Gleichstrominhalt zu regulieren, können einige der Gleichstrominhalts-Korrekturschaltungen in den guten Kanälen in die Sättigung gehen. Schließlich würde ein Gleichgewichtszustand erreicht werden und keiner der parallel geschalteten Kanäle würde einen Gleichstrominhalt haben, der hoch genug ist, um ein Auslösen zu garantieren. Deshalb würde das System damit fortfahren, in dem Parallelschaltungs-Modus zu arbeiten.
  • Wenn nun die Kanäle des Systems aufgeteilt werden oder ein guter Kanal vom parallel geschalteten Bus weggenommen wird, kann das nachfolgende Geschehen auftreten. Die guten Kanäle mit den nach dem Parallelschalten gesättigten Gleichstrominhalts- Steuerungen würden einige Zeit benötigen, um aus der Sättigung wieder herauszukommen. Während dieser Zeit würden diese Kanäle einen maximalen Gleichstrominhalt an ihren Erfassungspunkten verursachen. Während der Wiederherstellung der Gleichstrominhalts-Korrekturschleifen würde der Gleichstrominhalt an den Erfassungspunkten auf den dynamischen Grenzwert der Gleichstrominhalts-Korrekturschleife getrieben werden. Abhängig vom Grad der Sättigung kann die Zeit, die von den Sättigungskanälen benötigt wird, um wiederhergestellt zu werden, die Auslöse-Schwelle überschreiten, was in einem Auslösen der ansonsten guten Kanäle resultieren würde.
  • Eine andere, mögliche Situation kann auch in dem Auslösen der guten Kanäle resultieren. Man nehme zum Beispiel an, daß ein Kanal des parallel geschalteten Busses ein Problem in seiner Gleichstrominhalts-Steuerung entwickelt hat. Dieses Problem würde, wenn es in dem Modus für isolierten Aufteilungskanal aufgetreten wäre, zu einem Gleichstrominhalt, der über der Auslöseschwelle liegt, und zum nachfolgenden Auslösen dieses Kanals führen. Im Parallel-Modus würde dieser schlechte Kanal wegen des niedrigen Gleichstrom-Widerstands der zwischenverbindenden Zuführungskabel zu einem höheren Gleichstrominhalt an den Erfassungspunkten aller guten Kanäle führen. Die guten Kanäle würden dann versuchen, ihren höheren Gleichstrominhalt nach dem Parallelschalten auf ihre Werte vor dem Parallelschalten zu regulieren. Wenn sie die Gleichstrominhalte ihrer Kanäle korrigieren, können die guten Kanäle ihren Gleichstrominhalt an dem Erfassungspunkt des das Problem verursachenden Kanals unter die Auslöseschwelle reduzieren, und bei dem Vorgang können einige der Gleichstrominhalts-Korrekturschaltungen für die guten Kanäle gesättigt werden. Dieses Geschehen ist das gleiche wie oben diskutiert, mit der Ausnahme, daß der das Problem verursachende Kanal gewiß auslösen würde und einige der guten Kanäle eventuell auch auslösen würden, wenn die Kanäle aufgeteilt sind. Alternativerweise können die guten Kanäle den Gleichstrominhalt an dem Erfassungspunkt des das Problem verursachenden Kanals reduzieren, aber nicht auf ein Niveau unterhalb der Auslöseschwelle, und bei dem Vorgang würden die meisten Kanäle mit gesättigter Gleichstrominhalts- Korrektursteuerung vorliegen, wobei der Gleichstrominhalt an ihren Erfassungspunkten möglicherweise über den Auslöseschwellen wäre. Bei diesen Beispielen existiert ein Gleichstrominhalt, der außerhalb des Grenzbereichs ist, zumindest an einem Kanal-Erfassungspunkt. Wenn die selektive Isolation des das Problem verursachenden Kanals nicht ausgeführt werden kann, wird das System dazu gezwungen, aufgeteilt zu werden, und alle Kanäle würden in dem Isolations- Modus arbeiten. Hier würde wiederum der das Problem verursachende Kanal gewiß auslösen und einige der guten Kanäle würden eventuell auch auslösen.
  • Es ist deshalb ersichtlich, daß nach dem Wegnehmen eines guten Kanals von einem parallel geschalteten Bus dieser Kanal fälschlicherweise wegen der gesättigten Gleichstrominhalts- Steuerung ausgelöst werden könnte. Des weiteren kann, wenn ein parallel geschaltetes System wegen eines zu hohen Gleichstrominhalts aufgeteilt wird, nicht nur der das Problem verursachende Kanal sondern es können auch einige der guten Kanäle ausgelöst werden. Es ist deshalb erwünscht, eine Gleichstrominhalts-Steuerungsschaltung vorzusehen, die eine selektive Auslösung effektiver Kanäle in einem parallel verbundenen VSCF-Versorgungssystem erlaubt.
  • Diese Erfindung stellt ein Verfahren, wie es im Anspruch 4 spezifiziert wird, für selektives Isolieren fehlerhaft er Kanäle in einem elektrischen Versorgungssystem zur Verfügung, das zumindest zwei steuerbare Wechselstrom-Versorgungsquellen hat, die für Parallelbetrieb verbunden sind, wobei: ein Gleichstrominhalts-Signal, das die Größe einer Gleichspannung in dem Wechselstromausgang einer der Versorgungsquellen repräsentiert, erzeugt wird und mit einem Differenz-Stromsignal kombiniert wird, das für einen Differenz-Gleichstrom repräsentativ ist, der in verbundenen Phasen der Versorgungsquellen fließt. Ein Fehlersignal, das durch diese Kombination erzeugt wird, wird dazu verwendet, den Betrieb der ersten Versorgungsquelle zu steuern, um die Größe der Gleichspannung des Systemausgangsbusses zu reduzieren. Wenn das Fehlersignal ein vorgegebenes Schwellenniveau überschreitet, wird ein Auslösesignal erzeugt. Das Auslösesignal kann dazu verwendet werden, selektiv eine defekte Versorgungsquelle auszulösen. Wenn die Kanäle des Versorgungssystems in einem Aufteilungs-Modus oder in einem Isolations-Modus arbeiten sollen, wird die Kombination aus den Gleichstrominhalts- Signalen und den Differenz-Stromsignalen derart verhindert, daß das Fehlersignal nur für das Gleichstrominhalts-Signal repräsentativ ist.
  • Diese Erfindung umfaßt auch eine Schaltung, wie sie im Anspruch 1 spezifiziert ist, die das obenstehende Gleichstrominhalts- Steuerverfahren durchführt.
  • Die Erfindung wird vollständiger aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform ersichtlich, die nur beispielhaft in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt wird, wobei:
  • Figuren 1A und 1B ein Blockdiagramm eines parallelen VSCF- Versorgungssystems zeigen, das die vorliegende Erfindung umfaßt;
  • Figuren 2A, 2B, 2C und 2D Serien von Vektoren sind, die dazu verwendet werden können, den Betrieb der vorliegenden Erfindung zu erläutern;
  • Figuren 3A und 3B schematische Diagramme der Schaltungen sind, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind;
  • Figur 4 ein schematisches Diagramm eines Gesamtstrom-Sensors ist, der in der Schaltung der Figur 3A verwendet wird; und
  • Figur 5 ein schematisches Diagramm des Strom-Sensorelements ist, das in dem Gesamtstrom-Sensor der Figur 4 verwendet wird.
  • Es wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, in denen die Figuren 1A und 1B ein Blockdiagramm eines parallelen VSCF- (Energie)Versorgungssystems mit zwei Kanälen zeigen, das eine Gleichstrominhalts-Steuerschaltung enthält, die in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Das parallele Versorgungssystem 10 enthält ein Paar von VSCF-Kanälen 12 und 14. Der Kanal l2 erzeugt eine Vielfachphasen-Ausgangswechselspannung auf dem Bus 16, wohingegen der Kanal 14 einen Vielfachphasen- Wechselstromausgang auf dem Bus 18 erzeugt. Für den Parallelbetrieb sind diese Zuführbusse über einen Zuführer 19 durch Kontakte 20 eines Busverbinder-Unterbrechers verbunden. Da die Kanäle identische Komponenten enthalten, werden identische Bezugszeichen dazu verwendet, die Elemente jedes Kanals zu identifizieren. In der nachfolgenden Diskussion werden Spannungssignale durch den Buchstaben V mit einem beigefügten Index identifiziert. Wenn keine Nummer in dem Index auftritt, wird diese Signalbezeichnung für beide Kanäle verwendet. Wenn eine "1" in dem Index auftritt, gehört dieses Signal zum Kanal 12, und eine '2" in dem Index zeigt an, daß das Signal zum Kanal 14 gehört.
  • Jeder Kanal enthält ein Paar von Gleichstrominhalts-Filtern 22 und 24, die mit dem Ausgang 2,6 einer Vielzahl von Inverter- Schaltern 28 verbunden sind. Der Filter 22 erzeugt ein Spannungssignal Vdc, das für den Gleichstrominhalt der Ausgangsspannung jedes Kanals repräsentativ ist. Ähnlich erzeugt der Filter 24 ein Spannungssignal Vdp, das für den Gleichstrominhalt der Ausgangsspannung repräsentativ ist. Die Gleichstrominhalts-Steuerschleife jedes Kanals enthält Stromsensoren 30, die induktiv mit entsprechenden Ausgangsphasen jedes Kanals gekoppelt sind. Die Stromsensoren entsprechender Phasen sind elektrisch in Serie miteinander verbunden, um ein Signal auf der Leitung 32 zu erzeugen, das proportional zu dem Differenzstrom ist, der in entsprechenden Phasenleitern der zwei Kanäle fließt. Dieses Signal wird von einem Differenz-Gleichstrom-Detektor 34 detektiert und von einem Verstärker 36 verstärkt, um ein Differenz-Stromsignal Vic zu erzeugen, das für den Differenzstrom repräsentativ ist, der in verbundenen Phasen der Versorgungsquellen fließt. In jedem Kanal werden das Gleichstrominhalts-Signal Vdc und das Differenz-Stromsignal Vic an einem Suinmationspunkt 38 kombiniert, um ein Fehlersignal Vec zu erzeugen. Dieses Fehlersignal wird dem Integrierer 40 zugeführt und das resultierende, integrierte Signal wird von einer Flanken- Korrekturschaltung 42 verwendet, um das Inverter-Schaltmuster, das vom Mustergenerator 44 erzeugt wird, zu steuern. Die Flanken-Korrektur und Mustererzeugung wird in Übereinstimmung mit bekannten Techniken wie zum Beispiel jenen, die in dem US- Patent Nr. 4,443,842 erläutert werden, ausgeführt.
  • Jeder Kanal des parallelen Systems 10 ist auch mit einer Schutzschaltung versehen, die Stromsensoren 46 enthält, die induktiv mit entsprechenden Phasen der Ausgänge jedes Kanals gekoppelt sind und elektrisch in Serie verbunden sind, um ein Signal auf der Leitung 48 zu erzeugen, das für den Differenzstrom repräsentativ ist, der in entsprechenden Phasen der parallelen Kanäle fließt. Dieses Signal wird durch einen Differenzstrom-Detektor 50 detektiert und durch einen Verstärker 52 verstärkt, um ein Signal Vip zu erzeugen, das repräsentativ für den Differenzstrom ist, der in entsprechenden Phasen der Kanal-Ausgänge fließt. Die Gleichstrominhaltsfilter 24 erzeugen ein Signal Vdp, das repräsentativ für den Gleichstrominhalt in jeweiligen Kanal-Ausgängen ist. Das Gleichstrominhaltssignal Vdp und das Differenz-Stromsignal Vip werden in Suinmierungspunkten 54 verknüpft, um ein zweites Fehlersignal Vep zu erzeugen. Ein Fensterdetektor 56 vergleicht dieses Signal mit einem vorgegebenen Schwellen-Niveau und erzeugt ein Ausgangssignal am Anschluß 58, wenn das vorgegebene Schwellen-Niveau überschritten ist.
  • Selbstverständlich können die Gleichstrominhalts-Filter 22, die Integrierer 40, die Flanken-Korrektur-Schaltungen 42, die Mustergeneratoren 44 und die Inverterschalter 28 alle in bereits vorhandenen Einzelkanal-Gleichstrominhalts- Steuersystemen gefunden werden können. Diese Erfindung addiert die Kombination aus dem Differenzstromsignal mit dem Gleichstrominhalts-Signal in einem negativen Rückkoppel- Steuerverfahren, um Gleichstrominhalts-Steuerung und selektive Auslösung von fehlerhaften Kanälen zu erreichen.
  • Während eines normalen, fehlerfreien Betriebs ist es aus der Figur 1 ersichtlich, daß die Summe aus Vdc + Vic gleich Null sein muß. Ansonsten würde ein Fehlersignal Vec erzeugt werden, das eine Einstellung im Inverter-Schaltmuster verursachen würde, um eine Null-Spannung am Integrierereingang zu erzeugen. Somit schließen wir, daß:
  • Vic + Vdc = 0 (1)
  • Vdc = -Vic (2)
  • Die Relativwerte des Gleichstrominhalts an den Polspannungen und der Differenz-Gleichstrom hängen von den relativen Schleifenverstärkungen der Steuerschleifen für Gleichstrominhaltssteuerung und Differenzstrom ab. Für eine wirkungsvolle Gleichstrominhalts-Steuerung des parallelen Systems hat die Differenzstrom-Schleife eine höhere Schleifenverstärkung als diejenige der Gleichstrominhalts- Spannungsschleife.
  • Die Differenzstrom-Steuerschleife versucht, den Differenzstrom auf Null zu treiben, indem sie alle Amplituden-Differenzen zwischen den Gleichstrom-Polspannungen der parallel geschalteten Inverter minimiert. Ein positives Differenzstrom-Signal Vic würde bedeuten, daß der Kanal Strom in den anderen Kanal abgibt, so daß Vic in einer Richtung anliegt, die die erfaßte Gleichstrom-Spannung dazu veranlaßt, mit Bezug auf die anderen Kanäle abzufallen, und deshalb den Differenz- Gleichstrom reduziert.
  • Die Gleichstrominhalts-Schutzschaltung, die die Schaltungen 24, 50, 52 und 56 enthält, ist ähnlich zu der Gleichstrominhalts- Steuerschaltung. Die Schutzschaltung hat ihren eigenen Satz von Stromsensoren und erfaßt das Gesamt-Differenz-Gleichstromsignal unabhängig von der Gleichstrominhalts-Steuerschaltung. Sie überprüft die Summe des Differenz-Gleichstrom-Signals Vip und des Spannungssignals Vdp. Jede Abweichung von Null würde ein Problem in der Gleichstrominhalts-Steuerschaltung anzeigen. Die Gleichstrominhalts-Steuer- und Schutz-Schleifengleichungen sind wie folgt:
  • Vdc + Vic = 0 (3)
  • Vdp + Vip = 0 (4)
  • Während abnormaler Betriebsbedingungen wird die Gleichung (4) zu:
  • Vdp + Vip ≠ 0 (5)
  • Während des Betriebs im Aufteilungs-Modus ist die Differenz- Strom-Steuerschleife gesperrt, so daß die Gleichstrominhalts- Auslösezeit-Verzögerungen nur von der erfaßten Gleichspannung abgeleitet werden. Während des Parallelbetriebs wird die gleiche Auslöse-Zeitverzögerungsschaltung verwendet. Es wird jedoch die Summe aus der erfaßten Gleichstrom-Spannung und aus den Differenz-Stromsignalen dazu verwendet, die Auslöseschaltung zu versorgen.
  • Die oben gezeigten Gleichungen gehen davon aus, daß kein Offset-Fehler in der Steuerschleife vorliegt. Ein Offset-Fehler gibt den Gleichstrominhalt vor dem Parallelschalten an den Pol- Ausgangsspannungen wieder. Im Parallel-Modus entspricht der Gleichstrominhalt auf dem parallel geschalteten Bus dem Durchschnitt des Gleichstrominhalts vor dem Parallelschalten auf allen Kanälen auf dem parallelen Bus. Die normalen und abnormalen Situationen können mit Hilfe von Spannungs- Vektordiagrammen, die in den Figuren 2A, 2B, 2C und 2D gezeigt werden, geklärt werden. Die Vektoren der Figuren 2A und 2B repräsentieren zwei gute Kanäle, die einen Gleichstrominhalt vor dem Parallelschalten haben, der durch die Signale V'dc1 und V'dc2 wiedergegeben wird und unterhalb des Auslöse- Schwellenniveaus ist. Nachdem die Bus-Verbinder- Unterbrechungskontakte geschlossen sind, werden die Spannungssignale der Figur 2B erzeugt, die nach dem Parallel schalten gegeben sind. Die nach dem Parallelschalten gegebenen Gleichstrominhalts-Signale sind der Mittelwert der Gleichstrominhaltssignale vor dem Parallelschalten. Die Signale, die vor dem Parallelschalten gegeben sind, liegen aufgrund von Offset-Spannungen der Operationsverstärker und aufgrund von Komponententoleranzen in der Steuerschleife vor. Die Steuer-/Schutz-Gleichungen für die Gleichstrominhalts- Schleife für normalen Parallelbetrieb sind wie folgt:
  • Vdc + Vic - V'dc = 0 (6)
  • Vdc + Vic = V'dc (7)
  • Vdc = (V'dcl + V'dc2)/2 (8)
  • Vdp + Vip = V'dc (9)
  • Die Schutzschaltung detektiert eine Fehlerspannung in der Gleichstrominhalts-Steuerschleife. Die detektierte Fehlerspannung würde gleich dem Gleichstrominhalt vor dem Parallelschalten sein, der unterhalb dem Auslöse-Schwellen- Niveau ist. Deshalb wird die Gleichstrominhalts-Auslösung nicht freigegeben, was anzeigt, daß die Gleichstrominhalts- Steuerschleife einwandfrei arbeitet.
  • Als nächstes wird zum Beispiel ein Problem in der Gleichstrominhalts-Steuerschleife des Kanals 14 in Figur 1 betrachtet. Diese Situation wird durch die Vektordiagramme der Figuren 2C und 2D illustriert. Die Bedingung vor dem Parallelschalten wird durch die Vektoren der Figur 2C gezeigt. Das große Gleichstrominhalts-Signal V'dc2 würde große Gleichströme ergeben, wenn die Kanäle parallel geschaltet sind, wie in der Figur 2D dargestellt wird. Dieser große Gleichstrom wird durch die Steuerschaltung erfaßt. Die Steuerschaltung wird versuchen, die Gleichstrom-Spannungen an ihren Erfassungspunkten derart einzustellen, daß der Gleichstrom auf Null reduziert wird.
  • Das System stabilisiert sich schließlich selbst, wobei der Gleichstrominhalt gleich dem Mittelwert der Gleichstrominhalte vor dem Parallelschalten ist. Dabei ist V'dc2 gleich der Summe aus Vdc2 + Vic2. Die relativen Größen von Vdc2 und Vic2 sind von den Verstärkungen der Gleichstrominhalts- Spannungssteuerschleife und der Differenz-Gleichstromschleife abhängig. Wie in der Figur 3D gezeigt wird, ist es offensichtlich, daß:
  • Vicl = Vipl (10)
  • Vic2 =Vip2 (11)
  • Vdcl = Vdc2 = (V'dcl + V'dc2)/2 (12)
  • Vdcl =Vdpl (13)
  • Vdc2 =Vdp2 (14)
  • Vdpl + Vipl = 0 (15)
  • Vdp2 + vip2 ≠ 0 (16)
  • Man beachte, daß für den Kanal Nummer 2 Vdp2 und Vip2 in der gleichen Richtung sind und sich nicht zu Null addieren. Die Schutzschaltung detektiert dieses Problem im Kanal Nummer 2 und gibt die Auslösezeitverzögerung frei. Dies isoliert Kanal Nummer 2 von dem parallelen Bus, wenn die Summe aus Vdp2 und Vip2 das vorgegebene Schwellenniveau überschreitet. Die Figuren 3A und 3B enthalten schematische Diagramme der Steuerschaltungen eines Kanals eines Versorgungssystems der Figur 1. Eine Gleichspannung auf den Gleichstrom- Verbindungsleitern 60 und 62 wird durch Inverter-Schalter 28 geschaltet, um einen dreiphasigen Wechselstromausgang mit konstanter Frequenz an den Versorgungspolen 64, 66 und 68 zu erzeugen. Ein dreiphasiger Wechselstromausgang, der an den Versorgungspolen auftritt, wird von den Spulen 70, 72 und 74 und durch die Filterkondensatoren 76 gefiltert. Ein Transformator 78, der einen Mittelleiter bildet, wird dazu verwendet, ein Vierleitungs-Ausgangssignal zu erzeugen. Die Versorgungspolausgangsspannung wird auf den Leitungen 80, 82 und 84 erfaßt. Eine Verstärkerschaltung 86 empfängt die Spannung der Phase A auf der Leitung 84 und erzeugt ein Ausgangssignal, das repräsentativ für diese Spannung ist. Die Leitungen 112 und 114 sind für die Verbindung zu Steuerschaltungen der Phasen B bzw. C anderer Kanäle vorgesehen. Die Schaltung 88 empfängt ein erstes Spannungseingangssignal vom Stromsensor TCS1 auf den Leitungen 90 und 92, und ein zweites Spannungssignal von einem Stromsensor, der mit der Phase B des anderen Kanals über die Leitung 112 gekoppelt ist. Die Schaltung 88 erzeugt ein Differenzstrom-Ausgangssignal auf der Leitung 94. Die Schaltung 96 empfängt ein erstes Spannungssignal vom Stromsensor TCS2 auf den Leitungen 98 und 100 und ein zweites Spannungssignal von einem Stromsensor, der mit der Phase C des anderen Versorgungssystemkanals über die Leitung 114 gekoppelt ist. Die Ausgangssignale der Schaltungen 86, 88 und 96 werden durch die Schaltungen 102 und 104 empfangen, kombiniert und integriert. Dies resultiert in einem Paar von Signalen, die einem Exklusiv- Oder-Gatter 106 zugeführt werden, um ein Signal am Anschluß 108 zu erzeugen, das von der Flankenkorrekturschaltung 42 verwendet wird. Der Schalter 110 wird geöffnet, um die Schaltungen 88 und 96 zu sperren, wenn das System in dem Aufteilungs-Modus oder in dem Nicht-Parallel-Modus arbeitet, so daß das Schaltmuster nur durch das Gleichspannungs-Niveau, das von der Schaltung 86 erfaßt wird, beeinträchtigt wird.
  • Die Schutzschleife, die durch die Schaltung der Figur 3B illustriert wird, enthält mehrere Schaltungen, die ähnlich zu der Gleichstrominhalts-Steuerschleife der Figur 3A sind. Deshalb wurden in den Figuren 3A und 3B ähnliche Bezugszeichen dazu verwendet, ähnliche Elemente zu bezeichnen. In der Figur 3B werden die Ausgänge der Schaltungen 86', 88' und 96' kombiniert und durch die Schaltungen 116 und 118 integriert, um Signale an den Anschlüssen 120 und 122 zu erzeugen, die mit der Fensterdetektorschaltung 56 verbunden sind. Der Fensterdetektor kann in Übereinstimmung mit bekannten Techniken aufgebaut sein, wie zum Beispiel in der Figur 4 des Patents Nr. 4,731,690 illustriert wird.
  • Die Figur 4 ist ein schematisches Diagramm eines der Gesamtstromsensoren TCS1, TCS2, TCS3 und TCS4 der Figur 3A. Ein schematisches Diagramm des Stromwandlers 123, der in der Schaltung der Figur 4 verwendet wird, wird in der Figur 5 illustriert. Der Phasenleiter 124, der ein Leiter einer der Phasen A, B oder C in einem Ausgangsbus eines der Kanäle sein kann, verläuft durch einen im allgemeinen kreisförmigen, magnetischen Kern 126. Ein kommerziell erhältlicher Hall- Effekt-Wandler 128 mit linearem Ausgang wird innerhalb eines Spalts im Kern 126 angeordnet und erzeugt eine Ausgangsspannung am Anschluß 130, die proportional zu dem Gleichstrom ist, der in dem Phasenleiter 124 fließt. Die Hall-Effekt-Einrichtung detektiert den magnetischen Fluß in dem Kern, der durch den Strom erzeugt wird, der im Leiter 124 fließt. Dieser Fluß wird durch Einstellen des Stroms durch eine Null-Wicklung 132 nach Art einer geschlossenen Schleife zu Null gemacht. Die folgenden Gleichungen können von den Schaltungen der Figur 4 abgeleitet werden:
  • Ip =IsxN (17)
  • Vout = (Ip x R)/N (18)
  • Vout α Ip (19)
  • wobei 1p der Strom, der in dem Phasenleiter fließt, Is der erfaßte Strom, N die Anzahl der Windungen der Wicklung 132 ist, Vout die Spannung am Widerstand Rb und R der Widerstandswert des Widerstands Rb ist. Hall-Effekt-Wandler mit linearem Ausgang, wie zum Beispiel das Bauelement Nr. 128, können dazu verwendet werden, Ströme zu erfassen, die in einem Bereich von 250 Milliampere bis zu Tausenden von Ampere liegen. Die isolierte Analogspannung, die von dem Wandler erzeugt wird, kann durch Additionsverstärker wie zum Beispiel 134 und 136 modifiziert werden, um eine Niveau-Verschiebung, eine Temperatur-Kompensation, Verstarkungsänderungen oder andere gewünschte Parameter zu erreichen. Lineare Wandler stellen sowohl eine hohe Frequenzantwort als auch Gleichstrom-Messungen zur Verfügung.
  • Es sollte nun offensichtlich sein, daß die vorliegende Erfindung sowohl Gleichstrominhalts- als auch Schutzfunktionen durch die Verwendung von Differenzstrom-Rückkoppelschleifen erreicht. Obwohl die vorliegende Erfindung in einer Form beschrieben wurde, die als ihre gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform betrachtet wird, ist es für Fachleute offensichtlich, daß zahlreiche Änderungen ohne Abweichen vom Bereich der Erfindung, wie er in den anhängenden Ansprüchen definiert wird, durchgeführt werden können.

Claims (6)

1. Schaltung zum selektiven Isolieren fehlerhafter Kanäle in einem elektrischen Versorgungssystem mit Gleichstromverbindung, variabler Geschwindigkeit und konstanter Frequenz, das zumindest zwei steuerbare Wechselstrom-Versorgungsquellen (12,14) mit Invertern hat, die für parallelen Betrieb verbunden sind, wobei die Schaltung eine Einrichtung (22,24) zum Erzeugen eines Gleichstrom-Inhaltssignals (Vdc1,Vdp1) hat, das die Größe einer Gleichspannung in dem Wechselstrom-Ausgang (16) einer ersten (12) der Versorgungsquellen repräsentiert, und gekennzeichnet ist durch eine Einrichtung (34,50) zum Erzeugen eines Differenz-Stromsignals (Vic1,Vip1), das für einen Differenz-Gleichstrom repräsentativ ist, der in verbundenen Phasen der Versorgungsquellen fließt; eine Einrichtung (38,54) zum Kombinieren des Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenz-Stromsignals, um ein Fehlersignal (Vec1,Vep1) zu erzeugen; eine Einrichtung (44) zum Steuern des Betriebs der ersten Versorgungsquelle in Antwort auf das Fehlersignal, um die Größe der Gleichspannung zu reduzieren; und eine Einrichtung (56) zum Erzeugen eines Auslöse-Signals, wenn das Fehlersignal ein vorgegebenes Schwellenniveau überschreitet.
2. Schaltung, wie in Anspruch 1 erwähnt, die weiterhin gekennzeichnet ist durch: eine Einrichtung (20) zum elektrischen Isolieren entsprechender Phasen der Versorgungsquellen; und eine Einrichtung (110) zum Verhindern des Kombinierens des Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenz-Stromsignals, wenn die entsprechenden Phasen isoliert sind, so daß das Fehlersignal dann nur für das Gleichstrom-Inhaltssignal repräsentativ ist.
3. Schaltung, wie in Anspruch 1 erwähnt, weiterhin gekennzeichnet durch eine Einrichtung (22,24) zum Erzeugen eines zweiten Gleichstrom-Inhaltssignals (Vdc2,Vdp2), das für die Größe einer zweiten Gleichspannung in dem Wechselstrom-Ausgang (18) einer zweiten (14) der VersorgungsqUellen repräsentativ ist; eine Einrichtung (38,54) zum Kombinieren des zweiten Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenz-Stromsignals, um ein zweites Fehlersignal (Vec2,Vep2) zu erzeugen; eine Einrichtung (44) zum Steuern des Betriebs der zweiten Versorgungsquelle in Antwort auf das zweite Fehlersignal, um die Größe der zweiten Gleichspannung zu reduzieren; und eine Einrichtung (56) zum Erzeugen eines zweiten Auslösesignals, wenn das zweite Fehlersignal das vorgegebene Schwellenniveau überschreitet.
4. Verfahren zum selektiven Isolieren fehlerhafter Kanäle in einem elektrischen Versorgungssystem mit Gleichstromverbindung, variabler Geschwindigkeit und konstanter Frequenz, das zumindest zwei steuerbare Wechselstroin-Versorgungsquellen (12,14) mit Invertern hat, die für parallelen Betrieb verbunden sind, wobei das Verfahren den Schritt des Erzeugens eines Gleichstrom-Inhaltssignals (Vdc1,Vdp1) enthält, das für die Größe der Gleichspannung in dem Wechselstrom-Ausgang (16) einer ersten (12) der Versorgungsquellen repräsentativ ist, und gekennzeichnet ist durch die Schritte:
Erzeugen eines Differenz-Stromsignals (Vic1,Vip1), das für einen Differenz-Gleichstrom repräsentativ ist, der in verbundenen Phasen der Versorgungsquellen fließt; Kombinieren des Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenzstromsignals, um ein Fehlersignal (Vec1,Vep1) zu erzeugen; Steuern des Betriebs der ersten Versorgungsquelle in Antwort auf das Fehlersignal, um die Größe der Gleichspannung zu reduzieren; und Erzeugen eines Auslösesignals, wenn das Fehlersignal ein vorgegebenes Schwellenniveau überschreitet.
5. Verfahren, wie in Anspruch 4 erwähnt, das weiterhin gekennzeichnet ist durch die Schritte: elektrisches Isolieren entsprechender Phasen der Versorgungsquellen; und Verhindern des Kombinierens des Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenz- Stromsignals, wenn die entsprechenden Phasen isoliert sind, so daß das Fehlersignal dann nur für das Gleichstrom-Inhaltssignal repräsentativ ist.
6. Verfahren, wie in Anspruch 4 erwähnt, das weiterhin durch die Schritte gekennzeichnet ist: Erzeugen eines zweiten Gleichstrom-Inhaltssignals (Vdc2,Vdp2), das für die Größe einer zweiten Gleichspannung in dem Wechselstrom-Ausgang (18) einer zweiten (14) der Versorgungsquellen repräsentativ ist; Kombinieren des zweiten Gleichstrom-Inhaltssignals und des Differenz-Stromsignals, um ein zweites Fehlersignal (Vec2,Vep2) zu erzeugen; Steuern des Betriebs der zweiten Versorgungsquelle in Antwort auf das Fehlersignal, um die Größe der zweiten Gleichspannung zu reduzieren; und Erzeugen eines zweiten Auslösesignals, wenn das zweite Fehlersignal das vorgegebene Schwellenniveau überschreitet.
DE89308754T 1988-09-02 1989-08-30 Verfahren und Vorrichtung zum Gleichstromkomponentenschutz für parallele Leistungseinrichtungen mit veränderlicher Geschwindigkeit und konstanter Frequenz. Expired - Fee Related DE68911069T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/240,185 US4905117A (en) 1988-09-02 1988-09-02 Circuit and method for DC content protection of parallel VSCF power systems

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE68911069D1 DE68911069D1 (de) 1994-01-13
DE68911069T2 true DE68911069T2 (de) 1994-05-05

Family

ID=22905483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE89308754T Expired - Fee Related DE68911069T2 (de) 1988-09-02 1989-08-30 Verfahren und Vorrichtung zum Gleichstromkomponentenschutz für parallele Leistungseinrichtungen mit veränderlicher Geschwindigkeit und konstanter Frequenz.

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4905117A (de)
EP (1) EP0357392B1 (de)
JP (1) JPH02197216A (de)
KR (1) KR900005661A (de)
CN (1) CN1018597B (de)
DE (1) DE68911069T2 (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5191518A (en) * 1991-08-15 1993-03-02 Recker Bradley J Plural inverter control arrangement
US5214359A (en) * 1991-11-01 1993-05-25 Warn Industries, Inc. Winch with electronic current limiter
US5648887A (en) * 1994-06-09 1997-07-15 Warn Industries, Inc. Electric current limiting device for winch responsive to multiple device states
US7020111B2 (en) * 1996-06-27 2006-03-28 Interdigital Technology Corporation System for using rapid acquisition spreading codes for spread-spectrum communications
JP3311214B2 (ja) * 1995-09-05 2002-08-05 東京電力株式会社 電力変換装置の制御装置
US6046893A (en) * 1998-06-06 2000-04-04 Warn Industries, Inc. Programmable electronic current limiter
US6445171B2 (en) 1999-10-29 2002-09-03 Honeywell Inc. Closed-loop magnetoresistive current sensor system having active offset nulling
US6576300B1 (en) 2000-03-20 2003-06-10 Dow Corning Corporation High modulus, low dielectric constant coatings
US6558755B2 (en) 2000-03-20 2003-05-06 Dow Corning Corporation Plasma curing process for porous silica thin film
US8164866B2 (en) * 2009-02-18 2012-04-24 Hamilton Sundstrand Corporation Identification and protection of an aerospace AC-DC power system in the presence of DC content due to faulty loads
US9991778B2 (en) * 2016-02-29 2018-06-05 The Boeing Company Balancing current within a modular converter system

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4173774A (en) * 1977-12-08 1979-11-06 Westinghouse Electric Corp. Parallel AC electrical system with differential protection immune to high current through faults
US4500837A (en) * 1981-01-15 1985-02-19 Westinghouse Electric Corp. Detection of DC content in an AC waveform
US4370702A (en) * 1981-01-15 1983-01-25 Westinghouse Electric Corp. Microprocessor control of inverter power transistors with DC content correction
US4443842A (en) * 1982-03-05 1984-04-17 Westinghouse Electric Corp. Inverter firing control with compensation for variable switching delay
US4587604A (en) * 1985-02-06 1986-05-06 Reliance Electric Company Power supply employing low power and high power series resonant converters
US4728806A (en) * 1986-12-05 1988-03-01 Westinghouse Electric Corp. DC link variable speed constant frequency power source paralleling controls
US4731690A (en) * 1986-12-05 1988-03-15 Westinghouse Electrical Corp. Real load unbalance protection system for parallel variable speed constant frequency electrical power systems
US4766327A (en) * 1987-07-31 1988-08-23 Westinghouse Electric Corp. Circuit and method for synchronizing power sources in a parallel AC electrical power system

Also Published As

Publication number Publication date
CN1018597B (zh) 1992-10-07
US4905117A (en) 1990-02-27
JPH02197216A (ja) 1990-08-03
KR900005661A (ko) 1990-04-14
EP0357392A2 (de) 1990-03-07
EP0357392B1 (de) 1993-12-01
DE68911069D1 (de) 1994-01-13
EP0357392A3 (de) 1991-05-22
CN1040716A (zh) 1990-03-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69433528T2 (de) Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit durchgeschleiftem Neutralleiter und doppeltem Zerhackerverstärker
DE3882635T2 (de) Unterbrechungsfreie Stromversorgung.
DE69728028T2 (de) Verfahren zum Parallelschalten einer Vielzahl von Spannungsquellen-Leistungswandlern
DE69109217T2 (de) Zur Unterdrückung der Gleichstrommagnetisierung im Drehstromtransformator Wechselrichtersteuersatz.
DE68911069T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gleichstromkomponentenschutz für parallele Leistungseinrichtungen mit veränderlicher Geschwindigkeit und konstanter Frequenz.
DE2239797A1 (de) Schutzeinrichtung zur verhinderung von ueberspannungs- und unterspannungszustaenden in leistungsschaltungen
EP2608344A1 (de) Verfahren zum Schützen eines Zwischenkreiskondensators in einer Stromrichterschaltung
EP0290914B1 (de) Zustandssignalbildung zur Anzeige des Überganges in die Betriebsart "Bypass" bei einer Einrichtung zur Hochspannungsgleichstromübertragung
DE102018119916A1 (de) Elektrische AC/DC-Umwandlungs-Anordnung
EP3501100B1 (de) Trennvorrichtung für einen photovoltaischen string
DE2145288A1 (de) Schaltungsanordnung zum Schutz einer Mehrzahl parallelgeschalteter mehrphasiger Wechselspannungsquellen gegen Über- bzw. Untererregung
EP3593434A1 (de) Verfahren und anordnung zum erzeugen eines auslösesignals für einen hvdc-schalter
DE69018344T2 (de) Differentialschutzrelais.
DE2502322C2 (de) Erdschluß-Schutzeinrichtung
DE3016073A1 (de) Leistungs-kombinations- oder -teilerweichen-anordnung
DE69122533T2 (de) Regelsystem für die Erregung einer Synchronmaschine
DE1763625A1 (de) Dreiphasen-Steuersystem
EP3602762A1 (de) Wechselrichter
DE3785340T2 (de) Schaltkreis zum schutz vor wirklastverschiebung und verfahren dazu.
DE3015108A1 (de) Wechselrichtersystem und -verfahren sowie verfahren zum speisen eines wechselstrommotors
DE202024102847U1 (de) Leistungswandler zur Umwandlung von mehrphasiger Wechselstrom-Netzeingangsleistung in Gleichstrom-Ausgangsleistung und Wasserstoffproduktionsanlage
DE102024103719A1 (de) Leistungswandler zur Umwandlung von mehrphasiger Wechselstrom-Netzeingangsleistung in Gleichstrom-Ausgangsleistung und Wasserstoffproduktionsanlage
DE69508577T2 (de) Rückgewinnung von übertragener leistung in einer installation zur übertragung von hochspannungsgleichstrom
DE1763849B2 (de) Frequenzumformer mit einer logischen Steuerschaltung
DE19634186A1 (de) Netzgeführte Thyristorbrücke

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee