DE686268C - Anordnung zum Empfang oder Nachweis ultrakurzer Wellen - Google Patents

Anordnung zum Empfang oder Nachweis ultrakurzer Wellen

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DE686268C
DE686268C DE1935T0049307 DET0049307D DE686268C DE 686268 C DE686268 C DE 686268C DE 1935T0049307 DE1935T0049307 DE 1935T0049307 DE T0049307 D DET0049307 D DE T0049307D DE 686268 C DE686268 C DE 686268C
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DE
Germany
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gas discharge
discharge path
received
wave
arrangement
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Expired
Application number
DE1935T0049307
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Hans Eri Hollmann
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/08Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Anordnung zum Empfang oder Nachweis ultrakurzer Wellen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Empfang oder zum Nachweis ultrakurzer Wellen unter Verwendung einer Gasentladungsstrecke, die bis in das Gebiet der Millimeterwellen brauchbar ist.
  • Es ist bekannt, ultrakurze Wellen zwecks Demodulation einer Gasentladungsstrecke zuzuleiten, in der eine Glimmentladung unterhalten wird. Es wird hierbei der Effekt ausgenutzt, daß sich die Leitfähigkeit der Glimmentladung bei Bestrahlung mit ultrakurzen Wellen ändert, und daß hierdurch im Stromkreis der Entlastungsröhre die demodulierten Ströme auftreten. Außerdem ist es bekannt, einer Diode mit geheizter Kathode und mit Gasfüllung Hochfrequenzspannungen zuzuführen, die mittels ,einer Antenne aus dem Strahlungsfeld des Senders entnommen werden. Hierbei liegt ebenfalls im Stromkreis der Diode das Telephon, so daß von der bei verschiedenen Hochfrequenzspannungen verschiedenen Leitfähigkeit des ionisierten.Gases Gebrauch gemacht wird. Demgegenüber wird bei der Erfindung die durch ein Hochfrequenzfeld verursachte Änderung der Dielektrhitätskonstante eines ionisierten Gases ausgenutzt, und zwar derart, daß die Gasentladungsstrecke zwischen den Belegungen eines Schwingkreiskondensators liegt, dessen zugehöriger Schwingungskreis auf eine von der Empfangsfrequenz verschiedene Frequenz abgestimmt ist, daß dieser Schwingungskreis von einem Hilfsoszillator erregt wird und daß die Amplitude des in dem Schwingungskreis fließenden Stromes als Maß für die Stärke der zu empfangenden Strahlung dient.
  • Zur Ausführung dieses Gedankens eignen sich verschiedene Anordnungen. So kann die zii demodulierende Strahlung wie bei der bekannten Anordnung direkt der Gasentladungsstrecke zugeleitet werden, wobei sich die Entladungsröhre z. B. im Brennpunkt eines Parabolreflektors befindet. Die demodulierten Ströme werden jedoch nicht aus dem Stromkreis der Entladungsstrecke entnommen. Die Gasentladungsstrecke kann vielmehr gleichzeitig als Dielektrikum in einem Kondensator dienen, der einem Langwellenschwingungskreis angehört. Dieser Schwingungskreis wird von einer beliebigen Hochfrequenzquelle angefacht und zeigt eine gewisse Resonanzspannung. Ändert sich nun die Dielektrizitätskonstante der Gasentladung, so ändert sich auch die Resonanzspannung, was in einem angekoppelten Empfänger wahrnehmhar gemacht -,werden kann. Bei dieser Anordnung kommt es sehr wesentlich auf den Gasdruck in der Entladungsröhre an, der im Hinblick auf maximale Absorptions= und Dispersionseigenschaften des ionisier':@@@. Gases gewählt werden muß. Die Einpflntl; lichkeit der Anordnung- ist jedoch noch außeramt ordentlich gering.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in Abb. i dargestellt ist, läßt eine wesentlich höhere Empfindlichkeit erreichen. Hierbei dient die Gasentladungs,-strecke nicht gleichzeitig zur Absorption und zur Demodulation der ultrakurzen Wellen, sondern die zu empfangende Strahlung wird von der Antenne A aufgenommen und einem aus der Induktivität L und der Kapazität C bestehenden ultrakurzwelligen Schwingungskreis zugeführt. Eine Gasentladungsröhre Q, deren Elektroden E an der Spannung Ei, lieliegen, dient als Dielektrikum des Kondensators C. Dieser Kondensator ist außerdem ein Teil eines Langwellenschwingungskreises, dessen Induktivität mit L' bezeichnet ist. Der Langwellenkreis wird von einem Sender S mit gleichbleibender Wellenlänge und konstanter Energie erregt. Mit dem Langwelienkreis ist außerdem ein Langwellenempfänger P gekoppelt, durch den die Resonanzspannung an dem Kreis L' C wahrnehmbar gemacht wird. Die Einstellung des Kreises L' C erfolgt nach der Methode der halben Resonanzkurve, d. h. so, daß die Sendenvelle X" des Senders S von der Eigenwelle X, des" Kreises L'C gerade so weit abweicht, daß in diesem Kreis der halbe Resonanzstrom fließt. Ändert sich nun die Kapazität des Kondensators C dadurch, daß an ihm eine Änderung der von der Antenne A im- Schwingungskreis L C erregten Resonanzspannung auftritt und hierdurch die Dielektrizitätskonstante t des ionisierten Gases geändert wird, so verstimmt sich der Kreis L' C gegenüber der Senderwelle J.o, so daß der in ihm fließende Strom je nach der Verstimmung steigt oder fällt. Dieser Strom wird dann im Empfänger P in bekannter Weise demnduliert und dem Indikator zugeführt. Statt der Verwendung eines Langwellenempfäugers P kann auch die Rückwirkung der Verstimmung des Kreises L' C auf den Sender S zur Wahrnehmbarmachung der Dielektrizitätskonstantenänderüng susgenutztwerden. Durch. verlustfreien. Aufbau des ganzen Systems und durch Wahl einer möglichst hohen Hilfsfrequenz des Senders S, beispielshalber im. Gebiet von ios Hz, kann man erzielen, daß die Übertragung der Ultrakurzwellenmodulation auf die kleinere Hilfsfrequenz mit größter Empfindlichkeit vor sich geht. Die in Abb. i dargestellte Anordnung eignet sich naturgemäß nur für verhältnismäßig lange ultrakurze Wellen, da sonst die @'°ntenne A sowie der Kreis L C technisch ryeht mehr hergestellt werden können. Uni kürzere .Wellen durch den kapazitiven erstimmungseffekt nachweisen zu können, kann man, wie schon. ob,-n erwähnt, die direkte Absorption der ultrakurzwelligen Strahlung in der Gasentladun gsstrecke ausnutzen. Hierbei läßt sich die Empfindlichkeit durch eine Anordnung steigern, wie sie in Abb.2 dargestellt ist. Innerhalb der Gasentladungsstrecke mit den Elektroden E befindet sich eine größere Anzahl kleiner, voneinander isolierter Dipole D, D', D", und zwar vorzugsweise so, daß ihre Achsen in Richtung des durch die Spannung EL unterhaltenen Glimmstromes liegen. Zur Halterung werden die kleinen Dipole, die sich als Metallspäne auch für Wellen von Bruchteilen eines Millimeters herstellen lassen, am einfachsten auf eine Glas- oder Glimmerschicht aufgeklebt. Die Wand des Gasentladu:ngsraumes bzw. die Elektroden können so ausgebildet werden, daß die Strahlungsenergie gleichzeitig auf die Dipole konzentriert wird, z. B. als Hohlspiegel oder Vorsatzkalotten. Geraten die kleinen Resonatoren in Seh«zngnng, so beeinflussen die an ihren Enden auftretenden Resonanzspannungen die Dielektrizitätskonstante des umgehenden ionisierten Gases, so daß sich die Kapazität der Gasentladung proportional der einfallenden Strahlungsenergie ändert. Man erkennt, daß sich nach dieser Methode auch Wellen von weniger als i 1-nm Länge nachweisen lassen und sogar demodulieren.
  • Sämtliche beschriebenen Anordnungen haben den Vorteil, daß ihre Empfindlichkeit durch geeignete Ausbildung des Schwingungskrises, dessen Verstimmung wahrnehmbar gemacht wird, außerordentlich groß gemacht tverden kann, ohne daß dabei die Nachteile auftreten, die durch die Verwendung von Bremsfeld- oder Magnetronröhren zur Demodulation verursacht werden.

Claims (5)

  1. PATENT ANSPRLTCHE i. Anordnung zum Empfang oderNachweis ultrakurzer Wellen mittels einer Gasentladung- sstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsstrecke zwischen den Belegungen eines Schwingkreiskondensators liegt, dessen zugehöriger Schwingungskreis auf eine von der Empfangsfrequenz verschiedene Frequenz abgestimmt ist, daß dieser Schwingungskreis von einem Hilfsoszillator erregt wird und daß die Amplitude des in dem Schwingungskreis fließenden Stromes als Maß für die Stärke der zu empfangenden Strahlung dient.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsstrecke von den zu empfangenden Wellen direkt bestrahlt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsstrecke einem hochfrequenten Feld ausgesetzt ist, das durch Resonanzelemente erzeugt ist, die durch die zu empfangende Strahlung erregt werden. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsstrecke im Feld eines Kondensators liegt, der gleichzeitig einen Teil eines mit einer Empfangsantenne verbundenen, auf die zu empfangende Welle abgestimten Kreises und eines auf eine längere Welle abgestimmten Kreises bildet.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Gasentladungsstrecke auf die zu empfangende Welle abgestimmte Dipole angeordnet sind.
DE1935T0049307 1935-12-20 1935-12-21 Anordnung zum Empfang oder Nachweis ultrakurzer Wellen Expired DE686268C (de)

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