DE6808634U - Lohranschlussstelle bei plattenfoermigen waermeaustauscheff. - Google Patents

Lohranschlussstelle bei plattenfoermigen waermeaustauscheff.

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Die Neuerung betrifft die Rohranschlußstelle bei plattenförmigen Wärmeaustauschern für Gefriertruhen und dergl., wobei durch entsprechende Gestaltung des plattenförmigen Wärmeaustauschers im Bereich der Rohranschlussstelle eine Entlastung der Schweiß- bzw. Lötstelle erreicht wird.
Wärmeaustauscher für Gefriertruhen, Kühlschränke und dergl., werden bekanntlich vielfach als plattenförmige Elemente aus aufeinander gelegten und teilweise miteinander verbundenen Blechen hergestellt. Die das Kältemittel zu- und abführenden Rohre werden durch Schweißen oder Löten mit dem plattenförmigen Wärmeaustauscher verbunden. Dabei werden insbesondere bei der Verwendung von Aluminium für den Wärmeaustauscher und die Rohre im Bereich der Verbindungsstelle Stützhülsen aus Stahl eingelegt, die den Rohr- bzw. Kanalquerschnitt gegen durchlaufendes Schmelzgut sichern. Gleichzeitig dienen solche Stützhülsen zur Versteifung der Verbindungsstelle.
Ferner ist es bekannt, die Verbindungsstelle auch ohne Stützhülse dadurch zu versteifen, dass das Anschlussrohr ein Stück - entsprechend etwa dem zwei- bis dreifachen Durchmesser - in den erweiterten Kanal des Wärmeaustauschers eingeführt und dass die Schweißnaht in den Zwischenraum, gebildet aus dem Rand des Kanals und einen angestauchten Wulst am Anschlussrohr, gelegt wird. Die beiden genannten Anschlussverfahren bedeuten gegenüber dem einfachen stumpfen Verbinden von Rohr und Kanal des plattenförmigen Wärmeaustauschers schon eine wesentliche Verbesserung, verhindern aber nicht, dass die Schweiß- oder Lötstelle beim Einbau oder Transport des Wärmeaustauschers Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist. Man hat daher insbesondere zum Schutz der Verbindungsstelle vor Biegebeanspruchungen oft Befestigungsschellen zur Halterung der Anschlussrohre möglichst nahe der Anschlussstelle angeordnet. Das bedeutet einen zusätzlichen fertigungstechnischen Aufwand, der bei einer Massenfertigung auch kostenmäßig ins Gewicht fällt. Außerdem ist das Aufweiten bei einseitig flachen, dem Kühlraum zugekehrten Wärmeaustauscherwänden unerwünscht.
Es besteht somit die Aufgabe, den Rohranschluß an plattenförmigen Wärmeaustauschern so zu gestalten, dass die Verbindungsstelle insbesondere von Biegebeanspruchungen entlastet wird und dass der hierzu erforderliche Aufwand im Hinblick auf hohe Fertigungsstückzahlen möglichst gering ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, dass der plattenförmige Wärmeaustauscher im Bereich der Rohranschlußstelle
<NichtLesbar>
verformt wird und zwar so, dass der
Kanal zum Anschluß des Rohres in einem Durchbruch der schrägen Zone der wannenartigen Verformung endet und in der gegenüberliegenden schrägen Zone ein Durchbruch zur Führung des anzuschließenden Rohres angeordnet ist. In weiterer Ausbildung der Neuerung ist der Durchbruch dem jeweiligen Rohrdurchmesser des anzuschließenden Rohres derartig angepasst, dass das anzuschließende Rohr hier fest eingespannt ist und keine Biegebeanspruchungen auf die Anschlussstelle übertragen kann. Schließlich weist die wannenartige Verformung am Übergang zur glatten Wärmeaustauscherwand eine sickenförmige umlaufende Vertiefung zur Aufnahme einer Abdeckung auf.
In der Abbildung 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Rohranschlussstelle gemäß der Neuerung dargestellt. Abbildung 2 zeigt den in Abbildung 1 mit AB bezeichneten Längsschnitt. Es sind hierbei in beiden Abbildungen:
1 Ein Ausschnitt aus dem plattenförmigen Wärmeaustauscher. 2 Die wannenartige Verformung des plattenförmigen Wärmeaustauschers im Bereich der Rohranschlussstelle. 3 Der Durchbruch zur Führung und Einklemmung des anzuschließenden Rohres in der schrägen Zone der wannenartigen Verformung. 4 Das anzuschließende Rohr. 5 Die Schweiß- bzw. Lötstelle, durch die Rohr und Kanalende verbunden sind. 6 Die das Durchtreten von Schweiß- oder Lötgut verhindernde Hülse. 7 Das erweiterte Kanalende. 8 Die Abdeckung. 9 Die umlaufende sickenartige Vertiefung zur Aufnahme der Abdeckung.
Die gefundene Lösung weist gegenüber den bekannten Rohranschlüssen folgende Vorteile auf:
a.) Die eigentliche Anschlussstelle ist von Biegebeanspruchungen, wie sie beim Einbau oder Transport vom angeschlossenen Rohr auf die Schweiß- oder Lötnaht übertragen werden können, weitgehend entlastet.
b.) Es sind keine zusätzlichen Halterungselemente wie z.B. Rohrschellen notwendig.
c.) Die wannenartige Verformung kann durch geringfügige Abänderung mit den bei der Herstellung des plattenförmigen Wärmeaustauschers ohnehin notwendigen Preß- oder Stanzvorgängen erzeugt werden.
d.) Das anzuschließende Rohr muß nicht durch das Anstauchen eines Wulstes besonders vorbereitet werden.
Damit stellt die Neuerung eine billige Gestaltung der Rohranschlussstelle an plattenförmigen Wärmeaustauschern dar, mit der auftretende Biegebeanspruchungen wirkungsvoll von der eigentlichen, gegen Biegebeanspruchung empfindlichen geschweißten oder gelöteten Verbindungsstelle zwischen Rohr und Wärmeaustauscher ferngehalten werden.

Claims (3)

1.) Rohranschlussstelle bei plattenförmigen Wärmeaustauschern für Gefriertruhen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeaustauscher im Bereich der Rohranschlußstelle eine wannenartige Verformung (2) aufweist, dass der Kanal (7) zum Anschluß des Rohres (4) in einem Durchbruch der schrägen Zone der wannenartigen Verformung (2) endet und dass in der gegenüberliegenden schrägen Zone der wannenartigen Verformung ein Durchbruch (3) zur Führung des anzuschließenden Rohres (4) angeordnet ist.
2.) Rohranschlussstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das anzuschließende Rohr (4) im Durchbruch (3) bewegungssteif befestigt ist.
3.) Rohranschlussstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenartige Verformung (2) am Übergang zur Wärmeaustauscherwand (1) eine sickenförmige umlaufende Vertiefung (9) zur Aufnahme einer Abdeckung (8) aufweist.
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