DE679935C - Vorrichtung zur Reglung der Luefterwirkung, insbesondere fuer Schmieroelrueckkuehlanlagen von Triebwagen - Google Patents

Vorrichtung zur Reglung der Luefterwirkung, insbesondere fuer Schmieroelrueckkuehlanlagen von Triebwagen

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DE679935C
DE679935C DED77335D DED0077335D DE679935C DE 679935 C DE679935 C DE 679935C DE D77335 D DED77335 D DE D77335D DE D0077335 D DED0077335 D DE D0077335D DE 679935 C DE679935 C DE 679935C
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DE
Germany
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fan
cooler
coolers
railcars
regulating
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Expired
Application number
DED77335D
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English (en)
Inventor
Otto Schilling
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/08Arrangements of lubricant coolers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P1/00Air cooling
    • F01P1/06Arrangements for cooling other engine or machine parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reglung der Lüfterwirkung, insbesondere für Schmierölrückkühlanlagen von Triebwagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der Lüfterwirkung, insbesondere für Schmierölrückkü;hlanlagen von Triebwagen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in einem geschlossenen Windkanal zwischen Kühler und Lüfter ein Neben.durchlaß angeordnet ist, welcher wahlweise abgesperrt und geöffnet werden kann. Außerdem ist nach der Erfindung in der zum Kühler führenden Leitüng entweder vor oder hinter bzw. vor und hinter dem Kühler eine Absperrvorrichtung angeordnet, deren Bedienungsglieder mit denn Bedienungsglied der Absperrvorrichtung für den Nebendurchlaß zwangsläufig verbunden sind, vorzugsweise derart, daß beim Schließen der Kühlerleitung der Nebendurchlaßentweder gleichzeitig oder mit Voreilung oder mit Verzug geöffnet wird. Insbesondere ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, .daß in einem an beiden Enden offenen Gehäuserohr mit Abstand voneinander zwei Kühler angeordnet sind und das Gehäuserohr auf der einen Seite zwischen den Kühlern eine Lüfteröffnung mit einem senkrecht zur Rohrgehäuseachse angeordneten Lüfter und auf der anderen Seite eine absperrbare Nebenöffnung aufweist, und daß vor bzw. hinter den Kühlern sowie an der Nebenöffnung je eine an sich bekannte Klappjalousie angeordnet ist.
  • Es hat eine solche Anordnung den Vorteil, daß .dann, wenn das durch die Kühler fließende Öl zu kalt wird, der Kühler restlos der Einwirkung des Kühlmittels, in diesem Falle des Fahrwindes, entzogen wird, während bei den bekannten abschaltbaren Kühleranordnungen das in der Nebenleitung eingesperrte öl noch weiter abgekühlt wird und in der Nebenleitung entweder völlig erstarrt oder zum mindesten so zähflüssig wird; daß bei einem späteren Umschalten, z. B. dann, wenn das ü1 in dem kurz geschlossenen Kreislauf zu heiß wird, das dünne öl nicht imstande ist, das kalte öl aus der Kühlerleitung zu schieben und diese zu durchströmen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigt die Abbildung eine Schmierölrückkühlanlage für Triebwagen.
  • In einem an seinen beiden Enden offenen Gehäuserohr i sind mit einigem Abstand voneinander zwei Kühler-- angeordnet, denen das zu kühlende Schmieröl durch die Leitungen 3 zufließt und aus den Leitungen 4. gekühlt nach dem Antriebsmotor 5 des Trieblvagens zurückströmt. Zwischen den Kühlern 2 ist am Gehäuserohr i eine Lüfteröffnung 6 vorgesehen, in welcher der übliche, vom Motor 5 angetriebene Lüfter 7 mit senkrechter Drehachse zur Achse des Gehäuserohres i angeordnet ist. Dem Lüfter 7 gegenüber ist im Gehäuserohr i eine zweite öffnung 8 als IN ebendurchlaß angeordnet, welcher durch eine an sich bekannte Klappjalousie 9 geschlossen und geöffnet werden kann. Eine gleiche Klappjalousie io befindet sich an jedem Ende des Gehäuserohres i vor den Kühlern 2. Eine weitere Klappjalousie i i kann jeweils auch hinter jedem Kühler 2 angeordnet sein. Es sind die Klappjalousie io und i i durch ein gemeinschaftliches Gestänge 12 zwangsläufig derart miteinander verbunden, däß sie bei einer Bedienung des Gestänges 12 .eine gleichsinnige öffuungs- und Schließbewegung ausführen. Weiterhin befindet sich an dem Gestänge 12 ein einsteilbarer und feststellbarer Anschlag 13, welcher mit einem Anschlag 14 für die Steuerung der Jalousie 9 zusammenwirkt. Beim Ausführungsbeispiel der Abbildung ist dieser Anschlag so eingestellt, daß sich die Jalousie g erst dann öffnet, wenn sich die Jalousien io und ii ganz oder nahezu ganz geschlossen haben. Um zu verhindern, daß der Motor von der beim Durchgang durch die Kühler erwärmten Luft angeblasen wird, ist der erstere auf seiner dem Lüfter zugekehrten Seite durch eine als Leittrichter ausgebildete Verkleidung 15 abgeschirmt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Durch die beiden. Kühler 2 wird das Gehäuserohr i in drei Räume ja, ja und Ib unterteilt. hm Sommer sind die Jalousien i o und i i geöffnet, und die Jalousie 9 ist geschlossen. Es erzeugt der Lüfter 7 im Raum ib einen Unterdruck, und dementsprechend fließt aus den Räumen ja dem Raum Ib Frischluft zu, wobei diese durch die Kühler 2 hindurchtritt und ihre Kühlwirkung ausübt. Im Winter dagegen oder überhaupt ,dann, wenn eine Kühlwirkung nicht erwünscht ist, werden .die Jalousien io und ii geschlossen und gleichzeitig die Jalousie g geöffnet. Da der Strömungswiderstand durch die Kühler 2 und die Jalousien io und i i naturgemäß erheblich größer ist als derjenige im Nebendurchlaß 8, gleicht sich der Unterdruck im Raum ib durch Luft aus, welche nunmehr durch den Nebendurchlaß 8 zuströmt und an den Kühlern 2 keine Wirkung ausübt. Durch mehr oder weniger weites öffnen oder Schließen der Jalousie am Nebendurchlaß8 kann man also den Unterdruck im Raum i h und damit die Kühlwirkung beliebig fein regeln. Es schützen dabei die geschlossenen Jalousien i o die Kühler vor dem kalten Fahrwind, der möglicherweise in die Räume ja hereingedrückt wird. Die geschlossenen Jalousien i i vermeiden, daß Kaltluftwirbel im Raum ib die Kühler bestreichen.
  • Man kann die Regelwirkung auch in der Weise einsetzen lassen, daß man zuerst die Jalousie g öffnet und hernach die Jalousie io schließt. Im Rahmen der Erfindung kann an Stelle des Lüfters auch ein Hochdruckgebläse beliebiger Bauart angeordnet sein. Ebenso können die Klappjalousien durch beliebige andere geeignete Verschlüsse, z. B. auch durch Drosselklappen, Flachschieber usw., ersetzt werden. Es kann an Stelle des Sauglüfters auch ein Druckluftförderer angeordnet werden.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR i. Vorrichtung zur Regelung der Lüfterwirkung, insbesondere für Schinierölrückkühlanla,gen von Triebwagen, gekennzeichnet durch -einen in einem geschlossenen Windkanal zwischen Kühler (2) und Lüfter (7) angeordneten Nebendurchlaß (8), welcher wahlweise abgesperrt und geöffnet werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der zum Kühler (2) führenden Leitung entweder vor oder hinter bzw. vor und hinter dem Kühler.. (2) eine Absperrvorrichtung (i o, II) angeordnet ist, deren Bedienungsglieder (12, 13) mit dem Bedienungsglied (i4) der Absperrvorrichtung (9) für den Nebendurchlaß (8) zwangsläufig verbunden ist, vorzugsweise derart, daß beim Schließen der Kühlerleitung der Nebendurchlaß (8) entweder gleichzeitig oder mit Voreilung oder mit Verzug geöffnet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an beiden Enden offenen Gehäuserohr (i) mit Abstand voneinander zwei Kühler (z) angeordnet sind und das GelLäuserohr (i) auf der einen Seite zwischen den Kühlern (z) eine Lüfteröffnung (6) mit einem senkrecht zur Rohrgehäuseachse angeordneten Lüfter (7) und auf der anderen Seite eine absperrbare Nebenöffnung ($) aufweist, und daß vor bzw. hinter den Kühlern (z) sowie an der Nebenöffnung (8) je eine an sich bekannte Klappjalousie i o, I I bzw. 9 angeordnet ist.
DED77335D 1938-02-20 1938-02-20 Vorrichtung zur Reglung der Luefterwirkung, insbesondere fuer Schmieroelrueckkuehlanlagen von Triebwagen Expired DE679935C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1151270B (de) * 1960-06-15 1963-07-11 Siemens Ag Anordnung fuer die Belueftung von Bremswiderstaenden und OElkuehlern auf Triebfahrzeugen, insbesondere Schienentriebfahrzeugen
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WO2012128767A1 (en) * 2011-03-24 2012-09-27 International Truck Intellectual Property Company, Llc Engine airflow shield

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