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Verfahren zum Betreiben eines selbstfördernden, unter Rückdruck stehenden
Erdölbohrloches Die Erfindung hat ein Verfahren zum Betreiben von 17,i-,(löll)ollrlöchern
zum Gegenstand und bezieht sich insbesondere auf selbstfördernde, unter Rückdruck
stehende Bohrlöcher.
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Es ist schon bekannt, bei selbstfördernden Ölbohrlöchern, das Gas
in dem Ölsand Hinstlich zurückzuhalten und nur soviel Gas entweichen zu lassen,
wie zur Hochförderung des Öles erforderlich ist. Das geschieht in der Weise, daß
man das Bohrloch unter einen gewissen Gegendruck setzt. Zu dem Zweck wird der Kopf
der Verrohrung gasdicht abgedichtet, und im Förderrohr werden Widerstände vorgesehen,
so daß in dem Bohrloch selbst ein gewisser Überdruck entsteht. Es ist auch üblich,
Regelventile verschiedener Arten von Gasfallen o. dgl. zu diesem Zweck zu verwenden.
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Es ist weiterhin bekannt, Vorrichtungen zum Trennen des Gases von
dem Öl vorzusehen. Hierbei wird jedoch lediglich eine Trennung des bereits im Gemisch
frei enthaltenen Gases beim Eintritt in das Bohrloch vorgenommen. Schließlich sind
Verfahren zum Betreiben eines selbstfördernden, unter Rückdruck stehenden Erdölbohrloches
bekannt, wo der Rückdruck mit Hilfe eines am oberen Ende des Förderrohres angebrachten
Ventils eingestellt werden kann.
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Durch diese bekannten Verfahren wird zwar die Ölförderung je Tag verringert,
es entweicht jedoch für eine gegebene Ölmenge weniger Gas, so daß die Ölausbeute
besser ist, als wenn kein Gegendruck zur Anwendung kommt.
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Wie allgemein bekannt ist, tritt das Erdöl zusammen mit dem Gas im
allgemeinen unter verhältnismäßig hohem Druck in den ölführenden Schichten auf.
Das frei werdende und sich ausdehnende Gas liefert dann beim Eintreten des Öles
in das Bohrloch diejenige Energie, welche erforderlich ist, um. das Öl l)ei einem
selbstfördernden Bohrloch auf die Tagesoberfläche zu heben. Das Gas dringt schneller
als das Öl <furch den Ölsand, was zur Folge bat, daß ein Bohrloch zu Anfang bedeutend
mehr Gas ausströmt, als zum Heben des Öles bis zur Erdoberfläche erforderlich ist.
Durch diesen überschüssigen Gasstrom wird der Gasgehalt der Ölsände vorzeitig erschöpft,
so daß dann ein Hochpumpen des Öles erforderlich wird. Schließlich fällt der Druck
in der erdölführenden Schicht so weit, daß das Öl nicht mehr durch den Sand in das
Bohrloch fließt. Dieser letztere Zustand ist besonders unerwünscht, da im Ölsand
noch ein beträchtlicher Prozentsatz - bisweilen bis zu So % - an Erdöl zurückbleibt,
das mit den bekannten Verfahren nicht mehr zu gewinnen ist.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Ausbringen an Erdölen
aus den ölführenden Schichten oder Sänden im Vergleich zu den. .bekannten Förderverfahren
zu erhöhen. Die Erfindung besteht darin, (laß das in das Bohrloch eintretende Erdöl
über (las Maß hinaus künstlich entgast wird, (las beim
Eintreten
des Erdöles in (las Bohrloch infolge des Druckabfalles - erreicht -wird, wonach
wenigstens ein Teil des aus dein Erdöl ausgeschiedenen Gases gesammelt in das Bohrloch
zurückgeleitet wird, so daß es von- hier aus in die Lagerst;itte zurückgelangt.
Zur Entgasung des Öles wird das Öl dadurch umgerührt, daß man es gegen im Förderrohr
beini(lliche bewegliche Rührvorrichtungen oder entgegengesetzt geneigte Flächen
fließen läßt, so daß infolge dieses Umrührens das in dem Ü1 gelöste oder eingeschlossene
Gas frei wird, und zwar erfolgt dieses Freiwerden von Gas zusätzlich zu dem beim
Eintreten des Öles in (las Bohrloch schon durch den Druckabfall freiwerdenden Gas.
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Da das Ziel ,der Erfindung hauptsächlich darin bestellt, das Gas in
dem Bohrloch zurückzuhalten, wenn die Menge des zur Verfügung stehenden Gases größer
ist, als zur Förderung des Öles bis zur Bohrlochöffnung erforderlich ist, so wird
wenigstens ein. Teil des durch das Umrühren frei werdenden Gases von denn Öl abgetrennt
und auf der Außenseite des Förderrohres in das Bohrloch zurückgeführt.
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'Die beweglichen Rührvorrichtungen bestehen vorteilhaft aus Laufrädern,
die mit geneigten Flächen versehen sind, an denen das nach oben steigende Öl so
vorbeifließt, daß die Laufräder gedreht und das Öl lierausgeschleudert wird.
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Um einen Teil des frei werdenden Gases in (las Bohrloch zurückgeben
zu können, ist ein Gassaiiniielrauni in dein Förderrohr vorgesehen. Dieser Raum
ist von ziemlicher I.iinge, so,daß bei einer Ansarninlung von Gas in demselben am
oberen Teil des Raumes ein größerer Druck vorhanden ist als an der Bleichen Stelle
im Bohrloch auf der Außenseite des Förderrohres. Zwischen der Spitze der Gassammelkammer
und der Außenseite des Förderrohres ist ein Durchtritt vorgesehen, der ein Rückschlagventil
enthält, so daß Gas von der Kammer in das Bohrloch gelangen kann. Das aufwärts fließende
Öl im Förderrohr kann längs einer Reihe von Rühr- und Schleuderlaufrädern geführt
werden. so daß der Ölstrom in zwei mittige Säulen von ver-#;chie(lener Dichte aufgeteilt
wird, von denen die innere Säule einen größeren Einteil des frei gewordenen Gases
enthält. Das freie Gas wird (tann in den Boden des Gassammelraumes geleitet. Es
kann je nach Wunsch jede beliebige Anzahl von Rührvorrichtungen und Gassammelräuinen
vorgesehen -werden.
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Mit dein erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, einen bedeutend
größeren Anteil des ursprünglichen Gasgehaltes aus dem Öl
auszuscheiden, -während
das Öl noch unter dein Bohrlochdruck steht und noch nicht bis zur Erdoberfläche
gefördert «-orden ist. Dieser Anteil an freiem Gas ist bedeutend größer, als er
durch einen Druckabfall allein oder finit den zur Zeit bekannten Vorrichtungen zu
erreichen ist, so daß in den Ölsänden während einer längeren Zeit ein hoher Druck
aufrechterhalten. werden kann. Hierdurch wird die Gesamtölaüsbeute aus dein Ölsand
erhöht, und außerdem wird das Bohrloch während einer längeren Zeit im Zustand der
Selbstförderung gehalten; wodurch sich geringe Gewinnungskosten ergeben, da ein
Pumpen des Öles nicht erforderlich ist. Das zusätzlich freigesetzt-und in die Ölsände
zurückgeleitete Gas steht vielmehr erneut zur Verfügung; um (las Öl aus den Sänden
herauszupressen und es die Förderleitung hochzudrücken: Die Erfindung wird leichter
verständlich, wenn man: sich über den Unterschied klar wird, der zwischen dein Schritt
des Freiwerdens des Gases und der darauffolgenden Abtrennung des Gases von (lein
Öl besteht, Das beim Eintreten des Öles in (las Bohrloch durch den Druckabfall frei
werdende Gas ist physikalisch verschieden von dein Öl und braucht daher nur von
diesem getrennt zu werden. Das gelöste und eingeschlossene Gas dagegen unterscheidet
sich physikalisch nicht von dem Öl.
Der erste Schritt zur Gewinnung dieses
Gases besteht daher darin, es aus dem gelösten Zustand wieder'herauszuführen, so
daß ein freies Gas entsteht, das zunächst in Form kleiner Blasen auftritt, die von
dem Öl infolge seiner hohen Viscosität mitgeführt werden.
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Uin ein besseres Verständnis der Erfindung zu vermitteln, ist die
erfindungsgemäße Vorrichtung an Hand der Zeichnung eingehend beschrieben.
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Abb. i ist ein schematischer Läingssclinitt durch ein Bohrloch, welches
gemäß der Erfindung ausgebaut ist.
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Ab b. 2 ist ein: Längsschnitt durch Vorrichtungen zum Umrühren des
Gasölgernisches und zum Trennen des Gases von dem Öl.
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Abb.3 und q: sind waagerechte Schnitte nach den Linien 3-3 und 4-4
der Abb. 2. Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines einzelnen Laufrades der
in Abb. - dargestellten Art.
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Abb. 6 ist eine schematische Wiedergabe der in Abb. ? dargestellten
Vorrichtung.
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Abb. 7 zeigt einen senkrechten Mittelschnitt durch eine abgeänderte
Form des Förderrohrs und degGassammelraums gemäß derErfindung.
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Abb.8 und 9 sind waagerechte Schnitte nach,den Linien 8-8 und 9-9
der Abb. 7.
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Abb. io zeigt einen teilweisen senkrechten Mittelschnitt durch eine
abgeänderte Form des Rührwerks nach der Eisfindung.
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Abb. i i ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie i 1-i i der Abb:
1o:
Abb. 12 ist eine vergrößerte Teilansicht, teilweise im Schnitt,
einer anderen Ausfülirungsforrn des Rührwerks, und Al>b. 13 ist ein waagerechter
Schnitt näch der Linie 13-i3 der Abb. 12.
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Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist schelriatisch in Abb. i wiedergegeben,
und zwar ist sie in den Ölsänden eines typischen Ölbohrloches eingebracht dargestellt.
Das Bohrloch ist mit einem Mantelrohr 2o versehen, das bei 21 in die die Ölsände
23 überlagernde feste Schicht 22 einzementiert ist. In dem Mantelrohr 2o befindet.
sich eine Ölleitung oder ein Ölrohr 25, das mit einem durchlöcherten- Bodenteil
26 .versehen ist. Dieser Bodenteil 26 reicht bis in die Ölsände. Das Öl tritt dann
durch dieses Rohr hindurch und gelangt in das eigentliche Ölförderrohr 28, in dem
es bis zur Erdoberfläche aufsteigt. Das Rohr 28 befindet sich in dem Rohr 25 und
ist an seinem oberen Ende mit einem Regelventil 30 oder einer geeigneten anderen
Vorrichtung zur Einstellung des Ölflusses in dem Rohr 28 versehen. Das obere Ende
des Rohres 2o und des Rohres 25 sind beispielsweise durch einen Kopf 32 und 33 verschlossen,
um einen bestimmten Druck im Bohrloch selbst aufrechterhalten zu können.
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Ferner ist ein Gehäuse 35 vorgesehen, das aus dem vergrößerten unteren
Teil des Förderrohrs 28 besteht und die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum Umrühren
des Üls und zum Abscheiden des durch das Rühren frei gewordenen Gases aus dem
Öl enthält. Diese Vorrichtungen sind ausführlicher in den Abb. 2 bis 5 dargestellt.
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In Abb. 2 ist das untere Ende des Förderrohrs 28 durch Zwischenglieder
36, 37, 38 und durch den Durchlaß 39 mit einem Ventilgehäuse 40 verbunden,
das ein Kugelventil 41 enthält. Das Kugelventil ruht auf einem Ventilsitz 42 und
hat einen Gasdurchlaß 43 oberhalb des Ventils 41. Es stellt die Verbindung mit der
Außenseite des Gehäuses 40 her, wobei in der Längsrichtung Öldurchlässe 44 auf der
Außenseite des Ventilraums vorgesehen sind, wie ebenfalls in A.bb.3 dargestellt
ist.
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Das Ventilgehäuse 40 trägt durch die Verschraubungen 46 und 47 das
Gehäuse 35. Das Rohr 50 ist an der Ventilkarmner des Gehäuses 4o befestigt
und steht finit denselben in Verbindung. Es bildet einen Gassaminelraum 5 i, der
am oberen Ende: durch das Rückschlagventil 41 abgeschlossen wird. Bei dieser Anordnung
kann das in der Kammer 51 unter Druck angesammelte Gas das Ventil 41 öffnen und
durch die Kanäle 43 in den auf der Außenseite des Gehäuses 35 befindlichen Raum
treten. Das Gehäuse 35 ist als Verlängerung des Förderrohrs 28 ausgebildet. Das
in dem Gehäuse 35 aufsteigende Öl fließt durch einen ringförmigen kaum 48 zwischen
den Rohren 35 und 5o und durch die Kanäle 44 in den oberen Teil des Förderrohrs
28.
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Die Vorrichtungen zum Umrühren, des mit Gas beladenen Öls und zum
Abscheiden des durch das Umrühren freigesetzten Gases aus dem Öl sind am unteren
Ende des Rohrs 5o befestigt. Sie bestehen aus einer Glocke 54, die mit radialen
äußeren Rippen 55 zur mittigen Lagerung der Glocke im Gehäuse 35 versehen ist. In
geringem Abstand unterhalb der Glocke 54 befindet sich eine zweite ähnliche Glocke
56, die von der oberen Glocke durch eine Stange 57 getragen wird. Wie aus Abb. 4
hervorgeht, ist die Nabe 59 .der Glocke 56 mit senkrechten Kanälen 6o versehen,
die die Aufwärtsbewegung der Flüssigkeit ermöglichen. Ähnliche Kanäle 66 sind auch
in der Nähe 58 der Glocke 54 vorgesehen..
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In dem Raum zwischen den beiden Glocken ist ein schleudernd wirkendes
Laufrad 63 auf der Stange 57 gelagert und so angeordnet, daß es durch die aus den
Kanälen 6o austretende Flüssigkeit in Umdrehung versetzt wird. Das Laufrad kann
zwar jede beliebige geeignete Form erhalten, doch empfiehlt es sich, die in Abb.
5 dargestellte Ausführungsform zu verwenden. Bei dieser ist das Laufrad becherförmig
ausgebildet und besitzt nach oben verlaufende Flügel 64, die durch geneigt angeordnete
Aussparungen 65 gebildet werden.
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Die Rühr- und Abscheidevorrichtungen, die gemäß der Erfindung das
zusätzliche Ausscheiden von Gas bewirken, bestehen aus einer Reihe von Glocken 56,
die mit Hilfe von Stangen 57 miteinander verbunden sind, sowie aus den in Abb. 2
und 5 dargestellten Laufrädern 63, und zwar kann jede beliebige Anzahl von. Laufrädern
und Glocken verwendet werden. .
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Man erkennt, daß das gasführende Öl, das in die unterste Glocke 56a
der Glockenreihe eintritt, durch die Kanäle 6o hochsteigt und die Flügel 64 des
untersten Laufrades 63 beaufschlagt. Hierdurch wird das Laufrad in Umdrehung versetzt,
und das Öl erhält eine Schleuderbewegung. Der steigende Ölstrom trifft dann auf
die untere Fläche 67 der Nabe einer Glocke, worauf er in .die Kanäle 6o der Nabe
dieser Glocke eintritt. Nach. dem Verlassen der Kanäle wird der Ölstrom erneut aufgeteilt,
wenn er auf das nächstfolgende Laufrad 63 auftrifft. In. dieser Weise erfolgt ein
genügendes Durchrühren, um einen Teil des in dem Öl gelösten oder eingeschlossenen
Gases freizusetzen.
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Wenn der Ölstrom auf die untere Fläche 67 der Naben der Glocken 56
auftrifft, wird er vor dem Eintritt in die Kanüle 6o aufgeteilt. Die Kanäle6o besitzen
eine geringere Gesamtflächc,
als dem unteren Teil der Glocke entspricht,
so daß die Strömungsgeschwindigkeit erhöht wird. "Mit dieser höheren Geschwindigkeit
trifft der Ölstrom auf das Laufrad 63 unmittelbar unterhalb der Nabe auf,
und durch den dabei erfolgenden Stoß wird der Ölstrom wieder aufgeteilt und durchgerührt,
bevor er in die Aussparung des Laufrades gelangt, um erneut geschleudert zu werden.
Der Flüssigkeitsström enthält nun Bestandteile verschieflener Dichte, so daß .durch
das Schleudern die schwerere Flüssigkeit nach außen gelangt, während das. leichtere
Gas und die leichtere l,' liissigkeit mehr im Innern bleiben. Die schwerere Flüssigkeit
wird dann von dem aufwärts gerichteten Ström durch die Kanäle 68 zwischen dein Rohre
35 und den Glocken 56 nach oben geführt, während das leichtere Gas und die leichtere
Flüssigkeit in dem mittleren Teil der Glocke 56 und durch die Kanäle 6o dieser Glocke
hochsteigen, um durch das nächste Barüberliegende Laufrad erneut geschleudert zu
werden: Durch das wiederholte abwechselnde Umrühren und Schleudern wird ein ständig
wachsender Anteil des ursprünglich gelösten Gases aus dem Öl wieder abgeschieden,
und das Gas und Ölwerden allmählich auf Grund ihrer unterschiedlichen Dichte voneinander
getrennt. Die in dem Rohre 35 hochsteigenden Flüssigkeiten bilden daher zwei ständig
sich mehr voneinander trennende mittige Säulen, nämlich eine Ölsäule, die eines
großen Teiles ihres Gases beraubt ist und durch die Kanäle 68 in den Raum 4:8 auf
der Außenseite der Gaskammer gelangt; und eine mittlere, aus einer leichteren Flüssigkeit
bestehende Säule, die in. der Hauptsache Gas enthält, welches durch die Kanä,le6o
in. den Gassammelraum 51 hochsteigt.
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Die die oben beschriebenen Vorrichtungen bildenden Einzelteile können
als vollständige Stufe einer Gasabscheidungseinrichtung angesehen werden: Man erkennt
ferner, daß, wenn erforderlich, eine Mehrzahl derartiger Stufen verwendet werden
kann, um das gewÜnschte Ausscheiden des Gases aus dem Öl und die Trennung des Gases
von dem Öl zu erzielen. Abb. 2 zeigt eine weitere derartige Stufe mit einem Ventilgehäuse
d.oa, das an das untere Ende der obersten Stufe durch eine I`u1TIlt1lg;o angeschlossen
ist.
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L'm eine Tortrennung des Öls von dem in den ül:;änclen auftretenden
freien Gas und von dem infolge dr. verringerten Druckes irn Bohrloch frei werdenden
Gas zu erreichen, ordnet Ill;tn @@@rtrialaft a111 N>chn des Förderrohres c#inr t
tafrtll@ rin, die il' (ler üblichen und be-1<;nlntt#n \\'ri.@ tn#@@llil@lrt sein
kann. In der i» _\lll@. a (l;trgU:tclltett Ga~falle tritt (las Öl (1111.c11 ctie
L@>c,tuiigen ;; eines I#,ollres74 in das Förderrohr und fließt dann in einem ringförmigen
Raum zwischen dem Rohr 7, und dem Rohr 79 nach unten, bevor es in dem Rohr 79 hochsteigt,
wie durch die Pfeile 78 angedeutet ist. Da das freie Gas bedeutend leichter als
das Öl ist, steigt es durch das Öl nach oben, wenn dieses in dem Röhr
75 nach unten fließt, und sammelt sich außerhalb des Rohres 79 im oberen
Teil der Gasfalle.
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Das Arbeiten der Vorrichtung sei zunächst an Hand von Abb. r erklärt.
Diese Abbildung gibt so weit wie möglich die bei einem selbstfördernden Bohrloch
tatsächlich auftretenden Verhältnisse wieder.
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Das mit Gas beladene Öl tritt aus den Ölsänden in das Bohrloch und
wird durch das Förderrohr in einem solchen Maße abgeleitet, daß der Flüssigkeitsspiegel
So (Abb. 6) aufrechterhalten wind. Dieser Spiegel kann bestimmt oder auch unbestimmt
sein, da die Trennlinie zwischen Flüssigkeit, Nebel und Gas unter Umständen nicht
zu bestimmen ist. Der Ölstand in den Sänden wird durch die Linie 85 wiedergegeben.
Der oberhalb dieser Linie liegende Kegel ist mit Gas gefüllt, das fast vollkommen
frei von Öl in das Bohrloch treten würde, wenn der Bohrlochdruck genügend niedrig
gehalten würde. Die Lage und Ausbildung der Linie 85 hängt von dem Anreicherungsgrad
des durch den Sand fließenden Öls ab.
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Das in dem Ö.1 gelöste Gas bildet eine bei dem Bildungsdruck der Lösung
gesättigte Lösung.. Wenn jedoch das Öl sich in dein Bohrloch unter geringerem Druck
befindet, wird die Lösung übersättigt oder unstabil. Eine Abscheidung des Gases,
(las über die Menge des durch den normalen Druckabfall frei werdenden Gases hinaus
im Öl gelöst ist, kann leicht ohne weitere Herabsetzung des Bohrlochdruckes durch
Umrühren des aufivärts steigenden Öls erreicht werden.
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Dieses aus der Lösung frei werdende Gas kann dann von dem Öl getrennt
und auf der Außenseite des Förderrohrs in das Bohrloch zurückgeleitet werden., von
wo es in die Gastone oberhalb der Linie 85 gedrückt werden kann. Nimmt man z. B.
den ursprünglichen Ölstand bei 86 an, so wird, wenn jetzt Öl abgezogen wird; bis
der Ölhorizont auf 85 Herabgeht, der Drück entsprechend fallen. Wenn jedoch eine
Gasmenge, die dem entnommenen Öl entspricht- oder nahezu entspricht, in die Schicht
zurückgegeben wird, so wird nur ein geringer oder überhaupt kein Druckabfall eintreten.
Ein ausreichender Druck, um das Gas in den entleerten oberen Teil der Sände zurückzugeben,
kann auch bei einem verhältnismäßig dicken Ölsand ent- i wickelt werden, da der
Druck an der Eintrittsstelle 88 des Förderrohrs u111 mehrere ioo Atmosphären
über
dem Druck an der höchsten Stelle des Ölsandes liegen kann. Es ist natürlich unmöglich,
einen gleichbleibenden Druck in dieser Schicht aufrechtzuerhalten, doch können große
Gasmengen, die andernfalls aus dem' Bohrloch abgezogen würden, abgeschieden und
in. die Gaszone zurückgeleitet werden, mit dein Ergebnis, daß ein höherer Durchschnittsdruck
aufrechterhalten und die Förderdauer des Bohrloches bedeutend erhöht wird.
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Bevor das Öl in die Eintrittsstelle 88 des Förderrohrs gelangt, wird
ein Teil des Gases infolge des Druckabfalles und der dadurch bedingten Trennung
nach dein spezifischen Gewicht sich abscheiden, so daß das durch das Rohr ; ¢ hindurchtretende
ü1 zus tzlich freigesetztes Gas enthält. ' Der physikalische Zustand des in das
Förderrohr gelangenden Öls wird verschieden sein. Das Öl kann eine Flüssigkeit sein,
die das Gas in Lösung enthält, oder bei hohem Druck und starker Gasgewinnung kann
auch das Öl von dein Gas in Form eines Nebels mitgeführt werden. Diese Gasöhnischung
wird unter Einwirkung des Druckes durch die Kanäle 6o in der untersten Glocke Goa
hochgetrieben und trifft auf das unterste Laufrad 63 (Abb. z). Tropfen des von dem
freien Gas mitgeführten (51s setzen sich dabei auf den Laufradflächen ab, während
zier flüssige Ölstrom, der freies Gas finit sich führt, von dem Laufrad, das von
dem aufwärts sich bewegenden Gas- und Ölstrom in Umdrehung versetzt wird, aufgebrochen
wird. Durch die aufeinanderfolgenden Aussparungen im Laufrad oberhalb der Öffnungen
6o wird ein Pulsieren des durch die unteren Öffnungen 67 hindurchgehenden Ölstromes
hervorgerufen.
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Unter der Schleuderwirkung des Laufrades gelangt die Flüssigkeit an
den Umfang des Rades, während das Gas nach innen verdrängt wird. Dieser Vorgang
wiederholt sich bei jedem der einzelnen Laufräder, wobei mehr und mehr Gas durch
das ständige Umrühren freigesetzt wird, bis, sich ,eine verhältnismäßig gasreiche
Flüssigkeitssäule von verhältnismäßig geringer Dichte gebildet hat, die inmitten
der Vorrichtung durch die Öffnungen 6o hochsteigt. Eine zweite Flüssigkeitssäule,
die einen großen Anteil an Flüssigkeit enthält und demzufolge eine größere Dichte
besitzt, steigt in dein. ringförmigen Raum 68 uni die Trennglocken herum
hoch.
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Die mittlere Säule der gasreichen Flüssigkeit gelangt in die Kammer
5i, wo eine Ti ennung nach dem spezifischen Gewicht stattfindet. Das freigesetzte
Gas wird abgetrennt und steigt unter die Decke der Kammer. In dieser Kammer sind
daher in der oberen und unteren Stufe mehr :oder weniger klar getrennte Flüssigkeitsspiegel
83 und 83« vorbanden. In jeder dieser Stufen sammelt sich das Gas in der
Kammer 51, bis, der Druck in derselben genügend :groß ist, um das Ventil 41 zu öffnen,
worauf das Gas durch die Öffnungen 43 in den Bohrlochraum entweicht. An dem offenen
unteren Teil einer jeden Kammer 51 findet ein Ausgleich des Druckes innerhalb
der Kammer mit dein außerhalb der Kammer bei 48 vorhandenen Druck statt. Das Gas
in der Kammer wird jedoch über die ganze Länge derselben im wesentlichen den gleichen
Druck besitzen und wird daher auf die untere Seite des Ventils 41 einen Druck ausüben,
der im wes.entlichen,dem Druck in Flüssigkeitshöhe83 entspricht, welch letzterer
Druck mit fallender Flüssigkeitshöhe steigt. Der Ölspiegel 83 wird daher fallen,
bis der Druck ausreicht, um das Ventil 41 entgegen. dem durch die Öffnung 43 auf
das Ventil sich auswirkenden Druck zu öffnen. In der Praxis kann die senkrechte
Länge der Kammer 5 i zwischen ioo und 6oo Fuß und mehr liegen, wodurch sich ein
ähnlicher Bereich für die Lage des Ölspiegels 83 ergibt, so daß dieses so weit fallen
kann, @daß der Druck unterhalb des Ventils 41 den außerhalb des Förderrohrs bei
der Öffnung 43 vorhandenen Druck übersteigt und Gas in den Bohrlochraum entweicht.
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Zu Beginn oder bei unregelmäßigen Förderverhältnissen schließt der
an der Öffnung 43 vorhandene äußere Druck das Ventil 41. In der Regel läßt dieses
Ventil jedoch beständig Gas ausströmen.
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Durch das Umrühren des mit Gas beladenen Öls ist eine derartige Menge
an Gas frei geworden., daß auch nach dem Ausscheiden und Ableiten eines Teils des
Gases, das in den Ölsand zurückgegeben wird; die Säule in dem Förderrohr sehr gasreich
ist und das Gas genügend Energie besitzt, um diese Säule bis zur Erdoberfläche zu
heben. Ferner liefert das frei gewordene und ausgedehnte Gas genügend Energie, um
die verhältnismäßig hohen Reibungsverluste beim Hindurchströrnen der Flüssigkeit
durch'die Rührvorrichtungen auszugleichen.
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Jede Veränderung der Strömungsgeschwindigkeit im Förderrohr, die sich
auf den Öleintritt in das Bohrloch auswirkt, ändert selbsttätig auch das Arbeiten
dieser Rührvorrichtungen entsprechend, da von dem Durchfließen des gasbeladenen
Öls die Menge des frei werdenden Gases abhängt. Änderungen in der Strömungsgeschwindigkeit
können auch von Hand vorgenommen werden, indem Verstellvorrichtungen im Auslaß des
Förderrohrs betätigt werden, wie beispielsweise das bei 3o dargestellte Ventil.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den besonderen Vorteil, daß
durch Betätigung der Steuerungseinrichtung zur Regelung der
Strömungsgeschwindigkeit
an dein Kopf des Bohrloches die Strömung des Öls und des Gases in Wirklichkeit durch
die Vorrichtung all I3o(len des Förderrohrs geändert wird, wo hrfolge des geringeren
Volumens die Stetie-1-titiri leichter und wirksamer ist.
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Bei einer gleichbleibenden StrÖmungs-(reschwindigkeit des Öls erreichen
die verschiedenen Faktoren, die das Arbeiten der Vorrichtung beeinflussen, einen
Gleichgewichtszustand, so daß eine annähernd gleichbleibende Gaszufuhr in das Bohrloch
erfolgt. Die Vorrichtung regelt sich selbst ein und stellt sich selbsttätig auf
die in dem Bohrloch vorhandenen Verhältnisse ein. Sie spricht auf (lie Einstellung
des Ventils 3o an. -Bei der Förderung von Öl gemäß der Erfindung wird durch die
dauernde Rückführung von Gas in das Bohrloch der Gasdruck derart erhöht, daß das
Gas in die Gaszone des Ölsandes eindringt und den Druck in dieser Zone während einer
gegebenen Betriebszeit höher hält, als es der Fall sein würde, wenn (las Öl frei
und ungeregelt aus dem Bohrloch ausfließen würde. Wenn beispielsweise der Ölhorizont
von der bei 86 dargestellten Lage in die Lage 85 von Abb. i übergeht und wenn ein
genügend hoher Druck in dem Bohrloch aufrechterhalten wird, so kann das in dem Sand
befindliche Gas nicht heraustreten, und außer-(lem wird zusätzliches Gas in den
Sand hineingedrückt, so daß ein mehr oder weniger gleichbleibender Gasdruck auf
den Ölhorizont beibehalten wird. Aus diesem -Grunde wird ein gleichbleibendes Ausströmen
von Gas aus (lein Bohrloch, und zwar aus- der Kammer 51, in die Gaszone erfolgen,
so daß die zur Aufrechterhaltung des richtigen Druckes in der Gaszone erforderliche
Gasmenge stetig zugeführt wird.
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Das erfindungsgemäße Verfahren kann werglichen werden mit dem Schütteln
einer Flasche, die ein kohlensäurehaltiges Getränk enthält. Hierdurch wird das Gas.
freigesetzt, und der Druck in der Flasche steigt. Durch das Umrühren des Öls wird
der Druck in dem Pörderrohr in gleicher Weise erhöht.
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In .den Abb.7 bis 13 sind verschiedene andere .4usffhrungsbeispiele
zur Durchfüh- ', run;@ der Erfindung dargestellt.
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M>11. 7 zeigt ein Ventilgehäuse ioo, das an riner Buchse 37 von der
gleichen Ausbildung wie hei (lein oben beschriebenen Beispiel befestigt ist und
das mit einer Mehrzahl von G;t:;durclitritten iöi versehen ist, die durch i@u<@elw@ntile
102 verschlossen sind.- Das Ge-I1:i1lm# ,; 3 . wird von (lehr Veiitil#eh*iuse durch
hlll)ll)l11ll;t;ell 103 und io4. getragen und I@il@h#t eirar rillförillicl,c,
die Rohrleitung 112 ?aihc#llc#I1@14 1\a111111er 110 '/.L1111 Ausscheiden
S:111111w111 des (i;tes. Wenn die Ventile 10.2 geöffnet sind, so stellt die
Kammer iio an ihrem oberen Ende durch die Kanäle ioi mit dein Bohrlochraum,in Verbindung.
An dieser Stelle sind Schlitze io8 vorgesehen, die in den Seitenwänden des Ventilgehäuses
ausgespart sind. Die Anordnung dieser Schlitze ist ätis Abb. 8 ersichtlich.
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Das Öl wird durch das Ventilgehäuse mit I3ilfe der Rohrleitung 113
hindurchgeführt. Diese Rohrleitung trägt die Rohrleitung 112 und steht mit dieser
in Verbindung. Die Verbindung zwischen der Gaskammer i io und dem Innern der Rohrleitung
i iß erfolgt durch Üftnung en i i 5 und Kanäle 116, die durch halbzvlindrisclieTeile117
gebildet sind, welch letztere in bestimmten Abständen an der Außenseite der Rohrleitung
112 der Abb. 7 und 9 so befestigt sind; däß eine Öffnung am oberen und unteren
Ende des Kanals entsteht, die die Verbindung zu den Öffnungen i 15 herstellt.
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Nachdem das Öl durch die IZührvorriclitungen gegangen ist, gelangt
es in die Kammer iio zum Abscheiden und Sammeln des Gases. Im oberen Teil dieser
Kammer sarnu gelt sich das Gas und tritt unter Öffnen der Ventile ioß nach außen
in den Bohrlochratun, während das Öl durch die Kanäle i16 und die Öffnungen 115
zunächst abwärts in die Rohrleitung 112 fließt und dann in dem Förderrohr 28 hochsteigt.
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Abb. iö zeigt eine andere Ausbildung der Rührvorrichtung, die so in
dem Gehäuse 35 befestigt ist, daß sie unmittelbar in den Raum 1 io zum Abscheiden
Lind Sammeln des Gases fördert. An dem unteren Ende des Rohrs 35 ist eine Reihe
rohrförmiger Abschnitte i2o befestigt, die miteinander verbunden sind und Vorsprünge
zum Trägen einer Reitle von Trennglocken 121 besitzen. Jede Glocke trägt eine kurze
Stange 122, auf der ein schleudernd wirkendes Laufrad von der Art, wie es bei der
Behandlung der Abb. 2 schon beschrieben wurde, befestigt ist. Bei den einzelnen
Glocken gelangt der aufwärts steigende Ölstrom zunächst in eine mittlere Aushöhlung
124 und geht dann durch eine Mehrzahl von Kanälen 125 hindurch, Diese Kanäle gehen
vom oberen Teil der Aushöhlung 124 ab und führen unmittelbar unter das von der Glocke
getragene Laufrad. Das Laufrad wird durch den Ölstrom in Umdrehung versetzt und
bewirkt dadurch ein Umrühren des Öles und eine mechanische Trennung des ausgeschiedenen
Gases von dem Öl alter Eim@-irkting der Schleuderkraft. Das Laufrad arbeitet in
der gleichen Weise wie bei der weiter oben beschriebenen Vorrichtung. Die schwerere
Flüssigkeit wird nach außen geschleudert und steigt in dein ringförmigen R atim
126 zwischen (leg nächstobercn Glocke und dein diese umgebenden
rohrförmigen
Teil iao hoch. Eine Älelirzahl von Öldurchtritten 127, die vom oberen Teil dieses
ringförmigen Raumes abgehen, fördern das 01 in gleicher Weise zu dem oberhalb
der Glocke befindlichen Laufrad. Die Förderung erfolgt jedoch in diesem Fall zu
einer mehr in der Nähe des äußeren Umfanges des Laufrades gelegenen Stelle im Gegensatz
zu den Kanälen 125, die mehr zum .littelpunkt des Laufrades hin fördern, wie in
:11b. i i dargestellt ist.
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Ebenso wie bei der weiter oben beschriebenen Vorrichtung bilden sich
in diesem Falle zwei Flüssigkeitssäulen, und zwar eine schwerere Säule, die außen
an den Glocken hochsteigt, und eine leichtere Säule, die im Innern der Glocken hochsteigt.
Die beiden Säulen gellen durch entsprechende Durchtritte 127 und 125 hindurch und
werden wiederholt der umrührenden und schleudernden Wirkung unterworfen. Die oberste
Trennglocke trägt kein Laufrad, und der mittlere Hohlraum dieser Glocke fördert
in die Abscheidekammer i io, wie dies auch die Kanäle 127 tun. Da in der in Abb.2
dargestellten Vorrichtung keine Verbindung zwischen der Kammer Si und dem Ölkanal
oder der Ülkainm.er 4.8 besteht, so ist diese Vorrichtung, wenn sie zusammen mit
den Rührwerken der Abb. io benutzt wird, so mit den letzteren zu verbinden, (laß
der oberste Hohlraum 124 in die Kammer 51 fördert und die Kanäle 127 in den ringförmigen
Raum 4.8.
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Ein anderes Ausführungsbeispiel für das Rührwerk ist in den Abb. 12
und 13 dargestellt. Dieses Rührwerk arbeitet mit der Gassaninielkainmer der Abb.7
zusammen. In diesem Fall läuft das Rohr 112 an seinem unteren Ende in eine Hülse
143 aus, in der eine feststehende Spindel 144 sitzt, die die Rühreinrichtungen trägt.
Das oberste Rührmittel besteht aus einer Buchse 14.5, die auf der Spindel 144 befestigt
und gegen Verdrehen durch den Sicherungsstöpsel 146 gesichert ist. Diese Stöpsel
können beispielsweise durch Anschweißen hergestellt werden. Die Buchse 145 ist mit
einer Mehrzahl geneigter Flügel 1.17' versehen, die aus einem Stuck mit der Buchse
bestehen und so angeordnet sind, daß sie den aufwärts gerichteten Ülstrorn ablenken
und umrühren. Unmittelbar unter der Buchse 145 ist eine drehbare Buchse
150 angeordnet, die mit einer Mehrzahl von Flügeln .151 versehen ist, und
zwar ähnlich den Flügeln 1d.7, jedoch von entgegengesetzter Neigung. Der aufwärts
steigende Ölstrom trifft auf die Flügel 151 und bewirkt eine Drehbewegung der Buchse
150.
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Ein Satz besteht aus mehreren abwechselnd feststellenden und umlaufenden.
Buchsen, ähnlich den oben beschriebenen. Jede dieser Buchsen trägt eine Mehrzahl
von Flügeln, die vorteilhaft auf den aufeinanderfolgenden Buchsen entgegengesetzt
zueinander geneigt angeordnet werden, um einen gut durchgewirbelten und durchgerührten
Ölstrom zu erzielen. Die Spindel 1-..1 ist von genügender Länge, um die gewünschte
Anzahl dieser Buchsen aufnehmen zu können. Nach Wunsch können eine oder mehrere
dieser Rührwerke benutzt werden, die alle aus einer mittigen Spindel und einer Mehrzahl
von Buchsen bestehen. Die einzelnen Rührwerke sind in gewissen Abständen voneinander
in dem Gehäuse 35 angeordnet, um die gewünschte Bewegung des Öls zu erhalten.
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Wenn auch in diesem Falle keine erkennhareTrennung des Gases von dein
Öl auftritt, wie es bei den schleudernd wirkenden Rührwerken der Fall ist, so erfolgt
doch in der Kammer iio eine Trennung nach dein sl)e7ifischen Gewicht. Andererseits
erkennt man, daß die Vorrichtungen der Abb. io und 12 in der gleichen Weise arbeiten
wie die oben beschriebenen Vorrichtungen, (l. h. sie rühren das Öl heftig
uni, um ein Ausscheiden des gelösten Gases zu erzielen. Das ausgeschiedene Gas trennt
man später von dem Öl ab, und wenigstens ein Teil dieses Gases wird in den ölführenden
Horizont zurückgeführt.