DE6603268U - Am ski zu befestigende sicherheitsbindung. - Google Patents

Am ski zu befestigende sicherheitsbindung.

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DE6603268U
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ski
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DE6603268U
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Description

Die Neuerung betrifft einen auslösenden Fersenniederhalter für eine Skibindung- der an einem skifesten Grundteil um eine quer zur Skilängsrichtung und horizontal verlaufende Achse schwenkbar angeordnet ist und dessen Gehäuse einen Sohlenniederhalteteil trägt, wobei sich innerhalb des Gehäuses eine gelenkig angebrachte, gegen Federwirkung arbeitende Auslösung befindet, die bei übermäßiger Beanspruchung die !freigäbe des Skistiefels bewirkt.
Die bekannten Fersenniederhalter dieser Jr± sind in verschiedener Hinsicht nachteilig. So kennt Juan Ausführungen, bei denen das Gehäuse, in dem sich die Auslöseinittel und die Andruckfeder befinden, fest an der Grundplatte befestigt, gegebenenfalls noch dazu in Sküängsricäxnng gegen Federwirkung verschiebbar ist. Ser Sohienniedeihaliieteil nnä. gegebenenfalls auch ein Trittsporn sind jeweils über Hebel, oder über ein aas
mehreren Hebeln bestehendes Gestänge am Gehäuse angelenkt. Dies ist aafwendig und damit kostspielig, sowie störanfälliig. Hinzu kommt, daß durch die für die Anlenkverbindungen des Sohlenniederhal teteiJ.es und des l'rittspornes erforderlichen Öffnungen Schnee um? Eis in das Gehäuseinnere eintreten und die darin befindlichen Teile blockieren, sowie frühzeitig zum Rosten bringen kann.
Auch kennt man Fersenniederhalter, bei denen der Sohlenniederhalteteil und die Trittplatte miteinander zu einem starren Bauteil verbunden sind, das darüberhinaus ein Teil des Gehäuses sein kann. Hier besteht der Nachteil, daß der Öffnungswinkel zwischen Trittsporn und Sohlenniederhalteteil immer der gleiche ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fersenniederhalter der eingangs genannten Art unter Vermeidung der beschriebenen Nachteile so auszubilden, daß er bei einfacher und damit robuster sowie billiger Bauweise mit dem Auslösen eim> hinreichende Freigabe des Stiefelhackens bewirkt.
Demnach wird mit der Neuerung zunächst vorgeschlagen, daß zur Vergrößerung der sog. Maulweite beim Auslösen der Sohlenniederhalteteil sowohl mit dem Gehäuse, als auch mit dem skifesten Grundteil, bevorzugt dessen Seitenwangen, gelenkig verbunden ist und daß an dem hochschwenkbaren Gehäuse in an sich bekannter Weise eine Trittfläche für das Aufsetzen des
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Hackens des Skistiefels fest angebracht ist. Ba das Gehäuse hier mit
wird
hochg»schwenkt/und der Trittsporn fest an ihm angebracht ist, kann das Gehäuseinnere wesentlich besser gegen das Eindringen von Schnee abgekapselt werden, als bei den vorbeschriebenen bekannten Fersenniederhaltern. Es ist nur noch die Öffnung für das Anlenken des Sohlenniederhalteteiles vorzusehen, die aber relativ klein sein kann; umso sehr, als der Sohlenniederhalteteil die Hochschwenkbevegung des Gehäuses mitmacht und daiier zur Erzielung einer bestimmten Maulöf f nung (in Bezug auf den Trittsporn)der Sohlenniederhalteteil relativ zum Gehäuse um einen kleineren Winkel verschwenkt werden muß, als bei Fersenniederhaltern, deren Gehäuse nicht hochschwenkbar ist. Da nur wenig Gelenkverbindungen vorzusehen sind, kann ein solcher Fersenniederhalter baulich sehr einfach und damit robust und billig ausgeführt werden. Hinzu kommt, dsß auch die Außenabmessungen des Fersenniederhalters gegenüber bekannten Anordnungen nicht vergrößert werden müssen.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß durch die Anlenkung des Sohlenniederhalteteiles zugleich am Gehäuse und am skifesten Grundteil der Sohlenniederhalteteil beim Hochschwenken des Gehäuses vom Grundteil eine Relatiwerschwenkung zum Gehäuse erfährt. Damit addieren sich in vorteilhafter Weise zwei Bewegungen, nämlich zum einen das Hochschwenken des Gehäuses, wodurch der Trittsporn und der Sohlenniederhalteteil vom Stiefelhacken weg bogenförmig nach hinten bewegt werden und zum zweiten das Öffnen der Maulweite zwischen Trittsporn und Sohlenniederhalteteil, :
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vodurch das Herausgleiten, des Hackens zusätzlich erleichtert wird,
Das Ziel der Neuerung kann auch "bei einem Fersenniederhalter der eingangs
unrissenen Art verwirklicht verden, dessen die Auslösemittel und die Andruckfeder aufweisendes Gehäuse an seinem dem Sohlenniederhalteteil abgevandten Ende gegenüber dem Grundteil verschiebbar gelagert und abgestützt ist. Dazu sieht die Neuerung vojr, daß die verschiebbare Lagerung des Gehäuses am Grundteil als Führung ausgebildet ist, welche dieses Gehäuseende gegen ein Abheben vom Grunateil sichert. Dies erfolgt bevorf zugt zusammen mit den zuvor beschriebenen Vorschlägen der Neuerung.
Die Sicherung des rückwärtigen Gehäuseendes gegen ein Abheben vom Grundteil verhindert, daß sich das Gehäuse um seine Anlenkachse am Grundteil ungewollt in Richtung zur Skispitze hin verschwenken kann. Dies würde in der Auslösestellung das Einführen des Stiefels in den Niederhalter unmöglich machen, zumindest sehr erschweren. Außerdem ist mit dieser Kombination einer Anlenkung und einer Verschiebung des Gehäuses eine vorteilhafte, die Freigabe des Stiefels begünstigende Vergrößerung des Weges gegeben, um den das Gehäuse mit Trittsporn und Sohlenniederhalteteil beim Auslösen nach hinten ausweicht. Die Teile vollführen dabei eine Bewegung in einem flachen Kreisbogen.
Nach der Neuerung kann in an sieh bekannter "weise eine die geöffnete Stellung des Fersenniederhalters fixierende, von Hand oder durch Fuß-
— 5 —
tritt auslösbare Sastanordnung vorgesehen sein, die dafür sorgt, daß die Teile nach dem. Auslösen ihre geöffnete Stellung beibehalten. Die Yerrastung kann ohne spürbaren Mehraufwand hergestellt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Neuerung sind den Unteransprüchen, sowie den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Se zeigt:
Pig. 1: Schematisch und in der Seitenansicht einen
nach der feuerung ausgebildeten Fersenniederhalter,
Fig. 2,
3a, b,
4a, b: jeweils in Teildarstellungen verschiedene
Ausführungsmöglichkeiten der Rastvorrichtung,
Fig. 5: im Längsschnitt ein anderes Ausführungsbeispiel der Neuerung,
Fig. 6: im Querschnitt einige der Bauteile der in Fig. 5 dargestellten Bindung,
Fig. 7ί die Anordnung nach i'ig. 5, 6 schematisch 8:
in der Halte- und der Auslösestellung,
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Fig, 9i ein weiteres Ausführungsbeispiel der Neuerung.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist das Gehäuse am Grundteil 2, das hier als Platte ausgebildet ist, in Skilängsrichtung verschiebbar geführt, wobei dieser Fersenniederhalter im wesentlichen aus dem Gehäuse, der in Fig. 1 nicht dargestellten Druckfeder und der Auslösung besteht, zu der in diesem Beispiel die Schwinge 3 gehört. Das Gehäuse ist hier mittels der Schwinge an die Achse A 1 des Grundteiles 2, bzw» dessen Seitenwangen 5 angelenkt. Außerdem ist die Schwinge gegenüber dem Gehäuse um die Achse A 2 verschwenkbar. Mit dieser Anlenkung und j zugleich Längsverschiebung des Gehäuses (in Bezug auf das Grundteil) ! beschreibt es und die von ihm getragenen Teile beim Auslösen eine Be— j wegung in einem flachen nach hinten gerichteten Bogen, wodurch die Frei—1 gäbe des Stiefels verbessert -wird-.
Um zu verhindern, daß sich das Gehäuse 1 ungewollt in Sichtung der Trittkraft (Pfeil A) um die Achse A 1 verschwenkt und sich mit seinem rückwärtigen Ende vom Grundteil abhebt, ist die verschiebbare Lagerung
des Gehäuses am Grundteil als Führung ausgebildet. Gemäß dem Ausführungsbeispiel Tjesi^zen dazu die nach oben ragenden Seitenwangen 5 der Grundplatte 2 in Skilängsrichtxmg verlaufende Schlitze 6, in denen BoI- . zen oder Stifte 7 des Gehäuses eingreifen und darin verschiebbar ge- j führt sind. ;
i Die !fixierung des Niederhaltern in seiner ausgelösten Lage, die hier ;
nicht dargestellt ist, erfolgt durch eine Uastanordnung. Dies kann entweder gemäß Fig. 2 eine am Grundteil 2 angebrachte Blattfeder 8 stein, die in der gezeichneten Bastlage vom Stift oder Bolzen 7 mit Schnappwirkung hintergriffen wird.
Die Verrastung kann sich auch an anderer Stelle, z. B. zwischen dies j Auslösemittel und dem Gehäuse, oder dessen Druckfeder "befinden. Hie Fig. ; 3 und 4 zeigen dazu Anordnungen, bei denen die Druckfeder 9 über eine Änlageflache, ζ. B. eine das Federende umgreifende Büchse 10 auf eine Abflachung eines Bolzens 11 der Schwinge 3 einwirkt. Der Bolzen 11 ist drehfest mit der Schwinge 3 verbunden. Gemäß den Fig. 3a (Haitestellung) und 3b (ausgelöste Stellung) dient als Verrastung in der Anlagefläche der Büchse 10 eine Kerbe 12 und am Bolzen 11 eine durch eine Anfräsung j 13 gebildete Spitze oder Kante 14, die mit dem Auslösen in die Kerbe 12 eindringt und dort durch die Kraft der Feder 9 gehalten wird.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4a, b ist ebenfalls am Bolzen 11 eine Anfräsung 15 vorgesehen, die mit dem verbleibenden Flächenteil lla einen Winkel bildet. Die Stoßkaate 14* dieser beiden Plächen liegt in der
Baststellung auf der Höhe oder unterhalb der Achse A 2. Damit bleibt j die Fläche 13 in dieser Bastlage unter der Wirkung der Feder 9 in der in Fig. 4b gezeigten Stellung·
Es verstent sieb., daß diese Bäststellungen aufeh. durch. Niederdrücken der
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Schwinge 3 herbeigeführt werden können.
Am Gehäuse 1 befindet sich ein nach vorn ragender Ansatz 15, der als Tritt- und Auflagefläche für den Hacken des Skistiefels ausgebildet ist. l6 bezeichnet dem an der oberen Schuhsohlenkante des Hackens angreifenden Sohlenniederhalteteil. Mit dem Niederdrücken des Ansatzes 15 wird die jeweilige Verrastung aufgehoben, worauf der Fersenniederhalter durch die Kraft der Druckfeder 9 selbsttätig seine Haltestellung einnimmt. |
In den Fig. 5-8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Dabei befindet sich zwischen der Druckfeder 9 und dem Teil 31,] ■ das der Schwinge 3 in Fig- 1 entspricht, eine Bastklinke YJ. Biese Kiin-; ke ist bei 18 an der Grundplatte 2, bzw. deren Seitenwangen 5 angelenkte] Die Klinke 17 ist hier nicht nur Bastmittel, sondern ersetzt mit ihrer , Ausnehmung 19, in welche die Feder 9 eingreift, die Büchse 10 der bei- ! den vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele. Die Klinke 17 übergreift mit einer Nase 20 die Anlenkung A 2 des Schwingenteiles 31 am Gehäuse 1. Damit sind die Schwinge 3' und das Gehäuse 1 gegen ein Schwenken nach hinten und oben gesperrt; es sei denn., die Auslösekraft wird So groß, daß sie die Gegenkraft der Feder 9 überwindet.
Auch in diesem Fall kann das Gehäuse 1 an seinem· rückwärtigen Ende durch einen Stift oder Bolzen 7 in einem Schlitz 6 der Seitenwangen 5
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geführt sein. Ferner ist auch in diesem Beispiel ein Trittansatz 15 vor-! gesehen, der fest, bzw. starr am Gehäuse 1 angebracht ist, also sämtli-J ehe Bewegungen des Gehäuses mitmacht. Wie die Zeichnung zeigt, kann er einstückig mit dem Gehäuse gegossen sein. Ferner ist eine Stellschraube 21 für die Veränderung der Druckkraft der Feder 9 vorgesehen,.
Die Seitenwangen 5 des Grundteiles 2 und das Glied 3'» welches die auf den Sohlenniederhalteteil 16' vom Hackern ausgeübte Auslösekraft überträgt, ragen in das Gehäuse 1 hinein und sind hier, wie schon beschrieben,-bei A 1 gelenkig miteinander verbunden. Es sind also sämtliche Teile der Auslösung im wesentlichen eingehaust und gegen Schnee und Eis gej schützt. Man kann auch so vorgehen, daß die Seitenwangen 5 nicht mit der Grundplatte einstückig sind, sondern in seitlichen Führungen dieser
] Grundplatte 2 eingreifen (siehe Fig· 6) und dort festgeklemmt <oder an—
' derzeitig befestigt werden.
Für das Auslösen, d. h. das Entsperren der Verrastung ist ein Tasthebel 22 vorgesehen. Dieser Hebel ist z. B. an der Achse A 2 des Auslöseglie- j des 3", oder sxaöSa&bbtMKjSsi an der Eastklinke 17 angelenkt. Der Tast- \ hebel stützt sich mit seinem inneren5 im Gehäuse befindlichen kur::en Hebelarm (hier der Abstand zwischen der Ach.se A 2 und dem Stifi; 23) am , jewsiligen Gegenteil ab und ragt mit seinem anderen Hebelarm 24 in eine ; nach, oben offene Aussparung 25 des Gehäuses 1»
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffens daß der
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Tasthebel 22 an die gemeinsame Schwenkachse A 2 der Teile 1, .) · angelenkt ist und Stifte 23 besitzt. Wird gemäß Pfeil auf das Ende des Hebelarmes 24 gedrückt, z. B« durch Einsetzen der Süistockspitze, so schwenkt der Hebel 22 um die Achse A 2, vomit die Stifte 23 die Bastklinke 17 gegen die Kraft der Jeder 9 in Uhrzeigerrichtung verdrehen. Dies hat zur Folge, daß die Nase 20 die Achse A 2 freigibt und das Schwingenteil 3' zusammen mit dem Gehäuse 1 um die Achse X 1 nach obenrückwärts ausschwenken kann. Wie schon erwähnt, wäre auch eine andere Ausbildung und Anlenkung des Tasthebels 22, sowie der Klinke 17 möglich.
Die vorstehend erläuterte Ausführung zeichnet sich vor allem dadurch
/■nahezu
aus, daß sie bei einer "völlig eingekapselten, bzw. eingehausten Bindung und bei relativ kleinen Außenabmessungen eine einwandfreie, nur geringe Druckkräfte erfordernde Auslösung ermöglicht. Der Abstand zwischen der Achse A 2 und der Stelle 23 kann nämlich im Verhältnis zur Länge des Hebelarmes 24 so gering gehalten werden, daß die Hebelübersetzung 1 : bis 1:7, gegebenenfalls sogar noch kleiner ist. Dadurch ergeben sich entsprechend niedrige Auslösekräfte. Eine nach oben und hinten aus dem Gehäuse hervorstehende Schwinge, die bei Stürzen zu Verletzungen des Skifahrers führen kann, ist vermieden. Man könnte aber auch die Bastklinke 17 oder das Schwingenteil 3' zugleich als Drucktaste ausbilden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen schematisch die Anordnung und Lage der wesentlichsten Bauteile dieses Ausführungsbeispieles in der Haltestellung
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(Fig· 7) und in der Auslösestellung (Fig. 8), wobei zur besseren Übersicht der Tasthebel 22 und die Bastklinke 17 weggelassen sind, sowie das Gehäuse nur strichpunktiert dargestellt ist.
Wie auch Fig. 5 zeigt, befindet sich der Sohienhalter I61 hier sieht mehr direkt am Gehäuse, sondern ist sowohl mit dem Gehäuse, als auch mit den Seitenvasgen 5 über das Teil 31 gelenkig verbunden; während der Trittansatz 15 jedoch fest am Gehäuse angebracht ist« Damit erhält man schon bei einem relativ geringen Schwenkwinkel zwischen dem in Fig. 7, 8 strichpunktiert angedeuteten Gehäuse und dem Grundteil 2 einen relativ großen Öffnungswinkel (sog. Maulweite) zwischen den Teil-an 15 und l6'. Wie eingangs bereits erwähnt, überlagert sich hier in vorteilhafter Weise die Hochschwenkbewegung des Gehäuses 1 mit dieser zusätzlichen Verschwenkung des Sohlenniederhalteteils I61 zum Gehäuse und zum Trittansatz. Zusätzlich kann noch die anhand der Fig. 1, 2 beschriebene Verschiebung des Gehäuses in Längsrichtung relativ zum Grundteil vorgesehen sein. Dazu ist in Fig. 8 der Weg "an eingezeichnet, um den sich nach dem Aaslösen das Gehäuse 1 mit der Schwinge 31 horizontal nach hinten verschieben kann. Dabei ist in Klammern noch die Lage der Drehachse A 2 in der Haltestellung gemäß Fig. 7 eingezeichnet.
Eine weitere vorteilhafte Anordnung besteht gemäß diesem Ausführungsbeispiel ferner darin, daß sich die Anlenkstelle Δ 1 etwa im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle A 2 befindet. Dadurch können hier die
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Anlenkstelle A 2 und folglich, auch, das Glied 31 einen relativ weiten Öffnungsweg durchwandern, ehe sie die Totpunktlage erreichen.
Die beschriebenen Mittel und Anordnungen für die Erleichterung des Einsetzens des Stiefels in den geöffneten Fersenniederhalter könaten auch ohne eine der erläuterten Rastanordnungen ausgeführt verden«
Fig. 9 zeigt eine sich nach hinten und rückwärts erstreckende Schwinge 3", ähnlich der Anordnung der Fig. 1. Nur ist beim Beispiel der Fig. 9
- der Sohlenhalter l6' wie hei den Fig» 5 - 8 an der Schwinge 3" befestigt!
und die Anlenkstelle Δ 1 befindet sich im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle A 2.
- Ansprüche -

Claims (1)

  1. SchatzarSprüche
    i.) Auslösender Fersenniederhalter für eine Skibindung, der an eines skifesten Grundteil um eine quer zur Skilängsrichtung und horizontal verlaufende Achse schwenkbar angeordnet ist und dessen Gehäuse einen Sohlenniederhalteteil trägt, wobei sich innerhalb des Gehäuses eine gelenkig angebrachte, gegen Federwirkung arbeitende Auslösung befindet, die bei übermäßiger Beanspruchung die Freigabe des Skistiefels bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der sog. Maulweite beim Auslösen der Sohlenniederhalteteil (161) sowohl mit dem Gehäuse (l), als auch mit dem skifesten Grundteil (2), bevorzugt dessen Seitenwangen (5), gelenkig verbunden ist und daß an dem hochschwenkbaren Gehäuse in an sich bekannter Weise eine Trittfläche (15) für das Aufsetzen des Hackens des Skistiefels fest angebracht ist.
    2.) Fersenniederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sohlenniederhalteteil über ein die Auslösekraft übertragendes hebelartige« Glied (31) am bockschwenkbaren Gehäuse (l) angelenkt ist.
    3.) Fersenniederhalter nach Anspruch 1, oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anlenkung des Sohlenniederhaltetei-
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    — 2 —
    les (l6') am Grundteil (2, 5) und am Gehäuse (l) ein gemeinsamer Hebel dient.
    4.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkhebel zwischen Sohlenniederhalteteil (l6') und dem Grundteil (2, 5) in der Haltestellung im wesentlichen waagerecht verläuft, in der ausgelösten Stellung jedoch nach oben steht.
    5.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet;, daß die Anlenkstelle des Sohlenniederhalteteii.es (l6') am Grundteil (2, 5) zugleich als Anlenkstelle (A l) des Gehäuses (l) am Grundteil (2, 5) ausgebildet ist und daß sich diese Anlenkstelle etwa im Höhenbereich und hinter einer Anlenkstelle (A 2) des die Auslösekraft übertragenden Gliedes (31) am Gehäuse (l) betindet.
    6.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß das Grundteil (2), oder dessen sich davon senkrecht nach oben erstreckende Seitenwangen (5) in an sich bekannter Weise Schlitze aufweisen, in denen am Gehäuse (l) befestigte Bolzen, Stifte oder dergl. verschiebbar geführt sind.
    7.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, da-
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    Γ£durch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine die geöff-Tnete Stellung des Niederhalters fixierende, von Hand oder durch Fußttritt auslösbare Rastanordnung vorgesehen ist.
    '/) /Auslösender Fersenniederhalter für eine Skibindung, der an einem - skifesten Grundteil um eine quer zur Skilängsrichtung und horizon-Ital verlaufende Achse schwenkbar angeordnet ist und dessen Gehäuse einen Sohlenniederhalteteil trägt, vobei sich innerhalb des Gehäuses eine gelenkig angebrachte, gegen Federwirkung arbeitende .Auslösung befindet, die bei übermäßiger Beanspruchung die Freigabe des Skistiefels bewirkt, sowie das die Auslösemittel und die Andruckfeder aufweisende Gehäuse an seinem dem Sohlenniederhalteteil abgewandten Ende gegenüber dem Grundteil ver-seiiielOsar gelagert und abgestützt ist, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Lagerung des Gehäuses (l) am Grundteil (2) als Führung ausgebildet ist, welche das Gehäuse gegen ein Abheben vom Grundteil sichert.
    9.) Fersenniederhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Führung in Ski!angsrichtung verlaufende Schlitze (7) des Grundteiles (2), oder dessen Seitenwangen (5) dienen, in die Stifte oder Bolzen (7) des Gehäuses (l) eingreifen,
    10.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 7-9,
    dadurch gekennzeichnet, daß sich die Yerrastung an der Schwebeführung (6) oder der Grundplatte (2) "befindet, z. B. in Form einer Schnappfeder (8), die bei geöffnetem Niederhalter vom Bolzen oder Stift (7) hintergriffen wird.
    11.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 7-9? dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verrastung zwischen einem Teil der .Auslösung, z. B. dem Glied (3, 31) und dem Gehäuse (l), oder dessen Druckfeder (9) befindet.
    12.) Fersenniederhalter nach .Anspruch 11, wobei die Druckfeder über eine Anlageflache, ζ. B. eine Büchse, auf eine Abflachung eines Bolzens äer Auslösung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Yerrastung an der Anlagefläche eine Kerbe oder dergl. (l2) vorgesehen ist und die Abflachung des Bolzans (ll) eine Spitze, Kante oder dergl. (l4) besitzt, die bei geöffneter Bindung in die Kerbe oder dergl. einrastet.
    13.) Fersenniederhalter nach. Ansprach 11, -wobei die Druckfeder über eine Anlagefläehe, z. B. eine Büchse, auf eine Abflachung eines Bolzens der Auslösung einwi±3cfc, dadua-cli gekennzeichnet,. daB der Bolzen (ll) zwei im Winkel zueinander stehende Irlachenteile (lla, 15) aufweist^ wobei sich die StoSkante :(l4*} dieser Elächenteile auf der Höhe oder unterhalb der Schwenkachse {A 2} des Bolzens befindet.
    il4i^. J"ersenniiiderhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der Druckfeder (9) und dem Glied (31) eine Bastklinke (17) befindet, die mittels eines Tasthebels (22) entsperrbar ist.
    15.) Fersenniederhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bastklinke (17) am Grundteil (2), oder dessen Seitenwangen (5) angelenkt (lS) ist und sich mit einer Nase (20) gegen den Gelenkteil (A 2), z. B. einen Bolzen, abstützt, der das Glied (31) mit dem Gehäuse (l) gelenkig verbindet.
    jl6.) Fersenniederhalter nach Anspruch 15 oder den Ansprüchen 14 und 15,
    ! dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tasthebel (22) mit einem Hebel-
    ans an der Bssikliske ^-?) ^äar am Glied (l*) abstützt und mit sei-
    J neu anderen Hebelarm (24) aus einer Öffnung (25) des Gehäuses (l)
    ; hervorragt, bzw. mit dem Band dieser Öffnung bündig ist.
    17.) Fersenniederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - l6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (5) des Grundteiles (2) sowie die zur Anlenkung des Sohlenniederhalteieiles (l6') an das Gehäuse dienende Helielanordnung in das Gehäuse (l) hineinragen und dort gelenkig miteinander verbunden sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2101623A1 (de) * 1970-02-03 1971-08-12 Smolka & Co Wiener Metall Sicherheitsskibindung

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DE2101623A1 (de) * 1970-02-03 1971-08-12 Smolka & Co Wiener Metall Sicherheitsskibindung

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