DE6603034U - Spule, die aus in einer ebene angeordneten windungen durch falten hergestellt ist. - Google Patents

Spule, die aus in einer ebene angeordneten windungen durch falten hergestellt ist.

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DE6603034U
DE6603034U DE19676603034 DE6603034U DE6603034U DE 6603034 U DE6603034 U DE 6603034U DE 19676603034 DE19676603034 DE 19676603034 DE 6603034 U DE6603034 U DE 6603034U DE 6603034 U DE6603034 U DE 6603034U
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Spule, die aus in einer Ebene angeordneten V/indungen durch Palten hergestellt"istv"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spule, die aus in einer Ebene angeordneten Windungen bzw. Windungsabschnitten, die beispielsweise auf eine Folie gedruckt oder aus Blech gestanzt sind, durch Palten hergestellt ist,
Windungen, beispielsweise Spiralen (DBP 906 631) und V:indungsabschnitte (DAS 1 056 272), auf eine Folie zu drucken bzw. aus Blech zu stanzen und durch entsprechendes Falten daraus eine Spule zu bilden, ist bekannt. Es ist auch bekannt, eine Folie doppelseitig mit Spiralen zu bedrucken und die Verbindung der gleich- bzw. gegensinnig laufenden Spirale durch die Folie hindurch zu verbinden. Als nachteilig bei all diesen Ausführungen erwies sich die notv/endige Verbindungsstelle der nebeneinander liegenden Windungsspiralen. Diese Verbindungen, die beispielsweise erst beim Palten hergestellt werden, geben durch ihre Vielzahl Anlass zu Störungen. Eine wesentliche Verbesserung konnte auch nicht erreicht werden, nachdem diese Verbindungsstellen bereits beim Druck der Spiralen geschaffen wurden, indem bei doppelseitigem Druck einer Folie die Verbindung mit der gegenseitigen Spirale durch eine öffnung in der Folie erfolgte. Eine aus Windungsabschnitten gebildete Spule weist diese Mangel nicht auf, solange nicht mehrere parallele Windungen vorgesehen sind, d.h. jedoch, dass eine Spule höherer Windungszahl nach diesem Verfahren nicht hersteilbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spule insbesondere mit hoher Windungszahl durch Palten zu bilden, ohne das dabei die zu Störungen Anlass gebenden Lot- oder Druckverbindungen zwischen den einzelnen Spulenscheiben erforderlich sind.
— 2 —
Die Erfindung "besteht darin, dass eine aus einer oder mehreren fj
in einer Ebene angeordneten Windungen, "bestehende Wicklung längs |
gestreckt zwei parallele Wicklungsstränge bildet, die derart I
mäanderförmig gestaltet sind, dass sich durch Faltung der Wick- |
lung in der Längsachse die beiden aufeinander fallenden Wicklungs- I
I stränge zu nebeneinander angeordneten Wicklungsscheiben ergänzen, 1 die durch wechselweises Querfalten aufeinander zu liegen kommen f und auf die Achse bezogen eine gleichsinnig gewickelte Spule | bilden. f
Die so hergestelle Spule kann eine hohe Windungszahl aufweisen und aus vielen Wicklungsscheiben bestehen, die von vornherein miteinander in Verbindung stehen. Eine Grenze ist durch die Spannungsfestigkeit gegehen, da die Windungsspannung allein von der Windungszahl der gefalteten Wicklung abhängt.
Wird eine hohe Spannungsfestigkeit erforderlich, können mehrere Wicklungen hintereinander angeordnet sein. Auch können bei einer bedruckten Folie die Wicklungen auf oeiden Seiten der Folie vorj gesehen sein. Die Mäanderformen werden in ihrer Grössenzuordnung
zweckmässig so gewählt ,dass sich die unvermeidlichen Kreuzungspunkte der Wicklungsabschnitte auf den Umfang der Wicklungsscheibe verteilen. Durch kreuzungsweises Mitfalten einer Isolierfolie können die übereinander zu liegen kommenden Wicklungsscheiben durch; eine einschichtige Isolierung getrennt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 6 dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine langgestreckte Wicklung mit in einer Ebene liegenden Windungen,
Fig. 2 eine mäanderförmig gedruckte Wicklung, Fig. 3 die nach Längsfalten der Wicklung nebeneinander angeordneten Wicklungsscheiben,
Fig. 4 die Querfaltung,
Fig. 5 die Kreuzfaltung einer Isolationsfolie, Fig. 6 eine zweckmässige Gestaltung der Wicklung bei doppelseitig bedruckter Folie.
Die Wicklung 1, wie sie in Pig, 1 dargestellt ist, weist so viele Windungen 2 auf, als nebeneinander angeordnet beispielsweise die Höhe 5 eines Spulenflansches ergeben. Die Windungslänge richtet sich nach der Durchschlagsfestigkeit, d.h. nach der zulässigen Windungsspannung. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Windungen 2 in einer Ebene liegen. Diese Wicklung 1 ist in Pig. 2 auf eine Isolierfolie 4 gedruckt, wobei die parallelen Wickiungsstränge 5,6 mit den nebeneinanderliegenden Windungen 2 maanderförmig gestaltet sind.
Die Mäanderschleifen sind so gewählt, dass sich bei einer Faltung der Folie 4 in der Längsachse 7 der Wicklung 1 die aufeinander zu liegen kommenden Mäanderbogen bzw. Wicklungsabschnitte 8.9 und 8', 9' zu einer um die senkrecht zur Folienfläche stehenden Achse 10 liegenden Wickiungsscheiben 11 ergänzen. Es entsteht so ein Band 12 mit nebeneinanderliegenden Wickiungsscheiben 11. die »Αϊ« den Wicklungsabschnittsn S,9,S1,9* gebildet sind, von denen die einzelnen Wicklungsabschnitte in Bezug auf die Achse 10 gleichsinnig stromdurchflossen sind. Die Stromrichtung der benachbarten Wicklungsscheiben ist dabei wechselnd, so dass durch wechselweises Querfalten (Fig. 4) des Bandes 11 zwischen den Wickiungsscheiben eine Spule entsteht. Die Achsen 10 der Wicklungsscheiben 11 fügen sich hierbei zu einer gemeinsamen Spulenachse 13 zusammen.
Die Spule weist lediglich zwei Anschlüsse 14,15 auf, von denen einer aussen und einer innen in einer beliebigen Wickiungsscheibe 11 liegen kann. Die Verbindung zweier hintereinander liegender Wicklungen erfolgt, wie es bei den gedruckten aus Spiralen bestehenden Wicklungsscheiben hergestellten Spulen bekannt ist.
Zur Isolation der Wickiungsstränge wird der unbedruckte Streifen 16 der Isolationsfolie 4 über den Wicklung?strang 5 gefaltet. Für die Isolierung der V/icklungsscheiben wird eine Iso-
lierfolie 17 bei der Querfaltung des Bandes 12 kreuzweise • mitgefaltet, so dass zwischen jeder V/icklungsscheibe nur eine Materialstärke des Isolierbandes liegt.
Eine Folie kann selbstverständlich mit hintereinanderliegenden Wicklungen 1 bedruckt sein. Auch ist ein Bedrucken auf beiden Seiten möglich. Um die Kreuzungspunkte 2o der Wicklungsabschnitte auf verschiedenen Stellen der Wicklungsscheiben zu legen, werden die auf der Folie gegenseitig gedruckten Wicklungen IS,19 übereinanderliegend, jedoch mit abweichender Mäanderbogenlänge, wie in Fig. 6 dargestellt, gedruckt. Die zu verbindenden An-/ , Schlüsse 15, 15' der Wicklungen sind zweckmässig gegenüberliegend angeordnet.
Die angeführten Ausführungsbeispiele stellen selbstverständlich nicht den Umfang der Erfindung dar. Es ist nicht erforderlich, den Vindungsabschnitten eine Rechteckform zu geben, vielmehr l;önnen diese auch Ereisobenabschnitte sein. Des weiteren KöSften die Folien so ausgestanzt sein, dais nach dem Falten die Spule den Hohlraum für den Kern aufweist.

Claims (5)

1. Spule, die aus in einer Ebene angeordneten Windungen bzw. Windungsabschnitten, die beispielsweise auf eine Folie gedruckt oder aus Blech gestanzt sind, durch leiten hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einer oder mehreren in einer Ebene angeordneten Windungen (2) bestehende Wicklung (l) längs gestreckt zwei parallele Wicklungsstränge (5i6) bildet, die derart mäanderförmig gestaltet sind, dass sich durch Faltung der Wicklung (l) in der Längsachse {7) die beiden aufeinander fallenden Wicklungsstränge (5 u.6) zu nebeneinander angeordneten Wicklungsscheiben (ll) ergänzen, die durch wechselweises Querfalten aufeinander zu liegen kommen und auf die Achse (13) bezogen eine gleichsinnig gewickelte Spule bilden.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Folie (4) mehrere Wicklungen (l) hintereinander angeordnet sind,
3. Spule nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (4) doppelseitig bedruckt ist.
4. Spule nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäanderformen der gegenseitig auf der Folie (4) angeordneten Wicklungen (l) derart gestaltet sind, dass sich die Kreuzungspunkte (2o) der Wicklungsabschnitte gleichmässig in einer Wicklungsscheibe (11) verteilen.
5. Spüle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Querfalten eine Isolierfolie (17) über Kreuz mitgefaltet wird und die aufeinander liegenden Wicklungsscheiben (ll) gegeneinander isoliert.
DE19676603034 1967-07-05 1967-07-05 Spule, die aus in einer ebene angeordneten windungen durch falten hergestellt ist. Expired DE6603034U (de)

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