DE65056C - Drehfeldtreibmaschine mit massivem Scheibenanker zwischen Flachringen - Google Patents

Drehfeldtreibmaschine mit massivem Scheibenanker zwischen Flachringen

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DE65056C
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Germany
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ring
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Publication of DE65056C publication Critical patent/DE65056C/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/12Asynchronous induction motors for multi-phase current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Drehfeldtreibmaschinen, welche mit Strömen von hoher Wechselzahl gespeist werden, und die aus diesem Grunde vielpolig gebaut werden müssen, tritt in der Erzeugung und Ausnutzung des magnetischen Feldes eine Schwierigkeit auf, welche die vorliegende Erfindung zu beseitigen sucht. Da nämlich bei einem vielpolig, etwa achtpolig geschalteten Ringe die Richtung der Kraftlinien im Ringe nur auf kurze Strecken dieselbe bleibt, so mufs auch der Querschnitt des Ringes ein radial sehr beschränkter sein, wenn die in den einzelnen Theilen erzeugten Kraftlinien sämmtlich nutzbringend aus dem Ringe heraustreten sollen. Hat der Querschnitt dagegen bedeutendere Gröfsenverhältnisse, so liegt die Gefahr nahe, dafs die Kraftlinien im Ringe bleiben, d. h. einander aufheben. Der Ring wird dann selbst bei starken magnetisirenden Kräften nicht im Stande sein, ein starkes äufseres Feld zu erzeugen. Hingegen werden die Kraftlinien viel leichter aus dem Ringe heraustreten, wenn man ihm conaxial einen zweiten gleichen Ring gegenüberstellt, jedoch so, dafs allemal entgegengesetzte Pole beider Ringe einander gegenüberstehen. Indem sich hierbei die entgegengesetzten Pole gegenseitig unterstützen, wird sich zwischen den beiden Ringen ein starkes Feld bilden, welches in unserem Falle in Drehung begriffen ist.
Befindet sich sodann zwischen den beiden Ringen eine Kupferscheibe, so werden in dieser bei der Drehung des Feldes radial bald nach aufsen, bald nach innen gerichtete Ströme auftreten, welche sich einerseits im Mittelpunkt, andererseits am Umfang ausgleichen, indem sie eine Zeit lang an ihr entlang laufen. Diese Ströme ertheilen der Kupferscheibe Drehungsmomente in demselben Sinne, wie das magnetische Feld läuft.
Eine nach diesem Grundgedanken gebaute Maschine ist in der Fig. 1 im Schnitt dargestellt, während die Fig. 2 eine Ansicht einer Ausführungsform der Kupferscheibe und die Fig. 3 eine Ausführungsform des mit der Wickelung versehenen Ringes zeigen.
Die beiden einander vollkommen gleichen Ringe R1 und i?2 sind mit irgend einer Drehstromwickelung versehen und einerseits mit dem Gestell der Maschine fest verbunden, andererseits durch Streben S1.... S6 entgegen den magnetischen Kräften in einer bestimmten Entfernung von einander gehalten. Zwischen ihnen ist drehbar um die Welle W die Kupferscheibe angebracht, welche mit der gut leitenden Nabe N fest verbunden ist und aufsen einen Wulst K hat, um die am' Umfang verlaufenden Ströme gut leiten zu können.
Die Ringe R1 und i?2 können auch mit Zähnen versehen werden, in deren Lücken die Wickelungen sich befinden. Ferner kann die Kupferscheibe in mannigfacher Weise hergestellt werden,--entweder massiv (Fig. 1) oder mit radialen ^Speichen (Fig. 2), welche nur durch Nabe und äufseren Kranz zusammengehalten werden und leitend mit einander verbunden sind. Statt der Kupferscheibe kann auch eine Scheibe von massivem Eisen mit gutleitender Nabe, etwa aus Rothgufs, und mit Kupferkranz angewendet werden, oder es können die Speichen aus Eisen hergestellt werden. Endlich können auch die dem Einflufs

Claims (2)

  1. der Kraftlinien ausgesetzten Theile der Scheibe theilweise aus Kupfer und theilweise aus Eisen bestehen.
    Die Anordnung kann auch derart getroffen werden, dafs man die Scheibe feststellen und die Ringe drehen läfst.
    Bei derselben Treibmaschine kann man in leichter Weise eine Regelung der Zugkraft auf die Thatsache gestützt vornehmen, dafs in der Kupferscheibe keine Ströme inducirt werden können, wenn sich in den beiden Ringen R1 und R2 gleichnamige Pole gegenüberstehen. Verstellt man also durch irgend eine Vorrichtung die Lage der Pole in den Ringen R1 und i?2, so mufs die Zugkraft wachsen, je mehr man sich der zweiten Endlage der Pole nähert, in welcher ungleichnamige Pole einander genau gegenüberstehen. Die Verstellung der magnetischen Achsen der beiden Ringe gegen einander kann entweder durch eine mechanische Verdrehung der Ringe gegen einander oder· durch eine Umschaltung vorgenommen werden.
    PaτENT-Aνsprüche:
    ι . Drehfeldtreibmaschine mit als massive Scheibe ausgebildetem Anker, welcher sich zwischen zwei Flachringen dreht, deren mehrpolige Drehfelder sich räumlich so decken, dafs den Polen des einen Ringes stets ungleichnamige Pole des arideren Ringes gegenüberstehen..
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Drehfeldtreibmaschine, bei welcher die magnetischen Achsen der in den beiden Ringen kreisenden Drehfelder gegen einander verstellt werden können durch mechanische Drehung des einen der beiden Ringe oder durch geeignete Umschaltung der Wickelung des einen Ringes, zum , Zweck, die Zugkraft des Motors zu verändern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65056D Drehfeldtreibmaschine mit massivem Scheibenanker zwischen Flachringen Active DE65056C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3223043A (en) * 1963-09-24 1965-12-14 Gen Dynamics Corp Axial air gap motor adapted for canned pump
DE1286630B (de) * 1961-10-09 1969-01-09 Gen Dynamics Corp Induktionsmotor mit ebenem Luftspalt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286630B (de) * 1961-10-09 1969-01-09 Gen Dynamics Corp Induktionsmotor mit ebenem Luftspalt
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