DE646571C - Brennkraftmaschine, insbesondere fuer staubfoermige Brennstoffe - Google Patents

Brennkraftmaschine, insbesondere fuer staubfoermige Brennstoffe

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DE646571C
DE646571C DEST53389D DEST053389D DE646571C DE 646571 C DE646571 C DE 646571C DE ST53389 D DEST53389 D DE ST53389D DE ST053389 D DEST053389 D DE ST053389D DE 646571 C DE646571 C DE 646571C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • F02B57/08Engines with star-shaped cylinder arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description

  • Brennkraftmaschine, insbesondere für staubförmige Brennstoffe Die bekanntgewordenen Kolbenbrennkraftmaschinen für feste, staubförmige Brennstoffe haben infolge der bei der Verbrennung sich bildenden harten Verbrennungsrückstände einen sehr großen Verschleiß, insbesondere an Kolben und Zylinder bzw. an den diese Teile ersetzenden Stücken. Zur Verminderung des Verschleißes ist vorgeschlagen worden, die Verbrennungsrückstände durch eine Flüssigkeit oder ein Gas von den Reibflächen des Kolbens und des Zylinders fernzuhalten. Diese Vorschläge konnten jedoch noch keine befriedigenden Erfolge bringen.
  • In den Fällen, wo über dem Kolben eine geschlossene Flüssigkeitssäule lagert, so daß die Verbrennungsgase zuerst auf diese und über diese erst auf den Kolben wirken, bestehen die Nachteile, daß einerseits die Verbrennungsrückstände teils durch die Flüssigkeit hindurch doch noch zu Kolben und Zylinder gelangen und daß andererseits die vom Kolben auf und ab bewegte 'Oberfläche der Flüssigkeitssäule im Verbrennungsraum spritzt und den Betrieb stört, sobald die Flüssigkeitssäule rasch bewegt wird und sie ihre Bewegungsrichtung rasch ändern rriuß bzw. sobald höhere Drehzahlen erreicht werden sollen.
  • Bei Ausführungsformen, die das Aufundabpendeln einer Flüssigkeitssäule vermeiden wollen dadurch, daß sie bei einem stehenden Zylinder nur den - unteren Zylinderteil dichtend am Kolben anliegen lassen und über dieser Dichtungsstelle zwischen Kolben und Zylinderwand mit einer Spülflüssigkeit den Kolben ringsum soweit aufwärts spülen, daß der Kolbenboden, in seiner unteren Totpunktlage angelangt, noch nicht überspült wird, ist nachteilig, daß ein schmaler, ringförmig um den oberen Kolbenteil herumliegender und darum für die Verbrennung sehr ungünstiger Verdichtungsraum entsteht und daß überdies das Flüssigkeitsspritzen doch nicht zufriedenstellend vermieden wird, weil der Kolben immer noch Teile der nur unter Erdbeschleunigung stehenden Flüssigkeit in den Verbrennungsraum mitreißt.
  • Bei anderen-Ausführungsformen, die ebenfalls ohne Flüssigkeitssäule über dem bewegten Kolben arbeiten und bei denen auch der obere Kolbenteil dichtend an der Zylinderwand anliegt und wo zwischen Kolben und Zylindergleitbahn absatzweise eine Spülflüssigkeit oder ein Spülgas unter, hohem Druck eingeführt wird, bestehen folgende Nachteile: Diese Maschinen werden verwickelt und teuer im Bau, weil sie zur Niedrighaltung des Verschleißes nach dem Dieselprinzip arbeiten müssen bzw. bei ihnen verhütet werden muß, daß .Brennstaub schon während des Ansaughubes und des Verdichtungshubes in den Brennraum gelangt, wo er an den hier ölbenetzten Gleitflächen festkleben, d. h. eine Schmirgelpaste bilden und Kolben und Zylinder rasch abnützen würde. Weiter bauen sich diese Maschinen umständlich und teuer wegen der benötigten, verwickelten Spülvorrichtungen für Kolben und Zylinder. Im Betriebe sind diese :Maschinen empfindlich und störungsreich, z. B. kann das Undichtwerden von Ventilen in den Spülleitungen oder das Festsetzen von Kolbenringen verhängnisvoll werden. Der Eigenkraftverbrauch der Maschinen ist groß, insbesondere bei Verwendun, von Spülgasen. Gleichfalls groß ist der Schmierölverbrauch. Trotz der Spülvorrichtungen treten noch erhebliche Abnützungen an Kolben und Zylinder auf.
  • Die vorliegende Erfindung besteht nun hauptsächlich in der Anordnung von Spülflüssigkeit. Verbrennungsraum und Kolben so zueinander, daß das Herumspritzen von Flüssigkeit im Verbrennungsraum auch bei höheren Drehzahlen, ebenso das Zustandekommen eines ungünstigen Verbrennungsraumes, vermieden wird und doch die Dichtungsflächen zwischen Verbrennungsraum und Kolben völlig frei gehalten werden von Verbrennungsrückständen und auch von Brennstaub, wenn solcher schon während des Ansaugetaktes in den Brennraum gelangt (z. B. bei Anwendung des Verpuffungsverfahrens).
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend an zwei Atrsführungsforrnen gezeigt.
  • Ausführungsform I ist ini Schnitt in Abb. i schematisch dargestellt. "Zwei einander gegenüberliegende ringförmige Gehäuse cr und b (hier Gehäusekolben genannt) sind mittels der Auslegerarme c an der Rohrwelle d starr befestigt, und -zwar jeder Gehäusekolben gleich weit von der Rohrwelled entfernt. Die Rohrwelle d und die daran befestigten Gehäusekolben u und h sind in dein Maschinengestell e 11111 die Rohrlängsachse A-A drehbar gelagert. In den Gehäusekolben a ist der einseitig reit einem Boden geschlossene Zyiintler f und in den Gehäusekolben h ein gleicher Zylinder b, mit der Außenwand im Gehäusekolben dichtend, eingesetzt. Diese Zylinder f und g sind über die auf den Auslegerarmen c drehbar gelagerten Winkelhebel lt bzw. i und .weiter über den Kreuzkopf le und die Pleuelstange 1 verbunden- reit der ini 2vIaschinengestell gelagerten Kurbelwelle m und bewegen sich beim Drehen der Kurbelwelle in den jeweiligen Gehäusekolben hin und her. Von der Kurbelwelle in aus wird über die Riemenscheibe n, den Riemen o, zwei am Maschinengestell sitzende Umlenkrollen p und die Rienienscheibe q auch der Läufer in Drehung versetzt, der aus der Rohrachse d und den daran befestigten Teilen, wie Auslegerarmec, Winkelhebel h. und i, Gehäusekolben a und b und den darin gleitenden Zylindern f und g, besteht. Gleichzeitig mit dem Heraus- und Hineinbewegen der Zylinder f und g durch die Kurbelwelle werden also durch die gleiche Kurbelwelle auch die Gehäusekolben und die Zylinder in Drehung um die Achse A-A versetzt, so daß eine in den ringförmigen Hohlraum der Gehäusekolben gegebene Hilfsflüssigkeit r ihre Oberfläche etwa parallel zum gegenüberliegenden Zylinderboden einstellt infolge der auftretenden Fliehkräfte. Der Raum zwischen der Oberfläche der Hilfsflüssigkeit und dem jeweiligen Zylinderboden ist der Arbeits- bzw. Verbrennungsraum. Wird als Arbeitsverfahren das Viertaktverpuffungsverfaliren angewandt, so wird ein Brennstoffluftgemisch beim Nachinnengehen der Zylinder durch in der Abbildung nicht dargestellte Einlal@ventile in die Verbrennungsräume gesaugt, beire folgenden Nachaußengehen der Zylinder verdichtet und dann durch gleichfalls nicht dargestellte Zündkerzen entzündet, worauf die entstehende Verpuffung die Zylinder nach innen dringt und dabei die Kubelwelle und ebenso den als Schwungrad wirkenden Läufer treibt. Beim folgenden Nachaußengehen der Zylinder werden dann die Verbrennungsgase durch Auslaßventile s und t ausgepufft, die auf dem inneren Teil (dem Dom) der Gehäusekolben sitzen können. =yndere Arbeitsverfahren für Brennkraftmaschinen, so das Dieselverfahren, lassen sich sinngemäß anwenden.
  • Ein Spritzen der Hilfsflüssigkeit in die Verbrennungsräume tritt auch bei größeren Drehzahlen nicht auf, weil die Fliehkräfte dein entgegenwirken und weil die Flüssigkeitssäulen bei dünner Zylinderwand kaum Bewegungen zur Drehachse A-A hin ausführen. Baulich wäre es auch möglich, jede Bewegung der Flüssigkeitssäulen zur Drehachse hin zu unterbinden.
  • Verbrennungsrückstände und Brennstaub können nicht zu den Dichtungsflächen zwischen Zylinder und Gehäusekolben gelangen. Soweit solche Teile leicht sind, verbleiben sie schwimmend auf der Oberfläche der Hilfsflüssigkeit; soweit die Teile aber schwer sind, bewegen sie sich in der Flüssigkeit nach außen zum Boden der Gehäusekolben hin und verbleiben dort ohne zur Dichtungsfläche nach innen zu steigen. Die rasch umlaufenden Gehäusekolben wirken dabei ähnlich einer Schmutzzentrifuge. Um zu verhüten, daß die Hilfsflüssigkeit in den Gehäusekolben zu warm wird, kann fortlaufend warme Flüssigkeit gegen kühlere ausgewechselt werden, und es können dabei gleichzeitig die auf der Flüssigkeitsoberfläche schwimmenden Teile abgeführt werden. Dies läßt sich notfalls ohne besondere Flüssigkeitspumpe z. B. in der Weise ermöglichen, daß während des Saughubes nicht, wie oben beschrieben, nur Brennstoffluftgernisch angesaugt. wird, sondern durch die Saugleitung ra an dem Rückschlagventil v vorbei gleichzeitig auch so viel kühle Flüssigkeit angesaugt wird, daß etwas Flüssigkeit über die Auslaßventile s und t tritt, wenn die Zylinder bei dem folgenden Verdichtungshube in die äußere Totpunktlage kommen. Diese Flüssigkeit verbleibt während des dann folgenden Verbrennungshubes über den Auslaßventilen, hilft abdichten und schützt bei gelegentlichen kleinen Undichtigkeiten vor dem Ausbrennen; sie wird erst bei dem folgenden Auspuffhube zusammen mit den Verbrennungsgasen durch die Auslaßventile ausgestoßen, worauf bei dem folgenden Ansaughub wieder neue, kühle Flüssigkeit angesaugt wird. Die auf den Böden der Gehäusekolben sich absetzenden schweren Teile können, notfalls gleichfalls im Betriebe, durch zeitweise sich öffnende, in der Abbildung nicht dargestellte Schlammventile oder durch enge, dauernd geöffnete Auslässe in den Böden entfernt werden und dafür ent= sprechend mehr kühle Flüssigkeit in der oben beschriebenen Weise angesaugt werden. Damit auch die evtl. in der Hilfsflüssigkeit schwebend bleibenden Brennstaubteile bzw. Verbrennungsrückstände den Dichtungsflächen zwischen.Zylinder und Gehäusekolben nicht schaden können, kann unter diese Dichtungsflächen etwas spezifisch leichtere Flüssigkeit oder Dampf oder ein Gas und darunter, d. h. weiter nach außen, erst die schwere Hauptflüssigkeit gelagert werden, so daß auch die in der Hauptflüssigkeit etwa noch schwebenden Teile nicht zu den Dichtungsflächen steigen können.
  • Die Herstellung eines Brennstoffluftgemisches für den Betrieb der Maschine kann in bekannter Weise erfolgen. Brennstaub, flüssige oder gasförmige Brennstoffe können dazu verwandt werden. Zur Schonung der Einlaßventile bei Verbrennung von Brennstaub nach dem Verpuffungsverfahren kann die Anordnung so gewählt werden, daß zum Schluß jedes Ansaugehubes immer etwas brennstaubfreies Gas, z. B. reine Luft oder trockenes Brenngas (gleichzeitig Zündgas), durch die Einlaßventile gesaugt wird und diese dadurch gesäubert werden. Auch können die Einlaßventile ähnlich wie die Auslaßventile so angeordnet werden, daß sie während des Verbrennungshubes von etwas Hilfsflüssigkeit bedeckt sind.
  • Die vorbeschriebeneAusführungsform kann in ihren Einzelheiten wesentliche Abweichungen erhalten bzw. weiter durchgebildet sein. Diesbezügliche Lösungen sind bekannt, sollen aber aus Platzgründen hier nicht erörtert werden, sondern nur einige beispielsweise angedeutet werden.
  • Ausbildung der Maschine so, daß sie ähnlich arbeitet wie die bekannten umlaufenden Sternmotoren (Flugmotoren), d. h. daß im vorliegenden Falle die umlaufenden Verbrennungsräume entsprechend den Kolben bei den umlaufenden Sternmotoren an einer feststehenden Kurbel angelenkt sind.
  • Ausbildung der Maschine so, daß die Hilfsflüssigkeit keine Schwierigkeiten beim In-bzw. Außerbetriebsetzen der Maschine bietet.
  • Benützung der Hilfsflüssigkeit, um auch beim Viertaktverfahren die Verbrennungsgase ziemlich restlos aus den Verbrennungsräumen zu entfernen.
  • Ausbildung der Ventile und Brennräume dahingehend, daß eine gute Verbrennung entsteht.
  • Ausbildung des Läufers für geringen Luftcviderstand.
  • Ringförmiger Läufer durch Anordnung mehrerer Gehäusekolben um die Drehachse und Arbeiten der zugehörigen Verbrennungsräume auf eine einzige Kurbel.
  • Anordnung mehrerer Läufer über oder beiderseits einer gemeinsamen Kurbelwelle. Verbesserung der Wärmeausnützung in folgender Weise: Teilverbrennung im beschriebenen Verbrennungsraum (Zylinder), darauf, unter Zuhilfenahme der Hilfsflüssigkeit, restloses Auspuffen der brennenden Gase in einen Nachbrennraum, z. B. in den entsprechend ausgestalteten Mittelteil (Dom) der Gehäusekolben, hier völliges Verbrennen und weitgehendes Ausnützen der Wärme zum Antrieb des Läufers und der Kurbelwelle in beliebiger Form, etwa durch Rückstoßwirkung der aus den Nachbrennräumen ausströmenden Gase und Dämpfe.
  • Steigerung der Brenngeschwindigkeit bzw. Brennleistung, insbesondere bei Verwendung von Brennstaub durch Teilverbrennung im absatzweise arbeitenden Verbrennungsraum und Restverbrennung im fortlaufend arbeitenden Nachbrennrauin, bei Anwendung des Verpuffungsverfahrens auch durch Mitansaugen und Mitverbrennen von trockenem Brenngas als Zündgas.
  • Ausführungsform II. Auch hier drehen sich die (Abb. a) Verbrennungsräume f und g (im Schnitt dargestellt) wie bei Ausführungsform I um eine Achse A-A und führen in der Drehebene, etwa senkrecht zur Drehrichtung, eine Hubbewegung aus; auch erfolgt ihre Abdichtung nach außen unter Zwischenschalten einer unter der Einwirkung von Fliehkräften stehenden, nur eine geringe oder gar keine Hubbewegung ausführenden Hilfsflüssigkeit. Bei Ausführungsform II tauchen jedoch die Verbrennungsräume f und g nicht wie bei Ausführungsform I in mitumlaufende Gehäusekolben, sondern schieben sich auf mitumlaufende" Kolben a bzw. b hin und her. Diese Kolben sitzen an den Auslegerarmen c und sind so ausgebildet, daß nur der äußere, von der Drehachse A-A entferntere Teil der Kolben und der äußere Teil der Verbrennungsräume dichtend übereinandergleiten. Diesen Dichtungsflächen ist nach den Verbrennungsräumen bzw. nach der Drehachse A-A hin eine mit Hilfsflüssigkeit arbeitende Spülvorrichtung vorgelagert, die z. B. in folgender Weise wirken kann: Die Hilfsflüssigkeit fließt in die Kolben a bzw. b ein, etwa durch die Leitungen u, umspült den der Drehachse _A-A nächstgelegenen Kolbenteil und die dahin gelangenden Wände der Verbrennungsräume und wird darauf in geeigneter Weise, etwa durch die Leitungen zu gedrosselt oder sonstwie gesteuert, wieder abgeführt. Die Höhe der bespülten Kolbenfläche kann gleich oder größer der Hubbewegung der Verbrennungsräume sein, so daß die mit Brennstaub oder Verbrennungsrückständen in Berührung kommenden Flächen der Verbrennungsräume die eigentlichen Dichtungsflächen nicht berühren. Die Zu- und Ableitung der Spülflüssigkeit kann fortlaufend oder absatzweise erfolgen, im letzteren Falle auch ohne besondere Pumpe, z. B. ähnlich wie bei Ausführungsform I. Für die Triebwerksteile und den Ausbau der Ausführungsform 1I gilt sinngemäß das für Ausführungsform I Gesagte.
  • Ein Spritzen der Hilfsflüssigkeit in die Verbrennungsräume tritt auch bei Ausführungsform Il bei größeren Drehzahlen nicht auf. weil die Fliehkräfte dem entgegen-vvirken und die Hilfsflüssigkeit je nach der Ausführungsforin keine oder keine wesentlichen Hubbewegungen in den Verbrennungsräumen ausführt. Die vorgeschlagene Anordnung der Spülung mittels der Hilfsflüssigkeit verhindert, daß Brennstaub oder Verbrennungsrückstände zu der Dichtungsfläche zwischen Kolben und Verbrennungsraum gelangen können; sie ermöglicht dies, ohne daß das Entstehen eines für die Verbrennung ungünstigen ringförmigen Verbrennungsraumes in Kauf genommen werden müßte.
  • Die Ausführungsformen I bzw. 1l können dort, wo langsamer Wechsel der Hubbewegung der Verbrennungsräume möglich ist, auch so ausgeführt werden, daß ein Gehäusekolben nach I bzw. ein Kolben nach 1I senkrecht feststehend, also nichtumlaufend, angeordnet wird und dementsprechend der Verbrennungsrauin gleichfalls keine Drehbewegung, sondern nur eine Hubbewegung senkrecht auf und ab ausführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschine, insbesondere für staubförmige Brennstoffe, gekennzeichnet dadurch, daß treibend wirkende Zylinder (f, g) sich plungerartig in mit Hilfsflüssigkeit gefüllten, um eine Achse umlaufenden Gehäusekolben (a, b) bewegen. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in die Zylinder (f, g) hineinragende rohr- oder domartige Gehäusekolbeneinbuchtungen. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsfläche zwischen Zylinder und umschließendem Gehäusekolben eine spezifisch leichtere Hilfsflüssigkeit, Dampf oder ein Gas, vorgelagert ist. .I. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- und Einlaßventile, mindestens aber die Auslaßventile, während des Verbrennungshubes mit Hilfsflüssigkeit bedeckt sind. 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einlaßventile erst ein Brennstoffluftgeinisch und danach zum Spülen der Einlaßventile ein staubfreies Gas eingelassen wird. 6. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den VerbrennungsräumeneineTeilverbrennung und darauf in Nachbremiräumen eine völlige Verbrennung stattfindet. 7. Brennkraftmaschine mit umlaufenden Verbrennungsräumen und mit unter Einwirkung von Fliehkräften stehender Hilfsflüssigkeit (Spülflüssigkeit) entsprechend Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Wände der Verbrennungsräume sich über Kolben hin und her bewegen, die in ihrem oberen, dem Verbrennungsraum zugekehrten Teil gegenüber der umschließenden Wand des Verbrennungszylinders eingezogen sind.
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