DE645676C - Zuendvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE645676C
DE645676C DED65000D DED0065000D DE645676C DE 645676 C DE645676 C DE 645676C DE D65000 D DED65000 D DE D65000D DE D0065000 D DED0065000 D DE D0065000D DE 645676 C DE645676 C DE 645676C
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ignition
negative pressure
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throttle valve
connection
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
    • F02P5/06Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on engine speed
    • F02P5/07Centrifugal timing mechanisms
    • F02P5/075Centrifugal devices combined with other specific conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)

Description

  • Zündvorrichtung für Brennkraft-maschinen D,e Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
  • Es ist bereits bekannt, den Zündzeitpunkt abhängig vom Unterdruck im Maschinenverteilerrohr regelbar zu machen, wobei der Unterdruck über eine in das Verteilerrohr nahe dessen Drosselventil mündende Verbindung wirkt.
  • G#mäß der Erfindung mündet die Verbindung auf der Maschinenseite des geschlossenen Drosselventils derart, daß der Unterdruck zur Verzögerung der Zündung auf die Vorrichtung zur Zündpunktverstellung über die genannte Verbindung zur Einwirkung kommt, wenn sich das Drosselventil in der Leerlaufstellung befindet. Die Verzögerung der Zündung erfolgt zwangsläufig und hat den Vorzug, daß die Maschine im Leerlauf größere Stetigkeit hat und nicht zum Stehenbleiben neigt. Bei nur geringer Verstellung der Drossel fällt der Unterdruck rasch ab.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wirkt in Vereinigung mit der unmittelbar durch Unterdruck während des Leerlaufes der Maschine bewirkten Verzögerung der Zündung der Unterdruck über eine zum Verteilerrohr. führende und nahe dessen Drosselventil und auf der Vergaserseite des geschlossenen Drosselventils mündende Verbindung in an sich bekannter Weise derart, daß die Zündung während eines Maschinenbetriebes bei Teillast unmittelbar vorverstellt wird. Hierdurch wird ein schnelles Ansprechen der Regelvorrichtung erreicht.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht: Abb. i ist eine schematische Aufsicht auf den Apparat gemäß der Erfindung mit einigen Teilen im Schnitt nach der Linie i-i der Abb. 4.
  • Abb. 2 und 3 sind Diagramme, die die Arbeitsweise der Erfindung veranschaulichen. Abb. 4 ist teilweise ein Längsschnitt eines Zündungsreglers, an dem die Erfindung, die in Seitenansicht gezeigt ist, angebracht ist. Abb. 5 und 6 sind Schnitte nach den Linien 5-5 und 6-6 der Abb. 4, und Abb. 7 ist ein Schnitt einer durch Saugzug betätigten Vorrichtung, die eine abgeänderte Form der in den Abb. i und 4 dargestellten ist.
  • In Abb. 4 bezeichnet 2o das Gehäuse eines Zündpunktreglers mit einem Scliaft2-i, der ein Lager22 für eine Reglerwelle 23 bildet, die durch die Maschine in geeigneter Weise angetrieben wird. Der Schaft 21 umfaßt einen Lagerteil 24, der in einem durch den Maschinenrahinen 2_# gebildeten Behälter aufgenominell ist. Die Welle .2,3 treibt eine Guwichtsplatte 2() all, die Zapfen 27 trägt. Auf diesen sind drehbar GeWiChte 28' angeordnet mit Armen 2c#, die mit Hebeln 30 zusammenarbeiten. die von einer Büchse 31 -etragell werden. Diese, bildet einen Nocken#2. Die Gewichte 28 werden nach innen gegen die Welle 23 durch Feder" 33 gedrängt, die all Stifterl 27 und all von den 11.ebeln 30 getragenen Stifte" 34 befestigt sind.
  • Z, Der Nocken 32 berührt ferner gemäß Abb. i einen Gleitblock 4f-), der von einem Unterbrecherliebel 41 getragen wird. Derselbe ist in PUnkt 42 drehbar und trägt einen Kontakt -13, der mit einem geerdeten Kontakt -[-[ in Berührung kommen kann. Der Gleitblock.4o wird gegen den Nocken 32 ge- drängt, und der Strom wird dem Strornunterbrecherliebel 41 durch einen Blattfederleiter 45 zugeführt, Ader all einem E-iide all dem Hebei -li und all dem anderen Ende all einem mit einer isolierten Kleinnle 47 verbundenen isolierten Streifen -to befestigt ist. Der ken 32 treibt einen Rotor 5o all, der ein Seg-Mellt 51 trägt. f3usselbe arbeitet iiiit Verteilerstiftell 52 ZUSallInlen. die voll dem Verteilerhaupt getragen %%-erden. Dieses trägt 53 z# einen mittleren Kontakt 5-1, der einen Knopf 55 berühren kann. Letzterer wird von einer Blattfeder 5(1 getragen, die elektrisch init dein Segment 51 verbunden ist und von dein Rotor #o angetrieben wird.
  • Der Teil 24 des Schaftes, 21 wird von einer Klemme umfaßt. Die-,elbe bestellt aus durch eine Schraube 62 zusammengepreßten Sehenkeln bo und 01 und einer Mutter 63, die nach (lern Anziehen die Klemme init dem Teil 2-1 verbindet. Die Klemme enthält einen Arm (15, der einen Schwenkstift (16 trägt, durch den ein mit dein Stift durch eine Schraube NS, verbundener Draht hindurchgellt.
  • Eine Platte 70 unigibt den Schaft 24 und ist über dem Kleminarm 6.# angeordnet. Die Platte 70 ist init einer bogenförnligen Nut 71 versehen, die eine in den Maschinenrahmen 25 geschraubte Schraube 72 aufnimmt (Abb. 4). Der Kopf der Schraube hat einen durch eine Feder 73 und eine Unterlagscheibe 74 hindurchgehendeil Schaft. Die Feder 73 drängt die Unterlagscheibe 74 und die Platte 70 gegen eine bearbeitete Oberfläche 76 des MaschinenrahnlenS 2#. Die Platte 70 trägt einen Schwellkstift 77. durch den ein init dein Stift durch eine Schraube 79 ver-1),undener Draht 78 hindurchgeht. Der Draht 78 geht durch ein Spiraldrahtrohr 8o und von hier zu einem Hand-,tetierknopf oder Hebel in geeigneter Reichweite des Führers, um die Zeiteinstellung der Zündung voll Hand einzustellen. Die Platte 7o hat eine von Flächen 81 und 82 beIll-ellZte Nill. Die Flächen dienen als Anschläge, iiiii die Bewegung (-le., G# in beiderlei Richtung wenn er durch die nun zu besckreibende Satigvorrichtung gesteuert wird. Die Saugvorrichtung bestellt ans Satigkaininern go und gi, von denen die erstere durch Schrauben 92 all der StÜtze 93 befestigt ist, die mit der Platte 70 ein Stück bildet. Die Stutze ()3 hat ein Loch zur Aufnahme einer Büchse 94. durch die der Dralit 67 hindurchgeht. Die Büchse 94 ist an der Saugkaminer go befestigt. Die Satigkammern go und gi sind mit kreiseförinilgen Flatischen 95 und 9() \-ersVIieii. zwischen denen der Umfang eines Diaphragnias 97 geklemmt ist. Der Flansch 9,3 ist in 98 gegen den Flansch 96 übergebogen. iiiii die Teile zu verbinden. Drr Draht (,7 ist all einer Stange i o(-) befestigt. Diese trägt einen Schaft jo i, der als Nietbefesti-un- der Stange i0o init zwei Unterlagscheiben 102 und 103 Und zwischen ihnen init dein Diaphragina (07 dient, durch den der Schaft ioi hindurchgeht. Das Diaphragma 97 kann aus dünnem biegsarnem Metall oder aus ,getirnisten Flugzeugleinenlageri o. dgl. liergestellt werden. Die Saugkarrliner gi trägt eine mit Innerigewinde versehene Büchse 104, die eine Kappe io,5 aufnimmt, init der ein Paßstück io1) ein Rohr io7 verbindet. Das ROhr lo7 ist durch ein Paßstück 108 mit einem Bi-eiiiisto#iieini,-il.-')rol"i- i io oder Vergaserg c steil verbunden, das einen Kanal j i i #n Verbindung rilit (lern Rohr 107 hat. Der Kanal iii liegt so, daß er gerade über oder auf der Masehineriseite der unteren Kante des Drosselventils 112 ist, wenn e,-; in der geschlossenen Stellitii#"# in 112, sich befindet. Dus 'Ventil 112 wird durch eine Achse 1 13 .setragen, die in geeigneter Weise von Haiii 2, _ LI betätigt wird. Das Geliiiti-#,e go trägt eine Gewindebüchse i 15. Eine Kul)I)Itii2gii0 verbindet mit ihr ein Rohr 117, (las durch eine Kupplung 118 init dein Brenristoffrohr i io verbunden ist. Das Rohr iio trägt einen Kanal i ig in Verbindung mit dem Rohr 117, der unter oder auf der Vergaserseite des Ventils 112 sich befindet, wenn es in der geschlossenen Stellung i 12" ist.
  • Einer Bewegung des Diaphragmias 97 in beiderlei Richtung leist,-t eine Feder 120 Widerstand, die in Abb. i und 4 in einer Ausführungsforni dargestellt ist. Diese Feder i2o liegt an einem Ende gegen einen Innenflansch 121 der BüChSe 122, deren nach außen gebogener Flansch 123 durch eine all der Büchse io-1 in einem Stück- mit ihr gebildete Schulter 12-[ atifgell0111inell wird. Die* F'eLler 120 lie,-t ain anderen Ende gegen eine Unterlagscheibe 125, die das -Ende der Kappe j(),3 berührt. Die Unterla.Ischeibe 125 paßt lose um die Stange ioo und wird an der Stange ioo durch eine federnde Klammer 126 festgehalten durch federnde Gabeln 127, die in einer Nut 128 der Stange ioo Aufnahme finden. Eine Bewegung des Diaphragmas 97 nach rechts wird durch den Flansch 123 der Büchse 122 begrenzt, die gegen die Unterlagscheibe 125 schlägt. Eine Bewegung des Diaphragmas nach links wird durch die 'L,nterlagscheibe 125 begrenzt, die den Flansch 123 der Büchse 1.22 berührt. Diese durch die Teile 121 und 125 gebildeten Anschläge er-J gänzen die Anschläge 81 und 82 für den Schwenkstift 66. Zur bequemen Beschreibung können die ersten Innen- oder Diaphragmaanschläge genannt werden, während die zweiten äußere oder Verteileranschläge genannt werden können. Durch Anordnung des doppelten Satzes von Anschlägen ist eine Sicherheit gegen Bruch oder übermäßiges Strecken des Diaphragmas vorhanden, wofür die inneren Anschläge sorgen, was auch den Hersteller in Stand setzt, eine gleichmäßige Konstruktion herauszubringen. Ferner ist in ähnlicher Weise durch die äußeren Anschläge eine Sicherheitsvorrichtung geschaffen, um die Zündpunktreglung innerhalb vorbestimmter Grenzen ohne Rücksicht auf die Größe oder den Charakter der durch die verschiedenen Vorrichtungen ausgeübten Kraft zu halten, um die Grund- oder Anfangszündpunktreglung zu ändern. Einer dieser beiden Sätze von Anschlägen oder beide zusammen bilden die Verwendung von Regelvorrichtungen zur Einstellung des Zündpunktes, um hierdurch den größten Wirkungsgrad für alle Bedingungen des Maschinenbetriebes zu erzielen. Es ist zu beachten, daß durch Verwendung eines der beiden oder beider Sätze von Anschlägen es möglich ist, irgendeine unerwünschte Wirkung oder Regelung der durch die Maschine erzeugten Druckvorrichtungen abzuschalLen.
  • Wenn unter besonderer Bezugnahme auf die auf Druck ansprechenden Vorrichtungen das Diaphragma97 sich nach rechts bewegt, wird das rechtsseitige Ende der Feder 120 infolge der Berührung der Unterlagscheibe 1:25 mit der Kappe 105 in Ruhe bleiben. Das linke Ende der Feder i2-o kann sich jedoch frei bewegen, bis der Flansch 123 die Unterlagscheibei25ber#llirt. Wenn * das Diaphragma 97 sich nach links bewegt, wird das linksseitige Ende der Feder i2o in Ruhe bleiben, weil es durch die Büchse 122 - gehalten wird, während das rechte Ende sich bewegen kann, bis die Unterlagscheibe 125 gegen den Flansch 123 der Büchse 122 schlägt. Auf ,diese Weise leistet die Arbeit einer einzigen Feder Widerstand gegen die Bewegung des Diaphragmas 97 in beiderlei Richtung und hält das Diaphragma nchrmal in der in Abb. i dargestellten Mittellage.
  • In der in Albb, 7 dargestellten Ausführüngsform werden zwei Federn 130 und 131 verwendet, um der Bewegung des Diaphrag mas 97 nach rechts bzw. links Widerstand entgegen zu setzen. In Abb. 7 trägt die der Kammer gi der Abb. i entsprechen-de Kammer gi" die Gewindebüchse io-I", in die eine Kappe io5" geschraubt ist, mit der das Rohr 107 durch eine Kupplung i'o6 verbunden ist. Die Büchse 122" steht in dieser Form mit ihrem Flansch 121, mit den linken Enden beider Federn 130 und 131 in Eingriff. Das rechte Ende,der Feder 13o berührt die Fläche 132 der Kappe io5". Das rechte Ende der Feder 131 berührt die Klammer 126. Eine Bewegung des Diaphragmas 97 nach rechts läßt die Büchse 122" sich relativ gegen die Büchse io4" bewegen und drückt hierdurch die Feder 130 zwischen dein Flansch 121" und der Büchsenfläche 13:2 zusammen. Wenn das Diaphragma 97 sich nach links bewegt, bleibt die Büchse 122" gegenüber der Büchse 104a fest, während die Feder 131 zwischen dem Flansch 121, und der Klammer 126 zusammengedrückt wird.
  • Falls eine einzige Feder nicht so kalibriert werden kann, daß sie der Bewegung des Diaphraginas in beiderlei Richtung geeigneten Widerstand entgegensetzt, kann die in Abb. 7 dargestellte Anordnung benutzt werden. Wie oben beschrieben, leistet jede Feder in Abb. 7 der Bewegung des Diaphragmas in nur einer Richtung Widerstand. Die Arbeits-,veise beider Ausführuligsformen der Erfindung ist dieselbe und wird nachstehend an Hand der Abb. 2 und 3 beschrieben.
  • Durch Verwendung des äußeren Satzes von .-'#.nschlä,gen kann der Bereich der Zündpunktverzögerung und -voreilung durch den Ab- stand der Flächen 81 und 82 bestimmt werden, die mit dem Schwenkstift 66 zusammenarbeiten und die Größe der Winkeleinstellung zwischen den Platten 65 und 7o begrenzen, die ausgeführt werden kann. Die Zündpunktreglung am Anfang, die gewünscht wird und sich am wirksamsten für die besondere Maschinencharakteristik erweist, kann durch die veränderliche Verbindung zwischen dem Schwenkstift 66 und dem Draht 67 ei-zielt werden.
  • In Abb. 2 zeigt die Kurve a-b-c-d-e das Vakuum an dem Kanal i i i, wenn die Drossel 112 geöffnet ist, um die Geschwindigkeit von Null bis 24J3 km oder mehr je Stunde zu erhöhen. Die Kurvef-e-g-h zeigt den Unterdruck an dem Kanal i 19, wenn die Drossel geöffnet wird, um die Geschwindigkeit des Fahrzeuges von 16,ogkm je Stunde bis zur Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen. Diese Kurven kreuzen sich, wie man sieht, in (lern Punkte e und zeigen daher an, daß bei ungefähr -24,13 kin je Stunde der Saugdruck an den Kanälen i i i und i 19 gleich ist und daß dieser Sau-druck ungefähr 178 n1111 Quecksilber ist. Dahere kann die Feder i2o so konstruiert und angeordnet werden, daß sie sich erst in beiderlei Richtung zu bewegen beginnt, wenn ein Sau,-druck von 178 nun Ouecksilbersäule erreicht worden ist, und dall das Diaphragma, 97 bis züi dein vollsten Betrage in beiderlei Richtung bewegt wird, wenn ein Unterdruck- von ungefähr 330 MM Ouecksilbersäule in dein Kanal i i i oder i 19 besteht. Die Kurve a-1)-c-d-e kreuzt die 330 nun Unterdrucklinie in b und il, die ungefähr 4.83 und 22.53 On je Stunde entsprechen. Wenn daher die Drossel 112 aus der geschlossenen Lage in eine Lage bewegt wird, um die Maschine bei etwa 4,83 km je Stunde leer laufen zu lassen, wird der Zündpunkt von ungefähr 7112 Grad Spätzündung, dargestellt durch Punkt j, verzögert werden auf minus io Grad Spätzündung, dargestellt durch den Punkt k auf der Zündpunktvoreilungskurve k-l-iii-ii-o der -'#,bb. 3. Wenn hierauf die 1),rossel weiter geöffnet wird, um die Geschwindig;-]zeit von ic#,og kin je Stunde zu erhalten. wird der Zündpunkt nicht weiter verzögert werden, weil das rechte Ende der Stange ioo die Innenwand, der Kappe io5 berührt haben wird.. oder in Abhängigkeit von der Einstellung des Stiftes ()c) mit dem Draht 67 kann der Anschlag 82 durch 06 berührt werden. In beiden Fällen wird die Verzögerung des Zündpunktes an einem Ende des Regelungsbereiches abgeschaltet. der in Abb. 3 durch die gebrooliene Linie k-1 dargestellt wird. Zwischen -1,83 k'n und ungefähr 22,53 kin erhöht ;ich der Unterdiuck von 1) züi c und nimmt hierauf von c nach il ab, aber die Zündpunktverzögerung bleibt dieselbe wie ini Punkt k, wie es durch die Linie k-1 in Abb- 3 dargestellt wird. Wenn dann die Drossel noch weiter geöffnet wird, um eine Geschwindi-küit voll etwa 2-1,13 k-I" je Stunde zu erhalten. fällt der Unterdruck im Kanal i i i ,ehr schnell auf Punkt e oder auf tingef-.i lir 178 111111 Quecksilbersäule ab. Infolgedessen wird der #-fiii#dj)iiiikt auf normale Stellung vorue wie es durch die Linie 1-in angedeu-,' rückt, tet wird, die der Linie g-e der Abt). .2 entspricht. Sobald die Drossel 112 noch weiter geöffnet wird, fällt der Saugdruck am Kanal i i i noch weiter und ist praktisch bei Geschwindigkeiten über 32,171,111 je Stunde zu vernachlässigen. Sobald die Drossel 112 ge- öffnet w`r(1, inn Fahrzeug schwindigkeiten "ge über -24,13 km je Stunde zu erhalten, nimmt der Unterdruck ini Kanal iig zu, bis er bei ungefähr -18,301,zi-n ein Maximum von ungefähr 361 111111 Quecksilbersäule erreicht hat, dargestellt durch den Punkt g _in Abb. 2. SO-bald die Geschwindigkeit sich zwischen 20,92 und -18,3o km je Stunde erhöht, wird der Zündpunkt um einen Grad vorgerückt, der die Stimme von Voreilungsgraden ist, die durch die Zentrifugalvorrichtung erhalten wird, die durch die Linie ;ji-o dargestellt wird und den Voreilungsgrad, der durch den Saugdruck an dem Kanal iig herbeigeführt wird. Wenn daher die Geschwindigkeit auf 48,30 km je Stunde zunimmt, wird der Zündpunkt entsprechend der Kurve iii-ii vorgerückt, um die günstigste Zündpunktvoreilung zu erhalten. Bei Geschwindigkeiten über 48,3o km je Stunde nimmt der Unterdruck in dem Kanal iig ab, wie es durch die Kurve g-h dargestellt ist. Bei den größten Geschwindigkeiten addiert die Saugvorrichtung praktisch keine Voreilungsgrade zu den durch die Zentrifugalvorrichtung allein bewirkten Voreilungsgraden, daher neigt sieh die Funkenkurve n-o abwärts, bis sie die Kurve »i-o im Punkte o erreicht. Die Kurve iii-ii-o zeigt daher an, daß der Zündpunkt verhältnismäßig schnell zwischen i6,og und -18,30 km je Stunde Straßengeschwindigkeit vorgerückt wird, was die von der Maschine getragene Belastung bei einer Fahrt auf ebener Straße bedeutet, und daß der Zündpunkt verhältnismäßig langsani verzögert wird, wenn die Drossel geöffnet wird, um Geschwindigkeiten über ungefähr 48,3o km je Stunde zu erhalten.
  • . Infolge der Charakteristik gewisser Maschinen kann es nicht erwünscht sein, von der gesamten Voreilung Gebrauch zu machen, die durch die vom Druck abhängige Vorrichtung geschaffen wird, sondern es wird erwünscht sein, einen gewissen Abschnitt ihrer Regelung züi beseitigen, beispielsweise den an der Spitze ihrer Druckkurve. An diesem Punkte kommt die andere Anschlagvorrichtung zur Wirkung. Nimmt man an, daß es erNvünscht ist, die Regelung der vom Druck abhängigen Vorrichtung zwischen den Geschwindigkeiten von ungefähr 2,#,()6 und 64,30 km je Stuntle abzuschalten, so daß die Voreilung für diesen Bereich auf eine feste und gleichförmige Vergrößerung üb& die Regelung durch die Zentrifugalvorrichtung begrenzt wird, so wird die äußerste Funkenzeitreglungsvoreilung alsdann der Kurve i#i-i--s-o der Abb. 3 anstatt in-n-o folgen. Hierbei wird einer der beiden Anschläge beider Sätze die Bewegung des D-iaphragmas in dem richtigen Punkte zum Stillstand bringen, so daß keine weitere \Vinkelverstellung zwischen der Kurvenscheibe und (lern Stromunterbrecher infolge des durch die Maschine (frzeugten Druckes zwischen den ausgewählten Geschwindigkeiten besteht. Wenn dieses 21 eintritt. wird die Voreilung des Zündpunktes entsprechend dem flachen Teile der Kurve r-s geregelt werden.
  • Die vorliegende Vorrichtung, die eine doppeltwirkende Saugreglung mit einer Zentrifugalreglung kombiniert, schafft daher eine vollständige selbsttätige Zündpunktreglung, die keine Aufmerksamkeit des Führers erfordern sollte. Die durch den Draht 78 vorgesehene Handreglung kann bei plötzlichen Zufällen benutzt werden, um erforderlichenfalls eine weitere Verzögerung zu geben. Für den ,gewöhnlichen Gebrauch könnte die Handreglung fortfallen und die Platte 70, die an dem Maschinenrahmen in der gewünschten Einstellungslage befestigt ist.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß die Vorrichtung einfachwirkend gemacht werden kann durch Entfernung oder Abschaltung der durch den Kanal iig erhaltenen Reglung und Verbindung 117 nach einer Seite des Diaphragmas. In diesem Falle wird der Ab- schnitt m-n-o der Voreilungskurve k-l-»i-n-o wegfallen, der von der Geschwindigkeit abhängig ist, da die Verzögerung nur für die Leerla.ufperiode und hinauf bis zu einer Geschwindigkeit von ungefähr 16,ogkm je Stunde verwendbar sein würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündvorrichtun 5 für Brennkraftniaschinen, bei der der Zündzeitpunkt abhängig vom Uhterdruck im Maschinenverteilerrohr regelbar ist, wobei der Unterdruck über eine in das Verteilerrohr nahe dessen Drosselventil mündende Verbindung wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (107, 111) auf der Maschinenseite des geschlossenen Drosselventils (112) derart mündet, daß der Unter,druck zur Verzögerung der Zündung auf die Vorrichtung zur Zündpunktverstellung über die genannte Verbindung (107, 111) zur Einwirkung kommt, wenn ZD sich das Drosselventil in der Leerlaufstellung befin#det. :2. Zündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Vereinigung mit der unmittelbar durch Unterdruck während des Leerlaufes der Maschine bewirkten Verzögerung der Zündung der Unterdruck über eine zum Verteilerrohr (i i o) führende und nahe dessen Drosselventil (112) auf der Vergaserseite des geschlossenen DTosselventils (112) mündende Verbindung in an sich bekannter Weise derart wirkt, daß die Zündung während eines Maschinenbetriebes bei Tdillast unmittelbar vorverstellt wird. 3. Zündvorrichtung nach Anspruch i und ->, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdruckverbilidungen (107, 117) zum Verteilerrohr an gegenüberliegenden Kanten eines Drosselklappenventils (11:2) liegen, das derart verstellbar ist, daß bei seiner teilweisen Öffnung die Unterdruckbedingungen in den beiden Verbindungen entgegengesetzt den Unterdruckbedingungen bei geschlossenem Ventil sind, wobei der Unterdruck in der maschinenseitigen Verbindung rasch abnimmt, während er in der vergaserseitigen Verbindung rasch zunimmt. 4. Zündvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Membran (gi) durch den über die beiden Verbindungen wirkenden Unterdruck beeinflußt wird. 5. Zündvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer Bewegung der Membran in der einen oder anderen Richtung eine Feder (i.2o) o. dgl. Widerstand entgegensetzt. 6. Zündvorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Feder o. dgl. vollständig auf einer Seite der Membran angeordnet ist und aus einer einzigen oder zwei ineinander angeordneten Schraubenfedern bestehen kann. 7. Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdruckreglung für den Zündzeitpunkt einer von der Maschinengeschwindigkeit abhängigen Vorrichtung, z. B. einer an sich bekannten Fliehkrdftvorrichtung, untergeordnet ist, so daß der Zündzeitpunkt sich aus der an sich bekannten Geschwindigkeitsregl-ung und der besonderen Unterdruckreglung gemäß den vorhergehenden Ansprüchen ergibt. 8. Zündvorrichtung nach Anspruch gekennzeichnet durch Anschläge (123, 124, 125), die die Ausschläge der Unterdruckreglung begrenzen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2811562A1 (de) * 1977-03-17 1978-09-21 Ducellier & Cie Vorrichtung zur korrektur der unterdruckverstellung des zuendzeitpunktes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2811562A1 (de) * 1977-03-17 1978-09-21 Ducellier & Cie Vorrichtung zur korrektur der unterdruckverstellung des zuendzeitpunktes

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