DE645385C - Verfahren zur Herstellung des Oxydueberzuges auf Gluehkathoden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Oxydueberzuges auf Gluehkathoden

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Publication number
DE645385C
DE645385C DET44348D DET0044348D DE645385C DE 645385 C DE645385 C DE 645385C DE T44348 D DET44348 D DE T44348D DE T0044348 D DET0044348 D DE T0044348D DE 645385 C DE645385 C DE 645385C
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DE
Germany
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oxide coating
paste
production
oxide
action
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Expired
Application number
DET44348D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Diels
Dr Max Knoll
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes
    • H01J9/042Manufacture, activation of the emissive part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

T44348
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung· von Oxydpasten, insbesondere von solchen, die zur Aktivierung von Glühkathoden in Entladungsröhren Verwendung1 finden.
Zur Herstellung von Oxydkathoden verwendet man vielfach das sog. Pasteverfahren. Als Ausgangsmaterial dienen Oxyde, Peroxyde, Hydroxyde, Hydrate, Nitrate oder Carbonate von Alkali- bzw. Erdalkalimetallen. Diese Verbindungen werden in einem möglichst fein verteilten Zustand mit Paraffinöl, geschmolzenem Paraffin oder geschmolzenem Harz u.dgl. zu einer Paste angerieben. Es muß darauf geachtet werden, daß eine innige Mischung der einzelnen Bestandteile eintritt. Zu diesem Zwecke wird die Paste gewöhnlich etwa 24 bis 48 Stunden lang in einer Kugelmühle bearbeitet. Doch selbst dann ist noch keine Gewähr für eine absolut feine Mischung gegeben, so daß. man die Paste gewöhnlich eine Weile stehenläßt und nur die oberen Schichten der Masse zum Bestreichen der Kathodendrähte bzw. -bleche verwendet.
Erfindungsgemäß werden die Bestandteile der Paste vor dem Aufbringen auf die Kathode der Einwirkung von Ultraschallwellen ausgesetzt, so daß eine überaus innige Durchmischung eintritt.
Anläßlich physikalischer Untersuchungen auf dem Gebiete der Ultraschallwellen hat man festgestellt, daß disperse Teilchen unter der Einwirkung von Ultraschallwellen sich immer fein verteilen. Erfindungsgemäß, wird diese Erscheinung zu technischen Zwecken ausgewertet und insbesondere im vorliegenden Falle ein wesentlicher Fortschritt erzielt, indem einerseits die Bearbeitungsdauer der Paste herabgesetzt und anderseits eine wesentlich feinere Verteilung erzielt wird, als es mit den bisherigen !Mitteln möglich war. Die feine und gleichmäßige Verteilung der Oxydteile in der Paste ist von ausschlaggebender Bedeutung für die Brauchbarkeit und die Lebensdauer einer Oxydkathode; bei ungleichmäßiger Körnung treten leicht Aufheizeffekte auf, die zu einer raschen Zerstörung der Kathode führen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bieten sich mannigfache Möglichkeiten. Als Ulträschallquelle eignet sich vor allem ein piezoelektrischer Kristall. Ein Auisführungsbeispiel ist in der Abbildung in schematischer Darstellung angedeutet. Es bedeutet B einen Behälter, in welchem die Emulsion bzw. Paste hergestellt wird. Diese wird, wie oben erwähnt, aus einem pulverisierten Oxyd und einem Lösungsmittel zusammengesetzt. In die Emulsion taucht ein in einer geeigneten Halterung befindlicher piezoelektrischer Kristall Q ein, der sich zwischen zwei Elektroden E befindet. An diese
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Max Knoll und Dr. Kurt Diels in Berlin.
645885
werden die von einem HochfrequenzsenderS erzeugten Wechselspamiungen angelegt, in deren Rhythmus der Kristall zu mechanischen Schwingungen angeregt wird. Der mit · der Oxydschicht zu bedeckende Draht D
durch die Emulsion gezogen und läuft ^ eine Rolle/?. Die auf der Drahtoberfläche anhaftende Schicht wird dann getrocknet und das Lösungsmittel durch Erhitzen abge-
>o dampft. Der Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Oxydschicht die gewünschte Dicke erreicht hat. An Stelle des Eintauchens des Drahtes D in die Emulsion F kommt auch ein Aufspritzen der Emulsion auf den Draht in Frage. Gegebenenfalls wird selbstverständlich die Oxydpaste zunächst in der bisher üblichen Weise in einer Kugelmühle bearbeitet und erst anschließend die allerfeinste Verteilung durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung des Oxydüberzuges auf Glühkathoden, dadurch v' j. , gekennzeichnet, daß die Bestandteile des ?&'?■■■ Oxydüberzuges in Form einer Auf- as ■;>>' schwemmung oder Emulsion durch Einwirken von Ultraschallwellen gemischt und ohne Umfüllen, vorzugsweise noch unter Einwirkung dieser Wellen, auf die zu überziehende Unterlage aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage für den Oxydüberzug unmittelbar und genügend oft durch den Behälter gezogen wird, in dem die Paste mittels Ultraschall hergestellt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydpaste auf die Unterlage aufgestäubt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET44348D 1934-08-22 1934-08-22 Verfahren zur Herstellung des Oxydueberzuges auf Gluehkathoden Expired DE645385C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760186C (de) * 1937-11-27 1952-10-27 August Thyssen Huette A G Verfahren zur Erhoehung der Alterungsbestaendigkeit des Stahles
US2702260A (en) * 1949-11-17 1955-02-15 Massa Frank Apparatus and method for the generation and use of sound waves in liquids for the high-speed wetting of substances immersed in the liquid
DE934393C (de) * 1942-11-28 1955-10-20 Rudolf Kuerth Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen, Anstrichen usw.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760186C (de) * 1937-11-27 1952-10-27 August Thyssen Huette A G Verfahren zur Erhoehung der Alterungsbestaendigkeit des Stahles
DE934393C (de) * 1942-11-28 1955-10-20 Rudolf Kuerth Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen, Anstrichen usw.
US2702260A (en) * 1949-11-17 1955-02-15 Massa Frank Apparatus and method for the generation and use of sound waves in liquids for the high-speed wetting of substances immersed in the liquid

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