DE640214C - Elektrische Heizvorrichtung fuer Weichen - Google Patents

Elektrische Heizvorrichtung fuer Weichen

Info

Publication number
DE640214C
DE640214C DEA75071D DEA0075071D DE640214C DE 640214 C DE640214 C DE 640214C DE A75071 D DEA75071 D DE A75071D DE A0075071 D DEA0075071 D DE A0075071D DE 640214 C DE640214 C DE 640214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
heating coil
radiator
sleeve
terminal housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA75071D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE640214C publication Critical patent/DE640214C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/24Heating of switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Elektrische Heizvorrichtung für Weichen Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Heizkörper, die zum Duftauen von Schnee und Eis an Gleisweichen, Gleiskreuzungen u. dgl. Einrichtungen dienen. Sie bezweckt, den elektrischen Heizkörper in eine wärmeleitende Verbindung mit der Weiche zu bringen und gegen Korrosionen zu schützen.
  • Es ist zwar schon bekanntgeworden, langgestreckte Heizkörper aus einer mit Hilfe schwer schmelzbaren, pulverförmigen Isoliermaterials innerhalb einer Hülse eingebauten Heizspule längs der Schienen anzuordnen, aber die bisherigen Ausführungen weisen den Nachteil auf, daß die Wärmeübertragung vom Heizkörper auf die Schiene mit großen Wärmeverlusten verbunden ist. Außerdem sind die bekannten Ausführungen an umständliche Befestigungsarten des Heizkörpers gebunden und der Heizkörper nicht genug gegen Korrosion geschützt.
  • Erfindungsgemäß werden diese `Nachteile dadurch' beseitigt, daß der Heizkörper in bestimmtem Abstand von dem Schienensteg und dem unteren horizontalen Schienenflansch durch eine wärmeleitende Masse getragen wird, die den Heizkörper vollständig einbettet und mit einer beträchtlichen Fläche des Schienensteges und -flansches in Berührung bringt: Dadurch wird die Wärme von dem Heizelement auf einen großen Teil der Schienenoberfläche übertragen und im wesentlichen gleichmäßig verteilt. Gleichzeitig wird durch die wärmeleitende Masse der Heizkörper auf der Schiene befestigt und das Heizelement gegen Korrosionen geschützt, was bisher sehr schwierig war, insbesondere dann, wenn der Heizkörper an Straßenbahnschienen angeordnet ist, die mit dem Pflaster in einer Ebene liegen. Für die das Heizelement einbettende Masse wird vorzugsweise gut wärmeleitendes Metall verwendet, beispielsweise Blei.
  • Die eine Klemme des Widerstandes des elektrischen Heizkörpers ist mit Hilfe der wärmeleitenden Masse an die Schiene gelegt, während die andere Klemme mit einer geeigneten elektrischen Zuleitung verbunden ist. Die Verbindung dieser Zuleitung mit der Klemme befindet sich in einem Klemmengehäuse, welches gleichzeitig mit dem Heizkörper unmittelbar an dem Weichengleis befestigt ist. Vorzugsweise dient zur Befestigung des Gehäuses an der Schiene eine Grundplatte, die mit dem Klemmengehäuse mechanisch verbunden ist und an der Schiene beispielsweise durch Schweißen befestigt ist. Das Klemmengehäuse ist geschlossen und durch geeignetes elektrisches Installationsmaterial, welches das Gehäuse füllt, flüssigkeitsdicht gemacht.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert. In dieser stellt Abb. i eine Draufsicht auf die Weiche dar, die mit einem Heizkörper gemäß der Erfindung versehen, ist. Abb. 2 ist die Ansicht eines Teils der Weiche nach Abb. i in vergrößertem Maßstabe. In dieser Darstellung sind einzelne Teile geschnitten gezeichnet, um die Einzelheiten der Konstruktion besser erkennen zu können. Abb. 3 veranschaulicht einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2, in Pfeilrichtung gesehen. Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. i, -in, Pfeilrichtung gesehen.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist - die Erfindung in Anwendung auf eine Straßenbahnweiche dargestellt worden. Die Weiche besteht aus den in gerader Richtung verlaufenden Schienen i und der Abzweigung 2, wobei die Weichenteile 3 dazu dienen, die Fahrzeuge von den Schienen i auf die Schienen 2 oder umgekehrt zu lenken.
  • Wie in Abb. i nicht dargestellt, ist für jede Schiene i und 2 ein elektrischer Heizkörper 4 vorgesehen. Dieser besteht aus einer Heizspule 5, die in eine Metallhülse 6 eingebettet ist und mit Hilfe schwer schmelzbaren, pulverförmigen Isoliermaterials (s. Abb.2 und 3) gegenüber der Hülse- in Abstand gehalten wird. Wie ersichtlich, erstrecken sich die Heizelemente 4 über einen beträchtlichen Teil der Länge der Weichen 3.
  • Das eine Ende einer jeden Widerstandsspule jedes Heizkörpers wird durch eine Klemme mit dem Leiter 13 isoliert verbunden, während das andere Ende mit einer Klemme 8 versehen ist.
  • Jedes Heizelement 4 wird von dem Schienensteg 9 und dem unteren horizontalen Flansch io mittels einer wärmeleitenden Metallmasse i i in Abstand gehalten. Wie in der Zeichnung dargestellt, bettet die Metallmasse i i den Heizkörper 4 vollkommen ein. Die Masse i i steht sowohl mit dem Steg 9 als auch mit dem horizontalen Flansch io über eine genügende Länge in Berührung, um den Heizkörper vollkommen zu bedecken. Die Metallmasse ii berührt einen beträchtlichen Teil der Stegfläche 9 und die obere Fläche des Flansches io im wesentlichen in seiner ganzen Breite. Vorzugsweise besteht die Metallmasse ii aus Blei. Sie dient dazu, die Wärrrie von den Heizelementen fortzuleiten und auf den Schienensteg 9 und den Flansch io der Weiche zu verteilen. Die Masse ii schützt* ferner die Metallhülse 6 gegen Korrosion. Dies war bisher ein besonders schwieriges Problem, insbesondere bei Straßenbahnweichen, bei denen Regen-Wasser, Schnee u. dgl. auf den Boden der Schiene gelangen, wo sie eine Korrosion der Heizkörper hervorrufen.
  • Die Klemme 8 jedes Heizkörpers gemäß Ahb -- ist mit der Weiche 3 verbunden. Zu aieein Zweck ist auf die Klemme eine Metallkappe 12 aufgesetzt, die beispielsweise aus Messing besteht. Die Kappe i2 ist vollkommen in der Masse i i eingebettet und dadurch mit der Schiene 3 verbunden. Vorzugsweise wird die Klemme 8 an der Kappe 12 befestigt. Zu diesem Zweck wird ein geringer Betrag Lötmasse auf den Boden der Kappe 12 gebracht, bevor diese auf die -Hülse 6 aufgesetzt wird. Darauf wird die Kappe erhitzt, bis das Lot geschmolzen ist, und so auf die Hülse gesteckt. Sobald das Lot abgekühlt ist, stellt es eine mechanische und elektrische Verbindung der Kappe 12 mit der Klemme 8 dar.
  • Das - andere Ende des Heizkörpers ist durch eine nicht dargestellte Klemme innerhalb eines Klemmengehäuses 14, das durch eine Schraubverbindung mit der Hülse 6 zusammengefügt ist, isoliert mit dem Leiter 13 verbunden. Das Gehäuse ist hierzu mit einem V-förmigen Durchgang versehen und durch einen Stöpsel 16 nach außen verschlossen. Vorzugsweise wird das Gehäuse aus Messing hergestellt.
  • Gegen Eindringen von Feuchtigkeit ist das Gehäuse 14 durch elektrisches Isoliermaterial geschützt, weiches dieses und das den Leiter 13 enthaltende Führungsstück 17 ausfüllt. Als Isoliermasse dient irgendein geeignetes ° Schmelzmaterial, beispielsweise Asphalt.
  • Das Klemmengehäuse 14 ist auf den Flansch io der zugehörigen Schiene aufgesetzt. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse mechanisch mit einer Grundplatte 15 durch Bolzen 18 verbunden (Abb.4). Die Grundplatte ihrerseits ist an dem Flansch io angeschweißt. Durch diese Anordnung wird verhindert, daß zwischen dem Klemmengehäuse und dem Heizkörper Relativbewegungen auftreten, die auf eine Bewegung der Schiene zurückzuführen sind, wenn Fahrzeuge darüber hinwegfahren. Es ist praktisch nicht möglich, die Schiene an dieser Bewegung zu hindern. Wenn das Klemmengehäuse getrennt von der Schiene angeordnet wäre, so würde die Bewegung der Schiene notwendigerweise durch das Heizelement aufgenommen werden. Hierdurch würde das Heizelement verbogen und schließlich zu Bruch gehen. Gemäß der Erfindung muß jedoch das Klemmengehäuse zusammen mit dem Heizkörper alle Bewegungen mitmachen, wodurch jegliche Verbiegungen verhindert werden. Die Führung 17 wird durch ein nicht dargestelltes Metallrohr abgedeckt, welches im Boden eingebettet ist und die gleichfalls nicht dargestellten Pflastersteine trägt. Der Durchmesser dieses Schutzrohres wird so groß gehalten, daß sich die Führung 17 mit dem Klemmengehäuse 14 in dem gleichen Maße bewegen kann, wie sich dieses mit der Schiene bewegt.
  • Die Befestigung des Heizkörpers 4 an der Schiene geschieht in folgender Weise: Zunächst wird die Kappe 12 auf dem Endstück 8 in der , beschriebenen Weise angebracht. Alsdann wird das Klemmengehäuse 14 mit der Führung 17 verschraubt, gut abgedichtet und auf das Ende der Hülse 6 geschraubt. Der Leiter 13, der mit der Heizspule verbunden worden ist, bevor das Gehäuse 14 an der Hülse 6 befestigt wurde, wird dann durch die Führung 17 hindurchgesteckt. Das Klemmengehäuse wird mittels der Bolzen 18 auf der Grundplatte 15 befestigt und alsdann die Grundplatte 18 mit der Weiche verschweißt. Die Hülsen 6 können von den Stegen g und den Flanschen io, wie in Abb.2 dargestellt ist, etwa mit Hilfe von Scheiben i9 in Abstand gehalten werden, die mit Zwischenräumen über die Längen der Hülsen angeordnet sind. Wenn das Heizelement mit Abstandscheiben in die erforderliche Lage gebracht ist, wird ein Damm, etwa aus Sand, längs der freien Kante des unteren Flansches io aufgerichtet. Nachdem dies geschehen ist, werden auch quer zur Längsrichtung der Schiene an- den Enden der Heizkörper entsprechende Dämme errichtet, die mit dem ersterwähnten Damm und der Schiene einen geschlossenen Kanal bilden, in dem der Heizkörper angeordnet ist. Darauf wird das geschmolzene Blei hineingegossen, derart, daß es den Raum zwischen den Dämmen und der Schiene ausfüllt. Vorzugsweise sind die Scheiben i9 an ihrem äußeren Umfang abgeschrägt, so daß, wenn das geschmolzene Blei eingegossen ist, die dünnen Teile fortschmelzen und sich mit dem Blei vereinigen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Heizvorrichtung für Weichen, aus einer mit Hilfe schwer schmelzbaren, pulverförmigen Isoliermaterials innerhalb- einer Hülse eingebauten Heizspule bestehend, wobei die Heizvorrichtung längs der Schiene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (4) in eine wärmeleitende Masse (ii), z. B. Blei, zwischen Steg und Schienenfuß eingebettet und dadurch gleichzeitig auf der Schiene befestigt ist.
  2. 2. Heizkörper nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß auf das eine Ende der die Heizspule (5) einschließenden Hülse (6) eine Metallkappe (12) aufgesetzt ist, die durch Schmelzfluß mit der einen Klemme (8) der Heizspule verbunden und mit Hilfe der wärmeleitenden Masse an der Schiene befestigt ist.
  3. 3. Heizkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende der die Heizspule umgebenden Hülse in ein Klemmengehäuse (14) eingeschraubt ist, in dem die Verbindung der Zuleitung (13) mit der Heizspule feuchtigkeitssicher angeordnet ist.
  4. 4. Heizkörper nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Klemmengehäuses (14) an der Schiene eine Grundplatte (15) dient, die mit dem Klemmengehäuse mechanisch und mit der Schiene zweckmäßig durch Schweißen verbunden ist.
DEA75071D 1934-01-16 1935-01-17 Elektrische Heizvorrichtung fuer Weichen Expired DE640214C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US640214XA 1934-01-16 1934-01-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640214C true DE640214C (de) 1936-12-28

Family

ID=22053045

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA75071D Expired DE640214C (de) 1934-01-16 1935-01-17 Elektrische Heizvorrichtung fuer Weichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE640214C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905983C (de) * 1940-12-24 1954-03-08 Aeg Elektrisch beheizte Weiche
WO2003085200A1 (de) * 2002-04-05 2003-10-16 Thyssenkrupp Weichenbau Gmbh Kreuzung oder weiche

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905983C (de) * 1940-12-24 1954-03-08 Aeg Elektrisch beheizte Weiche
WO2003085200A1 (de) * 2002-04-05 2003-10-16 Thyssenkrupp Weichenbau Gmbh Kreuzung oder weiche

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1501655A1 (de) Waermeuebertragungsvorrichtung
DE3523826C2 (de) Geheizte Spritzgußdüse mit eingelötetem Heizelement und Verfahren zu deren Herstellung
DE10329843A1 (de) Verfahren zum wasserdichten Abdichten eines Leistungsschaltkreisabschnittes und Leistungsmodul mit einem derartigen Leistungsschaltkreisabschnitt
DE3301272A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren von thermoplasten zu einem formwerkzeug
DE3531127C2 (de) Heizelement für Formwerkzeuge von Spritzgießmaschinen
DE640214C (de) Elektrische Heizvorrichtung fuer Weichen
EP0913882B1 (de) Verfahren zum Isolieren eines elektrischen Bauteiles
EP1431460A1 (de) Strassenfertiger und Heizelement
DE2845894C2 (de)
DE2360826A1 (de) Elektrisch beheizbares passbett
DE2610263A1 (de) Elektrisch leitfaehige beschichtung sowie verfahren zur herstellung derselben
DE2654771A1 (de) Elektrokabelanordnung und verfahren zu deren kuehlung
WO1988003303A1 (fr) Procede pour amenager sur des surfaces de voies de transport des boucles d'induction, des couches chauffantes ou de detection de l'humidite ou des pistes de guidage pour vehicules sans conducteur
DE4320214A1 (de) Anordnungen elektrischer Verbindungen und Elemente hierfür
US2009979A (en) Electric heater
DE4425788C1 (de) Abdeckung für eine mit einem Räumer befahrbare Beckenkrone eines Rund- oder Rechteckbeckens
DE676413C (de) Elektrische Heizvorrichtungen fuer Weichen
DE675805C (de) Verfahren zur mechanisch festen, oeldichten dielektrischen Vereinigung der auf der freien Isolationslaenge des Gesamtkoerpers zusammenstossenden Einzelteile mehrteiliger Stuetzen oder stuetzenaehnlicher Isolatoren aus keramischem Werkstoff
EP3609292B1 (de) Vorrichtung zur erwärmung von flüssigkeiten
DE8129619U1 (de) Vorschaltgeraet zum betreiben einer gas- und/oder dampfentladungslampe
DE1450342A1 (de) Verfahren zum Verlegen von ein erhitztes Medium fuehrenden Rohrleitungen
AT226300B (de) Verfahren zur Verankerung eines in einem Kabelkanal verlegten längs- und querarmierten Kabels in der Nähe einer Kabelverbindungsstelle
DE102024118671A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Heizvorrichtung
DE848511C (de) Anordnung zur elektrischen Heizung von Strassenbahnweichen
AT97784B (de) Sandstreuvorrichtung für Lokomotiven od. dgl.