DE637373C - Umkehrsteuerung fuer den elektromotorischen Antrieb einer Arbeitsmaschine, z. B. Werkzeugmaschine - Google Patents

Umkehrsteuerung fuer den elektromotorischen Antrieb einer Arbeitsmaschine, z. B. Werkzeugmaschine

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DE637373C
DE637373C DEA66620D DEA0066620D DE637373C DE 637373 C DE637373 C DE 637373C DE A66620 D DEA66620 D DE A66620D DE A0066620 D DEA0066620 D DE A0066620D DE 637373 C DE637373 C DE 637373C
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DE
Germany
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machine
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photoelectric cells
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electric motor
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DEA66620D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D7/00Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

Bei Arbeitsmaschinen mit hin und her gehender Bewegung hat man bisher für die Begrenzung der Bewegung einstellbare Anschläge an der Maschine vorgesehen, durch S die ein oder mehrere Steuerschalter betätigt werden. Bei Hobelmaschinen z. B., bei denen der Arbeitstisch hin und her bewegt wird, sind für diese Steuefeinrichtungen Arbeitsleisten am Tisch und ein System von Knag- gen erforderlich, die bei verwickelten Steuerungen unter Umständen auf beiden Tischseiten untergebracht werden müssen. Die Steuerschalter selbst müssen an der Maschine untergebracht werden und sind bei elekirischem Antrieb häufig durch zahlreiche Leitungen mit der Schalttafel zu verbinden. Erfindungsgemäß wird diese im allgemeinen recht umständliche mechanische Bedienung der Steuerschalter ersetzt durch ein lichtelektrisches System für die Hubbegrenzung, indem die von dem angetriebenen Maschinenteil zurückgelegten Wege bzw. die vom Antriebsmotor ausgeführten Umdrehungen unter Benutzung elektrischer Umdrehungszähler durch einen bewegten Schatten oder Lichtstrahl nachgeahmt werden, in dessen Grenzlagen lichtelektrische Zellen angebracht sind, die, sei es über Relais oder durch Verstärkung, jenen Stromkreis steuern, durch den die Bewegung des Antriebsmotors gesteuert wird.
Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen, bei deren einer z. B. an dem bewegten Gegenstand selbst ein Spiegel angebracht ist, der den von einer Lampe ausgehenden Lichtstrahl an den Grenzen der Bewegung auf eine Photozelle wirft, oder bei deren anderer infolge der Lagenveränderung eines am bewegten Gegenstand befestigten Spiegels eine von zwei in Brückenschaltung liegenden Selenzellen so lange verschoben wird, bis die Spannung an der Brückendiagonale Null wird, ist nach der Erfindung an dem bewegten Gegenstand selbst eine optische Einrichtung nicht angebracht. Vielmehr wird die Bewegung außerhalb der Maschine, gegebenenfalls an fernliegendem Orte, nachgeahmt, so· daß die ganze Steuereinrichtung getrennt von der Maschine aufgestellt werden kann. -
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wieder. Der Tisch α der Arbeitsmaschine soll von einem Motor b mittels einer Schraubenspindel um eine bestimmte Strecke hin und her bewegt werden. Mit dem Motor b ist ein Umdrehungszähler c gekuppelt, dessen Anzeige elektrisch auf ein Meßgerät d übertragen wird. Die Zeigerachse dieses Meßgerätes trägt einen Spiegel e, von welchem das Licht einer konstanten Lichtquelle / auf eine Skala g geworfen wird. Der reflektierte Lichtstrahl
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gleitet also im, glsichen Sinne an der Skala g entlang, wie der Tisch α der Arbeitsmaschine sich auf seiner Bahn hin und her bewegt. Auf der Skala g sind zwei Photozellen h, iverschiebbar angeordnet, die so auf cjje· Steuerung des Motors einwirken, daß, we|jä|i sie belichtet werden, die Bewegung des An-* triebsmotors umgekehrt wird. Durch die Verschiebung der Photozellen auf der Skala
ίο läßt sich also der Weg des Tisches α der Maschine einstellen. An Hand der Skala kann man jeweils genau ablesen, an welchen Stellen seiner Bahn der Tisch umkehrt.
Anstatt mit der Photozelle Schütze oder Relais zu steuern, die ihrerseits erst den Schaltvorgang ausführen, kann mit der Photozelle durch entsprechende Verstärkung auch gleich der Steuerstromkreis selbst, z. B. bei elektrischem Antrieb der Erregerstromkreis des Hauptmotors oder jener einer Leonard-Steuerdynamo, beeinflußt werden.
Sollen an gewissen Punkten der Maschinenbahn oder nach einer gewissen Anzahl Umdrehungen des Motors auch noch andere Schaltvorgänge ausgelöst werden, so lassen sich in ähnlicher Weise auch dazu zweckmäßig angeordnete Photozellen benutzen.
Führt die zu steuernde Maschine außer der Hauptbewegung auch eine Hilfsbewegung aus, wie z. B. bei einer Hobelmaschine die Querverstellung des Stahles, so kann auch diese Hilfsbewegung in ähnlicher Weise gesteuert werden wie die Hauptbewegung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I.. Umkehrsteuerung für den-elektromotorischen Antrieb einer Arbeitsma-.'::. schine, z. B. Werkzeugmaschine, mit hin J1;,-; und her gehender Bewegung unter Verf: wendung von lichtelektrischen Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem angetriebenen Maschinenteil (a) zurückgelegten Wege oder die vom Antriebsmotor (b) ausgeführten Umdrehungen unter Benutzung elektrischer Umdrehungszähler (c, ei) durch einen bewegten Schatten oder Lichtstrahl nachgeahmt werden, in dessen Grenzlagen lichtelektrische Zellen (h, i) angebracht sind, die, sei es über Relais oder durch Verstärkung, jenen Stromkreis steuern, durch den die Bewegung des Antriebsmotors (b) gesteuert wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtelektrischen Zellen längs einer Skala {g) einstellbar sind, die die gesamte Bewegungsbahn des hin und her gehenden Maschinenteiles verkörpert.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für Schaltvorgänge, die innerhalb der beiden Endlagen der Bewegung ausgeführt werden,
    z. B. die Querverstellung eines Hobelstahles, weitere, gegebenenfalls auch einstellbare lichtelektrische Zellen vorgesehen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . GEbnudKT to bfeR RElcBsbnücitEltB
DEA66620D 1932-07-17 1932-07-17 Umkehrsteuerung fuer den elektromotorischen Antrieb einer Arbeitsmaschine, z. B. Werkzeugmaschine Expired DE637373C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170755B (de) * 1958-03-12 1964-05-21 Siemens Ag Umsteuervorrichtung fuer die hin- und hergehende Bewegung bei Hobelmaschinen, insbesondere, Langtischhobelmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170755B (de) * 1958-03-12 1964-05-21 Siemens Ag Umsteuervorrichtung fuer die hin- und hergehende Bewegung bei Hobelmaschinen, insbesondere, Langtischhobelmaschinen

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