DE633076C - Feuermelder - Google Patents

Feuermelder

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DE633076C
DE633076C DES106610D DES0106610D DE633076C DE 633076 C DE633076 C DE 633076C DE S106610 D DES106610 D DE S106610D DE S0106610 D DES0106610 D DE S0106610D DE 633076 C DE633076 C DE 633076C
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Germany
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contact
membrane
fire alarm
chambers
carrier
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Expired
Application number
DES106610D
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English (en)
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Societe des Telephones Ericsson SA
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Societe des Telephones Ericsson SA
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K3/00Thermometers giving results other than momentary value of temperature
    • G01K3/08Thermometers giving results other than momentary value of temperature giving differences of values; giving differentiated values
    • G01K3/10Thermometers giving results other than momentary value of temperature giving differences of values; giving differentiated values in respect of time, e.g. reacting only to a quick change of temperature
    • G01K3/12Thermometers giving results other than momentary value of temperature giving differences of values; giving differentiated values in respect of time, e.g. reacting only to a quick change of temperature based upon expansion or contraction of materials

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Feuermelder Die Erfindung bezieht sich auf einen Feuermelder, bei dem Kammern mit unterschiedlicher Wärmedurchlässigkeit durch eine Kontaktmembran voneinander getrennt sind.
  • Bei den bekannten Feuermeldern dieser Art sind die Wände der durch die Membran voneinander getrennten Kammern unmittelbar an ihren Rändern miteinander verbunden. Zwischen den Rändern der Wände ist die Membran eingeklemmt. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß, sobald in der Nähe der Vorrichtung eine Temperaturschwankung auftritt, diese Schwankung nicht nur auf das in der Kammer enthaltene Mittel, sondern auch auf die Wände der Kammern einwirkt. Ferner bestehen bei den bekannten Feuermeldern die Wände der Kammer aus Metall mit unterschiedlicher Leitfähigkeit. Die sich daraus ergebenden Dehnungsunterschiede wirken sich ungünstig auf die Verbindungsstellen der Wandflansche aus. Diese Auswirkungen haben eine Beeinträchtigung der Abdichtung sowie fehlerhafte Anzeigen zur Folge.
  • Diese Nachteile sind nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Kammern beiderseits eines gemeinsamen starren Trägers vorgesehen sind, an dem der Melderkontakt angeordnet ist und- dessen mittlerer Teil zur Aufnahme der aus einem wärmeleitfähigen Stoff bestehenden Membran dient. Dieser Träger ist gegenüber den Temperatur.- und Druckschwankungen, die innerhalb der Betriebsgrenzen der Vorrichtung auftreten, praktisch unempfindlich. Da der elektrische Kontakt an diesem Träger angeordnet ist, ist eine sehr empfindliche Genauigkeitsregelung möglich. Da ferner die Membran aus einem gut wärmeleitenden Stoff besteht, erfolgt die Überleitung der Wärme von der, einen Kammer zur anderen ausschließlich durch die Membran. Die innenliegende Kammer, die praktisch den Temperaturschwankungen entzogen sein muß, braucht also keinerlei Berührung mit der umgebenden Luft zu haben, so daß die Möglichkeit besteht, den ganzen Feuermelder in ein Schutzgehäuse einzuschließen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. i ist -ein axialer Schnitt.
  • Fig. 2 zeigt die Draufsicht der in Fig. i dargestellten Vorrichtung.
  • Fig.3 ist ein in schematischer Form gehaltener. senkrechter Schnitt, der insbesondere die Anordnung der Kontaktlamellen zeigt. -Ein aus beliebigem Baustoff, z. B. Guß, Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, bestehender Träger i ist mit einem äußeren Verstärkungsring-- versehen, an dem ein kalottenförmiger Körper 3 aus dünnem, gut wärmeleitendem Metallblech, beispielsweise Kupfer, Aluminium o. dgl., angeordnet ist. Die Blechkalotte 3 ist an dem Träger i dicht, z. B. mittels Schrauben q., befestigt, die in einen an der Blechkalotte 3 befestigten Ring 5 eingeschraubt sind.
  • Der Träger i ist außerdem mit einem zweiten Verstärkungsring 6 versehen, der innen liegt und konzentrisch oder -z%veckmäßig exzentrisch zu dem -Verstärkungsring 2 angeordnet ist, wie aus der- Zeichnung hervorgeht. @" dem inneren Verstärkungsring 6 ist frei `is: Behälter 7 angeordnet, dessen Wandung ei;ie,: geringere Leitfähigkeit -besitzt als die kä. lotte 3. Der Behälter 7 kann auf. beliebige Weise an dem Träger i befestigt sein.- Er könnte auch lediglich auf den Träger i aufgesetzt sein. Der Behälter 7 ist von dem von der Kalotte 3 eingeschlossenen Raum durch eine Membran 8 aus elektrisch gut leitendem Baustoff, beispielsweise Silber, getrennt. Diese Membran ist schwer verformbar und besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit. Sie liegt über der Öffnung 9 des Verstärkungsringes 6 des Trägers i und steht in der Regel in Berührung mit dem Kontakt i o, der von einer Feder i i getragen wird. Das eine Ende der Feder ii ist mittels einer oder mehrerer Schrauben 12 an dem Träger i starr befestigt, während das andere Ende frei an einer aus Isolierstoff bestehenden Spitze einer Stellschraube 13 anliegt.
  • Das Ganze ist in einem Gehäuse i q. mit einer durchbrochenen oder gitterförmigen Wandung untergebracht. Das Gehäuse i q. selbst ist an einem isolierten Sockel 15 befestigt. Dieser Sockel trägt einerseits die mit dem Träger i verbundene Klemme 16 und andererseits eine Klemme 17, die durch eine Leitung 18 mit der Wand des Behälters 7 verbunden ist. Durch entsprechende mit den Klemmen 16 und 17 verbundene Leitungen ist die Vorrichtung an einen Signalstromkreis angeschlossen, in den eine beliebige akustische, optische oder andere Anzeigevorrichtung an beliebiger Stelle, entweder in der Nähe der beschriebenen Vorrichtung oder in einiger Entfernung von dieser, eingeschaltet ist.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt Bei einer plötzlichen Temperaturerhöhung in der Nähe der Vorrichtung tritt unmittelbar durch die dünne Wandung der Kalotte 3 hindurch eine Temperaturerhöhung des in der Kalotte enthaltenen Fluidums ein. Dieses dehnt sich aus und drückt die Membran 8 in das Innere des Behälters 7 hinein, wodurch der Kontakt io gelöst wird. Dadurch werden die in den Stromkreis eingeschalteten nicht dargestellten Signalvorrichtungen ixi Betrieb g o esetzt.
  • Wenn dagegen eine langsame Temperaturerhöhung eintritt, überträgt sich die Erwärmung des in der Kalotte 3 enthaltenen Mittels durch die Membran 8 hindurch auf das in dem Behälter 7 enthaltene Mittel, so daß die Membran 8 mit dem Kontakt i o in Berührung bleibt. Andererseits ist in den Signalstromkreis ein bei einer bestimmten Höchst-='lemperatur , in Tätigkeit tretender Trennkont D eingeschaltet und in den Kammern ,@ler außerhalb der Kammern in Reihe mit -ihm angeordnet. Der Trennkontakt besteht beispielsweise aus einer Feder B, die sich unter der Einwirkung der Wärme verformt und die unterhalb einer bestimmten Temperatur auf dem Kontakt D der elastischen Feder C aufliegt. Diese Vorrichtung kann durch jedes andere System ersetzt werden, das ein für allemal .einregelbar ist und das den Stromkreis bei einer bestimmten Temperatur unterbrechen kann.
  • Die ganze Vorrichtung kann beliebige Abmessungen haben und entweder eine verdampfungsfähige Flüssigkeit oder besonders im Innern der Kälotte 3 ein Gas, z. B. Luft, enthalten, damit mit der notwendigen Genauigkeit ein Ausgleich der Temperatur des Behälters 7 mit derjenigen der Kalotte 3 stattfinden kann, wenn sich die Temperatur langsam erhöht.
  • Die beschriebene Vorrichtung könnte natürlicherweise auch umgekehrt in der Weise angeordnet sein, daß der innere Behälter 7 im unteren Teil der Vorrichtung angebracht ist. In diesem Fall wird der Behälter 7 mit einer dünnen wärmeleitfähigen Wand ausgestattet. Die Kalotte 3 wird-.dann im oberen Teil der Vorrichtung angeordnet und könnte dann gegebenenfalls eine von der dargestellten verschiedene Form erhalten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Feuermelder für Räumlichkeiten jeder Art, z. B. Industrieanlagen, Wohnungen, Speicher o. dgl.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuermelder, bei dem Kammern mit unterschiedlicher Wärmedurchlässigkeit durch eine Kontaktmembran voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (3, 7) beiderseits eines gemeinsamen starren Trägers (i) vorgesehen sind, an dem der Melderkontakt angeordnet ist, und dessen mittlerer Teil (9) zur Aufnahme der aus einem wärmeleitfähigen Stoff bestehenden Membran (8) dient. .
  2. 2. Feuermelder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalvorrichtung in Reihe mit einer im Innern der einen Kammer vorgesehenen Kontaktvorrichtung geschaltet ist, die bei einer bestimmten Maximaltemperatur unterbrochen wird.
DES106610D 1932-09-27 1932-10-13 Feuermelder Expired DE633076C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR633076X 1932-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE633076C true DE633076C (de) 1936-07-18

Family

ID=8992605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES106610D Expired DE633076C (de) 1932-09-27 1932-10-13 Feuermelder

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DE (1) DE633076C (de)

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