DE632408C - Kuehlvorrichtung fuer Gewehrlaeufe mit mehreren Kuehlmaehteln - Google Patents

Kuehlvorrichtung fuer Gewehrlaeufe mit mehreren Kuehlmaehteln

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DE632408C
DE632408C DEG87970D DEG0087970D DE632408C DE 632408 C DE632408 C DE 632408C DE G87970 D DEG87970 D DE G87970D DE G0087970 D DEG0087970 D DE G0087970D DE 632408 C DE632408 C DE 632408C
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cooling
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DEG87970D
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E H GUSTAV DE GRAHL DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A13/00Cooling or heating systems; Blowing-through of gun barrels; Ventilating systems
    • F41A13/12Systems for cooling the outer surface of the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Kühlvorrichtung für Gewehrläufe mit mehreren Kühlmänteln Die Wärmeabgabe eines Kühlrohres _ hängt u. a. von der Größe der Rohrheizfläche ab. Dabei ist aber zu beachten, daß bei horizontaler Lage des Kühlrohres die Wärmeabgabe nicht gleichmäßig ist; die obere Heizfläche des Rohres gibt rund 6o%, die untere dagegen nur 4.o% der Wärme ab. Der Fall wird verwickelter, wenn man dem Kühlrohr keinen runden Durchmesser gibt, sondern es zur Ver nlehrung der Heizfläche sternförmg gestaltet. Hier wird der Vorgang auf der oberen Hälfte des Kühlrohres ähnlich verlaufen; aber die Wärmeabgabe der unteren Heizfläche wird wegen der vorhandenen Taschen Stauungen erfahren, die die erhitzte Luft festhalten und die Kühlung des. Gewehrlaufes hindern.
  • Die Kühlung wird bei einem Rohr gemäß Abb. 5 erst wirksam, wenn für eine Bewegung der Kühlluft entlang der Mantelheizfläche gesorgt wird; denn die Wärmeabgabe eines solchen Heizkörpers wächst bei bewegter Luft un1 ein Vielfaches. Dieser Vorteil kann aber nurdurch einen zweiten Kühlmantel erfolgen, der über dem inneren Kühlmantel gelagert ist und dessen Innenraum ebenfalls unter Saugwirkung steht.
  • Vorrichtungen mit zwei übereinander angeordneten Kühlmänteln sind bekannt; indes bieten sie keine Gewähr, daß die zwischen ihnen sich bewegende Luft auch wirklich entlang der gesamten Mantelheizfläche geführt wird. Der Kühlmantel einer bekannten Vorrichtung _ hat wohl Bohrungen, die eine Saugwirkung zwischen dem äußeren und dem inneren Mantel hervorzurufen imstande sind; aber die Wirkung ist -nicht dieselbe wie bei dem Gegenstand der Erfindung.
  • Die Wärme wandert bekanntlich von deg heißeren Zone nach der kalten, also von dem heißeren Innenmantel nach dem kälteren Außenmantel. Die zwischen ihnen wirkende Kühlluft trifft demnach auf Widerstände, weil sie durch die Erwärmung eine Volumenvergrößerung erfährt, die Platz beansprucht. Die Saugwirkung nimmt daher nicht nur ab, sondern verwandelt sich in eine Druckwirkung, die durch vorhandene Bohrungen einen Ausgleich sucht, anstatt sich entlang der Heizfläche zu bewegen.
  • Gemäß der Erfindung ist der äußere Mantel zum inneren Mantel nach vorn versetzt angeordnet. Der innere Mantel besitzt Bohrungen, die über den von dem äußeren Mantel überdeckten Teil verteilt angeordnet sind zu dem Zweck, Hitzestauungen durch von außen zwischen äußerem und innerem Mantel angesaugte und über die Bohrungen entlang der Mantelheizfläche streichende Kühlluft zu vermeiden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in Abb. r im Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb.5 veranschaulicht. 0r ist der zu kühlende Gewehrlauf, der an der Mündung den Rückstoßverstärker mit dem bekannten Säugkopf trägt.
  • Abb. 5 zeigt einen Querschnitt der Mantelkühlfläche nach der Linie C-D der Abb. r, die zwecks Vermehrung des wärmeaufnehmenden Heizkörpers- steinförmig gestaltet ist- Die Mantelfläche M (vgl. auch Abb. q.) läuft von dem Patronenlager- aus etwa bis zur Hälfte des Gewehrlaufes, der über M angeordnete, ebenfalls sternförmig gestaltete zweite @ul@g mantel von hier aus über die Gewehrlaüff:; mündung ein Stück hinaus. Auf der Strecke, wo beide Mäntel sich überdecken, besitzt der Mantel M eine Anzahl Bohrungen P.
  • Wie Abb. 5 zeigt, bilden beide Kühlmäntel auf der Strecke, wo sie sich überdecken, nicht nur zwei voneinander getrennte Gruppen von Luftkanälen, sondern jede Gruppe ist noch weiter unter sich unterteilt, so daß die Bedingung einer gleichmäßigeren Wärmeabgabe der unteren und oberen Kühlmäntelfläche, also 50. zu 5o%, erreicht wird.
  • Die Kühlluft tritt (Abb. q.) bei E zwischen Gewehrlauf G und inneren Kühlmantel M .ein, dessen Innentaschen zunächst die Wärme aufnehmen und durch Leitung an die übrige Heizfläche übertragen. Durch die Bohrungen P kann sich die stark erwärmte Kühlluft ungehindert ausgleichen, so daß Druckspannungen vermieden werden. Die bisherigen Vorrichtungen erreichten nur etwa einen Spannungsabfall von I( auf I(1 mit einem Maximum .etwa bei B (Abb.3). Mit Rücksicht auf den Verlauf der oberen Kurve I( in Abb.3 sind die Bohrungen in der Nähe der Stelle B größer zu wählen, die Bohrungen, die -:vpn B nach A und E zu verlaufen, kleiner halten, oder es ist bei' gleichem Loch-,#'dürchmesser die Teilung entsprechend zu ändern. Die Größenverhältnisse der Luftlöcher sind in Abb. a durch die Länge der Pfeile P' dargestellt.
  • Dadurch, daß über dem Innenmantel A1 ein zweiter, ebenfalls unter Saugzug stehender Kühlmantel M, angeordnet ist, bleibt die Saugwirkung erhalten; denn die in rYh eintretende Kühlluftmenge erhöht die Austrittsgeschwindigkeit der erhitzten Luftmenge durch deren Abkühlung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlvorrichtung für Gewehrläufe mit mehreren Kühlmänteln, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Mantel zum inneren Mantel nach vorn versetzt angeordnet ist und der innere Mantel Bohrungen besitzt, die über den von dem äußeren Mantel überdeckten Teil verteilt. angeordnet sind.
DEG87970D 1934-04-26 1934-04-26 Kuehlvorrichtung fuer Gewehrlaeufe mit mehreren Kuehlmaehteln Expired DE632408C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2606480A (en) * 1947-05-30 1952-08-12 Bofors Ab Artillery gun barrel
DE1125812B (de) * 1957-05-20 1962-03-15 George Curry Sullivan Handschutz fuer eine Feuerwaffe, insbesondere eine automatische Feuerwaffe
US3075314A (en) * 1959-09-09 1963-01-29 Staatsbedrijf Artillerie Inric Hand guard for rifles

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DE1125812B (de) * 1957-05-20 1962-03-15 George Curry Sullivan Handschutz fuer eine Feuerwaffe, insbesondere eine automatische Feuerwaffe
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