DE620142C - Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/64—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts
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Description
Bei Kupplungen nach Art des Hauptpatents, bei denen die Kraftübertragung zwischen
den Gabelköpfen der einander gegenüberliegenden Wellenenden durch Vermittlung von elastischen Zwischenstücken erfolgt,
die in einem besonderen ringförmigen Ge-. häuse untergebracht sind, ist es wesentlich,
daß die im allgemeinen aus Gummi bestehenden Zwischenstücke im fertig montierten
Zustande eine erhebliche Vorspannung aufweisen. Dies wurde bisher dadurch erreicht,
daß die Gummizwischenstücke eine wesentlich größere axiale Ausdehnung erhielten, als
der betreffenden lichten Weite des Gehäuses entspricht. Die Gummistücke wurden dann
zunächst in die flach gelegte untere Hälfte des zweiteilig ausgebildeten Gehäuses eingebracht;
dann wurde die obere Gehäusehälfte aufgelegt, worauf die beiden Gehäusehälften mit Hilfe der durch die Gehäuseflansche
gehenden Schrauben so lange gegeneinander gezogen wurden, bis ihre Ränder sich aufeinander
aufsetzten. Bei der durch dieses Zusammenziehen bewirkten Pressung des Gummimaterials tritt natürlich eine Verschiebung
der ganzen Querschnitte ein, was . zu erheblichen Nachteilen führt. Die so gepreßten
Gummistücke stellen sich z. B. häufig in eine ungewollte Lage ein und wirken da- ;
durch den Kräften der Zentrierung entgegen. Ferner kommt es .häufig vor, daß die
Gabelköpfe sich unter dem Zwange der verlagerten Gummikörper axial gegeneinander
verschieben.
Diese Übelstände werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß
man den elastischen Zwischenstücken die erforderliche Vorspannung nicht gleichzeitig
mit dem Zusammenbauen des Gehäuses, sondern nachher durch besondere Vorrichtungen
erteilt, die die Zwischenstücke vorzugsweise in der Umfangsrichtung auseinanderpressen.
In den Zeichnungen, die die Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulichen,
stellt
Fig. ι eine mit der neuen Spannvorrichtung versehene Kupplung in rechtwinklig zur
Achse geführtem Schnitt bzw. in entsprechender Ansicht dar.
Fig. 2 und 2a veranschaulichen in Radialschnitten zwei verschiedene Stellungen der
Spannschrauben.
Die Fig. 3, 3a1 und 3b zeigen eine der Spannschrauben in zwei verschiedenen Seitenansichten
bzw. im Querschnitt.
Die Fig. 4, 4a, 4b und 4c veranschaulicheh
in Ansicht bzw. im Schnitt die Ausbildung der Druckplatten der Spannvorrichtung.
Der dargestellten Ausführung ist eine Kupplung zugrunde gelegt, bei der 'die Gabelköpfe
je zwei einander gegenüberliegende Arme 2, 2 bzw. 3, 3 besitzen. Mit 1 ist die
zu dem Gabelkopf 2 gehörige Welle bezeichnet. Von dem zu der anderen Welle gehörigen
Gabelkopf ist in -Fig. 1 nur ein Teil des einen Armes 3 dargestellt. In den Fig. 2
und 2a sind die Wellen und Gabelköpfe ganz weggelassen.
Die Gabelarme 2 und 3 ragen durch öffnungen io, die ein gewisses Spiel der Arme
zulassen, in das Innere des ringförmigen Gehäuses 4, das wie im Falle des Hauptpatents
aus zwei symmetrischen Hälften besteht, die mit Flanschen 5 aneinanderliegen und durch
Niete 6 miteinander verbunden werden. Zwischen den Armen 2 und 3 befinden sich die
elastischen, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Zwischenstücke 7, die im vorliegenden
Falle nicht je ein von einem Arm bis :zum anderen durchgehendes Stück bilden,
sondern in der Mitte unterteilt sind. Zwischen den einander gegenüberliegenden Stirnflächen
der Einzelteile sind je zwei Druckplatten 9 untergebracht, deren Umrißform,
wie insbesondere die Fig. 2 und 4 erkennen lassen, dem lichten Querschnitt des Gehäuses
4 angepaßt sind. Die Druckplatten 9 weisen an den Enden je eine im Querschnitt kreisbogenförmige Ausbuchtung 11 und zwischen
diesen eine nach innen gerichtete Einsenkung 12 auf. Zwischen je zwei Druckplatten
ist in den Sjtirnwänderi des Gehäuses 4
3S ein in der Achsrichtung verlaufender Bolzen8 gelagert, dessen Ausbildung im einzelnen aus
den Fig. 3, 3 a und 3 b hervorgeht. Der Bolzen ist auf beiden Enden mit Gewinden 13,
14 versehen, An die Gewindeteile schließen sich zunächst Bunde 15, 16 an, mittels deren
der Bolzen in entsprechenden Bohrungen des Gehäuses 4 gelagert ist. Die Breite des einen
Bundes 15 ist größer als die Dicke der betreffenden Gehäusewand, so daß die Mutter
17 auf dem Gewindeteil 13 fest angezogen werden kann, ohne daß die Drehung des Bolzens
gehindert würde. An die Bunde 15 und
16 schließt sich nach innen ein flacher Teil 18 an, dessen Breite erheblich .größer ist als
die Dicke, so daß, wenn man den Bolzen aus der in Fig. 1 rechts und in Fig. 2 a dargestellten
Lage um einen rechten Winkel verdreht, die zugehörigen Druckplatten 9 in der Umfangsrichtung
auseinandergetrieben werden, wodurch das Zusammenpressen der elastischen
Zwischenstücke 7 erfolgt. In dieser Lage können die Spannbolzen 8 mit Hilfe der zweiten Mutter 19 festgelegt werden.
Das Einlegen der Zwischenstücke 7 in das ßo noch offene Gehäuse macht nicht die geringsten
Schwierigkeiten, da der Querschnitt der Zwischenstücke so bemessen ist, daß sie in
losem Zustand bequem in dem Hohlraum der Gehäusehälften Platz finden. Beim Einlegen
werden die Spannfoolzen 8 in der auf der rechten
Seite der Fig. 1 veranschaulichten Weise genau radial gestellt. Sind die Zwischenstücke,
deren Länge in der Umfangsrichtung nicht oder nur wenig größer ist als die entsprechende
Entfernung, zwischen den Druckplatten 9 und den zugehörigen Gabelarmen 2
bzw. 3, in der geschilderten Weise in die eine Gehäusehälfte eingebracht, so wird die andere
Gehäusehälfte aufgesetzt. Nunmehr werden die Muttern 17 und 19 auf die Bolzen auf geschraubt,
und zwar die Mutter 17 fest, die Mutter 19 zunächst nur lose. Nunmehr werden
die Gehäusehälften' durch eine zangenartige oder sonstwie geeignet ausgebildete
Vorrichtung fest zusammengehalten. Bei mit Flanschen versehenen Gehäusehälften, wie sie
der zeichnerischen Darstellung zugrunde gelegt sind, werden die Flanschen miteinander
vernietet. Dann werden die Spannbolzen mit Hilfe des Mutterschlüssels um einen rechten
Winkel in die auf der linken Seite der Fig. 1 veranschaulichte Lage gedreht. Dabei springen
sie mit ihren schmalen Kanten in die Ausnehmungen 12 der Druckplatten 9 ein, so
daß sie sich im Betriebe nicht etwa von selbst in die Ursprungslage zurückdrehen können.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die besondere Anordnung und Ausbildung
der Spannschrauben; auch die Unterteilung der elastischen Zwischenstücke ist nicht unbedingt erforderlich. Wesentlich ist,
daß die Zwischenstücke ihre Vorspannung nicht, wie bisher, durch Zusammenpressen
der Gehäusehälften erhalten, deren Hohlraum geringere Abmessungen aufweist als die
Zwischenstücke, sondern durch besondere unabhängig von dem Zusammenbau der Gehäusehälften
wirkende Spannorgane.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 585 389, dadurch gekennzeichnet, daß den in dem ringförmigen Gehäuse untergebrachten elastischen Zwischenstücken (7) die erforderliche Vorspannung nachträglich durch besondere Vorrichtungen (8, 9) erteilt wird, die die 11g radial unterteilten Zwischenstücke in der Umfangsrichtung auseinanderpressen.
- 2. Kreuzgelenkkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Gabelarmen (2, 3) im Kupplungsgehäuse in axialer Richtung Spannschrauben (8) gelagert sind, die bei
- ihrer Drehung je zwei an den benachbarten Enden der elastischen Zwischenstücke (7) anliegende Druckplatten (9) spreizen. 3. Kreuzgelenkkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (9), die in ihrer Umrißform dem lichten Querschnitt des Gehäuses angepaßt sind und einander paarweise gegenüberliegen, an den Enden mit kreisbogenförmigen -Ausbuchtungen (11) versehen sind und zwischen diesen einen abgeflachten Teil mit einer der Spannschraube zugekehrten Einsenkung (12) aufweisen.
- 4."" Kreuzgelenkkupplung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben (8) im Anschluß an die auf beiden Enden vorgesehenen Gewinde (13, 14) je einen eine Zylinderfläche aufweisenden Lagerteil und zwischen diesen einen abgeflachten Teil (18) besitzen, dessen Breite erheblich größer als die Dicke ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK136065D DE620142C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK136065D DE620142C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620142C true DE620142C (de) | 1935-10-15 |
Family
ID=7248541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK136065D Expired DE620142C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620142C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211872B (de) * | 1956-11-27 | 1966-03-03 | Daimler Benz Ag | Elastische Wellenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
1934
- 1934-11-27 DE DEK136065D patent/DE620142C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211872B (de) * | 1956-11-27 | 1966-03-03 | Daimler Benz Ag | Elastische Wellenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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