DE61322C - Bewegliche Reibungskupplung mit Kegel- und Ringwulstflächen für freistehende belastete Wellen - Google Patents
Bewegliche Reibungskupplung mit Kegel- und Ringwulstflächen für freistehende belastete WellenInfo
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- DE61322C DE61322C DENDAT61322D DE61322DA DE61322C DE 61322 C DE61322 C DE 61322C DE NDAT61322 D DENDAT61322 D DE NDAT61322D DE 61322D A DE61322D A DE 61322DA DE 61322 C DE61322 C DE 61322C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/08—Arrangement or disposition of transmission gearing ; Couplings; Brakes
Landscapes
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Wellen.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende bewegliche Reibungskupplung für frei
stehende belastete Wellen, wie solche bei Centrifugen zur Verwendung gelangen, ist dadurch
gekennzeichnet, dafs bei der Reibungskupplung Kegel- und Ringwulstflächen zusammenarbeiten
und hierdurch eine so kräftige, durch Keilwirkung bedingte Reibung hervorgerufen
wird, dafs die angestrebte Kupplung unter allen Umständen mit der erforderlichen
Sicherheit erreicht wird. Bei dieser Kupplung ist es nicht erforderlich, zwischen Kugelfläche
und Pfannenfläche eine Papiereinlage anzuordnen, um hierdurch die erforderliche Reibung
zwischen den arbeitenden Flächen herzustellen, sondern, wenn sich die Reibungsflächen bei der Reibungskupplung auch abnutzen,
so bewirkt die keilartige Anordnung der Reibungsflächen stets eine 'für die Kupplung
ausreichende Reibung.
Die Kupplung ist in den Fig. 1 bis 3 in drei Ausführungsformen dargestellt. Das untere
Ende der Welle A ist mit dem Zapfen B in dem Untertheil C fest yerschraubt, und Welle A
ist von der cylindrischen Hülse 5 umgeben, welche mit der Schnurscheibe / ausgestattet
ist. Das obere offene Ende dieser Hülse S ist mit einer nach innen springenden Ringwulst a
ausgestattet und unterhalb dieser Ringwulst ist ein cylindrischer Pfropfen E in die Hülse fest
eingesetzt oder durch eine Schraube festgeschraubt, welcher nach unten mit einer Kugelfläche
ausgestattet ist. . .
Zwischen Pfropfen E und dem Ende der Welle A ist ein cylindrisches Füllstück eingelegt,
welches aus weicherem Material als der Pfropfen E besteht, so dafs das Füllstück D
abgenutzt wird, während der Pfropfen unversehrt bleibt. Ist die Abnutzung eingetreten,
so hat man nur nöthig, den Pfropfen E nach dem Lösen seiner Halteschraube herauszunehmen
und nach dem Auswechseln des Füllstückes D wieder einzusetzen, um die Centrifuge
ohne Abänderung weiterer Theile sofort wieder benutzen zu können. Welle A und
Füllstück D sind mit einem Kanal H versehen, durch den vermittelst einer Druckpumpe oder
auch durch gehörig hohe Aufstellung des OeI-behälters
OeI unter die Kugelfläche des Pfropfens E geführt wird, so dafs die aufeinander arbeitenden Flächen stets mit dem
nöthigen Schmiermaterial versehen sind. In die Ringwulst α der Hülse S ist der Zapfen
der Centrifugentrommel G eingesetzt. Dieser Zapfen T bildet einen Doppelkegel, dessen
einer Kegel in die Centrifugentrommel und dessen anderer Konus in die Ringwulst α eingesetzt
ist. Auch hier sind wieder Kegelzapfen T und Ringwulst α bezw. Hülse S
aus zwei verschieden harten Materialien gebildet, und zwar ist der Kegelzapfen T weicher
als die Ringwulst a. Infolge der kegelförmigen Gestalt des Centrifugenzapfens 7\übt die Last
der Trommel G eine Keilwirkung aus und drückt den Zapfen T so fest in die Ringwulst
a, dafs die Trommel unter allen Umständen bei der Drehung der Hülse S mitgenommen
wird, ohne dafs es zur Sicherung
dieser Kupplung eines Einlegens von Papier oder eines anderen, die Reibung verstärkenden
Körpers zwischen der Kegel- und Ringwulstflä'che bedarf. Da ferner die Kegelfläche so
steil gewählt wird, dafs die gewünschte Kupplung auch bei leerer Trommel eintritt, bei beschickter
Trommel der Druck ' auf die Keilfla'chen
nur noch gröfser, mithin auch die Reibung zwischen Kegel- und Ringwulstflä'che
immer stärker wird, so arbeitet die Kupplung mit gleicher Sicherheit bei jeglicher Füllung
der Trommel. Tritt Abnutzung ein, so kann dies nur an der Kegelfläche geschehen, da
diese weicher als die Ringwulst α ist. Nutzt sich aber die Kegelfläche des Zapfens T ab,
so sinkt die Trommel sofort tiefer, d. h. der Zapfen T dringt tiefer in die Hülse 5 ein und
bietet der Ringwulst eine höher liegendere Kegelfläche dar, die sich nun auch allmählich
abnutzt, um dann ebenfalls nachzurutschen. Der kegelförmige Zapfen kann sich bei Anwendung
der Ringwulst auch nur kegelförmig abnutzen, so dafs immer die wesentlichen Bedingungen
der Kupplung erfüllt bleiben und stets Kegel- und Ringwulstflächen zusammen arbeiten.
Da, wie angeführt, das Wesentliche der Kupplung die Ausstattung derselben mit zusammenarbeitenden
Kegel- und Ringwulstflächen ist, so ist es natürlich auch gleichgültig, wie diese Flächen zu einander angeordnet
sind. Die Ringwulst λ kann z. B., wie dies die Fig. 2 zeigt, anstatt nach innen vorzuspringen
(Fig. 1), auch nach aufsen hervorspringen. In diesem Fall wird der Zapfen T
als Hohlzapfen ausgeführt, dessen Innenfläche die verlangte Kegelform besitzt. Die Wirkungsweise
ist genau dieselbe, wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Kehrt man diese Ausführung insofern um, dafs man die Kegelfläche in den oberen Theil
der Hülse S verlegt und die Ringwulst an dem Zapfen T anordnet, so erhält man die in
Fig. 3 dargestellte Ausführungsform. Bei den in den Fig. 2 und 3. dargestellten Ausführungen
ist der Pfropfen E mit Gewinde versehen und direct in die Hülse S eingeschraubt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine bewegliche Reibungskupplung für frei stehende belastete Wellen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs die frei stehende Welle (A) von einer mit der Antriebscheibe (I) versehenen Hülse (S) umgeben ist, deren oberes Ende mit einer nach innen (Fig. 1) oder nach aufsen (Fig. 2) vorspringenden Ringwulst (a) ausgestattet ist, in der oder über der ein die Belastung tragender, kegelförmig gebildeter Zapfen (T) ruht, so dafs die durch die Belastung des kegelförmigen Zapfens (T) hervorgerufene Keilwirkung zwischen Kegel- und Ringwulstfläche unter allen Umständen eine derartige Reibung erzeugt, dafs eine sichere Kupplung hergestellt und eine schädliche Wirkung der eintretenden Abnutzung dadurch verhindert wird, dafs bei sich abnutzender Kegelfläche die rotirende Belastung gleichmäfsig sinkt, wobei aber die Anordnung der Kegel- und Ringwulstflächen auch in der Art umgekehrt werden kann, dafs die Kegelflächen an der Hülse (S) und die Ringwulst an dem. Zapfen (T, Fig. 3) angeordnet sein kann.
- 2. Bei der unter 1. beanspruchten Reibungskupplung die Anordnung eines auswechselbaren Füllstückes (D) in dem Kopfende der Hülse (S) zwischen dem Ende der festen Welle (A) und einem mit der Hülse fest, aber auswechselbar verbundenen Propfen (E), dessen untere Seite kugelförmig ausgebildet ist, so dafs die Hülse mit dem Pfropfen (E) auf dem Füllstück (D) rotirt und bei eintretender Abnutzung nur Pfropfen (E) oder Füllstück (D) erneuert zu werden braucht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61322C true DE61322C (de) |
Family
ID=335389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61322D Expired - Lifetime DE61322C (de) | Bewegliche Reibungskupplung mit Kegel- und Ringwulstflächen für freistehende belastete Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61322C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0392711A3 (de) * | 1989-04-11 | 1991-05-15 | Beckman Instruments, Inc. | Antriebsnabe für eine Zentrifuge |
-
0
- DE DENDAT61322D patent/DE61322C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0392711A3 (de) * | 1989-04-11 | 1991-05-15 | Beckman Instruments, Inc. | Antriebsnabe für eine Zentrifuge |
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